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Spray steigert Sexlust bei Frauen
Erfolgreicher Test von australischem Testosteron-Präparat

Ein Spray, der auch Frauen ohne Lust auf Sex zu mehr Libido verhelfen soll, hat nach Angaben von BBC-Online die ersten Tests erfolgreich absolviert. Das Medikament, das ursprünglich für Frauen nach der Menopause konzipiert wurde, enthält das männliche Hormon Testosteron und wurde vom australischen Unternehmen Acrux http://www.acrux.com.au entwickelt. Nach jüngsten Untersuchungen verliefen die ersten Tests auch bei jüngeren Frauen viel versprechend.

Mehr als vier Monate lang wurde das Präparat an mehr als 260 Frauen in drei verschiedenen Dosen getestet. Der Testosteron-Spray enthält auch noch einen zweiten Wirkstoff, der dafür sorgt, dass das Hormon ähnlich lange wie ein Sonnenöl wirksam bleibt. Die einzige Nebenwirkung, die das Präparat aufwies, war ein leicht erhöhtes Haarwachstum bei einigen Probandinnen, berichtet Acrux. Studienleiterin Susan Davis von der Monash University http://www.monash.edu.au war zum Ergebnis gekommen, dass Frauen nach der Menopause extrem niedrige Testosteron-Werte aufwiesen. In anderen Untersuchungen konnten die Experten aber auch feststellen, dass jüngere Frauen unter genau denselben Problemen litten.

"Wir haben zeigen können, dass sexuelles Desinteresse und Depressionen zum Teil auf biologische Probleme zurückzuführen sind", so Davis. Wenn weitere Studien die Vorteile des neuen Medikaments bestätigen, erwartet die Expertin ein gesteigertes Sozialleben vieler Frauen. "Es geht nicht nur um Sex, sondern um das gesamte soziale Gefüge, das Beziehungsleben und die Gemeinschaft", führt die Forscherin aus. Erst im Vorjahr weigerten sich die US-Behörden ein Testosteron-Medikament für Frauen nach der Menopause zuzulassen, weil es zuwenig aufgezeichnete Daten über die Sicherheit solcher Medikamente gebe. Ein Beratungsteam der FDA hatte gefordert, dass es mehr Untersuchungen geben müsse, um die Ungefährlichkeit des Medikaments zu beweisen. Acrux hat bereits angekündigt, dass es noch Jahre dauern werde, ehe das Produkt marktreif sei.

Davis meint, dass es ohnehin fraglich sei, ältere Frauen auf jene Hormonwerte zu trimmen, die für jüngere normal seien. Geoff Hackett von der British Society for Sexual Medicine http://www.bssm.org.uk will ein solches Präparat nur an Frauen geben, die niedrige Testosteron-Spiegel haben. Von überzogenen Hoffnungen will Hackett nichts wissen. Es sei wesentlich komplexer Sexualstörungen bei Frauen zu heilen als Erektionsprobleme von Männern zu lösen. Außerdem sei ein höherer Testosteron-Spiegel auch für unschöne Nebenwirkungen wie fette Haut, Akne, Haarausfall und Bartwuchs verantwortlich.


 

PARSHIP.de Single-Studie 2005 zeigt: Singles sind ganz anders

Der Single, das unbekannte Wesen. Dass wir in einer Single-Gesellschaft leben, gehört inzwischen zum Allgemeinwissen. Aber wer der typische Single ist und wie er lebt, um diese Frage ranken sich zahlreiche Legenden und Klischees. Nun hat eine neue umfassende Single-Studie der Online-Partneragentur PARSHIP.de überraschende Ergebnisse zu Tage gefördert. Zum Beispiel, dass es mit rund elf Millionen viel weniger Singles gibt, als bisher vermutet. Sabine Wery von Limont, Psychologin und Single-Coach bei PARSHIP.de, räumt mit einem weiteren Klischee auf:


   "Die Single-Spaßgesellschaft gibt es laut unserer Studie nicht.

Natürlich wollen die Spaß haben, aber es ist nicht so, dass der Single verantwortungslos oder ohne einen Blick auf sein Umfeld, auf seinen Nachbarn und so weiter durchs Leben geht, das ist nicht der Fall."

   Die Studie belegt auch, dass es den typischen Single gar nicht gibt. Singles kommen aus allen Bevölkerungsschichten, es sind etwa gleich viele Männer und Frauen und auch das Alter ist nicht entscheidend. Eines haben allerdings die meisten Singles gemein: Den Wunsch nach einer neuen Partnerschaft. Aber bei der Suche nach dem Traumpartner gibt es viele Stolpersteine:


   "Es liegt zum Teil an den Anforderungen, die ein Single an seinen

zukünftigen Partner oder Partnerin hat. Die sind zum Teil recht hoch, und die Frage ist eben unter Umständen, ob die auch realistisch sind. Das heißt, geht es da in Richtung Traummann, Traumfrau, die eben dann im Traum bleiben, oder muss man auch mal gucken, wie ist denn das mit Fleisch und Blut, wenn ich so einen haben möchte, der sozusagen lebendig ist, dann sich anzugucken, was ist realistisch."

   Übrigens schauen Singles weniger auf das Äußere, als gemeinhin angenommen wird. Für sie zählen Werte wie Humor, Ehrlichkeit und Treue. Nach Menschen mit solchen Eigenschaften suchen Singles meistens in den klassischen Revieren:


   "In erster Linie schon noch gern auf Parties, in Discos, in Bars,

Restaurants, wie auch immer, also, wo man sich treffen kann. Aber, und das auch in Verbindung mit 'Ich bin k. o. und komm von der Arbeit' und weil das Medium 'Online', also Computer, Internet, vollkommen normal geworden ist, suchen ganz viele im Internet."

   Wer im Internet nach einem Partner sucht, geht dabei meist auf eine Dating-Plattform oder zu einer Online-Partnervermittlung. Bei seriösen Anbietern trifft man auf viele Singles, die es ernst meinen, und man hat gute Chancen, den Richtigen oder die Richtige zu treffen. Online-Partneragenturen, etwa der Marktführer PARSHIP.de, bei dem fast eine Million Singles registriert sind, erstellen ein persönliches Profil des Suchenden, das mit den Profilen anderer Singles verglichen wird. Und damit stehen die Chancen gut, dass aus zwei Singles ein verliebtes Paar wird.
 


 

Sind schlechte Küsser langweilig im Bett? / Küssen - die süße Kunst / Was die Deutschen über das erotische Ritual denken, enthüllt jetzt der "Cora Romance Report 2003"

Zärtlich, leidenschaftlich und gefühlvoll berühren sich die Lippen. Schon vergisst man alles um sich herum. So sollte ein Kuss sein. Doch nicht jeder ist in dieser Liebesdisziplin ein Könner. Und für die Deutschen ist die Kunst des Küssens ganz besonders aufschlussreich. 42,5 Prozent sagen: Wer nicht küssen kann, ist meist auch beim Sex alles andere als heißblütig. Dies ergab der "Cora Romance Report 2003", bei dem mehr als 4.000 Männer und Frauen aus 18 Ländern befragt wurden. Trend Research führte die Umfrage im Auftrag des Cora Verlags in Deutschland durch. Laut Report sind auch 37, 8 Prozent der Dänen der Meinung: Kein Kusstalent, kein Sextalent. Und weltweit glauben sogar 44 Prozent aller Frauen, dass möglicherweise zwischen Küssen und sexuellen Fähigkeiten ein Zusammenhang besteht.

Männer lieben's ungeschminkt

Den Lippenstift sollten Frauen vor einem Date künftig in der Handtasche lassen. Denn über ein Drittel der befragten Männer sagt:
Nichts ist erotischer als natürliche, ungeschminkte Lippen (37 Prozent). Heiße Küsse mit rotem Lippenstift mögen dagegen nur 18,8 Prozent. Auffallend ist, dass die deutschen Männer ganz besonders auf Lippenbekenntnisse der natürlichen Art stehen. Nur acht Prozent finden einen rot geschminkten Mund erotisch, während sich immerhin 31,6 Prozent der Australier dafür begeistern können. Andere Länder, andere Farben: So bevorzugen Japaner eher die mädchenhafte Variante. Bei mehr als einem Drittel von ihnen steht Rosa als Lippenfarbe hoch im Kurs (35 Prozent).

Zungenspiele sind nicht jedermanns Sache

"Küssen verboten!" heißt es allerdings, wenn jemand die wichtigsten Regeln nicht beherrscht. Am schlimmsten ist es, gegen den eigenen Willen von jemandem zum Küssen gezwungen zu werden - das sagen 49,2 Prozent aller Befragten. Frauen finden es zudem besonders abstoßend, wenn ihnen jemand die Zunge bis zur Atemnot in den Hals steckt (40,3 Prozent). Zu feuchte Lippen sind für jede zweite Engländerin ein Graus.

72,3 Prozent der Mexikanerinnen finden es hingegen abtörnend, wenn ein Kuss zu zurückhaltend ist. Was die eigenen Kussfertigkeiten angeht, üben sich Deutschlands Frauen in Bescheidenheit. Nur sieben Prozent halten ihre Künste für perfekt, bei den deutschen Männern sind hingegen 20 Prozent von der eigenen Perfektion überzeugt.

"Ein Kuss ist immer eine zärtliche Annäherung an einen anderen Menschen", meint Dipl.-Psychologin Sybille Weber. "Ein guter, sensibler Liebhaber wird deshalb stets versuchen, herauszufinden, was dem Partner beim Küssen gefällt. Ein guter Küsser wird man dann, wenn man immer wieder etwas Neues ausprobiert - sei es die Art und Weise zu küssen oder auch die Entdeckung küssenswerter Körperzonen."

Die Deutschen knutschen feurig, die Finnen im Auto

Die Handbremse festgezurrt, den Sitz zurückgestellt und los geht's: Für 17 Prozent der finnischen Männer ist das Auto der romantischste Ort zum Knutschen. Doch damit stehen sie international allein auf weiter Flur. 16,5 % Prozent der Deutschen kuscheln und küssen am liebsten vor einem prasselnden Feuer, was jedoch nur 1,5 Prozent der Japaner erfreut. Jeder Vierte von ihnen zieht hierfür den einsamen Strand vor. In einem Punkt sind sich aber alle Nationen einig: Mit dem richtigen Partner ist überall der ideale Ort zum Küssen, sagen 53,1 Prozent.

Bei starken, festen Männerlippen werden deutsche Frauen schwach

Groß, klein, breit oder eher schmal - wie sieht er aus, der ideale weibliche Kussmund? "Feucht und weich muss er sein", sagen mehr als zwei Drittel der japanischen (70 Prozent) und australischen (68,4 Prozent), aber nur 7,1 Prozent der portugiesischen und 6,1 Prozent der spanischen Männer. Letztere träumen vor allem von einem Schmollmund à la Brigitte Bardot (64,6 Prozent), was nur 2,6 Prozent der Norweger für kusswürdig halten. Frauen denken darüber insgesamt anders - vor allem die Europäerinnen. Sie küssen männliche Lippen am liebsten, wenn sie stark und fest sind. 44 Prozent der deutschen und 62 Prozent der schwedischen Frauen kriegen dabei weiche Knie.

Erdbeer oder Pfefferminz?

Mindestens ebenso wichtig wie die Form des Mundes ist bei einem Kuss auch der Geschmack. Während sich deutsche Frauen eher für Lippen mit Champagner-Geschmack begeistern (29 Prozent), macht Deutschlands Männer ein Erdbeermund wild (28 Prozent). Besonders erfrischend mögen es hier wiederum die Japaner: Sie schwören beim Küssen auf einen Hauch Pfefferminz (38 Prozent).

"Fast jede große Liebesgeschichte beginnt mit einem leidenschaftlichen Kuss", so Ilse Bröhl, Redaktionsleiterin beim Cora Verlag. "Auch in unseren Romanreihen wie zum Beispiel "Julia" oder "Blaze" wird diese süße Kunst ausgiebig gepflegt. Und welche Frau lässt sich nicht gern von diesen fantasievollen Szenen inspirieren?"

Im Hamburger Cora Verlag erscheinen jährlich mehr als 700 Liebesromane. Mit einer Auflage von rund 20 Millionen verkauften Bänden ist Cora absoluter Marktführer im Bereich der "Romances".

ots Originaltext: CORA
 


 

Augen-Flirt erfreut das Gehirn
Blickkontakt mit attraktivem Unbekannt aktiviert Streifenkörper
 

Britische Forscher wollen entdeckt haben, warum Menschen oft mit den Augen zu flirten beginnen. Blickkontakt mit einem unbekannten attraktiven Menschen erzeuge im Gehirn die Erwartung von Glücksgefühlen, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin Nature http://www.nature.com .
 

Der Hirnforscher Knut Kampe und sein Team vom Institute for Cognitive Neuroscience des Universitätscollege in London http://www.icn.ucl.ac.uk legten Versuchspersonen Bilder von Gesichtern vor. Gleichzeitig beobachteten sie das Gehirn der Probanden mit einem bildgebenden Verfahren.
 

Fanden die Versuchspersonen das gezeigte Gesicht interessant, wurde im Gehirn der untere Streifenkörper (Fachbegriff: Corpus striatum, einem Teil der Basalganglien im Großhirn) aktiv, wenn der Blick der abgelichteten Person auf den Beobachter gerichtet war. Der untere Streifenkörper regt sich immer dann, wenn das Gehirn angenehme Gefühle erwartet. War der Blick eines attraktiven Gesichtes abgewandt, senkte das die Aktivität des Streifenkörpers. "Der Blickkontakt mit einer attraktiven Person hat erfreulichere Folgen, als wir vermutet hatten", sagte Kampe.

 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:33:55
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