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Erste Bank

 

Erste Bank mit zweistelligem Gewinnwachstum
Bilanzsumme um 21 Prozent erhöht – Restliche Ceska-sporitelna-Stammaktien sollen erworben werden
 

Die Erste Bank http://www.erstebank.at hat das Geschäftsjahr 2001 trotz schwierigem Umfeld mit deutlichen Steigerungsraten beendet. Das Betriebsergebnis stieg um mehr als 50 Prozent auf 712 Mio. Euro, der Konzernjahresüberschuss kletterte um 16,4 Prozent auf 223 Mio. Euro. "2001 war zwar insgesamt ein schwieriges Jahr für die Banken, doch eine konservative Retailbank wie die Erste konnte davon profitieren", so Generaldirektor Andreas Treichl (Foto) heute, Freitag, bei der Bilanzpressekonferenz. Treichl kündigte an, dass die Erste Bank über ihren Hauptaktionär Anteilsverwaltungssparkasse (AVS) die noch im Streubesitz befindlichen Stammaktien der Ceska sporitelna übernehmen will. Für 2002 rechnet die Bankengruppe mit einer weiteren Steigerung des Ergebnisses.
 

Das Geschäftsjahr sei in erster Linie unter dem Schwerpunkt "Konsolidierung der Töchter in Tschechien und der Slowakei" gestanden. "Daher hatten wir mit einem Ergebnis in dieser Höhe gar nicht gerechnet", meinte Treichl. Die erfolgreiche Konsolidierung sei ein "Meilenstein in der Entwicklung der Gruppe" gewesen. Die Bilanzsumme weitete sich um 20,8 Prozent auf 86 Mrd. Euro aus. Der Jahresüberschuss vor Steuern stieg um 46,6 Prozent auf 406 Mio. Euro. Mit Stolz verwies Treichl auf den Zinsüberschuss von 1,439 Mrd. Euro. "Damit können wir zum ersten Mal aus dem Zinsüberschuss den gesamten Verwaltungsaufwand decken, der 2001 um 45 Prozent gestiegen ist", so Treichl. Die guten Ergebnisse führte er vor allem auf die klare Fokussierung der Bankengruppe zurück.
 

Die relativ hohe Differenz zwischen der Nettogewinn- und der Vorsteuergewinnsteigerung sei mit ein Grund gewesen, die Beteiligung bei der tschechischen Tochter Ceska sporitelna (CS) zu erhöhen. Noch heute soll bei der tschechischen Wertpapieraufsicht ein Antrag auf Genehmigung eines öffentlichen Übernahmeangebotes für die restlichen Stammaktien (rund 43 prozent des Gesamtvolumens) eingebracht werden. Die AVS will 375 Tschechische Kronen (12,6 Euro) pro Stammaktie zahlen. Das würde summa summarum 23 Mrd. Kronen (rund 740 Mio. Euro) bedeuten. Der Preis liegt somit rund 22 Prozent über dem Durchschnittskurs der letzten sechs Monate. Seit August 1999 ist der Kurs der CS-Aktien an der Prager Börse um fast 100 Prozent gestiegen. Die Erste Bank ist derzeit mit rund 57 Prozent an der Ceska sporitelna beteiligt. In Tschechien und der Slowakei verfügt die Erste Bank über sechs Mio. Kunden.
 


 

Werberat: Erste Bank soll "Best of Fonds"-Werbung einstellen
Konsumentenbeschwerden beim ÖWR nehmen zu
 

Die Konsumentenbeschwerden wegen Diskriminierung in der Werbung beim Österreichischen Werberat ÖWR http://www.werberat.or.at/index.html nehmen tendenziell zu. Das teilte der Werberat in einer Aussendung heute, Dienstag, mit. Die meisten Beschwerden betreffen die Bereiche Frauendiskriminierung, Sexismus sowie Ethik und Moral.
 

Die größte Zahl der Beschwerden betraf die Werbung der Erste Bank "Best of Fonds". Über 80 Personen und Institutionen haben – teilweise sehr emotionelle - Beschwerden bezüglich des "Best of Fonds"-Spots eingebracht. Der Spot werde von den Konsumenten abgelehnt, weil kein unmittelbarer Zusammenhang zwischen dem Fonds und der dargestellten sexuellen Erregung erkennbar ist, hieß es von Seiten des ÖWR. Daher hat der Werberat die Erste Bank ersucht, die Kampagne einzustellen und künftig sensibler vorzugehen.
 

Insgesamt behandelte der Werberat in diesem Jahr bereits über 140 verschiedene Beschwerdefälle. Auch die vergleichende Werbung wie sie von Billa und Spar betrieben wurde, führte zu zahlreichen Beschwerden über die Art und Weise der Kampagnen. Im Falle der beiden Handelsketten hat der ÖWR entschieden, dass weder wettbewerbs- noch sittenwidrig geworben wurde. Die Beschwerden über die Schuhwerbung Pitarello wurden vom ÖWR als unbegründet abgewiesen. Das inkriminierte Sujet wurde weder als pornografisch, anstößig oder frauendiskriminierend befunden.
 

Jeder Konsument, der sich durch eine Werbemaßnahme belästigt, verletzt oder irregeführt fühlt, kann sich auf der ÖWR-Homepage beschweren. Nach den Bereichen Diskriminierung und Moral betreffen die Beschwerden laut Werberat vor allem die Bereiche Gewalt, Irreführung der Konsumenten, Gefährdung von Kindern und Jugendlichen sowie Tier- und Umweltschutz. Die betroffenen Werbemedien sind TV-Spots, gefolgt von Inseraten in Magazinen, Plakaten und Radiowerbungen.
 


 

Erste Bank steigert Konzernüberschuss um zehn Prozent
Zinsgewinn in ersten drei Quartalen stark gestiegen
 

Die Erste Bank http://www.sparkasse.at/erstebank hat in den ersten drei Quartalen dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr den Konzernüberschuss um exakt zehn Prozent auf 150,8 Mio. Euro steigern können. Die Bilanzsumme stieg gegenüber Ende 2000 um 14,5 Prozent auf 81,5 Mrd. Euro, die Eigenkapitalverzinsung (Return on Equity) sank hingegen gegenüber dem Vergleichszeitraum von 12,5 auf 11,3 Prozent, teilte das Unternehmen heute, Montag, in einer Aussendung mit.
 

Der stark gesteigerte Konzernüberschuss sei hauptsächlich auf den Anstieg des Zinsüberschusses um 68,2 Prozent auf 1,059 Mrd. Euro zurückzuführen, heißt es weiter. Dazu beigetragen haben laut Erste Bank vor allem eine leichte Verbesserung der Kundenzinsspanne im Inland, gute Ergebnisse in Zentraleuropa und im Auslandsgeschäft sowie positive Beiträge aus dem Bilanzstrukturmanagement, welches zusätzlich auch von der Zinsentwicklung unterstützt wurde.
 

Im dritten Quartal entwickelte sich der Zinsüberschuss wie in den gesamten ersten neun Monaten stark und konnte im Vergleich zum zweiten Quartal um 8,8 Prozent gesteigert werden. Für das Gesamtjahr 2001 erwartet sich Finanzvorstand Reinhard Ortner einen Konzernüberschuss, "der aufgrund einer zu erwartenden weiteren Verbesserung der operativen Ergebnisse über dem Wert des Vorjahres liegen wird". Dem könnten auch höhere Risikovorsorgen nichts anhaben. Bei der Prognose der Eigenkapitalverzinsung sei man im Moment noch etwas vorsichtig, sie soll sich bei knapp zwölf Prozent bewegen.
 

Der Aktienkurs des an der Wiener Börse notierten Unternehmens stieg bis 10.30 Uhr um 2,4 Prozent auf 50,80 Euro. Das Papier erreichte im Frühjahr das Jahreshoch von 62 Euro und verzeichnete vor wenigen Wochen mit 46,15 Euro das Jahrestief. Mit einer Gewichtung von 19,4 Prozent ist die Erste Bank das Schwergewicht im ATX.
 


 

Erste Bank stattet alle Mitarbeiter mit Laptop aus
Aufwand beträgt zwei Mio. Euro, Geräte kommen von IBM, HP und Gericom
 

Jeder Mitarbeiter der Erste Bank http://www.erstebank.at erhält in Kürze seinen eigenen Laptop zur persönlichen Nutzung. Dies teilte das Unternehmen heute, Mittwoch, in einer Aussendung mit. Die Laptops bleiben im Eigentum der Erste Bank und können weder weitergegeben noch verkauft werden. Folgende Laptop-Modelle werden eingesetzt: IBM A22M, HP-Ominbook XE3 und Gericom 3 1020 DVD-Notebook.
 

Ziel der Aktion - der Aufwand dafür beläuft sich auf rund zwei Mio. Euro - ist es, das Technologieverständnis des gesamten Personals und damit die Beratungskompetenz der Mitarbeiter im direkten Kundenkontakt zu steigern. Laut Erste Bank-Pressesprecher Michael Mauritz sollen alle Bankmitarbeiter bis Weihnachten mit einem Laptop ausgestattet sein.
 

In einer zweiten Phase, diese beginnt im nächsten Jahr, wird die Initiative auf die Mitarbeiter der Sparkassen und der Tochtergesellschaften ausgeweitet. Ebenfalls sollen sich die Mitarbeiter durch die Bank mit dem Internet vertraut machen. Die Telekom Austria stellt für die Dauer der ersten Abrechnungsperiode im nächsten Jahr (Anm. der Zeitraum bis Ende April) kostenlos einen Internetzugang zur Verfügung. "Wer dann Gefallen am Netz gefunden hat, kann es auf eigene Kosten weiterhin nützen", so Mauritz.


 

Erste Bank mit virtuellem Nachrichtensprecher

Gemeinsam mit der SEB AG, Frankfurt, startet die
plan_b media ag, Köln, unter www.SEB.de den neuen Internet-Auftritt
der Bank.

   Nach dem im April 2001 erfolgreichen Namenswechsel von BfG Bank AG
zu SEB AG wird das Internet-Angebot vollständig an das europaweite
"Look & Feel" des schwedischen Finanzkonzerns SEB (Skandinaviska
Ens-kilda Banken) angepasst.

   Ziel beider Partner ist es, im Rahmen der Multi Channel Strategie
auch im Internet noch stärker auf die Infor-mations-Bedürfnisse der
Kunden einzugehen.

   "Mit dem neuen Auftritt ist es uns gelungen, mit einer
transparenten, strukturierten und informativen Web-site den Kunden in
den Mittelpunkt zu stellen", so Christian Poggemann, Geschäftsführer
der SEB direct GmbH.

   Dr. Kai Bühler, CEO der plan_b media ag:

   "Nachdem unser 3D Charakter Johann P. Partout auf den Seiten von
vwd ein großer Erfolg ist, freuen wir uns darüber, dass unser neuer
imigo Erik den Kunden der SEB weiterhilft.  Er nimmt Internetnutzer
mit auf eine SiteSeeing Tour oder liest tagesaktuelle News aus dem
Wirtschafts- und Finanzbereich vor."

   Erik ist ein Verwandter von Johann P. Partout, der täglich auf
www.vwd.de die Börsennews präsentiert.

   Das Internet-Angebot der SEB AG umfasst Internet-Banking &
Ordering (SEB.de) und Online-Brokerage (SEBdirect.de). Beide Services
werden von der SEB direct GmbH betreut.

   Der schwedische Finanzdienstleistungskonzern SEB (Skandinaviska
Enskilda Banken) fokussiert seine Aktivitäten in Deutschland auf die
Wachstumsfelder Anlagegeschäft (Asset Management) und
Internet-Banking, die gezielt ausgebaut werden. Die Zahl der SEB
eBanking-Kunden in Deutschland beträgt derzeit ca. 195.000.
Europaweit nutzen rund eine Million Kunden das Internet-Angebot der
SEB, die damit zu den größten Online-Banken in Europa gehört.
 


 

Erste Bank schreibt Werbe-Etat neu aus
Personalrochade bei Etat-Halter B&P Y&R
 

Die Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG http://www.sparkasse.at/erstebank/ hat die zehn größten Werbe-Agenturen Österreichs eingeladen, sich an der Neu-Ausschreibung ihres Werbe-Etats zu beteiligen. Unter den Bewerbern findet sich auch der derzeitige Etat-Halter Barci & Partner Young & Rubicam http://www.barci.at/ . Dies gab die Erste Bank heute, Dienstag, in einer Aussendung bekannt. Ihr Werbe-Etat zählt laut eigenen Angaben zu den größten in Österreich.
 

Für die Auswahl der Agentur, die ab 1. Januar 2002 für die Werbelinie der Erste Bank verantwortlich zeichnet, ist ein dreistufiges Verfahren vorgesehen. Nach einem Call for Interest erfolgt im Oktober eine Strategiepräsentation, bei der jene drei Agenturen ausgewählt werden, die Ende November an der Finalrunde teilnehmen.
 

Personelle Veränderungen gibt es beim derzeitigen Etat-Halter B & P Y & R. So soll nach dem Abgang von Gründer Tibor Bárci mittelfristig auch Creative Director Marco de Felice die Agentur verlassen. Als Neuzugang ist seit gestern Thomas Kratky, Ex-Kreativ-Geschäftsführer von McCann-Erickson, an Bord von B & P Y & R.
 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:33:52
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