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Gewalt gegen Frauen

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Zielgruppe "Frau" gewinnt an Bedeutung
Weibliche Kunden kaufen bereits mehr als die Hälfte der Unterhaltungselektronik

Mit der zunehmenden Kaufkraft von Frauen stellen sich in den USA die Hersteller und der Einzelhandel im Bereich der Unterhaltungselektronik vermehrt auf diese Zielgruppe ein. Produkte und Marketing müssen laut Business Week http://www.businessweek.com zusehends den Wünschen und Bedürfnissen der weiblichen Konsumenten entsprechen. Denn mittlerweile zeichnen Frauen für den Konsum der Hälfte aller Geräte im Bereich der Unterhaltungselektronik verantwortlich. Konzerne haben dies erkannt und diesen Verkaufsfaktor in die Produktentwicklung miteinbezogen. Auch im US-Einzelhandel wird die Werbung auf die weibliche Zielgruppe zugeschnitten.

Aktuelle Umfragen der Consumer Electronics Association haben ergeben, dass Frauen in den USA 50 Mrd. für Unterhaltungselektronik ausgeben. Sie sind schon gleich auf mit Männern was das Verständnis von technischen Geräten betrifft und zählen sie zu den Early Adopters. Der Unterschied zwischen den Geschlechtern liegt im Shopping-Verhalten. Frauen achten beim Einkauf mehr auf den Preis und verlangen Zuverlässigkeit, Nützlichkeit und auch den richtigen Style. Anstatt auf die technischen Details in der Werbung einzugehen, stellen sich Werber und Marketingverantwortliche in ihrem Kommunikationsauftritt auf die Wünsche und Bedürfnisse von Frauen ein.

Ein Computer-Hersteller in Kalifornien nimmt bereits bei der Produktion seiner Geräte auf die Bedürfnisse der weiblichen Konsumenten Rücksicht. Neben dem Gewicht und einer einfacheren Tastatur gibt es ein Notebook verfügbar in vier Farben. Zusätzlich stehen Taschen in verschiedenen Ausführungen zur Verfügung. Dell ist auf diesen Zug bereits aufgesprungen und hat die Anzahl der auf der Website angebotenen Accessoires erhöht. Mittlerweile gibt es auch eigene verschieden färbige Jacken für einen Pocket DJ, wobei Kunden ihre eigenen Wünsche äußern können.
 


 

ÖGB-Frauen verwehren sich gegen frauenfeindliche Aussagen Gunnar Prokops

"Handball mag ein Thema sein, von dem Herr Prokop etwas versteht. Frauen- und Familienpolitik ist es aber nicht", stellt ÖGB-Frauenvorsitzende und Vizepräsidentin Renate Csörgits zu den Aussagen des Ehemannes von Innenministerin Liese Prokop fest. Dieser hat in einem Interview mit der Wiener Stadtzeitung der Falter gemeint: "Die Frauen gehören in die Kuchl, sollen die Kinder erziehen und aus." Ähnlich autoritär und unbedarft sind Prokops Aussagen im Falter-Interview in Sachen Asylpolitik.

   "Herr Prokop richtet sich mit seinen frauenverachtenden Aussagen von selbst. In seinem eigenen Interesse sollte er in Zukunft bei Interviews, die sich nicht um sein Fachgebiet Handball drehen, folgendes Sprichwort beherzigen: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold", so die ÖGB-Frauenvorsitzende.


 

Fraueneinkommen in Oberösterreich deutlich verschlechtert

Oberösterreich hat klare Defizite bei den Einkommen der Arbeitnehmer, ganz besonders  aber bei den Frauen. Beim Durchschnittsverdienst für Frauen ist Oberösterreich nur knapp vor Vorarlberg und Tirol bei den letzten im Bundesländervergleich zu finden. Mit brutto 19.866 Euro Durchschnitts- Jahresverdienst für Vollzeitarbeit belegt der Bezirk Rohrbach österreichweit den letzten Platz bei den Fraueneinkommen. Fast alle oberösterreichischen Bezirke haben sich im Vergleich zur Statistik  1999 in der Österreich-Rangliste der Fraueneinkommen verschlechtert, zeigt

SPÖ-Landeschef LH-Stv.   Erich Haider auf.

"Und derzeit wird auch noch alles unternommen, um die Arbeitsplatz- und damit die Einkommenssituation der Frauen weiter zu verschlechtern:
Postämter werden zugesperrt, bei Spitälern wird an der Substanz gekratzt. Die Leidtragenden sind dabei in Oberösterreich in erster Linie die Frauen,  denen so auch noch ihre Arbeitsplätze weg genommen werden, für die sie jetzt im Österreich-Vergleich schon schlecht bezahlt werden", so Haider.

Mit einem durchschnittlichen Jahresbruttobezug von 36.107 Euro für Arbeitnehmer und 23.239 Euro für Arbeitnehmerinnen liegt Oberösterreich laut der Lohnsteuer-Statistik 2003 der Statistik Austria  deutlich unter dem Österreich-Durchschnitt von 37.105 Euro für Männer und 25.691 Euro für Frauen. Ein Rückschritt ist auch bei den Männereinkommen zu verzeichnen. Lag Oberösterreich 1999 noch über dem Österreich-Schnitt (OÖ: 378.414

ö.S.,     Ö: 377.745 ö.S.), so ist unser Bundesland mit 36.107 Euro
klar unter  dem bundesweiten Durchschnitt von 37.105 Euro.

Vor allem gegenüber dem Nachbarbundesland Niederösterreich liegt Oberösterreich bei den Fraueneinkommen mit 23.239 Euro gegenüber 26.083 Euro Brutto-Jahresverdienst deutlich zurück. Bei einer Analyse der Lohnsteuer-Statistik fällt auf, dass das schlechte Abschneiden Oberösterreichs vor allem durch niedrige Einkommen in den Randbezirken wie Braunau, Schärding, Rohrbach, Kirchdorf, Ried und Freistadt begründet ist.

Fraueneinkommen: Rohrbach an 121. und letzter Stelle in ganz Österreich!

Fast in allen oberösterreichischen Bezirken hat sich die Einkommenssituation der Frauen von 1999 bis 2003 noch wesentlich verschlechtert. Der Bezirk Rohrbach - 1999 schon weit hinten an 113. Stelle - rangiert bei den Fraueneinkommen  in der Statistik 2003 an 121. und damit letzter Stelle. Mit 19.866 Euro liegt das durchschnittliche Brutto-Fraueneinkommen in Rohrbach weit hinter dem Spitzenreiter Wien-1.Bezirk mit 39.925 Euro.

Schärding ist vom 107. Rang auf Rang 118 abgerutscht, Freistadt von 109 auf 117. Der Bezirk Grieskirchen ist von der 89. auf die 112. Stelle abgestürzt. Ried im Innkreis liegt 2003 auf Platz 111 (1999: 103), Braunau auf Platz 108 (1999: 90).

Kirchdorf/Krems verschlechterte sich von Rang 85 auf Rang 106, Perg von Rang 98 auf 105 und Vöcklabruck von 95 auf 103.

Steyr-Land ist um 20 Ränge von 76 auf 96 zurück gereiht, Wels-Land von 63 auf 85. Verschlechterungen gab es auch für die Bezirke Gmunden (2003: 72., 1999: 67.), Urfahr-Umgebung (2003: 62., 1999. 59.), Steyr-Stadt (2003: 55., 1999: 45.) und Wels-Stadt (2003: 45., 1999:
40.)

Geringfügig verbessern konnten sich nur die Bezirke Linz-Stadt (von Rang 29 auf 28), Linz-Land (von Rang 49 auf Rang 46) und Eferding (von 84 auf 80). Mit Linz-Stadt folgt erst auf Rang 28 der erste oberösterreichische Bezirk.

Einkommensschere in Oberösterreich nach Vorarlberg am größten!

Im Jahr 2003 haben ein Viertel aller Beschäftigten in Oberösterreich weniger als 1.112 Euro brutto verdient. Das Median-Bruttoeinkommen ist in Oberösterreich im Jahr 2003 bei 1.681 Euro gelegen. Das bedeutet, dass die Hälfte aller Oberösterreicher weniger als 1.681 Euro brutto im Monat verdient haben. Bei Frauen liegt dieser Wert mit 1.224 Euro noch deutlich tiefer. Dazu kommt, dass in Oberösterreich laut Lohnsteuerstatistik 2003 nach Vorarlberg der Einkommensnachteil der Frauen gegenüber den Männern mit -35,6 % am höchsten ist. Österreichweit schlägt sich die Benachteiligung der Frauen mit einem Einkommensnachteil gegenüber den Männern von 30,8 % nieder. Während in Österreich im Zeitraum von 1994 bis 2003 die Wirtschaft um insgesamt 35,9 Prozent gewachsen ist, ist die Lohn- und Gehaltssumme netto nur um 16,4 Prozent gestiegen, was nicht einmal einer Inflationsabgeltung gleichkommt.

"Das Lohnniveau in Österreich und vor allem in Oberösterreich muss für alle Arbeitnehmer aber ganz speziell für die Frauen angehoben werden!", fordert Haider.

Erneut alarmierender Anstieg der Frauen-Arbeitslosigkeit in Oberösterreich

Zusammen mit der Arbeitslosigkeit bei Frauen, die in Oberösterreich auch  im Dezember wieder dramatisch gestiegen ist, und den Auswirkungen der Pensions-, ebenso wie der Steuerreform, ergeben sich immer mehr gravierende Nachteile für Frauen. Fehlende, flächendeckende Kinderbetreuungseinrichtungen erschweren nach wie vor den Wiedereinstieg ins Berufsleben und zwingen zur Teilzeitbeschäftigung, was die Einkommenssituation zusätzlich negativ beeinflusst. Auf diese Weise rutschen viele Frauen an oder unter die Armutsgrenze. Die Frauen-Arbeitslosigkeit ist in OÖ mit Ende Dezember 2004 um 7,8 Prozent angestiegen. Das ist um sechs Prozent mehr als im Bundesschnitt!

"Wenn es  keine Taktik ist, die Frauen bewusst in der Abhängigkeit zu halten, muss diese Regierung endlich handeln und Frauen gleiche Einkommen und faire  Chancen in allen Bereichen sichern", fordert Erich Haider endlich konkretes Handeln, um diese Ungerechtigkeiten zu beseitigen.

 


 

Binder: Frauenrechte sind Menschenrechte

Anlässlich des heutigen Tages der Menschenrechte erinnert die Frauenvorsitzende der SPÖ-Niederösterreich, SPÖ-Abgeordnete Gabriele Binder daran, dass Frauenrechte auch Menschenrechte sind. "Laut Amnesty International sind 80 Prozent der Opfer in bewaffneten Konflikten Zivilisten, vor allem Frauen, Kinder und alte Menschen. In Österreich wird schätzungsweise jede fünfte Frau Opfer von körperlicher Gewalt", stellt Binder fest und macht auf die weltweite Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen aufmerksam, die am Int. Tag gegen Gewalt an Frauen begonnen hat und am heutigen Tag der Menschenrechte ihren Abschluss findet.

"Die SPÖ-Frauen haben die Kampagne durch zahlreiche Aktionen unterstützt und auch maßgeblich mitgestaltet. Denn es geht um Hinschauen statt Wegschauen. Es geht um Solidarität mit den Opfern und um wirksame Maßnahmen gegen alle Formen der Gewalt", erklärt Binder und fordert in diesem Zusammenhang mehr nationales und internationales Engagement seitens der Bundesregierung.


 

Neue Frauenplattform startet in Wien
Women with Passion für internationales Speednetworking

"Women with Passion" ( http://www.womenwithpassion.at.tt ) stehen Donnerstagabend im Wiener Cafe Prückel im Mittelpunkt. Berufstätige Frauen sprechen über ihr Leben, ihren Beruf, ihre Zukunftspläne und Schwierigkeiten bei deren Umsetzung. Ziel ist es, eine branchenübergreifende, internationale, vertikale Networking-Plattform zu schaffen, die Frauen dabei unterstützt ihren eigenen Weg zu gehen. Die erste Veranstaltung findet im Rahmen der Vienna MBA-Fair ( http://www.buyusa.gov/austria/de/mbafair.html ) statt und beschäftigt sich mit der Bedeutung des MBAs bei der Karriereplanung.

Nach der Vorstellung von Women with Passion diskutiert Lydia J. Goutas, MBA und Managing Partner bei LEHNER EXECUTIVE PARTNERS, mit MBA Graduates und Studenten über die Sinnhaftigkeit von MBA-Programmen und lebenslanges Lernen. Danach bietet sich den Gästen Gelegenheit zum Kennenlernen und Networking. "Woman with Passion wendet sich einerseits an Frauen, die ihre Karriereziele mit Leidenschaft verfolgen und Spaß daran haben, und andererseits an Frauen, die gerade dabei sind ihre Träume zu verwirklichen", meint Nigel Stonham, der Gründer. Die Plattform soll dabei Unterstützung und die Möglichkeit zu vertikalem Networking bieten. "Junge Berufseinsteigerinnen können sich mit erfahrenen Business-Ladies direkt austauschen", erkärt der 43-jährige Brite.

Ein weiterer Schwerpunkt sei der Wiedereinstieg ins Berufsleben nach mehrjähriger Karriereunterbrechung. "Als Vater in Karenz kenne ich die Probleme, die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren komplett verändert. Gleichzeitig ermöglicht das Internet Real Time Communication in die ganze Welt von zu Hause aus und schafft dadurch neue berufliche Möglichkeiten - vor allem für Frauen." Das sei auch der Grund warum er Women with Passion ins Leben gerufen habe.

Trotz des großen Angebots an Frauennetzwerken, wie das Austrian Business Women Network, glaubt Stonham an den Erfolg seines Projekts. "Im Gegensatz zu Women with Passion sind die meisten dieser Plattformen branchen-, länder- oder altersspezifisch ausgerichtet. Wir sind einfach breiter aufgestellt." Zukunftspläne gibt es schon genug. Stonham arbeitet an der Vernetzung von zwei Wiener Schulen, einer HTL und einer Tourismusschule. Schülerinnen und Lehrerinnen beider Schulen sollen nicht nur untereinander kommunizieren, sondern auch mit Women with Passion. Darüber hinaus ist der Launch der Plattform in England und die Vernetzung mit der Wiener Niederlassung geplant. "Es gibt eine Vision und viel Leidenschaft. Was daraus wird, wird die Zukunft zeigen."
 


 

Vier Frauen, ein Finale - "Sex and the City" im ORF

"Wieso kann es so viele fabelhafte ledige Frauen geben und so gar keine fabelhaften ledigen Männer?", fragte sich Carrie in der allerersten Folge von "Sex and the City". Am 18. September 2001 startete die US-Erfolgsserie im ORF und läutete damit eine neue Ära ein: Frauen erkannten sich wieder und Männer staunten und lernten, wenn Carrie (Sarah Jessica Parker), Samantha (Kim Cattrall), Charlotte (Kristin Davis) und Miranda (Cynthia Nixon) - ob beim Shopping oder in den coolsten New Yorker Bars - auf Beutefang gingen. Nach sechs Staffeln heißt es nun aber Abschied nehmen - mit einer Doppeldosis SATC, einer Spezialfolge und dem ultimativen Ende der Kultserie, in dem es nur um eines geht: der "Russe" oder Mr. Big?

Und das ist der SATC-Final-Fahrplan im ORF: Morgen, am Dienstag, dem 30. November 2004, steht um 21.50 Uhr mit "Fragen über Fragen" eine Episode auf dem Programm, die der Beziehung von Carrie und Petrovsky (Mikhail Baryshnikov) einen neuen Drall gibt: Carrie soll dem Künstler nach Paris folgen - die Ur-New-Yorkerin stimmt zu und sprengt damit das SATC-Kleeblatt. Wie es Carrie in Europa ergeht, ist Inhalt der vorletzten "Sex and the City"-Episode: "Eine Amerikanerin in Paris (Teil 1)" ist um 22.25 Uhr zu sehen. "A Farewell", das melancholische SATC-Special, zeigt ORF 1 am Dienstag, dem 7. Dezember, um 22.50 Uhr in ORF 1. In Interviews lassen Sarah Jessica Parker und ihre Kollegen die Entwicklung der Charaktere Revue passieren und erzählen, welche Bedeutung die Serie für ihr Leben hatte. Neben den SATC-Männern kommen auch die Produzenten und (selbstverständlich!) "Sex and the City"-Stylistin Patricia Field und Schuhdesigner Mr. Manolo Blahnik höchstpersönlich zu Wort. Abschied nehmen von Carrie und Co. heißt es dann eine Woche später: Denn die ultimativ letzte (neue) Folge ist dann am Dienstag, dem 14. Dezember, um 22.50 Uhr mit Teil zwei von "Eine Amerikanerin in Paris" zu sehen.
 


 

Deutschlands Frauen: Weltspitze bei Emanzipation
Amerikanerinnen sehen sich zumeist als Hausfrauen

Deutschlands Frauen sind, was das Thema Emanzipation anlangt, Weltspitze: Nach einer Studie des Werbekonzerns Euro-RSCG Worldwide http://www.euroscg.de lehnen rund 75 Prozent der Deutschen Frauen die Vorstellung reine Hausfrau zu sein, ab. Im Gegensatz dazu halten 80 Prozent der Amerikanerinnen es für richtig, wenn eine Frau ausschließlich Hausfrau ist. Nur jeder zehnte männliche US-Bürger lehnt diese Vorstellung ab.

Erstaunlicherweise liegen die US-Amerikanerinnen mit ihrer konservativen Haltung sogar hinter den befragten Chinesinnen und Inderinnen. In den boomenden asiatischen Staaten sind heute wesentlich weniger Frauen dazu bereit, ihre Rolle ausschließlich als Hausfrau zu sehen: Nur 36 Prozent der Chinesinnen und 56,7 Prozent der Inderinnen finden im Job Hausfrau Erfüllung. Sehr konservativ sind auch die befragten Briten: 70 Prozent der Frauen sehen im reinen Hausfrauenberuf die Erfüllung und 58,2 Prozent der britischen Männer finden es in Ordnung, dass eine Frau ausschließlich hinter dem Herd steht.

Erstaunlich ist auch das Ergebnis der sehr emanzipierten deutschen Männer: Sie stimmen zu 67,7 Prozent den Frauen zu und lehnen den reinen Hausfrauen-Job ab. Für die Prosumer Puls Studie der Euro-RSCG wurden allein in Deutschland mehr als 3.000 Personen befragt. Der Werbekonzern erhebt Konsum- und Sozialverhalten in den wichtigsten Industrienationen: Ziel ist es globale Verhaltenstrends und -muster zu ermitteln und zu interpretieren. Das Unternehmen ist mit mehr als 230 Büros in 75 Ländern vertreten.


 

Podiumsdiskussion: "Frauen & Religion"

Dem spannenden Thema "Frauen & Religion" stellen sich am Mittwoch, 1. Dezember 2004, um 18:30 Uhr, Univ.-Prof. Mag. Dr. Ingeborg Gerda Gabriel, Vorstand des Instituts für Sozialethik an Universität Wien, Andrea Saleh, Frauenbeauftragte der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, sowie Vertreterinnen weiterer Weltreligionen (angefragt).

Moderation: Eva Meindl
Begrüßung und Einleitung: Bettina T. Kölbl
Veranstaltungsort: Club Alpha, Stubenbastei 12/14, 2. Stock, A-1010 Wien (U3 Station Stubentor)

Frauen & Religion

Nichts scheint für unsere Gesellschaft in den letzten Jahren so wichtig geworden zu sein wie Religion. Tages- und Weltpolitik scheint nur noch beeinflusst von Religions- und Glaubenszugehörigkeit gemacht zu werden. Aktuellstes Beispiel ist natürlich der erst kürzlich stattgefundene US Präsidentschaftswahlkampf, aber auch der Krieg im Irak und der immer wieder auflodernde Konflikt in Israel/Palästina und die Frage, ob die Türkei nun in die EU aufgenommen werden soll oder nicht, zeigen dass sich unsere Gesellschaft anscheinend nur noch vom "richtigen" Religions- und Glaubensbekenntnis beeinflussen lässt.

Sollen unsere Staaten streng säkularisiert werden - also jegliche Symbole, die auf eine bestimmte Religion hinweisen, aus unserer unmittelbaren Umgebung verschwinden? Ist das Tragen eines Kopftuches wirklich so anstößlich? Müssen in österreichischen Schulen die Kreuze abgenommen werden? Doch ist es nicht so, dass genau diese - oft banalen - Diskussionen eigentlich von den wirklichen Problemen im Umgang mit Religion und Glaube ablenken? Jährlich werden tausende Mädchen aus religiösen Motiven verstummelt. Vielen Frauen wird der Zugang zu Aufklärung und Verhütung nach wie vor nicht gewährt. Abtreibung wird nach wie vor von so manchen religiösen Würdenträgern verteufelt und ist Sünde.

Diese Liste könnte ins Unendliche erweitert werden und es stellt sich doch sehr oft die Frage, welche Rolle der Frau in der Religion eigentlich zukommt. Frauen dürfen in allen Religionen Kinder bekommen und für die Familie sorgen. Doch mitbestimmen dürfen sie in den seltensten Fällen. So gibt es in der katholischen Kirche nach wie vor keine Priesterinnen. Manch andere Religionen scheinen keine so große Angst vor der Besetzung von Ämtern mit Frauen zu haben.

Warum appelliert der Papst in seinem "Brief über die Zusammenarbeit von Mann und Frau in der Weltkirche" an die Regierungen, "Bedingungen zu schaffen, die dazu führen, dass Frauen ihre Pflichten in der Familie nicht vernachlässigen müssen, wenn sie einem Job nachgehen". Wer bestimmt denn, welche Pflichten Frauen in ihren Familien haben? Sollte es nicht auch die Pflicht einer Relgion sein, über die Rechte von Frauen in Zusammenhang mit Familie zu sprechen. Wenn es um die Rechte von Frauen geht, wird es in Gesellschaft, Politik, Religion etc. immer schnell still.

Die bisherigen Ausführungen weisen schon darauf hin, dass es viele Zugänge zum Thema "Frauen & Religion" gibt. Religion heißt für Frauen und Männer oft etwas anderes und bedeutet auch oft etwas ganz anderes - und das unabhängig welchem Glaubensbekenntnis sie angehören.

Verbindliche Anmeldung erbeten bis Montag, 29. November 2004 unter giovane@alphafrauen.org

Im Anschluss an die Veranstaltung bitten wir zu einem kleinen Imbiss bei einem gepflegten Glas Wein!


 

Frauentag: Grüne: Gleichstellung soll einklagbares Recht werden - Auch in der SPÖ!

Die stellvertretende Bundessprecherin der Grünen, Madeleine Petrovic, begrüßt die heutigen Forderungen der Bundesfrauenvorsitzenden der SPÖ, Barbara Prammer. "Das Reißverschlussprinzip hat sich bei den Grünen bewährt. Es stimmt, Frauenpolitik und die Anliegen der Frauen sind am besten gewährleistet, wenn es viele gute Frauen in der Politik gibt." Die Grünen erinnern, dass gerade die SPÖ bislang jene Partei war, die Frauen nicht unbedingt in den eigenen Reihen haben möchte. Gerade das gestrige Wahlergebnis in Kärnten zeigt, dass Frauenpolitik nicht das primäre Anliegen der SPÖ ist. Im Kärntner Landtag sitzen künftig 12 Männer und 2 Frauen für die SPÖ. Auch in der Niederösterreichischen SPÖ sind Frauen nicht wirklich in der Mehrheit: 16 Männern sitzen gerade 3 Frauen im NÖ Landtag gegenüber. "Frau sollte nicht nur von der Verfassung Gleichbehandlung und Frauenquoten verlangen, die man(n) selber nicht umsetzt", so Petrovic abschließend.
 


 

Frauen fordern Frauenpolitik!

Anlässlich des internationalen Frauentages demonstrierten die Wiener SPÖ-Frauen heute, am 8. März, mit einem Unterschriften-Transparent auf dem Ballhausplatz. "Herr Bundeskanzler Schüssel, wo ist die Frauenpolitik der Bundesregierung?" und "Frauen Ministerin Rauch-Kallat, wo bleibt die Stimme der Frauenministerin?" lauten die zentralen Fragen, die von mehreren hundert Menschen signiert worden waren. "Die Frauenpolitik des letzten Jahres war aus unserer Sicht geradezu katastrophal", zog auch die Frauenvorsitzende der Wiener SPÖ Renate Brauner kritische Bilanz und betonte: "Ob Pensionsbestimmungen, Teilzeit-Regelung oder Steuerreform - den Frauen brachte diese Bundesregierung nichts Positives."****

   Bei der Kundgebung waren neben Renate Brauner, Familiensprecherin Andrea Kuntzl, Wiens jüngste Gemeinderätin Laura Rudas, Nationalratsabgeordnete Elisabeth Hlavac, sowie zahlreiche andere SPÖ-Mandatarinnen anwesend. LAbg. und Wiener Frauensekretärin Martina Ludwig: "Aber allen Problemen zum Trotz haben wir an diesem Frauentag auch Grund zu feiern: etwa die künftige Landeshauptfrau von Salzburg!"

   Die Hunderten Unterschriften auf dem Transparent stammen zum Großteil vom Frauentagsfest der Wiener SPÖ-Frauen vom vergangenen Samstag. Die traditionell gut besuchte Veranstaltung war auch diesmal ein voller Erfolg. Die Gäste - darunter Politprominenz wie Heinz Fischer, EZB-Direktoriumsmitglied Getrude Tumpel-Gugerell, EU-Parlamentarier Hannes Swoboda, AK-Präsident Herbert Tumpel, die StadträtInnen Renate Brauner, Isabella Kossina, Werner Faymann, Andreas Mailath-Pokorny, und Rudolf Schicker - feierten mit Kabarettprogramm, Videopräsentation, Sängerin Sandra Pires, und DJane Mata.


 

Frauenförderprogramm

Schaunig: Fordere Karrierechancen für Frauen =

   Klagenfurt (SP-KTN) - "Die Karrierechancen der Frauen im Landesdienst müssen einfach verbessert werden", weiß Soziallandesrätin Gaby Schaunig. Deshalb werde ich bei der morgigen Regierungssitzung einen Antrag "Frauenförderprogramm" einbringen. "Dieses Manko liegt mir schon sehr lange am Herzen. Ich fordere FPÖ und ÖVP auf, diesem Antrag zuzustimmen", so Schaunig, und Anstelle von leeren Ankündigungen in der Frauenpolitik endlich Taten zu setzen.

   "Wir haben vor der Wahl versprochen Schritt für Schritt für mehr Gleichstellung zu arbeiten, jetzt werden wir dieses Versprechen auch halten, die anderen Parteien sind herzlich eingeladen uns im Interesse der Kärntnerinnen zu unterstützen", so Schaunig abschließend.


 

Frauen über 40 zeigen Leidenschaft für Online-Spiele
gamigo entdeckt bislang völlig vernachlässigte Zielgruppe

Bei der Auswertung der Spieler Daten des Online-Games "Puzzel Piraten" fand gamigo-Vorstand Rolf Klöppel heraus, dass über 25 Prozent der angemeldeten Spieler Frauen sind, fünfmal mehr als erwartet. Ein überraschendes Resultat, das sich auch mit den neuesten Ergebnissen der Marktforscher von Screen Digest http://www.screendigest.com deckt. Die Experten haben in ihrer aktuellen Studie den Markt unter die Lupe genommen und festgestellt, dass das größte Marktpotenzial in einer von Spieleanbietern bislang völlig vernachlässigten Zielgruppe steckt: Frauen über 40.

In den westlichen Ländern werde sich der Studie zufolge der Onlinespielemarkt bis 2007 mehr als verdoppeln. Der Umsatz der Branche wird mit intelligenten, anspruchsvollen Games verdient, für die die Spieler einen relativ geringen Monatsbeitrag zahlen, um sich dann im Internet mit Spielern aus aller Welt zu messen.

Während Männer vorwiegend actionreiche Ballerspiele favorisieren, bevorzugen Frauen eher friedliche Spiele wie "Solitär", elektronische Patiencen oder Puzzels. Bei "Puzzel Piraten" beispielsweise muss die Spielerin als Teil einer Piratencrew verschiedene Puzzels lösen, die fast alle auf dem beliebten Spielprinzip von Tetris basieren. Das Besondere an diesem Spiel ist, dass nur Teamarbeit zum Erfolg führt.

"Das aus Fußballkreisen bekannte Wort "Spielerfrau" bekommt eine ganz neue Bedeutung. Im Allgemeinen denkt man beim Thema Gaming ja eher an männliche Spieler, aber natürlich steckt in jedem der Spieltrieb. Diesen können wir mit unserem Spiel "Puzzel Piraten" bestens bedienen" , so Rolf Klöppel, Vorstand der gamigo AG http://www.gamigo.de .
 


 

Frauengesundheitstage: Schwerpunkt junge Generation
Vorträge zum Thema "First Love" und "Essstörungen - Hilfeschrei der Seele"

Ein Schwerpunkt der morgen und übermorgen stattfindenden Wiener Frauengesundheitstage http://www.wien.gv.at/frauengesundheit/ ist in diesem Jahr die junge Generation. Es gibt Diskussionen und Vorträge wie "First Love", "Mädchen und Gewalt" oder "Essstörungen - Hilfeschrei der Seele". Die Veranstaltung findet heuer zum fünften Mal statt. Und auch das Wiener Programm für Frauengesundheit feiert sein fünf jähriges Bestehen. Die Stadträtinnen Renate Brauner und Sonja Wehsley sowie die Frauengesundheitsbeauftragte Beate Wimmer-Puchinger (Bild) haben in einer Pressekonferenz heute, Freitag, Bilanz gezogen.

Der Kern des Wiener Programms für Frauengesundheit liegt in der frauenspezifischen Gesundheitsvorsorge, Früherkennung und Implementierung frauenspezifischer Aspekte in die medizinische Betreuung. Laut Wimmer-Puchinger haben Frauen andere Bedürfnisse, andere Krankheitsbilder und -symptome. Beispielsweise erkranken und sterben Frauen häufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Männer. Auch seien Frauen eher von Depressionen betroffen und Essstörungen zu 95 Prozent ein weibliches Problem. Ein anderer Aspekt des Programms ist das Auffangen von Defiziten in der Gesundheitsarbeit in Bezug auf spezifische Zielgruppen wie Mütter, Seniorinnen oder Migrantinnen. Migrantinnen zum Beispiel hätten besondere Bedürfnisse, da sie aufgrund kultureller Unterschiede oft Probleme damit hätten, einen männlichen Arzt aufzusuchen. Das gelte besonders für Gynäkologen und Geburtshelfer..

Die Frauengesundheitstage am 9. und 10 Oktober im Wiener Rathaus veranstalten heuer unter anderem erneut das Programm "femVital", das für Frauen aller Altersstufen sowie sozialer und ethnischer Herkunft ausgerichtet ist. Es bietet Informationen zu den Themen Gesundheit und Gesundheitsvorsorge, Früherkennung und Behandlung verbreiteter Krankheiten oder Risikofaktoren. Für die ältere Generation gibt es Themen wie "Frauen 50+" oder "Tabuthema Blasenschwäche". Junge Mädchen sollen durch Musik von Rebecca unplugged und Armin Beyer, Starmania NG dazu animiert werden ins Rathhaus zu kommen.

 


femina 2004 - grenzenlos
Frauen-Kunst-Austausch

Club alpha veranstaltet, anlässlich des Internationalen Frauentages und der EU-Erweiterung, ein Ausstellungsnetz, dessen Zentrum die Säulenhalle des österreichischen Parlaments in Wien ist. Dort stellen vier Österreicherinnen und vier Künstlerinnen aus den Beitritts-Nachbarländern aus. In drei Wiener Galerien gibt es zur gleichen Zeit Personalausstellungen der Vertreterinnen aus Ungarn, Slowenien und der Slowakei, während die Österreicherinnen in Budapest (Ungarn), Mikulov (Tschechische Republik) und Slovenj Gradec (Slowenien) ausstellen.

Die "grenzenlose" Zukunft wird durch eine Internetverbindung dokumentiert, wodurch alle Ausstellungseröffnungen gleichzeitig besucht werden können. Unter http://www.femina2004.com ist allen Interessierten die Teilnahme am Mittwoch, dem 10. März 2004, um 17.30 Uhr möglich!

Die bildenden Künstlerinnen sind: Marianna Arvay-Cunderliková (Sk), Teréz Borza (H), Waltraud Gschiel (A), Margarete Magistris (A), Maria Temnitschka (A), Sybille Uitz (A), Tanja Vujinovic & Zvonka Simcic (Slo).


Kontakt:
Club alpha
Monika Posch, Generalsekretärin
Stubenbastei 12/14, 1010 Wien
Tel.: 5134800
E-Mail: clubalpha@alphafrauen.org
http://www.alphafrauen.org


6. Österreichischer Journalistinnenkongress
"Frauen fördern Frauen" - am 15. März im Haus der Industrie

Der Journalistinnenkongress ist eine Initiative von Dr. Maria Schaumayer, Frauenministerin Maria Rauch-Kallat und dem Chef der Industriellenvereinigung, Dkfm. Lorenz Fritz. Mit aktuellen Inputs und der Möglichkeit zu aktivem Netzwerken wird nunmehr zum 6. Mal für mehr Frauenpower in den Medien gekämpft.

Der 15. März wird wieder ein Tag für Medienfrauen im Haus der Industrie in Wien. Trotz Teilerfolgen ist das Phänomen der "gläsernen Decke" aktuell wie beim ersten Kongress.
Weniger Ursachenforschung, mehr lösungsorientierte und nutzenstiftende Beiträge stehen diesmal am Programm.

Zwei hochkarätige Podiumsdiskussionen sind angesetzt: "Frauenzeitschriften. Leitbildfunktion und Verantwortung" mit Chefredakteurinnen von Frauenmagazinen Uschi Fellner "Woman", Dr. Veronika Pelikan "Wienerin" und Dr. Christine Haiden "Welt der Frau", der Kommunikationswissenschaftlerin Univ.Prof. Dr. Elisabeth Klaus (Univ. Salzburg) und Prof. Dr. Rotraud Perner (Moderation und psychologische Inputs).
Abends wird in der Diskussion "Mentoring - Vom Geben und Nehmen zur Win-win-Strategie" analysiert, inwieweit Mentoring als Beschleunigungstool für Frauenkarrieren auch im Medienbereich verstärkt genützt werden sollte. Expertinnen von Mentoring-Initiativen und Frauen, die es bereits ausprobiert haben, werden dazu ihre Meinung einbringen.
Auf dem Podium: Mag. Maria Buchmayr (Gender-Expertin), Mag. Dr. Dagmar Hackl (Projektmanagerin FrauenMentoring des BMGF), Mag. Dagmar Hofstätter (Politische Akademie, Mentorin), Claudia Martini (Mentée eines Medienprogramms), Mag. Gabriela Oberzill (Frauennetzwerk Medien), Mag. Christiana Weidel (Mentoring-Plattform Österreich), Dr. Senta Ziegler (News, Mentorin).

In Impulsreferaten werden aktuelle Themen wie "Leseforschung und Vorbildwirkung" (Mag. Dr. Margit Böck, Univ. Wien) "Wie entsteht Veränderung?" (Univ.Prof. DDr. Schachtner, Univ. Klagenfurt), "Integrativer Journalismus" (Mag. Michaela Braunreiter, Beate Firlinger) "Medienjournalistinnen" (Katharina Schell (APA)/Karin Strobl, freie Journalistin) oder die aktuelle Kongress-Studie über "Ausbildungskompetenz" (Daniela Schwarz, Kongressorganisation), ein Fokus aus der Tagespresse (Dr. Doris Kostera, MMO) oder der Iststand der Expertinnen-Datenbank (Mag. Alexandra Buhl) präsentiert.

Zum Thema "Medienzukunft - Frauenzukunft" wird die Zukunftsforscherin Karin Frick vom Gottlieb-Duttweiler-Institut (CH) die Herausforderungen und Veränderungen der kommenden Jahre skizzieren.

Die insgesamt 46 hochkarätigen Referentinnen werden, wie bei allen bisherigen Journalistinnenkongressen, von Kongress-Vordenkerin ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner mit einem Impulsreferat begrüßt.

In fünf parallelen Workshops - mit jeweils 4 Referentinnen - wird speziell auf die Fragen und Probleme einzelner Gruppen eingegangen. Der Arbeitskreis "Chancenmaximierung für Jungjournalistinnen" ist mit Mag. Petra Klikovits (Format), Mag. DDr. Gabriele Russ (FH Joanneum), Mag. Angela Beier (Die Presse) und Mag. Sabine Bures (ORF) besetzt.
Tipps für "Wiedereinsteigerinnen, Anforderungen an Arbeitsmarkt, Weiterbildung und Frauenförderung" geben Marlies Hesse (Deutscher Journalistinnenbund), Monika Posch (Club alpha), Mag. Hilde Stockhammer (AMS) und Elisabeth Wasserbauer (Kuratorium für Journalistenausbildung).
In "Karriere: Qualität und Finanzen" geht es um weibliche Puzzle-Karrieren, den Vergleich zwischen angestellter oder freier Tätigkeit und Pensionsvorsorge. Hier werden Dr. Jutta Garbe (Lektorin und Kommunkationsberaterin), die Steuerberaterin Mag. Christine Hapala, die ORF-Betriebsrätin Roswitha Prazsjenka und die Pensionsexpertin der Erste Bank, Mag. Beatrice Schobesberger nützliche Tipps einbringen.
Im Workshop "Vom Journalismus zur PR und retour" diskutieren Mag. Lydia Ninz (Pressesprecherin ARBÖ), Mag. Sigrid Brandstätter (OÖ Nachrichten), Mag. Dagmar Lang (Manstein Verlag) und Corinna Milborn (Format) über den Wechsel zwischen den Berufen.
Beim fünften Workshop "Zauberwort NLP - Erkennen und Nützen" kann man einiges über Anwendung und Bedeutung dieser vielzitierten Technik erfahren. - Hier als Inputgeberinnen im Workshop Mag. Elfriede Schlamberger (GÖD, NLP Practicioner), Dkfm. Dr. Felicitas Girisch (MMO), Mag. Manuela Mätzener (Kaweh&Mätzener) und Sigrid Winter (Team Winter).

Online-Anmeldung und Information zu diesem wichtigen Medienfrauen-Event unter www.medienfrauen.net.


ÖGB-Frauen zum "Recht auf Teilzeit": Chance vertan

"Die Regierung hat die Chance auf ein echtes Recht auf Teilzeit vertan", stellt ÖGB-Frauenvorsitzende Renate Csörgits am Dienstag nach Bekanntwerden des Ministerratsbeschlusses zur Elternteilzeit fest. Als ungeeignet bewerten die ÖGB-Frauen die geplanten Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der Eltern-Teilzeit: "Wenn es die Möglichkeit zur Elternteilzeit nur in Betrieben ab 20 Beschäftigten und bei einer Betriebszugehörigkeit von mindestens drei Jahren geben soll, werden viele das 'Recht auf Teilzeit niemals in Anspruch nehmen können", sagt Csörgits. ++++

   Es sei "unverständlich und sachlich nicht gerechtfertigt", dass die Regelung auf Betriebe über 20 ArbeitnehmerInnen beschränkt sei. Dadurch werden zwei Kategorien an Eltern geschaffen - solche mit und solche ohne Rechtsanspruch auf Teilzeit, so Csörgits. "Das Recht auf Teilzeit wird somit gänzlich entwertet, wenn man bedenkt, dass aufgrund dieses Kriteriums fast der Hälfte der Frauen und einem Drittel der Männer dieser Rechtsanspruch auf Teilzeit verwehrt bliebe."

   "Mit dieser Einschränkung des Rechtes auf Teilzeit auf Betriebe über 20 ArbeitnehmerInnen verfasst die Regierung ein Gesetz, das für die Mehrzahl, also für 92 % der österreichischen Betriebe nicht gilt, da nur 8% der Betriebe mehr als 20 ArbeitnehmerInnen beschäftigen," so Csörgits


Weibliche Impotenz: Mythos der Pharmaindustrie
Megaseller Viagra soll auch für Frauen entwickelt werden

Renommierte britische Forscher haben in einem Artikel im Fachmagazin British Medical Journal BMJ http://www.bmj.com behauptet, dass weibliche Impotenz nur eine Erfindung der Pharmaindustrie ist. Nach den Megaverkäufen von Viagra, die der Herstellerfirma Pfizer seit 1998 1,5 Mrd. Dollar gebracht haben, will die Industrie auch mit den Frauen ein ähnlich starkes Geschäft machen.

Die Pharmaunternehmen haben nach Ansicht von Ray Moynihan, einem Co-Autor der Studie, so etwas wie weibliche sexuelle Dysfunktion geschaffen, um diese dann mit neuen Medikamenten behandeln zu können. "Weibliche Sexualprobleme werden fälschlicherweise mit Medikamenten behandelt und die Zahl dieser Behandlungen steigt stetig an", so der Wissenschaftler, der auch kritisiert, dass viele Forscher zu eng mit der Pharmaindustrie kooperieren, die Konferenzen sponsert und die Forschung zahlt. "Ganze Kohorten von Wissenschaftlern mit engsten Verbindungen zur Pharmaindustrie entwickeln bei Kongressen und Konferenzen neue Krankheiten, die dann mit neuen maßgeschneiderten Medikamenten wieder geheilt werden können", so Moynihan. "Weibliche sexuelle Dysfunktion" definiere eine Erkrankung, die keine ist. Änderungen der weiblichen Sexualität nach einer erfolgten Geburt oder in lang dauernden Beziehungen könne man wohl kaum als Krankheit bezeichnen.

Sandra Leiblum, Professorin für Psychiatrie an der Robert Wood Johnson Medical School, schlägt in die gleiche Kerbe. "Sexuelle Unzufriedenheit und Desinteresse sind bei Frauen häufig vorhanden, das sind aber keine Krankheiten", so die Spezialistin. John Bancroft, Direktor des Kinsey Instituts an der Universität von Indiana, warnt vor der Gefahr, sexuelle Probleme als Dysfunktion zu definieren. "Das führt nämlich dazu, dass Mediziner Medikamente verschreiben, während die Aufmerksamkeit eigentlich anderen Aspekten im weiblichen Leben gelten soll." Als besonders ärgerlich empfindet der Forscher den Umstand, dass Frauen dadurch eingeredet wird, dass sie an Störungen leiden, obwohl es diese gar nicht gibt", meint Bancroft.

John Dean, Forscher der British Society for Sexual and Impotence Research http://www.bssir.com , erklärt gegenüber BBC-Online http://news.bbc.co.uk , dass es eine Dysfunktion auch bei Frauen gebe, räumt aber zugleich ein, dass die psychologischen und sozio-ökonomischen Faktoren mindestens eine ebenso wichtige Rolle einnehmen. Auch Dean hält von einer "Über-Medikation" nichts. "Wer eine pathologische Erklärung für etwas abgibt, lässt Menschen damit im Glauben, dass es dafür auch eine Behandlung geben muss", erklärt Dean.
 


Emma bringt Feminismus ins Netz
60. Geburtstag von Alice Schwarzer startet mit EmmaOnline
 

Zeitgleich zum 60. Geburtstag von Emma-Herausgeberin Alice Schwarzer hat die feministische Frauenzeitschrift ihr Magazin auch ins Internet gestellt. Unter http://www.emma.de können interessierte Frauen und aufgeschlossene Männer Informationen nun auch über das World Wide Web beziehen. EmmaOnline gibt Auskunft über den Inhalt der aktuellen Printausgabe und diskutiert ausführlich vier aktuelle Top-Themen. Ein Forum soll der Leserschaft erst 2003 zur Verfügung stehen. Wahrscheinlichster Top-Blickfang auf der Site: die Kür zum "Pascha des Monats". Aktueller Preisträger: Bild-Chef Kai Diekmann.
Emma feiert 26. Januar 1977 ihr 26-jährige Bestehen.
 

Mit der Internet-Ergänzung will die Redaktion auch jüngere Leserinnen für feministische Themen begeistern. Ein umfangreiches Emma-Archiv soll in drei Stufen online gehen. Neben den bereits präsentierten Inhaltsverzeichnissen der letzten sechs Ausgaben sollen demnächst alle Namen und Inhalts-Schlagworte seit dem erstmaligen Erscheinen 1977 bereitstehen. In der dritten Phase werden Fotos und Volltexte aus allen Jahrgängen auf EmmaOnline bereitstehen.
 

Die am 26. Januar 1977 erstmalig erschienene Zeitschrift Emma konnte im Kampf um Frauenrechte und Gleichberechtigung zahlreiche Tabus brechen. Bereits vor der Emma-Zeit erregte Alice Schwarzer 1971 mit dem Bekenntnis "Ja, ich habe abgetrieben" die Gemüter. Eine weitere Kampagne der deutschen Frauenbewegung führte zu Protesten gegen den Paragraph 218. 1977 initiierte Emma die ersten Proteste gegen Klitorisverstümmelung und 1978 wurden erste Gruppen zum Thema Missbrauch gegründet. 1978 ging Emma mit einer Stern-Klage gegen Pornografie vor.
 

In den Achtzigern forderte Emma Ganztagsbetreuung von Kindern und 1984 formierte sich die erste Hilfe für Essstörungen. Zuletzt sorgte die TV-Diskussion von Schwarzer mit Verona Feldbusch für Schlagzeilen. "Das war eine der quälendensten Stunden meines Lebens, aber auch eine der lohnendsten. Diese Konfrontation zwischen Mensch und Werbeprodukt hat den Leuten die Augen geöffnet", so Schwarzer in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Profil.
 


Frauen ohne Grenzen

P R E S S E A U S S E N D U N G
4. Dezember 2002, Wien

BONN/PETERSBERG - Am 2. Dezember fand am Petersberg bei Bonn die zweite
Afghanistan-Konferenz statt. Ein Tagesordnungspunkt unter anderen: Bis
Herbst soll eine neue Verfassung für Afghanistan entstehen. Bereits im
Vorfeld der Konferenz kam es zu einem Eklat: Die deutsche "Financial Times"
zitiert in ihrer Montagausgabe den stellvertretenden Leiter der
Verfassungskommission, Musa Marufi, mit den Worten "Dass es zu einer
Trennung zwischen Staat und Religion kommt, sollte man noch nicht einmal
denken". Außerdem sprach er sich gegen eine Festschreibung der
Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Verfassung aus.
Die Vorsitzende des Anwältinnenvereins in Kabul, Suraya Paikan, forderte
hingegen, dass "die Gleichberechtigung von Männern und Frauen
selbstverständlich in der Verfassung festgelegt werden muss". Die Juristin
erhob schwere Vorwürfe gegen die Vereinten Nationen. Paikan, die für die
UNO-Mission in Afghanistan (Unama) arbeitet, sagte, ihr sei von einem
Vorgesetzten verboten worden, zu der Konferenz nach Bonn zu fahren. "Man hat
mir gesagt, ich verliere meinen Job, wenn ich hinfahre. Die Männer wollen
offenbar alles unter sich abmachen."
(Quelle: Financial Times Deutschland, 2.12.2002)

Frauen haben unter Einsatz ihres Lebens den Sieg über die Taliban
unterstützt. Falls die Trennung von Staat und Religion nicht gelingt sowie
die Frauenrechte nicht in die Verfassung geschrieben werden, ist die
Errichtung einer afghanischen Demokratie gescheitert.

PETITION

Frauen ohne Grenzen
appellieren an die EU-AußenministerInnen und an die
EU-ParlamentarierInnen, sich dezidiert für die verfassungsmäßige
Gleichstellung von Frauen und Männern in Afghanistan einzusetzen und jede
weitere Hilfeleistung mit dieser Bedingung zu verknüpfen.

Bitte unterstützen Sie den Frauen ohne Grenzen-Aufruf. Sie können die
Petition online unterschreiben unter folgendem Link: www. frauenohnegrenzen.org/de/petition.htm.
Unterschriftenlisten können direkt angefordert werden:

Frauen ohne Grenzen
Internationale Initiative für Frauen in Politik und Zivilgesellschaft
Salzgries 19/21, A-1010 Wien
Tel. 0043 1 533 45 51
Fax. 0043 1 533 45 52
www.frauenohnegrenzen.org
mailto: office@frauenohnegrenzen.org


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"Unternehmerin": Erstes österreichisches Magazin für die Frau in der Wirtschaft aus der Taufe gehoben

"Rund ein Drittel aller österreichischen Unternehmen werden von Frauen geleitet und die Tendenz ist steigend. Mit der 'Unternehmerin' haben wir jetzt das erste österreichische Medium speziell für diese starke Zielgruppe ins Leben gerufen", erklärte Sonja Zwazl, Bundesvorsitzende von "Frau in der Wirtschaft" (FIW) und Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich, anlässlich der Präsentation der ersten österreichischen Unternehmerinnenzeitschrift am Donnerstag abend im Haus der Wirtschaft in Wien.

Inhaltliche Schwerpunkte des Magazins bilden Reportagen aus der weiblichen Wirtschaftswelt genauso wie Tipps zu Fragen des Personalmanagements sowie Seminarangebote von FIW. Die Coverstory jeder Nummer porträtiert eine österreichische Unternehmerin. "Unser Ziel ist es, mit diesem Magazin praxisorientierte Informationen zu vermitteln, die genau auf die beruflichen Bedürfnisse und Interessen der Frauen in der Wirtschaftswelt zugeschnitten sind", so die Bundesvorsitzende über das Konzept.

"Innerhalb der Wirtschaftskammerorganisation stellt die Arbeitsgruppe 'Frau in der Wirtschaft' ein wichtiges Netzwerk auf dem Weg in die unternehmerische Selbständigkeit dar - um Informationen zu bekommen und Erfahrungen auszutauschen", erklärte Christian Domany, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich im Rahmen der Veranstaltung. "Mit diesem neuen Magazin wird es uns jetzt noch besser gelingen, die Initiativen der FIW unseren Unternehmerinnen näher zu bringen, aber auch unsere Interessen zu bündeln und vor allem in einer gemeinsamen Kommunikationsplattform zu formulieren", ergänzte Zwazl.

Welchen Stellenwert die FIW heute einnimmt, macht die Zahl der Neugründungen deutlich: So betrug der Frauenanteil bei Neugründungen im Jahr 2000 rund 34 Prozent. Im Vergleich dazu fällt der Anteil der weiblichen Funktionäre verhältnismäßig bescheiden aus: derzeit sind österreichweit knapp 12 Prozent der gewählten Vertreter Frauen. "FIW hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, die Zahl der weiblichen Funktionäre in der Wirtschaftskammer zu erhöhen", so die Bundesvorsitzende Sonja Zwazl abschließend.

"Die Unternehmerin - das Magazin für die Frau in der Wirtschaft" erscheint vierteljährlich in einer Auflage von 100.000 Stück und wird an Unternehmerinnen und weibliche Führungskräfte verschickt sowie am Kiosk zum Verkauf angeboten.

Nähere Informationen zu 'Frau in der Wirtschaft' und über "die Unternehmerin" finden Sie im Internet unter http://wko.at bzw. http://wko.at/fiw/ (cc)
 


Frauenorganisationen gemeinsam für Sozialstaatsvolksbegehren

"Frauen jeder Generation spüren den Sozialabbau. Anstelle des ständigen Übergehens der Interessen der Frauen brauchen wir eine aktive Politik der Chancengleichheit. Die Verankerung des Sozialstaats in der Verfassung wäre ein erster Schritt in diese Richtung", erklärte heute ÖGB-Frauenvorsitzende und Vizepräsidentin Renate Csörgits. Gemeinsam mit anderen Frauenorganisationen haben die ÖGB-Frauen heute Vormittag am Stephansplatz symbolisch ein soziales Netz gespannt, um so ihre Unterstützung für das Volksbegehren Sozialstaat Österreich zu bekunden.++++

Bundeskanzler und Vizekanzlerin erklärten gestern einmütig, der Sozialstaat sei in den letzten beiden Jahren nicht nur abgesichert, sondern sogar ausgebaut worden. Csörgits dazu: "Das Gegenteil ist der Fall. Ich erinnere an die Ambulanzgebühren, die Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung für Kinderlose oder an die Studiengebühren. Und ein Ende der Belastungspolitik ist nicht abzusehen, wie die Aussage von Minister Bartenstein hinsichtlich einer möglichen Freigabe der Studiengebühren erkennen lässt."

Aus Frauensicht gäbe es eine Reihe drängender Themen, die von der Regierung nicht oder falsch erledigt würden, so Csörgits weiter.

"Abfertigung neu" - Frauen mit null abgefertigt Bei der Abfertigung neu habe der Sozialpartnerentwurf die Anrechnung von Kinderbetreuungszeiten auf den Abfertigungsanspruch vorgesehen. "Von der Regierung ist das gestrichen worden. Der Präsenzdienst wird dagegen voll angerechnet. Versteht die Regierung das unter Gleichbehandlung?", fragt Csörgits.

Eine große Schwachstelle orten die ÖGB-Frauen auch am Entwurf für die Familienhospizkarenz. "Es ist richtig und wichtig, dass eine Karenz zur Betreuung schwerkranker Angehöriger geschaffen wird. Was fehlt, ist die finanzielle Absicherung für die Karenzierten. Die Pflege schwerstkranker Angehöriger wird damit wieder fast ausschließlich Frauensache bleiben. Denn ohne die Abfederung durch ein Karenzgeld wird sich kaum eine Familie den Verzicht auf das höhere Männereinkommen leisten können", erklärt Csörgits.

Nachtarbeit ungeregelt Dringend nötig ist zudem eine geschlechtsneutrale Neuregelung der Nachtarbeit. "Bislang war die Regierung untätig, obwohl sie wusste, dass das Frauennachtarbeitsverbot mit Ende 2001 ausläuft. Jetzt, wo wir faktisch schon im luftleeren Raum hängen, macht sie Druck. Was wir brauchen sind faire Bestimmungen, die die Gesundheit von Nachtarbeitenden schützen - von Frauen und von Männern", fordert die ÖGB-Frauenvorsitzende.

"Um den Sozialstaat auch für Frauen gerecht zu gestalten, bleibt noch viel zu tun. Ich fordere alle Frauen auf, das Volksbegehren zu unterschreiben. Als Signal an die Regierung, dass eine aktive Gleichstellungspolitik dringend nötig ist", so Csörgits abschließend


Megatrend "Frauen" bestimmt Zukunft der Ernährung
Zukunftsforscher Horx: "Wir brauchen endlich Futter für das Hirn"
 

Kaum eine Branche wird in den nächsten Jahren derart grundlegende Umwälzungen erleben wie die Gesundheitsbranche. Kein Wertewandel hat tiefere Auswirkungen auf unsere Lebenswelt als der Wellness-Trend. "Der Übergang von der Industriekultur zur Wissensgesellschaft ist ein Aspekt, dem die zukünftige Ernährung Rechnung tragen wird", erklärte der Trendforscher und Leiter des "Zukunftsinstituts" in Frankfurt Matthias Horx http://www.zukunftsinstitut.de heute, Mittwoch, im Rahmen einer Pressekonferenz. Die angebotenen Nahrungsmittel müssen der modernen Gesellschaft angepasst werden.
 

"Es fehlt das Angebot an hochwertigen Produkten, während energie- und fettreiche Lebensmittel zu einer drastischen Zunahme von ernährungsbedingten Krankheiten wie Übergewicht, Herzinfarkt und Diabetes führen", so der Ernährungsmediziner und Koordinator der "Initiative Ernährung". Einen Lösungsansatz für die Zukunft sieht Horx dabei im "Futter für das Hirn", und weist auf einen der drei prognostizierten Megatrends hin: "Frauen". Es komme zu einer zunehmenden Feminisierung der Gesellschaft. Im Durchschnitt seien österreichischen Frauen besser gebildet als Männer, sie ernährten sich gänzlich anders als Männer. "Die Wellness-Welle ist demnach stark frauendominiert und durch ihren Anspruch auf Erwerbsfähigkeit ist dem Versorgerhaushalt ein Ende gesetzt", erklärte Horx gegenüber pte. Nur 30 Prozent aller gekauften Nahrungsmittel werden noch für den Kochvorgang verwendet. Der Trend geht in Richtung "snacking and racing" und diesem muss die Lebensmittelindustrie Rechnung tragen. Die Lösung liege in "Bio-Convenience", dies seien Produkte, die der Wissensgesellschaft und der gesundheitsbewussten Bevölkerung angepasst sind. Das "Up-Trading" von Fast Food habe bereits eingesetzt und die Aufwertung der "schnell konsumierbaren" Nahrung werde sich weiterhin fortsetzen, so Horx.
 

"Die Ernährung muss in die Lebensgewohnheiten integriert werden", ergänzt der Trendforscher. Einen weiteren Megatrend sieht Horx in der "Single"-sierung der Gesellschaft und der Multiplizierung des Familienmodells. Menschen gehen im Lauf ihres Lebens 6,5 Partnerschaften ein, vor Jahrzehnten waren es rund drei. "Es kommt zur Nomadisierung der Haushalte. Allein in Deutschland leben 2,5 Mio. Menschen in zwei Haushalten", so Horx. Menschen sind hochmobil und dieser Aspekt beeinflusse das Ernährungsverhalten. Trend drei sieht der Leiter des Zukunftsinstituts in der Alterung der Gesellschaft. "Allein das Wissen, dass die Lebenserwartung steigt, führt bei Menschen zu einem Wertewandel, zu einer Umpolung". Die Nachfrage nach Wellness und gesunder Ernährung steigt. "Die Lebensmittelindustrie muss diesen nicht mehr aufhaltbaren Mega-Trends gerecht werden, Pillen sind dabei aber der falsche Weg. Gefragt sind nicht Nahrungsmittel aus dem Chemielabor, sondern hochqualitative Produkte, die an die Bedürfnisse der modernen, gestressten und überlasteten Gesellschaft adaptiert sind."
 


Aktionswoche des Frauenreferats der ÖH Uni Wien

Anlässlich des Internationalen Tags der Frau am 8. März veranstaltet das Frauenreferat der ÖH Uni Wien vom 8. - 16. März eine Aktionswoche zum Thema "GrenzenLos - Lose Grenzen". Im Mittelpunkt stehen Aktionen, die Frauen zur Auseinandersetzung, sowohl mit physischen als auch psychischen Grenzen, anregen sollen. Dabei sollen Grenzen auf verschiedensten Ebenen thematisiert werden:
Persönliche Grenzen, die es allzu oft durch verbale und physische Selbstverteidigung und Selbstbehauptung zu erkämpfen gilt, natürliche und gesellschaftliche Grenzen, die das Leben der Frau in Schubladen zwängen und somit eine Richtung vorgeben, die nur durch Auseinandersetzung mit der eigenen Identität, verändert werden kann.
 


Frauen: Kein Durchdringen der "gläsernen Decke" in der Forschung
Männliche Arbeitskultur und informelle Strukturen als Ursache
 

An Forschungseinrichtungen gibt es unterschiedliche Strukturen und Leitbilder, dennoch wiederholt sich ein und dasselbe Muster: Frauen sind weiterhin von Spitzenpositionen ausgeschlossen. Es herrscht eine "gläserne Decke". Eine "männliche Arbeitskultur" und informelle Machtstrukturen sind wichtige Ursachen dafür. Das ist das Ergebnis einer Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung http://www.wz-berlin.de . Die Forscherinnen gingen dabei dem Phänomen nach, dass Frauen nach wie vor in den Führungspositionen der Wissenschaft kaum vertreten sind.
 

"Führung in der Forschung ist weiterhin eine geschlossene Veranstaltung", erklärte Hildegard Matthies vom WZB. Die Asymmetrie zwischen den Karriereverläufen halte sich hartnäckig, und Männer seien weiterhin erfolgreicher in der Wissenschaft. Zwei Ursachen grenzten Frauen aus: die männliche Arbeitskultur und die Informalität. Diese männliche Arbeitskultur kenne nur berufliche Verpflichtungen und verlange eine stete Verfügbarkeit für die Wissenschaft. "Es ist wie ein Rennen, bei dem nur siegen kann, wer immer dabei ist", so Matthies. Diese Kultur benachteilige alle, die sich den Spielregeln nicht unterwerfen können oder wollen, die noch andere Bindungen pflegten wie Familie oder Freunde. Außerdem würde Frauen unabhängig von ihrer tatsächlichen Lebenssituation die familiäre Pflicht zugeschrieben. "Informalität" bezieht sich in diesem Zusammenhang auf die Ressourcenverteilung und die persönliche Förderung. "Wer eingebunden ist in die inoffiziellen Netze, macht leichter Karriere", sagte Matthies. Der Zugang zu diesen informellen Kreisen und Informationswegen gestaltet sich laut Studie für Frauen schwerer als für Männer. Faire Spielregeln existierten ebenfalls nicht.
 

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass obwohl die Deutungsmuster von Geschlecht sehr unterschiedlich ausfallen, sich die Situation für Frauen kaum ändert. In jedem Institut, das in die Studie einbezogen wurde, herrscht eine andere Organisationskultur, und die Art der Zusammenarbeit, das Selbstverständnis sind sehr unterschiedlich. Doch eins ist überall gleich: Die "gläserne Decke" konnte bislang von den Frauen nicht aufgebrochen werden, sie sind in Führungspositionen immer seltener anzutreffen. Das Projekt erkannte eine große Übereinstimmung zwischen den Geschlechtern, was die beruflichen Ziele und das berufliche Selbstverständnis betrifft. Unterschiede bestehen jedoch in den Deutungsmustern, mit denen die Geschlechterasymmetrien in der Forschung erklärt werden. So herrscht in einem Institut die Wahrnehmung vor, das Geschlecht spiele für die Karriere keine Rolle. In einem anderen Institut ist die Meinung führend, die Reproduktionsfähigkeit der Frau sei das "Kardinalproblem". Eine dritte Begründung lautet, Männer und Frauen hätten unterschiedliche Einstellungen zu Karriere und Lebensplanung.
 


Frauen prägen Machtstrukturen langsamer als Männer
Männliches Geschlecht will von Beginn an Führungsrolle übernehmen
 

Eine Studie der Northwestern University http://www.northwestern.edu und der Uni Zürich hat ergeben, dass Frauen Machtstrukturen anders prägen als Männer. Es ist bereits bekannt, dass sich in jeder Gruppe, egal in welchem Verhältnis die Geschlechter vertreten sind, hierarchische Strukturen bilden. Während Männer jedoch von Anfang an versuchen, eine führende Rolle zu spielen, prägen sich bei reinen Frauengruppen derartige Muster viel langsamer aus. Es formen sich erst bestimmte Machtstrukturen, wenn sich die Mitglieder besser kennen. Dem geht ein demokratisches Verhalten zu Beginn des Kontakts voran.
 

Die Studie basiert auf der Untersuchung von 58 Männern und 58 Frauen, sie sich nicht kannten und zu einer 45-minütigen Gesprächsrunde eingeladen wurden. Die Gruppe wurde angehalten über Kindererziehung zu diskutieren. Die Gespräche und das Verhalten wurde auf Videoaufnahmen festgehalten. Nach einer Woche wurde der Versuch mit denselben Teilnehmern wiederholt.
 


Europäerin des Jahres / Im Namen der Gerechtigkeit - Eva Joly / Die unerschrockene Richterin brachte in Frankreich Skandale ans Licht, die auch in Deutschland für Wirbel sorgten

Das Monatsmagazin Reader's Digest hat der prominenten französischen Untersuchungsrichterin Eva Joly (58) für ihren mutigen Einsatz gegen Korruption auf höchster Ebene den Ehrentitel "Europäerin des Jahres 2002" verliehen. Die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung erhielt Joly am 18. Januar 2002 in Paris aus den Händen von Nicole Fontaine, bisher Präsidentin des Europäischen Parlaments. Das Preisgeld möchte die Europäerin des Jahres einer Behindertenschule auf Sri Lanka spenden, teilt Reader's Digest Deutschland in Stuttgart mit.

Die gebürtige Norwegerin Eva Joly ist die siebte Trägerin des Ehrentitels. Seit 1996 wählen die Chefredakteure der 20 europäischen Ausgaben von Reader's Digest Persönlichkeiten zum Europäer des Jahres, die am besten die Traditionen und Werte Europas verkörpern. Reader's Digest ist mit 6 Millionen Abonnenten die meistgelesene Zeitschrift Europas.

"Eva Joly fürchtet sich nicht vor mächtigen Menschen und unpopulären Fällen. In ihrem Einflussbereich steht niemand über dem Gesetz, und dies ist eine gute Nachricht für alle Menschen", sagt Eric W. Schrier, Chefredakteur der Reader's Digest Association, Inc., Pleasantville: "Eva Joly zeichnet sich durch Charakterstärke und selbstlosen Einsatz im Dienste der Allgemeinheit aus. Reader's Digest ist daher besonders stolz darauf, sie zur Europäerin des Jahres 2002 zu küren."

Eva Joly hat sich vor allem durch ihre Ermittlungen im Fall Tapie sowie im Korruptionsskandal um den Ölkonzern Elf-Aquitaine einen Namen gemacht. Der prominente Unternehmer und Politiker Bernard Tapie wurde in den Neunzigerjahren wegen Steuerhinterziehung zu einer Haftstrafe (18 Monate, davon 12 auf Bewährung) verurteilt. Mit dem Fall Elf-Aquitaine drang Eva Joly in das Allerheiligste der französischen Elite vor. Bei ihren Ermittlungen ging es um Schwarz- und Bestechungsgelder in Höhe von einigen hundert Dollarmillionen. Unter anderem wurden der ehemalige französische Außenminister Roland Dumas und Elfs Expräsident Loïk Le Floch-Prigent zu Freiheitsstrafen verurteilt. Sie beteuern allerdings ihre Unschuld; ein Revisionsverfahren ist für März geplant.

"Aber die Strafen zeigen, dass Richterin Joly ein uraltes Tabu gebrochen hat. Bei ihr sind alle vor dem Gesetz gleich", schreibt Reader's Digest (Januarausgabe) und zitiert Eva Joly mit den Worten:
"Politiker müssen integer sein, dazu sind sie verpflichtet. Für mich ist das einfach die Norm unter zivilisierten Menschen."

Eva Joly kam als 20-jähriges Aupairmädchen aus Norwegen nach Frankreich. Sie war nahezu unbekannt, als sie 1981 Richterin wurde. Inzwischen wird sie in französischen Meinungsumfragen zu den Persönlichkeiten gezählt, die man gern im Amt des Staatspräsidenten sehen würde. In Anspielung auf ihre norwegische Herkunft hat die Pariser Presse Eva Joly "Bulldozer aus dem Norden" genannt.

Mit ihrem Kampf gegen Korruption, Veruntreuung öffentlicher Gelder und Diebstahl auf höchster Ebene ist sie der Schrecken der bisher als unangreifbar geltenden politischen Führer und Industriekapitäne geworden. Bevor Eva Joly in den Justizpalast kam, wurde noch nie eine umfangreichere Finanzsache bis zu einem abschließenden Gerichtsurteil verfolgt. Auch heute, schätzt Eva Joly, werden 95 Prozent aller Finanzdelikte in Frankreich nicht geahndet.

Interessiert an einem Foto von der Verleihung der Auszeichnung an
Eva Joly?
Download unter http://www.readersdigest.de/presse/magazin.html
(Ab 18. Januar 2002, 17.00 Uhr)

Europäer des Jahres - die Gewinner früherer Jahre

2001
Der gebürtige Finne Linus Benedict Torvalds, der die Computerwelt mit dem nach ihm benannten Betriebssystem revolutionierte. 1991, im Alter von 21 Jahren, hatte Torvalds das Grundgerüst des Linux-Betriebssystems erfunden, weil er sich als Student in Helsinki das universitätseigene Unix-Betriebssystem nicht leisten konnte.

2000
Der Niederländer Paul van Buitenen, der schwerwiegende Unregelmäßigkeiten innerhalb der Europäischen Kommission aufdeckte. Die Recherchen von van Buitenen zwangen im März 1999 die damalige EU-Kommission unter ihrem Präsidenten Jacques Santer zum Rücktritt.

1999
Die Dänin Dr. Inge Genefke, Vorkämpferin auf dem Gebiet der Behandlung und Rehabilitation von Folteropfern (www.irct.org).

1998
Der britische Solo-Skipper Pete Goss, der während des Wettkampfs der Vendée Globe Weltumsegelung seinen französischen Freund Raphael Dinelli aus Seenot rettete.

1997
Frederic Hauge, norwegischer Begründer der Umweltschutz-Gruppe Bellona (www.bellona.no).

1996
Pater Imre Kozma, Vorsitzender des ungarischen Malteser Caritas-Dienstes (MCD). Steht im Dienst der Armen, Alten, Obdachlosen und Flüchtlinge in Zentral- und Osteuropa. Als Ungarn unter katastrophalen Überschwemmungen litt, sammelte der MCD 2,6 Mio. Dollar.
 


Workshop zur Homepage für Frauen in der Wirtschaft
Ihr Marketinginstrument im Internet - Schritt für Schritt zur eigenen Unternehmens-Webpräsenz
 

Internet Spezial - Praxisorientierter Intensiv Workshop zur eigenen Homepage für Frauen in der Wirtschaft: Dieses Spezialseminar wird von Christine Halda in Kooperation mit der Webakademie Wien im Rahmen des Seminarprogramms "Frau in der Wirtschaft - Wirtschaftskammer Österreich, veranstaltet.
 

Durch Unterstützung der Wirtschaftskammer Österreich beträgt die Seminargebühr nur 145,35 Euro (2.000 Schilling) exklusive MWSt., allerdings ist die Teilnehmerinnenanzahl auf 12 begrenzt.
 

Sie lernen an diesem Wochenende mit Lust, Spaß und Kreativität eine eigene "Homepage" zu erstellen, ohne "Fachchinesisch" und praxisorientiert. Sie erfahren, wie sie diese verwalten, ins Internet "bringen" und für Suchmaschinen fit machen, damit Ihr Unternehmen wirksam im Internet vertreten ist. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, anlässlich eines gemeinsamen Abendessen am ersten Seminartag, sich mit den anderen Teilnehmerinnen zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und in lockerer, angenehmer Atmosphäre weitere Tipps von der Trainerin, Christine Halda zu bekommen.
 

Termin: Sa 16. bis So 17. März 2002, jeweils 10:00 bis 17:00 Uhr
Seminarort: 1010 Wien, Webakademie Wien (Eingang Online Teleschulung) Schottenring 33
Seminargebühr: 145,35 Euro (2.000 Schilling) exkl. MWSt.
In der Seminargebühr sind sowohl die Seminarunterlagen als auch das gemeinsame Abendessen inkludiert!
Anmeldung: schriftlich bei Frau in der Wirtschaft, Wirtschaftskammer Österreich
1045 Wien, Wiedner Hauptstraße 63, Postfach 102
Fax (01) 501 05, DW 295
Telefonische Rückfragen: Frau Dr. Geißeder Tel. (01) 501 05, DW 3018
Informationen im Internet: http://www.wko.at/fiw
Anmeldeschluss: 15. Februar 2002!
 

Die Webakademie ist eine Initiative der Webwomen.at, dem größten Online-Netzwerk für Frauen in Österreich. In über 20 Seminaren wird von den ersten Schritten im Netz, bis hin zur Webprogrammierung das nötige Fachwissen vermittelt, um das Internet zu nützen und es aktiv mitzugestalten.
Tel: 01-969 02 07
Internet: http://www.webwomen.at/webakademie
 

Informationen und Kontakt:
frauenseminar.at
Karriere und Persönlichkeitsentwicklung für Frauen von Frauen
Christine Halda
Halda & Co. KEG Consulting - Training - Coaching - Development
 

Office: Frauenakademie Wien - FrauenFinanzZentrum
1190 Wien, Cobenzlgasse 42 / Top 21 (Eingang Krapfenwaldgasse)
Mobil: +43 (0) 664 / 3000 116
E-Mail: christine@halda.at
Internet: http://www.frauenseminar.at
 

Christine Halda: EDV & Internet Training und Coaching, Persönlichkeitstraining (Kommunikation, Präsentation etc.), Train the TrainerIn, Coaching (persönliche und berufliche Zielarbeit), Personalentwicklung (Beratung, Analyse, Prozessbegleitung, Implementierung, Evaluierung), Seminar/Bildungsmanagement (Konzeption und Abwicklung von Projekten im Bildungsbereich), Frauenqualifizierungsmaßnahmen ( http://www.frauenseminar.at ), Berufsorientierung.
 


Frauenbüro erweitert ab 7. Jänner Leistungsangebot

Auf Grund der starken Nachfrage wird das Beratungsangebot des Wiener Frauenbüros von 24 auf 32 Stunden ausgeweitet. Ab sofort gibt es jede Woche 23 Stunden telefonischer und 9 Stunden persönlicher Beratung. Im Jahr 2001 haben knapp 1.700 Frauen das telefonische und persönliche Beratungsangebot des Frauenbüros genutzt und sich in den Bereichen Familien- und Scheidungsrecht, Soziales, Arbeitsmarkt und Wohnungsangelegenheiten beraten lassen. Als Zusatzangebot werden ab Jänner Krisengespräche und Coaching bei Wiedereinstieg, Gerichts- und Behördenwegen sowie ab April Diskussionsforen und Chats im Internet angeboten. Alle Angebote sind kostenlos und anonym.****

Die Beratungen werden von drei Juristinnen mit Zusatzausbildung in Mediation sowie Coachingausbildung und Erfahrung in Krisenintervention durchgeführt. Die telefonischen Beratungszeiten sind Mo., Di. und Freitag von 8.00 bis 13.00 Uhr und Mi., Do. 13.00 bis 17.00 Uhr. Im Rahmen der persönlichen Beratungen werden, nach telefonischer Terminvereinbarung, jeden Mittwoch von 8.00 bis 13.00 Uhr und Freitag 13.00 bis 17.00 Uhr juristische und soziale Beratung sowie Krisenintervention und Coaching angeboten. Das Frauentelefon ist unter der Telefonnummer 408 70 66 oder unter der Emailadresse frauentelefon@m57.magwien.gv.at zu erreichen.


Frauen: Neuer Wegweiser für EU-Projekte erschienen

Die aktualisierte Broschüre "Leitfaden für Antragstellerinnen für EU-Projekte" ist soeben erschienen. In diesem Leitfaden finden sich Informationen rund um die Frauenpolitik der EU sowie Infos über Fördermöglichkeiten, speziell für Frauenprojekte. ****

Das Spektrum der Fördermaßnahmen der Europäischen Union ist breit und das Angebot vielfältig. Damit Frauen herausfinden können, in welche Förderprogramme ihre spezifischen Vorhaben hineinpassen hat das Frauenreferat der Vorarlberger Landesregierung einen Leitfaden für EU Projekte herausgegeben. Ziel ist es, dass die Frauen die angebotenen Fördermittel besser nützen können. Der Leitfaden informiert darüber, wer für die Frauen die Ansprechpersonen für Projekte in Brüssel, im Land Vorarlberg und in Österreich sind und wie sich Frauen am besten um EU-Förderungen bewerben.

Der Leitfaden kann im Frauenreferat im Amt der Vorarlberger Landesregierung unter der Telefonnummer 05574/511-24112, E-Mail:frauen@vorarlberg.at kostenlos bestellt werden.


BMSG: Regionalanwaltschaften als Anlaufstellen für Frauen

Das Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen (BMSG) wies heute die Anwürfe der ÖGB-Frauenvorsitzenden Renate Csörgits, Haupt nehme angeblich die Belange der Frauen nicht wahr, als "völlig aus der Luft gegriffen" zurück. Haupt habe schon im Sommer in der Novelle zum Gleichbehandlungsgesetz durchgesetzt, dass die Vorsitzende der Gleichbehandlungskommission künftig ihre Tätigkeit hauptamtlich ausüben könne. Die bisher auf rein ehrenamtlicher Basis ausgeführte Tätigkeit werde den gesteigerten Anforderungen nicht mehr gerecht, so das Sozialministerium.

Eine Dienstfreistellung der Gleichbehandlungsvorsitzenden schaffe nun die erforderlichen Voraussetzungen für besseres und effizienteres Engagement zu Gunsten der Frauen. Ebenso geregelt sei nun auch die Vertretung der Vorsitzenden im Krankheitsfall. "Diese Maßnahmen werden eine deutliche Verfahrensbeschleunigung bringen", betonte das Sozialministerium.

Das BMSG wies darauf hin, dass Haupt den flächendeckenden Ausbau der Regionanwaltschaften betrieben und deshalb Anlaufstellen in Graz und Klagenfurt eingerichtet habe. "Ihm vorzuwerfen, dass er die Anliegen der Frauen nicht vertrete, entsprechen schlicht und einfach nicht den Tatsachen und sind frei erfunden", so das Ministerium abschließend.

 

Wir sind die "RAWA supporters Germany", eine UnterstützerInnenplattform
für die afghanische Frauen- und Menschenrechtsgruppe Revolutionärer
Verein der Frauen Afghanistans. Wir möchten im        
deutschsprachigen Raum über die politischen und sozialen Aktivitäten von
RAWA, aber auch über die Situation der afghanischen Flüchtlinge und
Möglichkeiten zur humanitären Hilfe informieren und         
Unterstützungsaktionen für RAWA koordinieren. Sie erhalten hier Kontakt
zur UnterstützerInnenplattform und Informationen zur Tour von RAWA in
Deutschland:

http://www.frauen-menschenrechte.de/rawa/


Prammer: Eigenpension von Frauen an der Armutsgrenze

Die jüngsten Daten über die Höhe der Eigenpension von Frauen nahm sich SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer zum Anlass, um im Kontrast zum Kindergeld sinnvolle Maßnahmen gegen Armutsgefährdung von Frauen einzufordern. "Die Zahlen unterstreichen, wie sehr Frauen im Alter von Armut gefährdet sind", betonte Prammer am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

So betrug die durchschnittliche ASVG Eigenpension bei Neuzugängen von Männern im Jahr 2000 13.765 Schilling, jene von Frauen lediglich 8.324 Schilling. Sie erreicht damit nur rund 60% vom Wert der Männer und liegt daher lediglich um 12 Schilling über der Ausgleichszulage. "Die Gründe für das Geschlechtergefälle zu Lasten der Frauen sind einerseits die niedrigeren Einkommen von Frauen während der Erwerbszeit und andererseits die kürzere Versicherungsdauer durch Erwerbsunterbrechungen und die niedrige Bewertung der Karenzzeiten", so Prammer.

Eine Detailanalyse der ASVG Pensionen von Frauen zeigt, dass sich deren Höhe nur zu 84 Prozent aus echten Beitragszeiten zusammensetzt, während 16 Prozent auf Ersatzzeiten entfallen; (Kindererziehung 9,6 Prozent). Bei Männern entfallen hingegen rund 93 Prozent auf Beitragszeiten und der Rest, rund 7 Prozent auf Ersatzzeiten. "Es ist wichtig und notwendig, dass wir die Kindererziehungszeiten bei der Pensionsberechnung anerkennen. Um Finanzierungsprobleme in der Zukunft zu begegnen, müsste der Topf des Familienlastenausgleichsfonds herangezogen werden", so Prammer.

Die durchschnittliche Bewertungsgrundlage für die Kindererziehung betrug im Jahr 2000 lediglich 9.697 Schilling, während die durchschnittliche Beitragsgrundlage für den Wochengeldbezug die Höhe von 20.351 erreicht hat. Versicherungstechnisch liegt der Wert der Kindererziehungszeit um 52 Prozent unter der Beitragsgrundlage für den Wochengeldbezug. "All diese Daten zeigen, dass das bestehende System nicht mehr stimmig ist. Wir müssen daher mittelfristig eine Umstellung des Pensionssystems respektive der Karenzzeiten erreichen" fordert Prammer auch in Hinblick auf die demographischen Herausforderungen.

"Die SPÖ Frauen fordern daher, dass das Karenzgeld in der Höhe des Arbeitslosenbezuges ausbezahlt wird und dieses auch für die Bewertung der Versicherungszeit herangezogen wird. Um soziale Härten zu vermeiden ist selbstverständlich ein Sockelbetrag als Ersatzzeit weiter festzusetzen. Die Koppelung des Karenzgeldes an das Erwerbseinkommen würde für Mütter ein echtes Mittel zur Armutsbekämpfung darstellen. Das von der Regierung eingeführte Kindergeld ist es nämlich nicht. Darüber hinaus würden Frauen im Pensionsalter nicht mehr für ihre Versorgungsleistung finanziell bestraft werden. Das verstehen wir als Maßnahme zur Familienfreundlichkeit und Mut zum Kind", schloss Prammer.


Frauenanteil in Hochschullehre EU-weit unter einem Drittel
Eurostat: Nur jeder Dritte in der öffentlichen Forschung Beschäftigte ist weiblich
 

Der Frauenanteil in Hochschullehre und öffentlicher Forschung in der Europäischen Union ist niedriger als ein Drittel. Anders als der geringfügig höhere Anteil weiblicher Studierender an Hochschulen in der EU ist nur jeder vierte Hochschullehrer und nicht einmal jeder dritte in der öffentlichen Forschung Beschäftigte eine Frau. Die Angaben beruhen auf Erhebungen der Helsinki-Gruppe "Frauen und Wissenschaft", die heute, Donnerstag, in einem Bericht von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaft in Luxemburg http://europa.eu.int , veröffentlicht wurden. Anlass ist die zurzeit in Brüssel stattfindende Konferenz zum Thema "Gender and Research".
 

Laut Bericht sind Frauen in der akademischen Lehre stark unterrepräsentiert. Im Jahr 1999 betrug ihr Anteil an den Hochschullehrern im EU-Durchschnitt 26 Prozent. Besonders niedrige Werte verzeichnen Deutschland (neun Prozent), Irland (12 Prozent), Belgien (14 Prozent) und die Niederlande (15 Prozent). den höchsten Frauenanteil halten Finnland (36 Prozent) und Schweden (33 Prozent). Österreich hält bei 23 Prozent. Aufgeschlüsselt nach akademischen Graden zeigt sich, dass der Frauenanteil auf der unteren Stufe EU-weit allgemein größer ist. So waren 32 Prozent aller Assistenzprofessuren mit Frauen besetzt, jedoch nur 28 Prozent aller außerordentlichen Professuren und elf Prozent aller ordentlichen Professuren.
 

Auch in der Forschung sind Frauen EU-weit weniger zahlreich vertreten. 1999 waren 66 Prozent des im staatlichen Bereich und 72 Prozent des im Hochschulbereich tätigen Forschungspersonals Männer. Nur in wenigen Ländern wie Irland, Griechenland und Portugal belief sich der Frauenanteil im EU-Hochschulsektor auf mehr als 40 Prozent. Die höchste Frauenquote bezogen auf verschiedene Wissenschaftszweige verzeichnen alle Mitgliedstaaten außer Dänemark in der Medizin sowie in den Geistes- und Sozialwissenschaften. In beiden Wissenschaftszweigen waren Frauen in zwei Ländern zu über 50 Prozent vertreten, und zwar in Irland und Großbritannien.
 


 

Frauenfinanzzentrum www.finanzzentrum.at online
Rege Zugriffe und Anfragen nach bereits einer Woche
 

Unter dem Leitbild "Finanzielle Unabhängigkeit ist die grundlegende Basis fürs Leben" wurde letzte Woche das Finanzportal von Frauen für Frauen gelauncht. Und bereits jetzt erfreut sich das Frauenportal regen Interesses. Die Finanzplattform bietet Frauen weitreichende Beratung von unabhängigen Expertinnen aus ganz Österreich im Bereich Investitions- und Geldangelegenheiten, Absicherung und Vorsorge, Steuer- und Rechtsfragen. Neben den weiteren Schwerpunkten Aus- und Weiterbildung sowie Unternehmensberatung helfen Immobilienexpertinnen auch in Sachen An- und Verkauf von Immobilien weiter.
 

"Nach bereits einer Woche können wir mit zahlreichen Zugriffen und Anfragen aufwarten, unsere Expertinnen-Datenbank wird gerne in Anspruch genommen", freut sich Michaela Koutnik, Organisationschefin des Frauenfinanzzentrum, über das rege Interesse der Frauen.
 

"Bei der Entwicklung des Finanzportals konnten die Gründerinnen, Jutta Nesyba, Unternehmerin und Mutter, Michaela Koutnik, Organisationschefin und Michaela Hirsch, Werbefachfrau, auf jahrelange Erfahrung in der Beraterbranche zurückgreifen. Für Konzeption, Design und Umsetzung des neuen Kommunikationsportals unter www.frauenfinanzzentrum.at zeichnet die Wiener Werbeagentur modus new media verantwortlich. "Das Ergebnis ist eine informative Internet-Plattform, die nicht nur Frauen nutzen werden", zeigt sich Nesyba überzeugt.
 

Frauen in ganz Österreich haben die Möglichkeit, per Knopfdruck kompetente und aktuelle Informationen zu den Themen Finanzen und Karriere abzurufen und bei Bedarf die Expertinnen aus der bundeslandweiten Datenbank zu kontaktieren. "Ob Versicherungsbereich, Existenzgründung, Coaching oder Anlageberatung, hier findet jede Interessierte die für sie passende Expertin. Weiters wird das Service eines Veranstaltungskalenders und ein kostenfreier Newsletter angeboten", so Jutta Nesyba weiter, "Mit dieser Website wollen wir Frauen unterstützen, Unternehmen, Beruf, Familie und die Zeit für ein Eigenleben unter einen Hut zu bringen!"
 

Ab Oktober ist im virtuellen Frauenfinanzzentrum eine Jobbörse speziell für die Frau abrufbar. Weiters befinden sich Services wie Online-Foren und Live-Expertinnen-Chats in Planung.
 


PETRA: Geheimnisse der lang anhaltenden Partnerschaften / Amerikanische Wissenschaftler machen Schluss mit Klischees wie "Gegensätze ziehen sich an"

Fast jeder Deutsche wünscht sich die Liebe fürs Leben, aber jede dritte Ehe wird geschieden, in Großstädten sogar jede zweite. Trotzdem glauben nach einer Forsa-Umfrage immer noch 72 Prozent der Deutschen weiter an die Liebe fürs Leben. Die Zeitschrift PETRA hat drei langjährige Paare befragt und dabei nach der Erfolgsformel gesucht. Die Zeitschrift berichtet außerdem über die neuesten Erkenntnisse amerikanischer Wissenschaftler. Sie nennen Konfliktfähigkeit und Kommunikation wichtige Voraussetzungen für eine lang andauernde Beziehung und machen Schluss mit Klischees wie "Gegensätze ziehen sich an".

Für den amerikanischen Star-Psychologen John Gottman, der seit 20 Jahren im "Love Lab" der University of Washington den Geheimnissen der ewigen Liebe auf der Spur ist, sind nach dem PETRA-Bericht Kommunikation und Konfliktfähigkeit die entscheidenden Komponenten für eine langjährige Partnerschaft. Schon 20 Minuten intensives Gespräch pro Tag könnten ausschlaggebend für das Gelingen einer Beziehung sein. "Paare, die in der Lage sind, Unstimmigkeiten nicht in Sarkasmus, laute Worte, Türeknallen oder eisiges Schweigen gipfeln zu lassen, haben bessere Chancen, zusammen zu bleiben", sagt Gottman. Die Formel von den sich anziehenden Gegensätzen gilt nach Ansicht des US-Therapeutenpaars Paul und Barbara Barron-Tieger vielleicht für stürmische Affären, aber nicht für langfristige Pläne inklusive Kind, Hund und Eigentumswohnung. Die beiden Wissenschaftler befragten laut PETRA in einer Langzeitstudie über 500 Paare und stellten fest: Je ähnlicher sie sich in ihren Werten, Lebenszielen und Charakteren waren, umso größer die Chancen für ein dauerhaftes Glück. Im übrigen hätten US-Wissenschaftler auch herausgefunden, dass das wilde Hormon-Feuerwerk von frisch Verliebten nach etwa 16 Monaten aufgebraucht ist. "Was allerdings auch gute Seiten hat: Denn - medizinisch betrachtet - sind Verliebtheits-Symptome denen einer Psychose ähnlich. Und die verträgt auf Dauer keiner", heißt es in PETRA.

Steffi Szczupak (34) und Maik Unruh-Szczupak (33) sind seit elf Jahren verheiratet. Sie berichten in PETRA, dass sie sich vor 15 Jahren kennengelernt haben und zunächst überhaupt nicht ausstehen konnten. Fünf Jahre später habe es dann doch "Kawumm" gemacht. "Es war ein Vorteil, dass wir uns vorher schon kannten und nicht bei Null anfangen mussten", sagt der Musik-Promoter Maik. "Dadurch war unsere Beziehung von Anfang an offener als andere", meint die Visagistin Steffi. Wenn sie ein Problem mit Maik habe, würde sie niemals zuerst zu ihrer besten Freundin laufen. "Alles, was ich anderen erzähle, weiß Maik als erstes." Das sei sicher ein Grund dafür, dass ihre Ehe schon so lange halte. "Wir sind hundertprozentig ehrlich zueinander, auch wenn es mal verletzend ist", erklärt Maik. Man müsse sich allerdings auch entschuldigen können, fügt Steffi hinzu.
 


Frauen überholen Männer beim Surfen im Web
Weibliche Internet-Nutzung ist effizienter

Frauen in den USA haben die Männer beim privaten Surfen im Internet überholt. Ihr Anteil beträgt bereits 52 Prozent und spiegelt damit die tatsächliche Bevölkerungsverteilung wider. Dabei handelt es sich um einen weltweiten Trend, der außer in den USA am deutlichsten im asiatisch-pazifischen Raum beobachtbar ist. Dort ist der Anteil der Frauen, die das Internet zu Hause nutzen, seit Anfang des Jahres um 36 Prozent gestiegen. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie von Nielsen//NetRatings http://www.eRatings.com/ , einem Marktforschungs-Service zur Internet-Nutzung. http://www.eratings.com/news/20010628.htm

"Frauen sind bei der Internet-Nutzung viel effizienter als ihre männlichen Kollegen – sie verbringen weniger Zeit online, weil sie üblicherweise genau wissen, was sie suchen und das Netz verlassen, wenn sie das Gesuchte gefunden haben", so Brian Milnes von AC Nielsen eRatings. Das E-Business solle dieser Tendenz Rechnung tragen, in dem es sich bei der Gestaltung von Websites auf Bedienungsfreundlichkeit und Einfachheit konzentriert. Frauen hätten sich des Internets erst verspätet angenommen, würden diese Verzögerung aber jetzt aufholen.

In Kanada nutzen mit 51 Prozent ebenfalls bereits mehr Frauen als Männer das Internet zu Hause. In Australien, wo der Frauen-Anteil 48 Prozent beträgt, hat sich dieser seit Anfang des Jahres um 16 Prozent erhöht. Mit Finnland (46 Prozent), Schweden und Dänemark (jeweils 45 Prozent) führen in Europa drei skandinavische Länder bei der weiblichen Internet-Nutzung. In Österreich lag der Anteil der weiblichen Surfer zuletzt bei 41,9 Prozent, in der Schweiz bei 41,2 Prozent und in Deutschland bei 36,54 Prozent (pte berichtete: http://www.pressetext.at/show.pl.cgi?pta=010620049 ).

 

Herzkrankheiten galten lange als "Männersache",
inzwischen sterben mehr Frauen an Herzinfarkt als an Krebs. Die
Zeitschrift FÜR SIE veröffentlicht in ihrer jüngsten Ausgabe ein von
Herzspezialisten entwickeltes Drei-Punkte-Programm für eine starke
"Pumpe": Cardio-Training, Power-Food und Anti-Stress-Tipps. Für
Herz-Fitness sorgen laut Spezialisten vor allem dynamische Sportarten
wie Laufen, Radfahren oder Schwimmen. Wichtig sei ein regelmäßiges
Training, dreimal in der Woche für je 30 bis 60 Minuten. "Übertreiben
Sie nicht, beginnen Sie behutsam und legen Sie langsam zu", mahnen
die Experten. Der Puls sollte nicht schneller als 150 bis 160 Schläge
pro Minute schlagen. "Extrem wichtige Regel: Stop smoking. Rauchen
ist Gift für das Herz. Es verengt die Gefäße, treibt den Blutdruck
hoch", heißt es dazu in FÜR SIE.
  
     Bei der Ernährung wird geraten, auf mediterane Kost zu setzen.
Sie halte Herz und Gefäße fit: Viel frisches Obst und Gemüse,
hochwertige Öle wie Oliven- oder Rapsöl, Vollkorn- und
Magermilchprodukte, Fisch, dafür ganz wenig Fleisch und Wurst. Fett
sollte gemieden , Salz sparsam eingesetzt werden. Rotwein gilt nach
Experten-Angaben als "Gefäßputzer", weil er Fett- und
Kalkablagerungen von den Wänden der Blutbahnen holt, mehr als zwei
Gläser pro Tag belasten jedoch die Leber. Als Anti-Stress-Programm
empfehlen die Herzspezialisten Yoga , Autogenes Training
oderTai-Chie. Das "Schattenboxen, eine Art Gymnastik im
Zeitlupentempo, ist Bewegung, Meditation und Naturphilosophie in
einem."Lernen Sie zu entspannen, gönnen Sie sich regelmäßig
Ruhepausen. Anhaltender Stress kann zu Bluthochdruck führen und Herz
und Kreislauf belasten", warnen die Ärzte.
  



Österreichs Stadt der Frauen............

 www.women-up.at 

Aus einer Februar-Pressemeldung über

  www.women-up.at :

Virtuelle Stadt der Frauen – women-up” präsentiert sich international
Einziges Österreichprojekt auf der WOW in Hamburg

Von 8. bis 10. März 2001 findet die Internationale Konferenz „WOW - Women-on
the Web“ in Hamburg statt, zu der als einziges Frauenprojekt aus Österreich
women-up von den Veranstalterinnen eingeladen wurde. Initiatorin und
Mitveranstalterin der Konferenz WOW-Women on the Web www.wow-conference.de
ist die Expertinnengruppe „Frauen in der Informationsgesellschaft“ und wird
im Rahmen des Aktionsprogrammes der Deutschen Bundesregierung „Innovation
und Arbeitsplätze in der Informationsgesellschaft im 21. jahrhundert
abgehalten.

Ziel dieser Internationalen Konferenz, zu der rund 300 Teilnehmerinnen
erwartet werden, ist es, den persönlichen und beruflichen Nutzen für Frauen
in und um das Internet sichtbar zu machen und sie europaweit zu motivieren,
noch stärker am Internet teilzuhaben. Außerdem zeigt die Konferenz
notwendige Politische Maßnahmen und konkrete Schritte auf, wie die
Beteiligung von Frauen an der Entwicklung und Gestaltung der Informations-
und Kommunikationstechnologien systematisch verbessert werden kann. Die
Bedeutung des Internets für Frauen lässt sich sowohl übe die konkrete
Nutzung als auch über spezifische Netzangebote festmachen.

Seit März 2000 bauen die zwei Oberösterreicherinnen Heidi Schoißengeier und
Eva Schachinger an der virtuellen Stadt der Frauen im Internet
www.women-up.at . Sie wollen damit Unternehmerinnen, die kaum oder wenig
Zeit für das neue Medium haben, es aber täglich brauchen helfen. Sie bieten
Konzeption, Webdesign, Domaineanmeldung, E-Mail-Service, Seitenoptimierung,
Suchmaschineneinträge, laufende Aktualisierungen ihrer Homepage,
Pressearbeit samt monatlich erscheinendem Newsletter und Vernetzungen an.
Knapp 400 Bewohnerinnen, davon etwa zwei Drittel aus Oberösterreich, haben
mittlerweile ihren Platz in der Businessarkade, im Medienring, in der
Paragrafenallee, im Vitalpark, am Platz der Politik oder Humanität, in der
Gründerinnenstrasse oder der Lichtpromenade gefunden. Die Stadt boomt, wie
die Statistik und das rege Interesse zeigen. www.women-up.at/info

Ziel des Projektes ist es, Frauen aus allen neun Bundesländern Österreichs
mit ihren Leistungen und Angeboten im "world wide web" bekannt zu machen, um
sich gegenseitig zu motivieren und miteinander Geschäfte zu machen. Jede
Bewohnerin steht als Fachkompetenz zur Verfügung. Sowohl Einwohnerinnen, als
auch BesucherInnen erhalten wichtige Informationen aus erster Hand und es
werden ständig Kontakte untereinander geknüpft, die jeder Einwohnerin von
Nutzen sind.

Das Architektinnenteam wurde im vergangenen Jahr mit der EVA 2000, der „Frau
des Jahres“ in der Kategorie „Frau und Innovation“ ausgezeichnet. Ihr
Projekt und ihre Serviceleistugnen präsentieren sie daher in Hamburg auf der
WOW und rund um den Internationalen Frauentag auch in Österreich. Am 8. März
können Sie beim Geburtstagsfest von „DieStandard“ und am 10. März im Linzer
Designcenter bei der Frauenmesse das reale und virtuelle Angebot von
Women-up kennen lernen.

Kontakt:
Schoißengeier & Schachinger OEG
Heidi Schoißengeier
Am Winterhafen 13
A-4020 Linz
Tel: 0732 797632
Mail:hs@indivisual.at


Für weitere Informationen besuchen Sie „women-up“ im Netz und machen eine Stadtbummel:  www.women-up.at 

 


"Journal für die Frau" im Internet
Online-Angebot soll Print-Ausgabe interaktiv ergänzen

Die 14-tägliche Frauenzeitschrift "Journal für die Frau" startet heute, Donnerstag, unter http://www.journal.de ihren Internet-Auftritt. Journal.de umfasst 1000 Seiten, die dem weiblichen User bereits in der Startphase ein umfangreiches Archiv von Artikeln der vergangenen zwei Jahre bieten sollen.

"Unter Projektleiterin Eva-Maria Bauch wurde ein Angebot entwickelt, dass sich an der Print-Ausgabe orientiert, diese aber nicht kopiert", erklärte Pressesprecherin Birgit Mertin gegenüber pressetext.deutschland. So werden neben großen Reportagen aus dem Heft rein digitale Angebote, wie ein virtuelles Tagebuch oder eine Online-Farbberatung, gelauncht.

Drei Mitarbeiter betreuen unter der Verantwortung von Chefredakteur Stefan Lewerenz das Projekt. Neben inhaltlichen Aufgaben betreuen sie den Community-Bereich mit Chat und Diskussionsforen und organisieren regelmäßige Live-Chats. "Journal für die Frau" aus dem Axel Springer Verlag http://www.asv.de erscheint seit 1978 und richtet sich hauptsächlich an eine junge, weibliche Zielgruppe.

 


Studie Frauen im Internet


Nach den Ergebnissen der aktuellen W3B-Studie »Frauen im Internet« hat der
Anteil der Frauen, die das Internet aktiv nutzen, die 30%-Hürde erstmalig
überschritten. Online-Nutzungsinteressen und -verhalten der Frauen
unterscheiden sich in wesentlichen Punkten deutlich von dem
internet-nutzender Männer. Dies sollten Internet-Anbieter dringend
berücksichtigen - insbesondere wenn es um den Bereich E-Commerce geht.

Die online-nutzenden Frauen und Männer sind sich einig: Das Internet eignet
sich prinzipiell sehr gut bzw. gut als Einkaufsstätte. Dieser Aussage
stimmen 56,2% der Frauen und 58,5% der von W3B befragten Männer zu.

Trotz ihrer positiven Grundeinstellung gegenüber dem virtuellen Einkauf
zeigen sich Frauen noch zurückhaltend, was tatsächliche Online-Bestellungen
anbetrifft. 66,6% der internet-nutzenden Männer und immerhin 59,7% der
Frauen wollen im kommenden halben Jahr »bestimmt« etwas via Internet ordern.
Doch während unter den Männern bereits über 26,4% häufig online eingekauft
haben (mehr als zehn getätigte Online-Einkäufe), sind dies unter den Frauen
lediglich 18,6%.

Was sind die Gründe für die Zurückhaltung der Frauen bezüglich des
Internet-Einkaufs? Vor allem sind Frauen besonders sensibel, wenn es um
Datensicherheit und den Online-Zahlungsverkehr geht. So äußern 70,7% der
Frauen, aber nur 66,8% der Männer die Meinung, daß sie die unsichere
Übertragung von Kreditkartennummern grundsätzlich für das größte Problem
beim Online-Shopping halten. Auch gaben 49,4% der Frauen und 45,2% der
Männer an, daß die Online-Übermittlung von Kreditkartennummern ihrer Meinung
nach »sehr risikoreich« sei.


Frauenplattform Finanzen

In Zeiten aktiven Börsengeschehens zeigt Frau nachhaltiges Interesse an Kapitalmärkten und Börsen.Die Frauenplattform Finanzen unterstreicht nunmehr bereits an ihrem 4.Abend, dass der monetäre Sektor durchaus mit den Frauen zu rechnen hat. Am 16.Jänner 2001 referieren Mag.Friedrich Mostböck und Alexander Sikora von der ERSTE Bank über die Perspektiven der regionalen und internationalen Finanzmärkte. Dieser Termin ist das Finale der Serie FRAUENPLATTFORM FINANZEN mit namhaften VertreterInnen der Branche unter der Moderation von Fr. Mag. Karin Freissmuth (ERSTE-Bank). Vortrag:"Ausblick Aktienmärkte Österreich und International". 16.Jänner 2001; Kosten: ATS 150.- Informationen und Anmeldungen unter: polycollege, Stöbergasse 11-15, 1050 Wien, Tel. 54 666-0, e-mail: polycollege@polycollege.ac.at, www.polycollege.ac.at


Nur für Sie: Eine Suchmaschine speziell für Frauen

Immer mehr Frauen nutzen das Internet und möchten natürlich auch direkt Informationen für das weibliche Geschlecht finden. Die speziell für Frauen konzipierte Suchmaschine Frauenecke (http://www.frauenecke.de) zeigt treffsicher von beruflichen Themen über Familien-Seiten bis hin zu interessanten Veranstaltungen alles für die (junge) Dame in den Weiten des Webs an.

Auf Frauen zugeschnittene Studiengänge und Ausbildungen, Computer-Schulen, Boutiquen mit einem besonders ausgewählten Sortiment, ausgefallene Rezepte oder Bastelseiten - im Web-Guide der Frauenecke werden nur Seiten aufgenommen, die für Frauen interessant sind. Alle Sites werden vor der Aufnahme von einer Redaktion überprüft, um der Suchenden die besten Homepages zu präsentieren. Da die Frau von heute aber auch noch andere Auskünfte benötigt, enthält die Frauenecke selbstverständlich außerdem eine allgemeine Suchmaschine, so dass Städteinfos für die nächste Reise, Informationen zu Autos und vieles mehr schnell abrufbar sind. Auf diese Weise kann jeder - ob Frau oder Mann - die Präsenz der Frau im Internet bequem erforschen und oft ganz neue Seiten entdecken.

Um den Erfahrungsaustausch zwischen Frauen auf einer zentralen Plattform zu ermöglichen, sind in der Frauenecke 24 spezielle Foren integriert. Frauen im Berufsleben, am Computer, in der Partnerschaft oder Fragen rund um die Ernährung - hier kann Sie ihre Meinung kundgeben, Fragen stellen und sicherlich auch den einen oder anderen Tipp erhalten.

Die Frauenecke (http://www.frauenecke.de) bietet mit der speziell auf Frauen zugeschnittenen Informationsrecherche im Internet und den Plattformen zum freien Meinungstausch den idealen Startpunkt für Sie im Web. Daher sollte auch so mancher Mann mal in die Frauenecke schauen, um die Frauen besser zu verstehen.

Das Angebot der Frauenecke soll natürlich auch in Zukunft genau auf das weibliche Geschlecht ausgerichtet sein. Daher werden in naher Zukunft spezielle Frauenreisen angeboten, z. B. zu Beautyfarmen oder Gruppenreisen ins Ausland, um die dortige (Frauen-)Kultur zu erkunden.

 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:33:56
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