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Donaustadt: Bezirksvorsteher Effenberg feierlich beigesetzt

Trotz Urlaubszeit und klirrend kaltem Wetter war der kleine Friedhof in Breitenlee eine einzige Menschentraube, als am Dienstag Nachmittag die Donaustädter Bevölkerung von ihrem populären Bezirksvorsteher Franz-Karl Effenberg Abschied nahm.

     Stadtrat Rieder, der schon am Vormittag in einer öffentlichen Trauersitzung der Bezirksvertretung Donaustadt im bis auf den Gang hinaus gefüllten Haus der Begegnung die Trauerrede gehalten hatte, hob besonders die "Handschlag-Qualitäten" Effenbergs hervor, dessen ganzes politisches Schaffen der ständigen Weiterentwicklung seines Bezirkes galt. "Er war kein Bezirkskaiser, wollte es wahrscheinlich auch niemals sein", so Rieder, "aber er war der erste Anwalt der Donaustädter. Er war ein Kämpfer, der dennoch zuhören konnte. Seinen letzten Kampf aber konnte er nicht gewinnen."

     Viele Donaustädterinnen und Donaustädter waren gekommen, um ihrem Bezirksvorsteher die letzte Ehre zu erweisen. Die Naturfreunde, deren Wiener Präsident Effenberg seit Jahren war, hatte eine Abordnung mit Fahnen geschickt.

     Unter den Trauergästen befanden sich u.a. Bürgermeister Dr. Michael Häupl, die Stadträte Mag. Ulli Sima, Werner Faymann und DI Rudolf Schicker, GR und SPÖ-Landesparteisekretär Harry Kopietz, Magistratsdirektor Dr. Ernst Theimer, MD-Personaldirektor Dr. Roland Kassar, Stadtbaudirektor DI Gerhard Weber, die Ex-Stadträte DI Isabella Kossina und Helmut Braun, Bezirksvorsteher und Bürgermeister der Umlandgemeinden, sowie hohe politische Mandatare, geistliche Würdenträger und hohe Vertreter aus der Wirtschaft und von sozialen Organisationen.

     Zur Trauersitzung am Vormittag kamen u.a. Wiens erster Landtagspräsident Johann Hatzl, Stadträtin Mag.a Sonja Wehsely, Bezirksvorsteher und Bürgermeister der Umlandgemeinden.


 

Donaustädter Bezirksvorsteher Franz-Karl Effenberg verstorben

Die Wiener SozialdemokratInnen trauern um einen ihrer langjährigen Bezirksvorsteher: Der Donaustädter Bezirkschef Franz-Karl Effenberg erlag gestern Abend einem schweren Leiden. Effenberg war seit 14. Jänner 1998 Bezirksvorsteher von Wien-Donaustadt. "Franz-Karl Effenberg war Donaustädter mit Leib und Seele und hat sich für seinen Bezirk mit großem Engagement eingesetzt", betont der Chef des Wiener SP-Rathausklubs, Christian Oxonitsch. "Unser Mitgefühl gehört in diesen schweren Stunden seinen Angehörigen!" Effenberg hinterlässt eine Frau und einen 21jährigen Sohn.

   Franz Karl Effenberg wurde am 28.September 1948 geboren, wuchs im Waldviertel auf und hat in Gmünd maturiert. Sein Berufsweg führte ihn ins Wiener Rathaus, wo er in der Finanzverwaltung tätig war. In der Donaustadt war er seit 1978 Bezirksrat, bis ihn der damalige Bezirksvorsteher Rudolf Huber im Dezember 1980 als Büroleiter in die Donaustadt holte. Auch während der Amtszeit von Albert Schultz blieb Franz Karl Effenberg Büroleiter bis er im Jahr 1991 in den Gemeinderat gewählt wurde. Er war Vorsitzender im Ausschuss Umwelt und Verkehrskoordination und Mitglied im Planungsausschuss, ebenso Mitglied im Regionalparlament, zuständig für Alternativenergie in Wien und Agrarsprecher der SPÖ. Als  Vorsitzender des Wiener Kleingartenbeirates war Effenberg für rund 60.000 Kleingärtner und Siedler zuständig. 1998 wurde Effenberg Nachfolger des Donaustädter Bezirksvorstehers Leopold Wedel.

   In seiner politischen Tätigkeit engagierte sich Franz-Karl Effenberg unter anderem für die Schaffung des Nationalparks Donauauen, dessen "Miterfinder" er als begeisterter Naturfreund war. In der Donaustadt setzte er sich vor allem für die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen ein. So gründete er unter anderem das "Forum Kagran", welches sich der Aufgabe widmete, jungen Menschen zu Lehrstellen und/oder besserer Ausbildung zu verhelfen. Effenberg lag auch die Zusammenarbeit mit den niederösterreichischen Nachbargemeinden und den Nachbarbezirken sehr am Herzen: Im Rahmen des Regionalen Managements wurden gemeinsam mit Floridsdorf und niederösterreichischen Gemeinden Projekte entwickelt. Um die Lebensqualität im Bezirk zu erhöhen, widmete er sich auch der Infrastrukturverbesserung in der Donaustadt. In seine Amtszeit fallen unter anderem die Eröffnung des Andromeda Tower und die Fertigstellung des Wohnpark Donaucity.

  "Franz-Karl Effenberg war ein Politiker, dem in erster Linie die Menschen am Herzen lagen. Diesem Grundsatz ist er in seinem Leben und seiner politischen Tätigkeit immer treu geblieben", betont Christian Oxonitsch. "Sein Tod reißt eine Lücke in Stadt, Bezirk und seine Familie. Wir werden ihn alle vermissen." Der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär Prof. Harry Kopietz betont: "Mit Effenberg verliert die Sozialdemokratie einen streitbaren Geist, der sich immer für das Wohl der WienerInnen eingesetzt hat. Ich verliere auch einen persönlichen Freund."

   "Die Wiener SozialdemokratInnen werden Franz-Karl Effenberg ein ehrendes Andenken bewahren", so Oxonitsch und Kopietz abschließend.


 

VHS Donaustadt: Kurs für Kinder-Erziehung

Unter dem neuen Motto "Gemeinsam Zeit verbringen Aktivitäten für Eltern und Kinder" gibt es erstmals in Österreich die Möglichkeit, ein neues Erziehungskonzept kennen zu lernen.

     "Triple P", das dreifache P, steht  für "Positive Parenting Programme", das "positive elterliche Programm". Es hat seinen Ursprung in Australien und ist ein bewährtes Erziehungsprogramm für Eltern mit ein- bis zwölfjährigen Kindern. Das Ziel von "Triple P" ist die  wirkungsvolle Unterstützung der Eltern bei der Kindererziehung in mehrfacher Weise: Anregungen für den Familienalltag, um ihn einfacher und harmonischer zu gestalten. Förderung der kindlichen Entwicklung und Anregungen zum Aufbau einer positiven  Beziehung zum Kind. Umgang mit schwierigen Erziehungssituationen und vorbeugende Maßnahmen. Der Kurs beginnt Dienstag den 15. Februar Er besteht aus vier Abenden und anschließenden vier halbstündigen Telefonkontakten für Beratung und Erfahrungsaustausch pro Elternteil bzw. Elternpaar.

o Kontakt:
  mailto:paula@donau-vhs22.ac.at
  Volkshochschule Donaustadt
  1220 Wien, Bernoullistraße 1
  Tel.: 20282 34
 


 

Bezirksmuseum 22: Lesung "Allerlei aus dem Leben"

Das Bezirksmuseum Donaustadt in Wien 22., Kagraner Platz 53/54 (im "Alten Feuerwehrhaus"), bittet am Sonntag, 16. Jänner, wieder einmal zu einer unterhaltsamen Lesung. Ab 15 Uhr trägt der Autor Paul Kristof aus eigenen Werken vor. Unter dem Titel "Allerlei aus dem Leben" sind vorwiegend heitere Verse zu hören. Paul Kristof arbeitet als Schwimmlehrer im Floridsdorfer Hallenbad und betätigt sich darüber hinaus seit einigen Jahren als Dichter und Erzähler. Neben Mundart-Versen hat Kristof zuletzt etliche Märchen für Kinder zu Papier gebracht. Im Rahmen der Lesung am Sonntag trägt der Schreiber vor allem humorige Mundartgedichte vor. Die Lesung dauert etwa zwei Stunden. Der Eintritt ist frei.

     Von Geschehnissen in der Küche ("Ich koch ma wos...") bis hin zur Beschreibung eines zu sparsamen Zeitgenossen ("Geboren zum Schnorren") reichen die launigen Reime. Auch der Donaustädter Bezirksteil Hirschstetten wird in einem Gedicht beschrieben. Für die Fahrt zum Bezirksmuseum Donaustadt stehen die Straßenbahn-Linien 25 und 26 sowie die Bus-Linien 23 A und 24 A (bis zur Haltestelle "Kraygasse") zur Verfügung.

o Allgemeine Informationen:
  Bezirksmuseum Donaustadt:
  www.kagran.at/bezirksmuseum/

  www.bezirksmuseum.at/donaustadt


 

Bezirksmuseum Donaustadt: Warten auf's Christkind

Damit das Warten auf die abendliche Bescherung kurzweilig ausfällt, lädt das Bezirksmuseum Donaustadt am 24.12. ins Museum ein: Zwischen 10.00 und 14.00 Uhr kann das Museum wie auch noch die laufende Schau zum Thema "Sakrale Kunst" besichtigt werden. Für die kleinen Besucher wartet auch noch eine "kleine Überraschung".

o Bezirksmuseum Donaustadt
  (22., Am Kagraner Platz 53+54)
  Tel.: 203 21 26
 


 

Ausstellung "ORF-Radiogeschichte" in der Donaustadt
 

Das Bezirksmuseum Donaustadt in Wien 22., Kagraner Platz 53/54, präsentiert zwischen 20. Januar und 24. März eine Ausstellung über die Geschichte des Hörfunks in Österreich. Die Sonderschau in den Museumsräumen im "Alten Feuerwehrhaus" trägt den Titel "ORF-Radiogeschichte". Unter den Exponaten sind alte Radioapparate, Grammophone sowie Aufnahmegeräte zu finden, der Bogen der Schaustücke reicht bis zum Mischpult. Schriften und Fotos dokumentieren die Bedeutung des Radios in der Kriegszeit. Gemeinderätin Renate Winklbauer nimmt am Sonntag, 20. Januar, um 10.30 Uhr, die Eröffnung der Ausstellung vor. Bis Sonntag, 24. März, kann die Schau bei freiem Eintritt besichtigt werden. Das Bezirksmuseum ist jeweils am Mittwoch von 17 bis 19 Uhr und am Sonntag (sowie an Feiertagen) von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Zwtl.: Ausstellung über die Handwerkskunst der Uhrmacher

Eine weitere Sonderausstellung im Bezirksmuseum Donaustadt ist gleichfalls bis 24. März zu sehen. Unter dem Titel "Die Uhr im Wandel der Zeit" bietet die Schau den Besuchern einen Einblick in die Entwicklung des Uhrmacherhandwerks. Tisch- und Wanduhren aus der Barockzeit oder Säge- und Zahnstangenuhren beweisen das große Geschick der Uhrmacher in alter Zeit. Chronometer aus den Jahren 1552 bis 1960 veranschaulichen die schwierige Arbeit der Uhrmacherzunft. In einer kleinen "Werkstatt" werden vielfältige Werkzeuge für Reparaturen an Zeitmessern ausgestellt.
 


 

Ausstellungen im Bezirksmuseum Donaustadt

Im Bezirksmuseum Donaustadt, im alten Feuerwehrhaus auf dem Kagraner Platz 53/54 sind ab Sonntag zwei Sonderausstellungen zu sehen: als Weihnachtsausstellung zeigt das Bezirksmuseum bis 24. März "Die Uhr im Wandel der Zeit", eine "Reise durch die Zeit und wie sie die Uhr darstellt". Die zweite Ausstellung ist der Künstlerin Anneliese Autherit-Ladisich gewidmet, die Aquarelle, vor allem Landschaftsbilder zeigt. Die Ausstellung ist bis 6. Jänner zu sehen.

Das Bezirksmuseum ist jeweils Sonn- und Feiertag von 10 bis 12 Uhr und Mittwoch von 17 bis 19 Uhr geöffnet, an den Weihnachtsfeiertagen , 25. und 26. Dezember und am 1. Jänner bleibt das Museum geschlossen


 

Sitzung der Bezirksvertretung Donaustadt

Die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Donaustadt findet am Donnerstag, dem 29. November, um 16 Uhr, im Amtshaus in Wien 22, Schrödingerplatz 1, Haus der Begegnung, Festsaal, statt.

 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:33:50
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