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Übernahme von ONE in Kürze

Wie wir aus internen und gewöhnlich bestens informierten Kreisen erfahren haben, ist der Verkauf der Österreichischen Fa. One nunmehr vollzogen. Bereits zum 1. September, spätestens jedoch zum 1. Oktober erwartet One die Genehmigung der EU und damit auch den Einzug der neuen Eigentümer, France Telecom und Mid Europa Partners ( eine Fondgesellschaft ), samt neuem Geschäftsführer. 

Das Unternehmen One wird über kurz oder lang in Orange umbenannt werden – Orange ist bereits in der Slowakei und in der Schweiz vertreten. Die Umbenennung wird von den One-Mitarbeitern sehr bedauert, da eine sehr starke Identifizierung mit der Marke One vorhanden ist. 

Ausserdem wird bereits mittelfristig mit Kündigungen gerechnet.

Tanja Baumann


 

Wiener Ombudsmann der Finanzdienstleister zieht Bilanz:

Qualifizierte Beratung für die Pensionsvorsorge bei Konsumenten gefragt 

Nach 9 Jahren Tätigkeit als Ombudsmann der Fachgruppe Finanzdienstleister Wien äußerst sich Mag. Johann Wally durchaus positiv über die Entwicklungstendenzen in der heimischen Finanzdienstleistungsbranche: "Die Konsumenten sind sensibler geworden und legen vermehrt Wert auf objektive Finanzberatung. Insbesondere im Bereich der Pensionsvorsorge hat sich das Bewusstsein zum Handlungsbedarf im Vergleich zu den vergangenen Jahren wesentlich zum Positiven verändert - hier ist gute Beratung gefragt und wird auch in Anspruch genommen", resümiert der Ombudsmann zufrieden.

Konsumenten durch unüberschaubares Vorsorgeangebot stark
       verunsichert - Warnung vor Internet-Dienstleistungen

   Die häufigsten Anfragen bezogen sich 2004 auf die Risikoaufklärung bei der Wertpapierveranlagung, den schwankenden Wertpapiermarkt und standen im Zusammenhang mit der Verunsicherung bei der privaten Pensionsversicherung sowie -absicherung und den Schwierigkeiten bei der Kreditbeschaffung.

   Die strengen und restriktiven Kreditvergabebestimmungen der Banken führen zu einem höheren Bedarf an alternativen Finanzierungsmöglichkeiten am Markt. Unbefugte in- und ausländische Anbieter nutzen diesen Umstand und bieten - meist im Internet - unseriöse Kreditgeschäfte an. Konsumenten seien daher gewarnt und mögen keine Kredit- und Veranlagungsangebote via Internet annehmen.

Beratung bei Fremdwährungskrediten oftmals mangelhaft

   Im Bereich der Fremdwährungsfinanzierungen verbuchte der Ombudsmann im vergangenen Jahr insgesamt 15 Anfragen. Diese waren alle auf die mangelnde Beratung - meist seitens Banken  - zurückzuführen und betrafen Tilgungsträger infolge sinkender Wertpapierkurse.

2004: Keine Fälle für das Gericht

   Generell ortet der Mediator zwischen Konsumenten und Finanzdienstleistern aber eine massive Qualitätsverbesserung in der Finanzbranche. Die rund 87 im Jahr 2004 bearbeiteten Fälle wurden zu 100 Prozent - auf außergerichtlichem Wege - rasch und unbürokratisch im Sinne beider Parteien geklärt.

   Rat an Konsumenten:

   Vor Neuabschluss einer Veranlagung finanzielle Ressourcen und
   sinnvollen Anlagezeitraum genauestens prüfen

   Wer für die Zukunft mit Anlagen vorsorgen möchte, sollte sorgsam prüfen, wie viel Geld tatsächlich regelmäßig für einen sinnvollen Anlagezeitraum angespart werden kann. Die richtige Selbsteinschätzung beim Neuabschluss einer Veranlagung kann Missverständnisse in punkto Anlagerisiko und Rendite meist im Vorfeld vermeiden.

   Zudem sollten Konsumenten die schriftliche Dokumentation ihrer Anlagewünsche und -ziele vor der Unterzeichnung nochmals genau überprüfen und die Kopie sorgsam aufbewahren, um spätere Unstimmigkeiten über das Protokoll zu vermeiden.

   Über die Rolle der Finanzdienstleister meint der Ombudsmann weiter: " Es besteht ein sehr hoher Bedarf an qualifizierter Beratung für die Pensionsvorsorge. Finanzdienstleister haben dabei eine wichtige volkswirtschaftliche Aufgabe zu erfüllen. Die Bevölkerung soll und muss vorsorgen. Es liegt an der Beratung, ob und wie man das den Menschen auch näher bringen kann."

   Der Ombudsmann der Fachgruppe Finanzdienstleister der Wirtschaftskammer Wien ( www.diefinanzdienstleister.at ) steht Konsumenten und Finanzdienstleistern bereits seit 1996 bei Problemen im Rahmen von Geldanlage-Beratungen und Finanzdienstleistungen mit Rat und Tat zur Seite. Die Überprüfung von Gewerbeberechtigungen, die Meldung von unbefugten Beratern sowie die Vermittlung zwischen Finanzdienstleistern und Konsumenten standen bei den insgesamt rd. 430 bearbeiteten Problemfällen im Mittelpunkt seiner Tätigkeit.

   Mag. Johann Wally ist Wirtschaftstreuhänder, Steuer- und Vermögensberater, seit 1997 Vorstandsmitglied der Fachakademie für Finanzdienstleister / FAF ( www.faf.at ) und fungiert als gerichtlich beeideter Sachverständiger für Vermögensberater, Mitglied der Prüfungskommission für Vermögensberater sowie als fachkundiger Laienrichter am Arbeits- und Sozialgericht Wien.
 


 

Neues Business-Magazin setzt auf Unternehmensberater
Advisory geht im Februar online und erscheint erstmals Anfang Mai

Das Business-Magazin Advisory http://www.advisory.at will ab Februar online und ab Mai auch als Printprodukt Unternehmensberater und Unternehmen zusammenbringen. Das von Martin Schwarz und Heinz Erdmann herausgegebene Magazin ist ganz auf die Berichte diverser Unternehmensberater und Branchenanalysten zugeschnitten. Analysen und Hintergrundberichte für die Branchen Finanzen, Recht, Personal und Management, Medien, PR und Marketing, IT und Telekom, Logistik, Automatisierung, Immobilien und Energie sollen vor allem von "namhaften Unternehmensberatern" kommen.

"Unternehmensberater sind zentraler Bestandteil des redaktionellen Konzepts", so Mitherausgeber Heinz Erdmann. Marktanalysen, Trendberichte und Benchmark-Studien sollen in redaktionelle Form gegossen vor allem bei Top-Managern und Entscheidungsträgern in Unternehmen auf Interesse stoßen. Chefredakteur und Mitherausgeber Martin Schwarz sieht darin sogar eine "neue Art des Wirtschaftsjournalismus". Dementsprechend versteht sich Advisory auch als Networking-Plattform zwischen Unternehmen und externen Beratern, die in der "Projektbörse" des Magazins zusammenfinden sollen. Das Interesse an einem derartigen Angebot sei groß, meinen die beiden Herausgeber. So seien 55 Prozent der österreichischen Unternehmen an mehr Transparenz bei Beratungsangeboten interessiert.

Advisory ist als zweimonatliches Abomagazin im Direktvertrieb geplant. Ab 24. Februar wird das Business-Magazin als E-Paper erstmals erscheinen. Als Printausgabe soll die erste Nummer am 5. Mai vorliegen. Später ist auch der Vertrieb in Deutschland vorgesehen. Mit deutschen Vertriebspartnern werden derzeit noch verhandelt.


 

Fremdwährungskredite auf wirtschaftsblatt.at
Content Partnerschaft wirtschaftsblatt.at und Jakob Prader GmbH.



"Die meisten Beiträge, die der Endverbraucher über Fremdwährungskredite zu lesen bekommt sind entweder klar pro oder klar contra FX. Komplexe Themen wie Konvertierungskosten oder Zinsänderungsrisikomanagement bleiben in der Regel unbesprochen. Die Jakob Prader GmbH. unterhält einen eigenen redaktionellen Dienst und bearbeitet das Thema mit Fundamentalanalysten, Charttechnikern, Rechtsanwälten, Grafikern, Softwareentwicklern & Kurs- und Zinsdatenlieferanten.

Das Ergebnis ist qualifizierter, nützlicher Content auf hohem Niveau, und hat nichts mit dem Geschrei nach der billigsten Kreditrate zu tun."

Hyperlink: http://www.wirtschaftsblatt.at/fwkredit/

Christian Drastil, Chefredakteur wirtschaftsblatt.at:

"Über 300.000 Österreicher haben heute einen Fremdwährungskredit. Wir haben uns daher entschlossen, unseren Lesern einen eigenen Redaktionsbereich anzubieten, in dem es ausschließlich um Fremdwährungskredite geht. Die Suche nach einem kompetenten und unabhängigen Contentlieferanten hat uns zur Jakob Prader GmbH. gebracht."

 


 

Milliardärs-Witwe Heidi Horten investiert Vermögen in Österreich

Die auf ein Vermögen von über drei Milliarden Euro taxierte Kaufhauserbin Heidi Horten hat sich in Wien ein millionenschweres, zweites Standbein geschaffen. Das berichtet NEWS in seiner neuesten Ausgabe. Kernstück des Wiener Horten-Vermögens ist die auf die Übernahme von Unternehmensbeteiligungen spezialisierte "Depositum Holding GmbH". Über 184 Millionen Euro Anlagevermögen sind dort gebunkert. Zwei lukrative Stiftungen mit einem geschätzten Vermögen von rund 100 Millionen Euro komplettieren das Portfolio der 63-jährigen Horten.

   Die gebürtige Österreicherin hat erst vor kurzem ihr langjähriges Wohndomizil im Schweizer Tessin gegen eine 560 Quadratmeter Penthaus in bester Wiener Innenstadtlage getauscht. Mit der Schweiz hält sie seither nur noch monetäre Kontakte. Die Jet-Set-Lady lukriert die Überschüsse aus der Vermögensverwaltung des Horten-Erbes in Höhe von rund 150 Millionen Euro pro Jahr.
 


 

Schulden: Anstieg um mehr als 50 Prozent binnen eines Jahres!
Die Sorglosigkeit der Schuldner wird immer größer!

Der Inkassoverband Österreich ermittelt einmal jährlich (Stichtag der neuesten Umfrage war der 31.12.03) die Höhe aller bei seinen Mitgliedsbetrieben eingegangenen Aufträge sowie den Auftragsstand als auch die von Inkassounternehmen des Verbandes erfolgreich einkassierten Beträge.

Der Inkasso-Erfolg der Mitgliedsbetriebe konnte gegenüber dem Vergleichszeitraum des Jahres 2002 um 42,28 Mio. gesteigert werden. Insgesamt betrugen die einkassierten Beträge im Jahr 2002 121,3 Mio. Euro, im Jahr 2003 163,58 Mio. Euro.

"Säumige Zahlungen bedeuten für Unternehmen verringerte Liquidität, verringerte Leistungskraft und stellen eine bedeutende Erschwernis für die heimische Wirtschaft dar", erklärt Manfred Ratz, Präsident von Inkassoverband Österreich.

Die Tendenz ist steigend: So bearbeiteten im Jahr 2002 die Mitgliedsbetriebe von Inkassoverband Österreich insgesamt 1 Mio. Aufträge, während im Jahr 2003 eine 50-prozentige Steigerung auf 1,574 Mio. Aufträge zu verzeichnen war.

"Nicht nur bei der Zahl der Aufträge ist eine besorgniserregende Steigerung festzustellen, sondern auch bei der Gesamtsumme aller offenen Aufträge inklusive der Klagefälle, denn diese betragen derzeit 2,048 Mrd. Euro", erklärt Präsident Manfred Ratz. Dies bedeutet annähernd einen Anstieg um 62 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Jahres 2002, damals betrug die Summe 1.27 Mrd. Euro.

Im Jahr 2003 gingen 792.050 neue Aufträge bei den Mitgliedsunternehmen ein. Das Volumen des Auftragseingangs betrug 746,92 Mio. Euro, was einer Steigerung um rund 55 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, denn 2002 betrug diese Summe 479,8 Mio. Euro.


Inkassounternehmen: PPP-Modelle für die Optimierung des öffentlichen Forderungsmanagements


PPP-Modelle bewähren sich bereits erfolgreich als alternative Wege zur zügigen und kostengünstigen Modernisierung der öffentlichen Infrastruktur. "Aufbauend auf die positiven Erfahrungen in diesem Bereich hat der Inkassoverband Österreich eine Lösung angedacht, die für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation darstellt", erklärt Manfred Ratz, Präsident von Inkassoverband Österreich.

PPP bedeutet Teilprivatisierung in Form einer befristeten Übertragung von einzelnen Aufgabenbereichen durch die öffentliche Hand auf Privatunternehmen. "Inkassounternehmen sind seit Jahrzehnten zur Zufriedenheit ihrer Kunden im Mahnwesen tätig", erklärt Präsident Manfred Ratz "und sind natürlich auch in der Lage öffentliches Forderungsmanagement genauso effizient wie das private zu betreiben." Dieses würde öffentlichen Körperschaften wie auch bisher schon Unternehmen mehr Liquidität verschaffen.

"Das PPP-Modell würde eine umfassende Umstellung des öffentlichen Forderungsmanagements bedeuten", erklärt Präsident Manfred Ratz. In diesem Zusammenhang verweist er auf den Umstand, dass bereits jetzt schon vereinzelt Gemeinden die Dienstleistungen von Inkassounternehmen in Anspruch nehmen, um öffentliche Forderungen schnell, sicher und kostengünstig abzuwickeln.

Weitere Aufgabenfelder für privates Inkasso von öffentlichem Forderungsmanagement sieht Präsident Manfred Ratz in der Einbringung von ausbleibenden Abgaben für kommunale Dienstleistungen wie Wasser- und Kanalgebühren.

Die private Betreibung des Mahnwesens durch darauf spezialisierte Unternehmen bietet eine Vielzahl von Vorteilen. Einerseits kann sich eine öffentliche Körperschaft oder ein Unternehmen auf die jeweilige Kernkompetenz konzentrieren und weiß andererseits das Inkasso in guten Händen. Im Falle von Zahlungsverzug verfügt ein Inkassounternehmen über die notwendigen technischen, administrativen und personellen Ressourcen, damit Gläubiger so schnell wie möglich zu ihren berechtigten Forderungen kommen.

Die öffentliche Verwaltung hinkt, was das Outsourcing des Mahnwesens betrifft, hinter privaten Unternehmen hinterher, die bereits seit Jahrzehnten das Mahnwesen und Inkasso zu ihrer Zufriedenheit von Inkassounternehmen durchführen lassen. "Wir stellen", erklärt Präsident Manfred Ratz, "einen diesbezüglichen Nachholbedarf im Bereich der öffentlichen Verwaltung fest."

Kostenwahrheit

Inkassounternehmen können eine Entlastung der Allgemeinheit gewährleisten, da säumigen Schuldnern die durch ihren Zahlungsverzug tatsächlich anfallenden Kosten in Rechnung gestellt werden. "Die kostenmäßige Durchsetzung des Verursacherprinzips", erklärt Präsident Manfred Ratz, "können wir deshalb garantieren, da Inkassounternehmen als Private eine weit effizientere Kostenrechung führen müssen, als dies öffentliche Einrichtungen zu tun in der Lage sind." Dies sorgt für mehr Gerechtigkeit, Entlastung der Allgemeinheit und trägt zu mehr Akzeptanz durch die Bürger bei.

Überlastete Justizbehörden

Vor allem für den öffentlichen Bereich macht eine umfassende Lösung des Mahnwesens Sinn, denn dadurch kommt es zu einem effizienten Forderungsmanagement und zu einer administrativen Entlastung der Körperschaften und Gerichte. "Optimierte Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und der Inkassowirtschaft schafft auch für Justizbehörden eine Win-Win-Situation", erklärt Präsident Manfred Ratz, "denn dadurch könnten auch sie - trotz geringer werdenden Personalstands - von derzeit bestehender Überlastung befreit werden.

Inkassounternehmen sind - bei Ausbleiben von Zahlungen - in der Lage, ohne Zeitverlust mit ihrer Kernkompetenz zu punkten und Schuldner mit allen gesetzlichen Mitteln zur Zahlung zu bewegen. Was, wie die Statistik des vergangenen Jahres beweist, zur Zufriedenheit der Gläubiger bewerkstelligt wird. So konnten die im Inkassoverband Österreich organisierten Unternehmen im Jahr 2003 163,58 Mio. Euro - um 42,28 Mio Euro mehr als im Jahr 2002 - für Gläubiger inkassieren.


Als außerordentlich notwendig sieht Präsident Manfred Ratz eine einheitliche gesetzliche Regelung für das öffentlichen Forderungsmanagement in diesem Bereich, da zur Zeit nur ein kleiner Teil unter die Rechtshoheit des Bundes fällt. "Ich bin davon überzeugt", meint Präsident Manfred Ratz, "eine Änderung auf Bundesebene würde auch Vorbildwirkung für Länder und Gemeinden haben, denn die Privatisierung des Forderungsmanagements hätte zur Folge, dass auch die Liquidität öffentlicher Stellen ein Stück verbessert werden könnte."


EINSCHÄTZUNGEN DES INKASSOVERBANDES


Aus der Mitgliederbefragung des Österreichischen Inkassoverbandes (Stand September 2004) geht hervor - wie der Präsident des Inkassoverbandes Österreich Manfred Ratz und Pressereferent Gerald Waffek präsentierten -, dass für das Nichtzahlen von fälligen Rechnungen bei privaten Schuldnern alle im Dachverband Inkassoverband Österreich vereinten Unternehmen Überschuldung und Arbeitslosigkeit als Ursache nannten. Gefolgt von dem Umstand des vorsätzlichen Nichtzahlens, das als Ursache von 37,5 Prozent genannt wurde.

Als Hauptursache privater Schulden sieht Präsident Manfred Ratz den Handy-Boom, Versandhaus-Bestellungen, überzogene Gehaltskonten, Leasingschulden und nicht leistbare Freizeitaktivitäten. Darüber hinaus besteht bei vielen Menschen nach wie vor nur wenig "Gefühl" für den Euro, was dazu führt, dass sich viele von ziffernmäßig kleinen Beträgen zu in Summe übermäßigen Ausgaben verleiten lassen.

Bei gewerblichen Schuldnern meinten 95,8 der befragten Inkassounternehmen, dass Schulden auf Überschuldung sowie Umsatzschwäche zurückzuführen sind. Rund 70 Prozent der befragten Inkassounternehmen meinten, dass auch das bewusste Ausnützen der Zahlungsziele sowie Überschreitung derselben für schlechte Zahlungsmoral verantwortlich zu machen ist. Rund 29 Prozent der Unternehmen sehen als Ursache dafür aber auch vorsätzliches Nichtzahlen.

Derzeit haben nach Einschätzung der befragten Inkassounternehmen folgende Gruppen die größten Zahlungsprobleme zu verzeichnen: Die Bauwirtschaft (von der Hälfte aller Inkassounternehmen genannt), gefolgt von Textilwirtschaft, EDV und neuen Medien sowie den Privaten (von 45,8 Prozent aller Inkassounternehmen genannt). An dritter Stelle findet sich die Lebens- und Genussmittelindustrie, die von 41,6 Prozent aller Inkassounternehmen genannt wurden.

Für nächstes Jahr erwarten die Mitglieder des Inkassoverbandes Österreich zu 95,8 Prozent ein Ansteigen der privaten und zu 79,1 Prozent ein Ansteigen der gewerblichen Insolvenzen.


 

Große Gewinne mit kleinen Fonds
27 Prozent Performance jährlich mit der Strategie des österreichischen Aktienfonds Antares

243 Prozent bzw. 27 Prozent jährlich brachte die dem österreichischen Aktienfonds "Antares US Small Caps Protected Growth" Fonds ( http://www.powerfund.net ) zugrundeliegende Strategie über einen Zeitraum von fünf Jahren. Diese Strategie wurde im Rahmen eines geschlossenen Fonds entwickelt und steht durch die Änderung einer gesetzlichen Rahmenbedingung seit kurzem nun auch für Privatanleger zur Verfügung. Ziel des Fonds ist die Verdoppelung des Kapitals in fünf Jahren, d.h. die Vervierfachung jedes zehnte Jahr.

Trotz der anhaltenden Dollarschwäche (der Antares Fonds notiert in Euro) konnte in den letzten Wochen ständig ein neues all-time-high erreicht werden. Die Monatsperformance im November fiel mit einem Plus von elf Prozent besonders signifikant aus.

Der Antares Fonds zeigt eine hohe Unabhängigkeit zu Aktien- und Anleihemarkt und eröffnet auch bei fallenden Märkten erhebliche Gewinnmöglichkeiten. Damit sind Sie in diesem Fonds immer richtig investiert - und dies schafft eine langfristige Zufriedenheit beim Anleger und Kunden.

Der Fonds kann unter dem ISIN-Code AT0000617568 bei jeder Bank geordert werden. Für Vertriebspartner steht ein attraktives Vertriebsmodell zur Verfügung. Die Performance-Kennzahlen sind unter http://www.powerfund.net/files/antares_d.pdf täglich abrufbar.
 


 

Wirtschaft verzichtet auf Euro-Millionen

 

Die Brieftaschen der Österreicher sind prall gefüllt mit Kundenkarten. Doch die Unternehmen, die sie ausstellen, schöpfen deren Potential kaum aus.

3% vom Einkaufswert eines Jahres als Gutschrift und eine Glückwunschkarte zum Geburtstag - das ist in der Regel alles, was dem Konsumenten die Stammkundenkarte bei einem österreichischen Unternehmen einbringt. Wie viel Kundenbindung lässt sich damit wohl erzeugen? Setzt man das in Verhältnis zu den Investitionen für das CRM-System, ergibt sich ein dramatisches Missverhältnis.
"In Wahrheit liegt hier ein millionenschweres Umsatzpotential brach, das die Unternehmen gewinnträchtig nützen könnten", betont der Datawarehouse-Experte Mag. Norbert Kainc.

Man müsste nur die unterschiedlichen Datenpools eines Unternehmens sinnvoll miteinander verknüpfen. "Im Lauf der Zeit werden für verschiedene operative Einsatzbereiche wie Kassa, Lager, Bestellwesen oder eben CRM spezifische EDV-Systeme zugekauft oder entwickelt. Diese Systeme bestehen nebeneinander. Die mangelnde Konsolidierbarkeit ihrer Daten kostet die Unternehmen enorm viel Geld", so Kainc weiter. Er hat sich mit dem Management Consulting Unternehmen CONFIRM darauf spezialisiert, unternehmensspezifische Analyseplattformen zu entwickeln, die genau diese Konsolidierung managementrelevanter Daten realisieren.

Für Unternehmen und ihre Kundenbindungsprogramme eröffnen sich damit völlig neue Möglichkeiten. Das Management wird in die Lage versetzt, frühzeitig individuelle Angebote zu präsentieren. Dazu ein Beispiel aus der Welt der Airlines. "Wenn ich einen Fluggast, dem nur noch 2000 Meilen zur Erreichung eines bestimmten Bonuspakets fehlen, rechtzeitig vor Jahresende darauf hinweisen kann, darf ich wohl davon ausgehen, dass er seinen nächsten Flug bei meiner Airline buchen wird", so Kainc.

Dazu aber muss eine Fluglinie die Kundendaten, die in der Adressdatenbank gespeichert sind, mit jenen des Vielfliegerprogramms aus einem anderen Datenpool auf kürzestem Weg verknüpfen können. Kunden schätzen solche Dienstleistungen. Ihr Wunsch nach Mehrwert ist schließlich eines der wichtigsten Motive, einem Unternehmen private oder berufliche, in jedem Fall persönliche Daten bekannt zu geben.

 
 


 

marion24 - hervorragendes Werkzeug zur Marktanalyse
"... let me beam you to your market!"

 


marion24 (Marktanalyse und Rauminformation Online 24 Stunden am Tag) ist das neue einzigartige Online-Geomarketing-Tool der DVM Consulting GmbH. Damit wird auf einfache Art und Weise die Erstellung komplexer Geomarketinganalysen mit sozioökonomischen, demographischen sowie räumlichen Daten rund um die Uhr für jedermann ermöglicht. Die Ergebnisse aller Analysen werden deutlich und übersichtlich durch Tabellen, Karten und Diagramme visualisiert. Geomarketing verbindet demographische, wirtschaftliche und räumliche Daten und ist zu einem Werkzeug der strategischen Untersuchung des Marktes geworden.

marion24 ermöglicht es jederzeit die komplette Analysenpalette von Geomarketing Online durchzuführen, damit entsteht eine zeitliche und räumliche Flexibilität.

Alles was für eine Online-Geomarketinganalyse benötigt wird, ist ein Internetanschluss und eine Registrierung auf der Homepage http://www.marion24.at .

Wie einfach Geomarketinganalysen selbst durchgeführt werden können, zeigen folgende Anwendungsbereiche von marion24:
·    Marketing: Die derzeitige Marktdurchdringung ergibt die Grundlage
     für alle weiteren Marketingaktivitäten.
·    Controlling: Der Vergleich der vergangenen Jahre ermöglicht es neue
     Strategien für zukünftige Verbesserungen einzuführen.
·    Standortüberprüfung: Komplexe Informationen über das Einzugsgebiet des
     eigenen Unternehmens ermöglichen Vergleiche untereinander.
·    Standortentwicklung: Erfolgreiche Betriebserweiterung basieren auf
     qualitativ hochwertigen Standortentscheidungen.

marion24 verbessert gezielt Marketingaktivitäten und hilft damit Zeit und Kosten zu sparen sowie Umsätze zu steigern. Durch Selektion der zu bewerbenden Kundenzielgruppe werden Gebiete mit besonders geringem Anteil an der gewünschten Zielgruppe herausgefiltert und nicht beworben. Dadurch werden hohe Streuverluste bei der Versendung von Werbematerialien vermieden.

marion24 unterstützt alle Phasen der Marketingaktivitäten mit Hilfe der folgenden Analysen:
·    Definition des Einzugsgebietes
·    Analyse des Gebietsprofils
·    Erstellung von unterschiedlichen Kundenpotenzialanalysen
·    Visualisierung der tatsächlichen Marktdurchdringung
·    Untersuchung der Konkurrenzsituation
·    Kombination verschiedener Analysen

Für alle die Geomarketinganalysen nicht selber durchführen wollen, bieten die Spezialisten der DVM Consulting GmbH die Durchführung dieser auch als Dienstleistung an.

Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage http://www.marion24.at oder auf http://www.dvm.at .


Über die DVM Consulting GmbH:
Die DVM Consulting GmbH ist ein junges Wiener Unternehmen, welches seinen Tätigkeitsschwerpunkt in der Entwicklung von marion24, sowie in der Erstellung von kartographischen Internetauftritten (z.B. Filialfinder) auf Open Source Basis hat.
 

 

 


 

Großer Relaunch des Portals www.diegruender.at
Plattformeigenen Direct-Mail-Medien feiern einjähriges Bestehen

Das Portal http://www.diegruender.at - mittlerweile an die zweite Stelle der europäischen Rangliste für Unternehmensgründer-Portale aufgerückt - wird nach vierjährigem Bestehen einer gründlichen Frischzellenkur unterzogen. Ab Mitte Februar werden mehr als 60.000 Unique Visitors mit einem völlig neuen Layout und noch mehr Inhalt verwöhnt.

Die Umgestaltung der Website http://www.diegruender.at betreffen sowohl den Aufbau als auch Inhalt und Design. Das Portal, welches ursprünglich als Informationsseite für Unternehmensgründer gedacht war, bietet heute darüber hinaus wertvolle Tipps im Bereich Franchising, Betriebsnachfolger, Venture Capital und KMU und wird mittlerweile auch grenzüberschreitend stark genutzt. Durch den gesteigerten Werbewert dieses Mediums wird es auch in weiter Zukunft für alle User möglich sein, die Leistungen dieses Mediums kostenlos einzusehen.

In einer Vielzahl an Kapiteln werden sämtliche gründer- und KMU-relevante Themen abgehandelt, welche professionell aufbereitet sind, sodass sie auch für Unternehmer ohne betriebswirtschaftliche Vorkenntnisse leicht verständlich sind. Durch Tipps zu jedem einzelnen Kapitel wird neben der wichtigen Theorie auch der Praxis Rechnung getragen. Bei der kompletten Strukturierung der Seite wird immer auf den zusätzlichen Mehrwert für den User geachtet - beispielsweise findet man hier die komplette Strukturierung eines Businessplanes Kapitel für Kapitel aufgeschlüsselt, somit kann der User nach Anleitung seinen persönlichen Businessplan erstellen.

Neben dem Relaunch gibt es für das Team einen weiteren Grund zum Feiern, nämlich das einjährige Bestehen und damit die erfolgreiche Absolvierung des Testlaufes der plattformeigenen Direct-Mail-Medien (gründer.news und fb news), welche monatlich an Unternehmensgründer und Freiberufler ausgesendet werden. Neben den interessanten Themen, welche redaktionell aufbereitet sind, bieten diese Medien für Unternehmen eine hervorragende Möglichkeit der ergänzenden Produktwerbung.
 


 

FINANZOnline verkürzt den Amtsweg auf einen Mausklick

Die Arbeitnehmerveranlagung, früher besser bekannt als "Jahresausgleich" und oft wenig freudvolle Begleiterscheinung des Jahreswechsels, wird zum Heimspiel: Wer sich ab 20. Jänner online auf www.bmf.gv.at angemeldet hat, kann ab 17. Februar seine Steuererklärung bereits via PC und Internet vom Wohnzimmer aus erledigen. Unternehmern steht das neue Angebot für die Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldung zur Verfügung. Die Datenübermittlung zum Finanzamt kann sowohl über ein Dialogverfahren (online Datenerfassung mit komfortabler Benutzerführung) als auch über ein Datenstromverfahren (upload offline erstellter Datenpakete) erfolgen. Finanzminister Karl-Heinz Grasser: "FINANZOnline ist ein weiterer wichtiger Schritt im Umbau der Finanzverwaltung vom Amt zur bürgernahen Servicestelle."

Besonderer Wert wurde naturgemäß auf die Datensicherheit gelegt:
Voraussetzung für den ersten Einstieg in das neue Verfahren ist die Anmeldung, die ab 20. Jänner 2003 mit dem Online-Formular auf der FINANZOnline - Einstiegsseite auf der Homepage des Finanzministeriums (http://www.bmf.gv.at) erfolgen kann. Sofern die Anmeldedaten mit den bereits bei der Finanzverwaltung vorhandenen personenbezogenen Daten (Grunddaten) übereinstimmen, wird eine Teilnehmeridentifikation (TID), eine Benutzeridentifikation (BENID) und eine persönliche Identifikationsnummer (PIN) vergeben. Die Übermittlung dieser Zugangskennungen erfolgt durch Zustellung mit Rückscheinbrief (RSa).

Bereits ab Jänner kann der Steuerzahler nach erfolgreicher Anmeldung rund um die Uhr sein Steuerkonto einsehen und Anträge - etwa auf Rückzahlung - einbringen. Ab 17. Februar 2003 wird es zudem möglich sein, Steuererklärungen an das Finanzamt übermitteln bzw. personenbezogene Grunddaten wie Adresse oder Bankverbindung zu ändern. Die Bürgerkarte, wie in manchen Berichten gemutmaßt, braucht der Steuerzahler dafür nicht, ein diesbezüglicher Zugang für Bürgerkartenbesitzer soll allerdings im Lauf des Jahres geschaffen werden.

Die Erstanmeldung für Einzelunternehmen, Personenvereinigungen und juristische Personen kann nach wie vor nur durch persönliches Erscheinen bei einem - allerdings beliebigen - Finanzamt erfolgen. Der jeweilige Einzelunternehmer oder der gesellschaftsrechtliche Vertreter (z.B. Vorstand, Geschäftsführer) muss dabei neben dem ausgefüllten Antragsformular auch einen Nachweis der gesellschaftsrechtlichen Vertretungsbefugnis sowie einen amtlichen Lichtbildausweis vorlegen. Sowohl der Einzelunternehmer als auch der gesellschaftsrechtliche Vertreter kann sich allerdings auch durch einen Bevollmächtigten vertreten lassen, wenn diesem eine beglaubigte Spezialvollmacht erteilt wurde. Nach erfolgter Anmeldung werden ebenfalls die Zugangskennungen vergeben, deren Übermittlung wahlweise durch persönliche Übergabe am Finanzamt oder durch Zustellung mit Rückscheinbrief (RSa) erfolgen kann.

Im Rahmen des bundesweiten Programms der Bundesregierung zum Thema "E-Government" hat die Finanzverwaltung durch das elektronische Datenübertragungsverfahren FINANZOnline bereits seit 1998 den "Amtsweg per Mausklick" realisiert. Dieses Verfahren, das bisher nur von berufsmäßigen Parteienvertretern (Wirtschaftstreuhändern, Notaren, Rechtsanwälten) benutzt werden konnte, wird nach umfangreichen Vorarbeiten allen Bürger und Unternehmern geöffnet.

Für Fragen zum neuen Angebot steht von Montag bis Freitag in der Zeit von 8.00 bis 18.00 Uhr eine "FINANZOnline - Hotline" unter der Nummer 0810 / 22 11 00 österreichweit zum Ortstarif zur Verfügung. Weitere Informationen sind auch im Internet (http://www.bmf.gv.at/egov/fonline) nachzulesen.
 


Managementexperte kritisiert Aposteln der New Economy
Der Börsencrash und die "Inkompetenz der Berater"

Der Schweizer Managementexperte Fredmund Malik kritisiert in seiner aktuellen Kolumne für das Manager Magazin http://www.manager-magazin.de die verfehlten Ratschläge von Beratern, Trainern, Wissenschaftlern und Journalisten in der Phase des Börsen- und Internetbooms. Die jetzige Börsenkrise wäre nach seiner Auffassung vermeidbar gewesen. "Das einzig Gute an der eingetretenen Entwicklung ist, dass man die Inkompetenz jetzt ganz leicht erkennen kann. Sie ist überall dort gegeben, wo die Modewellen und Irrlehren der 90er Jahre entstanden und lauthals in die Welt getragen wurden. Daher ist zu empfehlen, zur Vermeidung weiteren Schadens immer nachzusehen, welche Meinungen jemand in den zurückliegenden Jahren vertreten hat und wie er sich heute rechtfertigt", so Malik.

Wer die New Economy hochgejubelt habe, verstehe nichts von Wirtschaft. Wer Shareholder Value und Börsenwertsteigerung propagierte, habe gefährlich wenig Ahnung von richtiger Unternehmensführung. Wer Stock Options für Manager forderte, ist naiv, weil er glaubte, an der Börse zeige sich die unternehmerische Leistung. "Die meisten E-Business-Apostel sind Träumer und Phantasten. Leute, die bei den Gründerwettbewerben dabei waren, von Business Models, Business Angels und Money Burnrate faselten, sind Ignoranten. Wer den Unfug von einer ewig steigenden Börse vertrat, ist historisch ungebildet oder latent betrügerisch", führt Malik aus.

Es sei zu erwarten, dass eine große Zahl von Leuten, die in diese Kategorien fallen, ihre Meinungen wie die Hemden wechseln und so tun, als hätten sie es immer schon besser gewusst, nie Unsinn vertreten und früh gewarnt. Sie würden ihre Fahnen nach dem Winde drehen und hoffen, dass niemand auf die Idee komme, ihren früheren Blödsinn zu recherchieren. Sie seien meistens nicht nur inkompetent sondern auch opportunistische Wendehälse.

"Man sollte solchen Typen keine Chance geben, gleichgültig welche Titel, Ränge, Statussymbole und Funktionen sie haben. Dummheit ist zwar nicht strafbar, aber man kann sie decouvrieren und anprangern. Vor allem sollte jene Dummheit gesellschaftlich geächtet werden, die nicht einem prinzipiellen Mangel an geistigen Fähigkeiten entspringt, sondern einem Mangel an Gewissenhaftigkeit und Sorgfalt. Das ist nicht ganz leicht, wenn diese Art der Dummheit in der beeindruckenden Maske des Experten auftritt, mit der Pose der Unfehlbarkeit vorgetragen und Kritik mit dem Pathos der Empörung erwidert wird", schreibt Malik. Führungskräfte aller Organisationen müssten heute auch die Aufgabe und Verantwortung übernehmen, unbescheidenen Intellektuellen keine Plattform zu bieten, von wo aus sie Schaden anrichten können, und sie sollten den Mut haben, sie zu entfernen - aus Stabsorganisationen, Redaktionsteams, Beraterlisten und aus dem Ausbildungsbereich. Wenn man den geistigen Schrott entsorge, erreiche man eine höhere ökonomische Wirksamkeit, so Malik.

Maliks kritische Einschätzung der New Economy bestätigt der Vorstandschef des Beratungshauses Heaven2 http://www.heaven21.com , Marek Wojcicki: Viele Internetunternehme seien in kurzer Zeit wahnsinnig schnell gewachsen. "Es lag aber nicht an den eigenen Marktaktivitäten, sondern an der gigantischen Kundennachfrage", sagt Wojcicki. Als sich die Nachfrage abschwächte, konnten die meisten neuen Internetunternehmen das Steuer nicht mehr herumreißen. In der Zeit des Internethypes wurden die jungen Unternehmer von allen mehr oder weniger in Watte gepackt: Von der Beraterseite, von den Analysten, von den Banken und von der Wirtschaftspresse. "Es gab eigentlich niemanden, kein Korrektiv, das denen gezeigt hätte, es geht nicht nur darum, sich von einer Finanzierungsrunde in die nächste zu begeben, sondern es geht auch darum, ein neues Geschäft aufzuziehen. Die Finanzwelt hat die geschäftlichen Risiken ignoriert und nur auf schnelles Wachstum gehofft. Es gab keine kritische Reflektion - alle waren zu gefräßig", kritisiert der ehemalige International Partner von Arthur Andersen.


 

Euro - bedingte Preissteigerungen in Österreich

Wie der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) Wim Duisenberg nunmehr zugestanden hat, kam es im Zuge der Euro-Bargeldeinführung doch zu einem "gewissen Anstieg von Preisen". "Die Europäische Zentralbank bemerkt reichlich spät, was für jeden österreichischen Verbraucher seit längerem offenkundig ist" empört sich Konsumentenschutzminister Böhmdorfer.

Insgesamt habe, so der Präsident der EZB, die EURO-Bargeldeinführung zwar nur bis höchstens 0,2 Prozentpunkte zur Inflation beigetragen. In einigen Bereichen des Einzelhandels und in der Gastronomie habe es aber überdurchschnittliche Preissteigerungen gegeben. Dies habe bei Verbrauchern, die sich bei der Beurteilung der Preisentwicklung naheliegender Weise an den Gütern des täglichen Gebrauchs orientieren, den Eindruck massiver EURO-bedingter Preissteigerungen hervorgerufen.

Diese späte Einsicht der EZB ist umso erstaunlicher, als in Österreich die gleiche Entwicklung bereits Ende Juni 2002 in einem Bericht der Euro-Preiskommission festgestellt wurde. Auch in Österreich kam es vor allem in der Gastronomie sowie bei wesentlichen Gütern des täglichen Bedarfes (Treibstoffe, Gemüse, Obst und Fleisch) bis zur Jahreswende 2001/2002 und auch während des abgelaufenen Jahres zu überdurchschnittlichen Preissteigerungen.

Für besondere Empörung sorgte das Verhalten der Raiffeissenlandesbank NÖ-Wien. Diese wollte aus Anlass des mit der EURO-Einführung zusammenhängenden Verbotes, für Bankomatbehebungen im europäischen Ausland höhere Gebühren als im Inland zu verlangen, ganz einfach für Bankomatbehebungen im Inland massive Gebühren einführen. Diese auf breites Unverständnis stoßende Absicht konnte zwar - nicht zuletzt durch den energischen Einsatz von Konsumentenschutzminister Böhmdorfer - unterbunden werden. Geblieben ist bei den österreichischen KonsumentInnen die Bestätigung ihres Eindruckes, auf Grund der EURO-Einführung zur Kasse gebeten zu werden.

"Befremdlich ist für mich vor allem auch der Zeitpunkt der Erklärung des EZB-Präsidenten," kritisiert Böhmdörfer. Offensichtlich habe man das Weihnachtsgeschäft nicht stören wollen und auf den allgemeinen Weihnachtsfrieden gehofft. "Die österreichischen KonsumentInnen können aber sicher sein, dass ich auch in Zukunft die Preisgestaltung der österreichischen Wirtschaft genau im Auge behalten werde", verspricht Böhmdorfer.
 


 

mobilkom austria gründet als weltweit erster Mobilfunkbetreiber eine Bank
A1 Bank AG als 100%-Tochter von mobilkom austria
 

Durchführung von Transaktionen für m-commerce - bisherige Services im Bereich m-commerce werden integriert - Ziel: einheitlichen Standard im mobilen Zahlungsverkehr in Zusammenarbeit mit Österreichs Banken etablieren
 

"Das Handy ist das einzige Instrument, über das sicher und rasch an jedem Ort und zu jeder Zeit Geldtransaktionen stattfinden können," so erläutert Dipl.-Ing. Dr. Boris Nemsic, Generaldirektor mobilkom austria, die Gründung der A1 Bank AG, einer 100% Tochter der mobilkom austria AG & Co KG. Damit ist mobilkom austria der erste Mobilfunkbetreiber weltweit, der über eine Bankentochter das Recht zum Führen einer Bank erworben hat. Mobile Zahlungsfunktionen können nun über das Handy installiert und juristisch einwandfrei etabliert werden. "Steigende m-commerce Volumina machen es für alle Mobilfunkunternehmen nötig, diesen rechtlich sicheren Schritt zu setzen. Dass wir hier wieder einmal die Weltspitze anführen, determiniert unseren Ruf als Handyland Nummer 1."
 

Handynummer wird zum Verrechnungskonto
 

"Wir möchten in erster Linie den mobilen Handel für unsere bestehenden wie zukünftigen m-commerce Partner sicherer gestalten und unsere Geschäftsbeziehungen mit einem neuen Rechtsstatuts verbinden. Wir werden Verrechnungskonten führen und Micropayment etablieren, also die Transaktion kleiner Beträge kumulieren," ergänzt Dr. Hannes Ametsreiter, Vorstand Marketing und Vertrieb mobilkom austria. Gleichzeitig integriert mobilkom austria bestehende Anwendungen wie das A1 HANDYTICKETING mit den ÖBB oder den Erwerb einer Kinokarte in die neue Bank-Lösung.
 

Der A1 Kunde gibt einmalig seine Zustimmung, seine Handynummer als Verrechnungskontonummer zu führen und kann sofort Transaktionen mit höchstem Sicherheitslevel durchführen.
 

"Wir investieren mit Ideen und Taten in das 'future business m-commerce' mit dem Ziel, mobile Zahlungslösungen als Standard zu etablieren," erläutert Boris Nemsic die Philosophie von Österreichs größtem Mobilfunker. "Wir setzen auf den mobilen Handel der Zukunft. Aus diesem Grund gestalten wir unsere Zahlungslösungen über die A1 Bank AG offen und netz-werkunabhängig. Das heißt, dass alle 6,6 Millionen Mobilfunkkunden Österreichs sichere Transaktionen, wie beispielsweise Eintrittskarten kaufen, über die A1 Bank AG tätigen können."
 

Einen ersten Schritt in Richtung "mobile payment" hat mobilkom austria im Sommer 2001 gesetzt und sich mit 49% an der paybox austria beteiligt. "Wir verfolgen die Strategie, auf dem Weg in die nächste Mobilfunkgeneration starke Partnerschaften und Kooperationen einzugehen. Mit der A1 Bank AG legen wir einen weiteren Meilenstein, serviceorientiert, innovativ sowie netzunabhängig in das UMTS-Zeitalter zu gehen," so Nemsic.
 

Erfolge von mobilkom austria im Bereich m-commerce - mobile payment boomt
 

Die m-commerce Anwendungen von mobilkom austria, A1 HANDYTICKETING mit den ÖBB, Kinokarten- und Blumenbestellungen über das Handy, erzielten zwischen Januar und Dezember 2001 eine Verdoppelung an Kunden und Transaktionen. Letztes Jahr wurden über 42.000 Bestellungen mit einem gesamten Ticketvolumen von über 710.000 EUR abgewickelt. Der generierte Umsatz stieg innerhalb eines Jahres um 200%.
 

Consulter wie Forrester oder Durlacher geben für mobile Zahlungslösungen hohe Erfolgsprognosen ab: Durlacher schätzt, dass in Westeuropa bis 2005 rund sieben Mrd. EUR über "mobile payment" abgewickelt werden. Für Österreich rechnet Forrester mit 516 Mio. EUR, die im Jahr 2005 über mobile Transaktionen passieren.
 

"Wir erhöhen mit unserem Bank-Engagement die Geschwindigkeit der Integration von m-commerce in Österreich. Etwa durch die Übernahme der Ausfallssicherheit, die die A1 Bank anbietet, werden viele Händler schneller bereit sein, ihre Geschäfte der mobilen Zukunft zu öffnen," so Ametsreiter.
 


 

Kundenwille zwingt Finanzdienstleister ihre Strategien zu überdenken
10. Report von Cap Gemini Ernst & Young zur Lage in der Banken- und Versicherungsbranche
 

Gewinner im Wettlauf um den Kunden werden diejenigen Finanzdienstleister sein, die schnell genug auf die veränderten Wünsche ihrer Klienten eingehen. Dabei gibt es einen Trend zu Entwicklungen wie "Open Finance", d.h. dem Vertrieb von Fremd- neben Eigenprodukten, Finanzportalen und eine Renaissance des Filialgeschäfts. Darüber hinaus werden in den teilweise stark fragmentierten und heiß umkämpften Märkten Kundenbeziehungsmanagement-Konzepte immer wichtiger. Gleichwohl sind die meisten Finanzdienstleister darauf nicht vorbereitet. Vor allem das entgegen aller Erwartungen nur langsame Wachstum des Internetbankings zeigt, dass letztendlich die Bedürfnisse der Kunden den Ausschlag über Erfolg oder Misserfolg geben. "Nach Projekten, die man machen musste (Euro, Y2K) oder die "in" waren (eFinance,..) findet man wieder verstärkt Zeit für klassische Themen: Kundenorientierung, Produktinnovation und Abwicklungseffizienz," kommentiert Josef Matulka, Leiter des Sektors Global Financial Services bei Cap Gemini Ernst & Young.Österreich, ein zentrales Ergebnis der Studie.
 

Fremdprodukte ergänzen das eigene Angebot
Mehr als 250 Top Manager aus weltweit über 120 Unternehmen wurden für den 2001 Report mit dem Titel "Wege zur Differenzierung" befragt.
Viele traditionelle Unternehmen der Branche haben sich in letzter Zeit zu wenig an den Bedürfnissen der Kunden orientiert. Das Angebot von Finanzprodukten nicht nur des eigenen Unternehmens, sondern auch die unvoreingenommene Beratung bei Produkten der Mitbewerber wird der Dreh und Angelpunkt im Aufbau einer engen und vertrauensvollen Kundenbeziehung sein. Neue Unternehmen im Markt haben dies erkannt. Die etablierten Konzerne hingegen fürchteten bislang die Auswirkungen auf den Verkauf ihrer eigenen Produkte. 63 Prozent der befragten Unternehmen sind bereit, ergänzende Produkte und Dienstleistungen in ihr Angebot aufzunehmen, während derzeit nur 23 Prozent direkte Konkurrenzprodukte aufnehmen wollen.
 

Konkurrenz durch Anbieter von Finanzportalen
Finanzportale erlauben dem Kunden, alle Konten auf einen Blick einzusehen und alle Transaktionen an einem Ort auszuführen. Dies hat zur Emanzipation des Kunden geführt und viele neue Wettbewerber auf den Plan gerufen. In der Tat sehen auch 73 Prozent der Finanzdienstleistungsmanager den Wettbewerb mit den unabhängigen Anbietern dieser Angebote als ihre neue Herausforderung. Gleichzeitig sind jedoch traditionelle Anbieter nur wenig bereit, ihre Services zu erweitern.
 

"Der verstärkte Wettbewerb fordert von den etablierten Unternehmen mehr Wissen über den Kunden. Eine früher oft übliche lebenslange Geschäftsbeziehung zu einem Finanzinstitut oder einer Marke ist nicht mehr garantiert, da der Kunde die eigene Wahlmöglichkeit über die Tradition eines Hauses stellt. Entscheidend ist, ihm zu bieten was er möchte, wann er es möchte und zu einem Preis, den der Kunde bereit ist zu zahlen", erläutert Christof Domeisen, Leiter des Sektors Global Financial Services bei Cap Gemini Ernst & Young Zentraleuropa.
 

Renaissance des Filialkonzepts
Die persönliche Kundenbeziehung erlebt damit – so das Ergebnis der Studie – im Zeitalter der modernen Kommunikationsmittel ihren zweiten Frühling. Die Befragten sehen in ihr die beste Methode, neue Marktanteile zu gewinnen. Dennoch stellen sie fest, dass E-Commerce die traditionelle Kommunikation und Transaktion ablösen wird. Allerdings werden nach den bisherigen schlechten Erfahrungen mit dem Online-Angeboten im Jahr 2004 immer noch 60 Prozent des Vertriebs über Filialen oder Agenturen erfolgen. All dies hat dazu geführt, dass statt der Überlegung, Filialen zu schließen, deren Beibehaltung die neue Strategie darstellt und etliche Finanzinstitute im Kampf um den internetmüden Kunden die alten Filialkonzepte wieder aus der Schublade holen.
 

Die Kunden nehmen die neuen Kommunikationsformen mit der Bank ihrer Wahl nicht im prognostizierten Umfang an. Auch die Finanzdienstleister selbst haben sich nicht so stark wie vorausgesagt verändert. Die erwarteten Kosteneinsparungen im Zusammenhang mit der E-Commerce Strategie konnten nicht erreicht werden. Schon zum zweiten Mal in Folge haben sich die vorhergesagten Einsparungen zum Vorjahr halbiert. Mehr als die Hälfte der Befragten gesteht ein, dass der Aufbau der benötigten Infrastruktur deutlich länger dauert als erwartet. In erster Linie würde dies am fehlenden Verständnis für das Nutzerverhalten liegen.
 

Management der Kundenbeziehung rückt wieder in den Mittelpunkt
Der Hauptgrund für das Verfehlen der Kostenziele sehen über 40 Prozent darin, dass zu wenige Kunden vom Offline- zum reinen Online-Kunden wurden. Dies hat zur Folge, dass "e" nur noch als eine von mehreren Strategien angesehen wird. Mehr als 25 Prozent der befragten Manager geben daher auch an, dass andere als e-Strategien nunmehr erste Priorität in ihrem Unternehmen haben.
 

"Finanzdienstleister kommen jetzt bei der Kundenbindung an einen kritischen Punkt", kommentiert Domeisen. "Sie müssen den Kundenservice-Standard deutlich und kontinuierlich anheben oder sie riskieren möglicherweise entscheidende Wettbewerbsnachteile."
 

Die Botschaft – so scheint es – wurde von den Unternehmen verstanden. Für 45 Prozent der für die Untersuchung Befragten steht denn auch eine zunehmende Kundenprofitabilität durch ein geeignetes Kundenbeziehungsmanagement (CRM) an erster Stelle. Gleichzeitig geben 58 Prozent zu, dass sie nicht in der Lage sind, den Return-on-Investment ihrer CRM-Initiativen zu beziffern. Die gleiche Zahl weiß nicht, warum Kunden abwandern und kann auch die Gesamtprofitabilität der Geschäftspartner nicht beziffern, während 40 Prozent nicht das Ausmaß des Cross-sellings ermitteln können.
 


 

US-Notenbank senkt Leitzinsen auf 2,5 Prozent
Niedrigster Stand seit der Kubakrise vor 39 Jahren
 

US-Notenbankchef Alan Greenspan hat die Leitzinsen um 50 Basispunkte auf 2,5 Prozent gesenkt http://www.federalreserve.gov . Nach der neunten Senkung des so genannten Zielsatzes für Tagesgeld in diesem Jahr ist dieser um vier Prozentpunkte niedriger als Jahresbeginn und auf dem geringsten Stand seit der Kubakrise 1962. Der weniger beachtete Diskontsatz wurde ebenfalls um einen halben Prozentpunkt auf zwei Prozent reduziert. http://www.federalreserve.gov/boarddocs/press/general/2001/20011002/default.htm
 

"Die terroristischen Attacken haben die Unsicherheit in einer bereits schwachen Wirtschaft signifikant erhöht", heißt es in der Begründung des Federal Reserve Boardes. Sie hätten sowohl Unternehmens- als auch Haushaltsausgaben gedämpft. Dennoch blieben die langfristigen Aussichten für Produktivitätswachstum und die Wirtschaft positiv sobald die nachfragehemmenden Belastungen wieder abklingen werden. Es gebe aber noch Abschwungrisiken, heißt es weiter.
 

Die jüngste Senkung der Leitzinsen erfolgte am 17. September, als der Börsenhandel in den USA nach einer sechstägigen Unterbrechung wieder aufgenommen wurde. Dennoch könnte es sein, dass es sich nicht um die letzte Zinssenkung in diesem Jahr gehandelt hat. Die nächste Fed-Sitzung ist für sechsten November anberaumt.
 

Die US-Aktienmärkte schlossen gestern, Dienstag, mit einem leichten Plus. Der Dow Jones Index kletterte um 1,29 Prozent auf 8.950 Punkte und der NASDAQ Composite konnte um 0,8 Prozent auf 1.492 Zähler zulegen. Unterdessen wird immer offener ausgesprochen, dass sich die USA in einer Rezession befinden. Der oberste Wirtschaftsberater von George Bush, Glenn Hubbard, räumte dies gestern, Dienstag, bei einer Anhörung vor dem Senat ein.


 

Finanzdienstleister, Pharma & Chemie
Marketing-, Kommunikations- und IT-Verantwortliche finden praxiserprobte Informationen
 

Gleich drei neue Produkte kündet NewMediaSales.com diese Woche an:
 

1.
Breitband-Market Flash: http://www.newmediasales.com/subpages/subpage_3520.html Themen vom Breitband Market Flash Nr. 1 und Nr. 2 sind:
 

Breitband Market Flash Nr.1:
======================================
1 T-Commerce: Ein neuer Hype
2 Status quo der Pilotprojekte zum iTV
3 Streaming-Media-Ad: Was ist das?
4 MHP: Multimedia Home Plattform
5 OpenTV
 

Breitband Market Flash Nr. 2:
======================================
1 Neue Möglichkeiten im Peer-to-Peer
2 TV goes Internet: Strategien und Vermarktungskonzepte
3 Conferencing Systems
4 Data Broadcasting Solution
5 Fantastic
 

2.
Content Management für Finanzdienstleister:
http://www.newmediasales.com/subpages/subpage_3684.html
Best Practice für Content Management im Umfeld von
Banken und Versicherungen.
 

3.
Content Management für Pharma und Chemie: http://www.newmediasales.com/subpages/subpage_3688.html Best Practice für Content Management im Umfeld von Pharma und Chemei
 

Beide Best Practice Zentren werden stark ausgebaut, und in Kürze auch kostenpflichtig - zur Zeit noch freier Zugang und kostenlos downloadbare PDFs.
 

NewMediaSales.com ist spezialisiert auf Software-Erhebungen, Software-Vergleiche, Software-Evaluations-Beratung und publiziert alle verfügbaren Titel in deutscher Sprache; die Perspektive der Betrachtung ist immer auf den deutschen Sprachraum bezogen - unter Berücksichtigung aller führenden Software-Lösungen aus USA und Europa.
 


 

US-Behörden forcieren Ermittlungen zum Aktienhandel
Europäische Datenbänke sollen Insider-Geschäfte vor den Anschlägen aufdecken
 

 Der Verdacht auf Insider-Geschäfte im Zusammenhang mit den Anschlägen in den USA verdichtet sich. Die amerikanische Börsenaufsicht SEC http://www.sec.gov will nun zehntausende von Börsentransaktionen überprüfen, berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Die größte Insider-Untersuchung in der Finanzgeschichte soll zu den Hintermännern der Attentätern führen. Die US-Behörden haben laut Spiegel von der Londoner Financial Services Authority http://www.fsa.gov.uk und zahlreichen anderen europäischen Finanzaufsichtsbehörden sämtliche Handelsdaten über alle US-Wertpapiere angefordert, die an den jeweiligen Finanzplätzen gehandelt wurden.
 

Dazu zählten sämtliche Namen, Kundennummern, Adressen und Telefonnummern aller Personen und Firmen, die zwischen dem 27. August und dem 11. September US-Wertpapiere aller Art gehandelt haben. Darunter fielen neben Aktien auch Indexzertifikate, Aktientermingeschäfte sowie Optionen auf einzelne Aktien oder auf Aktientermingeschäfte. Die Ermittler sollen sich zunächst auf ungewöhnliche Handelsmuster beschränken, vor allem bei Luftfahrt-, Hotel-, Broker-, Bank-, und Versicherungsaktien.
 

Der Verdacht der US-Behörden liegt nahe, da etwa die Umsätze der in den USA gehandelten Verkaufsoptionen auf American Airlines vor den Anschlägen bis auf das 20-fache des üblichen Volumens gestiegen waren. Der Deutschen Bundesbank http://www.bundesbank.de liegen bereits Hinweise vor, dass es im Zusammenhang mit den Anschlägen zu Insider-Geschäften gekommen ist, schreibt der Spiegel weiter. Bundesbank-Präsident Ernst Welteke habe seine Mitarbeiter aufgefordert, entsprechende Untersuchungen anzustellen.
 

Die Innen- und Justizminister der Europäischen Union http://www.europa.eu.int haben mehrere Initiativen beschlossen, um gegen Terrorismus vorzugehen. Sie verständigten sich auf eine Reihe von Maßnahmen, darunter europaweite Haftbefehle, ein europäisches Rahmenabkommen zur Auslieferung von Straftätern, leichterer Zugriff auf Daten und die Verbesserung der Luftsicherheit. Außerdem soll die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden der EU und USA intensiviert werden. Auch gegen Geldwäsche wollen die EU-Staaten härter vorgehen und Finanzströme terroristischer Organisationen "austrocknen".


 

Massive Kursstürze an europäischen Aktienmärkten
Einige Indizes haben 98er Tief schon unterschritten
 

Die Kurse der Aktienmärkte stürzen weiter. Einige Indizes haben die Tiefststände vom Oktober 98 während der Russlandkrise schon unterschritten, wie die Zürcher Kantonalbank http://www.zkb.ch heute Freitag feststellt. Der SMI gehört mit einem Tagestief von 5037,3 dazu. Im Oktober 1998 lag der Tiefststand bei 5108 Punkten. Auch der DAX unterschritt mit 3783.5 Punkten die 98er Marke von 3823.
 

Laut ZKB ist ein Ende des Ausverkaufs nahe. Hoffen lässt auch der Verlauf des Crash von Oktober 1998: danach folgte eine heftige Rally. Die Besserung könne aber erst stattfinden, wenn auch in den USA der Höhepunkt der Verkaufsstimmung überschritten ist. Die Kantonalbank rechnet zwar nicht mit einem Abgleiten des US-Konsumentenvertrauens auf Rezessionsniveau, aber mit deutlich grösserem Pessimismus. Auch die Stimmung auf dem Arbeitsmarkt der USA sinkt.
 

Unterdessen suchen viele Anleger einen sicheren Hafen und flüchten zum Schweizer Franken. Der Euro fiel auf ein neues Allzeittief von 1,4462 Franken, der Dollar sank zeitweise bis auf 1,5671. Solange Preisstabilität gewährleistet ist und die Kursausschläge nicht zu exzessiv werden, rechnet die ZKB nicht mit einer Intervention der Schweizerischen Nationalbank, http://www.snb.ch die weiterhin grosszügig Liquidität zur Verfügung stellt.
 


 

Anschläge in den USA bringen Wirtschaft ins Wanken (Update)
Aktienmärkte brechen ein - Öl- und Goldpreise steigen
 

Die Anschläge auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington haben die Wirtschaft weltweit ins Wanken gebracht. An den europäischen Börsen brachen die Kurse ein, die Wall Street blieb wie alle anderen Börsen in den Vereinigten Staaten am Dienstag geschlossen. Die London Stock Exchange evakuierte ihre Hauptniederlassung, setzte den Handel jedoch fort. An den deutschen Börsen wurde der Handel mit US-Papieren am Nachmittag eingestellt.
 

Der Deutsche Aktienindex http://www.deutsche-boerse.de verlor gegenüber seinem Tageshoch von 4788,38 Punkten zwischenzeitlich rund 13,7 Prozent auf 4130,52 Punkte - er schloss mit 4.273,53 Punkten. Der Nemax 50 büßte gegenüber seinem Tageshoch von 940,15 Punkten 13,5 Prozent ein. Nach dem Tagestief von 812.93 Punkten schloss der Nemax 50 mit 841,07 Punkten. Der MDAX fiel von 4281.24 um 6,12 Prozent auf 4019,14 Punkte und lag zum Börsenschluss bei 4.035,97 Punkten.
 

Die Aktien der Münchener Rück rutschten am Dienstag mit minus 15,62 Prozent auf 230,60 Euro am stärksten. Auch die Allianz-Papiere gingen mit einem Minus von 14,80 Prozent stark zurück. Neben den Versichern standen vor allem die Lufthansa (minus 15,41 Prozent), der Touristikkonzern Preussag (minus 14,75 Prozent) und Banktitel unter Druck. Deutsche Bank, HypoVereinsbank und Commerzbank fielen jeweils um rund 13 Prozent. Anleger befürchten massive Umsatz- und Ertragseinbußen, da es auf unbestimmte Zeit keine Flüge in die USA geben wird.
 

Unterdessen schnellte der Ölpreis um über zehn Prozent auf gut 31 Dollar je Barrel in die Höhe. Anleger flüchteten sich in Gold, das mit 287,50 Dollar je Feinunze den höchsten Preis seit Jahresbeginn erreichte. Der Euro legte bis zum Dienstagabend auf 0,9124 Dollar zu, nachdem die Europäische Zentralbank den Euro-Referenzkurs am Nachmittag auf 0,8964 Dollar festgesetzt hatte. Die US-Notenbank Fed kündigte an, den Finanzmarkt bei Bedarf mit Liquidität zu versorgen.
 

Aufgrund der Terroranschläge in den USA hat der Verband der Automobilindustrie die für Donnerstag geplante Eröffnungsveranstaltung der Internationalen Automobilausstellung (IAA) http://www.iaa.de in Frankfurt abgesagt. In Abstimmung mit der Bundesregierung und der Landesregierung Hessen seien die Sicherheitsmaßnahmen auf der IAA drastisch verschärft worden. Die Messe soll nun unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen in zwei Tagen beginnen.
 

Die Lufthansa http://www.lufthansa.de hat als Reaktion auf die Anschläge einen Krisenstab einberufen. Eine Sprecherin sagte am Dienstag, auf den stornierten Transatlantikverbindungen seien 22 bereits in der Luft befindliche Maschinen zurückbeordert worden. Rund 5.000 Passagiere seien von der Maßnahme betroffen gewesen. Die finanziellen Auswirkungen der Flugabsagen für das Unternehmen seien noch nicht absehbar. Mehrere Reiseveranstalter haben ebenfalls ihre Konsequenzen gezogen. So hat TUI alle Reisen in die USA bis einschließlich Freitag abgesagt. Kunden können Flüge in die Vereinigten Staaten, die für die kommenden zwei Wochen gebucht sind, kostenlos umbuchen.
 


 

Finanzportale nutzen ihre Möglichkeiten zu wenig
Studie: Nur Portale mit gutem Content und Kundennutzen werden überleben

 Finanzinstitute und -Dienstleister unterschätzen nach wie vor die Möglichkeiten, die Online-Finanzportale bieten könnten. Gerade in den Bereichen Kundenakquisition, Produkt-Wettkampf und Verkauf eröffnen gut geführte Portale große Chancen. Dies geht aus einer Studie hervor, die vom Marktforschungsinstitut Forrester Research http://www.forrester.com heute, Freitag, vorgestellt wurde. Forrester rät Finanzunternehmen, sich mit Cobranding-, Outsourcing- und Coselling-Partnerschaften auf erfolgversprechende Portale zu konzentrieren.

"Tausende Finanzinstituten, die ins Netz drängen, haben ein wahres Online-Desaster entfacht", so Therese Torris von Forrester. Damit diese Portale auch langfristig im Internet überleben, müssen sie "jedes Gramm" Wertschöpfung, das sich ihnen bietet, ausnützen. Nur Bannerwerbung allein sei zu wenig, Portale müssten vor allem guten Content anbieten und den Kunden auch Informationen des täglichen Lebens liefern. Unternehmen würden die zusätzlichen Kapazitäten, die in manchen Portalen schlummern, wie etwa Adressdatenbanken oder Suchmaschinen viel zu oft ignorieren.

In einer offenen Online-Verteilungs-Umwelt stehen auch die Produkte von Finanzdienstleistern in einem starken Wettbewerb. Nur die besten Portale werden überleben, die rechtzeitig in guten Content und relevante Partnerschaften investiert haben. Da diese Chancen allerdings zu wenig wahr genommen werden, wird gut die Hälfte der derzeit rund 400 europäischen Finanzportale wieder vom Netz verschwinden, prognostiziert Forrester. Für die Studie namens "Exploiting Finance Portals" wurden Führungskräfte von 40 Banken, Brokern, Versicherungen und Fonds Managern sowie von 21 Finanzportalen befragt.


 

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