Peace Center Burg
Schlaining
Gruppe der Frauen gratuliert Wangari Maathai zum Friedensnobelpreis
Anerkennung für das Engagement von Frauen für die Durchsetzung der
Frauenrechte als Menschenrechte
Anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises an die kenianische
Menschenrechtlerin Dr. Wangari Maathai am 10. Dezember 2004 erklärt die
Vorsitzende der Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Annette
Widmann-Mauz MdB
Mit Dr. Wangari Maathai erhält in diesen Tagen die erste Afrikanerin den
Friedensnobelpreis. Dieser wird nach der Verleihung an die iranische
Menschenrechtlerin Dr. Shirin Ebadi im vergangenen Jahr damit auch erstmals
zweimal hintereinander einer Frau verliehen. Mit dieser hohen Würdigung des
Lebenswerkes zweier Frauen setzt das Nobelpreiskomitee ein eindrucksvolles
Zeichen der Anerkennung für das Engagement von Frauen für die Durchsetzung
der Frauenrechte als Menschenrechte. In seiner Ehrung vom 8. Oktober 2004
würdigte das norwegische Komitee Dr. Maathai als "eine Quelle der
Inspiration für alle, die in Afrika für nachhaltige Entwicklung, Frieden und
Demokratie kämpfen."
Es ist eine große Leistung, wie sich Dr. Wangari Maathai mit ihrem
Engagement für die Menschenrechte, insbesondere die der Frauen und Kinder,
in Kenia einsetzt. Mit der von ihr 1977 gegründeten Organisation Green Belt
Movement (Grüner Gürtel), die sich überwiegend aus Frauen der ärmsten
Bevölkerungsschicht rekrutiert, setzt sich Maathai für eine nachhaltige
Brennstoffversorgung und die Vermeidung der Bodenerosion. Zu diesem Zweck
wurden bisher über 30 Millionen Bäume angepflanzt. Maathai schaffte es, die
Mütter unterernährter Kinder zu begeistern: Sie lehrte sie, Samen zu suchen,
Brunnen zu graben und ihre Setzlinge vor Tieren und Menschen zu schützen.
Der Pflanzaktion verdankt sie ihren Beinamen Mama Miti (Suaheli: Mutter der
Bäume).
Die Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gratuliert Dr. Wangari
Maathai sehr herzlich zur Verleihung des Friedensnobelpreises und wünscht
ihr für ihr weiteres Wirken alles Gute.