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Loewe erneut tief im
Minus
Positiver Ausblick für 2005
Der angeschlagene TV-Hersteller Loewe
http://www.loewe.de
hat im abgelaufenen Geschäftsjahr Verluste auf Vorjahresniveau
und einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Der Jahresumsatz gab,
bereinigt um das im Sommer 2004 aufgegebene US-Geschäft, um fast
sechs Prozent auf 267 Mio. Euro nach. Das EBIT lag wie im Vorjahr
mit rund 26 Mio. Euro im Minus. Die Schließung der US-amerikanischen
Tochtergesellschaft belastete das Ergebnis zusätzlich mit 8,1 Mio.
Euro, teilte Loewe heute, Montag, unter Berufung auf vorläufige
Schlüsselzahlen mit.
Loewe machte vor allem den "marktbedingten Rückgang bei
traditionellen Bildröhrengeräten im Premiumsegment" für den
Umsatzschwund verantwortlich. Das starke Marktwachstum bei
Flachbildschirmgeräten und ein breiteres Produktportfolio habe aber
vor allem im zweiten Halbjahr 2004 den Umsatzrückgang deutlich
abgemildert, sagte Vorstandsvorsitzender Rainer Hecker. "Loewe ist
die Trendwende gelungen", so Hecker. Der Marktanteil bei LCD-Geräten
im deutschen Fachhandel sei gegenüber dem Sommer zum Jahresende 2004
auf 6,3 Prozent mehr als verdoppelt worden.
Dank Kapitalerhöhung und Verlängerung der Kreditvereinbarungen mit
den Banken könne Loewe die bereits im Jahr 2003 eingeleitete
Restrukturierung auf einer soliden finanziellen Basis fortführen. Im
Jahr 2005 sollen unter anderem zehn neue mittel- und großformatige
Flachbildschirmgeräte für einen leichten Anstieg des Loewe-Umsatzes
sorgen. Außerdem wird für das Gesamtjahr ein ausgeglichenes EBIT
erwartet. Kritiker haben dem ins Schlingern geratenen Konzern
vorgeworfen, zu spät auf den Flachbildschirm-Zug aufgesprungen zu
sein. Im abgelaufenen vierten Quartal ist der Anteil der
Flachdisplays am Gesamtumsatz auf über 50 Prozent explodiert.
Rückenwind erhielt das angeschlagene Unternehmen im abgelaufenen
Geschäftsjahr durch den Einstieg des japanischen Elektronikriesen
Sharp, der seinen Anteil im Rahmen der Kapitalerhöhung im Dezember
2004 auf 29 Prozent erhöht hat (pte berichtete:
http://www.pte.at/pte.mc?pte=041209033 ). Im Rahmen der
erweiterten Partnerschaft mit den Japanern rechnet Loewe mit einem
zusätzlichen Umsatzvolumen von rund 50 Mio. Euro im zweiten Halbjahr
2005. Loewe wird zusätzlich zur eigenen Produktion rund 50.000
LCD-TV-Geräte unter der Marke Sharp herstellen. Das gemeinsame
Entwicklungszentrum soll zudem für eine schnellere Marktreife der
Loewe-Produkte sorgen. |

Schlafzimmerdecke als
TV-Leinwand
Australier finden Lösung für bequemes Fernsehen
im Bett
Dass der TV-Genuss vom Bett aus häufig unbequem
ist, soll der Vergangenheit angehören. Ein australischer Student ist
auf die Idee gekommen, das TV-Bild auf die Zimmerdecke zu
reflektieren. Damit kann man liegend und extrem bequem die Bilder
betrachten. Unter dem Namen PillowVue soll das neue System vor allem
in den USA und in Australien nun vermarktet werden, berichtet der
australisch-neuseeländische Hochschulverbund
http://www.ranke-heinemann.de .
Gary Rayner von der Queensland University of Technology
http://www.qut.edu.au hat für seine Erfindung den Hauptpreis der
Moot Corp Australia
http://www.mootcorpaustralia.org , einem
Venture-Kapital-Wettbewerb für graduierte Studenten, gewonnen.
Rayner hatte nicht nur seine Erfindung, sondern auch einen
Businessplan mitpräsentiert. PillowVue ist nicht nur erheblich
billiger als Heimkino-Anlagen, sondern es ersetzt auch den
Großbildfernseher. Mit einem kleinen Gerät, das am Bettrand
platziert wird, wird ein großflächiges Bild auf die Zimmerdecke
projiziert. Beim PillowVue-System handelt es sich um eine einfache "plug
and play"-Vorrichtung, die noch dazu relativ handlich und damit
tragbar ist.
Nach Marktstudien sehen 70 Prozent der Amerikaner vom Bett aus fern.
Auch in seiner australischen Heimatstadt würden, so eine
Untersuchung des jungen Wissenschaftlers 66 Prozent der Befragten
das Gerät zu einem angemessenen Preis kaufen. Im kommenden Mai wird
das QUT-Team mit dem PillowVue-System an der internationalen
Endausscheidung des Unternehmensgründungswettbewerbs Moot Corp in
Texas teilnehmen. |

Loewe profitiert von
Flachbildschirm-Boom
Quartalsverlust verringert - Schließung der
US-Tochter belastet Ergebnis
Der deutsche Unterhaltungselektronik-Hersteller
Loewe
http://www.loewe.de ist im dritten Quartal des laufenden
Geschäftsjahres 2004 auf der Flachbildschirm-Erfolgswelle mit
geritten. Der angeschlagene Konzern steigerte seinen Quartalsumsatz
gegenüber dem Vorjahreszeitraum um zehn Prozent auf 66,1 Mio. Euro.
Im Bereich Flachdisplay-Geräte wurde sogar ein Umsatzsprung von 3,9
Mio. auf 25,3 Mio. Euro verzeichnet, teilte das Unternehmen heute,
Mittwoch, mit. Der Verlust beim EBIT konnte um 2,1 Mio. auf 6,6 Mio.
Euro verringert werden.
Für die ersten neun Monate meldete Loewe allerdings einen
Umsatzrückgang von 6,4 Prozent auf 177,4 Mio. Euro. Der EBIT-Verlust
wurde gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 19,7 Mio. auf 31,2 Mio.
Euro ausgeweitet. Dabei belastete die Schließung der US-Tochter
Loewe Opta das Ergebnis mit 8,1 Mio. Euro. Loewe-Chef Rainer Hecker
zeigte sich ob der positiven Quartalsergebnisse zuversichtlich.
"Loewe hat die Talsohle durchschritten", sagte Hecker.
Nach dem Einstieg von Sharp im Juni dieses Jahres (pte berichtete:
http://www.pte.at/pte.mc?pte=040622009 ) ist das Unternehmen
nach eigenen Angaben weiter im Gespräch mit potenziellen Investoren.
Noch im Laufe des aktuellen Geschäftsjahres soll eine Vereinbarung
getroffen werden. Für das Gesamtjahr rechnet Loewe mit einem
geringeren Umsatz als 2003 und einem negativen EBIT auf
Vorjahresniveau.
Kritiker haben dem ins Schlingern geratenen Konzern vorgeworfen, zu
spät auf den Flachbildschirm-Zug aufgesprungen zu sein. Mittlerweile
ist der Anteil der Flachdisplays am Gesamtumsatz auf rund 45 Prozent
explodiert. Im kommenden Jahr will Loewe nach eigenen Angaben zehn
neue mittel- und großformatige Flachdisplay-Geräte auf den Markt
bringen. |

Breitbild-Fernseher: Große Qualitätsunterschiede bei gleichen Gerätepreisen
/ "video"-Test: Der Philips-Fernseher 32 PW 8807 ist vorn / Scharfe Bilder mit
überraschend plastischen Gesichtern
Keine Frage: Breitbild-Fernseher sind auf der
Überholspur. In der Preis-Mittelklasse zwischen 3.000 und 3.500 Mark
treten Modelle mit immer besserer Bildqualität an. Die Zeitschrift
"video" hat für ihre neue Ausgabe (Nr. 10, EVT 19. September 2001)
sechs aktuelle Geräte in punkto Bild- und Tonqualität sowie Bedienung
und Ausstattung getestet. Fazit: Wo viel Licht ist, ist viel
Schatten. Trotz identischer Preise gibt es zwischen den sechs
Kandidaten erhebliche Qualitätsunterschiede.
"video"-Testsieger ist der Philips 32 PW 8807 für 3.500 Mark. Der
Breitbild-Fernseher überzeugt vor allem mit seinen strahlenden Farben
und natürlichen Schwarzweiß-Schattierungen sowie den überraschend
plastischen Gesichtern. Zweiter im Test ist das Modell 5KV-32 FX 65 E
von Sony (3.500 Mark). Es besticht durch seine brillante
Bildqualität, wenngleich die Tester einen leichten Rotstich im Bild
monierten. Dieses kleine Manko gleicht der Sony jedoch mit einer sehr
guten Tonqualität aus, die sogar besser ist als die des Testsiegers.
Dritter im Bunde ist das Toshiba-Modell 32-ZD 06 G zum Preis von
3.300 Mark, das bereits deutlich gegenüber dem Erst- und
Zweitplatzierten abfällt. Während die Bildqualität beim
Toshiba-Modell noch mit "gut" bewertet wird, liefert der Tontest im
"video"-Check nur ausreichende Ergebnisse.

TV und Videorekorder drahtlos verbunden
Philips Funk-Lösung mit 30 Meter Reichweite
Philips http://www.philips.de
bringt eine kabellose TV-Verbindung auf den Markt, die es erlaubt, Fernseher
mit Peripheriegeräten wie Video- oder DVD-Rekordern über eine Reichweite von
30 Metern per Funk zu verbinden. Das SBC VL1200-System besteht aus zwei Boxen,
von denen eine als Sender an das Hauptfernsehgerät (oder eine andere
Videoquelle) und die zweite als Empfänger an das Zweitgerät angeschlossen
wird.
Wie Philips in einer Aussendung mitteilt, soll die Drahtlos-Verbindung auch
durch Zimmerwände oder decken hindurch funktionieren und so z.B. einen
zweiten DVD-Player im Schlafzimmer überflüssig machen. Über mögliche
Beschwerdefälle aus der Nachbarschaft gibt der PR-Text keine nähere Auskünfte,
dafür sollen die Funk-Signale eine bessere Bild- und Tonqualität ermöglichen.
Das Produkt ist mit SCART-Standardanschlüssen ausgestattet und soll Geräte
aller Marken unterstützen.
Um Interferenzen mit anderen Sendern zu vermeiden, kann zwischen
verschiedenen Übertragungsfrequenzen gewählt werden. Philips SBC VL1200 ist ab
sofort zum Preis von 230 Euro im Handel erhältlich.

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