REGIO-PRESS-MEDIEN

Berlin - Wien - New York - Düsseldorf - München

Automobil Finanzmarkt Foren Gaestebuch Gesellschaft Grusskarten Horoskop Kontakt Int.-Versions Journalismus Justiz Kontaktanzeigen Kultur Links Literatur Medizin Mitarbeiter Models News Österreich PC u. Technik Politik Sport Stellenmarkt Suchen WAP Wissenschaft

Fluesse

 


 

 

Home
Nach oben  

REGIO-PRESS ist Mitglied im Journalisten-Ring
<< Info Alle >>

REGIO-PRESS-Medizin, Passwortgeschützter Bereich für medizinische Berufsgruppen!

 

     Voting.. Top-99 Site

        

                       

 

Arktische Flüsse fließen schneller
Höherer Süßwassereintrag in Nordpolar-Meer

Die Menge an Süßwasser im Nordpolar-Meer nimmt ständig zu. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler des Hadley Centre for Climate Prediction and Research. Schuld daran trägt der Mensch. Außerdem wären diese Messwerte erst Vorzeichen einer globalen Veränderung des Weltklimas, schreiben die Forscher in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Geophysical Research Letters http://www.agu.org/journals/gl .

Deutlich wird mit diesem Beispiel, dass die globale Wasserverteilung in den Ozeanen damit verändert wird. Solche Veränderungen könnten schwerwiegende Folgen für die Balance des gesamten Weltklimas und möglicherweise sogar für den Golfstrom haben. Der globale hydrologische Kreislauf scheint demnach verändert. Dies führt zu verstärkten Niederschlägen in höheren Lagen. Dadurch tragen die Flüsse auch mehr Wasser.

Ganz klar ist den Forschern nicht, ob diese Tatsache des veränderten Wasserkreislaufes nicht auch dazu führen könnte, dass Teile Nordwesteuropas plötzlich unter kühleren klimatischen Bedingungen leben müssen. Die American Geophysical Union http://www.agu.org , Herausgeber des Wissenschaftsmagazins Geophysical Research Letters, sieht darin sogar das Risiko einer Veränderung des gesamten Klimasystems wie etwa der atlantischen thermohalinen Zirkulation. Thermohaline Zirkulationen sind Meeresströmungen durch Dichteunterschiede des Meerwassers, die ihrerseits auf Unterschieden der Temperatur und des Salzgehalts beruhen. Diese machen das Klima in Nordeuropa wärmer als etwa in denselben Breitengraden Nordamerikas.

Die Wissenschaftler des Hadley Centre haben in ihrer Forschungsarbeit die Wassermengen in den sibirischen Flüssen in den vergangenen 40 Jahren genauer unter die Lupe genommen und unter verschiedenen Aspekten beurteilt. Die Wassermengen haben seit den 60-er Jahren stetig zugenommen. Besonders rasant war der Anstieg der Wassermengen aber seit 1965: Da nahm die jährliche Menge um 8,73 Kubikkilometer zu. Nach Ansicht der Experten führt die CO2-Zunahme in der Atmosphäre dazu, dass sich die hydrologische Zirkulation verändert. Für die Forscher ist dies ein Indikator dafür, dass Menschen das Klima nachhaltig verändern.
 


 

DONAUDEKLARATION UND AKTIONSPLAN FÜR HOCHWASSERSCHUTZ

Zehn Jahre nach der Unterzeichnung der Donauschutzübereinkommens nahmen heute, Montag, politische VertreterInnen aller Donaustaaten am ersten MinisterInnentreffen der Donauschutzkonvention in Wien teil. Veranstalter war die Internationale Kommission zum Schutz der Donau, IKSD. Höhepunkt der Konferenz war die Annahme der Donaudeklaration "Das Donaubecken - Flüsse im Herzen Europas", durch die die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Bewirtschaftung der Ressource Wasser im Donaueinzugsgebiet gestärkt werden soll. "Dieses Ministertreffen dient dazu, die Verbesserung der Bewirtschaftung des Donauwassers zu bewerten und - vielleicht noch wichtiger - die notwendigen Strategien und Aktionen im Hinblick auf die verbleibenden Herausforderungen zu identifizieren", so Catherine Day, Präsidentin der IKSD und Generaldirektorin für Umwelt der Europäischen Kommission. ****

   Das Ministertreffen wurde mit einer erfreulichen Botschaft eröffnet: die Delegation aus Bosnien und Herzegowina verkündete, dass das Land die Internationale Konvention zum Schutz der Donau kürzlich ratifiziert habe. Damit ist die "Donau-Familie" komplett, denn mit Bosnien und Herzegowina hat der letzte der 13 Unterzeichner-Staaten den Ratifizierungsprozess der Konvention abgeschlossen.

   Weiterer Tagesordnungspunkt der Konferenz war der Bericht "Flussgebietseinheit Donau" (Roof Report 2004). Dieser ist ein wichtiger Meilenstein in der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie, indem er die wichtigsten ökologischen Probleme im Einzugsgebiet der Donau beschreibt. Ergebnis des Berichtes ist, dass ohne vorbeugende Maßnahmen die Mehrheit der Gewässer des Donauraumes bis 2015 keinen "guten ökologischen Status" erreichen wird, wie er von der EU Wasserrahmenrichtlinie verlangt wird. Basierend auf diesem Report wird nun ein Maßnahmenprogramm entwickelt, das 2009 in den "Bewirtschaftungplan für das gesamte Einzugsgebiet der Donau" einfließen wird.

   Ebenfalls auf dem MinisterInnentreffen der Donauschutzkonvention beschlossen wurde das Aktionsprogramm für den nachhaltigen Hochwasserschutz im Donaueinzugsgebiet. Dieses hat die Entwicklung eines langfristigen und nachhaltigen Ansatzes für den Umgang mit Hochwasserrisiken zum Ziel. Damit sollen einerseits Menschen und Vermögenswerte geschützt und andererseits die Erhaltung und Verbesserung der Fluss-Ökosysteme gefördert werden. Das Aktionsprogramm wird in den kommenden Jahren auf nationaler Ebene umgesetzt werden. Weiters wurde eine Absichtserklärung über zusätzliche Verpflichtungen zur Koordination des Managements von Wasserqualität und Hochwasserrisiken im Theiß-Einzugsgebiet von Ungarn, Rumänien, Serbien und Montenegro, Slowakei und der Ukraine unterzeichnet.

   Das Ministertreffen verstärkt die politische Verpflichtung aller Donauanrainerstaaten zur grenzüberschreitenden Solidarität in Fragen der nachhaltigen Wasser-Bewirtschaftung. Diese Solidarität ist die Basis für konkrete Zusammenarbeit zum Schutz und zur Verbesserung des Wasser der Donau und ihrer Nebenflüsse im internationalsten Flusseinzugsgebiet der Welt.

Zusätzliche Informationen finden Sie unter www.icpdr.org
 


 

Kukacka: Flussbauliches Gesamtprojekt entspricht der "NGO-Resolution für eine lebendige Donau"

Als "überraschend positiven Beitrag für das flussbauliche Gesamtprojekt" bezeichnete heute, Montag, Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka die "Resolution für eine lebendige Donau" die gestern im Rahmen des Donaugipfels von NGO Vertretern aus den Donauanrainerstaaten unterzeichnet wurden. Gerade das flussbauliche Gesamtprojekt östlich von Wien stelle eine Reihe von Verbesserungen für Ökologie und Naturhaushalt dar, und erfülle daher die Anforderungen, die sich aus der Resolution ergeben würden. Damit sei eine weitgehende Übereinstimmung zwischen der Resolution der NGO´s mit den vom wissenschaftlichen Leitungsausschuss festgelegten Ausbaugrundsätzen des BMVIT gegeben. Die Kritik der Grünen an diesem Projekt sei deshalb völlig überzogen und zeuge von bedauerlicher Unkenntnis. ****

Im Rahmen des Projektes  werde auch die Einhaltung des Verschlechterungsverbotes im Zuge des UVP-Verfahrens garantiert, besonders durch die Einhaltung der letzten Wasserrechtsgesetznovelle, in der die EU-Wasser-Richtlinien in nationales österreichisches Recht umgesetzt wurde. Auch das "Verbesserungsgebot" werde erfüllt, da das Projekt im ökologischen Sinn ein Rückbauprojekt gegenüber der derzeit starren Donauregulierung um die Jahrhundertwende darstelle. Außerdem werde die fortschreitende Donaueintiefung gestoppt und der Grundwasserspiegel angehoben um die Au vor dem Ausrinnen und Austrocknen zu retten. 50 Prozent der Treppelwege werden Rückgebaut und stattdessen Flachuferzonen geschaffen. Daneben werden zahlreiche ökologische Vernetzungsprojekte durchgeführt, um eine Anbindung der Altarme an den Donaustrom und in den begleitenden Flussauen wieder ein dynamisches Abflussverhalten zu ermöglichen.

Auch die Bürgerbeteiligung sei im UVP-Verfahren verpflichtend vorgesehen. Schon vor Verfahrensbeginn habe das BMVIT bereits in der Vorplanungsphase ein Moderationsverfahren durchgeführt, in denen alle betroffenen Gemeinden, Behörden und Organisationen (z.B. WWF) informiert und eingeladen wurden, Beiträge für weitere Planungen einzubringen. Der vom BMVIT eingesetzte Lenkungsausschuss, dem auch namhafteste österreichische Ökologen angehören habe jene Planungsgrundsätze in Konsens erarbeitet, die jetzt die Grundlage für die Umweltverträglichkeitserklärung bilden.

Utl.: Von Ausbaggern kann keine Rede sein!

Auch für die Schifffahrtsrinne würden die Vorgaben der Donaukommission eingehalten werden. Kukacka erinnerte daran, dass im Rahmen der 60. Jahrestagung der Donaukommission (2002) beschlossen wurden, den Ausbau östlich von Wien auf eine Abladetiefe von 2,70 Meter, was einer Fahrwassertiefe von 3,20 Meter entsprochen hätte, zu begrüßen. Im Leitungsausschuss des BMVIT wurde jedoch ein Kompromiss von 2,80 Metern Fahrwassertiefe in wenigen ganz bestimmten Abschnitten unter Anwendung der granolometrischen Sohlverbesserung mit adaptiver Vorgangsweise vereinbart. Ausgangslage bildet dabei das derzeitige Planungskriterium von 2,50 Metern Fahrwassertiefe. "85 Prozent der Donau östlich von Wien haben bereits jetzt eine Fahrwassertiefe von 2,80 Meter", betonte der Verkehrsstaatssekretär. Von einem Ausbaggern der Schifffahrtsrinne, wie immer wieder fälschlicher Weise behauptet wird, könne daher keine Rede sein. Faktum sei, dass kein Schotter der Donau entnommen werde, sondern lediglich eine geringe Umlagerung im Donaubett erfolge.

Abschließend begrüßte Kukacka, ausdrücklich die Feststellung der NGO´s, dass auch eine Chance sehen würden durch vorsichtige und ökologisch optimierte Schifffahrtsprojekte, die Situation der Donau nachhaltig zu verbessern. "Gerade mit unserem flussbauliche Gesamtprojekt östlich von Wien nützen wir diese Chance und stellen eine Win-Win-Situation für Ökologie und Schifffahrt dar", schloss Kukacka.
 


 

Schifffahrt gefährdet gesamte Donau!

Wien, am 11.12.2004 - Erstmals trafen heute Vertreter von Naturschutzorganisationen aller Donauanrainerstaaten in Wien zusammen, um über die ökologischen Gefahren an den einzelnen Donaustrecken zu diskutieren. Die Veranstalter Ökobüro, Global 2000, Greenpeace und WWF zeigen mit dieser Konferenz erstmals auf, dass ökologisch wertvolle Teilstrecken der Donau nicht nur auf Österreichischer Seite, sondern in ihrer gesamten Länge gefährdet sind. "Ergebnis des heutigen Tages ist eine gemeinsame Resolution für eine lebendige Donau, die wir am Montag den teilnehmenden Ministern der ersten Donaukonferenz in Wien überreichen werden. Denn wir sind überzeugt davon, dass alles daran gesetzt werden muss, die geplanten Vertiefungen und andere Verbauungen an den wertvollsten Donaustrecken zu verhindern", so die einstimmige Meinung der Veranstalter.

In Fragen der Flüsse ist die EU zur Zeit in zwei Welten geteilt:
einerseits die NGOs, die sich für lebendige Flüsse einsetzen und andererseits die Welt der Schifffahrtslobby, in der Flüsse als reine Wasserstraßen angesehen werden. Zur Stärkung der einen Welt nahmen heute Naturschutzorganisationen aus Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Montenegro, Bulgarien, Rumänien, Moldawien und der Ukraine am NGO-Gipfel teil. 110 Teilnehmer bekamen einen Eindruck davon, wie es um das Kopacki-Rit in Kroatien, Serbien und Montenegro steht, dessen Fahrwasser vertieft werden soll, oder um den Ausbau der Drau und der Save in Kroatien und Bosnien-Herzegowina. Zur Sprache kamen außerdem Olt und Bruth in Rumänien, wo ein Komplettausbau für die Schifffahrt droht und die Ausbaupläne an der Theiss in Ungarn. Einstimmig wurde am heutigen Gipfel beschlossen, dass die NGOs international intensiver zusammenarbeiten werden.

Zentraler Punkt waren die geplanten Vertiefungen der Donau für die Binnenschifffahrt an bestimmten Teilstrecken im Rahmen der Transeuropäischen Netzwerke (TEN-T). Diese so genannten "bottlenecks" finden sich in Österreich, Ungarn, Kroatien, Rumänien bis hin ins Donaudelta. Dort droht bereits jetzt eines der wertvollsten Feuchtgebiete mit seiner eindrucksvollen Vogelwelt zerstört zu werden. Seit Mitte des Jahres wird der so genannte Bystroye - Kanal gebaut. Ob dieser noch gestoppt wird oder nicht, hängt auch von der kommenden Wahl in der Ukraine ab. Wird die zukünftige Regierung pro westlich eingestellt sein, gibt es Hoffnung für das Delta.

Gerade bei den "bottlenecks" nimmt Österreich eine negative Vorreiterrolle ein. Denn im Teilstück zwischen Wien und Bratislava soll die Donau auf 2,80 Meter ausgebaut werden. "Zwar steht diese Vertiefung im Kontext eines gesamten Flussbauprojektes mit durchaus positiven Aspekten, doch die angepeilte Vertiefung führt zu einer Monotonisierung der Rinne im Nationalpark und ist das Startsignal für den Ausbau weiterer Donaustrecken. Folgen dieser weit überzogenen und desaströsen Vertiefung auf die Natur werden nicht wieder gut zu machen sein", mahnt Ulrich Eichelmann vom WWF. Vor allem werden andere Donauanrainerstaaten die Fahrwassertiefen ihrer "bottlenecks" an die des Österreichischen Teilstücks anpassen, was vor allem in den unberührtesten Teilstrecken verheerende Folgen haben wird.
 


 

Internationales Forscherteam untersucht Donau
Studie bezieht die gesamte Länge des Flusses mit ein
 

 Ein internationales Wissenschaftlerteam ist am Dienstag zu einer mehrwöchigen Forschungsreise entlang der Donau gestartet. Von zwei Messschiffen aus wollen die Wissenschaftler die Wasserqualität des Flusses sowie seine Flora und Fauna von Regensburg bis ins Delta am Schwarzen Meer untersuchen. Bislang hat es noch keine derart umfassende Studie gegeben, die die gesamte Länge der Donau umfasste.
 

An 74 Messstellen im Hauptfluss und an 24 Stellen an Nebenflussmündungen werden jeweils Wasser, Sedimente, Schwebstoffe, Schadstoffbelastung der Muscheln sowie der Bestand an Pflanzen und Tieren untersucht. Finanziert wird die Fahrt vom deutschen Bundesumweltministerium http://www.bmu.de und Österreich. Sie wird erstmals für die gesamte Donau einen Satz vergleichbarer Daten liefern und damit nicht nur die Kenntnisse über den Fluss verbessern, sondern auch zur Vereinheitlichung der Mess- und Analyseverfahren sowie zur Bilanzierung von Stofftransporten beitragen.
 

"Zudem soll das Projekt helfen, die Staaten im Donauraum politisch zu stabilisieren und sie an die Europäische Union heranzuführen", so Simone Probst, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium. Die Wasserrahmenrichtlinie der EU sieht einen grenzüberschreitend koordinierten Bewirtschaftungsplan für das gesamte Einzugsgebiet eines Flusses vor. Das gilt auch in Flussgebieten wie der Donau, die die Grenzen der EU überschreiten.


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



This site is powered by the ICQ2Go Panel © 2002 ICQ Inc. All Rights Reserved. Use of ICQ2Go Panel is subject to the ICQ Terms of Service.

Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:33:56
Copyright REGIO-PRESS-MEDIEN
© 1998 - 2007
V.i.S.d.P. CR Joerg W. Baur
 
Diese Seiten sind optimiert für: IE 7 u. Netscape 8.1
sowie Mozilla Firefox 2 & Opera 9
Empfohlene Bildschirmauflösung : 1280 x 1024  

 

           WEBCounter by GOWEB 


Bitte stimmen Sie für diese Homepage ab.
Wählen Sie einfach den entspechenden Punkt.
naja... gut sehr gut zu empfehlen TOP SITE