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Ford baut 20.00 Mitarbeiter ab
Einsparungen von drei bis fünf Mrd. Dollar jährlich geplant
 

Der US-Autoriese Ford http://www.ford.com wird rund 20.000 Mitarbeiter abbauen. Kommenden Freitag soll ein dementsprechender Restrukturierungsplan, der unter anderem auch die Schließung von Fabriken und den Abbau von Überkapazitäten vorsieht, vorgestellt werden. Durch diese Maßnahmen will Ford jährlich zwischen drei und fünf Mrd. Dollar einsparen, um in seinem Kernmarkt Nordamerika wieder in die Profitabilität zurückzukehren.
 

Laut ersten inoffiziellen Berichten sind von den Jobkürzungen rund 8.000 White-Collars betroffen. Das entspricht rund 20 Prozent des Managements. 12.000 Fabriksarbeiter sollen dazu ermutigt werden, in Frühpension zu gehen oder durch Abfindungen freiwillig zum Austritt gebracht werden. Der Restrukturierung war eine Analyse der letzten sechs Monate vorausgegangen, die vom neuen Ford-COO Nick Scheele durchgeführt wurde. Scheele wurde nach dem Rückzug von Ford-CEO Jac Nasser im Oktober mit diesem Thema beauftragt. Durch das Ausscheiden von Nasser wurde der Weg für Bill Ford, den Urenkel von Unternehmensgründer Henry Ford, freigemacht, der aller Wahrscheinlichkeit neuer CEO wird.
 

Ford hatte erst vor kurzem für das vierte Quartal einen Gewinnwarnung ausgesprochen. Es wird ein Verlust von 50 Cents pro Aktie oder 900 Mio. Dollar erwartet. Somit wird das Unternehmen im Gesamtjahr ein Defizit von rund 1,3 Mrd. Dollar einfahren. Die nun angekündigten Restrukturierungen werden nochmals zusätzliche Kosten verursachen, wodurch der Verlust noch weiter ansteigen könnte.
 


 

FORD-Mitarbeiter: Trauer um Opfer der Anschläge in den USA

Die Geschäftsleitung und der Gesamtbetriebsrat der
Ford-Werke AG haben alle Mitarbeiter des Unternehmens in Deutschland
dazu aufgerufen, am Donnerstag, 13. September 2001, um 10 Uhr für
fünf Minuten der Opfer der Anschläge in den USA zu gedenken. In
dieser Zeit werden die Bänder in den Ford-Werken in Köln und
Saarlouis stillstehen und die Arbeit im Teile- und Vertriebszentrum
in Köln-Merkenich ruhen. "Wir trauern um die Opfer der fürchterlichen
Terroranschläge. Unser Mitgefühl gilt all denen, die durch diese
Katastrophe Angehörige und Freunde verloren haben. Wir wollen ein
Zeichen der Anteilnahme und des Mitgefühls mit den Betroffenen dieser
Katastrophe und zur Verurteilung des Terrors setzen. Zugleich wollen
wir damit ein Signal geben, für dauerhaften Frieden und Freiheit in
der Welt gemeinsam einzustehen", heißt es in dem gemeinsamen Aufruf
von Unternehmensleitung und Gesamtbetriebsrat.
  
 


 

Ford ruft 1,1 Mio. Autos wegen Feuergefahr zurück
In Deutschland müssen 2.000 Fahrzeuge überprüft werden
 

Die Ford Motor Company http://www.ford.com ruft mehr als 1,1 Mio. Fahrzeuge weltweit zurück. Das teilte der Autohersteller am Donnerstag (Ortszeit) mit. Die Modelle Windstar, Mercury Cougar, Contour und Mystique müssten wegen möglicher Feuergefahr nachgebessert werden. Wie Ford-Sprecher Volker Eis am Freitag gegenüber pressetext.deutschland bestätigte, könne durch ein Loch im Scheibenwischer-Motor Wasser eintreten. Dies könne zu einem Kurzschluss führen. Verletzungen wegen brennender Fahrzeuge habe es aber bislang nicht gegeben.
 

In Deutschland wird nur das Windstar-Modell verkauft. 778.000 Windstar-Großraumlimousinen werden insgesamt zurückgerufen, davon nur etwa 2.000 in Deutschland, so Eis. Die Rückruf-Aktion werde aber in Deutschland erst starten, wenn die Ersatzteile verfügbar sind.
 

Am Montag hatte BMW http://www.bmw.com bekannt gegeben, alle bislang produzierten Mini Cooper wegen Brandgefahr zurückrufen zu müssen. Einige Versionen könnten beim Tanken durch statische Aufladung Feuer fangen. Der Verkaufsstart für den Mini in Deutschland soll am Samstag erfolgen. (Siehe auch: http://web.pressetext.at/reframe.pl.cgi/show.pl.cgi?pta=010903057 ).
 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:33:56
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