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Neuer Verhaltenskodex setzt europäische Maßstäbe
Die Pharmig sagt unseriösen Marketingmethoden endgültig den Kampf an.

"Wir haben einen entscheidenden Schritt in Richtung einer sauberen Branchenkultur gesetzt", freut sich Hubert Dreßler, Präsident des Branchenverbands Pharmig. "Es zeigt sich einmal mehr: Die österreichischen Pharma-Unternehmen haben ihre Hausaufgaben gemacht und sind Vorreiter in Europa."

Grund für die lobenden Worte ist ein neuer Verhaltenskodex, den sich die 110 österreichischen Mitgliedsfirmen der Pharmig (Marktanteil 95 Prozent) freiwillig verordnet haben und der mit 1. Jänner 2005 in Kraft tritt. Tatsächlich ist dieser neue Verhaltenskodex schärfer als vergleichbare Regelwerke anderer europäischer Länder und auch strenger als der Verhaltenskodex des europäischen Branchenverbands EFPIA. Zum Beispiel sieht der Pharmig-Verhaltenskodex im Fall eines schweren Verstoßes erstmals Sanktionsmöglichkeiten in Form von Geldstrafen in der Höhe von 20.000-100.000 Euro vor. "Einmalig ist die Durchsetzbarkeit der Entscheidungen, ein schiedsgerichtliches Urteil ist wie ein Titel in einem ordentlichen Gerichtsverfahren", betont Dreßler. "Damit ist bewiesen, dass unser Verhaltenskodex kein zahnloses Instrument ist, sondern ganz im Gegenteil die Zähne ganz schön scharf sind."

Weitere Bestimmungen des neuen Verhaltenskodex: Pharma-Veranstaltungen für Ärzte wie Kongresse, Symposien oder Workshops müssen der wissenschaftlichen Information oder Fortbildung dienen und grundsätzlich im Inland stattfinden. Die Mitnahme von Begleitpersonen ist generell unerwünscht - sollten diese aber dennoch mitreisen, so dürfen von den Pharma-Firmen künftig keinerlei Kosten mehr für die Organisation, Verpflegung oder Unterkunft übernommen werden. Im Klartext: Sollten die Ärzte ihre Ehefrauen oder Familienmitglieder auf Pharma-Veranstaltungen mitnehmen, müssen sie in Zukunft dafür selbst aufkommen. Und: Mitarbeiter von Pharmig-Mitgliedsfirmen dürfen im Zusammenhang mit geschäftlichen Kontakten ihrer Firmen keinerlei Sach- oder Geldgeschenke anbieten oder annehmen.

Den Pharmig-Verhaltenskodex gibt es bereits seit 1971, in den vergangenen Jahren ist er immer wieder verschärft worden. Jeder - egal ob Pharma-Firma, Hauptverband oder einzelner Patient - kann bei einem vermuteten Verstoß gegen den Kodex eine Beschwerde einbringen. Ein eigenes Gremium innerhalb der Pharmig geht dann der Frage nach, ob die Beschwerde zu Recht eingebracht wurde oder nicht - und kann auch gegebenenfalls Sanktionen verhängen. In weiterer Instanz entscheidet ein unabhängiges Schiedsgericht, dessen Beschlüsse dann auch bindend und wie ein Gerichtstitel exekutierbar sind. 2004 hat es exakt sieben Beschwerden gegeben, eine davon wurde als Verstoß gewertet. 2003 zählte die Pharmig elf Beschwerden, drei davon waren aus Sicht des Branchenverbands Verstöße. "Wesentlich ist, dass der Pharmig-Verhaltenskodex eine präventive Funktion hat", erklärt Jan Oliver Huber, Generalsekretär der Pharmig. "Jedes Jahr werden an die Pharmig rund hundert Anfragen gerichtet, ob diese oder jene Veranstaltung laut Kodex erlaubt ist oder nicht. Oder ob diese oder jene Werbung dem Verhaltenskodex entspricht oder nicht. Damit werden viele mögliche Verstöße bereits im Vorfeld verhindert."

Aus Sicht der Pharmig besonders erfreulich: Auch die Ärztekammer hat sich mittlerweile einen eigenen Verhaltenskodex verordnet, der an jenem der Pharmig angelehnt ist. Jan Oliver Huber: "Jetzt können wir endlich gemeinsam dafür sorgen, dass unsaubere Marketingmethoden abgestellt werden und ein für allemal der Vergangenheit angehören."


 

US-Pharmawerbung vor Einbruch
Bedenklichkeits-Zertifikate rücken Medikamente in schlechtes Licht

Die Pharmakonzerne Merck und Pfizer haben in jüngster Zeit schmerzstillende Medikamente vom Markt nehmen müssen oder die Werbungen dafür eingestellt. Im Vergleich zum Vorjahr sind insgesamt erhebliche Einbußen bei den Werbeeinschaltungen zu erwarten. Pfizer hat im vergangenen Jahr 87,6 Mio. Dollar alleine für Celebrex-Werbung ausgegeben. Bei Merck waren es 78 Mio. Dollar für Vioxx, das Ende September vom Markt genommen wurde. AstraZeneca gibt nach wie vor mehr als 200 Mio. Dollar jährlich für das rezeptpflichtige Medikament Nexium aus. Die Wolken am Himmel der 3,8-Mrd.- Dollar-Medikamentenwerbung verdichten sich jetzt zusehends, berichtet die New York Times http://www.nytimes.com .

Innerhalb weniger Wochen kam der erste Rückschlag für die Pharmakonzerne, als sie aufgrund einer Verordnung der US-Gesundheitsbehörde (FDA) eine "Black Box"-Warnung auf ihren Produkten anbringen mussten. Darauf steht geschrieben, dass diese Medikamente Suizidgedanken bei Kindern und Teenagern auslösen können.

Kritiker werfen der Medikamentenwerbung vor, sie habe sich in ein unreflektiertes Medium verwandelt. Die Entscheidung der FDA über die Anbringung der Black Box an der Verpackung ließ die Werbeeinschaltungen aus der Kategorie der "Reminder Ads" fallen, die alle Medikament beinhalten, die keine weiteren Informationen über etwaige Nebenwirkungen benötigen. Der Black-Box-Zusatz lässt Medikamente jedoch aus dieser Kategorie fallen.

Der Rückgang der Werbeeinschaltungen hätte in den USA fatale Auswirkungen. Vom Januar bis September dieses Jahres wurden bei den großen drei TV-Stationen während der allabendlichen Nachrichten-Sendungen TV-Spots für rezeptpflichtige Medikamente im Wert von 110 Mio. Dollar gesendet. Das entspricht 29 Prozent der gesamten Werbeumsätze in der Höhe von 376 Mio. Dollar. Vier Jahre davor lag der Anteil nur bei 13,8 Prozent.
 


 

UK: Schering setzt Pillenwerbung ab
Pharmakonzern respektiert geäußerte Bedenken

 

In Großbritannien hat der Pharmakonzern Schering eine Außenwerbe-Kampagne für "Levonelle" zurückgezogen. Bei dem Produkt handelt es sich um "eine Pille danach". Über 105 Beschwerden waren bei Medienbehörden eingegangen, berichtet der Media Guardian http://media.guardian.co.uk . Schering selbst erhielt auch einige Beschwerdebriefe. Die Headline der Plakate besagt "Immaculate Contraception. If only." Und weiter: "It might be Christmas time, but condoms still split und pills still get forgotten. So if your contraception lets you down, ask your pharmacist for Levonelle One Step." Dies sei feindlich gegenüber religiösen Inhalten und würde ungewollte Schwangerschaft und Abtreibung trivialisieren, so der Tenor der Beschwerden.

Der Pharmakonzern hat sich bereits für mögliche Beleidigungen entschuldigt und die Kampagne sofort gestoppt. Schering würde diesen Schritt als verantwortungsbewusstes Unternehmen machen aufgrund der Anerkennung der geäußerten Bedenken. Die Werbung sei als Wortspiel gedacht, um klarzustellen, dass es keine "unbefleckte Empfängnisverhütung" gibt.

Schering will Frauen jedoch weiterhin über Verhütung informieren. Dies sei vor allem jetzt für die bevorstehende Urlaubszeit von großer Bedeutung. Studien haben laut Schering ergeben, dass gerade dann Menschen öfters ungeschützten Sex haben, was zu einer höheren Abtreibungsrate im neuen Jahr führe.

Levonelle ist in Großbritannien für Mädchen älter als 16 Jahre und in den meisten Apotheken ohne Rezept erhältlich. Die Pille ist laut Eigendefinition "the easy way to ask for the morning-after-pill."
 
 


 

Medikamentenwerbung im Ansteigen
Konsumenten seit Vioxx-Skandal skeptisch

Die Ausgaben für Medikamentenwerbung, die in den USA seit sieben Jahren erlaubt ist, stiegen in den USA auf 3,8 Mrd. Dollar an, berichtet die New York Times. Diese Summe übertrifft sämtliche Werbeausgaben der Konzerne Coca Cola, Pepsi und CadburySchweppes zusammengenommen. Nach dem Skandal um das Schmerzmittel Vioxx rüstet sich die Pharmaindustrie für das neue Jahr mit einer weiteren Intensivierung ihrer Werbeaktivitäten.

Nach den Skandalen in der Pharmabranche fürchten die Pharmaunternehmen um ihre Möglichkeiten, verschreibungspflichtige Medikamente erfolgreich abzusetzen. Die Rückruf-Aktion von Vioxx rief unter den Konsumenten aber Skepsis über die Sicherheit von Medikamenten, die in der Werbung zu sehen sind, hervor. Das Marktforschungsinstitut Ipsos http://www.ipsos.com fand in einer Studie zur Haltung der Konsumenten gegenüber verschreibungspflichtigen Medikamenten heraus, dass die Wirkung von Medikamentenwerbung im Sinken begriffen sei.

Der stark ansteigende Konkurrenzkampf in der Branche, sowie auch die neue Mündigkeit der Patienten, sind Gründe für den steilen Anstieg der Ausgaben für Medikamentenwerbung. War der Patient noch bis vor zehn Jahren davon abhängig, seinem Arzt blind zu vertrauen, so kämen die Patienten heute, dank des Internet, ausgerüstet mit einer Fülle an Infomaterial zu ihrer Krankheit oder zu Medikamenten in die Ordinationen.


 

Pharmaindustrie profitiert von träger US-Werbe-Bürokratie
Regulierungsbehörde hilflos gegenüber Konzernen

Der Wirbel um den jüngsten US-Viagra-Spot zeigt in deutlicher Weise die Ohnmacht regulierender Behörden gegenüber Großkonzernen. pte berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=041117006 . Dem in den USA vorgeschriebenen Hinweis, auf Risiken und Nebenwirkungen der beworbenen Medikamente hinzuweisen, geht der Pharmakonzern Pfizer http://www.pfizer.com in keiner Weise nach. Erst nachdem der Spot bereits monatelang gesendet wurde und der Konzern ein breites Publikum erreichte, kam das Verbot durch die US-Food and Drug Adminstration http://www.fda.gov (FDA) vor drei Tagen, berichtet Business Week Online.

Das jüngst erlassene Verbot hebt die Ausmaße des Problems hervor. Unternehmen müssen erst spätestens ab dem Zeitpunkt der Erstausstrahlung- oder Veröffentlichung die Werbeunterlagen an die FDA übergeben. Wenn sich ein Unternehmen nicht an die von der FDA vorgeschriebenen Richtlinien hält, erfolgt die Reaktion dann zu spät, so wie im Falle des Viagra-Spots. Unternehmen nützen diesen langsamen Reaktionsmechanismus aus und stellen, entgegen den Vorschriften, Medikamente in übertrieben positiver Weise dar.

Mayo Duncan, Berater einer Konsumentenschützervereinigung, macht eine Änderung der Arbeitsweise innerhalb der FDA für diese Negativentwicklung verantwortlich. Bisher konnten lokale Mitarbeiter der FDA unabhängig von der Zentrale Warnungen an Unternehmen schicken. Neuerdings müssen alle Warnungen von der Zentrale genehmigt werden, was eine Verlangsamung des gesamten Prozesses zur Folge hat. Weiters warnt Duncan davor, dass die Konzerne die Grenze immer weiter überschreiten werden. Experten gehen sogar davon aus, dass die Richtlinien in dieser Hinsicht weiter gelockert werden.


 

Mayrhofer und Kwizda vereint

Die Mayrhofer Pharmazeutika GmbH war in den letzten Jahren durch umfassende Rationalisierungs- und Modernisierungsmaßnahmen sehr erfolgreich. Um diese Entwicklung langfristig abzusichern, sind die Gesellschafter der Firmengruppe Kwizda und Mayrhofer Pharmazeutika GmbH übereingekommen, ihre Unternehmen zusammenzuführen, wobei Kwizda die Gesellschaftsanteile von Mayrhofer übernehmen soll. Die Tätigkeiten beider österreichischer Familienunternehmen ergänzen sich in hervorragender Weise. Das Zusammengehen schafft die Voraussetzung für den langfristigen Bestand eines leistungsfähigen österreichischen Familienunternehmens und eine Verbesserung der Serviceleistung sowie die Erschließung von Synergiepotentialen.

Die Mayrhofer Pharmazeutika wird unverändert weitergeführt.

Durch den Zusammenschluss entseht eine österreichische Unternehmensgruppe mit 1150 Mitarbeitern.


 


 

Sanochemia legt beim Umsatz zu
Umsatzträger Galantamin mit zusätzlichem Potenzial in der Wirkstoffproduktion

Die am Neuen Markt notierte Sanochemia Pharmazeutika AG hat die vorläufigen Zahlen des Geschäftsjahres 2001/2002 (30.9) bekannt gegeben. Die Betriebsleistung (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderung) konnte nach Plan um 53 Prozent auf 23,9 Mio Euro gesteigert werden. Die Umsatzerlöse erhöhten sich um 40 Prozent auf 18,3 (Vorjahr 13,0) Mio Euro. Die angestrebte EBIT-Verbesserung (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) von minus 5,1 Mio. Euro auf minus 1,7 Mio Euro wurde trotz Restrukturierungskosten erreicht, teilte das Unternehmen heute, Mittwoch, ad hoc mit. http://www.sanochemia.at

Im Segment Synthese (Umsatzträger Galantamin- und Kontraktsynthese) konnte aufgrund eines hohen Auftragsvolumens für Galantamine die angestrebte Umsatzverdopplung auf 7,5 (Vorjahr 3,851 ) Mio Euro erzielt werden. "Galantamine - heute weltweit eingesetzt in der Demenztherapie - könnte schon bald ein breites Spektrum neuer therapeutischer Möglichkeiten eröffnen und so für Sanochemia zusätzliches Potenzial in der Wirkstoffproduktion erschließen", erklärte Investor Relations Manager Margarita Hoch.

Im Bereich Humanpharmazeutika (Hauptumsatzträger sind Kontrastmittel und Diagnostika) wurde das geplante Umsatzziel mit einer Steigerung von 17 Prozent auf 10,9 Mio Euro (Vorjahr 9,3 ) erreicht. "Auch hier wird die erwartete EBIT-Verbesserung zeigen, dass die Neustrukturierung der Diagnostiklinie bereits im abgeschlossenen Geschäftsjahr Früchte trägt", sagte Margarita Hoch. Alle pharmazeutischen Aktivitäten wurden in der neugegründeten Tochter Sanochemia Diagnostics, Neuss, Deutschland, zusammengefasst und unter eigenem Management gebündelt.

Die Ausschöpfung der Wachstumspotenziale in der EU und ausgewählten Exportmärkten erschließt ein deutlich größeres Marktpotenzial für Sanochemia und soll kurzfristig wesentliche Ergebnisbeiträge liefern. In der EU wird mittelfristig ein Marktanteil von 8-10 Prozent angestrebt. Die Gesellschaft rechnet trotz schwierigen Marktumfeldes im Gesundheitswesen auch 2003 wieder mit einem Wachstum von 10 - 20 Prozent.

Die Aktie des Unternehmens hat sich im Jahresverlauf nur zwei Monate lang positiv entwickelt. Ihren Höchststand erreichte sie im Februar bei 25 Euro. Seither ist der Kurs kontinuierlich auf zuletzt 6,7 Euro gesunken.


 

Pharmig relauncht Homepage
Mehr Übersichtlichkeit, bessere Bediener-Freundlichkeit und neue Inhalte
 

Ab heute, Montag, präsentiert sich die Website der Pharmig, Vereinigung pharmazeutischer Unternehmen ( http://www.pharmig.at ) in einem neuen Outfit, das für mehr Übersichtlichkeit, bessere Bediener-Freundlichkeit und durch neu hinzugekommene Inhalte für noch mehr Information und Service sorgen soll.
 

Auf dieser Website befinden sich neben Seiten für Journalisten ("News") eine Fülle von Informationen aus dem Pharma- und Gesundheitsbereich. Publikationen und Broschüren, Statistiken, Gesetzestexte und Service-Seiten können abgerufen werden. Das österreichische Arzneimittelgesetz in seiner gültigen Fassung ist - wahrscheinlich einzigartig im Internet - als Volltext-Suchdatenbank auf der Website zu finden. Seit 2000 bietet die Pharmig-Homepage auch eine Jobbörse für den Pharma-Bereich an. - Grundsätzlich ist die Pharmig-Homepage in einen allgemein zugänglichen Teil und einen Password-pflichtigen Teil für Mitgliedsunternehmen gegliedert. Viele Inhalte sind auch in englischer Sprache verfügbar.
 

Neue Inhalte
 

Neu hinzugekommen sind die Segmente "Arzneimittelrecht und Zulassung" (z.B. div. Gesetze und Verordnungen, Rundschreiben des BMSG), "Europäische Union" (EU-Pharmarecht, Transparenzrichtlinie, relevante Guidelines), sowie eigene Seiten für (angehende) PharmareferentInnen und eine erweiterte Link-Sammlung.
 

Die Pharmig bietet auf ihrer Homepage nun auch ihre Unterrichtsmaterialien "Die Welt der Arzneimittel", die bisher als CD-ROM verfügbar waren, an. Diese Unterrichtsmaterialien wurden vom Unterrichtsministerium für den Gebrauch an Schulen approbiert. Neben den rein unterrichtsrelevanten Themenbereichen erhalten Lehrer und Schüler genauso wie alle anderen Interessierten fundierte Einblicke in die faszinierende "Welt der Arzneimittel", also zu Forschung und Entwicklung, der Produktion von Arzneimitteln, wirtschaftlichen Aspekten von Medikamenten, u.v.m. Selbstverständlich wird auch gesundheitserzieherischen Bereichen, wie etwa einem vernünftigen Umgang mit Medikamenten, Krankheits-Prävention, Sucht-Prävention, etc. entsprechender Raum gewidmet. Grafik- und Bildmaterial, sowie Arbeitsblätter und Overhead-Folien zum Download runden das Angebot ab.

Pharmig-Website gut besucht
 

Heute erfreut sich die Homepage, die auf zielgerichtete Inhalte und Interaktivität setzt, großer Beliebtheit: im Jahr 2001 konnten täglich im Durchschnitt 866 BesucherInnen "begrüßt" werden.


 


 

Genmanipulierter Riese entsteht: MedImmune schluckt Aviron
Übernahmepreis beträgt 1,5 Mrd. Dollar
 

Das US-Biotechnologieunternehmen MedImmune http://www.medimmune.com schluckt den Impfstoffentwickler Aviron http://www.aviron.com und mutiert damit zum Riesen in der Branche. Der Kaufpreis belaufe sich auf 1,5 Mrd. Dollar und werde mittels Aktientausch beglichen, teilten die Unternehmen heute, Montag, in einer Aussendung mit. "Wir werden zusammenarbeiten, um das erfolgreichste Unternehmen der Biotech-Industrie aufzubauen", erklärte MedImmune-CEO David M. Mott. Die Transaktion soll bis zum ersten Quartal 2002 abgeschlossen sein, signifikante Wachstumsschübe werden aufgrund des Deals ab 2004 erwartet.
 

Die beiden Unternehmen würden sich strategisch exzellent ergänzen. Die Akquisition sei eine perfekte Gelegenheit, substanzielles Wachstum sowohl kurz- als auch langfristig zu generieren, meinte Mott weiter. Mit Avirons Grippeimpfstoff FluMist und dem eigenen Paradeprodukt Synagis habe man nun als eine der wenigen Biotechnologieunternehmen zwei Produkte mit einem jährlichen Umsatzpotenzial von mehr als einer Mrd. Dollar im Portfolio. FluMist soll 2002 auf den Markt kommen und zwischen 2003 und 2006 hohe Gewinne einfahren.
 

http://investor.medimmune.com/news/20011203-66085.cfm



 

Sanochemia muss (noch) hohe Verluste hinnehmen
Wiener Pharmaunternehmen rechnet 2002 mit "deutlich positivem Jahresergebnis"
 

Das am Frankfurter Neuen Markt notierte Wiener Pharmaunternehmen Sanochemia http://www.sanochemia.at/ hat im Geschäftsjahr 2000/2001 trotz steigender Umsätze (plus 18 Prozent auf 13,04 Mio. Euro) ein schlechteres Ergebnis erzielt als im Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verringerte sich von 1,30 Mio. Euro auf 166.000 Euro und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verschlechterte sich von minus 1,21 Mio. auf minus 5,08 Mio. Euro. Im laufenden Geschäftsjahr 2001/2002 soll aber alles anders werden: Aufgrund steigender Gesamtumsätze, besserer Margen aus dem Synthesegeschäft und substanzieller Erträge aus Zahlungen aus Forschungskooperationen wird ein "deutlich positives Jahresergebnis" erwartet, teilte das Unternehmen heute, Dienstag, in einer Aussendung mit.
 

Das stark negative EBIT im vergangenen Geschäftsjahr begründet Sanochemia zum einen mit einer außerplanmäßigen Firmenwertabschreibung der 75-Prozent-Beteiligung an Goldham Pharma (minus 1,67 Mio. Euro). Zum anderen wurden deutlich erhöhte planmäßige Abschreibungen durch den Erwerb von Produkt- und Vermarktungslizenzen zum Start der britischen Tochterfirma (über eine Mio. Euro) sowie eine gesteigerte Investitionstätigkeit in die Produktionsanlagen (minus 3,57 Mio. Euro) angeführt.
 

Das Segment Synthese mit dem stärksten Umsatzträger Galantamine (ein synthetisch hergestellter Alzheimer-Wirkstoff) konnte eine Steigerung von 21 Prozent auf 3,85 Mio. Euro erzielen. Nach der erfolgten FDA-Akzeptanz der Syntheseanlage im August und behördlicher Genehmigung für den Produktionsstart des Wirkstoffes wird in den nächsten Jahren ein starkes Umsatzwachstum aus diesem Bereich erwartet (siehe auch pte-Meldung: http://www.pte.at/pte.mc?pte=010822001 ). Eine nochmalige Erweiterung der Synthesekapazität ist in Planung, für 2002/2003 wird ein neuerliches Investitionsvolumen von vier Mio. Euro bereit gestellt, heißt es weiter.
 

Der Bereich Humanpharmazeutika trug mit einem Umsatz von 9,95 Mio. Euro (Vorjahr 9,17 Mio. Euro) "noch" zu zwei Drittel zum Konzernumsatz bei. Im Bereich Forschung und Entwicklung - sie beliefen sich auf 3,4 Mio. Euro - will das Unternehmen seine Aktivitäten verstärkt in der Selektion vielversprechender Wirkstoffmoleküle aus der eigenen patentierten Molekülbibliothek konzentrieren. Der überzeugende Erfolg bei der Einführung des Demenz-Präparates mit Wirkstoff Galantamine in den USA gebe Sanochemia Recht, heißt es weiter. Binnen weniger Wochen konnte eigenen Angaben zufolge bei den Neuverschreibungen ein US-Marktanteil von zwölf Prozent erreicht werden.
 


 

EU-Kommission verdonnert Vitaminkartell zu Rekordstrafe
Acht Hersteller zu insgesamt 855 Mio. Euro Buße verdonnert
 

Die EU-Kommission http://europa.eu.int/comm/index_de.htm hat gegen acht Vitaminhersteller wegen Beteiligung an acht Markt- und Preiskartellen zwischen September 1989 und Februar 1999 Rekordstrafen in der Höhe von insgesamt 855,22 Mio. Euro verhängt. Die höchsten Geldbußen müssen Hoffmann-La-Roche http://www.roche.com (462 Mio. Euro) - mit einem Anteil von 50 Prozent der größte Vitaminhersteller der Welt - und BASF http://www.basf.com (296 Mio. Euro) zahlen. Sie spielten die "Schlüsselrollen bei praktisch allen Absprachen", heißt es heute, Mittwoch, in einer Mitteilung der Europäischen Kommission.
 

Diese Absprachen seien nach den Worten von Wettbewerbskommissar Mario Monti "die schlimmsten Kartelle, gegen die die Kommission je ermittelt hat". Die Hersteller hätten zum Schaden der Verbraucher und zum eigenen - illegalen - Profit höhere Preise verlangen können, als dies bei echtem Wettbewerb möglich gewesen wäre. "Die Mitwirkung einiger Vertreter der obersten Führungsebene legt nahe, dass die Absprachen Teil eines an der Konzernspitze gefassten strategischen Plans waren, um den weltweiten Vitaminmarkt mit illegalen Mitteln zu beherrschen", so die EU-Kommission wörtlich.
 

Besonders schwer wiege der Umstand, dass die verbotenen Verhaltensweisen Substanzen betrafen, die wesentliche Bestandteile der Ernährung und als solche unabdingbar für ein normales Wachstum und ein gesundes Leben sind. Die Marktaufteilungs- und Preisfestsetzungsabsprachen habe auf eine Ausschaltung des Wettbewerbes bei den Vitaminen A, E, B1, B2, B5, B6, C, D3, Biotin (H), Folsäure (M), Betacarotin und Carotinoide in einer Vielzahl von Produkten (u.a. Tierfuttermittel, Kekse, Getränke, Medikamente und Kosmetika) gezielt.
 

Die Kartellmitglieder haben laut Aussendung für die diversen Vitaminprodukte jeweils Preise festgelegt und Absatzquoten zugewiesen, Preissteigerungen vereinbart und umgesetzt, Preisbekanntmachungen entsprechend ihren Vereinbarungen herausgegeben und die Produkte zu den vereinbarten Preisen verkauft. Außerdem schufen sie einen Mechanismus zur Überwachung und Sicherung der Einhaltung ihrer Vereinbarungen und kamen regelmäßig zusammen, um die Umsetzung ihrer Pläne zu besprechen.
 

Weiters abgestraft wurden Takeda Chemical Industries Ltd (Japan, 37.05 Mio. Euro), Daiichi Pharmaceutical Co Ltd (Japan, 23.4 Mio. Euro), Eisai Co Ltd (Japan, 13.23 Mio. Euro), Merck KgaA (Deutschland, 9.24 Mio. Euro), Solvay Pharmaceuticals BV (Niederlande, 9.10 Mio. Euro) und Aventis SA (Frankreich, 5.04 Mio. Euro). Gegen die übrigen fünf angeklagten Hersteller - die deutsche Lonza AG und die vier japanischen Firmen Kongo Chemical Co Ltd, Sumitomo Chemical Co Ltd, Sumika Fine Chemicals Ltd und Tanabe Saiyaku Co Ltd - wurden keine Geldbußen verhängt. Sie hatten ihre Teilnahme an den Absprachen in den betreffenden Produktmärkten (Vitamin H bzw. Folsäure) fünf Jahre vor Beginn der Kommissionsermittlungen oder noch früher eingestellt.
 

http://europa.eu.int/rapid/start/cgi/guesten.ksh?p_action.gettxt=gt&doc=IP/01/1625|0|RAPID&lg=DE
 


 

Pharmaunternehmen haben wenig Bock auf Internet
Nur 77 Prozent nutzen Web täglich – wenig Budget für Online-Auftritt
 

 Pharmaunternehmen nehmen das Web wichtig, der professionelle Umgang muss allerdings noch gelernt werden. Dies ergab eine im Juli/August durchgeführte Studie, deren Ergebnisse von Nagy´s Internet und Marketing GmbH (i@m solutions) http://www.immer.at präsentiert wurden. Nur 77 Prozent der insgesamt 87 Teilnehmer, deren Fragebogen ausgewertet werden konnte, nutzen das Internet täglich. Genutzt wird dabei vorwiegende der E-Mail Dienst. Die Studie basiert auf einer Online-Marktforschung der Top-40-Pharmaunternehmen in Österreich.
 

E-Mails werden von 53 Prozent noch am selben Tag beantwortet, bei vier Prozent dauert es allerdings länger als eine Woche. Während 51 Prozent das Internet als sehr wichtig erachten, bezeichnet jeder siebente Pharmamitarbeiter das Internet für das Unternehmen als wenig oder gar nicht wichtig. Das Internet wird mit 37 Prozent für Online-Recherchen genutzt, gefolgt von Informationen für Ärzte mit 32 Prozent und Konkurrenzvergleichen mit 25 Prozent. Die Schlusslichter bilden E-Business-Aktivitäten mit 14 Prozent sowie Infos für Kranke mit dürftigen zehn Prozent.
 

50 Prozent der Pharmaunternehmen konzipieren den Webauftritt firmen-intern. 21 Prozent beauftragen eine Internet-Agentur und 17 Prozent ihre eigene Werbeagentur. In den Pharmaunternehmen sind meist die Marketing-Abteilung oder eine eigene Internetabteilung mit je 31 Prozent für den Webauftritt zuständig. "Für Pharmaunternehmen hat das Internet noch nicht die Bedeutung wie für andere Unternehmen. Das Gesetz verbietet den Vertrieb von Produkten über das Internet", erklärte Nagy´s Kundenberater Thomas Windisch gegenüber pte. Dementsprechend sehen Pharmafirmen wenig Budget für ihren Webauftritt vor. Zwei Drittel geben jährlich rund eine Mio. Schilling für das Internet aus. Beim Großteil sind es sogar nur rund 300.000 Schilling.
 

Technische Grundlage der Untersuchung bildete das Online-Mafo-Tool ASKon health http://www.askonhealth.at . Das Tool wurde gemeinsam von Nagy´s und dem oberösterreichischen i@m Partner Datagain entwickelt. Die ASP-Lösung ermöglicht rasche und flexible Internet-Umfragen. Das Tool kann auf Firmenwebsites integriert werden. Die einmalige Lizenzgebühr für den elektronischen Fragebogengenerator inklusive Programmierung von maximal 25 Fragen beträgt rund 27.000 Schilling. Die Anwendungsmöglichkeiten im Gesundheitswesen sind Online-Panels bei Ärzten, Apothekern und Patienten bis hin zu medizinischen Anwendungsbeobachtungen.
 


 

Arzneimittelmarkt erstes Halbjahr 2001: Unwirtschaftliches Verschreiben  kostet 3,9 Mrd.

Das unwirtschaftliche Verschreiben von Arzneimitteln
durch die Ärzte hat die gesetzlichen Krankenkassen im 1. Halbjahr
2001 3, 9 Milliarden DM gekostet. Dies ergibt eine Analyse des
Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) auf der Basis aller
Verschreibungen für die 26,3 Millionen AOK-Versicherten. Durch
verbessertes Verordnungsverhalten könnten diese 3,9 Mrd. DM  laut
WIdO bei  gleichem Therapieumfang und gleicher Therapiequalität
eingespart werden. Diese Zahlen wurden in einer aktuellen
Modellrechnung über alle Produkte des AOK-Marktes des 1. Halbjahres
2001 ermittelt und auf die Gesetzliche Krankenversicherung
hochgerechnet.
  
   Das unwirtschaftliche Verordnungsverhalten der Ärzte unter dem
Einfluss des Pharma-Marketings zeige sich immer mehr  durch Zunahmen
bei den so genannten Me-Too-Präparaten. Bei den Me-Too-Präparaten
(Analogpräparaten) handelt es sich um neue Wirkstoffe, die lediglich
geringfügige Molekülvariationen bereits bekannter Wirkstoffe
darstellen und gegenüber diesen keinen therapeutischen Zusatznutzen
bringen. Während für die ursprüngliche Innovation oft schon
generische Alternativen existieren (durchschnittliche Packungskosten
von 33,50 DM), kostet ein patentierter Nachahmer im Schnitt 119,24
DM. Diese Me-Too-Präparate verzeichnen nun im 1. Halbjahr 2001 ein
Umsatzplus von 16,3%, während der Umsatz im generikafähigen Markt
stagnierte.
  
   Ersetzt man diese Verordnungen durch therapeutisch gleichwertige,
preisgünstigere Wirkstoffe, ergeben sich erhebliche
Wirtschaftlichkeitspotenziale. Das WIdO veröffentlichte dazu
Therapiebeispiele aus drei Analoggruppen
(pharmakologisch-therapeutisch austauschbare Wirkstoffe) gemäß
Arzneiverordnungs-Report 2000.
  
   Das umsatzstärkste Herz-Kreislauf-Mittel Norvasc, ein
Calcium-Antagonist mit dem Wirkstoff Amlodipin verzeichne im ersten
Halbjahr im AOK-Markt einen Umsatzzuwachs von 12,7 %. Es kostet in
der Therapie pro Tag durchschnittlich 1,45 DM. Ein
pharmakologisch-therapeutisch vergleichbarer Wirkstoff  stehe laut
Arzneiverordnungs-Report mit Nitrendipin zu Tagestherapiekosten von
0,20 DM zur Verfügung.  Der Einsatz von Nitrendipin führe, so das
WIdO,  zu einem Einsparvolumen, je nach Preis des eingesetzten
Generikums, von bis zu 85% in der Tagestherapie. Maximales
Einsparpotenzial im 1. Halbjahr 2001 in der GKV: 200 Mio. DM.
  
   Das umsatzstärkste Magen-Darm-Mittel im AOK-Markt  Pantozol mit
dem Wirkstoff Pantoprazol verzeichnete im 1. Halbjahr 2001 im
AOK-Markt einen Umsatzzuwachs von 39,2%. Die durchschnittlichen
Tagestherapiekosten betrugen 5,56 DM. Eine gleichwertige Therapie
kann gemäß Arzneiverordnungs-Report mit einem Generikum des
Wirkstoffs Omeprazol sichergestellt werden. Ein  solches Generikum
ist zu Tagestherapiekosten von 2,74 DM verfügbar. Die Substitution
würde hier je nach eingesetztem Generikum zu einem Einsparvolumen in
der durchschnittlichen Tagestherapie von bis zu 50% führen. Maximales
Einsparpotenzial im 1. Halbjahr 2001 in der GKV: 65 Mio. DM.
  
   Das Antidiabetikum Amaryl mit dem Wirkstoff Glimepirid
verzeichnete im 1. Halbjahr 2001 im AOK-Markt einen Umsatzzuwachs von
13,9%. Die durchschnittlichen Tagestherapiekosten betrugen 0,78 DM.
Eine gleichwertige Therapie kann gemäß Arzneiverordnungs-Report mit
dem seit 30 Jahren verfügbaren Glibenclamid gewährleistet werden, das
zu Tagestherapiekosten von 0,17 DM verfügbar ist. Die Substitution
würde hier je nach eingesetztem Generikum zu einem Einsparvolumen von
bis zu 80% führen. Maximales Einsparpotenzial im 1. Halbjahr 2001 in
der GKV: 85 Mio. DM.
  
   Allein diese drei Analogpräparate vereinen im ersten Halbjahr 2001
ein Wirtschaftlichkeitspotenzial in der GKV von bis zu 350 Mio. DM.
Dies wäre bei gleichem Therapieumfang und mit gleicher
Therapiequalität realisierbar. Die Verordnungsentscheidung für ein
noch  nicht lange am Markt verfügbares Me-Too-Präparat bedeute
außerdem häufig ein erhöhtes Qualitätsrisiko, wie die
Lipobay-Rücknahme gezeigt habe. Die therapeutische Entscheidung für
ein Generikum eines am Markt lange Zeit bewährten Wirkstoffes biete
hingegen auch mehr Arzneimittelsicherheit für den Patienten.
  
 


Galenica auf Erfolgskurs
Gewinnsteigerung dank neuen Geschäftsbereichen
 

Der Pharmakonzern Galenica http://www.galenica.ch hat im ersten halben Jahr 2001 rund 11 Prozent mehr Gewinn erzielt als in der vergleichbaren Vorjahresperiode. Dafür sei der Strategiewechsel und die Öffnung gegenüber allen Marktteilnehmern verantwortlich, teilt Galenica heute Freitag mit.
 

Der Nettoumsatz der Gruppe erhöhte sich im ersten Geschäftshalbjahr um 4,1 Prozent auf 1,05 Mrd. Franken, das Betriebsergebnis um 8 Prozent auf 29,9 Mio. Franken. Der Reingewinn stieg um rund 11,1 Prozent auf 28,5 Mio. Franken.
 

Die Umsatz- und Gewinnsteigerung führt Galenica auf ihren Wechsel vom reinen Pharmagrossisten zur neuen Struktur mit sechs Geschäftsbereichen zurück: 90 Prozent des Gewinnes werden von den Geschäftsbereichen Pharma International und Pharma Schweiz, Prewholesale, Services und Retail erzielt. Auf das ursprüngliche Geschäft, die Distribution, entfallen nur 10 Prozent des Betriebsergebnisses, der Betriebsgewinn ging in diesem Geschäftsbereich um 70 Prozent zurück. Laut Galenica ist dieser Rückgang auf die Liberalisierung des Grosshandelsmarkts zurückzuführen, der den Wegfall von fixen Margen zur Folge hatte.
 

Für das ganze Jahr 2001 rechnet die Galenica-Gruppe mit einer Gewinnsteigerung um 10 Prozent. Dies würde die sechste Gewinnerhöhung in Folge bedeuten.
 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:33:55
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