Gewalt gegen Frauen
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Zielgruppe "Frau" gewinnt
an Bedeutung
Weibliche Kunden kaufen bereits mehr als die Hälfte
der Unterhaltungselektronik
Mit der zunehmenden Kaufkraft von Frauen stellen sich
in den USA die Hersteller und der Einzelhandel im Bereich der
Unterhaltungselektronik vermehrt auf diese Zielgruppe ein. Produkte und
Marketing müssen laut Business Week
http://www.businessweek.com zusehends den Wünschen und Bedürfnissen
der weiblichen Konsumenten entsprechen. Denn mittlerweile zeichnen
Frauen für den Konsum der Hälfte aller Geräte im Bereich der
Unterhaltungselektronik verantwortlich. Konzerne haben dies erkannt und
diesen Verkaufsfaktor in die Produktentwicklung miteinbezogen. Auch im
US-Einzelhandel wird die Werbung auf die weibliche Zielgruppe
zugeschnitten.
Aktuelle Umfragen der Consumer Electronics Association haben ergeben,
dass Frauen in den USA 50 Mrd. für Unterhaltungselektronik ausgeben. Sie
sind schon gleich auf mit Männern was das Verständnis von technischen
Geräten betrifft und zählen sie zu den Early Adopters. Der Unterschied
zwischen den Geschlechtern liegt im Shopping-Verhalten. Frauen achten
beim Einkauf mehr auf den Preis und verlangen Zuverlässigkeit,
Nützlichkeit und auch den richtigen Style. Anstatt auf die technischen
Details in der Werbung einzugehen, stellen sich Werber und
Marketingverantwortliche in ihrem Kommunikationsauftritt auf die Wünsche
und Bedürfnisse von Frauen ein.
Ein Computer-Hersteller in Kalifornien nimmt bereits bei der Produktion
seiner Geräte auf die Bedürfnisse der weiblichen Konsumenten Rücksicht.
Neben dem Gewicht und einer einfacheren Tastatur gibt es ein Notebook
verfügbar in vier Farben. Zusätzlich stehen Taschen in verschiedenen
Ausführungen zur Verfügung. Dell ist auf diesen Zug bereits
aufgesprungen und hat die Anzahl der auf der Website angebotenen
Accessoires erhöht. Mittlerweile gibt es auch eigene verschieden färbige
Jacken für einen Pocket DJ, wobei Kunden ihre eigenen Wünsche äußern
können.
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ÖGB-Frauen verwehren sich gegen
frauenfeindliche Aussagen Gunnar Prokops
"Handball mag ein Thema sein, von dem Herr Prokop etwas versteht. Frauen-
und Familienpolitik ist es aber nicht", stellt ÖGB-Frauenvorsitzende und
Vizepräsidentin Renate Csörgits zu den Aussagen des Ehemannes von
Innenministerin Liese Prokop fest. Dieser hat in einem Interview mit der Wiener
Stadtzeitung der Falter gemeint: "Die Frauen gehören in die Kuchl, sollen die
Kinder erziehen und aus." Ähnlich autoritär und unbedarft sind Prokops Aussagen
im Falter-Interview in Sachen Asylpolitik.
"Herr Prokop richtet sich mit seinen frauenverachtenden Aussagen von selbst.
In seinem eigenen Interesse sollte er in Zukunft bei Interviews, die sich nicht
um sein Fachgebiet Handball drehen, folgendes Sprichwort beherzigen: Reden ist
Silber, Schweigen ist Gold", so die ÖGB-Frauenvorsitzende.

Fraueneinkommen in Oberösterreich
deutlich verschlechtert
Oberösterreich hat klare Defizite bei den Einkommen der
Arbeitnehmer, ganz besonders aber bei den Frauen. Beim Durchschnittsverdienst
für Frauen ist Oberösterreich nur knapp vor Vorarlberg und Tirol bei den letzten
im Bundesländervergleich zu finden. Mit brutto 19.866 Euro Durchschnitts-
Jahresverdienst für Vollzeitarbeit belegt der Bezirk Rohrbach österreichweit den
letzten Platz bei den Fraueneinkommen. Fast alle oberösterreichischen Bezirke
haben sich im Vergleich zur Statistik 1999 in der Österreich-Rangliste der
Fraueneinkommen verschlechtert, zeigt
SPÖ-Landeschef LH-Stv. Erich Haider auf.
"Und derzeit wird auch noch alles unternommen, um die Arbeitsplatz- und damit
die Einkommenssituation der Frauen weiter zu verschlechtern:
Postämter werden zugesperrt, bei Spitälern wird an der Substanz gekratzt. Die
Leidtragenden sind dabei in Oberösterreich in erster Linie die Frauen, denen so
auch noch ihre Arbeitsplätze weg genommen werden, für die sie jetzt im
Österreich-Vergleich schon schlecht bezahlt werden", so Haider.
Mit einem durchschnittlichen Jahresbruttobezug von 36.107 Euro für Arbeitnehmer
und 23.239 Euro für Arbeitnehmerinnen liegt Oberösterreich laut der
Lohnsteuer-Statistik 2003 der Statistik Austria deutlich unter dem
Österreich-Durchschnitt von 37.105 Euro für Männer und 25.691 Euro für Frauen.
Ein Rückschritt ist auch bei den Männereinkommen zu verzeichnen. Lag
Oberösterreich 1999 noch über dem Österreich-Schnitt (OÖ: 378.414
ö.S., Ö: 377.745 ö.S.), so ist unser Bundesland mit 36.107 Euro
klar unter dem bundesweiten Durchschnitt von 37.105 Euro.
Vor allem gegenüber dem Nachbarbundesland Niederösterreich liegt Oberösterreich
bei den Fraueneinkommen mit 23.239 Euro gegenüber 26.083 Euro
Brutto-Jahresverdienst deutlich zurück. Bei einer Analyse der
Lohnsteuer-Statistik fällt auf, dass das schlechte Abschneiden Oberösterreichs
vor allem durch niedrige Einkommen in den Randbezirken wie Braunau, Schärding,
Rohrbach, Kirchdorf, Ried und Freistadt begründet ist.
Fraueneinkommen: Rohrbach an 121. und letzter Stelle in ganz Österreich!
Fast in allen oberösterreichischen Bezirken hat sich die Einkommenssituation der
Frauen von 1999 bis 2003 noch wesentlich verschlechtert. Der Bezirk Rohrbach -
1999 schon weit hinten an 113. Stelle - rangiert bei den Fraueneinkommen in der
Statistik 2003 an 121. und damit letzter Stelle. Mit 19.866 Euro liegt das
durchschnittliche Brutto-Fraueneinkommen in Rohrbach weit hinter dem
Spitzenreiter Wien-1.Bezirk mit 39.925 Euro.
Schärding ist vom 107. Rang auf Rang 118 abgerutscht, Freistadt von 109 auf 117.
Der Bezirk Grieskirchen ist von der 89. auf die 112. Stelle abgestürzt. Ried im
Innkreis liegt 2003 auf Platz 111 (1999: 103), Braunau auf Platz 108 (1999: 90).
Kirchdorf/Krems verschlechterte sich von Rang 85 auf Rang 106, Perg von Rang 98
auf 105 und Vöcklabruck von 95 auf 103.
Steyr-Land ist um 20 Ränge von 76 auf 96 zurück gereiht, Wels-Land von 63 auf
85. Verschlechterungen gab es auch für die Bezirke Gmunden (2003: 72., 1999:
67.), Urfahr-Umgebung (2003: 62., 1999. 59.), Steyr-Stadt (2003: 55., 1999: 45.)
und Wels-Stadt (2003: 45., 1999:
40.)
Geringfügig verbessern konnten sich nur die Bezirke Linz-Stadt (von Rang 29 auf
28), Linz-Land (von Rang 49 auf Rang 46) und Eferding (von 84 auf 80). Mit
Linz-Stadt folgt erst auf Rang 28 der erste oberösterreichische Bezirk.
Einkommensschere in Oberösterreich nach Vorarlberg am größten!
Im Jahr 2003 haben ein Viertel aller Beschäftigten in Oberösterreich weniger als
1.112 Euro brutto verdient. Das Median-Bruttoeinkommen ist in Oberösterreich im
Jahr 2003 bei 1.681 Euro gelegen. Das bedeutet, dass die Hälfte aller
Oberösterreicher weniger als 1.681 Euro brutto im Monat verdient haben. Bei
Frauen liegt dieser Wert mit 1.224 Euro noch deutlich tiefer. Dazu kommt, dass
in Oberösterreich laut Lohnsteuerstatistik 2003 nach Vorarlberg der
Einkommensnachteil der Frauen gegenüber den Männern mit -35,6 % am höchsten ist.
Österreichweit schlägt sich die Benachteiligung der Frauen mit einem
Einkommensnachteil gegenüber den Männern von 30,8 % nieder. Während in
Österreich im Zeitraum von 1994 bis 2003 die Wirtschaft um insgesamt 35,9
Prozent gewachsen ist, ist die Lohn- und Gehaltssumme netto nur um 16,4 Prozent
gestiegen, was nicht einmal einer Inflationsabgeltung gleichkommt.
"Das Lohnniveau in Österreich und vor allem in Oberösterreich muss für alle
Arbeitnehmer aber ganz speziell für die Frauen angehoben werden!", fordert
Haider.
Erneut alarmierender Anstieg der Frauen-Arbeitslosigkeit in Oberösterreich
Zusammen mit der Arbeitslosigkeit bei Frauen, die in Oberösterreich auch im
Dezember wieder dramatisch gestiegen ist, und den Auswirkungen der Pensions-,
ebenso wie der Steuerreform, ergeben sich immer mehr gravierende Nachteile für
Frauen. Fehlende, flächendeckende Kinderbetreuungseinrichtungen erschweren nach
wie vor den Wiedereinstieg ins Berufsleben und zwingen zur
Teilzeitbeschäftigung, was die Einkommenssituation zusätzlich negativ
beeinflusst. Auf diese Weise rutschen viele Frauen an oder unter die
Armutsgrenze. Die Frauen-Arbeitslosigkeit ist in OÖ mit Ende Dezember 2004 um
7,8 Prozent angestiegen. Das ist um sechs Prozent mehr als im Bundesschnitt!
"Wenn es keine Taktik ist, die Frauen bewusst in der Abhängigkeit zu halten,
muss diese Regierung endlich handeln und Frauen gleiche Einkommen und faire
Chancen in allen Bereichen sichern", fordert Erich Haider endlich konkretes
Handeln, um diese Ungerechtigkeiten zu beseitigen.

Binder: Frauenrechte sind Menschenrechte
Anlässlich des heutigen Tages der Menschenrechte erinnert die
Frauenvorsitzende der SPÖ-Niederösterreich, SPÖ-Abgeordnete Gabriele Binder
daran, dass Frauenrechte auch Menschenrechte sind. "Laut Amnesty International
sind 80 Prozent der Opfer in bewaffneten Konflikten Zivilisten, vor allem
Frauen, Kinder und alte Menschen. In Österreich wird schätzungsweise jede fünfte
Frau Opfer von körperlicher Gewalt", stellt Binder fest und macht auf die
weltweite Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen aufmerksam, die am Int. Tag
gegen Gewalt an Frauen begonnen hat und am heutigen Tag der Menschenrechte ihren
Abschluss findet.
"Die SPÖ-Frauen haben die Kampagne durch zahlreiche Aktionen unterstützt und
auch maßgeblich mitgestaltet. Denn es geht um Hinschauen statt Wegschauen. Es
geht um Solidarität mit den Opfern und um wirksame Maßnahmen gegen alle Formen
der Gewalt", erklärt Binder und fordert in diesem Zusammenhang mehr nationales
und internationales Engagement seitens der Bundesregierung.

Neue Frauenplattform
startet in Wien
Women with Passion für internationales
Speednetworking
"Women with Passion" (
http://www.womenwithpassion.at.tt ) stehen Donnerstagabend im Wiener
Cafe Prückel im Mittelpunkt. Berufstätige Frauen sprechen über ihr
Leben, ihren Beruf, ihre Zukunftspläne und Schwierigkeiten bei deren
Umsetzung. Ziel ist es, eine branchenübergreifende, internationale,
vertikale Networking-Plattform zu schaffen, die Frauen dabei unterstützt
ihren eigenen Weg zu gehen. Die erste Veranstaltung findet im Rahmen der
Vienna MBA-Fair (
http://www.buyusa.gov/austria/de/mbafair.html ) statt und
beschäftigt sich mit der Bedeutung des MBAs bei der Karriereplanung.
Nach der Vorstellung von Women with Passion diskutiert Lydia J. Goutas,
MBA und Managing Partner bei LEHNER EXECUTIVE PARTNERS, mit MBA
Graduates und Studenten über die Sinnhaftigkeit von MBA-Programmen und
lebenslanges Lernen. Danach bietet sich den Gästen Gelegenheit zum
Kennenlernen und Networking. "Woman with Passion wendet sich einerseits
an Frauen, die ihre Karriereziele mit Leidenschaft verfolgen und Spaß
daran haben, und andererseits an Frauen, die gerade dabei sind ihre
Träume zu verwirklichen", meint Nigel Stonham, der Gründer. Die
Plattform soll dabei Unterstützung und die Möglichkeit zu vertikalem
Networking bieten. "Junge Berufseinsteigerinnen können sich mit
erfahrenen Business-Ladies direkt austauschen", erkärt der 43-jährige
Brite.
Ein weiterer Schwerpunkt sei der Wiedereinstieg ins Berufsleben nach
mehrjähriger Karriereunterbrechung. "Als Vater in Karenz kenne ich die
Probleme, die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren komplett
verändert. Gleichzeitig ermöglicht das Internet Real Time Communication
in die ganze Welt von zu Hause aus und schafft dadurch neue berufliche
Möglichkeiten - vor allem für Frauen." Das sei auch der Grund warum er
Women with Passion ins Leben gerufen habe.
Trotz des großen Angebots an Frauennetzwerken, wie das Austrian Business
Women Network, glaubt Stonham an den Erfolg seines Projekts. "Im
Gegensatz zu Women with Passion sind die meisten dieser Plattformen
branchen-, länder- oder altersspezifisch ausgerichtet. Wir sind einfach
breiter aufgestellt." Zukunftspläne gibt es schon genug. Stonham
arbeitet an der Vernetzung von zwei Wiener Schulen, einer HTL und einer
Tourismusschule. Schülerinnen und Lehrerinnen beider Schulen sollen
nicht nur untereinander kommunizieren, sondern auch mit Women with
Passion. Darüber hinaus ist der Launch der Plattform in England und die
Vernetzung mit der Wiener Niederlassung geplant. "Es gibt eine Vision
und viel Leidenschaft. Was daraus wird, wird die Zukunft zeigen."
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Vier Frauen, ein Finale - "Sex and the
City" im ORF
"Wieso kann es so viele fabelhafte ledige Frauen geben und so gar keine
fabelhaften ledigen Männer?", fragte sich Carrie in der allerersten Folge von
"Sex and the City". Am 18. September 2001 startete die US-Erfolgsserie im ORF
und läutete damit eine neue Ära ein: Frauen erkannten sich wieder und Männer
staunten und lernten, wenn Carrie (Sarah Jessica Parker), Samantha (Kim Cattrall),
Charlotte (Kristin Davis) und Miranda (Cynthia Nixon) - ob beim Shopping oder in
den coolsten New Yorker Bars - auf Beutefang gingen. Nach sechs Staffeln heißt
es nun aber Abschied nehmen - mit einer Doppeldosis SATC, einer Spezialfolge und
dem ultimativen Ende der Kultserie, in dem es nur um eines geht: der "Russe"
oder Mr. Big?
Und das ist der SATC-Final-Fahrplan im ORF: Morgen, am Dienstag, dem 30.
November 2004, steht um 21.50 Uhr mit "Fragen über Fragen" eine Episode auf dem
Programm, die der Beziehung von Carrie und Petrovsky (Mikhail Baryshnikov) einen
neuen Drall gibt: Carrie soll dem Künstler nach Paris folgen - die
Ur-New-Yorkerin stimmt zu und sprengt damit das SATC-Kleeblatt. Wie es Carrie in
Europa ergeht, ist Inhalt der vorletzten "Sex and the City"-Episode: "Eine
Amerikanerin in Paris (Teil 1)" ist um 22.25 Uhr zu sehen. "A Farewell", das
melancholische SATC-Special, zeigt ORF 1 am Dienstag, dem 7. Dezember, um 22.50
Uhr in ORF 1. In Interviews lassen Sarah Jessica Parker und ihre Kollegen die
Entwicklung der Charaktere Revue passieren und erzählen, welche Bedeutung die
Serie für ihr Leben hatte. Neben den SATC-Männern kommen auch die Produzenten
und (selbstverständlich!) "Sex and the City"-Stylistin Patricia Field und
Schuhdesigner Mr. Manolo Blahnik höchstpersönlich zu Wort. Abschied nehmen von
Carrie und Co. heißt es dann eine Woche später: Denn die ultimativ letzte (neue)
Folge ist dann am Dienstag, dem 14. Dezember, um 22.50 Uhr mit Teil zwei von
"Eine Amerikanerin in Paris" zu sehen.

Deutschlands Frauen:
Weltspitze bei Emanzipation
Amerikanerinnen sehen sich zumeist als Hausfrauen
Deutschlands Frauen sind, was das Thema Emanzipation
anlangt, Weltspitze: Nach einer Studie des Werbekonzerns Euro-RSCG
Worldwide
http://www.euroscg.de lehnen rund 75 Prozent der Deutschen Frauen
die Vorstellung reine Hausfrau zu sein, ab. Im Gegensatz dazu halten 80
Prozent der Amerikanerinnen es für richtig, wenn eine Frau
ausschließlich Hausfrau ist. Nur jeder zehnte männliche US-Bürger lehnt
diese Vorstellung ab.
Erstaunlicherweise liegen die US-Amerikanerinnen mit ihrer konservativen
Haltung sogar hinter den befragten Chinesinnen und Inderinnen. In den
boomenden asiatischen Staaten sind heute wesentlich weniger Frauen dazu
bereit, ihre Rolle ausschließlich als Hausfrau zu sehen: Nur 36 Prozent
der Chinesinnen und 56,7 Prozent der Inderinnen finden im Job Hausfrau
Erfüllung. Sehr konservativ sind auch die befragten Briten: 70 Prozent
der Frauen sehen im reinen Hausfrauenberuf die Erfüllung und 58,2
Prozent der britischen Männer finden es in Ordnung, dass eine Frau
ausschließlich hinter dem Herd steht.
Erstaunlich ist auch das Ergebnis der sehr emanzipierten deutschen
Männer: Sie stimmen zu 67,7 Prozent den Frauen zu und lehnen den reinen
Hausfrauen-Job ab. Für die Prosumer Puls Studie der Euro-RSCG wurden
allein in Deutschland mehr als 3.000 Personen befragt. Der Werbekonzern
erhebt Konsum- und Sozialverhalten in den wichtigsten Industrienationen:
Ziel ist es globale Verhaltenstrends und -muster zu ermitteln und zu
interpretieren. Das Unternehmen ist mit mehr als 230 Büros in 75 Ländern
vertreten. |

| Podiumsdiskussion: "Frauen
& Religion"
Dem spannenden Thema "Frauen & Religion" stellen sich
am Mittwoch, 1. Dezember 2004, um 18:30 Uhr, Univ.-Prof. Mag. Dr.
Ingeborg Gerda Gabriel, Vorstand des Instituts für Sozialethik an
Universität Wien, Andrea Saleh, Frauenbeauftragte der Islamischen
Glaubensgemeinschaft in Österreich, sowie Vertreterinnen weiterer
Weltreligionen (angefragt).
Moderation: Eva Meindl
Begrüßung und Einleitung: Bettina T. Kölbl
Veranstaltungsort: Club Alpha, Stubenbastei 12/14, 2. Stock, A-1010 Wien
(U3 Station Stubentor)
Frauen & Religion
Nichts scheint für unsere Gesellschaft in den letzten Jahren so wichtig
geworden zu sein wie Religion. Tages- und Weltpolitik scheint nur noch
beeinflusst von Religions- und Glaubenszugehörigkeit gemacht zu werden.
Aktuellstes Beispiel ist natürlich der erst kürzlich stattgefundene US
Präsidentschaftswahlkampf, aber auch der Krieg im Irak und der immer
wieder auflodernde Konflikt in Israel/Palästina und die Frage, ob die
Türkei nun in die EU aufgenommen werden soll oder nicht, zeigen dass
sich unsere Gesellschaft anscheinend nur noch vom "richtigen" Religions-
und Glaubensbekenntnis beeinflussen lässt.
Sollen unsere Staaten streng säkularisiert werden - also jegliche
Symbole, die auf eine bestimmte Religion hinweisen, aus unserer
unmittelbaren Umgebung verschwinden? Ist das Tragen eines Kopftuches
wirklich so anstößlich? Müssen in österreichischen Schulen die Kreuze
abgenommen werden? Doch ist es nicht so, dass genau diese - oft banalen
- Diskussionen eigentlich von den wirklichen Problemen im Umgang mit
Religion und Glaube ablenken? Jährlich werden tausende Mädchen
aus religiösen Motiven verstummelt. Vielen Frauen wird der Zugang zu
Aufklärung und Verhütung nach wie vor nicht gewährt. Abtreibung wird
nach wie vor von so manchen religiösen Würdenträgern verteufelt und ist
Sünde.
Diese Liste könnte ins Unendliche erweitert werden und es stellt sich
doch sehr oft die Frage, welche Rolle der Frau in der Religion
eigentlich zukommt. Frauen dürfen in allen Religionen Kinder bekommen
und für die Familie sorgen. Doch mitbestimmen dürfen sie in den
seltensten Fällen. So gibt es in der katholischen Kirche nach wie vor
keine Priesterinnen. Manch andere Religionen scheinen keine so große
Angst vor der Besetzung von Ämtern mit Frauen zu haben.
Warum appelliert der Papst in seinem "Brief über die Zusammenarbeit von
Mann und Frau in der Weltkirche" an die Regierungen, "Bedingungen zu
schaffen, die dazu führen, dass Frauen ihre Pflichten in der Familie
nicht vernachlässigen müssen, wenn sie einem Job nachgehen". Wer
bestimmt denn, welche Pflichten Frauen in ihren Familien haben? Sollte
es nicht auch die Pflicht einer Relgion sein, über die Rechte von Frauen
in Zusammenhang mit Familie zu sprechen. Wenn es um die Rechte von
Frauen geht, wird es in Gesellschaft, Politik, Religion etc. immer
schnell still.
Die bisherigen Ausführungen weisen schon darauf hin, dass es viele
Zugänge zum Thema "Frauen & Religion" gibt. Religion heißt für Frauen
und Männer oft etwas anderes und bedeutet auch oft etwas ganz anderes -
und das unabhängig welchem Glaubensbekenntnis sie angehören.
Verbindliche Anmeldung erbeten bis Montag, 29. November 2004 unter
giovane@alphafrauen.org
Im Anschluss an die Veranstaltung bitten wir zu einem kleinen Imbiss bei
einem gepflegten Glas Wein! |

Frauentag: Grüne: Gleichstellung soll
einklagbares Recht werden - Auch in der SPÖ!
Die stellvertretende Bundessprecherin der Grünen, Madeleine Petrovic,
begrüßt die heutigen Forderungen der Bundesfrauenvorsitzenden der SPÖ, Barbara
Prammer. "Das Reißverschlussprinzip hat sich bei den Grünen bewährt. Es stimmt,
Frauenpolitik und die Anliegen der Frauen sind am besten gewährleistet, wenn es
viele gute Frauen in der Politik gibt." Die Grünen erinnern, dass gerade die SPÖ
bislang jene Partei war, die Frauen nicht unbedingt in den eigenen Reihen haben
möchte. Gerade das gestrige Wahlergebnis in Kärnten zeigt, dass Frauenpolitik
nicht das primäre Anliegen der SPÖ ist. Im Kärntner Landtag sitzen künftig 12
Männer und 2 Frauen für die SPÖ. Auch in der Niederösterreichischen SPÖ sind
Frauen nicht wirklich in der Mehrheit: 16 Männern sitzen gerade 3 Frauen im NÖ
Landtag gegenüber. "Frau sollte nicht nur von der Verfassung Gleichbehandlung
und Frauenquoten verlangen, die man(n) selber nicht umsetzt", so Petrovic
abschließend.

Frauen fordern Frauenpolitik!
Anlässlich des internationalen Frauentages demonstrierten die Wiener
SPÖ-Frauen heute, am 8. März, mit einem Unterschriften-Transparent auf dem
Ballhausplatz. "Herr Bundeskanzler Schüssel, wo ist die Frauenpolitik der
Bundesregierung?" und "Frauen Ministerin Rauch-Kallat, wo bleibt die Stimme der
Frauenministerin?" lauten die zentralen Fragen, die von mehreren hundert
Menschen signiert worden waren. "Die Frauenpolitik des letzten Jahres war aus
unserer Sicht geradezu katastrophal", zog auch die Frauenvorsitzende der Wiener
SPÖ Renate Brauner kritische Bilanz und betonte: "Ob Pensionsbestimmungen,
Teilzeit-Regelung oder Steuerreform - den Frauen brachte diese Bundesregierung
nichts Positives."****
Bei der Kundgebung waren neben Renate Brauner, Familiensprecherin Andrea
Kuntzl, Wiens jüngste Gemeinderätin Laura Rudas, Nationalratsabgeordnete
Elisabeth Hlavac, sowie zahlreiche andere SPÖ-Mandatarinnen anwesend. LAbg. und
Wiener Frauensekretärin Martina Ludwig: "Aber allen Problemen zum Trotz haben
wir an diesem Frauentag auch Grund zu feiern: etwa die künftige Landeshauptfrau
von Salzburg!"
Die Hunderten Unterschriften auf dem Transparent stammen zum Großteil vom
Frauentagsfest der Wiener SPÖ-Frauen vom vergangenen Samstag. Die traditionell
gut besuchte Veranstaltung war auch diesmal ein voller Erfolg. Die Gäste -
darunter Politprominenz wie Heinz Fischer, EZB-Direktoriumsmitglied Getrude
Tumpel-Gugerell, EU-Parlamentarier Hannes Swoboda, AK-Präsident Herbert Tumpel,
die StadträtInnen Renate Brauner, Isabella Kossina, Werner Faymann, Andreas
Mailath-Pokorny, und Rudolf Schicker - feierten mit Kabarettprogramm,
Videopräsentation, Sängerin Sandra Pires, und DJane Mata.

Frauenförderprogramm
Schaunig: Fordere Karrierechancen für Frauen =
Klagenfurt (SP-KTN) - "Die Karrierechancen der Frauen im Landesdienst müssen
einfach verbessert werden", weiß Soziallandesrätin Gaby Schaunig. Deshalb werde
ich bei der morgigen Regierungssitzung einen Antrag "Frauenförderprogramm"
einbringen. "Dieses Manko liegt mir schon sehr lange am Herzen. Ich fordere FPÖ
und ÖVP auf, diesem Antrag zuzustimmen", so Schaunig, und Anstelle von leeren
Ankündigungen in der Frauenpolitik endlich Taten zu setzen.
"Wir haben vor der Wahl versprochen Schritt für Schritt für mehr
Gleichstellung zu arbeiten, jetzt werden wir dieses Versprechen auch halten, die
anderen Parteien sind herzlich eingeladen uns im Interesse der Kärntnerinnen zu
unterstützen", so Schaunig abschließend.

Frauen über 40 zeigen
Leidenschaft für Online-Spiele
gamigo entdeckt bislang völlig vernachlässigte
Zielgruppe
Bei der Auswertung der Spieler Daten des Online-Games
"Puzzel Piraten" fand gamigo-Vorstand Rolf Klöppel heraus, dass über 25
Prozent der angemeldeten Spieler Frauen sind, fünfmal mehr als erwartet.
Ein überraschendes Resultat, das sich auch mit den neuesten Ergebnissen
der Marktforscher von Screen Digest
http://www.screendigest.com deckt. Die Experten haben in ihrer
aktuellen Studie den Markt unter die Lupe genommen und festgestellt,
dass das größte Marktpotenzial in einer von Spieleanbietern bislang
völlig vernachlässigten Zielgruppe steckt: Frauen über 40.
In den westlichen Ländern werde sich der Studie zufolge der
Onlinespielemarkt bis 2007 mehr als verdoppeln. Der Umsatz der Branche
wird mit intelligenten, anspruchsvollen Games verdient, für die die
Spieler einen relativ geringen Monatsbeitrag zahlen, um sich dann im
Internet mit Spielern aus aller Welt zu messen.
Während Männer vorwiegend actionreiche Ballerspiele favorisieren,
bevorzugen Frauen eher friedliche Spiele wie "Solitär", elektronische
Patiencen oder Puzzels. Bei "Puzzel Piraten" beispielsweise muss die
Spielerin als Teil einer Piratencrew verschiedene Puzzels lösen, die
fast alle auf dem beliebten Spielprinzip von Tetris basieren. Das
Besondere an diesem Spiel ist, dass nur Teamarbeit zum Erfolg führt.
"Das aus Fußballkreisen bekannte Wort "Spielerfrau" bekommt eine ganz
neue Bedeutung. Im Allgemeinen denkt man beim Thema Gaming ja eher an
männliche Spieler, aber natürlich steckt in jedem der Spieltrieb. Diesen
können wir mit unserem Spiel "Puzzel Piraten" bestens bedienen" , so
Rolf Klöppel, Vorstand der gamigo AG
http://www.gamigo.de .
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Frauengesundheitstage:
Schwerpunkt junge Generation
Vorträge zum Thema "First Love" und "Essstörungen -
Hilfeschrei der Seele"
Ein Schwerpunkt der morgen und übermorgen
stattfindenden Wiener Frauengesundheitstage
http://www.wien.gv.at/frauengesundheit/ ist in diesem Jahr die junge
Generation. Es gibt Diskussionen und Vorträge wie "First Love", "Mädchen
und Gewalt" oder "Essstörungen - Hilfeschrei der Seele". Die
Veranstaltung findet heuer zum fünften Mal statt. Und auch das Wiener
Programm für Frauengesundheit feiert sein fünf jähriges Bestehen. Die
Stadträtinnen Renate Brauner und Sonja Wehsley sowie die
Frauengesundheitsbeauftragte Beate Wimmer-Puchinger (Bild) haben in
einer Pressekonferenz heute, Freitag, Bilanz gezogen.
Der Kern des Wiener Programms für Frauengesundheit liegt in der
frauenspezifischen Gesundheitsvorsorge, Früherkennung und
Implementierung frauenspezifischer Aspekte in die medizinische
Betreuung. Laut Wimmer-Puchinger haben Frauen andere Bedürfnisse, andere
Krankheitsbilder und -symptome. Beispielsweise erkranken und sterben
Frauen häufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Männer. Auch seien
Frauen eher von Depressionen betroffen und Essstörungen zu 95 Prozent
ein weibliches Problem. Ein anderer Aspekt des Programms ist das
Auffangen von Defiziten in der Gesundheitsarbeit in Bezug auf
spezifische Zielgruppen wie Mütter, Seniorinnen oder Migrantinnen.
Migrantinnen zum Beispiel hätten besondere Bedürfnisse, da sie aufgrund
kultureller Unterschiede oft Probleme damit hätten, einen männlichen
Arzt aufzusuchen. Das gelte besonders für Gynäkologen und
Geburtshelfer..
Die Frauengesundheitstage am 9. und 10 Oktober im Wiener Rathaus
veranstalten heuer unter anderem erneut das Programm "femVital", das für
Frauen aller Altersstufen sowie sozialer und ethnischer Herkunft
ausgerichtet ist. Es bietet Informationen zu den Themen Gesundheit und
Gesundheitsvorsorge, Früherkennung und Behandlung verbreiteter
Krankheiten oder Risikofaktoren. Für die ältere Generation gibt es
Themen wie "Frauen 50+" oder "Tabuthema Blasenschwäche". Junge Mädchen
sollen durch Musik von Rebecca unplugged und Armin Beyer, Starmania NG
dazu animiert werden ins Rathhaus zu kommen.
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femina 2004 - grenzenlos
Frauen-Kunst-Austausch
Club alpha veranstaltet, anlässlich des Internationalen
Frauentages und der EU-Erweiterung, ein Ausstellungsnetz, dessen Zentrum die
Säulenhalle des österreichischen Parlaments in Wien ist. Dort stellen vier
Österreicherinnen und vier Künstlerinnen aus den Beitritts-Nachbarländern aus.
In drei Wiener Galerien gibt es zur gleichen Zeit Personalausstellungen der
Vertreterinnen aus Ungarn, Slowenien und der Slowakei, während die
Österreicherinnen in Budapest (Ungarn), Mikulov (Tschechische Republik) und
Slovenj Gradec (Slowenien) ausstellen.
Die "grenzenlose" Zukunft wird durch eine Internetverbindung dokumentiert,
wodurch alle Ausstellungseröffnungen gleichzeitig besucht werden können. Unter
http://www.femina2004.com ist allen Interessierten die Teilnahme am
Mittwoch, dem 10. März 2004, um 17.30 Uhr möglich!
Die bildenden Künstlerinnen sind: Marianna Arvay-Cunderliková (Sk), Teréz Borza
(H), Waltraud Gschiel (A), Margarete Magistris (A), Maria Temnitschka (A),
Sybille Uitz (A), Tanja Vujinovic & Zvonka Simcic (Slo).
Kontakt:
Club alpha
Monika Posch, Generalsekretärin
Stubenbastei 12/14, 1010 Wien
Tel.: 5134800
E-Mail:
clubalpha@alphafrauen.org
http://www.alphafrauen.org

6. Österreichischer Journalistinnenkongress
"Frauen fördern Frauen" - am 15. März im Haus der Industrie
Der Journalistinnenkongress ist eine Initiative von Dr. Maria
Schaumayer, Frauenministerin Maria Rauch-Kallat und dem Chef der
Industriellenvereinigung, Dkfm. Lorenz Fritz. Mit aktuellen Inputs und der
Möglichkeit zu aktivem Netzwerken wird nunmehr zum 6. Mal für mehr Frauenpower
in den Medien gekämpft.
Der 15. März wird wieder ein Tag für Medienfrauen im Haus der Industrie in Wien.
Trotz Teilerfolgen ist das Phänomen der "gläsernen Decke" aktuell wie beim
ersten Kongress.
Weniger Ursachenforschung, mehr lösungsorientierte und nutzenstiftende Beiträge
stehen diesmal am Programm.
Zwei hochkarätige Podiumsdiskussionen sind angesetzt: "Frauenzeitschriften.
Leitbildfunktion und Verantwortung" mit Chefredakteurinnen von Frauenmagazinen
Uschi Fellner "Woman", Dr. Veronika Pelikan "Wienerin" und Dr. Christine Haiden
"Welt der Frau", der Kommunikationswissenschaftlerin Univ.Prof. Dr. Elisabeth
Klaus (Univ. Salzburg) und Prof. Dr. Rotraud Perner (Moderation und
psychologische Inputs).
Abends wird in der Diskussion "Mentoring - Vom Geben und Nehmen zur
Win-win-Strategie" analysiert, inwieweit Mentoring als Beschleunigungstool für
Frauenkarrieren auch im Medienbereich verstärkt genützt werden sollte.
Expertinnen von Mentoring-Initiativen und Frauen, die es bereits ausprobiert
haben, werden dazu ihre Meinung einbringen.
Auf dem Podium: Mag. Maria Buchmayr (Gender-Expertin), Mag. Dr. Dagmar Hackl
(Projektmanagerin FrauenMentoring des BMGF), Mag. Dagmar Hofstätter (Politische
Akademie, Mentorin), Claudia Martini (Mentée eines Medienprogramms), Mag.
Gabriela Oberzill (Frauennetzwerk Medien), Mag. Christiana Weidel (Mentoring-Plattform
Österreich), Dr. Senta Ziegler (News, Mentorin).
In Impulsreferaten werden aktuelle Themen wie "Leseforschung und Vorbildwirkung"
(Mag. Dr. Margit Böck, Univ. Wien) "Wie entsteht Veränderung?" (Univ.Prof. DDr.
Schachtner, Univ. Klagenfurt), "Integrativer Journalismus" (Mag. Michaela
Braunreiter, Beate Firlinger) "Medienjournalistinnen" (Katharina Schell
(APA)/Karin Strobl, freie Journalistin) oder die aktuelle Kongress-Studie über
"Ausbildungskompetenz" (Daniela Schwarz, Kongressorganisation), ein Fokus aus
der Tagespresse (Dr. Doris Kostera, MMO) oder der Iststand der
Expertinnen-Datenbank (Mag. Alexandra Buhl) präsentiert.
Zum Thema "Medienzukunft - Frauenzukunft" wird die Zukunftsforscherin Karin
Frick vom Gottlieb-Duttweiler-Institut (CH) die Herausforderungen und
Veränderungen der kommenden Jahre skizzieren.
Die insgesamt 46 hochkarätigen Referentinnen werden, wie bei allen bisherigen
Journalistinnenkongressen, von Kongress-Vordenkerin ORF-Generaldirektorin Dr.
Monika Lindner mit einem Impulsreferat begrüßt.
In fünf parallelen Workshops - mit jeweils 4 Referentinnen - wird speziell auf
die Fragen und Probleme einzelner Gruppen eingegangen. Der Arbeitskreis
"Chancenmaximierung für Jungjournalistinnen" ist mit Mag. Petra Klikovits
(Format), Mag. DDr. Gabriele Russ (FH Joanneum), Mag. Angela Beier (Die Presse)
und Mag. Sabine Bures (ORF) besetzt.
Tipps für "Wiedereinsteigerinnen, Anforderungen an Arbeitsmarkt, Weiterbildung
und Frauenförderung" geben Marlies Hesse (Deutscher Journalistinnenbund), Monika
Posch (Club alpha), Mag. Hilde Stockhammer (AMS) und Elisabeth Wasserbauer
(Kuratorium für Journalistenausbildung).
In "Karriere: Qualität und Finanzen" geht es um weibliche Puzzle-Karrieren, den
Vergleich zwischen angestellter oder freier Tätigkeit und Pensionsvorsorge. Hier
werden Dr. Jutta Garbe (Lektorin und Kommunkationsberaterin), die
Steuerberaterin Mag. Christine Hapala, die ORF-Betriebsrätin Roswitha Prazsjenka
und die Pensionsexpertin der Erste Bank, Mag. Beatrice Schobesberger nützliche
Tipps einbringen.
Im Workshop "Vom Journalismus zur PR und retour" diskutieren Mag. Lydia Ninz
(Pressesprecherin ARBÖ), Mag. Sigrid Brandstätter (OÖ Nachrichten), Mag. Dagmar
Lang (Manstein Verlag) und Corinna Milborn (Format) über den Wechsel zwischen
den Berufen.
Beim fünften Workshop "Zauberwort NLP - Erkennen und Nützen" kann man einiges
über Anwendung und Bedeutung dieser vielzitierten Technik erfahren. - Hier als
Inputgeberinnen im Workshop Mag. Elfriede Schlamberger (GÖD, NLP Practicioner),
Dkfm. Dr. Felicitas Girisch (MMO), Mag. Manuela Mätzener (Kaweh&Mätzener) und
Sigrid Winter (Team Winter).
Online-Anmeldung und Information zu diesem wichtigen Medienfrauen-Event unter
www.medienfrauen.net.

ÖGB-Frauen zum "Recht auf Teilzeit":
Chance vertan
"Die Regierung hat die Chance auf ein echtes Recht auf Teilzeit vertan",
stellt ÖGB-Frauenvorsitzende Renate Csörgits am Dienstag nach Bekanntwerden des
Ministerratsbeschlusses zur Elternteilzeit fest. Als ungeeignet bewerten die
ÖGB-Frauen die geplanten Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der
Eltern-Teilzeit: "Wenn es die Möglichkeit zur Elternteilzeit nur in Betrieben ab
20 Beschäftigten und bei einer Betriebszugehörigkeit von mindestens drei Jahren
geben soll, werden viele das 'Recht auf Teilzeit niemals in Anspruch nehmen
können", sagt Csörgits. ++++
Es sei "unverständlich und sachlich nicht gerechtfertigt", dass die Regelung
auf Betriebe über 20 ArbeitnehmerInnen beschränkt sei. Dadurch werden zwei
Kategorien an Eltern geschaffen - solche mit und solche ohne Rechtsanspruch auf
Teilzeit, so Csörgits. "Das Recht auf Teilzeit wird somit gänzlich entwertet,
wenn man bedenkt, dass aufgrund dieses Kriteriums fast der Hälfte der Frauen und
einem Drittel der Männer dieser Rechtsanspruch auf Teilzeit verwehrt bliebe."
"Mit dieser Einschränkung des Rechtes auf Teilzeit auf Betriebe über 20
ArbeitnehmerInnen verfasst die Regierung ein Gesetz, das für die Mehrzahl, also
für 92 % der österreichischen Betriebe nicht gilt, da nur 8% der Betriebe mehr
als 20 ArbeitnehmerInnen beschäftigen," so Csörgits

Weibliche
Impotenz: Mythos der Pharmaindustrie
Megaseller
Viagra soll auch für Frauen entwickelt werden
Renommierte
britische Forscher haben in einem Artikel im Fachmagazin British Medical Journal
BMJ http://www.bmj.com
behauptet, dass weibliche Impotenz nur eine Erfindung der Pharmaindustrie ist.
Nach den Megaverkäufen von Viagra, die der Herstellerfirma Pfizer seit 1998 1,5
Mrd. Dollar gebracht haben, will die Industrie auch mit den Frauen ein ähnlich
starkes Geschäft machen.
Die Pharmaunternehmen haben nach Ansicht von Ray Moynihan, einem Co-Autor der
Studie, so etwas wie weibliche sexuelle Dysfunktion geschaffen, um diese dann
mit neuen Medikamenten behandeln zu können. "Weibliche Sexualprobleme werden
fälschlicherweise mit Medikamenten behandelt und die Zahl dieser Behandlungen
steigt stetig an", so der Wissenschaftler, der auch kritisiert, dass viele
Forscher zu eng mit der Pharmaindustrie kooperieren, die Konferenzen sponsert
und die Forschung zahlt. "Ganze Kohorten von Wissenschaftlern mit engsten
Verbindungen zur Pharmaindustrie entwickeln bei Kongressen und Konferenzen neue
Krankheiten, die dann mit neuen maßgeschneiderten Medikamenten wieder geheilt
werden können", so Moynihan. "Weibliche sexuelle Dysfunktion" definiere eine
Erkrankung, die keine ist. Änderungen der weiblichen Sexualität nach einer
erfolgten Geburt oder in lang dauernden Beziehungen könne man wohl kaum als
Krankheit bezeichnen.
Sandra Leiblum, Professorin für Psychiatrie an der Robert Wood Johnson Medical
School, schlägt in die gleiche Kerbe. "Sexuelle Unzufriedenheit und Desinteresse
sind bei Frauen häufig vorhanden, das sind aber keine Krankheiten", so die
Spezialistin. John Bancroft, Direktor des Kinsey Instituts an der Universität
von Indiana, warnt vor der Gefahr, sexuelle Probleme als Dysfunktion zu
definieren. "Das führt nämlich dazu, dass Mediziner Medikamente verschreiben,
während die Aufmerksamkeit eigentlich anderen Aspekten im weiblichen Leben
gelten soll." Als besonders ärgerlich empfindet der Forscher den Umstand, dass
Frauen dadurch eingeredet wird, dass sie an Störungen leiden, obwohl es diese
gar nicht gibt", meint Bancroft.
John Dean, Forscher der British Society for Sexual and Impotence Research
http://www.bssir.com ,
erklärt gegenüber BBC-Online
http://news.bbc.co.uk , dass es eine Dysfunktion auch bei Frauen gebe, räumt
aber zugleich ein, dass die psychologischen und sozio-ökonomischen Faktoren
mindestens eine ebenso wichtige Rolle einnehmen. Auch Dean hält von einer
"Über-Medikation" nichts. "Wer eine pathologische Erklärung für etwas abgibt,
lässt Menschen damit im Glauben, dass es dafür auch eine Behandlung geben muss",
erklärt Dean.

Emma bringt Feminismus ins Netz
60. Geburtstag von Alice Schwarzer startet mit EmmaOnline
Zeitgleich zum 60. Geburtstag von Emma-Herausgeberin Alice Schwarzer hat die
feministische Frauenzeitschrift ihr Magazin auch ins Internet gestellt. Unter
http://www.emma.de können
interessierte Frauen und aufgeschlossene Männer Informationen nun auch über das
World Wide Web beziehen. EmmaOnline gibt Auskunft über den Inhalt der aktuellen
Printausgabe und diskutiert ausführlich vier aktuelle Top-Themen. Ein Forum soll
der Leserschaft erst 2003 zur Verfügung stehen. Wahrscheinlichster Top-Blickfang
auf der Site: die Kür zum "Pascha des Monats". Aktueller Preisträger: Bild-Chef
Kai Diekmann.
Emma feiert 26. Januar 1977 ihr 26-jährige Bestehen.
Mit der Internet-Ergänzung will die Redaktion auch jüngere Leserinnen für
feministische Themen begeistern. Ein umfangreiches Emma-Archiv soll in drei
Stufen online gehen. Neben den bereits präsentierten Inhaltsverzeichnissen der
letzten sechs Ausgaben sollen demnächst alle Namen und Inhalts-Schlagworte seit
dem erstmaligen Erscheinen 1977 bereitstehen. In der dritten Phase werden Fotos
und Volltexte aus allen Jahrgängen auf EmmaOnline bereitstehen.
Die am 26. Januar 1977 erstmalig erschienene Zeitschrift Emma konnte im Kampf
um Frauenrechte und Gleichberechtigung zahlreiche Tabus brechen. Bereits vor der
Emma-Zeit erregte Alice Schwarzer 1971 mit dem Bekenntnis "Ja, ich habe
abgetrieben" die Gemüter. Eine weitere Kampagne der deutschen Frauenbewegung
führte zu Protesten gegen den Paragraph 218. 1977 initiierte Emma die ersten
Proteste gegen Klitorisverstümmelung und 1978 wurden erste Gruppen zum Thema
Missbrauch gegründet. 1978 ging Emma mit einer Stern-Klage gegen Pornografie
vor.
In den Achtzigern forderte Emma Ganztagsbetreuung von Kindern und 1984
formierte sich die erste Hilfe für Essstörungen. Zuletzt sorgte die
TV-Diskussion von Schwarzer mit Verona Feldbusch für Schlagzeilen. "Das war eine
der quälendensten Stunden meines Lebens, aber auch eine der lohnendsten. Diese
Konfrontation zwischen Mensch und Werbeprodukt hat den Leuten die Augen
geöffnet", so Schwarzer in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Profil.

Frauen ohne Grenzen
P R E S S E A U S S E N D U N G
4. Dezember 2002, Wien
BONN/PETERSBERG - Am 2. Dezember fand am Petersberg bei Bonn die zweite
Afghanistan-Konferenz statt. Ein Tagesordnungspunkt unter anderen: Bis
Herbst soll eine neue Verfassung für Afghanistan entstehen. Bereits im
Vorfeld der Konferenz kam es zu einem Eklat: Die deutsche "Financial Times"
zitiert in ihrer Montagausgabe den stellvertretenden Leiter der
Verfassungskommission, Musa Marufi, mit den Worten "Dass es zu einer
Trennung zwischen Staat und Religion kommt, sollte man noch nicht einmal
denken". Außerdem sprach er sich gegen eine Festschreibung der
Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Verfassung aus.
Die Vorsitzende des Anwältinnenvereins in Kabul, Suraya Paikan, forderte
hingegen, dass "die Gleichberechtigung von Männern und Frauen
selbstverständlich in der Verfassung festgelegt werden muss". Die Juristin
erhob schwere Vorwürfe gegen die Vereinten Nationen. Paikan, die für die
UNO-Mission in Afghanistan (Unama) arbeitet, sagte, ihr sei von einem
Vorgesetzten verboten worden, zu der Konferenz nach Bonn zu fahren. "Man hat
mir gesagt, ich verliere meinen Job, wenn ich hinfahre. Die Männer wollen
offenbar alles unter sich abmachen."
(Quelle: Financial Times Deutschland, 2.12.2002)
Frauen haben unter Einsatz ihres Lebens den Sieg über die Taliban
unterstützt. Falls die Trennung von Staat und Religion nicht gelingt sowie
die Frauenrechte nicht in die Verfassung geschrieben werden, ist die
Errichtung einer afghanischen Demokratie gescheitert.
PETITION
Frauen ohne Grenzen appellieren an die EU-AußenministerInnen und an
die
EU-ParlamentarierInnen, sich dezidiert für die verfassungsmäßige
Gleichstellung von Frauen und Männern in Afghanistan einzusetzen und jede
weitere Hilfeleistung mit dieser Bedingung zu verknüpfen.
Bitte unterstützen Sie den Frauen ohne Grenzen-Aufruf.
Sie können die
Petition online unterschreiben unter folgendem Link: www. frauenohnegrenzen.org/de/petition.htm.
Unterschriftenlisten können direkt angefordert werden:
Frauen ohne Grenzen
Internationale Initiative für Frauen in Politik und Zivilgesellschaft
Salzgries 19/21, A-1010 Wien
Tel. 0043 1 533 45 51
Fax. 0043 1 533 45 52
www.frauenohnegrenzen.org
mailto: office@frauenohnegrenzen.org
Werden Sie MEMBER von
Frauen ohne Grenzen!
http://www.frauenohnegrenzen.org/de/suppmembers.htm
und bestellen Sie unseren Newsletter:
http://www.frauenohnegrenzen.org/de/newsabo.htm

"Unternehmerin": Erstes österreichisches Magazin für die Frau in der
Wirtschaft aus der Taufe gehoben
"Rund ein Drittel aller österreichischen Unternehmen werden von Frauen geleitet
und die Tendenz ist steigend. Mit der 'Unternehmerin' haben wir jetzt das erste
österreichische Medium speziell für diese starke Zielgruppe ins Leben gerufen",
erklärte Sonja Zwazl, Bundesvorsitzende von "Frau in der Wirtschaft" (FIW) und
Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich, anlässlich der Präsentation
der ersten österreichischen Unternehmerinnenzeitschrift am Donnerstag abend im
Haus der Wirtschaft in Wien.
Inhaltliche Schwerpunkte des Magazins bilden Reportagen aus der weiblichen
Wirtschaftswelt genauso wie Tipps zu Fragen des Personalmanagements sowie
Seminarangebote von FIW. Die Coverstory jeder Nummer porträtiert eine
österreichische Unternehmerin. "Unser Ziel ist es, mit diesem Magazin
praxisorientierte Informationen zu vermitteln, die genau auf die beruflichen
Bedürfnisse und Interessen der Frauen in der Wirtschaftswelt zugeschnitten
sind", so die Bundesvorsitzende über das Konzept.
"Innerhalb der Wirtschaftskammerorganisation stellt die Arbeitsgruppe 'Frau in
der Wirtschaft' ein wichtiges Netzwerk auf dem Weg in die unternehmerische
Selbständigkeit dar - um Informationen zu bekommen und Erfahrungen
auszutauschen", erklärte Christian Domany, Generalsekretär der Wirtschaftskammer
Österreich im Rahmen der Veranstaltung. "Mit diesem neuen Magazin wird es uns
jetzt noch besser gelingen, die Initiativen der FIW unseren Unternehmerinnen
näher zu bringen, aber auch unsere Interessen zu bündeln und vor allem in einer
gemeinsamen Kommunikationsplattform zu formulieren", ergänzte Zwazl.
Welchen Stellenwert die FIW heute einnimmt, macht die Zahl der Neugründungen
deutlich: So betrug der Frauenanteil bei Neugründungen im Jahr 2000 rund 34
Prozent. Im Vergleich dazu fällt der Anteil der weiblichen Funktionäre
verhältnismäßig bescheiden aus: derzeit sind österreichweit knapp 12 Prozent der
gewählten Vertreter Frauen. "FIW hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, die Zahl der
weiblichen Funktionäre in der Wirtschaftskammer zu erhöhen", so die
Bundesvorsitzende Sonja Zwazl abschließend.
"Die Unternehmerin - das Magazin für die Frau in der Wirtschaft" erscheint
vierteljährlich in einer Auflage von 100.000 Stück und wird an Unternehmerinnen
und weibliche Führungskräfte verschickt sowie am Kiosk zum Verkauf angeboten.
Nähere Informationen zu 'Frau in der Wirtschaft' und über "die Unternehmerin"
finden Sie im Internet unter http://wko.at bzw. http://wko.at/fiw/ (cc)

Frauenorganisationen gemeinsam für Sozialstaatsvolksbegehren
"Frauen jeder Generation spüren den Sozialabbau. Anstelle des ständigen
Übergehens der Interessen der Frauen brauchen wir eine aktive Politik der
Chancengleichheit. Die Verankerung des Sozialstaats in der Verfassung wäre ein
erster Schritt in diese Richtung", erklärte heute ÖGB-Frauenvorsitzende und
Vizepräsidentin Renate Csörgits. Gemeinsam mit anderen Frauenorganisationen
haben die ÖGB-Frauen heute Vormittag am Stephansplatz symbolisch ein soziales
Netz gespannt, um so ihre Unterstützung für das Volksbegehren Sozialstaat
Österreich zu bekunden.++++
Bundeskanzler und Vizekanzlerin erklärten gestern einmütig, der Sozialstaat sei
in den letzten beiden Jahren nicht nur abgesichert, sondern sogar ausgebaut
worden. Csörgits dazu: "Das Gegenteil ist der Fall. Ich erinnere an die
Ambulanzgebühren, die Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung für
Kinderlose oder an die Studiengebühren. Und ein Ende der Belastungspolitik ist
nicht abzusehen, wie die Aussage von Minister Bartenstein hinsichtlich einer
möglichen Freigabe der Studiengebühren erkennen lässt."
Aus Frauensicht gäbe es eine Reihe drängender Themen, die von der Regierung
nicht oder falsch erledigt würden, so Csörgits weiter.
"Abfertigung neu" - Frauen mit null abgefertigt Bei der Abfertigung neu habe der
Sozialpartnerentwurf die Anrechnung von Kinderbetreuungszeiten auf den
Abfertigungsanspruch vorgesehen. "Von der Regierung ist das gestrichen worden.
Der Präsenzdienst wird dagegen voll angerechnet. Versteht die Regierung das
unter Gleichbehandlung?", fragt Csörgits.
Eine große Schwachstelle orten die ÖGB-Frauen auch am Entwurf für die
Familienhospizkarenz. "Es ist richtig und wichtig, dass eine Karenz zur
Betreuung schwerkranker Angehöriger geschaffen wird. Was fehlt, ist die
finanzielle Absicherung für die Karenzierten. Die Pflege schwerstkranker
Angehöriger wird damit wieder fast ausschließlich Frauensache bleiben. Denn ohne
die Abfederung durch ein Karenzgeld wird sich kaum eine Familie den Verzicht auf
das höhere Männereinkommen leisten können", erklärt Csörgits.
Nachtarbeit ungeregelt Dringend nötig ist zudem eine geschlechtsneutrale
Neuregelung der Nachtarbeit. "Bislang war die Regierung untätig, obwohl sie
wusste, dass das Frauennachtarbeitsverbot mit Ende 2001 ausläuft. Jetzt, wo wir
faktisch schon im luftleeren Raum hängen, macht sie Druck. Was wir brauchen sind
faire Bestimmungen, die die Gesundheit von Nachtarbeitenden schützen - von
Frauen und von Männern", fordert die ÖGB-Frauenvorsitzende.
"Um den Sozialstaat auch für Frauen gerecht zu gestalten, bleibt noch viel zu
tun. Ich fordere alle Frauen auf, das Volksbegehren zu unterschreiben. Als
Signal an die Regierung, dass eine aktive Gleichstellungspolitik dringend nötig
ist", so Csörgits abschließend

Megatrend "Frauen" bestimmt Zukunft der Ernährung
Zukunftsforscher Horx: "Wir brauchen endlich Futter für das
Hirn"
Kaum eine Branche wird in den nächsten Jahren derart grundlegende Umwälzungen
erleben wie die Gesundheitsbranche. Kein Wertewandel hat tiefere Auswirkungen
auf unsere Lebenswelt als der Wellness-Trend. "Der Übergang von der
Industriekultur zur Wissensgesellschaft ist ein Aspekt, dem die zukünftige
Ernährung Rechnung tragen wird", erklärte der Trendforscher und Leiter des
"Zukunftsinstituts" in Frankfurt Matthias Horx
http://www.zukunftsinstitut.de heute, Mittwoch, im Rahmen einer
Pressekonferenz. Die angebotenen Nahrungsmittel müssen der modernen Gesellschaft
angepasst werden.
"Es fehlt das Angebot an hochwertigen Produkten, während energie- und
fettreiche Lebensmittel zu einer drastischen Zunahme von ernährungsbedingten
Krankheiten wie Übergewicht, Herzinfarkt und Diabetes führen", so der
Ernährungsmediziner und Koordinator der "Initiative Ernährung". Einen
Lösungsansatz für die Zukunft sieht Horx dabei im "Futter für das Hirn", und
weist auf einen der drei prognostizierten Megatrends hin: "Frauen". Es komme zu
einer zunehmenden Feminisierung der Gesellschaft. Im Durchschnitt seien
österreichischen Frauen besser gebildet als Männer, sie ernährten sich gänzlich
anders als Männer. "Die Wellness-Welle ist demnach stark frauendominiert und
durch ihren Anspruch auf Erwerbsfähigkeit ist dem Versorgerhaushalt ein Ende
gesetzt", erklärte Horx gegenüber pte. Nur 30 Prozent aller gekauften
Nahrungsmittel werden noch für den Kochvorgang verwendet. Der Trend geht in
Richtung "snacking and racing" und diesem muss die Lebensmittelindustrie
Rechnung tragen. Die Lösung liege in "Bio-Convenience", dies seien Produkte, die
der Wissensgesellschaft und der gesundheitsbewussten Bevölkerung angepasst sind.
Das "Up-Trading" von Fast Food habe bereits eingesetzt und die Aufwertung der
"schnell konsumierbaren" Nahrung werde sich weiterhin fortsetzen, so Horx.
"Die Ernährung muss in die Lebensgewohnheiten integriert werden", ergänzt der
Trendforscher. Einen weiteren Megatrend sieht Horx in der "Single"-sierung der
Gesellschaft und der Multiplizierung des Familienmodells. Menschen gehen im Lauf
ihres Lebens 6,5 Partnerschaften ein, vor Jahrzehnten waren es rund drei. "Es
kommt zur Nomadisierung der Haushalte. Allein in Deutschland leben 2,5 Mio.
Menschen in zwei Haushalten", so Horx. Menschen sind hochmobil und dieser Aspekt
beeinflusse das Ernährungsverhalten. Trend drei sieht der Leiter des
Zukunftsinstituts in der Alterung der Gesellschaft. "Allein das Wissen, dass die
Lebenserwartung steigt, führt bei Menschen zu einem Wertewandel, zu einer
Umpolung". Die Nachfrage nach Wellness und gesunder Ernährung steigt. "Die
Lebensmittelindustrie muss diesen nicht mehr aufhaltbaren Mega-Trends gerecht
werden, Pillen sind dabei aber der falsche Weg. Gefragt sind nicht
Nahrungsmittel aus dem Chemielabor, sondern hochqualitative Produkte, die an die
Bedürfnisse der modernen, gestressten und überlasteten Gesellschaft adaptiert
sind."

Aktionswoche des Frauenreferats der ÖH Uni Wien
Anlässlich des Internationalen Tags der Frau am 8. März veranstaltet das
Frauenreferat der ÖH Uni Wien vom 8. - 16. März eine Aktionswoche zum Thema "GrenzenLos
- Lose Grenzen". Im Mittelpunkt stehen Aktionen, die Frauen zur
Auseinandersetzung, sowohl mit physischen als auch psychischen Grenzen, anregen
sollen. Dabei sollen Grenzen auf verschiedensten Ebenen thematisiert werden:
Persönliche Grenzen, die es allzu oft durch verbale und physische
Selbstverteidigung und Selbstbehauptung zu erkämpfen gilt, natürliche und
gesellschaftliche Grenzen, die das Leben der Frau in Schubladen zwängen und
somit eine Richtung vorgeben, die nur durch Auseinandersetzung mit der eigenen
Identität, verändert werden kann.

Frauen: Kein Durchdringen der "gläsernen Decke" in der
Forschung
Männliche Arbeitskultur und informelle Strukturen als Ursache
An Forschungseinrichtungen gibt es unterschiedliche Strukturen und
Leitbilder, dennoch wiederholt sich ein und dasselbe Muster: Frauen sind
weiterhin von Spitzenpositionen ausgeschlossen. Es herrscht eine "gläserne
Decke". Eine "männliche Arbeitskultur" und informelle Machtstrukturen sind
wichtige Ursachen dafür. Das ist das Ergebnis einer Studie des
Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung
http://www.wz-berlin.de . Die
Forscherinnen gingen dabei dem Phänomen nach, dass Frauen nach wie vor in den
Führungspositionen der Wissenschaft kaum vertreten sind.
"Führung in der Forschung ist weiterhin eine geschlossene Veranstaltung",
erklärte Hildegard Matthies vom WZB. Die Asymmetrie zwischen den
Karriereverläufen halte sich hartnäckig, und Männer seien weiterhin
erfolgreicher in der Wissenschaft. Zwei Ursachen grenzten Frauen aus: die
männliche Arbeitskultur und die Informalität. Diese männliche Arbeitskultur
kenne nur berufliche Verpflichtungen und verlange eine stete Verfügbarkeit für
die Wissenschaft. "Es ist wie ein Rennen, bei dem nur siegen kann, wer immer
dabei ist", so Matthies. Diese Kultur benachteilige alle, die sich den
Spielregeln nicht unterwerfen können oder wollen, die noch andere Bindungen
pflegten wie Familie oder Freunde. Außerdem würde Frauen unabhängig von ihrer
tatsächlichen Lebenssituation die familiäre Pflicht zugeschrieben.
"Informalität" bezieht sich in diesem Zusammenhang auf die Ressourcenverteilung
und die persönliche Förderung. "Wer eingebunden ist in die inoffiziellen Netze,
macht leichter Karriere", sagte Matthies. Der Zugang zu diesen informellen
Kreisen und Informationswegen gestaltet sich laut Studie für Frauen schwerer als
für Männer. Faire Spielregeln existierten ebenfalls nicht.
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass obwohl die Deutungsmuster von
Geschlecht sehr unterschiedlich ausfallen, sich die Situation für Frauen kaum
ändert. In jedem Institut, das in die Studie einbezogen wurde, herrscht eine
andere Organisationskultur, und die Art der Zusammenarbeit, das
Selbstverständnis sind sehr unterschiedlich. Doch eins ist überall gleich: Die
"gläserne Decke" konnte bislang von den Frauen nicht aufgebrochen werden, sie
sind in Führungspositionen immer seltener anzutreffen. Das Projekt erkannte eine
große Übereinstimmung zwischen den Geschlechtern, was die beruflichen Ziele und
das berufliche Selbstverständnis betrifft. Unterschiede bestehen jedoch in den
Deutungsmustern, mit denen die Geschlechterasymmetrien in der Forschung erklärt
werden. So herrscht in einem Institut die Wahrnehmung vor, das Geschlecht spiele
für die Karriere keine Rolle. In einem anderen Institut ist die Meinung führend,
die Reproduktionsfähigkeit der Frau sei das "Kardinalproblem". Eine dritte
Begründung lautet, Männer und Frauen hätten unterschiedliche Einstellungen zu
Karriere und Lebensplanung.

Frauen prägen Machtstrukturen langsamer als Männer
Männliches Geschlecht will von Beginn an Führungsrolle
übernehmen
Eine Studie der Northwestern University
http://www.northwestern.edu
und der Uni Zürich hat ergeben, dass Frauen Machtstrukturen anders prägen als
Männer. Es ist bereits bekannt, dass sich in jeder Gruppe, egal in welchem
Verhältnis die Geschlechter vertreten sind, hierarchische Strukturen bilden.
Während Männer jedoch von Anfang an versuchen, eine führende Rolle zu spielen,
prägen sich bei reinen Frauengruppen derartige Muster viel langsamer aus. Es
formen sich erst bestimmte Machtstrukturen, wenn sich die Mitglieder besser
kennen. Dem geht ein demokratisches Verhalten zu Beginn des Kontakts voran.
Die Studie basiert auf der Untersuchung von 58 Männern und 58 Frauen, sie
sich nicht kannten und zu einer 45-minütigen Gesprächsrunde eingeladen wurden.
Die Gruppe wurde angehalten über Kindererziehung zu diskutieren. Die Gespräche
und das Verhalten wurde auf Videoaufnahmen festgehalten. Nach einer Woche wurde
der Versuch mit denselben Teilnehmern wiederholt.

Europäerin des Jahres / Im Namen der Gerechtigkeit - Eva Joly / Die
unerschrockene Richterin brachte in Frankreich Skandale ans Licht, die auch in
Deutschland für Wirbel sorgten
Das Monatsmagazin Reader's Digest hat der prominenten französischen
Untersuchungsrichterin Eva Joly (58) für ihren mutigen Einsatz gegen Korruption
auf höchster Ebene den Ehrentitel "Europäerin des Jahres 2002" verliehen. Die
mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung erhielt Joly am 18. Januar 2002 in Paris
aus den Händen von Nicole Fontaine, bisher Präsidentin des Europäischen
Parlaments. Das Preisgeld möchte die Europäerin des Jahres einer
Behindertenschule auf Sri Lanka spenden, teilt Reader's Digest Deutschland in
Stuttgart mit.
Die gebürtige Norwegerin Eva Joly ist die siebte Trägerin des Ehrentitels. Seit
1996 wählen die Chefredakteure der 20 europäischen Ausgaben von Reader's Digest
Persönlichkeiten zum Europäer des Jahres, die am besten die Traditionen und
Werte Europas verkörpern. Reader's Digest ist mit 6 Millionen Abonnenten die
meistgelesene Zeitschrift Europas.
"Eva Joly fürchtet sich nicht vor mächtigen Menschen und unpopulären Fällen. In
ihrem Einflussbereich steht niemand über dem Gesetz, und dies ist eine gute
Nachricht für alle Menschen", sagt Eric W. Schrier, Chefredakteur der Reader's
Digest Association, Inc., Pleasantville: "Eva Joly zeichnet sich durch
Charakterstärke und selbstlosen Einsatz im Dienste der Allgemeinheit aus.
Reader's Digest ist daher besonders stolz darauf, sie zur Europäerin des Jahres
2002 zu küren."
Eva Joly hat sich vor allem durch ihre Ermittlungen im Fall Tapie sowie im
Korruptionsskandal um den Ölkonzern Elf-Aquitaine einen Namen gemacht. Der
prominente Unternehmer und Politiker Bernard Tapie wurde in den Neunzigerjahren
wegen Steuerhinterziehung zu einer Haftstrafe (18 Monate, davon 12 auf
Bewährung) verurteilt. Mit dem Fall Elf-Aquitaine drang Eva Joly in das
Allerheiligste der französischen Elite vor. Bei ihren Ermittlungen ging es um
Schwarz- und Bestechungsgelder in Höhe von einigen hundert Dollarmillionen.
Unter anderem wurden der ehemalige französische Außenminister Roland Dumas und
Elfs Expräsident Loïk Le Floch-Prigent zu Freiheitsstrafen verurteilt. Sie
beteuern allerdings ihre Unschuld; ein Revisionsverfahren ist für März geplant.
"Aber die Strafen zeigen, dass Richterin Joly ein uraltes Tabu gebrochen hat.
Bei ihr sind alle vor dem Gesetz gleich", schreibt Reader's Digest
(Januarausgabe) und zitiert Eva Joly mit den Worten:
"Politiker müssen integer sein, dazu sind sie verpflichtet. Für mich ist das
einfach die Norm unter zivilisierten Menschen."
Eva Joly kam als 20-jähriges Aupairmädchen aus Norwegen nach Frankreich. Sie war
nahezu unbekannt, als sie 1981 Richterin wurde. Inzwischen wird sie in
französischen Meinungsumfragen zu den Persönlichkeiten gezählt, die man gern im
Amt des Staatspräsidenten sehen würde. In Anspielung auf ihre norwegische
Herkunft hat die Pariser Presse Eva Joly "Bulldozer aus dem Norden" genannt.
Mit ihrem Kampf gegen Korruption, Veruntreuung öffentlicher Gelder und Diebstahl
auf höchster Ebene ist sie der Schrecken der bisher als unangreifbar geltenden
politischen Führer und Industriekapitäne geworden. Bevor Eva Joly in den
Justizpalast kam, wurde noch nie eine umfangreichere Finanzsache bis zu einem
abschließenden Gerichtsurteil verfolgt. Auch heute, schätzt Eva Joly, werden 95
Prozent aller Finanzdelikte in Frankreich nicht geahndet.
Interessiert an einem Foto von der Verleihung der Auszeichnung an
Eva Joly?
Download unter http://www.readersdigest.de/presse/magazin.html
(Ab 18. Januar 2002, 17.00 Uhr)
Europäer des Jahres - die Gewinner früherer Jahre
2001
Der gebürtige Finne Linus Benedict Torvalds, der die Computerwelt mit dem nach
ihm benannten Betriebssystem revolutionierte. 1991, im Alter von 21 Jahren,
hatte Torvalds das Grundgerüst des Linux-Betriebssystems erfunden, weil er sich
als Student in Helsinki das universitätseigene Unix-Betriebssystem nicht leisten
konnte.
2000
Der Niederländer Paul van Buitenen, der schwerwiegende Unregelmäßigkeiten
innerhalb der Europäischen Kommission aufdeckte. Die Recherchen von van Buitenen
zwangen im März 1999 die damalige EU-Kommission unter ihrem Präsidenten Jacques
Santer zum Rücktritt.
1999
Die Dänin Dr. Inge Genefke, Vorkämpferin auf dem Gebiet der Behandlung und
Rehabilitation von Folteropfern (www.irct.org).
1998
Der britische Solo-Skipper Pete Goss, der während des Wettkampfs der Vendée
Globe Weltumsegelung seinen französischen Freund Raphael Dinelli aus Seenot
rettete.
1997
Frederic Hauge, norwegischer Begründer der Umweltschutz-Gruppe Bellona (www.bellona.no).
1996
Pater Imre Kozma, Vorsitzender des ungarischen Malteser Caritas-Dienstes (MCD).
Steht im Dienst der Armen, Alten, Obdachlosen und Flüchtlinge in Zentral- und
Osteuropa. Als Ungarn unter katastrophalen Überschwemmungen litt, sammelte der
MCD 2,6 Mio. Dollar.

Workshop zur Homepage für Frauen in der Wirtschaft
Ihr Marketinginstrument im Internet - Schritt für Schritt zur
eigenen Unternehmens-Webpräsenz
Internet Spezial - Praxisorientierter Intensiv Workshop zur eigenen Homepage
für Frauen in der Wirtschaft: Dieses Spezialseminar wird von Christine Halda in
Kooperation mit der Webakademie Wien im Rahmen des Seminarprogramms "Frau in der
Wirtschaft - Wirtschaftskammer Österreich, veranstaltet.
Durch Unterstützung der Wirtschaftskammer Österreich beträgt die
Seminargebühr nur 145,35 Euro (2.000 Schilling) exklusive MWSt., allerdings ist
die Teilnehmerinnenanzahl auf 12 begrenzt.
Sie lernen an diesem Wochenende mit Lust, Spaß und Kreativität eine eigene
"Homepage" zu erstellen, ohne "Fachchinesisch" und praxisorientiert. Sie
erfahren, wie sie diese verwalten, ins Internet "bringen" und für Suchmaschinen
fit machen, damit Ihr Unternehmen wirksam im Internet vertreten ist. Außerdem
haben Sie die Möglichkeit, anlässlich eines gemeinsamen Abendessen am ersten
Seminartag, sich mit den anderen Teilnehmerinnen zu vernetzen, Erfahrungen
auszutauschen und in lockerer, angenehmer Atmosphäre weitere Tipps von der
Trainerin, Christine Halda zu bekommen.
Termin: Sa 16. bis So 17. März 2002, jeweils 10:00 bis 17:00 Uhr
Seminarort: 1010 Wien, Webakademie Wien (Eingang Online Teleschulung)
Schottenring 33
Seminargebühr: 145,35 Euro (2.000 Schilling) exkl. MWSt.
In der Seminargebühr sind sowohl die Seminarunterlagen als auch das gemeinsame
Abendessen inkludiert!
Anmeldung: schriftlich bei Frau in der Wirtschaft, Wirtschaftskammer Österreich
1045 Wien, Wiedner Hauptstraße 63, Postfach 102
Fax (01) 501 05, DW 295
Telefonische Rückfragen: Frau Dr. Geißeder Tel. (01) 501 05, DW 3018
Informationen im Internet:
http://www.wko.at/fiw
Anmeldeschluss: 15. Februar 2002!
Die Webakademie ist eine Initiative der Webwomen.at, dem größten
Online-Netzwerk für Frauen in Österreich. In über 20 Seminaren wird von den
ersten Schritten im Netz, bis hin zur Webprogrammierung das nötige Fachwissen
vermittelt, um das Internet zu nützen und es aktiv mitzugestalten.
Tel: 01-969 02 07
Internet:
http://www.webwomen.at/webakademie
Informationen und Kontakt:
frauenseminar.at
Karriere und Persönlichkeitsentwicklung für Frauen von Frauen
Christine Halda
Halda & Co. KEG Consulting - Training - Coaching - Development
Office: Frauenakademie Wien - FrauenFinanzZentrum
1190 Wien, Cobenzlgasse 42 / Top 21 (Eingang Krapfenwaldgasse)
Mobil: +43 (0) 664 / 3000 116
E-Mail: christine@halda.at
Internet:
http://www.frauenseminar.at
Christine Halda: EDV & Internet Training und Coaching,
Persönlichkeitstraining (Kommunikation, Präsentation etc.), Train the TrainerIn,
Coaching (persönliche und berufliche Zielarbeit), Personalentwicklung (Beratung,
Analyse, Prozessbegleitung, Implementierung, Evaluierung),
Seminar/Bildungsmanagement (Konzeption und Abwicklung von Projekten im
Bildungsbereich), Frauenqualifizierungsmaßnahmen (
http://www.frauenseminar.at
), Berufsorientierung.

Frauenbüro erweitert ab 7. Jänner Leistungsangebot
Auf Grund der starken Nachfrage wird das Beratungsangebot des Wiener Frauenbüros
von 24 auf 32 Stunden ausgeweitet. Ab sofort gibt es jede Woche 23 Stunden
telefonischer und 9 Stunden persönlicher Beratung. Im Jahr 2001 haben knapp
1.700 Frauen das telefonische und persönliche Beratungsangebot des Frauenbüros
genutzt und sich in den Bereichen Familien- und Scheidungsrecht, Soziales,
Arbeitsmarkt und Wohnungsangelegenheiten beraten lassen. Als Zusatzangebot
werden ab Jänner Krisengespräche und Coaching bei Wiedereinstieg, Gerichts- und
Behördenwegen sowie ab April Diskussionsforen und Chats im Internet angeboten.
Alle Angebote sind kostenlos und anonym.****
Die Beratungen werden von drei Juristinnen mit Zusatzausbildung in Mediation
sowie Coachingausbildung und Erfahrung in Krisenintervention durchgeführt. Die
telefonischen Beratungszeiten sind Mo., Di. und Freitag von 8.00 bis 13.00 Uhr
und Mi., Do. 13.00 bis 17.00 Uhr. Im Rahmen der persönlichen Beratungen werden,
nach telefonischer Terminvereinbarung, jeden Mittwoch von 8.00 bis 13.00 Uhr und
Freitag 13.00 bis 17.00 Uhr juristische und soziale Beratung sowie
Krisenintervention und Coaching angeboten. Das Frauentelefon ist unter der
Telefonnummer 408 70 66 oder unter der Emailadresse frauentelefon@m57.magwien.gv.at
zu erreichen.

Frauen: Neuer Wegweiser für EU-Projekte erschienen
Die aktualisierte Broschüre "Leitfaden für Antragstellerinnen für EU-Projekte"
ist soeben erschienen. In diesem Leitfaden finden sich Informationen rund um die
Frauenpolitik der EU sowie Infos über Fördermöglichkeiten, speziell für
Frauenprojekte. ****
Das Spektrum der Fördermaßnahmen der Europäischen Union ist breit und das
Angebot vielfältig. Damit Frauen herausfinden können, in welche Förderprogramme
ihre spezifischen Vorhaben hineinpassen hat das Frauenreferat der Vorarlberger
Landesregierung einen Leitfaden für EU Projekte herausgegeben. Ziel ist es, dass
die Frauen die angebotenen Fördermittel besser nützen können. Der Leitfaden
informiert darüber, wer für die Frauen die Ansprechpersonen für Projekte in
Brüssel, im Land Vorarlberg und in Österreich sind und wie sich Frauen am besten
um EU-Förderungen bewerben.
Der Leitfaden kann im Frauenreferat im Amt der Vorarlberger Landesregierung
unter der Telefonnummer 05574/511-24112, E-Mail:frauen@vorarlberg.at kostenlos
bestellt werden.

BMSG: Regionalanwaltschaften als Anlaufstellen für Frauen
Das Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen (BMSG) wies heute
die Anwürfe der ÖGB-Frauenvorsitzenden Renate Csörgits, Haupt nehme angeblich
die Belange der Frauen nicht wahr, als "völlig aus der Luft gegriffen" zurück.
Haupt habe schon im Sommer in der Novelle zum Gleichbehandlungsgesetz
durchgesetzt, dass die Vorsitzende der Gleichbehandlungskommission künftig ihre
Tätigkeit hauptamtlich ausüben könne. Die bisher auf rein ehrenamtlicher Basis
ausgeführte Tätigkeit werde den gesteigerten Anforderungen nicht mehr gerecht,
so das Sozialministerium.
Eine Dienstfreistellung der Gleichbehandlungsvorsitzenden schaffe nun die
erforderlichen Voraussetzungen für besseres und effizienteres Engagement zu
Gunsten der Frauen. Ebenso geregelt sei nun auch die Vertretung der Vorsitzenden
im Krankheitsfall. "Diese Maßnahmen werden eine deutliche
Verfahrensbeschleunigung bringen", betonte das Sozialministerium.
Das BMSG wies darauf hin, dass Haupt den flächendeckenden Ausbau der
Regionanwaltschaften betrieben und deshalb Anlaufstellen in Graz und Klagenfurt
eingerichtet habe. "Ihm vorzuwerfen, dass er die Anliegen der Frauen nicht
vertrete, entsprechen schlicht und einfach nicht den Tatsachen und sind frei
erfunden", so das Ministerium abschließend.

Wir sind die "RAWA supporters Germany", eine UnterstützerInnenplattform
für die afghanische Frauen- und Menschenrechtsgruppe Revolutionärer
Verein der Frauen Afghanistans. Wir möchten im
deutschsprachigen Raum über die politischen und sozialen Aktivitäten von
RAWA, aber auch über die Situation der afghanischen Flüchtlinge und
Möglichkeiten zur humanitären Hilfe informieren und
Unterstützungsaktionen für RAWA koordinieren. Sie erhalten hier Kontakt
zur UnterstützerInnenplattform und Informationen zur Tour von RAWA in
Deutschland:
http://www.frauen-menschenrechte.de/rawa/

Prammer: Eigenpension von Frauen an der Armutsgrenze
Die jüngsten Daten über die Höhe der Eigenpension von Frauen nahm sich
SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer zum Anlass, um im Kontrast zum
Kindergeld sinnvolle Maßnahmen gegen Armutsgefährdung von Frauen einzufordern.
"Die Zahlen unterstreichen, wie sehr Frauen im Alter von Armut gefährdet sind",
betonte Prammer am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****
So betrug die durchschnittliche ASVG Eigenpension bei Neuzugängen von Männern im
Jahr 2000 13.765 Schilling, jene von Frauen lediglich 8.324 Schilling. Sie
erreicht damit nur rund 60% vom Wert der Männer und liegt daher lediglich um 12
Schilling über der Ausgleichszulage. "Die Gründe für das Geschlechtergefälle zu
Lasten der Frauen sind einerseits die niedrigeren Einkommen von Frauen während
der Erwerbszeit und andererseits die kürzere Versicherungsdauer durch
Erwerbsunterbrechungen und die niedrige Bewertung der Karenzzeiten", so Prammer.
Eine Detailanalyse der ASVG Pensionen von Frauen zeigt, dass sich deren Höhe nur
zu 84 Prozent aus echten Beitragszeiten zusammensetzt, während 16 Prozent auf
Ersatzzeiten entfallen; (Kindererziehung 9,6 Prozent). Bei Männern entfallen
hingegen rund 93 Prozent auf Beitragszeiten und der Rest, rund 7 Prozent auf
Ersatzzeiten. "Es ist wichtig und notwendig, dass wir die Kindererziehungszeiten
bei der Pensionsberechnung anerkennen. Um Finanzierungsprobleme in der Zukunft
zu begegnen, müsste der Topf des Familienlastenausgleichsfonds herangezogen
werden", so Prammer.
Die durchschnittliche Bewertungsgrundlage für die Kindererziehung betrug im Jahr
2000 lediglich 9.697 Schilling, während die durchschnittliche Beitragsgrundlage
für den Wochengeldbezug die Höhe von 20.351 erreicht hat. Versicherungstechnisch
liegt der Wert der Kindererziehungszeit um 52 Prozent unter der
Beitragsgrundlage für den Wochengeldbezug. "All diese Daten zeigen, dass das
bestehende System nicht mehr stimmig ist. Wir müssen daher mittelfristig eine
Umstellung des Pensionssystems respektive der Karenzzeiten erreichen" fordert
Prammer auch in Hinblick auf die demographischen Herausforderungen.
"Die SPÖ Frauen fordern daher, dass das Karenzgeld in der Höhe des
Arbeitslosenbezuges ausbezahlt wird und dieses auch für die Bewertung der
Versicherungszeit herangezogen wird. Um soziale Härten zu vermeiden ist
selbstverständlich ein Sockelbetrag als Ersatzzeit weiter festzusetzen. Die
Koppelung des Karenzgeldes an das Erwerbseinkommen würde für Mütter ein echtes
Mittel zur Armutsbekämpfung darstellen. Das von der Regierung eingeführte
Kindergeld ist es nämlich nicht. Darüber hinaus würden Frauen im Pensionsalter
nicht mehr für ihre Versorgungsleistung finanziell bestraft werden. Das
verstehen wir als Maßnahme zur Familienfreundlichkeit und Mut zum Kind", schloss
Prammer.

Frauenanteil in Hochschullehre EU-weit unter einem Drittel
Eurostat: Nur jeder Dritte in der öffentlichen Forschung
Beschäftigte ist weiblich
Der Frauenanteil in Hochschullehre und öffentlicher Forschung in der
Europäischen Union ist niedriger als ein Drittel. Anders als der geringfügig
höhere Anteil weiblicher Studierender an Hochschulen in der EU ist nur jeder
vierte Hochschullehrer und nicht einmal jeder dritte in der öffentlichen
Forschung Beschäftigte eine Frau. Die Angaben beruhen auf Erhebungen der
Helsinki-Gruppe "Frauen und Wissenschaft", die heute, Donnerstag, in einem
Bericht von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaft in
Luxemburg http://europa.eu.int ,
veröffentlicht wurden. Anlass ist die zurzeit in Brüssel stattfindende Konferenz
zum Thema "Gender and Research".
Laut Bericht sind Frauen in der akademischen Lehre stark unterrepräsentiert.
Im Jahr 1999 betrug ihr Anteil an den Hochschullehrern im EU-Durchschnitt 26
Prozent. Besonders niedrige Werte verzeichnen Deutschland (neun Prozent), Irland
(12 Prozent), Belgien (14 Prozent) und die Niederlande (15 Prozent). den
höchsten Frauenanteil halten Finnland (36 Prozent) und Schweden (33 Prozent).
Österreich hält bei 23 Prozent. Aufgeschlüsselt nach akademischen Graden zeigt
sich, dass der Frauenanteil auf der unteren Stufe EU-weit allgemein größer ist.
So waren 32 Prozent aller Assistenzprofessuren mit Frauen besetzt, jedoch nur 28
Prozent aller außerordentlichen Professuren und elf Prozent aller ordentlichen
Professuren.
Auch in der Forschung sind Frauen EU-weit weniger zahlreich vertreten. 1999
waren 66 Prozent des im staatlichen Bereich und 72 Prozent des im
Hochschulbereich tätigen Forschungspersonals Männer. Nur in wenigen Ländern wie
Irland, Griechenland und Portugal belief sich der Frauenanteil im
EU-Hochschulsektor auf mehr als 40 Prozent. Die höchste Frauenquote bezogen auf
verschiedene Wissenschaftszweige verzeichnen alle Mitgliedstaaten außer Dänemark
in der Medizin sowie in den Geistes- und Sozialwissenschaften. In beiden
Wissenschaftszweigen waren Frauen in zwei Ländern zu über 50 Prozent vertreten,
und zwar in Irland und Großbritannien.

Frauenfinanzzentrum www.finanzzentrum.at online
Rege Zugriffe und Anfragen nach bereits einer Woche
Unter dem Leitbild "Finanzielle Unabhängigkeit ist die grundlegende Basis
fürs Leben" wurde letzte Woche das Finanzportal von Frauen für Frauen gelauncht.
Und bereits jetzt erfreut sich das Frauenportal regen Interesses. Die
Finanzplattform bietet Frauen weitreichende Beratung von unabhängigen
Expertinnen aus ganz Österreich im Bereich Investitions- und
Geldangelegenheiten, Absicherung und Vorsorge, Steuer- und Rechtsfragen. Neben
den weiteren Schwerpunkten Aus- und Weiterbildung sowie Unternehmensberatung
helfen Immobilienexpertinnen auch in Sachen An- und Verkauf von Immobilien
weiter.
"Nach bereits einer Woche können wir mit zahlreichen Zugriffen und Anfragen
aufwarten, unsere Expertinnen-Datenbank wird gerne in Anspruch genommen", freut
sich Michaela Koutnik, Organisationschefin des Frauenfinanzzentrum, über das
rege Interesse der Frauen.
"Bei der Entwicklung des Finanzportals konnten die Gründerinnen, Jutta Nesyba,
Unternehmerin und Mutter, Michaela Koutnik, Organisationschefin und Michaela
Hirsch, Werbefachfrau, auf jahrelange Erfahrung in der Beraterbranche
zurückgreifen. Für Konzeption, Design und Umsetzung des neuen
Kommunikationsportals unter www.frauenfinanzzentrum.at zeichnet die Wiener
Werbeagentur modus new media verantwortlich. "Das Ergebnis ist eine informative
Internet-Plattform, die nicht nur Frauen nutzen werden", zeigt sich Nesyba
überzeugt.
Frauen in ganz Österreich haben die Möglichkeit, per Knopfdruck kompetente
und aktuelle Informationen zu den Themen Finanzen und Karriere abzurufen und bei
Bedarf die Expertinnen aus der bundeslandweiten Datenbank zu kontaktieren. "Ob
Versicherungsbereich, Existenzgründung, Coaching oder Anlageberatung, hier
findet jede Interessierte die für sie passende Expertin. Weiters wird das
Service eines Veranstaltungskalenders und ein kostenfreier Newsletter
angeboten", so Jutta Nesyba weiter, "Mit dieser Website wollen wir Frauen
unterstützen, Unternehmen, Beruf, Familie und die Zeit für ein Eigenleben unter
einen Hut zu bringen!"
Ab Oktober ist im virtuellen Frauenfinanzzentrum eine Jobbörse speziell für
die Frau abrufbar. Weiters befinden sich Services wie Online-Foren und
Live-Expertinnen-Chats in Planung.

PETRA: Geheimnisse der lang anhaltenden Partnerschaften / Amerikanische
Wissenschaftler machen Schluss mit Klischees wie "Gegensätze ziehen sich an"
Fast jeder Deutsche wünscht sich die Liebe fürs Leben, aber jede dritte Ehe wird
geschieden, in Großstädten sogar jede zweite. Trotzdem glauben nach einer
Forsa-Umfrage immer noch 72 Prozent der Deutschen weiter an die Liebe fürs
Leben. Die Zeitschrift PETRA hat drei langjährige Paare befragt und dabei nach
der Erfolgsformel gesucht. Die Zeitschrift berichtet außerdem über die neuesten
Erkenntnisse amerikanischer Wissenschaftler. Sie nennen Konfliktfähigkeit und
Kommunikation wichtige Voraussetzungen für eine lang andauernde Beziehung und
machen Schluss mit Klischees wie "Gegensätze ziehen sich an".
Für den amerikanischen Star-Psychologen John Gottman, der seit 20 Jahren im
"Love Lab" der University of Washington den Geheimnissen der ewigen Liebe auf
der Spur ist, sind nach dem PETRA-Bericht Kommunikation und Konfliktfähigkeit
die entscheidenden Komponenten für eine langjährige Partnerschaft. Schon 20
Minuten intensives Gespräch pro Tag könnten ausschlaggebend für das Gelingen
einer Beziehung sein. "Paare, die in der Lage sind, Unstimmigkeiten nicht in
Sarkasmus, laute Worte, Türeknallen oder eisiges Schweigen gipfeln zu lassen,
haben bessere Chancen, zusammen zu bleiben", sagt Gottman. Die Formel von den
sich anziehenden Gegensätzen gilt nach Ansicht des US-Therapeutenpaars Paul und
Barbara Barron-Tieger vielleicht für stürmische Affären, aber nicht für
langfristige Pläne inklusive Kind, Hund und Eigentumswohnung. Die beiden
Wissenschaftler befragten laut PETRA in einer Langzeitstudie über 500 Paare und
stellten fest: Je ähnlicher sie sich in ihren Werten, Lebenszielen und
Charakteren waren, umso größer die Chancen für ein dauerhaftes Glück. Im übrigen
hätten US-Wissenschaftler auch herausgefunden, dass das wilde Hormon-Feuerwerk
von frisch Verliebten nach etwa 16 Monaten aufgebraucht ist. "Was allerdings
auch gute Seiten hat: Denn - medizinisch betrachtet - sind
Verliebtheits-Symptome denen einer Psychose ähnlich. Und die verträgt auf Dauer
keiner", heißt es in PETRA.
Steffi Szczupak (34) und Maik Unruh-Szczupak (33) sind seit elf Jahren
verheiratet. Sie berichten in PETRA, dass sie sich vor 15 Jahren kennengelernt
haben und zunächst überhaupt nicht ausstehen konnten. Fünf Jahre später habe es
dann doch "Kawumm" gemacht. "Es war ein Vorteil, dass wir uns vorher schon
kannten und nicht bei Null anfangen mussten", sagt der Musik-Promoter Maik.
"Dadurch war unsere Beziehung von Anfang an offener als andere", meint die
Visagistin Steffi. Wenn sie ein Problem mit Maik habe, würde sie niemals zuerst
zu ihrer besten Freundin laufen. "Alles, was ich anderen erzähle, weiß Maik als
erstes." Das sei sicher ein Grund dafür, dass ihre Ehe schon so lange halte.
"Wir sind hundertprozentig ehrlich zueinander, auch wenn es mal verletzend ist",
erklärt Maik. Man müsse sich allerdings auch entschuldigen können, fügt Steffi
hinzu.

Frauen überholen Männer beim Surfen im Web
Weibliche Internet-Nutzung ist effizienter
Frauen in den USA haben die Männer beim privaten Surfen im Internet überholt.
Ihr Anteil beträgt bereits 52 Prozent und spiegelt damit die tatsächliche Bevölkerungsverteilung
wider. Dabei handelt es sich um einen weltweiten Trend, der außer in den USA am
deutlichsten im asiatisch-pazifischen Raum beobachtbar ist. Dort ist der Anteil
der Frauen, die das Internet zu Hause nutzen, seit Anfang des Jahres um 36
Prozent gestiegen. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie von Nielsen//NetRatings
http://www.eRatings.com/ ,
einem Marktforschungs-Service zur Internet-Nutzung. http://www.eratings.com/news/20010628.htm
"Frauen sind bei der Internet-Nutzung viel effizienter als ihre männlichen
Kollegen sie verbringen weniger Zeit online, weil sie üblicherweise genau
wissen, was sie suchen und das Netz verlassen, wenn sie das Gesuchte gefunden
haben", so Brian Milnes von AC Nielsen eRatings. Das E-Business solle
dieser Tendenz Rechnung tragen, in dem es sich bei der Gestaltung von Websites
auf Bedienungsfreundlichkeit und Einfachheit konzentriert. Frauen hätten sich
des Internets erst verspätet angenommen, würden diese Verzögerung aber jetzt
aufholen.
In Kanada nutzen mit 51 Prozent ebenfalls bereits mehr Frauen als Männer das
Internet zu Hause. In Australien, wo der Frauen-Anteil 48 Prozent beträgt, hat
sich dieser seit Anfang des Jahres um 16 Prozent erhöht. Mit Finnland (46
Prozent), Schweden und Dänemark (jeweils 45 Prozent) führen in Europa drei
skandinavische Länder bei der weiblichen Internet-Nutzung. In Österreich lag
der Anteil der weiblichen Surfer zuletzt bei 41,9 Prozent, in der Schweiz bei
41,2 Prozent und in Deutschland bei 36,54 Prozent (pte berichtete: http://www.pressetext.at/show.pl.cgi?pta=010620049
).
Herzkrankheiten galten lange als "Männersache",
inzwischen sterben mehr Frauen an Herzinfarkt als an Krebs. Die
Zeitschrift FÜR SIE veröffentlicht in ihrer jüngsten Ausgabe ein von
Herzspezialisten entwickeltes Drei-Punkte-Programm für eine starke
"Pumpe": Cardio-Training, Power-Food und Anti-Stress-Tipps. Für
Herz-Fitness sorgen laut Spezialisten vor allem dynamische Sportarten
wie Laufen, Radfahren oder Schwimmen. Wichtig sei ein regelmäßiges
Training, dreimal in der Woche für je 30 bis 60 Minuten. "Übertreiben
Sie nicht, beginnen Sie behutsam und legen Sie langsam zu", mahnen
die Experten. Der Puls sollte nicht schneller als 150 bis 160 Schläge
pro Minute schlagen. "Extrem wichtige Regel: Stop smoking. Rauchen
ist Gift für das Herz. Es verengt die Gefäße, treibt den Blutdruck
hoch", heißt es dazu in FÜR SIE.
Bei der Ernährung wird geraten, auf mediterane Kost zu
setzen.
Sie halte Herz und Gefäße fit: Viel frisches Obst und Gemüse,
hochwertige Öle wie Oliven- oder Rapsöl, Vollkorn- und
Magermilchprodukte, Fisch, dafür ganz wenig Fleisch und Wurst. Fett
sollte gemieden , Salz sparsam eingesetzt werden. Rotwein gilt nach
Experten-Angaben als "Gefäßputzer", weil er Fett- und
Kalkablagerungen von den Wänden der Blutbahnen holt, mehr als zwei
Gläser pro Tag belasten jedoch die Leber. Als Anti-Stress-Programm
empfehlen die Herzspezialisten Yoga , Autogenes Training
oderTai-Chie. Das "Schattenboxen, eine Art Gymnastik im
Zeitlupentempo, ist Bewegung, Meditation und Naturphilosophie in
einem."Lernen Sie zu entspannen, gönnen Sie sich regelmäßig
Ruhepausen. Anhaltender Stress kann zu Bluthochdruck führen und Herz
und Kreislauf belasten", warnen die Ärzte.

Österreichs Stadt der Frauen............
Aus einer Februar-Pressemeldung über
www.women-up.at
:
Virtuelle
Stadt der Frauen women-up präsentiert sich international
Einziges Österreichprojekt auf der WOW in Hamburg
Von 8.
bis 10. März 2001 findet die Internationale Konferenz WOW - Women-on
the Web in Hamburg statt, zu der als einziges Frauenprojekt aus Österreich
women-up von den Veranstalterinnen eingeladen wurde. Initiatorin und
Mitveranstalterin der Konferenz WOW-Women on the Web www.wow-conference.de
ist die Expertinnengruppe Frauen in der Informationsgesellschaft und
wird
im Rahmen des Aktionsprogrammes der Deutschen Bundesregierung Innovation
und Arbeitsplätze in der Informationsgesellschaft im 21. jahrhundert
abgehalten.
Ziel dieser Internationalen Konferenz, zu der rund 300 Teilnehmerinnen
erwartet werden, ist es, den persönlichen und beruflichen Nutzen für Frauen
in und um das Internet sichtbar zu machen und sie europaweit zu motivieren,
noch stärker am Internet teilzuhaben. Außerdem zeigt die Konferenz
notwendige Politische Maßnahmen und konkrete Schritte auf, wie die
Beteiligung von Frauen an der Entwicklung und Gestaltung der Informations-
und Kommunikationstechnologien systematisch verbessert werden kann. Die
Bedeutung des Internets für Frauen lässt sich sowohl übe die konkrete
Nutzung als auch über spezifische Netzangebote festmachen.
Seit März 2000 bauen die zwei Oberösterreicherinnen Heidi Schoißengeier und
Eva Schachinger an der virtuellen Stadt der Frauen im Internet
www.women-up.at . Sie wollen damit Unternehmerinnen, die kaum oder wenig
Zeit für das neue Medium haben, es aber täglich brauchen helfen. Sie bieten
Konzeption, Webdesign, Domaineanmeldung, E-Mail-Service, Seitenoptimierung,
Suchmaschineneinträge, laufende Aktualisierungen ihrer Homepage,
Pressearbeit samt monatlich erscheinendem Newsletter und Vernetzungen an.
Knapp 400 Bewohnerinnen, davon etwa zwei Drittel aus Oberösterreich, haben
mittlerweile ihren Platz in der Businessarkade, im Medienring, in der
Paragrafenallee, im Vitalpark, am Platz der Politik oder Humanität, in der
Gründerinnenstrasse oder der Lichtpromenade gefunden. Die Stadt boomt, wie
die Statistik und das rege Interesse zeigen. www.women-up.at/info
Ziel des Projektes ist es, Frauen aus allen neun Bundesländern Österreichs
mit ihren Leistungen und Angeboten im "world wide web" bekannt zu
machen, um
sich gegenseitig zu motivieren und miteinander Geschäfte zu machen. Jede
Bewohnerin steht als Fachkompetenz zur Verfügung. Sowohl Einwohnerinnen, als
auch BesucherInnen erhalten wichtige Informationen aus erster Hand und es
werden ständig Kontakte untereinander geknüpft, die jeder Einwohnerin von
Nutzen sind.
Das Architektinnenteam wurde im vergangenen Jahr mit der EVA 2000, der Frau
des Jahres in der Kategorie Frau und Innovation ausgezeichnet. Ihr
Projekt und ihre Serviceleistugnen präsentieren sie daher in Hamburg auf der
WOW und rund um den Internationalen Frauentag auch in Österreich. Am 8. März
können Sie beim Geburtstagsfest von DieStandard und am 10. März im
Linzer
Designcenter bei der Frauenmesse das reale und virtuelle Angebot von
Women-up kennen lernen.
Kontakt:
Schoißengeier & Schachinger OEG
Heidi Schoißengeier
Am Winterhafen 13
A-4020 Linz
Tel: 0732 797632
Mail:hs@indivisual.at
Für weitere Informationen besuchen Sie women-up im Netz und machen eine
Stadtbummel: www.women-up.at

"Journal für die Frau" im Internet
Online-Angebot soll Print-Ausgabe interaktiv ergänzen
Die 14-tägliche Frauenzeitschrift "Journal für die Frau"
startet heute, Donnerstag, unter http://www.journal.de
ihren Internet-Auftritt. Journal.de umfasst 1000 Seiten, die dem weiblichen User
bereits in der Startphase ein umfangreiches Archiv von Artikeln der vergangenen
zwei Jahre bieten sollen.
"Unter Projektleiterin Eva-Maria Bauch wurde ein Angebot entwickelt,
dass sich an der Print-Ausgabe orientiert, diese aber nicht kopiert", erklärte
Pressesprecherin Birgit Mertin gegenüber pressetext.deutschland. So werden
neben großen Reportagen aus dem Heft rein digitale Angebote, wie ein virtuelles
Tagebuch oder eine Online-Farbberatung, gelauncht.
Drei Mitarbeiter betreuen unter der Verantwortung von Chefredakteur Stefan
Lewerenz das Projekt. Neben inhaltlichen Aufgaben betreuen sie den
Community-Bereich mit Chat und Diskussionsforen und organisieren regelmäßige
Live-Chats. "Journal für die Frau" aus dem Axel Springer Verlag http://www.asv.de
erscheint seit 1978 und richtet sich hauptsächlich an eine junge, weibliche
Zielgruppe.

Studie Frauen im Internet
Nach den Ergebnissen der aktuellen W3B-Studie »Frauen im Internet« hat der
Anteil der Frauen, die das Internet aktiv nutzen, die 30%-Hürde erstmalig
überschritten. Online-Nutzungsinteressen und -verhalten der Frauen
unterscheiden sich in wesentlichen Punkten deutlich von dem
internet-nutzender Männer. Dies sollten Internet-Anbieter dringend
berücksichtigen - insbesondere wenn es um den Bereich E-Commerce geht.
Die online-nutzenden Frauen und Männer sind sich einig: Das Internet eignet
sich prinzipiell sehr gut bzw. gut als Einkaufsstätte. Dieser Aussage
stimmen 56,2% der Frauen und 58,5% der von W3B befragten Männer zu.
Trotz ihrer positiven Grundeinstellung gegenüber dem virtuellen Einkauf
zeigen sich Frauen noch zurückhaltend, was tatsächliche Online-Bestellungen
anbetrifft. 66,6% der internet-nutzenden Männer und immerhin 59,7% der
Frauen wollen im kommenden halben Jahr »bestimmt« etwas via Internet ordern.
Doch während unter den Männern bereits über 26,4% häufig online eingekauft
haben (mehr als zehn getätigte Online-Einkäufe), sind dies unter den Frauen
lediglich 18,6%.
Was sind die Gründe für die Zurückhaltung der Frauen bezüglich des
Internet-Einkaufs? Vor allem sind Frauen besonders sensibel, wenn es um
Datensicherheit und den Online-Zahlungsverkehr geht. So äußern 70,7% der
Frauen, aber nur 66,8% der Männer die Meinung, daß sie die unsichere
Übertragung von Kreditkartennummern grundsätzlich für das größte Problem
beim Online-Shopping halten. Auch gaben 49,4% der Frauen und 45,2% der
Männer an, daß die Online-Übermittlung von Kreditkartennummern ihrer Meinung
nach »sehr risikoreich« sei.

Frauenplattform Finanzen
In Zeiten aktiven Börsengeschehens zeigt Frau nachhaltiges Interesse an
Kapitalmärkten und Börsen.Die Frauenplattform Finanzen unterstreicht nunmehr
bereits an ihrem 4.Abend, dass der monetäre Sektor durchaus mit den Frauen zu
rechnen hat. Am 16.Jänner 2001 referieren Mag.Friedrich Mostböck und Alexander
Sikora von der ERSTE Bank über die Perspektiven der regionalen und
internationalen Finanzmärkte. Dieser Termin ist das Finale der Serie
FRAUENPLATTFORM FINANZEN mit namhaften VertreterInnen der Branche unter der
Moderation von Fr. Mag. Karin Freissmuth (ERSTE-Bank). Vortrag:"Ausblick
Aktienmärkte Österreich und International". 16.Jänner 2001; Kosten: ATS
150.- Informationen und Anmeldungen unter: polycollege, Stöbergasse 11-15, 1050
Wien, Tel. 54 666-0, e-mail: polycollege@polycollege.ac.at,
www.polycollege.ac.at

Nur für Sie: Eine Suchmaschine speziell für Frauen
Immer mehr Frauen nutzen das Internet und möchten natürlich auch direkt
Informationen für das weibliche Geschlecht finden. Die speziell für Frauen
konzipierte Suchmaschine Frauenecke (http://www.frauenecke.de)
zeigt treffsicher von beruflichen Themen über Familien-Seiten bis hin zu
interessanten Veranstaltungen alles für die (junge) Dame in den Weiten des Webs
an.
Auf Frauen zugeschnittene Studiengänge und Ausbildungen, Computer-Schulen,
Boutiquen mit einem besonders ausgewählten Sortiment, ausgefallene Rezepte oder
Bastelseiten - im Web-Guide der Frauenecke werden nur Seiten aufgenommen, die für
Frauen interessant sind. Alle Sites werden vor der Aufnahme von einer Redaktion
überprüft, um der Suchenden die besten Homepages zu präsentieren. Da die Frau
von heute aber auch noch andere Auskünfte benötigt, enthält die Frauenecke
selbstverständlich außerdem eine allgemeine Suchmaschine, so dass Städteinfos
für die nächste Reise, Informationen zu Autos und vieles mehr schnell abrufbar
sind. Auf diese Weise kann jeder - ob Frau oder Mann - die Präsenz der Frau im
Internet bequem erforschen und oft ganz neue Seiten entdecken.
Um den Erfahrungsaustausch zwischen Frauen auf einer zentralen Plattform zu ermöglichen,
sind in der Frauenecke 24 spezielle Foren integriert. Frauen im Berufsleben, am
Computer, in der Partnerschaft oder Fragen rund um die Ernährung - hier kann
Sie ihre Meinung kundgeben, Fragen stellen und sicherlich auch den einen oder
anderen Tipp erhalten.
Die Frauenecke (http://www.frauenecke.de)
bietet mit der speziell auf Frauen zugeschnittenen Informationsrecherche im
Internet und den Plattformen zum freien Meinungstausch den idealen Startpunkt für
Sie im Web. Daher sollte auch so mancher Mann mal in die Frauenecke schauen, um
die Frauen besser zu verstehen.
Das Angebot der Frauenecke soll natürlich auch in Zukunft genau auf das
weibliche Geschlecht ausgerichtet sein. Daher werden in naher Zukunft spezielle
Frauenreisen angeboten, z. B. zu Beautyfarmen oder Gruppenreisen ins Ausland, um
die dortige (Frauen-)Kultur zu erkunden.
