Kino
| UPC Umfrage: Kein
Weihnachten ohne Fernsehen
In einer paneuropäischen Umfrage in 11 Ländern hat UPC,
einer der führenden europäischen Unterhaltungs- und
Kommunikationskonzerne, das Fernseh-Verhalten von rund 5.000 Personen
zur Weihnachtszeit untersucht. Neben dem TV-Konsum in der Weihnachtszeit
wurden auch das Weihnachtsbrauchtum sowie ein länderspezifisches Thema
in der 16 Fragen umfassenden Studie untersucht. UPC Telekabel
präsentiert die interessanten Ergebnisse für Österreich.
Mehr oder weniger Fernsehen?
Zur Frage "Würden Sie zu Weihnachten gerne aufs Fernsehen verzichten?"
können sich 64 % der in Österreich Befragten ein Weihnachten ohne TV
nicht vorstellen. Ein genau umgekehrtes Ergebnis ergab die Studie in
Frankreich, wo 64 % angeben, zu Weihnachten aufs Fernsehen verzichten zu
wollen. Fernsehen nimmt damit auch zu den Weihnachtsfeiertagen einen
wichtigen Teil im Leben der Österreicher ein.
Interessantes ergab die Frage, ob zu Weihnachten mehr oder weniger als
gewöhnlich ferngesehen wird. Beinahe 2/3 (64 %) der befragten
Österreicher ändern ihr Fernseh-Verhalten in der Weihnachtszeit nicht
und sehen genauso viel bzw. wenig fern wie im übrigen Jahr. Der
Ländervergleich ergab, dass es in unseren Nachbarländern Slowakei (53 %)
und Tschechien (46 %) in der "Stillen Zeit" deutlich mehr TV-Konsum
gibt, während in Österreich nur 16 % der Befragten mehr Zeit vor dem
Fernseher verbringen. Noch geringere Werte beim gesteigerten TV-Konsum
weisen nur Belgien (11 %) und Frankreich (9 %) auf.
Geschmückter Weihnachtsbaum
Im Zuge der Befragung konnte festgestellt werden, dass 80 % der
befragten Personen in diesem Jahr einen geschmückten Weihnachtsbaum in
ihrer Wohnung haben werden. Damit liegt Österreich unter dem
europäischen Durchschnitt von 84 % und deutlich hinter den
Spitzenreitern Polen mit 98 % oder Ungarn mit 96 %. Nur Rumänien (78 %),
Norwegen (74 %) und Schweden (68 %) weisen geringere Werte als
Österreich auf.
Kirchgang oder Gottesdienst im TV
Die Mehrheit der befragten Österreicher (62 %) besucht zu Weihnachten
weder die Kirche noch sieht sie sich den Gottesdienst im Fernsehen an.
Dieser Wert ist bei der Altergruppe der 30-49jährigen mit 71 % am
höchsten. Von den am Gottesdienst Interessierten besuchen 23 % die
Kirche, 4 % sehen sich die Messe im Fernsehen an und 11 % geben an,
beides zu tun. Die fleißigsten Kirchgänger zu Weihnachten findet man in
Polen, wo 91 % die Messe besuchen, den niedrigsten Wert findet man bei
den Franzosen, hier gehen nur 16 % in die Kirche.
TV-Ansprachen und Gewalt im Fernsehen
Auch eine offizielle Weihnachtsansprache des Staatsoberhaupts findet in
Österreich wie in vielen anderen europäischen Ländern keinen Anklang. In
der Alpenrepublik halten rund 77 % dies für unwichtig. Eine knappe
Mehrheit der Befürworter findet sich nur in Polen (58 %) sowie in
Norwegen (53 %).
Gewalt beinhaltende Programme sind jedes Jahr ein wiederkehrendes Thema,
doch wie denken die Befragten darüber? 64 % der Österreicher sind der
Meinung, dass Gewalt zu Weihnachten nicht ausgestrahlt werden sollte.
Interessant ist, dass Männer wie Frauen gleichermaßen dieser Meinung
sind, einzig die jüngere Generation von 16 29 weist mit 52 %
Befürwortern für Gewalt im Fernsehen zu Weihnachtszeit einen anderen
Trend auf.
Fußball im Privat-TV
In der länderspezifischen Frage wurde die Meinung der Österreicher zur
Vergabe der Übertragungsrechte der Österreichischen Fußballbundesliga an
private TV-Sender untersucht. Das überraschende Ergebnis: 51 % der
Befragten geben an, zu diesem Thema keine Meinung zu haben. 24,5 % stört
es, dass die Rechte an Privat-Sender vergeben wurden, 24,5 % stört es
nicht. Während es bei den Altersgruppen keine signifikanten Unterschiede
gibt, stört es Männer mit 31 % deutlich mehr als Frauen (18 %), während
letztere mit 60 % auch am stärksten keine Meinung zu diesem Thema
vertreten.
Ziel der paneuropäischen Studie von UPC ist es, als Anbieter von
analogem und digitalem Kabel-TV in 11 europäischen Ländern einerseits
mehr über den Umgang der Kunden mit den TV-Services zu erfahren, aber
auch andererseits die länderspezifischen Unterschiede kennen zu lernen.
Die Befragung wurde von der renommierten Research International unter
5.000 Personen in den Ländern Österreich, Frankreich, Belgien, den
Niederlanden, Polen, Norwegen, Schweden, Rumänien, der Slowakei, Ungarn
und Tschechien durchgeführt. Die Umfrageergebnisse aus Österreich sowie
auch die europäischen Resultate stehen auf www.upc.at/weihnachtsumfrage
sowie auf www.ugceurope.com/ChristmasSurvey2004 zum Download bereit. Die
Studie und passendes Bildmaterial können auch per E-Mail an
presse@upc.at angefordert werden.
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Shrek 2 erfolgreichster
Film in den USA
2004: Mehr Umsätze bei weniger Besuchern
Die US-Kinokassen haben im vergangenen Jahr wieder
ordentlich geklingelt. Die Umsätze stiegen laut Exhibitor Relations
http://www.exhibitorelations.com auf ein Rekordhoch von 9,4 Mrd.
Dollar. Im Jahr 2003 waren es 9,2 Mrd. Dollar. Verantwortlich für 2004
waren die gestiegenen Ticketpreise. Zurückgegangen sind jedoch die
Besucher um 1,7 Prozent auf 1,51 Milliarden. Mit eingespielten 436 Mio.
Dollar war Shrek 2 der erfolgreichste Film in den Vereinigten Staaten.
Die Passion Christi von Mel Gibson und Fahrenheit 9/11 von Michael Moore
waren die Überraschungserfolge im abgelaufenen Jahr. Das Jesus-Epos
spielte 370 Mio. Dollar ein und die Moore-Dokumentation 119 Mio. Dollar.
In den letzten Monaten des Jahres 2004 fielen die Umsätze zwar insgesamt
hinter die des Vorjahres zurück, aber die Komödie "Meet the Flockers"
konnte das Ergebnis mit Einspielergebnissen von 162,5 Mio. Dollar wieder
aufbessern. Der durchschnittliche Ticketpreis lag 2004 bei 6,22 Dollar.
2003 betrug dieser noch 6,03 Dollar.
Analysten sehen laut BBC in der Entwicklung der vergangenen beiden Jahre
noch keinen Grund zur Aufregung. 2002 sei mit dem ersten "Spider-Man"
und "My Big Fat Greek Wedding" ein überdurchschnittlich gutes Jahr
gewesen.
Dieses Jahr sollen Kassenschlager wie "Star Wars: Episode III" und eine
Batman-Fortsetzung die Besucher in die Kinos locken. "King Kong" von
Peter Jackson und "War of the Worlds" von Steven Spielberg werden auch
zu den Highlights für 2005 gezählt.
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Hochauflösendes Fernsehen - HDTV schafft
enormes Potential für die Medienwirtschaft
Um sowohl die politisch Verantwortlichen in Österreich wie auch die
Medienwirtschaft über "High Definiton Television", kurz HDTV, zu informieren und
für das Thema sensibilisieren, fand heute, Donnerstag, in Wien ein Symposium
statt. Im Rahmen der von Franz Morak, Staatssekretär für Kunst und Medien,
eröffneten und mit Experten aus der Medienwirtschaft aus Deutschland und
Österreich hochkarätig besetzten Veranstaltung wurde HDTV den zahlreich
erschienenen Besuchern erstmals in Österreich ausführlich näher gebracht. Um den
Möglichkeiten und Chancen von HDTV auch und besonders im Hinblick auf die
grenzüberschreitende Zusammenarbeit gerecht zu werden, wurde das Symposium in
enger Kooperation zwischen dem Fachverband der Telekommunikations- und
Rundfunkunternehmungen der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und der deutschen
Interessenvereinigung der privaten Kabelnetzbetreiber (ANGA) veranstaltet.
Richard Pohl, Vizepräsident der ANGA, freut sich über den gelungenen
thematischen Auftakt der gemeinsamen Initiative:
"Grenzüberschreitende Themen wie HDTV verlangen grenzüberschreitendes Denken und
internationale Kooperationen. Deshalb freuen wir uns sehr über die Partnerschaft
mit dem WKÖ-Fachverband der Telekommunikations- und Rundfunkunternehmungen, da
sie ein deutliches Signal für die länderübergreifende Kooperation unserer
Interessenvertretungen ist. Dies gilt insbesondere für technische und
standardisierende Themen in Verbindung mit dem raschen Fortschritt der
Digitalisierung. Mit dem Symposium zu HDTV in Wien setzen wir auch einen
wichtigen Impuls und einen Zeichen für den gesamten deutschsprachigen Markt."
Günther Singer, Obmann des Fachverbandes der Telekommunikations- und
Rundfunkunternehmungen als Interessenvertreter der österreichischen
Kommunikationswirtschaft, konkretisiert: "Mit der Veranstaltung wollen wir einen
Entwicklungsimpuls für die Medienwirtschaft, vor allem Kabelnetzbetreiber und
TV-Unternehmen, setzen." Und er verspricht: "Der Fachverband wird auch weiterhin
mit Blick nach vorne und ganz besonders auf die Bedürfnisse unserer
Mitgliedsbetriebe Trends in der Kommunikationsbranche aufspüren und beleuchten."
Das Aufzeigen von Geschäftsmodellen und Potenzialen geschehe - um dem
Informationsbedürfnis der unterschiedlichen Branchen möglichst gut Rechnung zu
tragen - auch in Zukunft informativ, kompakt und aus möglichst vielen
unterschiedlichen Blickwinkeln.
Als Wunsch und Forderung an die Politik formulierten die Interessenvertreter, "dass
HDTV von der Politik und den Regulierungsbehörden als integraler Bestandteil der
Digitalisierung gesehen und daher die Verbreitung entsprechend unterstützt
wird!"
Der neue Übertragungsstandard soll das heute bekannte Fernsehen alt aussehen
lassen: Durch ein neuartiges Wiedergabesystem zaubert HDTV Fernsehbilder auf den
Bildschirm, die an Tiefenschärfe und Farbbrillianz nur mehr durch die Natur
selbst übertroffen werden. Um die Vorteile dieser Technik zu erschließen, werden
eine entsprechende Empfangseinheit (Settop-Box) und ein HDTV-taugliches
Fernsehgerät benötigt. Bezüglich der Ausstattung von europäischen Haushalten mit
HDTV-fähigen TV-Bildschirmen gehen Experten, darunter Wolfgang Schürmann vom
Satelliten-TV-Betreiber Astra, davon aus, dass im Jahr 2010 bereits 48,5
Millionen Bildschirme im Einsatz sein werden. Die starke Verbreitung der
Endgeräte stelle eine treibende Kraft für die Verbreitung von HDTV dar.
In absehbarer Zeit soll der Großteil aller Fernsehprogramme im HDTV-Standard
ausgestrahlt werden. Derzeit ist das Angebot an HDTV-Programmen auf den Sender
"HD-1" beschränkt. Es gibt die Ankündigung, dass die Fußball-WM 2006
ausschließlich in HDTV-Qualität produziert werden soll.
Der Fachverband der Telekommunikations- und Rundfunkunternehmungen der WKÖ als
gesetzliche Interessenvertreter der Telekommunikationsunternehmungen, der
Kabelnetzbetreiber und der Rundfunkveranstalter vertritt 687
Mitgliedsunternehmungen und ist damit die zentrale Interessenvertretung der
österreichischen Kommunikationswirtschaft. Die "ANGA - Verband privater
Kabelnetzbetreiber e.V." ist mit 133 Mitgliedsunternehmungen die größte
Interessenvertretung der deutschen Breitband-Kabelbranche.

16. Europäisches Film- und Fernsehforum
erstmals in Wien
Im November wird die Wiener Hofburg zur Drehscheibe der Film-, Fernseh-
und Medienwelt: Unter dem Motto "Horizonte erweitern - Neue Länder, Neue
Akteure, Neue Plattformen", treffen einander vom 25. bis 27. November 2004 ca.
300 Vertreter der europäischen TV- und Filmunternehmen zum 16. Europäischen
Film- und Fernsehforum - heuer erstmals in Österreich. Im Zentrum der Diskussion
stehen u. a. die Entwicklung der Fernsehlandschaft und die neuen Chancen im
erweiterten Europa. Die Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) unterstützt
das Forum gemeinsam mit seinen Partnern ORF, dem Bundeskanzleramt, dem
Fachverband der Audivisions- und Filmindustrie Österreichs, der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und dem Vienna Film Fund (FFW).
Staatssekretär Franz Morak eröffnet - im Beisein von Dr. Francisco Balsemao, dem
Präsidenten des Europäischen Film- und Fernsehforums, ORF-Generaldirektorin Dr.
Monika Lindner, Prof. Dr. Jo Groebel (EIM in Deutschland) und Dr. Alfred
Grinschgl, RTR - gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen,
Peer Steinbrück, das 16. Forum in der Österreichischen Nationalbibliothek.
Von Digital Rights Managament bis zu den Chancen im neuen Europa
Hochrangige Medienvertreter - u. a. Kunst- und Kulturminister aus ost- und
südosteuropäischen Ländern - diskutieren über europäische Koproduktionen,
Digital Rights Management, neue Fernsehformate und neue Chancen im erweiterten
Europa. Neue Formate aus Information bzw. Unterhaltung sind gleich Thema des
ersten Panels, zu dem u. a. ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner, Markus
Schächter, ZDF-Intendant, und Boris Bergant, RTV (Slowenien), erwartet werden
und das "ZiB 2"-Moderatorin Ingrid Thurnher leitet. Über den Film- und
Fernsehmarkt und deren Konsumenten diskutieren u. a. Dr. Alexander Wrabetz,
Kaufmännischer Direktor des ORF, Markus von Luttitz, NBC-Giga TV (Deutschland),
und Dr. Joan Majó i Cruzate, CCRTV (Spanien). Mit Medienstaatssekretär Franz
Morak diskutieren Kulturminister sowie Kultur-Staatssekretäre aus Kroatien,
Litauen, Montenegro, Serbien und Slowenien über die kulturelle Identität Europas
aus Sicht der neuen EU-Mitgliedsstaaten.
Das Europäische Film- und Fernsehforum wird jährlich auf Initiative des
Europäischen Medien Instituts (EIM) und eines Netzwerks von ca. 40
Medienunternehmen und -institutionen organisiert. Interessierte können die
Diskussionen live und kostenlos unter
multimedia.telekom.at/portal/film_und_fernsehforum verfolgen. Der ORF
berichtet aktuell in den Ausgaben der "ZiB", im Radio, auf ORF.at und in ORF
TELETEXT.

Deutscher Film legt 2003 wieder zu
Besucherzahl und Umsatz schrumpft - Marktanteil deutscher
Produktionen wächst
Die Besucherzahlen und Umsätze an deutschen Kinokassen sind im
vergangenen Jahr erneut gesunken. Ein erfreulicher Trend des Jahres 2003 war
jedoch beim deutschen Film zu verzeichnen: Der Marktanteil heimischer
Produktionen konnte auf 17,5 Prozent zulegen (2002: 11,9 Prozent). Ein höherer
Anteil wurde zuletzt nur im Rekordjahr 2001 erreicht (18,4 Prozent). Wie die
Filmförderungsanstalt (FFA)
http://www.ffa.de heute, Mittwoch, mitteilte, besuchten 25,3 Mio. Menschen
im vergangenen Jahr deutsche Filme, im Jahr zuvor waren es nur 19 Mio. Besucher.
Insgesamt wurden 2003 149 Mio. Kinobesucher gezählt, was ein Minus von 9,1
Prozent bedeutet (2002: 163,9 Mio.).
Der Umsatzrückgang von 960,1 Mio. Euro im Jahr 2002 auf 850 Mio. Euro im
vergangenen Jahr ist nicht nur mit dem gesunkenen Kartenpreis zu erklären, der
2003 durchschnittlich bei 5,70 Euro lag. Die FFA macht neben der allgemein
schwachen Konjunktur auch den Jahrhundertsommer, die zunehmende Konkurrenz durch
die DVD sowie steigende Film-Piraterie verantwortlich. Auch das "Fehlen von
US-amerikanischen Eventfilmen jenseits des Sequelhypes" sei mit ein Grund für
den Rückgang der Besucherzahlen und Umsätze. Deutschland liege jedoch damit im
internationalen Trend. Auch in Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien,
nach elf Jahren des Wachstums sogar in den USA, sei im vergangenen Jahr ein
Minus an den Kinokassen verbucht worden.
Der deutsche Film kann jedenfalls für die Misere an den Kinokassen nicht
verantwortlich gemacht werden, hat er doch 2003 gleich fünf Produktionen
geliefert, die über eine Mio. Besucher ins Kino lockten (2002 nur drei
Mio.-Filme). Nummer eins des Jahres 2003 ist unbestritten "Good Bye Lenin" von
Wolfgang Becker mit 6,4 Mio. Besuchern. Dahinter kommen "Das Wunder von Bern"
(3,2 Mio.), "Luther" (2,3 Mio.), "Das Fliegende Klassenzimmer" (1,9 Mio.) und
"Werner - Gekotzt wird später" (1,1 Mio.).
"Good Bye Lenin"-Darstellerin Maria Simon wird im Rahmen der morgen startenden
Berlinale
http://www.berlinale.de als der deutsche von 21 europäischen Shooting Stars
2004 der European Film Promotion (EFP) präsentiert. Im vergangenen Jahr war
Hauptdarsteller Daniel Bruehl der deutsche Shooting Star. Dem 1997 gegründeten
Netzwerk liegt die Promotion europäischer Filme am Herzen. Die EFP
http://www.efp-online.com besteht zurzeit aus nationalen Export- und
Promotion-Organisationen aus 23 Ländern. Die Aktivitäten des Netzwerks sind auf
die Promotion europäischer Produktionen, Darsteller und Regisseure auf
internationalen Filmfestivals spezialisiert.

Murdoch
schafft in China Sprung nach vorne
Star TV
erhält landesweite Sendelizenz
Star TV
http://www.startv.com ,
eine 100-prozentige Tochter von Rupert Murdochs News Corp, hat in China eine
landesweite Sendeerlaubnis für Hotels mit mehr als drei Sternen sowie für
Wohnsiedlungen für Ausländer und Auslandschinesen erhalten. Damit ist der
australische Medientycoon seinem Ziel, landesweites Fernsehen in China zu
senden, einen großen Schritt näher gerückt, berichtet die Financial Times (FT)
heute, Mittwoch. Die Entscheidung der chinesischen Behörden folgt auf eine
ähnliche Erlaubnis für den Nachrichtenkanal des Senders Phoenix, an dem Star TV
36,6 Prozent besitzt. Der mandarin-sprachige Unterhaltungskanal Xingkong Weishi
von Star TV wurde bisher nur in der südlichen Provinz Guangdong ausgestrahlt.
Dort kann das Programm auch von anderen Haushalten empfangen werden.
Die Genehmigung zur landesweiten Übertragung kann als Zustimmung der
chinesischen Behörden zum bisher ausgestrahlten Programm des Senders gewertet
werden, das seit März vergangenen Jahres gesendet wird. Der Unterhaltungskanal
wird künftig etwa 500.000 Hotelzimmer sowie Auslandsgemeinden, vor allem rund um
die Metropole Shanghai, erreichen. News Corp will in den kommenden drei bis vier
Jahren über 100 Mio. Dollar in Xingkong Weishi investieren.
Murdoch war mit seinen Bemühungen, im potenziell lukrativen chinesischen
TV-Markt Fuß zu fassen, zu Beginn gescheitert. Er bezeichnete beispielsweise
Satellitenfernsehen als "eine unzweideutige Bedrohung für totalitäre Regime",
was seinen TV-Ambitionen im Reich der Mitte nicht gerade förderlich war (vgl.
pte
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=011220015 ). Inzwischen dürfte er aus
Fehlern der Vergangenheit gelernt haben. Xingkong Weishi bietet politisch
unverfängliche Unterhaltung wie Kochwettbewerbe, Talk-, Spiele- sowie
Zaubershows. Von diesen sehen sich die chinesischen Autoritäten offenbar nicht
bedroht. In der Provinz Guangdong hat derzeit auch AOL Time Warner eine
Sendelizenz.

Emmy-Verleihung zum zweiten Mal abgesagt
Noch keine Entscheidung über endgültiges Aus
Die 53. Verleihung der Emmy Awards
http://www.emmys.tv/ , der
wichtigsten Preise der US-amerikanischen Fernsehindustrie, ist nach den
Luftangriffen auf Afghanistan zum zweiten Mal kurzfristig abgesagt worden. Es
habe keine Bedenken wegen der Sicherheit gegeben, wohl aber wegen der
Angemessenheit einer solchen Feier, erklärte der Präsident der Television
Academy, Jim Chabin. Die Übertragung der Gala durch den Fernesehsender CBS
http://www.cbs.com/ war für
Sonntagabend (Ortszeit Los Angeles) vorgesehen, nachdem der ursprüngliche
Sendetermin vom 16. September anlässlich der Terror-Attacken bereits einmal
verschoben werden musste (pte berichtete:
http://www.pressetext.at/show.pl.cgi?pta=010912030 ).
Eine Entscheidung über eine endgültige Absage oder eine weitere Verschiebung
ist noch nicht getroffen worden. Laut CBS-Präsident Les Moonves haben es viele
Stars angesichts der jüngsten Ereignisse als nicht angemessen empfunden, an der
Show teilzunehmen. "Es wird eine andere Zeit für eine andere Awards Show geben",
so Chabin. Die Emmy-Verleihung ist während ihrer 53-jährigen Geschichte noch
kein einziges Mal abgesagt worden. Nur 1978 musste die Show wegen der
Bekanntgabe des Camp-David-Abkommens durch Jimmy Carter um 30 Minuten verschoben
werden. Bryce Zabel von der Television Academy schätzt die Verluste durch eine
Absage auf mehrere Millionen Dollar.
Sowohl vom Inhalt als auch von der Aufmachung her wollten die Veranstalter
für die Show am Sonntagabend auf Zurückhaltung setzen. So wurde der legendäre
Journalist Walter Cronkite engagiert, um in der Eröffnungsrede auf die Rolle des
Fernsehens einzugehen. Die Gäste bat man, anstatt in spektakulären Outfits in
Business-Kleidung zu erscheinen. Als Moderatorin am Hauptschauplatz im Shrine
Auditorium in Los Angeles war die Schauspielerin Ellen DeGeneres vorgesehen.
Daneben sollte ein Teil der Veranstaltung erstmals seit über zwanzig Jahren aus
New York übertragen werden

Stöckl und Jauch als Cartoon-Stars
DIC Entertainment produziert Millionenshow-Zeichentrickversion
Die weltweit bekannte Quizsendung "Millionenshow" bzw. "Who Wants to Be a
Millionaire?" soll es bald auch als Zeichentrickserie geben. Die Produktion der
animierten Version des Frage-Antwort-Spiels wird das in Los Angeles ansässige
Unternehmen DIC Entertainment
http://www.dicentertainment.com übernehmen. DIC hat bereits einen Vertrag
mit der britischen Produktionsfirma Celador International
http://www.celador.co.uk ,
dem Produzenten und Vertreiber von "Who Wants to Be a Millionaire?",
abgeschlossen. Die Übereinkunft umfasst eine Partnerschaft in den Bereichen
Produktion, Vertrieb und Vermarktung der Serie, deren voller Titel "The
Adventures of Who Wants to Be a Millionaire: The Animated Series" lauten soll.
Der Cartoon wird fiktionale Millionenshow-Gewinner bei der Verwirklichung
ihrer Träume nach dem großen Gewinn begleiten. Die Charaktere sollen auf ihren
Reise zu exotischen Orten begleitet werden. Die Gewinner werden bei einer
"Millionärszentrale" mit speziellem Equipment für ihre Abenteurer ausgestattet.
Der Moderator der Serie wird mit den Charakteren durch eine so genannte
Millionenstudio-Kommandozentrale in Kontakt bleiben. Der Cartoon soll sich
hinsichtlich Musik und Design am Original orientieren. Mit dem weltweiten
Verkauf will DIC Entertainment bei der Mipcom-TV-Trade-Show in Cannes, die in
der zweiten Oktoberwoche stattfindet, beginnen. Disney
http://disney.go.com/disneypictures
hat bereits fix zugesagt, die Zeichentrickserie auszustrahlen.
"Die Serie bietet die Möglichkeit durchzuspielen was passiert, wenn die
Gewinner mit ihrem Preisscheck und der Möglichkeit, ihre Träume zu verwirklichen
aus dem Studio gehen", so DIC-CEO Andy Heyward zu Variety.com
http://www.variety.com "Wir
waren sehr produktiv, seit wir "Who Wants to Be a Millionaire" vor drei Jahren
in Großbritannien auf ITV
http://www.itv.co.uk starteten. Wir haben sorgfältig über Nutzen und
Anwendung der Serie nachgedacht. Die animierte Version wird die Marke in eine
neue Richtung führen", so Celador-Marketing-Director Adrian Woolfe. Celador hat
das Format "Who Wants to Be a Millionaire" in 75 Ländern weltweit lizensiert.
Zum Besitz von DIC zählen unter anderem die Cartoons "Inspector Gadget", "Wo ist
Carmen Sandiego?" und "Madeline".

Erneute Verschiebungen von Filmstarts
"Friends"-Folge muss neu gedreht werden
Die Anschläge auf die USA haben erneut zu Verschiebungen von Filmstarts
geführt. Touchstone Pictures haben soeben den für Weihnachten geplanten Start
von "Bad Company" zurückgezogen. Bei dem Film, in dem Anthony Hopkins einen
CIA-Agenten mimt, handelt es sich um eine Komödie, in der Terroristen New York
City mit Nuklearwaffen bedrohen. Das Drehbuch der 90-Mio.-Dollar-Produktion
enthält eine Stelle, in der ein Terrorist namens Omid ankündigt, er werde
Nuklearwaffen verwenden, "um die Wall Street in ein Stück Kohle zu verwandeln".
Eine Folge der von NBC produzierten Sitcom "Friends"
http://www.nbc.com/Friends
wurde aufgrund der Anschläge auf die USA überarbeitet. Es handelt sich dabei um
eine Szene, in der sich Monica und Chandler bereits mehrere Stunden vor dem
Aufbruch in ihre Flitterwochen am Flughafen einfinden. Die Szene wollte sich
eigentlich über Monicas zwanghaftes Verhalten lustig machen, jetzt sei sie
allerdings bitterer Ernst geworden. Hätte man vor wenigen Wochen noch darüber
lachen können, sei dies heute nicht mehr der Fall, da es sich um die Realität
handle, so Produzent David Crane laut Ananova-Bericht.
http://www.ananova.com/entertainment/story/sm_404279.html?menu=
Die Produktion des Filmes "Tick Tock" mit Jennifer Lopez in der Hauptrolle
wurde ebenfalls verschoben. Eigentlich war der Drehbeginn für September geplant
gewesen, aufgrund der Anschläge in der letzten Woche will man nun jedoch nicht
vor Juni zu drehen beginnen. Da der Film Bombenanschläge auf Los Angeles zum
Inhalt hat, befürchtet die Produktionsfirma negative Reaktionen seitens des
Publikums. Laut Variety.com
http://www.variety.com/index.asp?layout=story&articleid=VR1117852956&categoryid=13
planen die Produzenten noch immer, den Film zu drehen, wollen sich aber
"einzelne Elemente in der Handlung nochmals genau ansehen".
Die Popband "The Cranberries"
http://www.cranberries.ie
zog das Video für die Single "Analyse" zurück, da es Szenen enthält, die an die
Geschehnisse in der vergangenen Woche erinnern. Der in London gedrehte Clip
zeigt ein Flugzeug, das über die Stadt fliegt und Schüsse abfeuert. Außerdem ist
eine Person zu erkennen, die an dem Umriss einer Leiche vorbeigeht. Das Video
wird nun neu gedreht.
Bereits letzte Woche hat Touchstone den für morgen, Samstag, geplanten Start
von "Big Trouble" verschoben. Die Komödie mit Tim Allen in der Hauptrolle
handelt von einer Bombe an Bord eines Flugzeuges. Auch der von Warner Bros
http://www.warner.com
produzierte Actionfilm "Collateral Damage", dessen Start für den 5. Oktober
dieses Jahres geplant war, wurde verschoben. (pte berichtete:
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=010913059 ) Die Story handelt von einer
von Terroristen durchgeführten Attacke auf ein Amtsgebäude in Los Angeles. Der
Film, in dem Arnold Schwarzenegger einen Mann spielt, dessen Familie bei einem
Bombenattentat getötet wurde, soll nun 2002 in die Kinos kommen.

Anschläge kosten US-TV-Sendern 600 Mio. Dollar
Printmedien gleichen Verluste zum Teil mit Traueranzeigen aus
Die Terroranschläge in den USA vergangene Woche haben den US-TV-Sendern rund
600 Mio. Dollar gekostet. Diese Summe - so diverse Schätzungen - ergibt sich aus
den entfallenen Werbeeinnahmen in den ersten sechs Tagen nach der Katastrophe.
Analysten warnen davor, dass sich die Erlöse, auch aufgrund der drohenden
Rezession, erst im Laufe des Jahres 2002 erholen könnten. Auch die Printmedien
sind von den Rückgängen betroffen.
Seit Montag strahlen die Fernsehprogramme wieder Werbespots aus, nachdem sie
bereits seit dem Wochenende wieder großteils die geplanten Sendungen zeigen.
Änderungen gab es zum Teil bezüglich Actionprogrammen, die gegen
Unterhaltungssendungen ausgetauscht wurden. Dabei erwies sich "Mrs. Doubtfire"
mit zehn Mio. Zuschauern als der Quotenhit.
Unterdessen planen die vier großen Networks ABC, CBS, NBC und Fox für
kommenden Freitag einen gemeinsamen, zweistündigen Charity-Abend zu Gunsten der
Opfer und deren Angehörigen. Obwohl noch keinerlei Namen von Stargästen bekannt
sind, wollen bereits jetzt mehrere Kabelsender und kleinere Stationen die
Sendung direkt übernehmen. Ein solcher gemeinschaftlicher TV-Event wäre bislang
einzigartig in der Geschichte Amerikas.
Die Folgen der Anschläge bekommen auch die Printmedien des Landes zu spüren.
Viele Printkampagnen sind auf Eis gelegt bzw. verschoben. Vor allem Reise- und
Finanzunternehmen verzichten derzeit auf Einschaltungen. Ein Boom ist derzeit
bei Kondolenzinseraten festzustellen. Vor allem in der New York Times sind in
den vergangenen Tagen zahlreiche Sympathiebekundungen zu finden gewesen.
Darunter waren nicht nur regelmäßige Inserenten wie der Juwelier Tiffany,
sondern auch ausländische Regierungen wie Kuwait, Kanada oder Deutschland. Viele
der oft ganzseitigen Inserate kondolierten den Hinterbliebenen der Opfer und
dankten den Rettungskräften für ihren unermüdlichen Einsatz. Laut New York Times
werden für diese Inserate die normalen Gebühren verrechnet.

Streik könnte britische Filmindustrie lahm legen
Schauspieler fordern Beteiligung am Einspielergebnis
Die britische Schauspielergewerkschaft Equity
http://www.equity.org.uk hat
angekündigt, sie werde ihre Mitglieder zu Streiks aufrufen, wenn die britischen
Produzenten keine Zugeständnisse in der Frage der Bonusvergütung machen.
Prominente Unterstützung findet der Streikaufruf durch die Schauspieler Ewan
McGregor (Trainspotting, Starwars) und Simon Callow (Notting Hill, Shakespeare
in Love).
Die Gewerkschaft will einen Vertrag mit der Produzentenvereinigung PACT
http://www.pact.co.uk über die
Rechte auf Bonusvergütung neu verhandeln. Zurzeit bekommen britische
Schauspieler eine Pauschalabgeltung, wenn ihre Filme im Fernsehen gezeigt oder
auf Video bzw. DVD verkauft werden. Equity will nun eine Beteiligung der
Schauspieler am Einspielergebnis eines Films wie es in den USA üblich ist, so
dass die Summe des Schauspielereinkommens je nach Erfolg des Films verschieden
ist. Wenn die Gewerkschaft zum Streik aufruft, könnten laufende britische
Filmproduktionen betroffen sein. Darunter sind z.B. der neue James Bond und der
zweite Teil von Harry Potter.

WTC-Attentat: Hollywood verschiebt Filmstarts
Musik-Gruppen ziehen CD-Cover zurück
Die Reaktionen auf die Terror-Anschläge in den USA ziehen in der Film- und
Musik-Industrie immer weitere Kreise. So haben sowohl Warner Brothers
http://www.warner.com als auch
Disney http://www.disney.com
den amerikanischen Start von Spielfilmen, die Erinnerungen an die Attentate
wecken können, auf unbestimmte Zeit verschoben. Eine Hip-Hop-Gruppe lässt das
Cover-Artwork einer für November zur Veröffentlichung geplanten CD überarbeiten,
bei einer weiteren Musik-Gruppe steht eine diesbezüglich Entscheidung noch an.
Sony zog erst vor kurzem den Trailer des neuen Spider-Man-Films zurück (pte
berichtete:
http://www.pressetext.at/show.pl.cgi?pta=010912074 ).
In seinem neuen, von Warner Brothers produzierten Film "Collateral Damage"
spielt Arnold Schwarzenegger einen Mann, dessen Familie bei einem
Bomben-Attentat auf einen Wolkenkratzer getötet wird. Der Film hätte in den USA
am 5. Oktober starten sollen. Bereits der 21. September war als Start-Termin für
"Big Trouble" geplant. In der Produktion der Disney-Tochter Touchstone kommt
eine Bombe an Bord an eines Flugzeuges vor. Zahlreiche britische Kinos haben in
der Zwischenzeit eine weitere Warner-Produktion, den Film "Swordfish",
abgesetzt. In der Eröffnungssequenz zerstört John Travolta als Terrorist einen
Häuserblock mit einer Bombe.
Vor dem explodierenden World Trade Center zeigte sich die Hip-Hop-Band The
Coup auf dem ursprünglich geplanten Cover für ihr neues Album "Party Music". Das
Platten-Label 75 Ark
http://www.75ark.com/ konnte den für diese Woche geplanten Druckbeginn
rechtzeitig stoppen, auf der Website der Gruppe tauschte sie das Motiv noch am
Dienstag aus. Bereits am Tag des Attentats erschienen ist das Album "Live Scenes
From NY" der Rock-Gruppe Dream Theater: mit einem in Flammen stehenden World
Trade Center am Cover. Über eine Rückhol-Aktion soll laut der Plattenfirma
EastWest Records in Kürze entschieden werden.

Umsatzrückgang bei Constantin Film
Konzern brachte im ersten Halbjahr wenig auf die Leinwand
Die Constantin Film AG
http://www.constantinfilm.de hat im ersten Halbjahr 2001 einen Rückgang von
Umsatz (minus 20 Mio. Euro) und EBIT (minus 1,7 Mio. Euro) gegenüber dem
Vorjahreshalbjahr verzeichnet. "Der Vorstand ist mit dem Kursniveau der
Constantin Aktie keinesfalls zufrieden", sagte Vorstandssprecher Daniel Wiest
auf der Hauptversammlung am Donnerstag. Im Vergleich zum Emissionskurs vom
September 1999 liege der Aktienkurs 59 Prozent unter Wert.
In diesem Jahr seien von 25 geplanten Titeln erst sechs an den Start
gegangen. Es gebe Verzögerungen bei der Fertigstellung der Filme. Im vergangenen
Geschäftsjahr seien bereits im ersten Halbjahr zehn der insgesamt 17
Verleihfilme gestartet worden, darunter der Blockbuster "American Pie". Der
Großteil des Umsatzes soll somit in der zweiten Hälfte umgesetzt werden. "Die
emotionalen Faktoren am Neuen Markt haben einen stärkeren Einfluss auf das
Kursniveau als das erreichte Jahresergebnis", so Wiest. In der letzten Woche ist
im Constantin Verleih der Film "Start Up" angelaufen, ein Thriller über dunkle
Machenschaften in der New Economy.
Constantin Film teilte ebenfalls mit, seine Beteiligung an der Kölner New
Media-Agentur Innovum
http://www.innovum.de/flash.php von 26 Prozent auf 51 Prozent erhöht zu
haben. Hierzu seien 98.600 Aktien von Constantin Film aus dem genehmigten
Kapital ausgegeben worden. Von den Constantin Film-Aktien hält Bernd Eichinger
nun 25 Prozent, die Kirch-Gruppe 21,1 Prozent und EM.TV 16,3 Prozent
(Streubesitz 37,6 Prozent).

Gratis-Eintrittskarten fuer TV Shows
Das beliebte Verbraucherportal
http://www.Nulltarif.de hat sein
umfangreiches Informationsangebot
rund um das Thema Sparen jetzt auch auf den Unterhaltungsbereich
ausgedehnt. In der neuen Rubrik "Unterhaltung" findet der Besucher
all das, was die tägliche Surftour zum unterhaltsamen Erlebnis machen
kann. Getreu dem Konzept
werden übersichtlich und in Teilrubriken geordnet neben
kostenfreien Eintrittskarten für TV-Shows auch Online- Pausen- und
Gewinnspiele sowie Web-TV Channels und Internetradios präsentiert.
Unter anderem bietet eine der sechs Unterrubriken eine
umfangreiche und ausführliche Sammlung aktueller Online-Gewinnspiele.
Um dabei nicht den Überblick zu verlieren wird der Besucher durch
eine komfortable Gewinnspielsuchmaschine unterstützt, die sich den
persönlichen Wünschen bzw. Suchbegriffen anpasst und
zielgerichtete Ergebnisse in Form passender Gewinnspiele liefert.
Hinter der Teilrubrik "Online- und Pausenspiele" gibt es
eine
Vielzahl unterhaltsamer Spiele, die Kurzweil und Spass garantieren
und darüber hinaus helfen vom stressigen Alltag abzuschalten.
Dank aufwendiger Recherchearbeit ist es der Redaktion von
Nulltarif.de gelungen eine der ersten ausführlich kommentierten
Datenbanken für kostenlose TV-Show Eintrittskarten im deutsprachigen
Internet aufzubauen. In dieser Aufstellung finden sich sämtliche
Ansprechpartner mit Kontaktdaten bei TV-Sendern sowie
Produktionsgesellschaften, die für die Ticketvergabe zuständig sind.
Tickets können dadurch einfach und bequem zum Nulltarif angefordert
werden.
Auch in den weiteren Rubriken wie etwa Web-TV, Internetradios und
Humorvolles dürfte ein Besuch nicht ohne Erfolgserlebnis zu Ende
gehen.
Mit diesem Contentausbau orientiert sich das 1999 entstandene
Verbraucherportal weiter an den Wünschen der zwischenzeitlich über
200.000 registrierten Mitgliedern.

Donau-Uni Krems bildet Fernsehjournalisten aus
Postgraduales Vollzeitstudium will Rüstzeug für gute
Filmarbeit liefern
Am Internationalen Journalismus Zentrum der Donau-Universität Krems (IJZ) http://www.donau-uni.ac.at/ijz
findet von März bis Juni 2001 eine Intensivausbildung zum Fernsehjournalisten
statt. Das postgradule Vollzeitstudium, das keine Grundausbildung bietet, ist
praxisorientiert und liefert das Rüstzeug, Fernsehfilme und "gebaute Beiträge"
zu produzieren, erläuterte Barbara Peutz, Leiterin des IJZ im Rahmen eines
Informationsabends am Dienstag in Wien. Das modulartig aufgebaute
Vollzeitstudium kostet 44.000 Schilling. Die Zielgruppe sind
spezialisierungswillige Journalisten und andere Interessierte z.B. aus der
Wirtschaft oder der Werbebranche. gerichtet, es, Im Rahmen des Studiums wird von
den maximal zwanzig Teilnehmern ein Dokumentarfilm produziert, der anschließend
im Bildungskanal von ORF und Bayerischen Rundfunk Alpha ausgetrhalt werden wird,
kündigte Peutz an. Voraussetzung für die Zulassung zum Studium sind
Hochschulreife oder Studienberechtigungsprüfung und ein positives Aufnahmegespräch.
Zum Abschluss des Studiums erhalten die Teilnehmer ein vom Bildungsministerium
anerkanntes Zertifikat.
Lehrinhalte sind u.a. Kameraführung, Komposition, Schnitt, Grundlagen der
Filmanalyse, TV-Dramaturgie, Redaktionelle Planung, TV Interview, Kurzreportage,
Auslandsjournalismus, WebTV, Multimediales Gestalten, Magazinjournalismus,
International Broadcasting, Idee-Konzept-Script, Wirkungsmechanismen
adudiovisueller Medien, Livereportage, Präsentation vor der Kamera und
Produktionsmethoden. Als Dozenten konnten u.a. Viktor Mayer-Schönberger
(Harvard University), Don D. Repella (Pittsburgh Community TV, USA), Prof. Peter
Ruge (Ecole Nationale d'Administration Paris, Frankreich), Karl Amon (ORF
Radio-Chefredakteur), Jörg Schönenborn (Abteilungsleiter Tagesschau Köln WDR,
Deutschland), Dietrich Schwarzkopf (ARD und ARTE, Deutschland), Johannes Müller
(Hochschule für Film und TV, München), Boris Bergant (European Broadcasting
Union, Slowenien) gewonnen werden. Unterrichtet wird an vier Tagen pro Woche.
Künftig werden viele "klassische" Redakteure überflüssig werden,
prognostizierte ÖJC-Präsident Fred Turnheim im Rahmen des gestrigen
Informationsabends des IJZ. Die Umorientierung auf ein "dreidimensionales
digitales Denken" sei unbedingt erforderlich. In Zukunft seien nicht mehr
recherchierende Kameraleute gefragt, sondern multimedial denkende
Allroundjournalisten. Dafür sei die Errichtung einer grundausbildenden und
berufsbegleitenden Fachhochschule für die Journalistenausbildung unbedingt
erforderlich. Qualitätssicherung im Journalismus müsse endlich gewährleistet
werden, betonte Turnheim.
