REGIO-PRESS-MEDIEN

Berlin - Wien - New York - Düsseldorf - München

Automobil Finanzmarkt Foren Gaestebuch Gesellschaft Grusskarten Horoskop Kontakt Int.-Versions Journalismus Justiz Kontaktanzeigen Kultur Links Literatur Medizin Mitarbeiter Models News Österreich PC u. Technik Politik Sport Stellenmarkt Suchen WAP Wissenschaft

Frankreich

 


 

 

Home
Nach oben  

REGIO-PRESS ist Mitglied im Journalisten-Ring
<< Info Alle >>

REGIO-PRESS-Medizin, Passwortgeschützter Bereich für medizinische Berufsgruppen!

 

     Voting.. Top-99 Site

        

                       

 

Frankreichs Journalisten kämpfen für mehr Rechte
Cofidis-Affäre Grundstein für Initiative " Recht auf Information"

Vertreter des Verbands "Droit a l'info" (Recht auf Information) haben dem Justizministerium einen Entwurf zur Abänderung des Gesetzes zur Pressefreiheit vorgelegt. Der Entwurf sieht eine Verbesserung der Rechte und Freiheiten von Journalisten vor, die die Ausübung ihrer Tätigkeiten besser garantieren sollen. Der Entwurf stützt sich auf Artikel zehn der Europäischen Menschenrechtskonvention, in dem die Freiheit auf Information in der Rechtsprechung begünstigt wird, berichtet die Le Monde.

"Das Ziel ist nicht einen besonderen Status für Journalisten durchzusetzen, sondern einen Rahmen zu schaffen, in welchem es uns ermöglicht wird unserer Arbeit angemessen nach zu gehen." kommentiert Jean-Pierre Rey, Präsident von Droit a l'info, die Initiative. Zu dem Entwurf haben auch zahlreiche Rechtsexperten beigetragen, unter anderem Christoph Bigot, Rechtsanwalt bei Reporter ohne Grenzen, und Nicolas Bonnal, Präsident des Strafgerichts in Paris. Artikel elf, der die Richtlinien für ein Strafverfahren beinhaltet, soll in Bezug auf die Geheimhaltung zum Schutze der Informanten, geändert werden.

Anlass dieser Initiative sind die jüngsten Durchsuchungen mehrerer Redaktionen, darunter auch jene des Politmagazin Le Point http://www.lepoint.fr und der Sportzeitung L'Equipe http://www.lequipe.fr . Auf richterliche Anweisung wurden PCs aus Redaktionen beschlagnahmt, Briefe geöffnet und Telefone abgehört. In den Redaktionen wurde über die Affäre Cofidis, einem Rennradteam, das unter Verdacht steht im großen Stil mit Doping gehandelt zu haben, recherchiert. Die Durchsuchungen lösten in Frankreich Empörung bei den Medien aus. Als Reaktion auf die Vorgänge in den Redaktionen haben Journalisten vergangenen September den Verband "Droit a l'info" gegründet.


 

Frankreich will auch ausländische Filme fördern
Einheimische Produzenten fürchten sich vor Konkurrenz

Die Subvention französischer Filme, die von außereuropäischen Firmen produziert werden, soll in Zukunft gewährleistet sein. Dafür sprach sich zumindest das Centre Nationale de la Cinematographie (CNC) http://www.cnc.fr aus. Catherine Colonna, Direktorin des CNC, stellte einen Vorschlag über die mögliche Regelung der Vergabe von Filmsubventionen auch an Filme mit ausländischen Produzenten vor, heißt es im Le Figaro. Dieser Vorschlag soll bald dem französischen Kulturminister Renaud Donnedieu de Vabres übergeben werden, der diesen in eine Verordnung verwandeln soll.

Dass die großen US-amerikanischen Filmstudios Zugriff auf französische Filmsubventionen haben sollen, darüber ist sich das CNC einig. Jedoch soll das nur unter bestimmten Bedingungen möglich sein. Drei große Vereinigungen von Filmschaffenden haben dem CNC Anfang Januar dieses Jahres einen Entwurf über eine neue Regelung von Filmsubventionen übergeben. pte berichtete: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=050115004 . Der Vorschlag des CNC hat viele der in diesem Entwurf enthaltenen Bedingungen übernommen. Eine strikte Regelung ist für die Franzosen wichtig, um eine Aushöhlung der staatlichen Subventionen durch die großen US-Filmstudios, wie es in Großbritannien der Fall ist, zu verhindern.

Die zwei wichtigsten Bedingungen: Die Filme müssen in französischer Sprache gedreht sein und nur ein Teil des Budgets soll subventioniert werden. Im Gespräch sind 20 Prozent. Die Association des Producteurs Indépendants (API), welche die drei großen französischen Kinoproduzenten UGC http://www.ugc.fr, Gaumont http://www.gaumont.fr und Pathe http://www.pathe.com vertritt, ist gegen eine neue Regelung. Sie argumentiert, dass eine Änderung nach dem jetzigen Vorschlag die Filmkooperationen der französischen Produzenten mit kleinen asiatischen und afrikanischen Filmhäusern gefährdet, da Filme in diesem Rahmen selten in französischer Sprache gedreht werden. In Wirklichkeit fürchten sich die Kinoproduzenten aber vor der Konkurrenz. Nun ist es am Kulturminister über die Zukunft der heimischen Filmindustrie zu entscheiden.


 

Internet-Piraterie: Differenzen unter Frankreichs Musikern
Radioprinzip für Onlinemusik

Der Präsident der französischen Künstlervereinigung Adami http://www.adami.fr , Bruno Ory-Lavollee, fordert die Legalisierung von Peer-to-Peer-Netzwerken, berichtet der Figaro. Die heftigen Debatten im Zuge der ersten Verurteilung eines Internet-Users, der illegal Musik herunter geladen hat, haben Frankreichs Musikerlandschaft in Gegner und Befürworter von einem radikalen Vorgehen gegen Musikpiraten gespalten. "Die Verurteilungen sind von keinem Nutzen", so der Ory-Lavollee.

Deutlicher als in den USA und anderen Ländern formiert sich in Frankreich vor allem in den Reihen der Künstler eine Bewegung, die sich gegen das harte Vorgehen der Musikindustrie gegen Gratis-Musik aus dem Internet und ihre Nutzer wendet. Ory-Lavollee sucht nach einer friedlichen Möglichkeit das Problem aus der Welt zu schaffen. Dies sei seiner Meinung nach durch die Legalisierung der Peer-to-Peer-Netzwerke zu erreichen, ohne jedoch die Rechte der Urheber zu verletzen. Dazu schlägt er ein ähnliches Prinzip vor, nach welchem Künstler auf Radiosendern abgespielt werden dürfen. Die Musikproduzenten verweigern vehement diese Möglichkeit.

Adami argumentiert weiter, dass die Urhebergesetze der rasanten Technologieentwicklung angepasst werden müssen. Ory-Lavollee bedauert, dass die Produzenten sich aber auf eben diese veralteten Gesetze, die längst nicht mehr der Realität entsprechen, berufen. "Heute werden Millionen von Songs ohne jegliche Kontrolle ausgetauscht. Mit dieser Realität konfrontiert fordern wir eine gerechte Entschädigung der Künstler und eine kollektive Verwaltung ermöglicht eine gerechte Verteilung entsprechend den herunter geladenen Musiktiteln", so Ory-Lavollee.


 

Frankreichs Musikindustrie bettelt Staat um Geld an
Kulturminister ist bereit einen Geldfond einzurichten

Im Rahmen der seit Sonntag in Cannes laufenden Musikmesse Midem http://www.midem.com hat der Verband der unabhängigen französischen Phonowirtschaft UPFI zusammen mit der Gewerkschaft der phonographischen Produzenten SNEP den französischen Kulturminister Renaud Donnedieu de Vabres um finanzielle Unterstützung gebeten. Wie die internationale Musikbranche - zurzeit in Cannes vertreten - und die sinkenden Verkaufszahlen am CD-Markt zeigen, sei die Lage der Musikbranche weiterhin angespannt, so ein Bericht der Le Monde.

Vertreter des UPFI haben dem Minister ein Dossier vorgelegt, womit sie sich Steuerersparnisse in Höhe von 15 Mio. Euro pro Jahr über einen Zeitraum von drei Jahren versprochen hatten. Der Kulturminister enttäuschte jedoch die Erwartungen aus der Musikbranche, und wollte keine konkreten Versprechungen machen. Allerdings soll ein Fonds eingerichtet werden, über dessen Höhe noch diskutiert wird. Die Musikbranche verlangt ein Minimum von sechs Mio. Euro.

In Frankreich, wo der CD-Verkauf 2004 um 15 Prozent gesunken ist, scheint sich die Lage im globalen Vergleich zu stabilisieren. Dennoch gibt es viel Nachholbedarf beim Ausbau des legalen Musikangebots im Internet. Zu gering ist auch das Angebot an Musikstücken bei legalen Musikportalen. De Vabres versprach, dass bis Ende dieses Jahres über eine Million Musiktitel legal über das Internet verfügbar sein werden. Auf den illegalen Seiten sind es schon jetzt über 15 Mio. Titel.


 

Italien und Frankreich fördern Digitalfernsehen
Eine Kooperation soll auf alle EU-Länder ausgeweitet werden

Frankreich und Italien haben eine wirtschaftliche Kooperation zur Verbreitung digitalen Fernsehens beschlossen. Wie die französische Tageszeitung Le Monde berichtet, besteht die Kooperation aus neun Zielen, darunter die Etablierung eines einheitlichen Standardformats sowie die Ausweitung der Förderung des Digitalfernsehens auf andere EU-Staaten.

Die französische Regierung hat für den Launch der kostenpflichtigen Digitalsender das Format MPEG4 beschlossen. In Italien, wo digitales Fernsehen schon vor Frankreich auf den Markt gekommen ist, wurden bereits eine Million Decoder verkauft. Die Kooperation setzt einen besonderen Schwerpunkt auf die Etablierung einer Digital-TV-Industrie in der gesamten EU.

In Deutschland und Österreich soll die vollständige Digitalisierung von TV- und Radioprogrammen bis 2010 abgeschlossen sein http://www.digitalfernsehen.de . In Österreich wurde im 1.Halbjahr 2004 ein Digital-TV-Projekt in Graz gestartet http://www.rtr.at . Ab 2006 ist in der Alpenrepublik der zügige Ausbau des Regelbetriebs angestrebt. Analoge Fernseh- und Radiogeräte können nicht auf Digitalempfang umgestellt werden.


 

Frankreich reformiert Filmmarkt
Schicksal der deutschen Kinobranche soll vermieden werden

Frankreichs Filmschaffende warten ungeduldig auf die am Montag fällige Entscheidung des Centre Nationale de la Cinematographie (CNC) http://www.cnc.fr über eine Reform der Filmindustrie. Die Reform soll in Zukunft außereuropäischen Filmproduzenten erlauben in französische Filme zu investieren ohne auf Subventionen verzichten zu müssen. Auslöser für die Debatte ist der jüngste Kinostreifen "Mathilde - eine große Liebe" von Jean-Pierre Jeunet ("Die fabelhafte Welt der Amelie"), der von 2003 Productions, einer von Warner http://www.warner.com gegründeten Firma, produziert wurde.

Warner gründete in Frankreich 2003 Productions, in der Hoffnung Anspruch auf Filmsubventionen zu erhalten. Frankreichs Behörden verweigerten Jeunets Film jedoch die Subvention, da der französische Staatsrat 2003 Productions als Filiale des US-amerikanischen Filmriesen entlarvte. Derzeit haben außereuropäische Filmproduzenten in Frankreich keinen Anspruch auf Subventionen. Die Filmschaffenden befürchten mit dieser Politik langfristig und international auf der Strecke zu bleiben. Daher haben die drei wichtigsten Vereinigungen der Filmschaffenden, die Societe des Auteurs et Compositeurs Dramatiques (SACD), die Societe Civile des Auteurs, Producteurs et Realisateurs (ARP) und die SRF, der CNC daher einen Entwurf über die mögliche Subventionierung von Filmen, die von ausländischen Firmen produziert werden, übergeben.

Der Entwurf enthält eine Reihe von Bedingungen, die vor allem den Forderungen französischer Filmproduzenten entgegenkommen. Es muss unbedingt darauf geachtet werden, dass es zu keiner direkten Konkurrenz im Bereich der Großproduktionen mit den drei größten Produktionshäusern UGC http://www.ugc.fr , Gaumont http://www.gaumont.fr oder Pathe http://www.pathe.com kommt. Außerdem sollen nur Filme, die in französischer Sprache gedreht werden, in den Genuss einer Förderung kommen. Um der französischen Filmindustrie das deutsche oder britische Schicksal zu ersparen, soll es eine Beobachtungsphase von drei Jahren geben, um zu prüfen ob sich die Firma auch darum bemüht mit unabhängigen Produzenten aus Frankreich zusammen zu arbeiten.

Prinzipiell ist die CNC gewillt außereuropäischen Filmproduzenten Subventionen zu gewähren. Dies soll jedoch nur unter bestimmten Bedingungen geschehen, vor allem um die Produzenten im eigenen Land nicht zu verärgern, die sich natürlich gegen einen solchen Schritt aus wettbewerbstechnischen Gründen sträuben.


 

Französische Debatte um Verbot von Hisbollah-Sender
Antisemitische Hetzpropaganda im Schutz der Pressefreiheit

Eine Debatte in Frankreich um das Verbot des Hisbollah-nahen Satellitensenders Al-Manar http://www.manartv.com/ schlägt bereits Wellen bis in die USA, berichtet die New York Times. Jüdische Organisationen in den Staaten drängen die US-Regierung ein Verbot gegen Al-Manar durchzusetzen. Heute, Samstag, wird die französische Medienaufsichtsbehörde SCA entscheiden, ob der Sender unter gängigem französischem Recht verboten werden kann.

Der Versuch der französischen Regierung den Sender zu verbieten wurde im November von der SCA überraschend unterlaufen. Aufmerksam wurde die Regierung auf den arabischen Sender vergangenes Jahr, als syrische Serien, in denen Juden als Weltverschwörer und Kindermörder dargestellt werden, ausgestrahlt wurden. Da zu dem Zeitpunkt die Rechtslage ein Verbot verhinderte, änderte die französische Regierung im Juli ein Gesetz. Nach der Unterzeichnung eines Übereinkommens, sich an gewisse Regeln zu halten, erhielt der Sender nach dieser Gesetzesänderung die Lizenz weiter in Frankreich zu senden. Erst kürzlich wurden erneut antisemitische Sendungen auf Al-Manar ausgestrahlt.

Obwohl die Hisbollah von den USA als terroristische Organisation eingestuft wird, hat die US-Regierung bislang noch keine Schritte für ein Verbot von Al-Manar eingeleitet. Frankreich ist somit das einzige Land, in dem die staatlichen Autoritäten eingreifen, jedoch ohne die rechtlichen Mittel zur Verfügung zu haben, verteidigt Dominique Baudis, Präsident der SCA, die Entscheidung. Mittlerweile setzte die für Medien zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding ein Zeichen, indem sie bekannt gab eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die sich mit der Problematik der im EU-Raum empfangbaren außereuropäischen Sender befassen soll.

Das American Jewish Committee hat seinerseits an den US-Finanzminister John Snow appelliert, im Rahmen der Anti-Terrorismus-Gesetze Al-Manar zu schließen. Dennoch geben die jüdischen Organisationen in den USA zu, dass die Gesetze gegen Rassismus und Hass nicht so streng sind wie in Frankreich. Der Präsident von Al-Manar, Mohammed Haidar, gibt derweil zu Fehler gemacht zu haben und verspricht den Vorschriften der SCA in Zukunft mehr nachzukommen. Es sei ihm sehr wichtig, dass Al-Manar in Frankreich, Europa und auf der ganzen Welt gesehen wird. Ein Ausstrahlungsverbot in Frankreich empfände er als ungerecht und unfair.


 

Frankreich testet elektronische Wahl
1.500 Bürger stimmen per "E-Voting" über Präsident und Nationalversammlung ab
 

"E-Poll" beziehungsweise "E-Voting" hat bei den kommenden Präsidentschafts- und Nationalversammlungswahlen in Frankreich Premiere. In den französischen Städten Mérignac und Vandoeuvre-les-Nancy werden etwa 1.500 Bürger zwischen April und Juni ihre Stimme auf elektronischem Wege abgeben. Das Verfahren wurde von einem Konsortium entwickelt, dem unter anderem auch die France Télécom http://www.francetelecom.com angehört.
 

Die E-Wähler erhalten eine Smartcard mit ihren persönlichen Daten und biometrischen Informationen wie einem Fingerabdruck. Über diese Karte werden sie am Wahltag in der örtlichen Gemeindeverwaltung identifiziert. Über einen Touchscreen in der Wahlkabine erfolgt die Abstimmung, die über ein gesichertes Netzwerk zu speziellen Servern übertragen wird. In Vandoeuvre sollen zudem Audio-Systeme auch Blinden die elektronische Stimmabgabe ermöglichen. Noch handelt es sich jedoch bei der Wahl um einen Versuch, da in Frankreich noch keine rechtliche Grundlage zur elektronischen Stimmabgabe besteht. Die Testwähler müssen zusätzlich noch auf herkömmlichem Wege per Ankreuzen abstimmen. Der Test im Rahmen des EU-gesponserten Projektes "E-Poll" soll Aufschluss über technische Zuverlässigkeit und Bedienungsfreundlichkeit des Systems geben.
 

Weitere Informationen auf den Seiten der France Télécom unter http://www.francetelecom.com/vfrance/direct_v3/journalistes/f_journalistes.htm .
 


 

Frankreich: McDonald´s kämpft in Buchform gegen Negativ-Image
Chefs der Fastfood-Kette präsentieren ihre Sicht der Dinge
 

Die Fastfood-Kette McDonald´s geht neue Wege, um sich gegen ihr notorisch schlechtes Image in Frankreich zu verteidigen: Noch im März erscheint ein Buch mit dem Titel "McDonald´s se met a table", das zu einer Umkehr in der öffentlichen Wahrnehmung beitragen soll, berichtet der Branchendienst AdAge Global http://www.adageglobal.com/ . Der Präsident von McDonald´s Frankreich http://www.mcdonalds.fr/ , Denis Hennequin, und die zwei Managing Directors Jean-Pierre Petit und Philippe Labbe stellen darin ihre Sicht der Dinge dar, warum ihr Unternehmen mit einem Negativ-Image zu kämpfen hat. Das Buch erscheint bei Editions Plon und soll rund 7,47 Euro kosten.
 

Die Autoren beschreiben ihr Werk als eine "klare und sachliche Antwort auf die wiederholte Kritik" gegenüber dem Unternehmen. Die Rolle, die McDonald´s als ein Major Player in der französischen Wirtschaft innehat wird darin ebenso verteidigt wie die Qualität der Nahrungsmittel oder das Verhältnis zu den Angestellten. McDonald´s reagiert mit dem Buchprojekt auf die in den vergangenen drei Jahren massiv angestiegenen Proteste der Franzosen. Einen Höhepunkt fanden diese Konflikte als im August 1999 ein in Bau befindliches McDonald´s-Restaurant von Bauernorganisationen aus Protest gegen amerikanische Handelssanktionen zerstört wurde. Gewerkschaften haben in der Vergangenheit zudem eine Ausbeutung der rund 35.000 Beschäftigten, die sich vor allem aus Jugendlichen und ethnischen Minderheiten zusammensetzen würden, kritisiert.
 

McDonald´s hat bei seinen Auseinandersetzungen mit der französischen Öffentlichkeit in der Vergangenheit bisher vor allem auf die im Besitz von Havas Advertising befindliche Agentur Euro RSCG Corporate gesetzt. Eine der Kampagnen der Agentur konzentrierte sich auf ein "Made in France"-Logo, das den Konsumenten vermitteln sollte, dass die in rund 750 französischen McDonald´s-Filialen verkauften Produkte zu 100 Prozent französisch seien. Die Fastfood-Kette musste auf Grund der Angst vor dem Rinderwahnsinn Verkaufsrückgänge hinnehmen, in Frankreich werden derzeit rund eine Mio. Mahlzeiten täglich verkauft.
 


 

Preisdumping bei UMTS-Lizenz-Vergabe in Frankreich
Bis Ende September 2002 sollen zwei weitere Lizenzen vergeben werden
 

Die französische Regulierungsbehörde für Telekommunikation, ART http://www.art-telecom.fr , hat die Abgabefrist von Angeboten für die bislang noch nicht vergebenen zwei UMTS-Lizenzen auf den 16. Mai 2002 gesetzt. Wie ART mitteilt, sollen die Lizenzen bis zum 30. Sept. 2002 vergeben werden.
 

Zwei UMTS-Lizenzen wurden dieses Jahr im Mai bereits an Vivendi Universal (SFR/Cegetel) und France Telecom/Orange vergeben (pte berichtete: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=010601037). Erst vor kurzem wurde der Preis für die Lizenzen auf 619 Mio. Euro von zuvor 4,95 Mrd. Euro gesenkt und die Laufzeit auf 20 Jahre (Anm. zuvor 15 Jahre) angehoben. Die Betreiber werden außerdem verpflichtet, eine einprozentige Steuer auf den UMTS-Umsatz zu zahlen.
 


 

Scientologen kündigen Serie von Demonstrationen vor französischer Botschaft an

Utl.: Frankreich mutiert zur Staatsreligion 

Österreichische Scientologen kündigten heute eine Serie von Demonstrationen vor der französischen Botschaft an, die sich primär gegen das vom Parlament beschlossene 'Gesetz zur Eindämmerung von Sekten' richtet. Nach einer bereits erfolgten Demonstration vergangenen Freitag findet die nächste am Dienstag den 12. Juni um 12:00 Uhr vor der Botschaft statt.

Das Gesetz, das heftiger internationaler Kritik ausgesetzt ist, wurde letzte Woche mit geringer Mehrheit vom französischen Parlament beschlossen und muss nun vom Präsidenten als letzte Instanz unterzeichnet werden.

"Faktum ist, dass dieses Gesetz einen eklatanten Verstoß gegen die kürzlich verabschiedete Grundrechtscharta der Europäischen Union darstellt und sich die französische Regierung zur neuen Staatsreligion Frankreichs ernannt hat", kommentierte Scientology-Sprecherin Angelika Thonauer die Maßnahmen.

Mit diesem Gesetz, das auch etablierte Religionen wie z.B. die Mormonen oder Baptisten trifft, will die französische Regierung Menschen veranlassen, ihr Gehorsam zu schwören und nicht Gott. Sie hasst alle Religionen und will sie zerstören um den Menschen vorzugeben, was sie zu denken haben. Aber sie kann Glauben nicht zerstören. Sie wird niemals verhindern können, dass Menschen ihre Religion ausüben - es sei denn sie vernichten alle Glaubensrichtungen Frankreichs.

"Oft werden wir gefragt: "Was werden Sie nun tun" Die Frage muss vielmehr lauten: was wird die französische Regierung tun? Sie werden die Menschen niemals von der Religionsausübung aufhalten können, es sei denn sie töten jeden Einzelnen in Frankreich, welchen Glaubens er auch immer sein mag", so Thonauer weiter.

Der Europarat hat bereits - durch eine Deklaration, die von 50 Abgeordneten unterzeichnet wurde - einen Berichterstatter eingesetzt, um die Durchsetzung dieses Gesetzes und dessen Auswirkungen in Frankreich zu untersuchen. Heftige Kritik an dem Gesetz kam auch von den katholischen und protestantischen Kirchen Frankreichs sowie von Menschenrechtsorganisationen und dem US-State Departement.

"Wir werden solange vor der französischen Botschaft in Wien demonstrieren, bis der französische Botschafter Bereitschaft zum Dialog zeigt und statt Ignoranz Vernunft walten lässt", so Scientology-Sprecherin Angelika Thonauer.


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



This site is powered by the ICQ2Go Panel © 2002 ICQ Inc. All Rights Reserved. Use of ICQ2Go Panel is subject to the ICQ Terms of Service.

Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:33:56
Copyright REGIO-PRESS-MEDIEN
© 1998 - 2007
V.i.S.d.P. CR Joerg W. Baur
 
Diese Seiten sind optimiert für: IE 7 u. Netscape 8.1
sowie Mozilla Firefox 2 & Opera 9
Empfohlene Bildschirmauflösung : 1280 x 1024  

 

           WEBCounter by GOWEB 


Bitte stimmen Sie für diese Homepage ab.
Wählen Sie einfach den entspechenden Punkt.
naja... gut sehr gut zu empfehlen TOP SITE