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Ärzte- Homepages, alle Fachrichtungen
Ärzte-Service
unserer Agentur
Herz für höhere
Lebenserwartung von Frauen entscheidend
Männer verlieren bis zu einem Viertel der
Pumpleistung
Wissenschafter der Liverpool John Moores University
http://www.livjm.ac.uk haben nachgewiesen, dass die Herzen von
Männern zwischen dem 18. und dem 70. Lebensjahr bis zu einem Viertel
ihrer Pumpleistung verlieren. Bei Frauen zwischen 20 und 70 Jahren
konnte hingegen kaum eine Veränderung festgestellt werden. Die Forscher
gehen daher davon aus, dass die um rund fünf Jahre höhere
Lebenserwartung von Frauen auf die Stärke ihrer Herzen zurückzuführen
ist. An der Studie nahmen laut BBC 250 Freiwillige teil.
Jeder Teilnehmer wurde fünf Stunden lang Tests hinsichtlich des
Körperzustandes, des Blutdrucks und der Leistung des Herzens unterzogen.
Es zeigte sich, dass große Arterien mit dem Alter steifer und weniger
elastisch wurden. Das führte zu einem Ansteigen des Blutdruckes im
Ruhezustand und während der Belastung. Der Blutfluss zu den Muskeln und
der Haut der Gliedmaßen nahm ebenfalls schrittweise ab. Diese
Entwicklung setzte bei den Männern früher ein. Die Teilnehmerinnen
holten nach der Menopause rasch auf. Laut dem leitenden Wissenschafter
David Goldspink war jedoch der Unterschied in der Leistung des Herzens
am erstaunlichsten. Dieser deutliche Unterschied zwischen Männern und
Frauen könnte ihre höhere Lebenserwartung erklären. Laut Goldspink
verfügten Männer jedoch über die Möglichkeit ihre Gesundheit zu
verbessern. So seien die Herzen von früheren Sportlern so stark wie jene
von unsportlichen Zwanzigjährigen.
|

Chip-Hautimplantat zur
medizinischen Versorgung
Einfacher Zugang zu Daten
Die US-amerikanische Food and Drug Administration
(FDA)
http://www.fda.gov hat der Vermarktung von implantierbaren Chips
durch ein in Florida ansässiges Unternehmen zugestimmt. Mit diesem Chip
soll man einfachen Zugang zu den medizinischen Daten eines Patienten
erhalten, wie die New York Times berichtet. Applied Digital Solutions
http://www.adsx.com ist der Meinung, dass die VeriChips genannten
Produkte Leben retten können und Unfälle durch Verabreichung falscher
Medikamente verhindern können. Außerdem hegt das Unternehmen die
Hoffnung, dass die medizinische Nutzung auch die Akzeptanz für
Implantate für Sicherheitszwecke und Zugangskontrollen steigern werde.
Man erwartet, dass die Zustimmung durch die FDA eine heiße Debatte
entfachen wird über eine Technologie, die Orwellsche Züge hat, so die
New York Times.
Die Idee von Applied Digital Solutions ist, dass Patienten mit dem Chip
bessere medizinische Versorgung gewährleistet werden kann, da Ärzte und
Krankenhauspersonal, die mit einem Scanner ausgestattet sind, in der
Lage sind, eine 16-stellige Zahl über den Chip zu lesen. Der Chip soll
keinerlei andere Aufzeichnungen enthalten, nur die Zahl, mit der der
Arzt Informationen erhält über beispielsweise Blutgruppe,
Medikamenten-Historie oder andere medizinische Daten, die im Computer
gespeichert sind.
Das Science-Fiction-Phantom der totalen Kontrolle wird den Verkauf der
Technologie erschweren. Verschwörungs-Theoretiker dichten der
Technologie oft Fähigkeiten an, die sie nicht besitzt, wie zum Beispiel
Leute via Satellit zu verfolgen, berichtet die New York Times. Aber auch
Verbraucherzentralen hegen Zweifel an der Technologie. "Sobald man den
Chip einmal unter der Haut hat, wird gesagt, dass man keine Handhabe
gegen die Möglichkeit der Überwachung hat", sagt Marc Rotenberg,
Geschäftsführer des Electronic Privacy Information Center
http://www.epic.org/ , eine Gruppe in Washington, die sich für
Datenschutz einsetzt. "Ich denke, wenn das erst mal durch ist, fängt die
wirkliche Debatte erst an. Nämlich in Bezug auf Gefangene oder sogar
Besucher der Vereinigten Staaten. Da liegt nämlich das Interesse an der
Möglichkeit Leute zu identifizieren und zu verfolgen."
Applied Digital versucht diese Zweifel mit dem Argument abzuschwächen,
dass die Implantation freiwillig ist und dass nur Daten gespeichert
werden, die vom Patienten autorisiert sind. Das Unternehmen hofft nun,
andere große Unternehmen zu finden, die den Chip in Praxen,
Spezialkliniken und Notaufnahmen vermarkten. |

Neue Methode der
Medikationsverabreichung
Hitzegesteuerter Film setzt Insulin frei
Forscher am Georgia Institute of Technology
http://www.gatech.edu/ haben ein Material entwickelt, das es
Patienten eines Tages ermöglichen soll, auf tägliche Injektionen und
Pillen zu verzichten. Statt dessen bekommen sie die Dosis über
mikrodünne implantierte Filme verabreicht, die die Medikation aufgrund
Veränderungen in der Temperatur freisetzen.
"Wir haben im Labor Ebenen des Mikrogel-Films mit Insulin beladen und
Insulinausschüttungen über die Zuführung von Hitze freigesetzt. Die
Filme waren extrem stabil und konnten mehr als ein Monat entsprechende
Medikationen freisetzen.", erklärte L. Andrew Lyon, Assistenzprofessor
an der Georgia Tech School für Chemie und Biochemie, die Funktionsweise
der speziell entwickelten Filme. Die Ergebnisse spiegeln die Arbeit
eines ganzen Jahrzehnts zu der Thematik der Medikamentenzufuhr wider.
Lyons Filme aus Mikropartikeln erlauben eine viel genauere Kontrolle der
Medikamentenfreisetzung als früher entwickelte Filme in monolithischer
Form.
Derzeit setzen die Filme ihre Fracht bei einer Temperatur von 31 Grad
Celsius frei, sechs Grad unter der menschlichen Körpertemperatur. Lyons
Team arbeitet derzeit an der Schaffung eines Freisetzungspunktes bei
einer etwas höheren als der menschlichen Körpertemperatur. In Zukunft
könnten die Filme auch auf Chips platziert werden, die durch die
Initiierung eines Widerstands beheizt werden und zwar nach einem
Zeitmodell oder einem anderen Auslöser. "Ein potenzieller Ansatz ist die
Implantierung eines Blutzucker-Monitors, der die
Radiofrequenz-Technologie verwendet", sagte Lyon. "Wenn der Monitor
entdeckt, dass der Diabetespatient zu hohe Blutzuckerwerte hat, könnte
er ein Signal an den Chip senden, um den Film aufzuheizen und so Insulin
in den Blutkreislauf zu leiten."
Patienten, die sich einer Hormontherapie, einer Chemotherapie oder
anderen Behandlungen unterziehen, die eine periodische Medikation
erfordern, könnten auf diesem Weg die entsprechende Dosis zugeführt
bekommen. Laut Lyon benötigt sein Ansatz noch zusätzliche Versuche, bis
er zu klinischen Tests übergehen kann, ist aber ein wichtiger Schritt
hin zu neuen Methoden der Medikationsverabreichung. |

Angstauslöser Kaffee: Gene stecken dahinter
Zwei Genvarianten entscheiden über stimulierende Wirkung oder
Unruhe
Zumeist wirkt Kaffee stimulierend. Bei manchen Menschen löst Kaffee aber
Unruhe und Angstzustände aus. Laut einem deutsch-amerikanischen Forscherteam hat
diese Reaktion eine genetische Ursache. Demnach enden Personen mit zwei
Genvarianten viel wahrscheinlicher beim Nägelkauen als jene ohne diese
genetische Veränderung. Die Ergebnisse präsentierten die Wissenschaftler auf dem
Jahrestreffen des American College of Neuropsychopharmacology in San Juan/Puerto
Rico http://www.acnp.org .
Forscher der deutschen Universitäten Münster und Würzburg untersuchten in
Zusammenarbeit mit der University of Chicago die Wirkung von Kaffee auf 94
gesunde und seltene Kaffeetrinker. Zu diesem Zweck entnahmen sie Blutproben und
konzentrierten sich auf jene Gene, die für zwei Proteine, so genannte
Adenosin-Rezeptoren, kodieren. Die Rezeptoren sind dafür bekannt, dass sie mit
Koffein Wechsel wirken. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Reaktion von
Nervenzellen im Gehirn auf den Botenstoff Adenosin. Einer der Rezeptoren ist A1,
der im Gehirn weit verbreitet ist. Der Rezeptor A2a befindet sich nur in den
Basalganglien, die wichtige Aufgaben bei der Ausgestaltung der Bewegungsabläufe
haben.
Die Forscher unterschieden bei den Versuchspersonen vier Genvarianten. Die
Analyse zeigte, dass Personen mit zwei spezifischen Varianten im A2a-Rezeptorgen
viel häufiger nach dem Konsum von Kaffee von Angstreaktionen geplagt wurden.
Frühere Studien haben bereits gezeigt, dass Menschen, die an Angststörungen
leiden, ebenfalls eine der selben Varianten besitzen und die Aufnahme von
Koffein Panikattacken bei diesen hervorruft.
Die Forscher um Harriet de Wit von der University of Chicago planen nun mit
dem selben Ansatz individuelle Unterschiede in der Reaktion auf synthetische
Drogen (Amphetamine) zu untersuchen.

Forscher testen Pille gegen Müdigkeit
Tablette soll Schichtarbeiter wach halten Kritiker warnen
vor Langzeitfolgen
Wissenschaftler des Schlaflabors des Rush-Presbyterian-St. Luke's Medical
Center http://www.rush.edu
untersuchen derzeit ein Medikament gegen Müdigkeit. Die Tablette soll Schlaf
unnötig machen und gegen Narkolepsie (Schlafkrankheit) eingesetzt werden. Bei
der Schlafkrankheit wird die Person von einer unkontrollierbaren Schläfrigkeit
befallen. Häufige Tagesschlafanfälle sind charakteristisch. Bisher wurde das
Medikament "Modafinil" zur Behandlung von Narkolepsie eingesetzt.
Die Forscher wollen nun untersuchen, ob sich das Medikament auch für gesunde
Personen eignet. Dadurch könnten zum Beispiel Schichtarbeiter wach bleiben und
konzentriert weiter arbeiten. Herkömmliche Medikamente, die bisher entwickelt
wurden, um Menschen wach zu halten, wie Amphetamine, scheinen die Anwender eher
nervös und ängstlich zu machen. Eine Studie von Schlafforschern um David Dinges
von der University of Pennsylvania
http://www.upenn.edu hat bereits bewiesen, dass Modafinil auch bei Gesunden
wirkt.
Für die Untersuchung wurde einem Teil von 16 gesunden Probanden Modafinil und
dem Rest ein Placebo verabreicht. Während der Studie durften die Testpersonen
zuerst für 28 Stunden überhaupt nicht und später nur in einem unnatürlichen
Schlaf-Wach-Rhythmus schlafen. Testpersonen, die Modafinil einnahmen, waren bei
anschließenden Prüfungen im wachen Zustand konzentrierter und aufmerksamer.
Jene, die ein Placebo einnahmen, hatten eine merklich höhere Fehlerrate. Wie das
Medikament genau wirkt, ist noch unklar.
Modafinil scheint bestimmte Neurotransmitter, so genannte Orexine, durch
deren Mangel Narkolepsie ausgelöst wird, zu ersetzten. Wie dies geschieht,
wissen Wissenschaftler derzeit noch nicht. Überdies ist nicht genau erforscht,
wie das Medikament auf jene Menschen wirkt, die kein Orexin-Problem haben.
Schlafforscher warnen trotz der Anerkennung der Wirksamkeit des Medikamentes bei
Narkolepsie, es bei gesunden Personen einzusetzen - nur damit diese mehr
arbeiten können und weniger Schlaf brauchen. "Modafinil scheint drastisch zu
wirken", meinte Thomas Scammell, Schlafforscher am Beth Israel Deaconess Medical
Center in Boston. Er warnt allerdings davor, dass es wahrscheinlich die
Schlafbedürfnisse des Körpers gefährlich durcheinander bringt. Schlafmangel
habe, neben den Auswirkungen auf die geistigen Fähigkeiten, einen schädigenden
Einfluss auf das Immunsystem, vermutet Scammell. Auch Rosalind Cartwright,
Schlafforscherin am Rush-Presbyterian-St. Luke's Medical Center, warnt vor einem
Einsatz des wachhaltenden Medikamentes: "Keiner weiß etwas über die
Langzeitfolgen. Ich glaube, wir sind als Kultur überarbeitet und zu wenig
ausgeruht." Der natürliche Schlaf-Wach-Rhythmus werde missbraucht und das
scheint sich nun zu rächen.

Forscher finden molekularen Schlafschalter
Erkenntnisse befruchten menschliche Schlafforscher
Bei Experimenten an Fruchtfliegen sind Wissenschaftler der Universität von
Pennsylvania in Philadelphia auf den "molekularen Schlafschalter" gestossen. Die
Moleküle lassen die Fliegen entweder munter oder schläfrig werden. Das berichten
die Forscher um Joan Hendricks in der neuesten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins
"Nature" http://www.nature.com
.
Die chemischen Botenstoffe zyklisches AMP und CREB sollen nach Angaben der
Forscher auch bei Säugetieren und den Menschen wichtige Funktionen innerhalb von
Zellen ausüben. Sie sind unter anderem verantwortlich für Lernprozesse und die
Gedächtnisbildung. Das zyklische AMP aktiviert CREB, das wiederum bestimmte Gene
aktiviert. Hendricks versetzte die Fliegen mit ungewöhnlich hohen Dosen AMP oder
CREB. Die genetische Manipulation hatte unmittelbare Wirkungen auf das
Ruheverhalten der Tiere. Fliegen mit erhöhtem AMP-Spiegel schliefen weniger,
diejenigen mit niedrigem AMP-Spiegel dagegen mehr. "Insekten mit geringen Mengen
von aktivem CREB blieben auch nach dem aktiven Schlaf noch tagelang schläfrig
und konnten nicht aufwachen", so Hendricks. Der Wissenschaftler vermutet, dass
CREB die Tiere länger wach hält, nachdem es jedoch verbraucht ist, schläfert es
die Tiere allerdings tagelang ein.
Für die Wissenschaftler sind die Erkenntnisse von größter Wichtigkeit, da der
Schlaf und seine molekularen Grundlagen weitgehendst unerforscht sind, wie Fred
Turek, Neuro-Wissenschaftler der Northwestern University in Illinois schreibt.
Diese Erkenntnisse würden zum Beispiel Schichtarbeitern oder älteren Menschen
mit Schlafstörungen helfen. Darüber hinaus bestehe großes Interesse seitens des
amerikanischen Militärs, mehr über Schlaf zu wissen.
"Die Verbindung zwischen Lernen und Schlaf ist geradezu unheimlich", so der
Paul Shaw, Neurologe an der Universität von San Diego. Dabei sei es sehr
schwierig, Verbindungen zwischen Insekten, Säugetieren und dem Menschen
herzustellen, obwohl es sehr viele Ähnlichkeiten gebe.
Weitere Informationen:
http://www.nature.com/nsu/011025/011025-7.html

Terror in den USA - Ärzte unterstützen Ärzte
Die schrecklichen Terroranschläge in New York und Washington haben in der ganzen
Welt Bestürzung und Trauer ausgelöst. Rettungskräfte und Ärzte arbeiten bis zur
totalen Erschöpfung unter physisch und psychisch besonders belastenden
Umständen.
Universimed hat auf seiner Homepage
http://www.universimed.com ein Kondolenzbuch
eingerichtet, in dem sich Mediziner, die ihr Mitgefühl ausdrücken wollen,
eintragen können.
Wir werden dieses Kondolenzbuch auf elektronischem Weg an die US-amerikanischen
Ärztekollegen in den betroffenen Spitälern weiterleiten und hoffen, damit ein
wenig zur
moralischen Unterstützung beizutragen.
Deshalb unsere Bitte: Senden Sie diese Mitteilung an möglichst viele Mediziner
weiter
und setzen auch Sie ein Zeichen der Solidarität mit den Kollegen in den USA!

Forscher finden genetische Ursache des Wolfsrachens
Hoffnung auf pränatale Behandlungsstrategien
Ein Gen, das für die so genannte Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte ("Wolfsrachen")
verantwortlich ist, haben Wissenschaftler des Imperial College
http://www.imperial.cc.ca.us/ entdeckt: T-box-22. Im Rahmen einer Studie
analysierten sie die genetischen Daten betroffener Familien aus den letzten 14
Jahren. Die Forscher hoffen jetzt, pränatale Behandlungsstrategien zur
Verhinderung des Wolfsrachens entwickeln zu können.
Die Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte betrifft etwa eines von 1.500 Neugeborenen.
Kinder, die mit einer Fehlbildung zur Welt kommen, haben häufig Schwierigkeiten
beim Essen, Sprechen und Hören, zuweilen sind sie auch in ihrer psychischen
Entwicklung beeinträchtigt. Zur Korrektur sind oft mehrere chirurgische
Eingriffe in den ersten Lebensjahren notwendig, ebenso eine umfangreiche
zusätzliche Rehabilitation. Trotz der Häufigkeit dieser Fehlbildung ist bislang
wenig über ihre Ursachen bekannt. Der Grund: Die Erbkrankheit beruht auf einer
Störung der komplexen, weitgehend unerforschten Balance zwischen Genen und
Umwelteinflüssen.
http://www.almeda.de/home/brockhaus/1,2785,4393,00.html

Vom Nierenstein bis zum Knochenbruch - Erfolgreiche Behandlung mit
Stoßwellen
Die in der Medizin noch relativ junge Methode der Stoßwellentherapie wurde
erstmals 1980 für die Zertrümmerung von Nierensteinen eingesetzt. Sechs Jahre
später erfolgte in Deutschland die erste Knochenbehandlung im Tierversuch, heute
hat sich die Stoßwellentherapie in der Orthopädie und Unfallchirurgie bereits
bestens etabliert. Zu den Haupteinsatzgebieten zählen schlecht heilende
Knochenbrüche, sogenannte Pseudarthrosen, schmerzhafte Sehnenerkrankungen wie
Schulterschmerzen, Tennisellbogen und Fersensporn.
Verbesserte Durchblutung und Enzymbildung fördert Heilung
Fraglich blieb jedoch der exakte Wirkmechanismus dieser Behandlungsmethode. Nun
liegen neue Erkenntnisse zur Wirkungsweise der Stoßwelle aus dem asiatischen
Raum vor. Laut aktuellen Studien hat die Stoßwelle nicht nur eine mechanische
Wirkung, sondern regt auch Stoffwechselprozesse an, die für eine verbesserte
Durchblutung und Enzymbildung sorgen und damit den Heilungsprozess in Gang
bringen. Dies ist vor allem für verzögert heilende Knochenbrüche interessant, wo
man bisher davon ausging, dass die Wirkungsweise von kleinsten Verletzungen
durch das Einwirken der Stoßwelle ("Schlag") bestimmt wird - vergleichbar mit
dem operativen "Auffrischen" der Bruchstellen. Dieser biologische Effekt wird
ein Hauptaspekt der weiteren medizinischen Erforschung der Stoßwelle sein.
Behandlungsmöglichkeiten in Österreich
Stoßwellenbehandlungen werden in Österreich derzeit in den Krankenhäusern AKH
Wien, UKH Meidling, Orthopädisches Krankenhaus Speising, AKH Linz, AKH
Klagenfurt, KH Friesach sowie in mehreren Privatordinationen angeboten. Weitere
Informationen zur Stoßwellenbehandlung sowie das Verzeichnis der Mitglieder der
internationalen Stoßwellengesellschaft ISMST (davon 38 österreichische
Fachärzte) können im Internet unter www.ismst.com abgefragt werden. (Quelle: Dr.
Wolfgang Schaden, Generalsekretär ISMST, Unfallkrankenhaus Meidling)
Dieser Medizin-Informations-Service wird Ihnen jeden Dienstag Morgen um 8 Uhr
von Universimed gewidmet. Universimed ist der größte, noch ausschließlich in
österreichischem Besitz befindliche Verlag für medizinische Fachmedien. und
betreibt das erfolgreiche Medizin-Fach- & Informationsportal
www.universimed.com.

Religiöse Zweifel nehmen Kranken Kraft
Glaubenskrisen erhöhen bei älteren Menschen Sterberisiko
Religiöse Zweifel können bei älteren Menschen während einer Erkrankung zu
einem erhöhten Sterberisiko führen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie mit 595
Krankenhauspatienten vom Duke University Medical Center
http://www.mc.duke.edu und der
Bowling Green State University (BGSU)
http://www.bgsu.edu gekommen. Frühere Studien hatten ergeben, dass sich ein
häufiger Kirchenbesuch positiv auf die Gesundheit auswirkt. Die aktuelle Studie
untersucht erstmals den Zusammenhang zwischen negativen Formen des Glaubens als
Indikatoren für eine erhöhte Sterbewahrscheinlichkeit. Das Gefühl von Gott
verlassen oder bestraft zu werden, die Überzeugung, die Krankheit sei vom Teufel
verursacht und die Überzeugung, von der Glaubensgemeinschaft vernachlässigt zu
werden, wurden dabei als Schlüsselfaktoren identifiziert, berichtet das Archives
of Internal Medicine
http://archinte.ama-assn.org/issues/current/abs/ioi00736.html
Der leitende Wissenschaftler Kenneth Pargament von der BGSU erklärte, dass
der Glaube selbst statt eine Kraftquelle auch die Ursache von Problemen sein
kann. "Vorläufige Analysen der überlebenden Teilnehmer legen nahe, dass
Patienten, die über lange Zeit in ihren Zweifeln gefangen sind, eher einen
Niedergang ihrer körperlichen und geistigen Gesundheit erleben, als jene die
früher einen Ausweg aus diesem Dilemma finden."
Patienten, die sich von Gott verlassen fühlten oder den Teufel für ihre
Erkrankung verantwortlich machten, hatten ein um 19 bis 28 Prozent höheren
Todesrisiko innerhalb der folgenden zwei Jahre. Geschlecht, Rasse, Diagnose,
kognitive Fähigkeiten, Unabhängigkeit im Alltag, depressive Stimmungen oder
Lebensqualität hatten dabei keinen Einfluss auf das Todesrisiko. Der Mitautor
Harold G. Koenig von der Duke University erklärte, dass die meisten Patienten
nach einer schwierigen Phase ihr Vertrauen in den Glauben wiederfänden und ihn
als Kraftquelle nutzten. Gelang diese Wiederherstellung dieses Vertrauens nicht,
kam es zu ernsten Problemen. "Diese Menschen haben große Schwierigkeiten und die
behandelnden Ärzte müssen darüber informiert sein."
Die Teilnehmer der Studie waren alle über 55 Jahre alt und wurden zwischen
Januar 1996 und März 1997 entweder in das Duke Hospital oder in das VA Medical
Center eingeliefert. 95 Prozent der Patienten waren Christen, hauptsächlich
Protestanten. Details der körperlichen und geistigen Gesundheit sowie Aussagen
zu Religiosität und Glaubenszweifeln wurden in Interviews aufgezeichnet.
Details:
http://news.mc.duke.edu/news/top_story.php

Weiteres Gen für Spinale Muskelatrophie verantwortlich
Wissenschaftler lokalisieren Mutationen auf dem Chromosom 11
Ein zweites Gen, das bei Säuglingen für die tödlich verlaufende
Muskelerkrankung "Spinale Muskelatrophie" (SMA) verantwortlich ist, haben
Wissenschaftler der Humboldt-Universität Berlin
http://www.hu-berlin.de
identifiziert. Das Gen ruft eine besondere Variante der Krankheit hervor, die
mit schwerer Atemnot einher geht (SMARD-1). Dabei leiden die betroffenen Kinder
nicht nur am Versagen der Muskulatur des Rumpfes und der Gliedmaßen, sondern
auch an einer lebensbedrohlichen Atemnot, die durch eine zunehmende Lähmung des
Zwerchfells bedingt ist.
Die Forscher hatten sechs Familien aus vier verschiedenen Staaten in drei
Kontinenten untersucht. Bei elf der insgesamt 20 Kinder dieser Familien fanden
die Mediziner auf dem so genannten IGHMBP-2 Gen (Immunoglobulin-mu-binding
protein-2-gen) verschiedene Mutationen, die alle zum gleichen Krankheitsbild und
letztlich auch zum Tode führten. Das Gen wurde auf dem Chromosom 11 lokalisiert.
Schon vor mehreren Jahren war der Forschergruppe die Entdeckung eines SMA-Gens
(SMN-1, survival Motor Neuron 1 Gen) auf dem Chromosom 5 gelungen. Im intakten
Zustand sind SMN-1 und IGHMBP-2 in jeder Zelle des Körpers an einer Vielzahl
lebensnotwendiger Prozesse beteiligt.
Die Spinale Muskelatrophie ist sehr selten, steht aber nach der Mukoviszidose
mit der Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie an zweiter Stelle der autosomal
rezessiven Erbkrankheiten. Sie tritt damit nur dann auf, wenn beide Elternteile
dasselbe Gen defekt an ihre Nachkommen weitergeben. Durch den Untergang von
Nervenzellen in einem Teil des Rückenmarks - den so genannten Vorderhornzellen -
kommen immer weniger Nervenreize in der Muskulatur der kleinen Patienten an. Die
Kinder sterben nach wenigen Wochen, ihr Tod wird mitunter als "plötzlicher
Kindstod" fehldiagnostiziert.
http://www.fsma.org/german/home.htm

Protein-Reaktionen in Echtzeit beobachten
Methode liefert Therapie-Ansätze bei Krebs und Alzheimer
Mit der Fourier Transform Infrarot (FTIR) Differenzspektroskopie ist es
Wissenschaftlern der Universität Bochum
http://www.ruhr-uni-bochum.de gelungen, die Arbeit von Proteinen in Echtzeit
und atomarer Auflösung zu beobachten. Die Proteine machten sie mit Hilfe einer
nanotechnologisch hergestellten Micromischzelle sichtbar. Die durch die Mischung
angeregte Proteinreaktion konnte dann zeitaufgelöst untersucht werden.
So konnten die Forscher erstmals eine beta- nach alpha-Proteinfaltung
dokumentieren. Sie wird als Auslöser für die so genannten Amyloiderkrankungen
wie Alzheimer und Creutzfeld-Jakob in Betracht gezogen. Bei ihren Untersuchungen
entdeckten die Forscher zudem eine bislang unbekannte Zwischenstufe, die für
einen ungewöhnlich schnellen Faltungsübergang verantwortlich ist: Das Protein
bleibt für den Übergang selbst kompakt und muss sich nicht erst entfalten.
Darüber hinaus konnten die Wissenschaftler die Aktivierung des Ras-Proteins
sichtbar machen. Die Guanosintriphosphat (GTP) binden Ras-Proteine spielen eine
zentrale Rolle bei der Signalübermittlung. Sie katalysieren die Hydrolyse von
GTP zu GDP (Guanosindiphosphat) und Pi (anorganischer Phosphatrest). Bestimmte
Mutanten von Ras versagen jedoch diese Funktion und wirken dann krebserregend.
Die Forschungsergebnisse sollen nun zur Entwicklung neuer Medikamente
herangezogen werden.

Immer mehr Österreicher holen sich medizinische
Informationen aus dem Internet
Marktführer in Österreich ist Netdoktor.at
Laut einer Studie des Fessel GfK Instituts*, die im Auftrag der Merkur
Versicherung durchgeführt wurde, bleibt der Arzt weiterhin die medizinische
Informationsquelle Nummer eins. Rund 75% der Österreicher wenden sich an ihn,
wenn sie Informationen über Gesundheit brauchen. Parallel dazu entwickelte sich
jedoch ein enormer Zuwachs im
E-Health-Bereich. 7% aller Österreicher holen sich bereits die entsprechenden
Informationen aus dem Internet.
Netdoktor als medizinische Informationsquelle etabliert
Das zentrale Anliegen von NetDoktor ist es, als seriöse und unabhängige
medizinische Informationsquelle genutzt zu werden. Diese Positionierung wurde
von den gesundheitsinteressierten Österreichern offenbar nachvollzogen. Derzeit
hält das österreichische Gesundheitsportal bei monatlich 1,5 bis 1,8 Mio.
Seitenaufrufen, wobei sich die Besuche der Seite mit 115.000 im März auf über
140.000 Besuche im Mai erhöhten, Tendenz weiterhin steigend. Um objektive
Zahlen kommunizieren zu können, lässt NetDoktor seine Zugriffe kontinuierlich
von RedSheriff, einem Partner des auf Marktumfragen spezialisierten Unternehmens
Taylor Nelson Sofres Gallup bestimmen. Dr. Christian Maté, geschäftsführender
Gesellschafter von NetDoktor: "Die Umfrage, die das Fessel Institut im
Auftrag der Merkur Versicherung durchgeführt hat, bestätigt unsere
ausgezeichneten Zugriffszahlen. Es hat sich ausgezahlt, österreichische Ärzte
als Originalautoren der medizinischen Texte zu gewinnen.
Internet: 10% der medizinischen Informationen kommen von NetDoktor.at
NetDoktor war das einzige Gesundheitsportal, das von den befragten Personen
als Quelle von medizinischen Informationen spontan genannt wurde. Die 7%
Nennungen teilen sich wie folgt auf (Mehrfachnennungen möglich):
4% durch surfen, eher zufällig
15% Suchmaschinen
5% Homepages von Ärzten
12% Homepages von Zeitungen, Zeitschriften
4% ORF
3% Homepages von Pharmafirmen
10% www.netdoktor.at
55% keine Angaben
Das Alter der NetDoktor Besucher bewegt sich nach eigenen Umfragen zwischen
20 und 49 Jahren, wobei der Schwerpunkt nach den Ergebnissen des
Gesundheitsmonitors bei den jungen Surfern bis 29 Jahre liegt.
Auch internationale Studien bestätigen rasantes Wachstum im E-Health-Bereich
Eine Untersuchung des internationalen Beratungsunternehmens Boston Consulting
Group prognostiziert dem E-Health Sektor einen regelrechten Wachstumsboom.
Patienten nutzen das Internet vermehrt zur Informationssuche, unabhängige
Informationsanbieter sind gefragt und Patienten treffen immer mehr
Gesundheitsentscheidungen eigenständig. Große Gesundheitsplattformen wie
NetDoktor.at bieten sich aufgrund ihrer Erfahrung in der Umsetzung medizinischer
online-Services als logische Partner für die großen Player im Gesundheitswesen
an.
Maté: "Informationsdienste stellen den ersten und entscheidenden Schritt
im E-Health-Bereich dar. Sie bilden den Ausgang für die Entwicklung
intelligenter Softwareprogramme für das Gesundheits- und Krankheitsmanagement,
von denen Patienten, Ärzte und Kostenträger gleichermaßen profitieren.
*Merkur Gesundheitsmonitor April 2001 ( http://ww.merkur.at
)

Studiengang Prozessmanagement Gesundheit an der FH
Steyr
Krankenschwestern und -pfleger werden ohne Zusatzprüfungen
zugelassen
Die Fachhochschule Steyr
http://www.fhs-steyr.at/ will ab Herbst 2001 mit "Prozessmanagement
Gesundheit" einen neuen Studiengang im Gesundheitsbereich anbieten. Teilnehmer
der achtsemestrigen Ausbildung sollen befähigt werden, Abläufe in der
Patientenbehandlung und -pflege in führender Position zu gestalten. Außer
Maturanten und Studienbewerbern mit den bisher üblichen Voraussetzungen werden
für den geplanten Studiengang erstmals auch Absolventen von Gesundheits- und
Krankenpflegeschulen ohne zusätzliche Prüfungen zugelassen.
http://www.fhs-steyr.at/study/study.htm
Die Basisausbildung erfolgt in Bereichen der Medizin und der Medizintechnik,
der Pflege sowie der Betriebswirtschaft. Qualitätsmanagement und die Methodik
des Prozessmanagements im Gesundheitsbereich bilden weitere wesentliche
Lerninhalte. Projektmanagement und Informationstechnologie stehen als
erforderliches Instrumentarium für die praktisches Umsetzung der Kenntnisse
ebenfalls auf dem Lehrplan.
Neben Vorlesungen und Übungen sind auch Projektarbeiten sowie ein
umfangreiches Berufspraktikum vorgesehen. Der Studiengang schließt mit dem
akademischen Titel Mag. (FH) ab. Als Berufsbilder werden die Analyse, Planung,
Implementierung, Evaluierung, Weiterentwicklung, Steuerung, Dokumentation und
Autoamatisierung von Abläufen im Gesundheitswesen angepeilt.

Ärzte können Online-Zertifikat erwerben
50. Deutscher Ärztekongress in Berlin eröffnet
Landesärztekammer-Präsident Günther Jonitz hat sich am Mittwoch für
eine entspannte Situation zwischen Politikern und Ärzteschaft ausgesprochen. Am
Rande des 50. Deutschen Ärztekongresses
http://www.medizinische-kongresse-berlin.de in Berlin erklärte er gegenüber
pressetext.deutschland, dass der Runde Tisch von Ministerin Ulla Schmidt dazu
eine Chance biete.
Den Krankenkassenbeitrag auf einheitlich 12,5 Prozent anzuheben, schränke den
Wettbewerb der Kassen ein. In Deutschland müsse aber generell eine Diskussion zu
den historischen Strukturen im Gesundheitswesen geführt werden. Denkbar sei auch
eine Kasse für alle, wie in Österreich oder Frankreich. Von der Politik erwartet
Jonitz dazu klare Rahmenbedingungen für die Patienten. Wenn zehn Prozent der
Versicherten 80 Prozent der Gesamtkosten verursachten, komme man um neue
Strukturen nicht umhin. Günther Jonitz betonte die Verantwortung der
Gesellschaft für die Kranken und Schwachen, der man sich nicht durch einseitige
Sicht auf die Budgets entziehen dürfe. "Wir müssen in Deutschland moderner und
flexibler werden", sagte Jonitz.
Ferner sei zu begrüßen, dass zu dem deutschlandweiten Fortbildungskongress
erstmals auch das Thema "Medizin im Internet- Nutzen für Arzt und Patienten" auf
der Tagesordnung stehe. Den Teilnehmer werden dabei praxisorientierte Lösungen
angeboten, so der Veranstalter Reinhard Gotzen. Zielgruppe seien vor allem die
Internisten und die Allgemeinmediziner der Bundesrepublik. Von den rund 120.000
niedergelassenen Ärzten nutzt bereits jeder Dritte das Internet. Großbritannien
spiele dabei eine Vorreiterrolle, zu der Deutschland aufholen müsse
http://www.bmy.de . Mit
Informationen für E-Commerce-Shops, Fachliteratur online und der Vergabe von
Zertifikaten biete die Kongressgesellschaft für ärztliche Fortbildung bundesweit
Angebote.
Auf dem diesjährigen Kongress werden vor allem neuste Erkenntnisse zum
Bluthochdruck sowie der Schmerztherapie diskutiert. Bis Freitag werden laut
Auskunft der Veranstalter rund 4.000 Teilnehmer für die Vorträge und Workshops
erwartet.

Studie: Ärzte-Homepages schlecht aufgebaut
Patienten setzen Qualität der Site mit Qualität der Ärzte-Praxis
gleich
Die meisten Ärzte-Homepages verschrecken ihre Patienten eher anstatt
wertvolle und brauchbare Informationen zu liefern. Zu diesem Ergebnis ist die
IFABS http://www.ifabs.de
(Institut für betriebswirtschaftliche Analysen, Beratung und
Strategie-Entwicklung) in einer aktuellen Studie gekommen. Dies meldete das Ärzte-Magazin
"Medical Tribune". http://www.medical-tribune.de/050praxis_und_geld/inhalt.html
Der Großteil der untersuchten Seiten (71 Prozent) waren weder inhaltlich noch
optisch anspruchsvoll gestaltet. Die Befragten schließen aber, wie die
Untersuchung deutlich macht, von der Qualität der Homepage gleichzeitig auf die
Qualität der Arztpraxis.
Die Studie zeigte, dass von den Usern ein Abrufen der Seiten-Inhalte ohne
Scrollen erwartet wird. Auch stellt sich der Site-Besucher eine hohe Qualität
der visuellen Elemente sowie eine einfache Navigation vor. Umfangreiche
Informationen sollten per Download angeboten werden. Persönliche Informations-
und Kontaktmöglichkeiten sind ebenfalls erwünscht: Arzt sowie Angestellte
sollten in bildlicher und textlicher Form dem Besucher vorgestellt werden,
Kontaktmöglichkeit per E-Mail sollte bestehen.
Die Befragung zeigte, dass neun von zehn Internet-Ärzte-Seiten die Erwartungen
der User nicht erfüllen und sich vielmehr an das eigene ästhetische Empfinden
richten. "Bei Arzt-Hompages steht der informative Aspekt im Vordergrund;
jegliche Effekthascherei wertet dieses Anliegen ab," erklärt
Studien-Leiter Klaus-Dieter Thill. Die spezifische Kompetenz der Praxis sollte
bei der Homepage herausgestellt werden.
Bei acht Prozent der untersuchten Homepages wurde auf der Startseite zu viel
Inhalt versprochen, der auf den Folgeseiten nicht eingehalten wurde. Bei
weiteren acht Prozent war zwar die Frontpage weniger ansprechend gestaltet, dafür
gab es auf den Folgeseiten wertvolle Informationen zu Krankheiten, Impfungen
bzw. Behandlungsmethoden.
Thill rät den Ärzten ihre Homepages - gerade in Zeiten, in denen immer mehr
Leistungen aus der eigenen Patienten-Tasche bezahlt werden - zu
professionalisieren. Oft könnte eine verbesserungswürdige Homepage schon durch
wenige Modifikationen auf den Vordermann gebracht werden, so Thill.
