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Hier stellen wir Ihnen  Rezensionen aktueller Bücher vor......

Die Buchneuerscheinungen der Jahre 2000 - 2006.

 

 

  F   G    H

 

 

F

Feierabend

Frauen reden anders, Männer auch

Frauen und Verlangen

Frauen wollen begehrt, nicht geliebt werden

Friederikenbriefe

Fuckwoman

 

G

Gebrauch der Erinnerung

Geheimbünde

Geheime Welten

Generation Golf

Gerhard Schroeder

Gespräche um Leben und Tod

Geständnisse eines Küchenchefs

Gestohlene Welten

Gib jedem seinen eigenen Tod

Gibt es ein Leben nach Vierzig?

Globalisierung

Grosse Pause

 

 

 H

Hallo

Hannelore Kohl

Helmut Kohl

Herrenbesuch

Herrin der Lüge

Hexen Gericht

Hingeschaut und weggesehen

Hitler und sein Volk

Hitlers Geldfälscher

Hungrige Tage

 


 

Friederikenbriefe

Erika Kronabitter

Milena - Verlag

ALR; Gb. mit Schutzumschlag, 88 S., € 14,90 / SFr 25,90

Frederieke Mayröcker gewidmet

 


Feierabend

Graff

FR 25.90 / € 14.90

Kunstmann-Verlag

Wir sollten uns auf das Wesentliche konzentrieren. Findet Antoine (35) und fängt deshalb gleich schon mal mit dem Üben an : als Jungpensionär im Altersheim


Gespräche um Leben und Tod

Terkel

Kunstmann-Verlag / FR 42.30 / € 24.90

"Das ist ein Buch über das Leben. Wenn man über den Tod spricht, spricht man über das Leben. Dies ist das lebendigste Buch, das ich je gemacht habe"

Studs Terkel


Hallo

Gaarder


 

Hungrige Tage

Lina Hofstädter

Roman - Milena Verlag

ALR; Gb., 381 S, € 19,90 / Sfr 35,90


Gebrauch der Erinnerung

Spinelli

FR 39.30 / € 24.90

Kunstmann-Verlag

"Barbara Spinelli korrigiert die Geschichtsverfälschungen totalitärer Ideologien und lässt den Opfern Gerechtigkeit widerfahren."

Claudio Magris


Herrenbesuch

Sass

Kunstmann-Verlag   FR 30.80 / € 17.90

Kurt und Jens sind 26 und kennen sich in vielem gut aus: in Feminismus und Autoersatzteilen, Homöopathie und Western-Videos. Doch jetzt gilt es, die eigentlichen Herausforderungen des Lebens zu bestehen: Frauen

 


 

Fuckwoman

Collins

Eine furiose Parabel über weibliche Ikonen und Geschlechterrollen, über Selbstjustiz und Tabubrüche, wie Collins' letzter Roman "Herren" "prosaisch, ironisch und politisch vollkommen inkorrekt" (Der Spiegel)

Kunstmann-Verlag

€ 19.90


 

Frauen und Verlangen


 

Frauen wollen begehrt, nicht geliebt werden.....

 

FRAUEN WOLLEN BEGEHRT, NICHT GELIEBT WERDEN

Frauen hungern für Erfolg in Beruf und Privatleben. Frauen stellen ihre eigenen Wünsche zurück, um ihrer Umwelt zu gefallen, Frauen wollen nicht als fordernd oder aufdringlich gelten, wollen beliebt, wollen anerkannt sein. Schon als kleine Mädchen bekommen sie vermittelt, dass Glück und Erfolg davon abhängen, ob sie für andere attraktiv, nett, gut und wertvoll erscheinen. Was dabei auf der Strecke bleibt, sind ihre eigenen Bedürfnisse.

Im Zentrum weiblicher Biografien steht bis heute der Wunsch, begehrenswert zu sein, und dieser alles beherrschende Wunsch untergräbt die Entwicklung eines weiblichen Selbstwertgefühls von Kindesbeinen an, so die These der Psychotherapeutin Polly Young-Eisendraht. In Ihrem Buch „Frauen und Verlangen“ untersucht und belegt sie diese These für alle Bereiche weiblichen Verhaltens und reizt damit viele — vor allem beruflich erfolgreiche — Frauen zum Widerspruch. Anhand ausgewählter Beispiele aus Ihrer Praxis zeigt Polly Young-Eisendraht überzeugend, dass die meisten Frauen versuchen, die — tatsächlichen oder unterstellten -  Wünsche ihrer Umwelt zu erfüllen. Sie geraten dabei in lebenslange Abhängigkeit von ihrer Wirkung auf andere, statt sich entsprechend ihrer eigenen Ideen und Bedürfnisse zu entwickeln.

Der Verzicht auf eigene Wünsche löst Verbitterung und Trauer aus, kann Frauen krank machen, ihr sexuelles Begehren zerstören oder bedrohliches Suchtverhalten auslösen. Die Autorin und Dozentin für Psychiatrie zeigt Frauen den Weg aus diesem Teufelskreis. Ein erster Schritt heraus aus der Opferrolle hieße, eigene Gedanken, Träume, Wünsche zuzulassen. Dabei geht es nicht um ein vordergründiges “Sich-selbst-verwirklichen“, sondern um Selbstbestimmung, die Mut, Offenheit und die Bereitschaft sich weiter zu entwickeln erfordert.

Polly Young-Eisendraht ermutigt in “Frauen und Verlangen“ dazu, frech, energisch und fordernd zu sein. Und am Ende haben Frauen endlich verstanden, warum brave Mädchen in den Männerhimmel, Frauen, die zu sich selbst gefunden haben, aber überall hin kommen.

Orac Verlag     Polly Young-Eisendraht

250 Seiten

 


 

 

Gib jedem seinem eigenen Tod

Heinichen Veit

dtv   ISBN-3-423-20515-4


 

Grosse Pause

Bayerwaltes

Wie wollen wir lernen ? So nicht.

Ein streitbarer Bericht einer passionierten Lehrerin, der zeigt, wie Schule heute ist. - Und was sich ändern muß.

Kunstmann-Verlag

€ 21.90


 

 

Gerhard Schroeder

Reinhard Urschel

Gerhard Schröder ist der erste Kanzler nach 1945, der sein Amt in der Hauptstadt Berlin ausübt, und er ist der erste Kanzler nach 16jähriger Kohl-Regentschaft. Reinhard Urschel kennt Schröder so lange und so eng wie kaum ein anderer Journalist. Ihm ist ein kritisches und offenes Buch gelungen.

Als erster Kanzler der 68er-Bewegung ist Gerhard Schröder alles andere als ein Verfechter linker Reformpolitik. Ganz im Gegenteil, er ist der Auto-, der Medien- und der Freund-der-Bosse-Kanzler. Seine Herkunft aus den sprichwörtlichen Kleine-Leute-Verhältnissen greift als Erklärung für seinen Machtdrang zu kurz. Reinhard Urschel porträtiert einen demokratischen Pragmatiker, der wesentlich mehr

Gemeinsamkeiten mit Helmut Schmidt aufweist als mit dem linken Parteiflügel. Und er beschreibt sowohl bislang unbekannte Details des Machtkampfes mit Oskar Lafontaine als auch das Verhältnis zu Johannes Rau und Rudolf Scharping. Zum Autor

Reinhard Urschel, geboren 1952, nach Germanistik- und Politologiestudium seit 1979 Politischer Redakteur der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, 1989/90 Wechsel in das Bonner, 1999 in das Berliner Büro. Seit 20 Jahren ist Reinhard Urschel »Schröder-Experte.

Eine Biographie

400 Seiten

€ 22,00 / sFr 38,80

 


 

Hingeschaut und weggesehen

Robert Gellately

Hitler und sein Volk

»Nach Goldhagen und Finkelstein sieht es so aus, als gehe alles von vorn los: Hitler in allen Medien, Argumente hin und her. Der Grund der Aufregung wird abermals darin liegen, daß zwischen dem Kenntnisstand der Fachleute und dem des Publikums ein Abgrund klafft.« Die Welt zum Erscheinen der deutschen Ausgabe

Durch eine materialreiche Analyse der regionalen und überregionalen Presse weist Gellately nach, wie das NS-Regime die KZ nicht versteckt, sondern bewußt Informationen darüber an die Öffentlichkeit gegeben hat. Unter anderem erschienen in den Zeitungen Bildreportagen aus dem KZ Dachau, Gerichtsberichte über Kommunistenprozesse, später auch beinahe täglich Artikel über Auktionen, bei denen das Hab und Gut emigrierter oder abtransportierter Juden versteigert wurde.

Überdies zeigt Gellately anhand von Polizeiakten, wie das deutsche Volk der Polizei und der NS-Bewegung zu Diensten war, wie es denunzierte und wegsah. Das Buch hat im Gefolge der Goldhagen-Debatte heftige Diskussionen ausgelöst.

Zum Autor

Robert Gellately, geboren 1943, ist Inhaber der Strassler-Professur für die Geschichte des Holocaust am Center for Holocaust Studies, Clark University, USA. Auf deutsch erschien 1991 von ihm »Die Gestapo und die deutsche Gesellschaft«.

Aus dem Amerikanischen von Holger Fliessbach

DVA  / 456 Seiten und 24 Bildseiten

€ 29,90 1 sFr 52,00

 


 

Hannelore Kohl - Zwei Leben

DVA


 

Generation Golf

Florian Illies

Fischer, ISBN 3-596-15065-5


 

Geständnisse eines Küchenchefs

Anthony Bourdain

GESTÄNDNISSE EINES KÜCHENCHEFS

Was Sie über Restaurants nie wissen wollten

Aus dem Amerikanischen von Dinka Mrkowatschki

352 Seiten

Geb., € 23,- / DM 46,- / öS 3 36,_* / sFr 41,30        (*unverbindliche Preisempfehlung)

ISBN 3-89667-166-9

KARL BLESS1NG VERLAG, München

Anthony Bourdain war ganze neun, als er sein kulinarisches Erweckungserlebnis hatte: ein kleiner Amerikaner, mit seinen Eltern in Frankreich unterwegs, schlürft seine erste Auster — und nichts ist mehr, wie es war. Die Begeisterung für gutes Essen aus reinen Zutaten hat ihn seither nie mehr verlassen und hat auch seinen Lebensweg bestimmt. Aus dem Steak-und Fritten-Verzehrer wurde nicht nur ein leidenschaftlicher Kenner und Genießer, sondern auch ein grandioser Koch. Allerdings war der Weg dahin kurvenreich — gepflastert mit aberwitzigen Ereignissen, skurrilen Begebenheiten und flankiert von hintergründigen Weggefährten.

Als Student nimmt Bourdain einen Tellerwäscherjob in einem Strandlokal an und fühlt sich gleich wohl zwischen attraktiven Kellnerinnen, die sich als recht großzügig erweisen mit freien Drinks und anderen Beweisen ihrer Gunst, und den Köchen, einem bunt zusammengewürfelten Haufen schräger Gestalten, die, in seinen Augen Göttern gleich, höchst effizient, mit gnadenlosem, krudem Witz ihre Herrschaft ausüben. Ob er seine armseligen Anfänge als „Vorbereitungsdrohne“ schildert, seine Ausbildung am CIA (Culinary Institute of America) beschreibt oder seine ersten Erfahrungen als Küchenchef — “für mich höchst wertvoll, für die Besitzer eine Katastrophe“ —‚ Bourdains Humor, seine Selbstironie und sein Erzähltalent bewirken, dass man sich auch noch in den schwärzesten Situationen und bei der Schilderung der schlimmsten Auswüchse bestens unterhalten fühlt.

Bourdain erklärt, warum eine Meeresfrüchte-Frittata keine weise Wahl ist, warum man den Sonntagsbrunch auf jeden Fall vermeiden sollte, dass Bakterien nichts leidenschaftlicher lieben als Sauce Hollandaise, und dass der, der sein Steak gut durch bestellt, letztlich kaum mehr als den abgekratzten Pfannenputz zu essen kriegt. Gäste, die nach dieser Lektüre in fröhlicher Unbefangenheit ihre nächste Muschelbestellung aufgeben, gehören zweifellos zu den Tapferen im Lande.

Anthony Bourdain Amerikaner französischer Herkunft, 45, hat sich nach einem Studium in Vassar für eine Fachausbildung am Culinary Institute of America entschieden. Er arbeitet seit gut 20 Jahren als Küchenchef und führt seit rund acht Jahren die BRASSERIE LES HALLES in New York City. Als Goldmann Taschenbuch sind zwei Kriminalromane von Bourdain lieferbar: Gaumenkitzel (1999), Beim nächsten Mord wird alles anders (2000).

 

 


 

Gestohlene Welten

Miles Harvey

Eine Kriminalgeschichte der Kartographie Aus dem Amerikanischen von Andrea Ott

352 Seiten mit 20 s/w-Abbildungen

Geb., € 22,- / DM 44,- / öS 321,-* / sFr 39,50 ISBN 3-89667-079-4

 (*unverbindliche Preisempfehlung)

 KARL BLESSING VERLAG, München

 

Es war der erste Kriminalfall dieser Art in der Geschichte: 1592 versuchten zwei Amsterdamer Kaufleute in Portugal neue Navigationskarten zu stehlen, die den detailgenauen Seeweg nach Indien wiesen. Sie waren hoch motiviert, da ihre Auftraggeber sie mit satten Erfolgsprämien geködert hatten. Die Karten, die sie an sich bringen sollten, waren schließlich für eine aufstre­bende Handelsnation wie Holland von unschätzbarem Wert. Die Brüder waren erfolglos - sie wurden verhaftet und eingekerkert.

Vierhundert Jahre später landete wiederum ein Kartendieb im Knast: der unscheinbare Einzel­ganger Gilbert J. Bland, ein passionierter Sammler und Liebhaber wertvoller alter Land- und Seekarten. Er stahl jahrelang die schönsten Exemplare - über 250 Karten im Wert von 600000 Dollar - aus schlecht oder überhaupt nicht gesicherten amerikanischen Universitätsbibliotheken und Archiven und wurde nur durch einen Zufall gefasst. Anfang 1996 erfuhr Miles Harvey von diesem "AI Capone der Kartographie", wie ihn die Justiz bald nannte, und setzte sich auf die Fährte des größten Landkartendiebs der Vereinigten Staaten mit einem untrüglichen Gespür für Einmaligkeit und Qualität. Je langer der Autor sich mit dem Menschen Bland beschäftigte, desto tiefer tauchte er ein in die ihm unbekannte Welt der Kartographen. Und aus seiner journalistischen Recherche wurde eine Abenteuerreise.

Einen großen Bogen schlägt Miles Harvey von der Kunst des Kartenzeichnens in europäischen

wie arabischen Ländern seit der Mitte des 13. Jahrhunderts bis hin zu Satellitenaufnahmen die

,

ausschlaggebenden Einfluss auf strategische Militäraktionen hatten, beispielsweise im Golf­krieg. Er beleuchtet die Welt der fanatischen Kartensammler, -händler und -diebe, die den Markt unter sich aufzuteilen versuchen, und einer Fangemeinde, die sich nicht so sehr am Wert, als vielmehr an der Schönheit dieser alten Kunstwerke berauscht. Indem Miles Harvey sich dem befremdlichen Gilbert Bland nähert, schreibt er eine. faszinierende Geschichte der Entdeckung des Unbekannten, der Kunst der Kartographen sowie der Verlockungen, die Land- und Seekarten in allen Jahrhunderten auf zwielichtige Personen ausübten.

Miles Harvey studierte Journalismus an den Universitäten von Illinois und Michigan. Er ist Korrespondent und Literaturkritiker für das Magazin Outside und arbeitet als Wissenschafts­journalist für viele Zeitungen und Zeitschriften. Harvey ist darüber hinaus Autor zahlreicher Kinderbücher.

 

 

 

Geheime Welten

Eine Auswahl von zwölf Lebenszeugnissen hat Heinrich Breloer zusammengetragen. Deutsche Tagebücher aus den Jahren 1939 bis 1947. Die Tagebücher sind ein außergewöhnliches Zeugnis dt. Geschichte - geben sie doch Aufschluß über das Verhalten ganz gewöhnlicher Leute. Jedes der hier aufgezeichneten Tagebücher enthält Beobachtungen, Erlebnisse u. Erfahrungen, die so offen und authentisch geschildert werden, daß man aus ihnen auch ein großes Mosaik deutscher Geschichte rekonstruieren kann. Es finden sich Fotographien, Einfälle, Zeichnungen, Träume, Gefühle, Zeitungsartikel und Briefe, Liebeserklärungen und Racheschwüre in ungeordneter Reihenfolge. Es ist ein Nebeneinander, jeweils eine eigene Rangfolge von wichtig und unwichtig, die so möglicherweise auch das Leben der Menschen bestimmt hat. Zugleich legen die Tagebücher von der Vielfalt und Verschiedenartigkeit gleichzeitig erlebter Geschichte Zeugnis ab: Hier steht der Backfisch neben dem Firmenchef, der Kirchenmaler neben der Krankenschwester, der Soldat neben der Schneiderin. Liebesgeschichten und politischer Fanatismus, Widerstand und Oppurtunismus, Lebensgier und Terror bilden ein höchst brisantes Amalgam deutscher Handlungs- und Verhaltensweisen. Die Verfasser nehmen kein Blatt vor den Mund und vertrauen ihrem Tagebuch unzensiert ihre geheimen und intimen Gedanken an. Faksimiles der Tagebücher und private Fotos der Verfasser ergänzen die Texte und geben etwas von der Atmosphäre wieder, in der sie entstanden sind.

Für die die dieser Tagebuchveröffentlichung zugrunde liegende zehnteilige Fernsehserie "Mein Tagebuch" (1979-1982), erhielt Breloer den Adolf-Grimme-Preis.

Heinrich Breloer, "Geheime Welten", Illustriert, 288 Seiten, Eichborn-Verlag (Bd. 178) DM 49,50 / öS 361 ,

ISBN 3-8218-4181-8


 

Globalisierung

Helmut Schmidt

Politische, ökonomische und kulturelle Herausforderungen

DM 15,- / öS 110,-  ISBN 3-442-75587-5

 


 

 

 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:33:53
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