Europa voller
unersättlicher Internetnutzer Unternehmen schützen sich nur mangelhaft vor den
Gefahren aus dem Internet
24 Prozent aller Internet-User sind
"Internet-Junkies". Zu diesem Schluss kommt eine von Dynamic Markets
http://www.dynamicmarkets.co.uk im Auftrag des US-amerikanischen
Sicherheitssoftwarespezialisten Websense
http://websense.com
durchgeführte Studie. Die Untersuchung hat das
Internetnutzungsverhalten von 500 Unternehmensmitarbeitern in
Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und den
Niederlanden kategorisiert und gleichzeitig auch den Status der
IT-Sicherheit der Unternehmen erfasst.
Die Studie zeigte, dass es drei Hauptnutzungstypen für den Umgang
mit dem Internet gibt. 24 Prozent der User zeichneten sich durch
einen besonders versierten und unersättlichen Umgang mit dem
Internet aus. Jeder sechste innerhalb dieser Gruppe lässt sich als "Download-DJ"
bezeichnen, der kostenlos Spiele, Software oder Musik herunterlädt,
welche nicht primär mit der Arbeit zusammenhängen. Die mit 45
Prozent am häufigsten praktizierte Form der "systematischen"
Internetnutzung beschreibt einen sehr pragmatischer Umgang mit dem
Internet, bei dem es vornehmlich als Recherche-Tool genutzt wird um
benötigte Informationen für Arbeit und Freizeit aufzuspüren. Ein
Drittel der Befragten (31 Prozent) outete sich als "Light User", die
das Internet nur gelegentlich nutzen.
Betrachtet man die regional unterschiedlichen Nutzungsweisen des
Internet innerhalb Europas, so zeigt sich, dass die meisten
Downloads von Musik, Filmen, Software und Spielen von Mitarbeitern
in Großbritannien (23 Prozent) und Deutschland (13 Prozent)
vorgenommen werden. Die Niederlande verzeichnen mit 31 Prozent den
größten Anteil der "Internet-Junkies". In Frankreich und Deutschland
finden sich mit je 49 und 46 Prozent die meisten "Systematiker".
Deutlich überrepräsentiert ist die Gruppe der "Light-User" mit 41
Prozent in Italien und 44 Prozent in Großbritannien.
Neben der Kategorisierung des Surfverhaltens der Mitarbeiter war der
zweite Untersuchungsgegenstand die Ermittlung der IT-Sicherheit der
Unternehmen. In diesem Punkt stellte sich als zentrales Ergebnis der
Studie die große Nachlässigkeit im Umgang mit dem Internet heraus,
die sich sowohl seitens der Anwender als auch der Unternehmen
abzeichnete.
Solange die Mitarbeiter ihre Notebooks im Firmen-LAN einsetzen,
befinden sie sich innerhalb der meist gut geschützten
Unternehmens-Infrastruktur. Nur 25 Prozent der untersuchten
Unternehmen haben jedoch organisatorische und technische Maßnahmen
ergriffen, um sich auch bei einer externen Nutzung des Internet vor
Würmern, Viren oder Spyware zu schützen. So konnten 15 Prozent der
Notebook-Nutzer Software auf ihrem Firmen-PC entdecken, die sie
nicht absichtlich heruntergeladen hatten. 37 Prozent der Befragten
trafen überhaupt keine Sicherheitsvorkehrungen für den Umgang mit
dem Internet. Eine wirksame Internetsicherheit ist demnach nicht in
einem ausreichenden Maß gegeben, so die Studie.
"Unabhängig von der Typologie der Internet-Nutzung sollten
Unternehmen auf jeden Fall darauf achten, dass ihre Mitarbeiter vor
Gefahren wie Spyware, Phishing, Viren und Würmern geschützt sind",
sagt Michael Kretschmer, Direktor für Zentraleuropa bei Websense.
"Viele Unternehmen ignorieren die enorm gefährlichen Attacken aus
dem Internet. Der erste Schritt für mehr Sicherheit bei der
Internet-Nutzung im Unternehmen besteht darin, eindeutige
Richtlinien festzulegen und durch entsprechende Technologien deren
Einhaltung zu gewährleisten."
"Kleine Zeitung" Kommentar: "Türkei:
Es geht nicht um Europa, sondern um Innenpolitik" (von Michael Jungwirth)
Der Countdown läuft: In genau einer Woche entscheiden die 25
EU-Staaten, darunter auch Österreich, über das Schicksal der Türkei. Es geht
um viel, und somit ist es nur zu verständlich, dass bei einigen bereits
heute die Nerven blank liegen, weil mit zum Teil hohen Einsätzen gepokert
wird. Vor allem Ankara versucht noch mit allerlei Drohgebärden der EU ein
Maximum an Zugeständnissen abzutrotzen.
In der Sache selbst sind die Weichen gestellt. Die Regierungschefs werden
grünes Licht für den Start von Beitrittsverhandlungen im Jahr 2005 geben.
Die EU ist den Türken seit Jahren im Wort, und für eine glaubhafte
Alternative ist der Zug bereits abgefahren. Worum es noch geht, sind die
Rahmenbedingungen. Bis zur letzten Minute werden die Premiers über die
genauen Formulierungen ringen, und es bedarf keiner hellseherischen
Qualitäten, um vorherzusehen, dass die Debatte noch an Schärfe zunehmen
wird.
Sieht man sich die Diskussionen quer durch die Länder an, verblüfft eines:
Es geht nicht um Europa, sondern um Innenpolitik. Die Debatten reflektieren
die nationale Gefühlslage und das innenpolitische Kräfteverhältnis. Die
Regierung in Berlin hat sich zum Türkeibefürworter aufgeschwungen, weil sie
auf die Stimmen der in Deutschland lebenden Türkei bei den Wahlen hofft. Die
Briten machen sich für die Türkei stark, weil sie die EU schwächen wollen.
In Frankreich steht Jacques Chirac unter massivem Druck seiner
Parteifreunde. Die Niederländer stellen nach dem Mord an einem Filmemacher
durch einen Islamisten das Konzept der Multikulti-Gesellschaft in Frage, und
in Österreich lehnt eine breite Mehrheit der Bevölkerung einen
Türkeibeitritt rundweg ab.
Bundeskanzler Wolfgang Schüssel kämpft in der Türkeifrage an zwei Fronten
(Brüssel und Österreich) und pokert dabei besonders hoch. Dass mit dem Start
der Verhandlungen keine Beitrittsgarantie verknüpft ist, ist nicht mehr
strittig. Unstrittig sind auch die zum Teil harten Auflagen, die die Türkei
zu erfüllen hat. Ankara wird auch einige permanente Ausnahmen schlucken
müssen, was auf eine Art "EU-Mitgliedschaft light" hinausläuft - und
gleichzeitig die Frage aufwirft, wie ernst es der EU wirklich mit der Türkei
ist.
Schüssel will im Text unbedingt mehrere Optionen verankert sehen - bis vor
kurzem ein aussichtsloses Unterfangen. In diesem Punkt hat er plötzlich in
Jacques Chirac einen Verbündeten gefunden. Chirac als Retter in der Not, das
ist doch was vier Jahre nach Ende der Sanktionen.
83 Prozent aller Europäer
besitzen ein Handy 3G stark im Kommen
In der EU gibt es im Bereich der elektronischen
Kommunikation Anzeichen für einen verschärften Wettbewerb und ein
starkes Wachstum vor allem im Bereich der neuesten Mobilfunkgeneration
(3G). Einen Bericht der EU-Kommission
http://www.eu-kommission.de zufolge haben sich die 3G-Starts im
Jahre 2004 beschleunigt: Von den 75 lizenzierten 3G-Betreibern bieten 30
kommerzielle Dienste an, 21 sind in der vor-kommerziellen Phase. Es wird
geschätzt, dass es in der EU etwa 2,6 Mio. 3G-Teilnehmer gibt und dass
bis Ende 2004 im Durchschnitt eine Bevölkerungsabdeckung von mindestens
43 Prozent gegeben sein wird.
"Ein wirksamer Wettbewerb in dieser Branche ist grundlegend, wenn Europa
die in Lissabon vereinbarten Ziele erreichen will", so EU-Kommissarin
Viviane Reding in ihrem Bericht, der erstmals 25 Staaten abdeckt.
Einnahmen aus mobilen Diensten überschreiten jene aus festen
Sprachdiensten. 83 Prozent aller Europäer können unterwegs mit dem Handy
erreicht werden. In Europa sind mehr als 379 Mio. Menschen Besitzer
eines Mobiltelefons.
In Teilen des Mobilmarkes hat sich der Konkurrenzwettbewerb erhöht. Der
Bericht belegt, dass der durchschnittliche Marktanteil führender
Betreiber von 46,6 Prozent im vergangenen Jahr auf 43,2 Prozent in
diesem Jahr gesunken ist - ein Abfallen, das größer ist als in den
vergangenen drei Jahren zusammen betrachtet. Mobile
Nummernübertragbarkeit, die es den Teilnehmern ermöglicht, ihre
Telefonnummer zu behalten, wenn sie von einem Betreiber zum anderen
wechseln, habe sich während des Jahres erhöht, in einigen Ländern sogar
wesentlich.
Der Breitbandsektor habe dieses Jahr ein weiteres Wachstum gesehen,
wobei die Gesamtzahl von Breitbandzugangsleitungen um mehr als 72
Prozent gestiegen sei. Die Verbreitung liege jetzt bei 29,6 Mio.
Leitungen, was 6,5 Prozent der Bevölkerung entspreche. Das Wachstum der
Breitbandverbreitung wird größtenteils angekurbelt durch stärkeren
Wettbewerbsdruck und durch den Wunsch der Festnetzbetreiber, das
Erodieren der Einnahmen aus den Sprachtelefondiensten auszugleichen, so
der Bericht. Laut der Statistik ist Dänemark das Land mit den meisten
Breitbandanbindungen. Dort haben 15,6 von 100 Bewohnern einen
Internetanschluss zu Hause. Darauf folgen die Niederlande mit 14,7 und
Belgien mit 14. (pte-Trend)
Beitrittspanik
Von Wolfgang Böhm = Presse
In der englischen Version hieß der Film "Runaway Bride" und traf damit den
Inhalt besser als der deutsche Titel "Die Braut, die sich nicht traut". Julia
Roberts spielte eine junge Frau, die regelmäßig vom Traualtar flüchtet - im
letzten Moment das ganze Aufgebot platzen läßt. Malta, die kleine
Mittelmeerinsel, könnte sich bei ihrem großen Schritt in die EU demnächst
genauso verweigern. Nicht zum ersten Mal würde sie sich vor der
"Eheschließung" zieren. Schon einmal war der Kandidatenstatus zurückgezogen
worden. Der Überhang der Ja-Stimmung ist wenige Monate vor dem entscheidenden
Referendum minimal. Keiner kann heute sagen, wie sich die seltsam liebenswerte
Bevölkerung des Inselstaats im letzten Moment entscheidet. Bisher hatten wir
uns in Österreich immer gefragt, ob denn wir die EU-Erweiterung unter den
gegebenen Umständen akzeptieren können. Die umgekehrte Frage wurde nie
gestellt: Wollen uns denn überhaupt die Kandidatenländer?
Von der großen Euphorie, sich der europäischen Wiege der Marktwirtschaft - der
EU - anzuschließen, ist nur noch wenig übrig. In Ländern wie Malta, Lettland,
Litauen, aber auch Polen ist mittlerweile eine Art Beitrittspanik
ausgebrochen. In Warschau hat sie bereits dazu geführt, daß Premier Leszek
Miller seine persönliche politische Zukunft an den Erfolg des
Erweiterungssreferendums geknüpft hat - ein Kraftakt, der letztlich
kontraproduktiv wirken könnte. Niemand kann sagen, ob die eine oder andere
Braut nicht im letzten Moment davonläuft. In fast allen Kandidatenländern
mobilisieren nun die EU-Gegner. Es sind Gruppen vom linken und rechten Rand.
Sie werden von Populisten wie dem früheren ungarischen Premier Viktor Orbán
oder von Politikindividualisten wie dem tschechischen Oppositionspolitiker
Václav Klaus durch stete Kritik an den Beitrittsbedingungen und der EU
gestärkt. Beide haben sich aus wahltaktischen Überlegungen von bekennenden
Europäern zu provinziellen Nationalisten entwickelt. sWenn ab Frühjahr in
zumindest neun der zehn Beitrittskandidatenländern Referenden abgehalten
werden, sind denn auch Überraschungen nicht ausgeschlossen. Dabei muß im
Einzelfall nicht einmal eine Mehrheit gegen den Beitritt stimmen. Es reicht,
wenn sich nicht genügend Wahlberechtigte am Referendum beteiligen und die
Volksabstimmung deshalb annulliert werden muß. Die Gründe für die
zurückgegangene Begeisterung sind vielfältig: Da sind zum einen die allzu
hohen Erwartungen vom goldenen Westen, die sich an der Realität nicht messen
können. Da sind Enttäuschungen über die Beitrittsverhandlungen, die gezeigt
haben, daß die bisherigen Mitgliedsstaaten wenig bereit sind, eine große
finanzielle Umverteilung zu Gunsten der Neuen auf sich zu nehmen. Da sind
reale Ängste einiger Berufsgruppen wie der Bauern, die sich einem neuen
Konkurrenz- und Überlebenskampf stellen müssen. Und da sind geschichtliche und
zeitgeschichtliche Emotionen, die beispielsweise manche Polen mit früheren
Besatzungsmächten verknüpfen. Da Ängste und Emotionen immer auch das billigste
Kapital der Politik sind, werden sie von profilierungssüchtigen Politikern
gerade in einer solchen Situation - kurz vor einer historischen Entscheidung _
mißbraucht. In Österreich, in Schweden, Finnland und Norwegen war das bei der
letzten Erweiterungsrunde nicht anders. Damals waren die Norweger in letzter
Minute davongelaufen. Der Unterschied zu den Kandidaten Mittel- und Osteuropas
ist nur:
Norwegen konnte sich das leisten. Länder wie die baltischen Republiken, wie
Polen, Tschechien und Ungarn wären gut beraten, das Hochzeitsangebot der EU
anzunehmen - gleich wie klein die Mitgift ihnen scheint.
Die EU-Beitritte sind noch keine ausgemachte Sache. Manche Braut könnte noch
davonlaufen.
Stenzel: EU verkraftet in jetziger Form Beitritt der Türkei nicht
Wien, 3. Jänner 2003 (ÖVP-PK) "Aus vielerlei Gründen warnt die ÖVP-Delegation
im Europäischen Parlament (EP) vor einem EU-Beitritt der Türkei", sagte heute,
Freitag, ÖVP-Delegationsleiterin MEP Ursula Stenzel bei einer Pressekonferenz
in Wien. Die ÖVP-Delegation habe schwere Bedenken auf kulturpolitischer Ebene,
vor allem aber wirtschaftliche Bedenken. "Ich glaube, dass die Europäische
Union in ihrer jetzigen Form, in ihrer jetzigen Art der Umverteilung einen
Beitritt der Türkei nicht verkraften würde." ****
Durch den Beitritt der Türkei würde das Budget der EU ausufern. Es werde wohl
kaum eine Bereitschaft zur Ausweitung des Budgets da sein, so Stenzel.
Ansonsten müsse man den neuen Mitgliedsländern sehr bald Mittel nehmen. Da
würden sich ungeheure Widerstände in der EU und auch im Rat aufbauen, so
Stenzel. Sie geht auch nicht davon aus, dass die Türkei bis 2004 in der Lage
sei, die Kopenhagener Kriterien zu erfüllen.
"Die Türkei hat ohnedies auch andere Möglichkeiten, hohe Zuwendungen von
Seiten der EU und von Seiten der Europäischen Investitionsbank zu bekommen und
bekommt diese auch schon", betonte die ÖVP-Delegationsleiterin. "Wir wollen
eine besondere Partnerschaft mit der Türkei, die über einen Binnenmarkt
hinausgeht, die allerdings unter einer Mitgliedschaft liegt." Außerdem müsse
sich sowohl die Türkei als auch die EU ihrer gegenseitigen Bedeutung bewusst
sein und diese auch zum Ausdruck bringen.
"Es ist ganz klar, dass hier quer durch alle Fraktionen ein großer Diskurs
läuft." Es gebe sowohl in der SPD als auch bei Grünen und Liberalen Stimmen,
die sich klar gegen einen Beitritt der Türkei aussprechen. Stenzel wünscht
sich, dass auch der Europäische Rat das Europäische Parlament hört, denn
schließlich müsse das EP auch jeden neuem Beitritt zustimmen.
1.
Januar 2003: 378,5 Mio. EU-Einwohner Irland
und Luxemburg sind Spitzenreiter bei Bevölkerungswachstum
Mit Stichtag
1. Januar 2003 zählt die EU 378,5 Mio. Einwohner. Dies geht aus den ersten
Bevölkerungsschätzungen für 2002, die heute, Freitag, vom Statistischen Amt
der Europäischen Gemeinschaften in Luxemburg (Eurostat)
http://europa.eu.int/comm/eurostat , veröffentlicht wurden, hervor. Die
Einwohnerzahl der Eurozone (EU ohne Dänemark, Schweden, Großbritannien) wird
auf 305,1 Mio. geschätzt, die der zehn Beitrittsländer auf 74,5 Mio.
Insgesamt verlief die Bevölkerungsentwicklung 2002 in den einzelnen
EU-Mitgliedstaaten sehr unterschiedlich, wenngleich die Bevölkerung in allen
Ländern gestiegen ist (plus 3,6 Prozent). Spitzenreiter sind Irland (plus12,2
Prozent) und Luxemburg (plus 10,3 Prozent). Das geringste Wachstum
verzeichneten Deutschland (plus 1,4 Prozent) und Italien (plus 2,3 Prozent).
In den Beitrittsländern (BL10) ging die Einwohnerzahl 2002 um 1,8 Prozent
zurück. Ein Bevölkerungswachstum verzeichnen lediglich Zypern (plus 9,3
Prozent), Malta (plus 4,2 Prozent) und Slowenien (plus 1,1 Prozent).
Unterschiedliche Tendenzen gab es sowohl beim natürlichen
Bevölkerungswachstum, also Lebendgeburten abzüglich Sterbefälle, (EU: plus 0,8
Prozent; BL10: minus 1,1 Prozent) als auch beim Wanderungssaldo (EU: plus 2,7
Prozent; BL10: minus 0,7 Prozent). Mit dem größten natürlichen
Bevölkerungswachstum wird in Irland, Frankreich und den Niederlanden
gerechnet. In drei Mitgliedstaaten war ein Rückgang zu verzeichnen:
Deutschland, Griechenland und Italien. Von den Beitrittsländern verbuchten
lediglich Zypern und Malta ein natürliches Bevölkerungswachstum. Der stärkste
Rückgang lag in Lettland vor.
Mehr als drei Viertel des Bevölkerungswachstums in der EU waren im Jahr 2002
auf die Auswirkungen der internationalen Wanderungsströme zurückzuführen.
Dabei entfielen auf Deutschland und Spanien ein Anteil von jeweils 22 Prozent
am Wanderungssaldo der EU, auf Italien 15 Prozent und auf Großbritannien zehn
Prozent. Die relativ höchsten Wanderungssaldi hatten Luxemburg und Portugal
sowie Spanien und Irland zu verzeichnen, während die Wanderungssaldi in
Frankreich, Finnland, den Niederlanden und Großbritannien relativ am
niedrigsten waren. Ohne Nettozuwanderung hätten Deutschland, Griechenland und
Italien einen Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen gehabt. Von den
Beitrittsländern verbuchten fünf im Jahr 2002 mehr Abwanderer als Zuwanderer,
dies gilt vor allem für die Tschechische Republik und Lettland.
EU-Erweiterung bringt mittelfristig keine Erhöhung der
Mitgliedsbeiträge Diskussionsrunde mit EU-Koordinator Busek an der
Donau-Universität Krems
Die bevorstehende Erweiterung wird bis zum Jahr 2006 zu keiner Erhöhung der
EU-Mitgliedsbeiträge führen. Dies sagte der designierte EU-Koordinator des
Stabilitätspaktes für Südosteuropa, Dr. Erhard Busek, am Montag, 17. Dezember
2001, bei einer Diskussionsveranstaltung an der Donau-Universität Krems.
Als unbegründet bezeichnete Busek die österreichische Skepsis gegenüber der
EU-Osterweiterung: eine Überschwemmung des Arbeitsmarktes mit
Billigarbeitskräften werde durch eine Übergangsfrist von sieben Jahren
verhindert und in der Landwirtschaft exportiere Österreich aufgrund der guten
Qualität bereits jetzt in die Beitrittsländer, so Busek. Die Gefahr der
Abwanderung von Betrieben aufgrund niedrigerer Umweltstandards sei zwar
gegeben, gleichzeitig sieht der EU-Experte für österreichische Unternehmen die
Chance, hochentwickelte Umwelttechnik zu exportieren.
"Versäumt hat Österreich den Ausbau der Infrastruktur in die benachbarten
Beitrittsländer", sagte Busek. Diese "Unterlassungssünden" führten
beispielsweise dazu, dass die Strecke von Brünn nach Budweis besser ausgebaut
sein werde, als die jeweilige Verbindung nach Österreich.
Seit 1998 führt die Europäische Union mit 12 Ländern
Beitrittsverhandlungen: Polen, Ungarn, die Tschechische Republik, Estland,
Slowenien und Zypern sowie die Slowakei, Rumänien, Bulgarien, Lettland,
Litauen und Malta. Die größten Chancen auf eine Eingliederung bis zum Jahr
2004 haben die Länder Polen, Ungarn, Tschechien, Estland, Slowenien und
Zypern.
EU sucht Bürgernähe durch Online-Service Wünsche und Beschwerden sollen per Internet in die
EU-Politik einfließen
Die Europäische Kommission
http://europa.eu.int/comm/index_de.htm hat mit der Website "Your voice -
Ihre Stimme in Europa"
http://europa.eu.int/yourvoice eine neues Bürger-Portal eröffnet. Das
Online-Service soll zentrale Anlaufstelle für zahlreiche Bürgeranliegen im
Zusammenhang mit der Europäischen Union sein und die Möglichkeiten des
Internets für die Einbindung dieser Anliegen in die Politikgestaltung der
Union nutzen.
Auf der neuen Website können Bürger und Unternehmen ihre Meinungen zu
Initiativen der Union äußern oder berichten, wie bestehende Vorschriften in
der Praxis angewandt werden. Darüber hinaus ist aber der Service auch ein
Online-Wegweiser durch das Zuständigkeitenwirrwarr der Union. Der User findet
Anweisungen, wie bei Beschwerden gegen die Kommission oder gegen einen
Mitgliedstaat vorgegegangen werden soll. Wer seiner Stimme Gehör verschaffen
möchte, wird über das Webportal zu Personen oder Einrichtungen geführt, die am
besten helfen können. Bürger können sich direkt an ein Mitglied des
Europäischen Parlaments wenden oder Hilfe bei einer der über 1.000
Interessengruppen suchen (das Verzeichnis gibt es vorerst nur in Englisch).
Europa-Enthusiasten bietet "Your voice" außerdem den Zugang zu "Futurum",
einem Online-Diskussionsforum über die Zukunft Europas. Die eingehenden Ideen
werden als Vorschläge zur Aktualisierung der EU-Verträge in die für 2004
geplante Regierungskonferenz einfließen.
Das neue Online-Bürgerservice steht im Zusammenhang mit den Bestrebungen
der Kommission zur Reform des Regierens in Europa (Weißbuch "Europäisches
Regieren") und ist Teil der Initiative zur interaktiven Politikgestaltung.
Ziel ist die Verbesserung der oft bemängelten Bürgernähe der Union. Auf diesem
Wege sollen Reaktionen und Anregungen der Betroffenen gesammelt und analysiert
werden und - so die Erwartung der Kommission - auch über die
Regierungskonferenz 2004 hinaus in die Politikgestaltung der Union einfließen
können.
Europa verliert an Innovationskraft Aufwendungen für Forschung und Entwicklung fallen zurück
Die Europäische Union
http://europa.eu.int hat heute, Montag, den Innovationsanzeiger 2001
veröffentlicht. Demzufolge fällt die EU bei den öffentlichen Aufwendungen für
Forschung und Entwicklung (FuE), den Anstrengungen der Wirtschaft sowie der
Wertschöpfung des Verarbeitenden Gewerbes in Hochtechnologiesektoren hinter
die USA und Japan zurück. Die US-Wirtschaft steckt rund 74 Prozent mehr in
Forschung und Entwicklung als alle EU-Unternehmen zusammen. Unterentwickelt
ist auch der Bereich Patentanmeldung: Bei den Hochtechnologiepatenten liegt
der US-Anteil um 65 Prozent höher als der EU-Durchschnitt.
In sechs Feldern stellten die Autoren des50-seitigen Berichts eine leichte
Verbesserung zu Gunsten der EU fest. So nehmen Großbritannien, Irland und
Frankreich Spitzenplätze bei den
http://trendchart.cordis.lu
Hochschul- und Ingenieurdiplomen ein. Finnland, Schweden und die Niederlande
wenden die höchsten öffentlichen Budgetmittel der EU für Forschung auf.
Holland, Schweden und Dänemark verbuchen die höchsten Internet-Anschlusswerte
bei Privathaushalten für sich. Insgesamt scheint sich die Kluft zwischen den
leistungsfähigsten und den leistungsschwächsten Mitgliedsstaaten weiter zu
vergrößern.
Der europäische Innovationsanzeiger misst anhand von 17 Indikatoren die
Fähigkeit der Mitgliedsstaaten, innovative Unternehmen zu fördern und die
Wettbewerbsfähigkeit ihrer Wirtschaft durch verstärkte Innovationstätigkeiten
zu verbessern. Das Messmodell wurde vom EU-Rat von Lissabon im März 2000 als
Beitrag für das Vorhaben, die EU innerhalb der nächsten zehn Jahre zur
wettbewerbfähigsten und dynamischten wissensbasierten Wirtschaft zu machen,
gefordert.
Acht EU-Länder verfehlen Stabilitätskriterien Zeitung: Zahl reduziert sich im kommenden Jahr auf vier
Mitglieder
Die Stabilitätskriterien von Maastricht für die europäische Wirtschafts-
und Finanzunion werden in diesem Jahr offenbar von acht der 15 EU-Länder
verfehlt. Die Staatsverschuldung werde in Belgien, Griechenland, Italien und
Österreich die vorgegebene Höchstgrenze von 60 Prozent des
Bruttoinlandsproduktes (BIP) überschreiten, berichtet die "Welt am Sonntag".
Der Referenzwert für die Inflationsrate, der in diesem Jahr bei 2,9 Prozent
liegt, könne von Irland, den Niederlanden, Portugal und Spanien nicht gehalten
werden. Die Zeitung beruft sich bei ihren Angaben auf den bisher
unveröffentlichten Konvergenzbericht, den das Bundesfinanzministerium am
Mittwoch ins Kabinett einbrachte. Im kommenden Jahr werden danach noch vier
Länder die Konvergenzkriterien verfehlen.
Deutschland steht dem Blatt zufolge in diesem Jahr bei Schuldenstand (58,6
Prozent des BIP) und Preisstabilität (zwei Prozent) zwar noch gut da.
Bundesfinanzminister Hans Eichel
http://www.bundesfinanzministerium.de habe indes schon zugeben müssen,
dass beim Haushaltsdefizit das selbst gesteckte Ziel von 1,5 Prozent des BIP
nicht erreicht werde. Der Wert ist im Konvergenzbericht nun mit 1,7 Prozent
angegeben. Im nächsten Jahr soll die Neuverschuldung nur noch auf 1,2 Prozent
sinken, wird darin mitgeteilt.
GEMEINSAME ERKLÄRUNG DER STAATS- UND REGIERUNGSCHEFS DER EUROPÄISCHEN
UNION, DER PRÄSIDENTIN DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS, DES PRÄSIDENTEN DER
EUROPÄISCHEN KOMMISSION UND DES HOHEN VERTRETERS FÜR DIE GEMEINSAME AUSSEN-
UND SICHERHEITSPOLITIK
Sowohl in Europa als auch anderswo hat der abscheuliche Terroranschlag in den
Vereinigten Staaten unsere Bürger tief erschüttert. Um seine Solidarität mit
der amerikanischen Nation zu bekunden, hat Europa den 14. September zum Tag
der Trauer erklärt. Infolgedessen laden wir alle europäischen Bürger ein, um
12:00 drei Schweigeminuten einzulegen, um den Opfern und ihren Familien unser
tief empfundenes und aufrichtiges Mitgefühl auszudrücken.****
Die Europäische Union hat vorgestern mit allem Nachdruck Urheber, Drahtzieher
und Komplizen dieser Terroranschläge verurteilt. Sie kündigte an, keine Mühen
zu scheuen, damit die Verantwortlichen für diese barbarischen Handlungen vor
Gericht gestellt und bestraft werden. Sowohl die amerikanische Regierung als
auch das amerikanische Volk können bei der Ahndung dieses Verbrechens auf
unsere volle Solidarität und unsere uneingeschränkte Zusammenarbeit zählen.
Keinesfalls werden wir zulassen, dass diese Verbrecher irgendwo Unterschlupf
finden. Wer diese Verbrecher deckt, fördert, ihnen Unterschlupf gewährt oder
solche Terrorakte plant oder finanziell unterstützt, wird zur Rechenschaft
gezogen werden.
Eine solche gegen die Menschheit gerichtete Gewalttat hat mitten ins Herz
einer befreundeten Nation getroffen, die sich wie die Europäische Union für
eine bessere Welt einsetzt. Doch ist dieser schreckliche Terroranschlag auch
ein Anschlag auf uns alle und damit auf unsere weltoffenen, demokratischen,
multikulturellen und toleranten Gesellschaften. Wir appellieren an alle
Länder, die diese Werte und universellen Ideale teilen, im Kampf gegen den
Terrorismus, der auf das Konto skrupelloser Mörder geht und unschuldige Opfer
fordert, alle Kräfte zu vereinen. Die Missachtung ethischer und menschlicher
Werte ist durch nichts zu rechtfertigen. Hierbei ist die Solidarität zwischen
uns allen von entscheidender Bedeutung. Denn wir müssen gemeinsam - und zwar
ungeachtet unserer Abstammung, unserer Rasse oder unserer Religion - nach
Lösungen für Konflikte suchen, die zu oft als Vorwand für Barbarei dienen.
Wir appellieren an alle Länder, ihre Bemühungen im Kampf gegen den Terrorismus
zu verstärken. Terrorismus zu bekämpfen heißt nichts anderes als die
Sicherheit unserer Bürger und die Stabilität unserer Gesellschaften zu
gewährleisten. Die internationalen Organisationen - und insbesondere die UNO -
sollten dies zur obersten Priorität machen. In Anbetracht der vielfältigen
Hindernisse in diesem Bereich werden wir uns durch Tatkraft und Ehrgeiz
auszeichnen. Zur Beseitigung dieser Geißel müssen Polizei- und
Gerichtsbehörden aller Länder ihre Anstrengungen in den nächsten Tagen
verdoppeln. Nach internationalem Recht dürfen Urheber, Auftraggeber und
Komplizen an jedem beliebigen Aufenthaltsort verfolgt werden. Es kann nicht
hingenommen werden, dass Länder auf ihrem Staatsgebiet terroristische
Machenschaften dulden.
Auf Grund dieser tragischen Ereignisse müssen wir Beschlüsse hinsichtlich der
Rolle fassen, die die Europäische Union bei der Bewältigung dieser
Herausforderung zu spielen hat:
Die Europäische Union ist dazu aufgerufen, sich vermehrt und unablässig im
weltpolitischen Geschehen zu engagieren, um Gerechtigkeit und Demokratie sowie
die Integrierung aller Länder in ein weltweites System von Sicherheit und
Wohlstand zu verteidigen und zur Entstehung einer schlagkräftigen und
beständigen weltweiten Antiterrorbewegung beizutragen.
Wir werden die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik weiterhin ausbauen,
damit die Union wirklich mit einer starken und geeinten Stimme spricht. Wir
werden die europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik so schnell wie
möglich einsatzfähig machen. In dieser Hinsicht werden wir insbesondere unsere
Fähigkeiten im Nachrichtenbereich verbessern.
Die Europäische Union wird die Umsetzung eines echten gemeinsamen europäischen
Rechtsraumes beschleunigen. Dies impliziert u. a. die Schaffung eines
europäischen Haft- und Auslieferungsbefehls nach Maßgabe der
Schlussfolgerungen von Tampere sowie die gegenseitige Anerkennung von
Gerichtsbeschlüssen und Urteilen.
Unsere Bürger werden sich nicht einschüchtern lassen. Auch in unseren
Gesellschaften wird weiterhin alles seinen gewohnten Gang gehen. Doch heute
gelten unsere Gedanken den Opfern, ihren Familien und dem amerikanischen Volk.
Guy Verhofstadt Tony Blair Nicole Fontaine Wolfgang Schüssel Romano Prodi
Gerhard Schröder José-Maria Aznar Tarja Halonen Poul Nyrup Rasmussen Paavo
Lipponen Kostas Simitis Antonio Guterres Silvio Berlusconi Jacques Chirac
Bertie Ahern Lionel Jospin Wim Kok Göran Persson Jean-Claude Juncker Javier
Solana
Tag der Trauer und Solidarität
Die Europäische Union hat Freitag, den 14. September
2001, zum Tag der Trauer und der Solidarität mit dem amerikanischen
Volk ausgerufen. In den 15 Staaten der Europäischen Union werden am
Mittag um 12.00 Uhr drei Schweigeminuten beachtet. Alle Aktivitäten
sollen während diesen drei Minuten ruhen.
Die EU lädt auch andere Staaten ein, sich dieser
Solidaritätsaktion anzuschliessen. Mit diesen Schweigeminuten soll
die tiefe Sympathie gegenüber dem trauernden Volk der Vereinigten
Staaten ausgedrückt werden.
Der Europarat hat beschlossen, analog zur EU diesen Trauertag zu
begehen. Der Generalsekretär des Europarates hat die 800 Millionen
Bürger der Mitgliedsländer des Europarates aufgerufen, in diesem
Moment des Schmerzes ein Zeichen der Sympathie für die Opfer des
Terroraktes und ihre Familie zu setzen sowie die Solidarität mit der
Regierung der Vereinigten Staaten zum Ausdruck zu bringen.
Die liechtensteinische Regierung schliesst sich dieser
Solidaritätsaktion an und ruft die Bevölkerung auf, am Freitag
Mittag, um 12.00 Uhr, während drei Minuten alle Aktivitäten
einzustellen und der Opfer des Terroranschlages in den Vereinigten
Staaten zu gedenken.
EU erklärt den 14. September zum Trauertag
Utl.: Aus Solidarität mit den USA wird morgen, Freitag, um 12.00 Uhr in der
gesamten Europäischen Union der Opfer der Terroranschläge gedacht =
Die Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich gibt bekannt, daß für
morgen, Freitag, den 14. September 2001, auf Initiative der Europäischen
Kommission sowie der belgischen Ratspräsidentschaft ein Trauertag aufgrund der
Terroranschläge gegen die Vereinigten Staaten ausgerufen wurde. Dies ist der
erste nationale Trauertag auf dem gesamten Territorium der Europäischen Union.
An diesem Tag werden in den 15 Mitgliedstaaten zwischen 12.00 und 12.03
österreichische Ortszeit (10.00 und 10.03 Uhr Greenwich Standardzeit) drei
Gedenkminuten abgehalten, um die Opfer der Anschläge zu betrauern.
Nur jeder dritte Europäer kann am Arbeitsplatz ins Web Internet-Nutzung von zu Hause aus stärker verbreitet
Von den 92 Mio. Menschen, die in Deutschland, Großbritannien und Frankreich
einen Internetzugang haben, verfügen weniger als ein Drittel über einen Zugang
am Arbeitsplatz. Dagegen wird der Computer zu Hause immer noch am häufigsten
genutzt, um ins Internet zu gehen. Trotz tendenziell leicht steigender
Online-Nutzung am Arbeitsplatz wird das Web eher zur Unterhaltung und zum
Einkaufen von zu Hause aus genutzt. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse von
Online Market Landscape, einem Produkt vom Online-Marktforscher Jupiter MMXI
http://www.jupitermmxi.com
. Für Online Market Landscape werden regelmäßig rund 5.000 Personen pro Land
und Quartal befragt. Abgedeckt werden die drei europäischen Kernmärkte
Deutschland, Großbritannien und Frankreich.
Einen Zugang via PC in den eigenen vier Wänden besitzen in Deutschland 57
Prozent, in Großbritannien 61 Prozent der User und in Frankreich 51 Prozent.
Die Gesamtheit anderer Zugangsorte wie zum Beispiel der Online-Zugang in
Bibliotheken, Internetcafés, Schulen oder bei jemand anderem zu Hause erlangt
in etwa eine vergleichbare Bedeutung wie der Zugangsort am Arbeitsplatz. 5,6
Mio. Deutsche, 4,4 Mio. Franzosen und 4,1 Mio. Engländer surfen im Hause eines
Freundes oder Bekannten.
Anhand dieser Ergebnisse wird deutlich, dass mehr Menschen zu Hause oder an
anderen Zugangsorten die Möglichkeit haben, ins Internet zu gehen, als
Personen am Arbeitsplatz. Die Nutzung am Arbeitsplatz unterscheidet sich zudem
von der Nutzung zu Hause darin, dass über die Hälfte der Personen, die über
einen Internetzugang am Arbeitsplatz verfügen, diesen mit Kollegen teilen
müssen. Die Mehrzahl dieser User nutzt den Online-Zugang gemeinsam mit
mindestens drei weiteren Kollegen.