Microsoft verschiebt Flight Simulator 2002
Abbildungen des World Trade Centers verschwindet aus der
neuen Version
Der Software-Konzern Microsoft
http://www.microsoft.com
hat die Markteinführung des Computerspiels Flight Simulator 2002 auf
unbekannte Zeit verschoben. Das Unternehmen will die für Anfang Oktober
angekündigte Vorabversion wegen der Anschläge in den USA erst später
veröffentlichen. Ein Konzernsprecher hatte bereits am Wochenende bestätigt,
dass die bislang enthaltenen Abbildungen des World Trade Centers aus der neuen
Version verschwinden.
Auch für die aktuelle Version 2000 hat Microsoft eine Aktualisierung
angekündigt. Das Upgrade streiche eine Mission des Computerspiels, in der
Piloten den Anflug auf das World Trade Center üben können. Der Flugsimulator
war wegen der Befürchtung ins Gerede gekommen, die Terroristen könnten mit dem
Computerspiel den Anflug an das World Trade Center trainiert haben.
Microsoft-Sprecher Boris Schneider-Johne betonte, aufgrund der beschränkten
Darstellungsmöglichkeiten auf einem Computerbildschirm müsse der Spieler bei
weitem nicht alle Instrumente wie in einem richtigen Cockpit kontrollieren.
Jedoch kann der Flugsimulator die wesentlichen Elemente eines realen Flugs
darstellen. So hatte der Sportflugzeughersteller Chesna Microsoft mit einem
Zertifikat bescheinigt, dass das Spiel im Rahmen der technischen Möglichkeiten
auf einem PC realitätstreu sei (Siehe auch:
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=010912073) . Der Software-Konzern hat
jedoch nichts zu befürchten, da sich herausgestellt hat, dass die Terroristen
eine Ausbildung an realen Flugzeugen erhalten hatten.

Microsoft: Flight Simulator für Anschläge unzureichend
PC-Spiel bietet keine ausreichende Vorbereitung auf das
Fliegen
Microsofts Flugtrainingsprogramm Flight Simulator 2000 ist für die Anschläge
auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington nicht
verantwortlich zu machen. Dies sagte der deutsche Microsoft-Sprecher Boris
Schneider-Johne. Mit einem modernen Flugsimulator auf dem PC könne man sich
nicht ausreichend auf die Steuerung eines realen Jets vorbereiten.
Zwar sei es das Ziel solcher PC-Spiele, Cockpit und Flug möglichst
realistisch wiederzugeben. Aufgrund der beschränkten Darstellungsmöglichkeiten
auf einem Computerbildschirm müsse der Spieler jedoch bei weitem nicht alle
Instrumente wie in einem richtigen Cockpit kontrollieren.
Jedoch kann der Flugsimulator die wesentlichen Elemente eines realen Flugs
darstellen. So ist es möglich, mit dem Flight Simulator direkt auf das World
Trade Center zuzufliegen. "Neben Freizeitspielern setzen deshalb auch einige
Flugschulen in den USA das Spiel für bestimmte Übungen ein", so Schneider-Johne.
Der Sportflugzeughersteller Chesna etwa habe Microsoft mit einem Zertifikat
bescheinigt, dass das Spiel im Rahmen der technischen Möglichkeiten auf einem PC
realitätstreu sei.
Die bei den Anschlägen in New York beteiligten Flugzeugtypen Boeing 757 und
767 seien jedoch in dem Microsoft-Produkt nicht enthalten. Allerdings gebe es
für die Boeing 767 eine Erweiterung eines anderen Spieleherstellers. Microsofts
Flight Simulator 2000, der seit rund anderthalb Jahren auf dem Markt ist, gilt
unter Spielefreaks als das beste Spiel dieser Gattung.
