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Flughafen Frankfurt war 2004 gefragt
wie nie zuvor / Erstmals 51,1 Millionen Fluggäste in einem Jahr - Höhenflug
auch beim Luftfrachtumschlag
2004 war für den größten deutschen Flughafen ein Jahr der Rekorde. Im
Dezember wurde hier der 50-millionste Passagier begrüßt, Ende 2004 zählte
FRA insgesamt rund 51,1 Millionen Fluggäste. Dies waren 5,7 Prozent mehr als
2003 und ein Jahresrekord in der Airporthistorie.
Wachstumsmotor bei der Passage waren die Interkontinentalverbindungen vor
allem nach Nordamerika, Nahost und Fernost; am asiatischen Markt standen
Destinationen in Indien und China ganz vorn.
Die Luftfracht legte im vergangenen Jahr in Frankfurt sogar zweistellig
zu: Die Rekordzahl von 1,75 Millionen Tonnen bedeutete ein Plus von 13,1
Prozent. Hier spielte vor allem die rege Nachfrage im Verkehr mit den
asiatischen Wachstumsmärkten eine Rolle, aber auch das Frachtaufkommen etwa
nach Südamerika und Nordafrika. Der 12. Dezember 2004 brachte mit 7.897
abgefertigten Tonnen einen neuen Fracht-Tagesrekord.
Das Luftpostaufkommen reduzierte sich in Frankfurt 2004 weiter auf rund
117.800 Tonnen; verglichen mit 2003 waren das sieben Prozent weniger.
Die Zahl der Starts und Landungen erhöhte sich dagegen im vergangenen
Jahr um 4,1 Prozent auf fast 477.500 Flugbewegungen, die Höchststartgewichte
stiegen um 7,2 Prozent auf über 27,2 Millionen Tonnen. Dies bedeutet, dass
überproportional viele große Maschinen eingesetzt wurden.
Das Jahresende bringt stets besonders hohe Frachtzahlen. So wies die
Dezember-Statistik für FRA mit 156.733 Tonnen einen Frachtzuwachs von 18,8
Prozent aus. 3.627.440 Fluggäste bedeuteten im letzten Monat 2004 ein Plus
von 3,2 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat 2003. Die Luftpost ging um
drei Prozent auf 12.456 Tonnen zurück, die Flugbewegungen legten im Dezember
in Frankfurt um 6,6 Prozent auf 37.841 Starts und Landungen zu. Bei den
Höchststartgewichten war mit 2.196.284 Tonnen ein Zuwachs von 9,5 Prozent zu
verzeichnen.
Ansehnlich sind auch die Zahlen für die anderen Flughäfen des
Fraport-Konzerns. Insgesamt begrüßten sie im zurückliegenden Jahr rund 77
Millionen Passagiere, 9,2 Prozent mehr als 2003. Den Airport Antalya nutzten
gut 12,4 Millionen Fluggäste; das Ergebnis von 2003 wurde dort damit um 27,4
Prozent übertroffen. Frankfurt-Hahn kam auf knapp 2,8 Millionen Fluggäste,
13,6 Prozent mehr als im Vorjahr. In Lima zählte man ca. fünf Millionen
Passagiere (plus 11,9 Prozent). Hannover schloss das vergangene Jahr ab mit
über 5,2 Millionen Fluggästen (plus 4,1 Prozent), der Flughafen Saarbrücken
registrierte fast 460.000 Passagiere (plus 0,4 Prozent).
Der Cargo-Umschlag sämtlicher Konzern-Flughäfen summierte sich im
zurückliegenden Jahr zu mehr als 2,2 Millionen Tonnen; er stieg damit um
11,7 Prozent. Bei den Starts und Landungen steht mit rund 754.500
Flugbewegungen für 2004 insgesamt ein Plus von 4,6 Prozent in der
Fraport-Konzernstatistik.
Verkehrszahlen im Dezember 2004 am Flughafen Frankfurt
Dezember Veränderung(2) Jan. - Dez. Veränderung(2)
2004 Dezember 04/ 2004 Jan. - Dez.
Dezember 03 04/03
Passagiere(1) 3.627.440 3,2 % 51.106.647 5,7 %
Luftfracht(1) in Tonnen 156.733 18,8 % 1.750.996 13,1
%
Luftpost in Tonnen 12.456 -3,0 % 117.825 -7,0 %
Flug- bewegungen(3) 37.841 6,6 % 477.475 4,1 %
Höchststart- gewichte(3) (MTOW) in
Tonnen 2.196.284 9,5 % 27.229.634 7,2 %
Pünktlichkeit Anteil pünktlicher Ankünfte und Abflüge
in Prozent 73,1 76,8
(1) Gesamtverkehr (an + ab + Transit; inkl. General Aviation) (2)
Veränderungen zum Vorjahr (3) ohne Militärflüge
Verkehrszahlen des Fraport-Konzerns 2004
Passagiere(1) Veränderung Cargo (t)
abs. in % abs.
Frankfurt 51.098.271 5,7 1.839.086
Antalya(2) 12.410.428 27,4 n.a.
Frankfurt- Hahn(3) 2.755.176 13,6 191.114
Hannover 5.249.162 4,1 15.764
Lima 5.077.295 11,9 171.540
Saarbrücken 459.853 0,4 43
Konzern 77.050.185 9,2 2.217.547
Veränderung Bewegungen Veränderung
in % abs. in %
Frankfurt 11,4 477.475 4,1
Antalya(2) n.a. 74.025 24,7
Frankfurt- Hahn(3) 20,0 31.484 1,4
Hannover 3,7 85.463 -1,1
Lima 7,0 72.311 2,9
Saarbrücken -88,4 13.764 -8,3
Konzern 11,7 754.522 4,6
(1) Passagiere (Gewerblicher Verkehr an+ab+Transit) (2) Internationale
Passagiere und Bewegungen (3) Frankfurt-Hahn: Fracht inkl. Trucking

Gesichtserkennungssystem im Flughafen Zürich
Illegale Migration soll verhindert werden
Der Flughafen Zürich
http://www.flughafen-zuerich.ch/ forciert eine zweite Pilotphase
zur Testung eines biometrischen Gesichtserkennungssystems, das die
illegale Migration verhindern soll. Der Regierungsrat des Kantons
Zürich
http://www.regierungsrat.zh.ch/ hat heute, Donnerstag, eine
befristete Verordnung über den Einsatz des Systems erlassen.
Mit dem biometrischen Gesichtserkennungssystem werden Bilder von
Menschen mit Videotechnik aufgenommen, biometrisch vermessen und
gespeichert. Es wird von der Kantonspolizei als technisches
Hilfsmittel in Ergänzung der bislang gemachten Kopien von Dokumenten
eingesetzt. "Kontrollen dieser Art werden bei Flügen angeordnet, die
aus Abgangsdestinationen kommen, die häufig von illegalen Migranten
als Ausgangsort verwendet werden", so der Regierungsrat. Verdächtige
Personen würden angehalten und einer genauen Dokumentenkontrolle
unterzogen. Der Regierungsrat: "Von den kontrollierten Personen
werden Bildaufnahmen gemacht und im System gespeichert. Ferner
werden die aus den Reisedokumenten übernommenen Daten im System
erfasst. Wenn Personen ohne Reisepapiere im Flughafen polizeilich
kontrolliert werden oder bei der Grenzkontrolle ein Asylgesuch
stellen, wird mit dem biometrischen Gesichtserkennungssystem ein
Abgleich gemacht, um festzustellen, ob die betreffende Person im
System verzeichnet ist." Sei dies der Fall und könne der
Herkunftsstaat und die transportierende Fluggesellschaft
festgestellt werden, könne diese zur Rückführung verpflichtet werden
- und zwar auf ihre Kosten.
Anfang Februar 2003 hatte die Kantonspolizei einen ersten Test mit
einem biometrischen Gesichtserkennungssystem durchgeführt. Zweck
dieses Versuches war es zu testen, ob das System in der Praxis
funktioniert. Die anschliessende Auswertung hatte gezeigt, dass sich
das System bewährt hat und es der Grenzkontrolle eine wertvolle und
zuverlässige technische Unterstützung bieten kann.
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Heathrow: Neuer
Röntgenscanner unter Kritik
"Freibrief für Voyeure"
Eine neue Röntgen-Maschine am Londoner Flughafen
Heathrow
http://www.baa.co.uk , die durch die Kleider der Passagiere
schauen kann, wurde scharf von Bürgerrechtlern kritisiert, wie CNN
berichtet
http://www.cnn.com . Sie bezeichneten die Neuheit als Freibrief
für Voyeure. Die Maschine nutzt niedrige Strahlung und produziert
ein anatomisch detailliertes schwarz-weiß Foto vom Körper. Außerdem
ist sie imstande feste Objekte zu erkennen, die unter der Kleidung
versteckt sind. Im Oktober begann eine viermonatige Testphase.
Zufällig ausgewählte Passagiere werden dabei gefragt, ob sie sich
freiwillig zur Verfügung stellen und sich von der Maschine scannen
lassen. "Ich stand vor der Maschine und sie haben drei Bilder in
verschiedenen Positionen von mir gemacht", sagte eine Passagierin,
"Mir ist es egal, dass die Bilder etwas persönlicher sind, solange
ich in der Luft sicher bin. Darauf kommt es an." Eine andere
Passagierin sagte: "Es geht nur um Sicherheit. Ich habe damit
wirklich kein Problem." Eine Sprecherin des Flughafens sagte, dass
98 Prozent der Versuchspersonen positives Feedback gaben.
Die Britische Menschenrechts-Gruppe Liberty
http://www.liberty-human-rights.org.uk nannte die Röntgenbilder
ungerechtfertigt und aufdringlich. "Wir sind nicht gegen
Sicherheits-Maßnahmen, aber ich bin ganz und gar nicht überzeugt,
dass dies nötig ist," sagte ein Sprecher der Gruppe. Um den Gebrauch
des Röntgengerätes zu rechtfertigen, solle der Flughafen beweisen,
dass herkömmliche Detektoren unzulänglich sind. "Es handelt sich um
einen offensichtlichen Eingriff in die Privatsphäre", so der
Sprecher weiter. Die American Transport Security Administration, die
ebenfalls an dem Röntgengerät interessiert war, stimmte den
Einwänden von Liberty zu.
Die herkömmlichen Scanner, die nach versteckten Waffen oder
Sprengstoff bei Passagieren suchen, haben in der Vergangenheit
Mängel aufgewiesen. Auch die Röntgenmaschinen, die das Gepäck
durchleuchten, hatten oft Schwierigkeiten, Plastiksprengstoff zu
identifizieren. Oft schlugen sie Alarm bei Schokolade, Käse oder
Erdnussbutter, da diese eine ähnliche Dichte haben wie das explosive
Semtex.
Heathrow will aus Sicherheitsgründen nicht sagen, welche
Verbesserungen der neue Röntgen-Apparat gegenüber den alten Geräten
hat. Doch wird bestritten, dass er Peinlichkeiten hervorrufen
könnte. "Er arbeitet mit einer sehr geringen Strahlung und die
Bilder werden nicht gespeichert. Außerdem werden die Bilder von
Leuten ausgewertet, die das gleiche Geschlecht haben, wie der
Passagier. Und der Mitarbeiter, der die Bilder sieht, sieht die
Passagiere nicht", wie ein Sprecher des Flughafens mitteilte.
Heathrow ist einer der verkehrsreichsten Flughäfen der Welt. In
einem Jahr werden etwa 64 Mio. Passagiere abgefertigt. |

Flughafen Wien:
Schiene und Luftfahrt wachsen zusammen
NIKI übernimmt Patenschaft eines CAT-Waggons
Zur Stärkung der Vienna Region und der
Verkehrsdrehscheibe Wien setzten Flughafen Wien, ÖBB und die
Fluglinie NIKI auf enge Kooperation und auf eine noch bessere
Vernetzung zwischen Schiene und Luftfahrt. Dies teilten Vertreter
der Unternehmen heute, Dienstag, auf einer Pressekonferenz mit. Bis
Anfang Oktober nutzten insgesamt 450.000 Passagiere den City Airport
Train (CAT). "Der CAT bringt einen Wettbewerbsvorteil gegenüber
anderen europäischen Flughäfen und macht Wien für Flugpassagiere,
Touristen und als Wirtschaftsstandort noch attraktiver", sagte
Stefan Wehringer, Vorstandsdirektor der ÖBB Personenverkehrs AG.
Durch die Übernahme einer Patenschaft für einen Waggon des City
Airport Train will die Fluglinie NIKI die Zusammenarbeit
intensivieren.
"Mit beiden Partnern - nämlich der Star Alliance Gruppe und NIKI
beziehungsweise Air Berlin - wickelt der Flughafen Wien heute rund
80 Prozent des gesamten Passagiervolumens ab. Damit kann schon jetzt
der Löwenanteil aller Fluggäste potenziell den CAT als
Expressverbindung zwischen Flughafen und Stadt sowie die
City-Check-in-Möglichkeit nutzen", zeigte sich Gerhard Schmid,
Vorstand der Flughafen Wien AG, über die Kooperation erfreut. "Der
CAT gehört für uns in der Zwischenzeit zum fixen Serviceangebot. Das
Zugsbranding soll die enge Verbindung zwischen beiden Unternehmen
zum Ausdruck bringen", so Niki Lauda, Eigentümer der Fluglinie NIKI.
Der CAT komme von Monat zu Monat immer mehr auf Touren. Seit
Inbetriebnahme im Dezember 2003 habe sich das Passagiervolumen um
100 Prozent gesteigert. Ein weiterer Ausbau des CAT ist bereits in
Planung. Bis zum Jahr 2008 soll der Bahnhof Flughafen Wien Schwechat
weiter ausgebaut werden. "Dieser Ausbau schafft die Voraussetzung,
dass der Bahnhof auch für den internationalen Verkehr in Zukunft
ausgerichtet ist. Ebenso ist der Ausbau eine wichtige Voraussetzung
für das Zusammenwachsen der beiden Städte Wien und Bratislava und
für die Stärkung der Vienna Region", so Wehringer.
Gemeinsam mit Air Berlin bietet NIKI seit Mitte Juli die
Möglichkeit, an einem eigenen Schalter am CAT-Terminal das Gepäck
einzuchecken. Der Vorabend-Check-in läuft von 18 bis 21 Uhr. Am
Reisetag können die Passagiere in Wien-Mitte noch bis 75 Minuten vor
Abflug einchecken. Die Abfertigung ist für alle Passagiere von
Flügen der Star Alliance Gruppe, mit einem gültigen CAT-Fahrschein,
möglich. Der Allianz gehören unter anderem Austrian Arrows, die
deutsche Lufthansa, Air Canada, Air New Zealand, All Nippon Airways,
Asiana Airline, British Midland, Singapore Airlines und U.S. Airways
an. |

Flughafen Wien schnürt Maßnahmenpaket
für Fluggesellschaften
Flughafen Wien will Wettbewerbsfähigkeit des Standortes weiter
verbessern und kommt allen Luftverkehrsgesellschaften mit einem Maßnahmenpaket
entgegen: Bis 2007 im Schnitt um 10 bis 15 % günstiger als Konkurrenzairports.
Weitergabe von Kostenvorteilen als Sofortmaßnahme bereits 2004 möglich.
"Durch die Weitergabe von Kostenvorteilen an die Fluglinien werden wir
unseren Standort noch attraktiver machen und schon 2004 einen substantiellen
Beitrag leisten. Die Kostenvorteile werden sich aus unserem Wachstum,
gemeinsamen Prozess-verbesserungen mit den Fluglinien und
Verwaltungseinsparungen ergeben", erläutert Mag. Herbert Kaufmann,
Vorstandssprecher der Flughafen Wien AG, die Sofortmaßnahme für heuer.
Zudem hat der Flughafen Wien in Aussicht gestellt, dass er bis 2007 im
Schnitt um 10 bis 15 Prozent günstiger sein wird als die Vergleichsairports
Frankfurt, München, Prag, Budapest, Zürich und Mailand. Der Vienna
International Airport liegt schon heute in der Tarifgestaltung exakt im
Mittelfeld der europäischen Vergleichsflughäfen. Im Gegensatz zu anderen
internationalen Airports sind am Flughafen Wien die Tarife im Jahr 2003 nicht
erhöht worden. Dies obwohl der Flughafen Wien ein geplantes
Investitionsvolumen von insgesamt Euro 722 Mio. bis 2008 umsetzten will.
Bereits in den vergangenen Jahren wurden maßgebliche Initiativen gesetzt um
insbesondere den Transfer- und Langstreckenverkehr zu unterstützen. Davon hat
die Austrian Gruppe aufgrund Ihrer Verkehrsstruktur mit mehr als Euro 35 Mio.
überproportional profitiert.
"Unser vorgeschlagenes Maßnahmenpaket wird die Wettbewerbsfähigkeit des
Standortes bis 2007 nachhaltig erhöhen und auch unserem größten Kunden, der
Austrian Airlines Gruppe, zusätzlich eine substanzielle Kostenentlastung
bringen", sieht Kaufmann den heutigen Verhandlungen optimistisch entgegen

Verordnung zur Sicherheit an Flughäfen
Personal wird stärker auf Zuverlässigkeit überprüft
Die Bundesregierung
http://www.bundesregierung.de hat die Sicherheitsvorkehrungen an deutschen
Flughäfen weiter verschärft. Sie beschloss am Mittwoch eine so genannte
"Verordnung zur Regelung des Verfahrens der Zuverlässigkeitsprüfung auf dem
Gebiet des Luftverkehrs". Danach wird das Flughafen-Personal künftig stärker
auf seine Vertrauenswürdigkeit überprüft.
Bereits am vergangenen Wochenende hatte die Bundesregierung zusammen mit
der Lufthansa
http://www.lufthansa.de und der Frankfurter Flughafengesellschaft
http://www.fraport.de
Sofortmaßnahmen zur Verbesserung der Flugsicherheit vereinbart. Die Regelung
umfasst stärkere Personen- und Gepäckkontrollen. Dadurch müssen sich die
Fluggäste auf längere Abfertigungszeiten einstellen. Des Weiteren sind
technische Verbesserungen an Flugzeugen und die Abschließbarkeit der Tür zum
Cockpit vorgesehen
Die am Mittwoch beschlossene Verordnung sieht vor, dass Personen, die auf
Verkehrsflughäfen in sicherheitsempfindlichen Bereichen und Anlagen tätig
werden sollen, durch Abfrage von personenbezogenen Daten bei den
Sicherheitsbehörden auf ihre Zuverlässigkeit überprüft werden. Überwiegend
betrifft dies das Personal von Flugplatz- und Luftfahrtunternehmen oder
sonstige Personen, die - ohne die Sicherheitsbereiche eines Flugplatzes
betreten zu müssen - die Sicherheit des Luftverkehrs beeinträchtigen können.
Die Verordnung legt den Überprüfungsumfang und die Maßstäbe für die
Beurteilung der Zuverlässigkeit fest und regelt die Anlässe und Fristen für
Wiederholungsüberprüfungen. Bislang werden neben den Personaldaten nur
Informationen bei den Polizei- und Verfassungsschutzbehörden abgefragt.
Künftig werde dies durch die Abfrage von MAD, BND, den
Strafverfolgungsbehörden, dem Ausländerzentralregister und der Beauftragten
für die Stasiunterlagen erweitert.

Auch kleinere Messer nicht mehr in die Flugzeugkabine
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fraport AG achten beim Inspizieren
von Reisenden und Handgepäck nach den jüngsten Flugzeugentführungen in den USA
auch auf Messer und Scheren. Bisher galt die Regelung, dass solche Gegenstände
ab einer Klingenlänge von zehn Zentimetern nicht in die Kabine mitgenommen
werden durften. Nach einer Anweisung des Bundesinnenministeriums vom gestrigen
Abend müssen die Sicherheitskontrolleure am Airport jetzt nach Person und
Argumentation entscheiden, ob kleinere Messer und Scheren in der Jackentasche
oder im Handgepäck mitgeführt werden dürfen. Im Zweifelsfall sind die
Sicherheitskräfte gehalten, auf getrennter Beförderung zu bestehen; Messer und
Scheren werden dann eingezogen, in eine Tüte verpackt und am Bestimmungsort
dem Passagier wieder ausgehändigt.
Da die Kontrollen von Reisenden und Handgepäck intensiviert wurden, benötigt
man hierfür zusätzliche Zeit. Verzögerungen im Betriebsablauf sind zumindest
in Spitzenstunden nicht auszuschließen. Mehr denn je gilt die Empfehlung der
Fraport AG an alle Fluggäste, bei ihrer Zeitdisposition nicht zu knapp zu
kalkulieren.

Hotline eingerichtet
Aufgrund der tragischen Ereignisse in den USA hat die amerikanische
Zivilluftfahrtbehörde sämtliche Flughäfen gesperrt. Die heutigen Austrian
Airlines-Nordatlantik-Flüge wurden gestrichen.
Austrian Airlines haben unter der Wiener Telefonnummer
(01) 68 093 4444
eine Hotline für Informationen zu den Amerika-Flügen eingerichtet.
Rückfragehinweis: Austrian Airlines

Fraport AG-Meldung anläßlich der aktuellen Ereignisse in den USA
Aufgrund der aktuellen Ereignisse bittet
die Fraport AG als Betreibergesellschaft des Frankfurter Flughafens
Passagiere, die in den nächsten Tagen Flüge insbesondere über den
Nordatlantik gebucht haben, sich rechtzeitig vor ihrer Anreise zum
Frankfurter Flughafen mit ihrer Fluggesellschaft bzw. ihrem Reisebüro
in Verbindung zu setzen und dort sich zu erkundigen, ob die gebuchten
Flüge durchgeführt werden.

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