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Canon legt kräftig zu
2005 soll dank Digitalkameraboom erneut Umsatz- und Gewinnplus bringen

Canon http://www.canon.com hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004 seinen Nettogewinn um 24,5 Prozent auf 343,3 Mrd. Yen (2,55 Mrd. Euro) gesteigert und damit im fünften Jahr in Folge ein Rekordergebnis eingefahren. Der Konzernumsatz setzte ebenfalls zu neuen Höhenflügen an und legte um 8,4 Prozent auf 3,47 Bio. Yen (25,75 Mrd. Euro) zu, teilte das Unternehmen heute, Freitag, mit. Das Ergebnis wurde vor allem vom anhaltend starken Geschäft mit Multifunktionskopierern, Digitalkameras und Drucker getrieben.

Im vierten Quartal 2004 konnte Canon seinen Nettogewinn um 7,8 Prozent auf 80,8 Mrd. Yen (599,6 Mio. Euro) steigern. Der Quartalsumsatz legte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9,6 Prozent auf 981,1 Mrd. Yen (7,3 Mrd. Euro) zu. Dabei haben aggressive Kostenreduzierungen, ein striktes Lagerhaltungs-Management sowie die hoch automatisierte Produktion für einen Ausgleich von Preisrückgang und Dollarschwäche gesorgt, schreibt das Wall Street Journal (WSJ).

Im laufenden Geschäftsjahr 2005 wird Canon nach eigenen Prognosen das sechste Jahr in Folge ein Umsatz- und Gewinnplus verzeichnen können. Das Unternehmen rechnet mit einem Nettogewinn in Höhe von 359 Mrd. Yen (2,66 Mrd. Euro) und einem Jahresumsatz von 3,63 Bio. Yen (26,94 Mrd. Euro). Im boomenden Digitalkamerabereich, in dem Canon mit dem japanischen Konkurrenten Sony um die Spitzenposition auf dem Weltmarkt kämpft, will Canon im laufenden Geschäftsjahr 16,8 Mio. Geräte ausliefern. Dabei rechnet Canon mit einer weiter steigenden Nachfrage nach Digitalkameras in Europa und China, so das WSJ.


 

Laserdrucker enthalten Chemikalien-Cocktail
Ökotest: Toner können Gesundheit beeinträchtigen – Hersteller kritisieren Testbedingungen
 

Die Zeitschrift Ökotest http://www.oekotest.de warnt in der August-Ausgabe vor der Gefahr von Laserdruckern. Getestet wurden die Ausdünstungen von zehn Tonerkartuschen für Laserdrucker der großen Hersteller. Die Toner enthielten einen Cocktail aus Chemikalien wie Dibutylzinn, Nickel, Kobalt, Benzol, Styrol, Phenol sowie Acrylate. Krebsverdächtige aromatische Amine aus Azo-Farbstoffen und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) konnten nicht nachgewiesen werden. Die Hersteller Hewlett-Packard und Kyocera kritisierten die Testbedingungen, da die Emissionsmessungen in der Prüfkammer nicht den Bürobedingungen entsprechen würden.
 

Gefährlich sei auch Tonerstaub. "Für elf Toner-Erkrankungen gibt es bereits medizinische Beweise", berichtet Hans-Joachim Stelting, Sprecher der Interessensgemeinschaft Tonergeschädigter (ITG). Anzeichen einer Schädigung können harmloser Dauerschnupfen, Reizungen der Schleimhäute sowie Abgeschlagenheit, Gliederschmerzen und leichtes Fieber sein. Gefahr besteht hauptsächlich bei älteren Druckern. Der Tonerstaub kann durch die Geräte-Lüftung nach draußen geblasen werden. Normalerweise wird beim Laserdruck das Druckbild auf eine Bildtrommel übertragen, von der das Papier den Toner übernimmt. Fixiert wird dieser durch Hitze und Druck. Die Wiener Lungenärztin Christine Armbruster hat Toner bereits in der Lunge eines Copy-Shop-Mitarbeiters nachgewiesen.
 

Ökotest rät, Laserdrucker, aber auch Kopierer und Laserfaxe, in gut gelüfteten und separaten Räumen aufzustellen. Toner sollten nicht auf die Haut kommen oder eingeatmet werden. Passiert es doch, solle er mit kaltem Wasser abgewaschen werden. Bei Papierstau sei es ratsam, Papier nicht mit Gewalt aus dem Drucker zu entnehmen, da noch nicht fixierter Tonerstaub freigesetzt werde und Atemwege, Haut und Augen gefährden. Weitere Infos unter http://www.krank-durch-toner.de .
 


 

Mobiler Fotodrucker mit Laborqualität
Sony DPP-SV77 druckt ohne Umweg über PC

Mit dem DPP-SV77 (Bild) stellt Sony http://www.sony.com einen PC-unabhängigen mobilen Fotodrucker vor. Das Gerät erzeugt Bilder mit einer Auflösung von 403 x 403 dpi und kann über 16,77 Mio. Farben darstellen. Damit erreicht der DPP-SV77 bei dem Standardformat von 10 x 15 Zentimetern nach Angaben von Sony eine Bildqualität, die mit einer professionellen Ausarbeitung eines Fotos im Labor vergleichbar sei. Für ein Bild dieser Größe benötigt der Drucker 90 Sekunden. Ein Bild im Format 7 x 9,5 Zentimeter ist in einer Minute fertig.

Bedient wird das 2,5 Kilogramm schwere Stand-alone-Gerät über einen 3,2 Zoll großen integrierten Touchscreen. Auf dem Bildschirm lassen sich die Bilder auch vor dem Druck begutachten. Über einen Steckplatz für einen Sony-Memorystick lassen sich die Bilder ohne Umweg über einen PC direkt von einer digitalen Kamera oder Camcorder ausdrucken. Daneben verfügt der DPP-SV77 über eine USB-Schnittstelle und einen Steckplatz für eine PC-Karte.

Der Benutzer wählt über den Touchscreen mit dem mitgelieferten Stift die Bilder aus und steuert alle Druckerfunktionen. Zusätzlich können auf dem Bild persönliche Widmungen und Anmerkungen oder Symbole aus der Icon-Bibliothek des Druckers eingefügt werden. Das Gerät verarbeitet alle üblichen Fotopapiere. Im Lieferumfang ist neben der Treibersoftware für Windows 98, Me, 2000 und Mac OS 9.0 auch ein Video-Kabel für den Anschluss an einem Fernseher. Der DPP-SV77 misst 24,2 x 8,7x 26,7 Zentimeter und kommt ab August in den Handel. Der Drucker wird nach Angaben Sonys 9.990 Schilling (1.420 Mark/1.104 Franken) kosten.


 


 

Printer druckt Dateien direkt aus dem Web
Umweg über einen Druckertreiber oder eine Anwendung entfällt

IBM http://www.ibm.com hat eine Workgroup-Druckerfamilie angekündigt. Die Infoprint 1000 Produktfamilie soll die Druckgeschwindigkeit erhöhen. Zu den Funktionen zählen die erweiterte Papierausgabe sowie der direkten Druck aus dem Internet. http://www-5.ibm.com/de/pressroom/presseinfos/2001/010626_1.html

Die internetfähigen Modelle sind in der Lage, Bilddateien und auf Webseiten hinterlegte PDF- und HTML-Dateien auszudrucken, ohne den Umweg über einen Druckertreiber oder eine Anwendung zu nehmen. URL-Bookmarks lassen sich in den Drucker eingeben, um sie zu einem späteren Zeitpunkt auszudrucken, ohne dass dazu ein PC benötigt wird. Dadurch kann der Anwender auf eine virtuelle Bibliothek von Online-Ressourcen zugreifen und die Informationen direkt ausdrucken.

Der Infoprint 1145 druckt bis zu 45 Seiten in der Minute. Er hat eine Auflösung von 1.200 dpi und bietet nach Herstellerangaben die nötige Leistung zum Druck geschäftskritischer Dokumente. Zu den Optionen gehören ein Finisher, der heften, lochen und versetzt ablegen kann sowie eine Einzelblattzuführung für Briefumschläge. Der Infoprint 1145 ist ab 19. Oktober ab einem Preis von 8.680 Mark (61.030 Schilling / 6.750 Franken) erhältlich.



 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:33:51
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