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Übernahme von ONE in Kürze
Wie wir aus internen und
gewöhnlich bestens informierten Kreisen erfahren haben, ist der Verkauf der
Österreichischen Fa. One nunmehr vollzogen. Bereits zum 1. September, spätestens
jedoch zum 1. Oktober erwartet One die Genehmigung der EU und damit auch den
Einzug der neuen Eigentümer, France Telecom und Mid Europa Partners ( eine
Fondgesellschaft ), samt neuem Geschäftsführer.
Das Unternehmen One wird
über kurz oder lang in Orange umbenannt werden – Orange ist bereits in der
Slowakei und in der Schweiz vertreten. Die Umbenennung wird von den
One-Mitarbeitern sehr bedauert, da eine sehr starke Identifizierung mit der
Marke One vorhanden ist.
Ausserdem wird bereits
mittelfristig mit Kündigungen gerechnet.
Tanja
Baumann

Wiener Ombudsmann der Finanzdienstleister
zieht Bilanz:
Qualifizierte Beratung für die Pensionsvorsorge bei Konsumenten gefragt
Nach 9 Jahren Tätigkeit als Ombudsmann der Fachgruppe Finanzdienstleister Wien
äußerst sich Mag. Johann Wally durchaus positiv über die Entwicklungstendenzen
in der heimischen Finanzdienstleistungsbranche: "Die Konsumenten sind sensibler
geworden und legen vermehrt Wert auf objektive Finanzberatung. Insbesondere im
Bereich der Pensionsvorsorge hat sich das Bewusstsein zum Handlungsbedarf im
Vergleich zu den vergangenen Jahren wesentlich zum Positiven verändert - hier
ist gute Beratung gefragt und wird auch in Anspruch genommen", resümiert der
Ombudsmann zufrieden.
Konsumenten durch unüberschaubares Vorsorgeangebot stark
verunsichert - Warnung vor Internet-Dienstleistungen
Die häufigsten Anfragen bezogen sich 2004 auf die Risikoaufklärung bei der
Wertpapierveranlagung, den schwankenden Wertpapiermarkt und standen im
Zusammenhang mit der Verunsicherung bei der privaten Pensionsversicherung sowie
-absicherung und den Schwierigkeiten bei der Kreditbeschaffung.
Die strengen und restriktiven Kreditvergabebestimmungen der Banken führen zu
einem höheren Bedarf an alternativen Finanzierungsmöglichkeiten am Markt.
Unbefugte in- und ausländische Anbieter nutzen diesen Umstand und bieten - meist
im Internet - unseriöse Kreditgeschäfte an. Konsumenten seien daher gewarnt und
mögen keine Kredit- und Veranlagungsangebote via Internet annehmen.
Beratung bei Fremdwährungskrediten oftmals mangelhaft
Im Bereich der Fremdwährungsfinanzierungen verbuchte der Ombudsmann im
vergangenen Jahr insgesamt 15 Anfragen. Diese waren alle auf die mangelnde
Beratung - meist seitens Banken - zurückzuführen und betrafen Tilgungsträger
infolge sinkender Wertpapierkurse.
2004: Keine Fälle für das Gericht
Generell ortet der Mediator zwischen Konsumenten und Finanzdienstleistern
aber eine massive Qualitätsverbesserung in der Finanzbranche. Die rund 87 im
Jahr 2004 bearbeiteten Fälle wurden zu 100 Prozent - auf außergerichtlichem Wege
- rasch und unbürokratisch im Sinne beider Parteien geklärt.
Rat an Konsumenten:
Vor Neuabschluss einer Veranlagung finanzielle Ressourcen und
sinnvollen Anlagezeitraum genauestens prüfen
Wer für die Zukunft mit Anlagen vorsorgen möchte, sollte sorgsam prüfen, wie
viel Geld tatsächlich regelmäßig für einen sinnvollen Anlagezeitraum angespart
werden kann. Die richtige Selbsteinschätzung beim Neuabschluss einer Veranlagung
kann Missverständnisse in punkto Anlagerisiko und Rendite meist im Vorfeld
vermeiden.
Zudem sollten Konsumenten die schriftliche Dokumentation ihrer Anlagewünsche
und -ziele vor der Unterzeichnung nochmals genau überprüfen und die Kopie
sorgsam aufbewahren, um spätere Unstimmigkeiten über das Protokoll zu vermeiden.
Über die Rolle der Finanzdienstleister meint der Ombudsmann weiter: " Es
besteht ein sehr hoher Bedarf an qualifizierter Beratung für die
Pensionsvorsorge. Finanzdienstleister haben dabei eine wichtige
volkswirtschaftliche Aufgabe zu erfüllen. Die Bevölkerung soll und muss
vorsorgen. Es liegt an der Beratung, ob und wie man das den Menschen auch näher
bringen kann."
Der Ombudsmann der Fachgruppe Finanzdienstleister der Wirtschaftskammer Wien
(
www.diefinanzdienstleister.at ) steht Konsumenten und Finanzdienstleistern
bereits seit 1996 bei Problemen im Rahmen von Geldanlage-Beratungen und
Finanzdienstleistungen mit Rat und Tat zur Seite. Die Überprüfung von
Gewerbeberechtigungen, die Meldung von unbefugten Beratern sowie die Vermittlung
zwischen Finanzdienstleistern und Konsumenten standen bei den insgesamt rd. 430
bearbeiteten Problemfällen im Mittelpunkt seiner Tätigkeit.
Mag. Johann Wally ist Wirtschaftstreuhänder, Steuer- und Vermögensberater,
seit 1997 Vorstandsmitglied der Fachakademie für Finanzdienstleister / FAF (
www.faf.at ) und fungiert als
gerichtlich beeideter Sachverständiger für Vermögensberater, Mitglied der
Prüfungskommission für Vermögensberater sowie als fachkundiger Laienrichter am
Arbeits- und Sozialgericht Wien.

Neues Business-Magazin
setzt auf Unternehmensberater
Advisory geht im Februar online und erscheint
erstmals Anfang Mai
Das Business-Magazin Advisory
http://www.advisory.at will ab Februar online und ab Mai auch als
Printprodukt Unternehmensberater und Unternehmen zusammenbringen. Das
von Martin Schwarz und Heinz Erdmann herausgegebene Magazin ist ganz auf
die Berichte diverser Unternehmensberater und Branchenanalysten
zugeschnitten. Analysen und Hintergrundberichte für die Branchen
Finanzen, Recht, Personal und Management, Medien, PR und Marketing, IT
und Telekom, Logistik, Automatisierung, Immobilien und Energie sollen
vor allem von "namhaften Unternehmensberatern" kommen.
"Unternehmensberater sind zentraler Bestandteil des redaktionellen
Konzepts", so Mitherausgeber Heinz Erdmann. Marktanalysen, Trendberichte
und Benchmark-Studien sollen in redaktionelle Form gegossen vor allem
bei Top-Managern und Entscheidungsträgern in Unternehmen auf Interesse
stoßen. Chefredakteur und Mitherausgeber Martin Schwarz sieht darin
sogar eine "neue Art des Wirtschaftsjournalismus". Dementsprechend
versteht sich Advisory auch als Networking-Plattform zwischen
Unternehmen und externen Beratern, die in der "Projektbörse" des
Magazins zusammenfinden sollen. Das Interesse an einem derartigen
Angebot sei groß, meinen die beiden Herausgeber. So seien 55 Prozent der
österreichischen Unternehmen an mehr Transparenz bei Beratungsangeboten
interessiert.
Advisory ist als zweimonatliches Abomagazin im Direktvertrieb geplant.
Ab 24. Februar wird das Business-Magazin als E-Paper erstmals
erscheinen. Als Printausgabe soll die erste Nummer am 5. Mai vorliegen.
Später ist auch der Vertrieb in Deutschland vorgesehen. Mit deutschen
Vertriebspartnern werden derzeit noch verhandelt. |

Fremdwährungskredite auf
wirtschaftsblatt.at
Content Partnerschaft wirtschaftsblatt.at und Jakob
Prader GmbH.
"Die meisten Beiträge, die der Endverbraucher über Fremdwährungskredite
zu lesen bekommt sind entweder klar pro oder klar contra FX. Komplexe
Themen wie Konvertierungskosten oder Zinsänderungsrisikomanagement
bleiben in der Regel unbesprochen. Die Jakob Prader GmbH. unterhält
einen eigenen redaktionellen Dienst und bearbeitet das Thema mit
Fundamentalanalysten, Charttechnikern, Rechtsanwälten, Grafikern,
Softwareentwicklern & Kurs- und Zinsdatenlieferanten.
Das Ergebnis ist qualifizierter, nützlicher Content auf hohem Niveau,
und hat nichts mit dem Geschrei nach der billigsten Kreditrate zu tun."
Hyperlink:
http://www.wirtschaftsblatt.at/fwkredit/
Christian Drastil, Chefredakteur wirtschaftsblatt.at:
"Über 300.000 Österreicher haben heute einen Fremdwährungskredit. Wir
haben uns daher entschlossen, unseren Lesern einen eigenen
Redaktionsbereich anzubieten, in dem es ausschließlich um
Fremdwährungskredite geht. Die Suche nach einem kompetenten und
unabhängigen Contentlieferanten hat uns zur Jakob Prader GmbH.
gebracht."
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Milliardärs-Witwe Heidi Horten investiert
Vermögen in Österreich
Die auf ein Vermögen von über drei Milliarden Euro taxierte Kaufhauserbin
Heidi Horten hat sich in Wien ein millionenschweres, zweites Standbein
geschaffen. Das berichtet NEWS in seiner neuesten Ausgabe. Kernstück des Wiener
Horten-Vermögens ist die auf die Übernahme von Unternehmensbeteiligungen
spezialisierte "Depositum Holding GmbH". Über 184 Millionen Euro Anlagevermögen
sind dort gebunkert. Zwei lukrative Stiftungen mit einem geschätzten Vermögen
von rund 100 Millionen Euro komplettieren das Portfolio der 63-jährigen Horten.
Die gebürtige Österreicherin hat erst vor kurzem ihr langjähriges Wohndomizil
im Schweizer Tessin gegen eine 560 Quadratmeter Penthaus in bester Wiener
Innenstadtlage getauscht. Mit der Schweiz hält sie seither nur noch monetäre
Kontakte. Die Jet-Set-Lady lukriert die Überschüsse aus der Vermögensverwaltung
des Horten-Erbes in Höhe von rund 150 Millionen Euro pro Jahr.

Schulden: Anstieg um mehr
als 50 Prozent binnen eines Jahres!
Die Sorglosigkeit der Schuldner wird immer größer!
Der Inkassoverband Österreich ermittelt einmal
jährlich (Stichtag der neuesten Umfrage war der 31.12.03) die Höhe aller
bei seinen Mitgliedsbetrieben eingegangenen Aufträge sowie den
Auftragsstand als auch die von Inkassounternehmen des Verbandes
erfolgreich einkassierten Beträge.
Der Inkasso-Erfolg der Mitgliedsbetriebe konnte gegenüber dem
Vergleichszeitraum des Jahres 2002 um 42,28 Mio. gesteigert werden.
Insgesamt betrugen die einkassierten Beträge im Jahr 2002 121,3 Mio.
Euro, im Jahr 2003 163,58 Mio. Euro.
"Säumige Zahlungen bedeuten für Unternehmen verringerte Liquidität,
verringerte Leistungskraft und stellen eine bedeutende Erschwernis für
die heimische Wirtschaft dar", erklärt Manfred Ratz, Präsident von
Inkassoverband Österreich.
Die Tendenz ist steigend: So bearbeiteten im Jahr 2002 die
Mitgliedsbetriebe von Inkassoverband Österreich insgesamt 1 Mio.
Aufträge, während im Jahr 2003 eine 50-prozentige Steigerung auf 1,574
Mio. Aufträge zu verzeichnen war.
"Nicht nur bei der Zahl der Aufträge ist eine besorgniserregende
Steigerung festzustellen, sondern auch bei der Gesamtsumme aller offenen
Aufträge inklusive der Klagefälle, denn diese betragen derzeit 2,048
Mrd. Euro", erklärt Präsident Manfred Ratz. Dies bedeutet annähernd
einen Anstieg um 62 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Jahres
2002, damals betrug die Summe 1.27 Mrd. Euro.
Im Jahr 2003 gingen 792.050 neue Aufträge bei den Mitgliedsunternehmen
ein. Das Volumen des Auftragseingangs betrug 746,92 Mio. Euro, was einer
Steigerung um rund 55 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, denn
2002 betrug diese Summe 479,8 Mio. Euro.
Inkassounternehmen: PPP-Modelle für die Optimierung des öffentlichen
Forderungsmanagements
PPP-Modelle bewähren sich bereits erfolgreich als alternative Wege zur
zügigen und kostengünstigen Modernisierung der öffentlichen
Infrastruktur. "Aufbauend auf die positiven Erfahrungen in diesem
Bereich hat der Inkassoverband Österreich eine Lösung angedacht, die für
alle Beteiligten eine Win-Win-Situation darstellt", erklärt Manfred
Ratz, Präsident von Inkassoverband Österreich.
PPP bedeutet Teilprivatisierung in Form einer befristeten Übertragung
von einzelnen Aufgabenbereichen durch die öffentliche Hand auf
Privatunternehmen. "Inkassounternehmen sind seit Jahrzehnten zur
Zufriedenheit ihrer Kunden im Mahnwesen tätig", erklärt Präsident
Manfred Ratz "und sind natürlich auch in der Lage öffentliches
Forderungsmanagement genauso effizient wie das private zu betreiben."
Dieses würde öffentlichen Körperschaften wie auch bisher schon
Unternehmen mehr Liquidität verschaffen.
"Das PPP-Modell würde eine umfassende Umstellung des öffentlichen
Forderungsmanagements bedeuten", erklärt Präsident Manfred Ratz. In
diesem Zusammenhang verweist er auf den Umstand, dass bereits jetzt
schon vereinzelt Gemeinden die Dienstleistungen von Inkassounternehmen
in Anspruch nehmen, um öffentliche Forderungen schnell, sicher und
kostengünstig abzuwickeln.
Weitere Aufgabenfelder für privates Inkasso von öffentlichem
Forderungsmanagement sieht Präsident Manfred Ratz in der Einbringung von
ausbleibenden Abgaben für kommunale Dienstleistungen wie Wasser- und
Kanalgebühren.
Die private Betreibung des Mahnwesens durch darauf spezialisierte
Unternehmen bietet eine Vielzahl von Vorteilen. Einerseits kann sich
eine öffentliche Körperschaft oder ein Unternehmen auf die jeweilige
Kernkompetenz konzentrieren und weiß andererseits das Inkasso in guten
Händen. Im Falle von Zahlungsverzug verfügt ein Inkassounternehmen über
die notwendigen technischen, administrativen und personellen Ressourcen,
damit Gläubiger so schnell wie möglich zu ihren berechtigten Forderungen
kommen.
Die öffentliche Verwaltung hinkt, was das Outsourcing des Mahnwesens
betrifft, hinter privaten Unternehmen hinterher, die bereits seit
Jahrzehnten das Mahnwesen und Inkasso zu ihrer Zufriedenheit von
Inkassounternehmen durchführen lassen. "Wir stellen", erklärt Präsident
Manfred Ratz, "einen diesbezüglichen Nachholbedarf im Bereich der
öffentlichen Verwaltung fest."
Kostenwahrheit
Inkassounternehmen können eine Entlastung der Allgemeinheit
gewährleisten, da säumigen Schuldnern die durch ihren Zahlungsverzug
tatsächlich anfallenden Kosten in Rechnung gestellt werden. "Die
kostenmäßige Durchsetzung des Verursacherprinzips", erklärt Präsident
Manfred Ratz, "können wir deshalb garantieren, da Inkassounternehmen als
Private eine weit effizientere Kostenrechung führen müssen, als dies
öffentliche Einrichtungen zu tun in der Lage sind." Dies sorgt für mehr
Gerechtigkeit, Entlastung der Allgemeinheit und trägt zu mehr Akzeptanz
durch die Bürger bei.
Überlastete Justizbehörden
Vor allem für den öffentlichen Bereich macht eine umfassende Lösung des
Mahnwesens Sinn, denn dadurch kommt es zu einem effizienten
Forderungsmanagement und zu einer administrativen Entlastung der
Körperschaften und Gerichte. "Optimierte Zusammenarbeit zwischen
öffentlicher Hand und der Inkassowirtschaft schafft auch für
Justizbehörden eine Win-Win-Situation", erklärt Präsident Manfred Ratz,
"denn dadurch könnten auch sie - trotz geringer werdenden Personalstands
- von derzeit bestehender Überlastung befreit werden.
Inkassounternehmen sind - bei Ausbleiben von Zahlungen - in der Lage,
ohne Zeitverlust mit ihrer Kernkompetenz zu punkten und Schuldner mit
allen gesetzlichen Mitteln zur Zahlung zu bewegen. Was, wie die
Statistik des vergangenen Jahres beweist, zur Zufriedenheit der
Gläubiger bewerkstelligt wird. So konnten die im Inkassoverband
Österreich organisierten Unternehmen im Jahr 2003 163,58 Mio. Euro - um
42,28 Mio Euro mehr als im Jahr 2002 - für Gläubiger inkassieren.
Als außerordentlich notwendig sieht Präsident Manfred Ratz eine
einheitliche gesetzliche Regelung für das öffentlichen
Forderungsmanagement in diesem Bereich, da zur Zeit nur ein kleiner Teil
unter die Rechtshoheit des Bundes fällt. "Ich bin davon überzeugt",
meint Präsident Manfred Ratz, "eine Änderung auf Bundesebene würde auch
Vorbildwirkung für Länder und Gemeinden haben, denn die Privatisierung
des Forderungsmanagements hätte zur Folge, dass auch die Liquidität
öffentlicher Stellen ein Stück verbessert werden könnte."
EINSCHÄTZUNGEN DES INKASSOVERBANDES
Aus der Mitgliederbefragung des Österreichischen Inkassoverbandes (Stand
September 2004) geht hervor - wie der Präsident des Inkassoverbandes
Österreich Manfred Ratz und Pressereferent Gerald Waffek präsentierten
-, dass für das Nichtzahlen von fälligen Rechnungen bei privaten
Schuldnern alle im Dachverband Inkassoverband Österreich vereinten
Unternehmen Überschuldung und Arbeitslosigkeit als Ursache nannten.
Gefolgt von dem Umstand des vorsätzlichen Nichtzahlens, das als Ursache
von 37,5 Prozent genannt wurde.
Als Hauptursache privater Schulden sieht Präsident Manfred Ratz den
Handy-Boom, Versandhaus-Bestellungen, überzogene Gehaltskonten,
Leasingschulden und nicht leistbare Freizeitaktivitäten. Darüber hinaus
besteht bei vielen Menschen nach wie vor nur wenig "Gefühl" für den
Euro, was dazu führt, dass sich viele von ziffernmäßig kleinen Beträgen
zu in Summe übermäßigen Ausgaben verleiten lassen.
Bei gewerblichen Schuldnern meinten 95,8 der befragten
Inkassounternehmen, dass Schulden auf Überschuldung sowie Umsatzschwäche
zurückzuführen sind. Rund 70 Prozent der befragten Inkassounternehmen
meinten, dass auch das bewusste Ausnützen der Zahlungsziele sowie
Überschreitung derselben für schlechte Zahlungsmoral verantwortlich zu
machen ist. Rund 29 Prozent der Unternehmen sehen als Ursache dafür aber
auch vorsätzliches Nichtzahlen.
Derzeit haben nach Einschätzung der befragten Inkassounternehmen
folgende Gruppen die größten Zahlungsprobleme zu verzeichnen: Die
Bauwirtschaft (von der Hälfte aller Inkassounternehmen genannt), gefolgt
von Textilwirtschaft, EDV und neuen Medien sowie den Privaten (von 45,8
Prozent aller Inkassounternehmen genannt). An dritter Stelle findet sich
die Lebens- und Genussmittelindustrie, die von 41,6 Prozent aller
Inkassounternehmen genannt wurden.
Für nächstes Jahr erwarten die Mitglieder des Inkassoverbandes
Österreich zu 95,8 Prozent ein Ansteigen der privaten und zu 79,1
Prozent ein Ansteigen der gewerblichen Insolvenzen. |

Große Gewinne mit kleinen
Fonds
27 Prozent Performance jährlich mit der Strategie des
österreichischen Aktienfonds Antares
243 Prozent bzw. 27 Prozent jährlich brachte die dem
österreichischen Aktienfonds "Antares US Small Caps Protected Growth"
Fonds (
http://www.powerfund.net ) zugrundeliegende Strategie über einen
Zeitraum von fünf Jahren. Diese Strategie wurde im Rahmen eines
geschlossenen Fonds entwickelt und steht durch die Änderung einer
gesetzlichen Rahmenbedingung seit kurzem nun auch für Privatanleger zur
Verfügung. Ziel des Fonds ist die Verdoppelung des Kapitals in fünf
Jahren, d.h. die Vervierfachung jedes zehnte Jahr.
Trotz der anhaltenden Dollarschwäche (der Antares Fonds notiert in Euro)
konnte in den letzten Wochen ständig ein neues all-time-high erreicht
werden. Die Monatsperformance im November fiel mit einem Plus von elf
Prozent besonders signifikant aus.
Der Antares Fonds zeigt eine hohe Unabhängigkeit zu Aktien- und
Anleihemarkt und eröffnet auch bei fallenden Märkten erhebliche
Gewinnmöglichkeiten. Damit sind Sie in diesem Fonds immer richtig
investiert - und dies schafft eine langfristige Zufriedenheit beim
Anleger und Kunden.
Der Fonds kann unter dem ISIN-Code AT0000617568 bei jeder Bank geordert
werden. Für Vertriebspartner steht ein attraktives Vertriebsmodell zur
Verfügung. Die Performance-Kennzahlen sind unter
http://www.powerfund.net/files/antares_d.pdf täglich abrufbar.
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| Wirtschaft verzichtet auf
Euro-Millionen
Die Brieftaschen der Österreicher sind prall gefüllt
mit Kundenkarten. Doch die Unternehmen, die sie ausstellen, schöpfen
deren Potential kaum aus.
3% vom Einkaufswert eines Jahres als Gutschrift und eine
Glückwunschkarte zum Geburtstag - das ist in der Regel alles, was dem
Konsumenten die Stammkundenkarte bei einem österreichischen Unternehmen
einbringt. Wie viel Kundenbindung lässt sich damit wohl erzeugen? Setzt
man das in Verhältnis zu den Investitionen für das CRM-System, ergibt
sich ein dramatisches Missverhältnis.
"In Wahrheit liegt hier ein millionenschweres Umsatzpotential brach, das
die Unternehmen gewinnträchtig nützen könnten", betont der
Datawarehouse-Experte Mag. Norbert Kainc.
Man müsste nur die unterschiedlichen Datenpools eines Unternehmens
sinnvoll miteinander verknüpfen. "Im Lauf der Zeit werden für
verschiedene operative Einsatzbereiche wie Kassa, Lager, Bestellwesen
oder eben CRM spezifische EDV-Systeme zugekauft oder entwickelt. Diese
Systeme bestehen nebeneinander. Die mangelnde Konsolidierbarkeit ihrer
Daten kostet die Unternehmen enorm viel Geld", so Kainc weiter. Er hat
sich mit dem Management Consulting Unternehmen CONFIRM darauf
spezialisiert, unternehmensspezifische Analyseplattformen zu entwickeln,
die genau diese Konsolidierung managementrelevanter Daten realisieren.
Für Unternehmen und ihre Kundenbindungsprogramme eröffnen sich damit
völlig neue Möglichkeiten. Das Management wird in die Lage versetzt,
frühzeitig individuelle Angebote zu präsentieren. Dazu ein Beispiel aus
der Welt der Airlines. "Wenn ich einen Fluggast, dem nur noch 2000
Meilen zur Erreichung eines bestimmten Bonuspakets fehlen, rechtzeitig
vor Jahresende darauf hinweisen kann, darf ich wohl davon ausgehen, dass
er seinen nächsten Flug bei meiner Airline buchen wird", so Kainc.
Dazu aber muss eine Fluglinie die Kundendaten, die in der
Adressdatenbank gespeichert sind, mit jenen des Vielfliegerprogramms aus
einem anderen Datenpool auf kürzestem Weg verknüpfen können. Kunden
schätzen solche Dienstleistungen. Ihr Wunsch nach Mehrwert ist
schließlich eines der wichtigsten Motive, einem Unternehmen private oder
berufliche, in jedem Fall persönliche Daten bekannt zu geben.
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marion24 - hervorragendes
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"... let me beam you to your market!"
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Internetanschluss und eine Registrierung auf der Homepage
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Strategien für zukünftige Verbesserungen einzuführen.
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des
eigenen Unternehmens ermöglichen Vergleiche untereinander.
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bewerbenden Kundenzielgruppe werden Gebiete mit besonders geringem
Anteil an der gewünschten Zielgruppe herausgefiltert und nicht beworben.
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Werbematerialien vermieden.
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Für alle die Geomarketinganalysen nicht selber durchführen wollen,
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Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage
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Über die DVM Consulting GmbH:
Die DVM Consulting GmbH ist ein junges Wiener Unternehmen, welches
seinen Tätigkeitsschwerpunkt in der Entwicklung von marion24, sowie in
der Erstellung von kartographischen Internetauftritten (z.B.
Filialfinder) auf Open Source Basis hat.
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Großer Relaunch des Portals www.diegruender.at
Plattformeigenen Direct-Mail-Medien feiern einjähriges
Bestehen
Das Portal
http://www.diegruender.at - mittlerweile an die zweite Stelle der
europäischen Rangliste für Unternehmensgründer-Portale aufgerückt - wird nach
vierjährigem Bestehen einer gründlichen Frischzellenkur unterzogen. Ab Mitte
Februar werden mehr als 60.000 Unique Visitors mit einem völlig neuen Layout und
noch mehr Inhalt verwöhnt.
Die Umgestaltung der Website
http://www.diegruender.at betreffen sowohl den Aufbau als auch Inhalt und
Design. Das Portal, welches ursprünglich als Informationsseite für
Unternehmensgründer gedacht war, bietet heute darüber hinaus wertvolle Tipps im
Bereich Franchising, Betriebsnachfolger, Venture Capital und KMU und wird
mittlerweile auch grenzüberschreitend stark genutzt. Durch den gesteigerten
Werbewert dieses Mediums wird es auch in weiter Zukunft für alle User möglich
sein, die Leistungen dieses Mediums kostenlos einzusehen.
In einer Vielzahl an Kapiteln werden sämtliche gründer- und KMU-relevante Themen
abgehandelt, welche professionell aufbereitet sind, sodass sie auch für
Unternehmer ohne betriebswirtschaftliche Vorkenntnisse leicht verständlich sind.
Durch Tipps zu jedem einzelnen Kapitel wird neben der wichtigen Theorie auch der
Praxis Rechnung getragen. Bei der kompletten Strukturierung der Seite wird immer
auf den zusätzlichen Mehrwert für den User geachtet - beispielsweise findet man
hier die komplette Strukturierung eines Businessplanes Kapitel für Kapitel
aufgeschlüsselt, somit kann der User nach Anleitung seinen persönlichen
Businessplan erstellen.
Neben dem Relaunch gibt es für das Team einen weiteren Grund zum Feiern, nämlich
das einjährige Bestehen und damit die erfolgreiche Absolvierung des Testlaufes
der plattformeigenen Direct-Mail-Medien (gründer.news und fb news), welche
monatlich an Unternehmensgründer und Freiberufler ausgesendet werden. Neben den
interessanten Themen, welche redaktionell aufbereitet sind, bieten diese Medien
für Unternehmen eine hervorragende Möglichkeit der ergänzenden Produktwerbung.

FINANZOnline verkürzt den Amtsweg auf einen Mausklick
Die Arbeitnehmerveranlagung, früher besser bekannt als "Jahresausgleich" und
oft wenig freudvolle Begleiterscheinung des Jahreswechsels, wird zum
Heimspiel: Wer sich ab 20. Jänner online auf www.bmf.gv.at angemeldet hat,
kann ab 17. Februar seine Steuererklärung bereits via PC und Internet vom
Wohnzimmer aus erledigen. Unternehmern steht das neue Angebot für die Abgabe
der Umsatzsteuervoranmeldung zur Verfügung. Die Datenübermittlung zum
Finanzamt kann sowohl über ein Dialogverfahren (online Datenerfassung mit
komfortabler Benutzerführung) als auch über ein Datenstromverfahren (upload
offline erstellter Datenpakete) erfolgen. Finanzminister Karl-Heinz Grasser: "FINANZOnline
ist ein weiterer wichtiger Schritt im Umbau der Finanzverwaltung vom Amt zur
bürgernahen Servicestelle."
Besonderer Wert wurde naturgemäß auf die Datensicherheit gelegt:
Voraussetzung für den ersten Einstieg in das neue Verfahren ist die Anmeldung,
die ab 20. Jänner 2003 mit dem Online-Formular auf der FINANZOnline -
Einstiegsseite auf der Homepage des Finanzministeriums (http://www.bmf.gv.at)
erfolgen kann. Sofern die Anmeldedaten mit den bereits bei der
Finanzverwaltung vorhandenen personenbezogenen Daten (Grunddaten)
übereinstimmen, wird eine Teilnehmeridentifikation (TID), eine
Benutzeridentifikation (BENID) und eine persönliche Identifikationsnummer
(PIN) vergeben. Die Übermittlung dieser Zugangskennungen erfolgt durch
Zustellung mit Rückscheinbrief (RSa).
Bereits ab Jänner kann der Steuerzahler nach erfolgreicher Anmeldung rund um
die Uhr sein Steuerkonto einsehen und Anträge - etwa auf Rückzahlung -
einbringen. Ab 17. Februar 2003 wird es zudem möglich sein, Steuererklärungen
an das Finanzamt übermitteln bzw. personenbezogene Grunddaten wie Adresse oder
Bankverbindung zu ändern. Die Bürgerkarte, wie in manchen Berichten gemutmaßt,
braucht der Steuerzahler dafür nicht, ein diesbezüglicher Zugang für
Bürgerkartenbesitzer soll allerdings im Lauf des Jahres geschaffen werden.
Die Erstanmeldung für Einzelunternehmen, Personenvereinigungen und juristische
Personen kann nach wie vor nur durch persönliches Erscheinen bei einem -
allerdings beliebigen - Finanzamt erfolgen. Der jeweilige Einzelunternehmer
oder der gesellschaftsrechtliche Vertreter (z.B. Vorstand, Geschäftsführer)
muss dabei neben dem ausgefüllten Antragsformular auch einen Nachweis der
gesellschaftsrechtlichen Vertretungsbefugnis sowie einen amtlichen
Lichtbildausweis vorlegen. Sowohl der Einzelunternehmer als auch der
gesellschaftsrechtliche Vertreter kann sich allerdings auch durch einen
Bevollmächtigten vertreten lassen, wenn diesem eine beglaubigte
Spezialvollmacht erteilt wurde. Nach erfolgter Anmeldung werden ebenfalls die
Zugangskennungen vergeben, deren Übermittlung wahlweise durch persönliche
Übergabe am Finanzamt oder durch Zustellung mit Rückscheinbrief (RSa) erfolgen
kann.
Im Rahmen des bundesweiten Programms der Bundesregierung zum Thema "E-Government"
hat die Finanzverwaltung durch das elektronische Datenübertragungsverfahren
FINANZOnline bereits seit 1998 den "Amtsweg per Mausklick" realisiert. Dieses
Verfahren, das bisher nur von berufsmäßigen Parteienvertretern
(Wirtschaftstreuhändern, Notaren, Rechtsanwälten) benutzt werden konnte, wird
nach umfangreichen Vorarbeiten allen Bürger und Unternehmern geöffnet.
Für Fragen zum neuen Angebot steht von Montag bis Freitag in der Zeit von 8.00
bis 18.00 Uhr eine "FINANZOnline - Hotline" unter der Nummer 0810 / 22 11 00
österreichweit zum Ortstarif zur Verfügung. Weitere Informationen sind auch im
Internet (http://www.bmf.gv.at/egov/fonline) nachzulesen.

Managementexperte kritisiert Aposteln der New Economy
Der
Börsencrash und die "Inkompetenz der Berater"
Der Schweizer
Managementexperte Fredmund Malik kritisiert in seiner aktuellen Kolumne für das
Manager Magazin
http://www.manager-magazin.de die verfehlten Ratschläge von Beratern,
Trainern, Wissenschaftlern und Journalisten in der Phase des Börsen- und
Internetbooms. Die jetzige Börsenkrise wäre nach seiner Auffassung vermeidbar
gewesen. "Das einzig Gute an der eingetretenen Entwicklung ist, dass man die
Inkompetenz jetzt ganz leicht erkennen kann. Sie ist überall dort gegeben, wo
die Modewellen und Irrlehren der 90er Jahre entstanden und lauthals in die Welt
getragen wurden. Daher ist zu empfehlen, zur Vermeidung weiteren Schadens immer
nachzusehen, welche Meinungen jemand in den zurückliegenden Jahren vertreten hat
und wie er sich heute rechtfertigt", so Malik.
Wer die New Economy hochgejubelt habe, verstehe nichts von Wirtschaft. Wer
Shareholder Value und Börsenwertsteigerung propagierte, habe gefährlich wenig
Ahnung von richtiger Unternehmensführung. Wer Stock Options für Manager
forderte, ist naiv, weil er glaubte, an der Börse zeige sich die
unternehmerische Leistung. "Die meisten E-Business-Apostel sind Träumer und
Phantasten. Leute, die bei den Gründerwettbewerben dabei waren, von Business
Models, Business Angels und Money Burnrate faselten, sind Ignoranten. Wer den
Unfug von einer ewig steigenden Börse vertrat, ist historisch ungebildet oder
latent betrügerisch", führt Malik aus.
Es sei zu erwarten, dass eine große Zahl von Leuten, die in diese Kategorien
fallen, ihre Meinungen wie die Hemden wechseln und so tun, als hätten sie es
immer schon besser gewusst, nie Unsinn vertreten und früh gewarnt. Sie würden
ihre Fahnen nach dem Winde drehen und hoffen, dass niemand auf die Idee komme,
ihren früheren Blödsinn zu recherchieren. Sie seien meistens nicht nur
inkompetent sondern auch opportunistische Wendehälse.
"Man sollte solchen Typen keine Chance geben, gleichgültig welche Titel, Ränge,
Statussymbole und Funktionen sie haben. Dummheit ist zwar nicht strafbar, aber
man kann sie decouvrieren und anprangern. Vor allem sollte jene Dummheit
gesellschaftlich geächtet werden, die nicht einem prinzipiellen Mangel an
geistigen Fähigkeiten entspringt, sondern einem Mangel an Gewissenhaftigkeit und
Sorgfalt. Das ist nicht ganz leicht, wenn diese Art der Dummheit in der
beeindruckenden Maske des Experten auftritt, mit der Pose der Unfehlbarkeit
vorgetragen und Kritik mit dem Pathos der Empörung erwidert wird", schreibt
Malik. Führungskräfte aller Organisationen müssten heute auch die Aufgabe und
Verantwortung übernehmen, unbescheidenen Intellektuellen keine Plattform zu
bieten, von wo aus sie Schaden anrichten können, und sie sollten den Mut haben,
sie zu entfernen - aus Stabsorganisationen, Redaktionsteams, Beraterlisten und
aus dem Ausbildungsbereich. Wenn man den geistigen Schrott entsorge, erreiche
man eine höhere ökonomische Wirksamkeit, so Malik.
Maliks kritische Einschätzung der New Economy bestätigt der Vorstandschef des
Beratungshauses Heaven2
http://www.heaven21.com , Marek Wojcicki: Viele Internetunternehme seien in
kurzer Zeit wahnsinnig schnell gewachsen. "Es lag aber nicht an den eigenen
Marktaktivitäten, sondern an der gigantischen Kundennachfrage", sagt Wojcicki.
Als sich die Nachfrage abschwächte, konnten die meisten neuen
Internetunternehmen das Steuer nicht mehr herumreißen. In der Zeit des
Internethypes wurden die jungen Unternehmer von allen mehr oder weniger in Watte
gepackt: Von der Beraterseite, von den Analysten, von den Banken und von der
Wirtschaftspresse. "Es gab eigentlich niemanden, kein Korrektiv, das denen
gezeigt hätte, es geht nicht nur darum, sich von einer Finanzierungsrunde in die
nächste zu begeben, sondern es geht auch darum, ein neues Geschäft aufzuziehen.
Die Finanzwelt hat die geschäftlichen Risiken ignoriert und nur auf schnelles
Wachstum gehofft. Es gab keine kritische Reflektion - alle waren zu gefräßig",
kritisiert der ehemalige International Partner von Arthur Andersen.

Euro - bedingte Preissteigerungen in Österreich
Wie der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) Wim Duisenberg nunmehr
zugestanden hat, kam es im Zuge der Euro-Bargeldeinführung doch zu einem
"gewissen Anstieg von Preisen". "Die Europäische Zentralbank bemerkt reichlich
spät, was für jeden österreichischen Verbraucher seit längerem offenkundig
ist" empört sich Konsumentenschutzminister Böhmdorfer.
Insgesamt habe, so der Präsident der EZB, die EURO-Bargeldeinführung zwar nur
bis höchstens 0,2 Prozentpunkte zur Inflation beigetragen. In einigen
Bereichen des Einzelhandels und in der Gastronomie habe es aber
überdurchschnittliche Preissteigerungen gegeben. Dies habe bei Verbrauchern,
die sich bei der Beurteilung der Preisentwicklung naheliegender Weise an den
Gütern des täglichen Gebrauchs orientieren, den Eindruck massiver
EURO-bedingter Preissteigerungen hervorgerufen.
Diese späte Einsicht der EZB ist umso erstaunlicher, als in Österreich die
gleiche Entwicklung bereits Ende Juni 2002 in einem Bericht der
Euro-Preiskommission festgestellt wurde. Auch in Österreich kam es vor allem
in der Gastronomie sowie bei wesentlichen Gütern des täglichen Bedarfes
(Treibstoffe, Gemüse, Obst und Fleisch) bis zur Jahreswende 2001/2002 und auch
während des abgelaufenen Jahres zu überdurchschnittlichen Preissteigerungen.
Für besondere Empörung sorgte das Verhalten der Raiffeissenlandesbank NÖ-Wien.
Diese wollte aus Anlass des mit der EURO-Einführung zusammenhängenden
Verbotes, für Bankomatbehebungen im europäischen Ausland höhere Gebühren als
im Inland zu verlangen, ganz einfach für Bankomatbehebungen im Inland massive
Gebühren einführen. Diese auf breites Unverständnis stoßende Absicht konnte
zwar - nicht zuletzt durch den energischen Einsatz von
Konsumentenschutzminister Böhmdorfer - unterbunden werden. Geblieben ist bei
den österreichischen KonsumentInnen die Bestätigung ihres Eindruckes, auf
Grund der EURO-Einführung zur Kasse gebeten zu werden.
"Befremdlich ist für mich vor allem auch der Zeitpunkt der Erklärung des
EZB-Präsidenten," kritisiert Böhmdörfer. Offensichtlich habe man das
Weihnachtsgeschäft nicht stören wollen und auf den allgemeinen
Weihnachtsfrieden gehofft. "Die österreichischen KonsumentInnen können aber
sicher sein, dass ich auch in Zukunft die Preisgestaltung der österreichischen
Wirtschaft genau im Auge behalten werde", verspricht Böhmdorfer.

mobilkom austria gründet als weltweit erster
Mobilfunkbetreiber eine Bank
A1 Bank AG als 100%-Tochter von mobilkom austria
Durchführung von Transaktionen für m-commerce - bisherige Services im Bereich
m-commerce werden integriert - Ziel: einheitlichen Standard im mobilen
Zahlungsverkehr in Zusammenarbeit mit Österreichs Banken etablieren
"Das Handy ist das einzige Instrument, über das sicher und rasch an jedem Ort
und zu jeder Zeit Geldtransaktionen stattfinden können," so erläutert Dipl.-Ing.
Dr. Boris Nemsic, Generaldirektor mobilkom austria, die Gründung der A1 Bank AG,
einer 100% Tochter der mobilkom austria AG & Co KG. Damit ist mobilkom austria
der erste Mobilfunkbetreiber weltweit, der über eine Bankentochter das Recht zum
Führen einer Bank erworben hat. Mobile Zahlungsfunktionen können nun über das
Handy installiert und juristisch einwandfrei etabliert werden. "Steigende
m-commerce Volumina machen es für alle Mobilfunkunternehmen nötig, diesen
rechtlich sicheren Schritt zu setzen. Dass wir hier wieder einmal die Weltspitze
anführen, determiniert unseren Ruf als Handyland Nummer 1."
Handynummer wird zum Verrechnungskonto
"Wir möchten in erster Linie den mobilen Handel für unsere bestehenden wie
zukünftigen m-commerce Partner sicherer gestalten und unsere
Geschäftsbeziehungen mit einem neuen Rechtsstatuts verbinden. Wir werden
Verrechnungskonten führen und Micropayment etablieren, also die Transaktion
kleiner Beträge kumulieren," ergänzt Dr. Hannes Ametsreiter, Vorstand Marketing
und Vertrieb mobilkom austria. Gleichzeitig integriert mobilkom austria
bestehende Anwendungen wie das A1 HANDYTICKETING mit den ÖBB oder den Erwerb
einer Kinokarte in die neue Bank-Lösung.
Der A1 Kunde gibt einmalig seine Zustimmung, seine Handynummer als
Verrechnungskontonummer zu führen und kann sofort Transaktionen mit höchstem
Sicherheitslevel durchführen.
"Wir investieren mit Ideen und Taten in das 'future business m-commerce' mit
dem Ziel, mobile Zahlungslösungen als Standard zu etablieren," erläutert Boris
Nemsic die Philosophie von Österreichs größtem Mobilfunker. "Wir setzen auf den
mobilen Handel der Zukunft. Aus diesem Grund gestalten wir unsere
Zahlungslösungen über die A1 Bank AG offen und netz-werkunabhängig. Das heißt,
dass alle 6,6 Millionen Mobilfunkkunden Österreichs sichere Transaktionen, wie
beispielsweise Eintrittskarten kaufen, über die A1 Bank AG tätigen können."
Einen ersten Schritt in Richtung "mobile payment" hat mobilkom austria im
Sommer 2001 gesetzt und sich mit 49% an der paybox austria beteiligt. "Wir
verfolgen die Strategie, auf dem Weg in die nächste Mobilfunkgeneration starke
Partnerschaften und Kooperationen einzugehen. Mit der A1 Bank AG legen wir einen
weiteren Meilenstein, serviceorientiert, innovativ sowie netzunabhängig in das
UMTS-Zeitalter zu gehen," so Nemsic.
Erfolge von mobilkom austria im Bereich m-commerce - mobile payment boomt
Die m-commerce Anwendungen von mobilkom austria, A1 HANDYTICKETING mit den
ÖBB, Kinokarten- und Blumenbestellungen über das Handy, erzielten zwischen
Januar und Dezember 2001 eine Verdoppelung an Kunden und Transaktionen. Letztes
Jahr wurden über 42.000 Bestellungen mit einem gesamten Ticketvolumen von über
710.000 EUR abgewickelt. Der generierte Umsatz stieg innerhalb eines Jahres um
200%.
Consulter wie Forrester oder Durlacher geben für mobile Zahlungslösungen hohe
Erfolgsprognosen ab: Durlacher schätzt, dass in Westeuropa bis 2005 rund sieben
Mrd. EUR über "mobile payment" abgewickelt werden. Für Österreich rechnet
Forrester mit 516 Mio. EUR, die im Jahr 2005 über mobile Transaktionen
passieren.
"Wir erhöhen mit unserem Bank-Engagement die Geschwindigkeit der Integration
von m-commerce in Österreich. Etwa durch die Übernahme der Ausfallssicherheit,
die die A1 Bank anbietet, werden viele Händler schneller bereit sein, ihre
Geschäfte der mobilen Zukunft zu öffnen," so Ametsreiter.

Kundenwille zwingt Finanzdienstleister ihre Strategien zu
überdenken
10. Report von Cap Gemini Ernst & Young zur Lage in der
Banken- und Versicherungsbranche
Gewinner im Wettlauf um den Kunden werden diejenigen Finanzdienstleister
sein, die schnell genug auf die veränderten Wünsche ihrer Klienten eingehen.
Dabei gibt es einen Trend zu Entwicklungen wie "Open Finance", d.h. dem Vertrieb
von Fremd- neben Eigenprodukten, Finanzportalen und eine Renaissance des
Filialgeschäfts. Darüber hinaus werden in den teilweise stark fragmentierten und
heiß umkämpften Märkten Kundenbeziehungsmanagement-Konzepte immer wichtiger.
Gleichwohl sind die meisten Finanzdienstleister darauf nicht vorbereitet. Vor
allem das entgegen aller Erwartungen nur langsame Wachstum des Internetbankings
zeigt, dass letztendlich die Bedürfnisse der Kunden den Ausschlag über Erfolg
oder Misserfolg geben. "Nach Projekten, die man machen musste (Euro, Y2K) oder
die "in" waren (eFinance,..) findet man wieder verstärkt Zeit für klassische
Themen: Kundenorientierung, Produktinnovation und Abwicklungseffizienz,"
kommentiert Josef Matulka, Leiter des Sektors Global Financial Services bei Cap
Gemini Ernst & Young.Österreich, ein zentrales Ergebnis der Studie.
Fremdprodukte ergänzen das eigene Angebot
Mehr als 250 Top Manager aus weltweit über 120 Unternehmen wurden für den 2001
Report mit dem Titel "Wege zur Differenzierung" befragt.
Viele traditionelle Unternehmen der Branche haben sich in letzter Zeit zu wenig
an den Bedürfnissen der Kunden orientiert. Das Angebot von Finanzprodukten nicht
nur des eigenen Unternehmens, sondern auch die unvoreingenommene Beratung bei
Produkten der Mitbewerber wird der Dreh und Angelpunkt im Aufbau einer engen und
vertrauensvollen Kundenbeziehung sein. Neue Unternehmen im Markt haben dies
erkannt. Die etablierten Konzerne hingegen fürchteten bislang die Auswirkungen
auf den Verkauf ihrer eigenen Produkte. 63 Prozent der befragten Unternehmen
sind bereit, ergänzende Produkte und Dienstleistungen in ihr Angebot
aufzunehmen, während derzeit nur 23 Prozent direkte Konkurrenzprodukte aufnehmen
wollen.
Konkurrenz durch Anbieter von Finanzportalen
Finanzportale erlauben dem Kunden, alle Konten auf einen Blick einzusehen und
alle Transaktionen an einem Ort auszuführen. Dies hat zur Emanzipation des
Kunden geführt und viele neue Wettbewerber auf den Plan gerufen. In der Tat
sehen auch 73 Prozent der Finanzdienstleistungsmanager den Wettbewerb mit den
unabhängigen Anbietern dieser Angebote als ihre neue Herausforderung.
Gleichzeitig sind jedoch traditionelle Anbieter nur wenig bereit, ihre Services
zu erweitern.
"Der verstärkte Wettbewerb fordert von den etablierten Unternehmen mehr
Wissen über den Kunden. Eine früher oft übliche lebenslange Geschäftsbeziehung
zu einem Finanzinstitut oder einer Marke ist nicht mehr garantiert, da der Kunde
die eigene Wahlmöglichkeit über die Tradition eines Hauses stellt. Entscheidend
ist, ihm zu bieten was er möchte, wann er es möchte und zu einem Preis, den der
Kunde bereit ist zu zahlen", erläutert Christof Domeisen, Leiter des Sektors
Global Financial Services bei Cap Gemini Ernst & Young Zentraleuropa.
Renaissance des Filialkonzepts
Die persönliche Kundenbeziehung erlebt damit so das Ergebnis der Studie im
Zeitalter der modernen Kommunikationsmittel ihren zweiten Frühling. Die
Befragten sehen in ihr die beste Methode, neue Marktanteile zu gewinnen. Dennoch
stellen sie fest, dass E-Commerce die traditionelle Kommunikation und
Transaktion ablösen wird. Allerdings werden nach den bisherigen schlechten
Erfahrungen mit dem Online-Angeboten im Jahr 2004 immer noch 60 Prozent des
Vertriebs über Filialen oder Agenturen erfolgen. All dies hat dazu geführt, dass
statt der Überlegung, Filialen zu schließen, deren Beibehaltung die neue
Strategie darstellt und etliche Finanzinstitute im Kampf um den internetmüden
Kunden die alten Filialkonzepte wieder aus der Schublade holen.
Die Kunden nehmen die neuen Kommunikationsformen mit der Bank ihrer Wahl
nicht im prognostizierten Umfang an. Auch die Finanzdienstleister selbst haben
sich nicht so stark wie vorausgesagt verändert. Die erwarteten
Kosteneinsparungen im Zusammenhang mit der E-Commerce Strategie konnten nicht
erreicht werden. Schon zum zweiten Mal in Folge haben sich die vorhergesagten
Einsparungen zum Vorjahr halbiert. Mehr als die Hälfte der Befragten gesteht
ein, dass der Aufbau der benötigten Infrastruktur deutlich länger dauert als
erwartet. In erster Linie würde dies am fehlenden Verständnis für das
Nutzerverhalten liegen.
Management der Kundenbeziehung rückt wieder in den Mittelpunkt
Der Hauptgrund für das Verfehlen der Kostenziele sehen über 40 Prozent darin,
dass zu wenige Kunden vom Offline- zum reinen Online-Kunden wurden. Dies hat zur
Folge, dass "e" nur noch als eine von mehreren Strategien angesehen wird. Mehr
als 25 Prozent der befragten Manager geben daher auch an, dass andere als
e-Strategien nunmehr erste Priorität in ihrem Unternehmen haben.
"Finanzdienstleister kommen jetzt bei der Kundenbindung an einen kritischen
Punkt", kommentiert Domeisen. "Sie müssen den Kundenservice-Standard deutlich
und kontinuierlich anheben oder sie riskieren möglicherweise entscheidende
Wettbewerbsnachteile."
Die Botschaft so scheint es wurde von den Unternehmen verstanden. Für 45
Prozent der für die Untersuchung Befragten steht denn auch eine zunehmende
Kundenprofitabilität durch ein geeignetes Kundenbeziehungsmanagement (CRM) an
erster Stelle. Gleichzeitig geben 58 Prozent zu, dass sie nicht in der Lage
sind, den Return-on-Investment ihrer CRM-Initiativen zu beziffern. Die gleiche
Zahl weiß nicht, warum Kunden abwandern und kann auch die Gesamtprofitabilität
der Geschäftspartner nicht beziffern, während 40 Prozent nicht das Ausmaß des
Cross-sellings ermitteln können.

US-Notenbank senkt Leitzinsen auf 2,5 Prozent
Niedrigster Stand seit der Kubakrise vor 39 Jahren
US-Notenbankchef Alan Greenspan hat die Leitzinsen um 50 Basispunkte auf 2,5
Prozent gesenkt
http://www.federalreserve.gov . Nach der neunten Senkung des so genannten
Zielsatzes für Tagesgeld in diesem Jahr ist dieser um vier Prozentpunkte
niedriger als Jahresbeginn und auf dem geringsten Stand seit der Kubakrise 1962.
Der weniger beachtete Diskontsatz wurde ebenfalls um einen halben Prozentpunkt
auf zwei Prozent reduziert.
http://www.federalreserve.gov/boarddocs/press/general/2001/20011002/default.htm
"Die terroristischen Attacken haben die Unsicherheit in einer bereits
schwachen Wirtschaft signifikant erhöht", heißt es in der Begründung des Federal
Reserve Boardes. Sie hätten sowohl Unternehmens- als auch Haushaltsausgaben
gedämpft. Dennoch blieben die langfristigen Aussichten für
Produktivitätswachstum und die Wirtschaft positiv sobald die nachfragehemmenden
Belastungen wieder abklingen werden. Es gebe aber noch Abschwungrisiken, heißt
es weiter.
Die jüngste Senkung der Leitzinsen erfolgte am 17. September, als der
Börsenhandel in den USA nach einer sechstägigen Unterbrechung wieder aufgenommen
wurde. Dennoch könnte es sein, dass es sich nicht um die letzte Zinssenkung in
diesem Jahr gehandelt hat. Die nächste Fed-Sitzung ist für sechsten November
anberaumt.
Die US-Aktienmärkte schlossen gestern, Dienstag, mit einem leichten Plus. Der
Dow Jones Index kletterte um 1,29 Prozent auf 8.950 Punkte und der NASDAQ
Composite konnte um 0,8 Prozent auf 1.492 Zähler zulegen. Unterdessen wird immer
offener ausgesprochen, dass sich die USA in einer Rezession befinden. Der
oberste Wirtschaftsberater von George Bush, Glenn Hubbard, räumte dies gestern,
Dienstag, bei einer Anhörung vor dem Senat ein.

Finanzdienstleister, Pharma & Chemie
Marketing-, Kommunikations- und IT-Verantwortliche finden
praxiserprobte Informationen
Gleich drei neue Produkte kündet NewMediaSales.com diese Woche an:
1.
Breitband-Market Flash:
http://www.newmediasales.com/subpages/subpage_3520.html Themen vom Breitband
Market Flash Nr. 1 und Nr. 2 sind:
Breitband Market Flash Nr.1:
======================================
1 T-Commerce: Ein neuer Hype
2 Status quo der Pilotprojekte zum iTV
3 Streaming-Media-Ad: Was ist das?
4 MHP: Multimedia Home Plattform
5 OpenTV
Breitband Market Flash Nr. 2:
======================================
1 Neue Möglichkeiten im Peer-to-Peer
2 TV goes Internet: Strategien und Vermarktungskonzepte
3 Conferencing Systems
4 Data Broadcasting Solution
5 Fantastic
2.
Content Management für Finanzdienstleister:
http://www.newmediasales.com/subpages/subpage_3684.html
Best Practice für Content Management im Umfeld von
Banken und Versicherungen.
3.
Content Management für Pharma und Chemie:
http://www.newmediasales.com/subpages/subpage_3688.html Best Practice für
Content Management im Umfeld von Pharma und Chemei
Beide Best Practice Zentren werden stark ausgebaut, und in Kürze auch
kostenpflichtig - zur Zeit noch freier Zugang und kostenlos downloadbare PDFs.
NewMediaSales.com ist spezialisiert auf Software-Erhebungen,
Software-Vergleiche, Software-Evaluations-Beratung und publiziert alle
verfügbaren Titel in deutscher Sprache; die Perspektive der Betrachtung ist
immer auf den deutschen Sprachraum bezogen - unter Berücksichtigung aller
führenden Software-Lösungen aus USA und Europa.

US-Behörden forcieren Ermittlungen zum Aktienhandel
Europäische Datenbänke sollen Insider-Geschäfte vor den
Anschlägen aufdecken
Der Verdacht auf Insider-Geschäfte im Zusammenhang mit den Anschlägen
in den USA verdichtet sich. Die amerikanische Börsenaufsicht SEC
http://www.sec.gov will nun
zehntausende von Börsentransaktionen überprüfen, berichtet das
Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Die größte Insider-Untersuchung in der
Finanzgeschichte soll zu den Hintermännern der Attentätern führen. Die
US-Behörden haben laut Spiegel von der Londoner Financial Services Authority
http://www.fsa.gov.uk und
zahlreichen anderen europäischen Finanzaufsichtsbehörden sämtliche Handelsdaten
über alle US-Wertpapiere angefordert, die an den jeweiligen Finanzplätzen
gehandelt wurden.
Dazu zählten sämtliche Namen, Kundennummern, Adressen und Telefonnummern
aller Personen und Firmen, die zwischen dem 27. August und dem 11. September
US-Wertpapiere aller Art gehandelt haben. Darunter fielen neben Aktien auch
Indexzertifikate, Aktientermingeschäfte sowie Optionen auf einzelne Aktien oder
auf Aktientermingeschäfte. Die Ermittler sollen sich zunächst auf ungewöhnliche
Handelsmuster beschränken, vor allem bei Luftfahrt-, Hotel-, Broker-, Bank-, und
Versicherungsaktien.
Der Verdacht der US-Behörden liegt nahe, da etwa die Umsätze der in den USA
gehandelten Verkaufsoptionen auf American Airlines vor den Anschlägen bis auf
das 20-fache des üblichen Volumens gestiegen waren. Der Deutschen Bundesbank
http://www.bundesbank.de
liegen bereits Hinweise vor, dass es im Zusammenhang mit den Anschlägen zu
Insider-Geschäften gekommen ist, schreibt der Spiegel weiter.
Bundesbank-Präsident Ernst Welteke habe seine Mitarbeiter aufgefordert,
entsprechende Untersuchungen anzustellen.
Die Innen- und Justizminister der Europäischen Union
http://www.europa.eu.int
haben mehrere Initiativen beschlossen, um gegen Terrorismus vorzugehen. Sie
verständigten sich auf eine Reihe von Maßnahmen, darunter europaweite
Haftbefehle, ein europäisches Rahmenabkommen zur Auslieferung von Straftätern,
leichterer Zugriff auf Daten und die Verbesserung der Luftsicherheit. Außerdem
soll die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden der EU und USA intensiviert
werden. Auch gegen Geldwäsche wollen die EU-Staaten härter vorgehen und
Finanzströme terroristischer Organisationen "austrocknen".

Massive Kursstürze an europäischen Aktienmärkten
Einige Indizes haben 98er Tief schon unterschritten
Die Kurse der Aktienmärkte stürzen weiter. Einige Indizes haben die
Tiefststände vom Oktober 98 während der Russlandkrise schon unterschritten, wie
die Zürcher Kantonalbank
http://www.zkb.ch heute Freitag feststellt. Der SMI gehört mit einem
Tagestief von 5037,3 dazu. Im Oktober 1998 lag der Tiefststand bei 5108 Punkten.
Auch der DAX unterschritt mit 3783.5 Punkten die 98er Marke von 3823.
Laut ZKB ist ein Ende des Ausverkaufs nahe. Hoffen lässt auch der Verlauf des
Crash von Oktober 1998: danach folgte eine heftige Rally. Die Besserung könne
aber erst stattfinden, wenn auch in den USA der Höhepunkt der Verkaufsstimmung
überschritten ist. Die Kantonalbank rechnet zwar nicht mit einem Abgleiten des
US-Konsumentenvertrauens auf Rezessionsniveau, aber mit deutlich grösserem
Pessimismus. Auch die Stimmung auf dem Arbeitsmarkt der USA sinkt.
Unterdessen suchen viele Anleger einen sicheren Hafen und flüchten zum
Schweizer Franken. Der Euro fiel auf ein neues Allzeittief von 1,4462 Franken,
der Dollar sank zeitweise bis auf 1,5671. Solange Preisstabilität gewährleistet
ist und die Kursausschläge nicht zu exzessiv werden, rechnet die ZKB nicht mit
einer Intervention der Schweizerischen Nationalbank,
http://www.snb.ch die weiterhin
grosszügig Liquidität zur Verfügung stellt.

Anschläge in den USA bringen Wirtschaft ins Wanken
(Update)
Aktienmärkte brechen ein - Öl- und Goldpreise steigen
Die Anschläge auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in
Washington haben die Wirtschaft weltweit ins Wanken gebracht. An den
europäischen Börsen brachen die Kurse ein, die Wall Street blieb wie alle
anderen Börsen in den Vereinigten Staaten am Dienstag geschlossen. Die London
Stock Exchange evakuierte ihre Hauptniederlassung, setzte den Handel jedoch
fort. An den deutschen Börsen wurde der Handel mit US-Papieren am Nachmittag
eingestellt.
Der Deutsche Aktienindex
http://www.deutsche-boerse.de verlor gegenüber seinem Tageshoch von 4788,38
Punkten zwischenzeitlich rund 13,7 Prozent auf 4130,52 Punkte - er schloss mit
4.273,53 Punkten. Der Nemax 50 büßte gegenüber seinem Tageshoch von 940,15
Punkten 13,5 Prozent ein. Nach dem Tagestief von 812.93 Punkten schloss der
Nemax 50 mit 841,07 Punkten. Der MDAX fiel von 4281.24 um 6,12 Prozent auf
4019,14 Punkte und lag zum Börsenschluss bei 4.035,97 Punkten.
Die Aktien der Münchener Rück rutschten am Dienstag mit minus 15,62 Prozent
auf 230,60 Euro am stärksten. Auch die Allianz-Papiere gingen mit einem Minus
von 14,80 Prozent stark zurück. Neben den Versichern standen vor allem die
Lufthansa (minus 15,41 Prozent), der Touristikkonzern Preussag (minus 14,75
Prozent) und Banktitel unter Druck. Deutsche Bank, HypoVereinsbank und
Commerzbank fielen jeweils um rund 13 Prozent. Anleger befürchten massive
Umsatz- und Ertragseinbußen, da es auf unbestimmte Zeit keine Flüge in die USA
geben wird.
Unterdessen schnellte der Ölpreis um über zehn Prozent auf gut 31 Dollar je
Barrel in die Höhe. Anleger flüchteten sich in Gold, das mit 287,50 Dollar je
Feinunze den höchsten Preis seit Jahresbeginn erreichte. Der Euro legte bis zum
Dienstagabend auf 0,9124 Dollar zu, nachdem die Europäische Zentralbank den
Euro-Referenzkurs am Nachmittag auf 0,8964 Dollar festgesetzt hatte. Die
US-Notenbank Fed kündigte an, den Finanzmarkt bei Bedarf mit Liquidität zu
versorgen.
Aufgrund der Terroranschläge in den USA hat der Verband der
Automobilindustrie die für Donnerstag geplante Eröffnungsveranstaltung der
Internationalen Automobilausstellung (IAA)
http://www.iaa.de in Frankfurt
abgesagt. In Abstimmung mit der Bundesregierung und der Landesregierung Hessen
seien die Sicherheitsmaßnahmen auf der IAA drastisch verschärft worden. Die
Messe soll nun unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen in zwei Tagen
beginnen.
Die Lufthansa
http://www.lufthansa.de hat als Reaktion auf die Anschläge einen Krisenstab
einberufen. Eine Sprecherin sagte am Dienstag, auf den stornierten
Transatlantikverbindungen seien 22 bereits in der Luft befindliche Maschinen
zurückbeordert worden. Rund 5.000 Passagiere seien von der Maßnahme betroffen
gewesen. Die finanziellen Auswirkungen der Flugabsagen für das Unternehmen seien
noch nicht absehbar. Mehrere Reiseveranstalter haben ebenfalls ihre Konsequenzen
gezogen. So hat TUI alle Reisen in die USA bis einschließlich Freitag abgesagt.
Kunden können Flüge in die Vereinigten Staaten, die für die kommenden zwei
Wochen gebucht sind, kostenlos umbuchen.

Finanzportale nutzen ihre Möglichkeiten zu wenig
Studie: Nur Portale mit gutem Content und Kundennutzen
werden überleben
Finanzinstitute und -Dienstleister unterschätzen nach wie vor die Möglichkeiten,
die Online-Finanzportale bieten könnten. Gerade in den Bereichen
Kundenakquisition, Produkt-Wettkampf und Verkauf eröffnen gut geführte
Portale große Chancen. Dies geht aus einer Studie hervor, die vom
Marktforschungsinstitut Forrester Research http://www.forrester.com
heute, Freitag, vorgestellt wurde. Forrester rät Finanzunternehmen, sich mit
Cobranding-, Outsourcing- und Coselling-Partnerschaften auf
erfolgversprechende Portale zu konzentrieren.
"Tausende Finanzinstituten, die ins Netz drängen, haben ein wahres
Online-Desaster entfacht", so Therese Torris von Forrester. Damit diese
Portale auch langfristig im Internet überleben, müssen sie "jedes
Gramm" Wertschöpfung, das sich ihnen bietet, ausnützen. Nur
Bannerwerbung allein sei zu wenig, Portale müssten vor allem guten Content
anbieten und den Kunden auch Informationen des täglichen Lebens liefern.
Unternehmen würden die zusätzlichen Kapazitäten, die in manchen Portalen
schlummern, wie etwa Adressdatenbanken oder Suchmaschinen viel zu oft
ignorieren.
In einer offenen Online-Verteilungs-Umwelt stehen auch die Produkte von
Finanzdienstleistern in einem starken Wettbewerb. Nur die besten Portale
werden überleben, die rechtzeitig in guten Content und relevante
Partnerschaften investiert haben. Da diese Chancen allerdings zu wenig wahr
genommen werden, wird gut die Hälfte der derzeit rund 400 europäischen
Finanzportale wieder vom Netz verschwinden, prognostiziert Forrester. Für die
Studie namens "Exploiting Finance Portals" wurden Führungskräfte
von 40 Banken, Brokern, Versicherungen und Fonds Managern sowie von 21
Finanzportalen befragt.