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Finanzmisere von
Borussia Dortmund eskaliert
Sanierungskonzept ist letzte Chance des
Erstliga-Klubs
Dem deutschen Fußball-Erstligisten Borussia
Dortmund (BVB)
http://www.borussia-dortmund.de droht die Pleite. Nach Angaben
des BVB haben sich die Finanzprobleme zu einer "existenzbedrohenden
Ertrags- und Finanzsituation" ausgeweitet. Ein Sanierungskonzept
einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft liege zwar schon vor, müsse
jedoch mit Zustimmung aller Finanzgläubiger umgesetzt werden,
berichtet Sport-Channel.com. Von der überwiegenden Mehrheit sei die
Zustimmung bereits vorhanden. Die bedrohliche Situation setzt sich
laut BVB aus der Summe von weiteren Verlusten, hohen
Zahlungsverpflichtungen und dem Fehlen eines Investors für die
Umsetzung des neuen Stadionkonzepts zusammen. Der BVB ist als
einziger Bundesligaklub börsennotiert.
Für das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2004/05 rechnet
der Klub mit einem operativen Verlust von 27,2 Mio. Euro. Zusätzlich
gäbe es ein "Markenwertrisiko" von 24 Mio. Euro. Ohne
Sanierungsmaßnahmen sei für das gesamte Geschäftsjahr mit einem
Fehlbetrag von insgesamt 68,6 Mio. Euro zu rechnen. Unter der
Berücksichtigung der kumulierten Verluste aus Vorjahren - bis Ende
Juni 2004 waren es 73,3 Mio. Euro - wären somit bereits 79 Prozent
des eingezahlten Kapitals der Aktionäre in der Höhe von 179,5 Mio.
Euro aufgezehrt. Bis Ende Juni 2005 gibt es zusätzlich
Verpflichtungen in der Höhe von 29,7 Mio. Euro, die derzeit nicht
aufgebracht werden können.
Erst kürzlich wurde der drohende Ausschluss des BVB von der Börse
bekannt. Grund dafür ist das Verschweigen der Vereinsnamenpfändung
an den Versicherungskonzern Gerling um 20 Mio. Euro beim Börsengang
im Jahr 2000. Die Zulassungsstelle der Frankfurter Wertpapierbörse
habe sich via Auskunftsersuchen an den BVB gewandt und wartet nun
auf eine Erklärung des Klubs. Eine Entscheidung wird frühestens
diese Woche erwartet. Ein mögliches "Delisting" der BVB-Aktie wäre
ein harter Schlag gegen den finanziell angeschlagenen Klub. Am
Mittwoch vergangener Woche trat auch BVB-Geschäftsführer Gerd
Niebaum zurück. pte berichtete:
http://www.pte.at/pte.mc?pte=050209050 .
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Bayern und Schalke unter den Top 20
der weltweit umsatzstärksten Fußballunternehmen / Deutsche Klubs verlieren
in der Deloitte "Football Money League" jedoch an Boden
Nach Schätzung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft
Deloitte wird der Gesamtumsatz der weltweit Top 20 Fußballklubs die 3
Milliarden Euro Grenze im Jahr 2005 erreichen. In der Saison 2003/2004 führt
Manchester United mit Einnahmen in Höhe von EUR 259 Mio. erneut die so
genannte "Football Money League" der TOP-Fußballklubs von Deloitte an. Der
Klub verteidigt seit acht Jahren unangefochten seine Führungsposition unter
den umsatzstärksten Fußballunternehmen. Real Madrid hat mit einem erzielten
Umsatz von EUR 236 Mio. den Abstand zur Spitze halbieren können und erwartet
einen weiteren Anstieg der Einnahmen aus der Vermarktung des Klubs. Auf der
dritten Position folgt AC Mailand mit EUR 222,3 Mio. Der FC Bayern München
verliert trotz eines Umsatzwachstums auf EUR 166,3 Mio. im europäischen
Vergleich weiter an Boden und rutscht auf den neunten Platz ab.
Lutz Meyer, geschäftsführender Partner bei Deloitte, sagt: "Die Top-Klubs
in Europa sind umsatzstärker denn je. Die Einnahmen aus der Verwertung der
medialen Rechte bilden weiterhin die wichtigste Erlösquelle für die Mehrzahl
der Klubs." Neben den fünf italienischen und den beiden spanischen Klubs im
Ranking profitieren insbesondere die Teams der englischen Premier League von
den hohen Einnahmen aus der TV-Vermarktung. Mit dem Beginn des neuen
Dreijahresvertrags zwischen Canal Plus und der französischen Liga in Höhe
von 1,8 Milliarden Euro werden auch die Klubs in Frankreich in neue
Dimensionen vorstoßen. "Die zurzeit vergleichsweise geringen TV-Einnahmen
der DFL in diesem Bereich stellen für die deutschen Klubs auf
internationaler Ebene einen Wettbewerbsnachteil dar. Der starke
Sponsoringmarkt, die künftigen Mehreinnahmen aus den neuen Stadien und eine
grundsätzlich restriktivere Finanzpolitik bieten den Klubs mittelfristig
jedoch gute Chancen.", ergänzt Stefan Ludwig, Prokurist der Sportbusiness
Gruppe von Deloitte.
England dominiert die Liga der 20 umsatzstärksten
Fußballunternehmen
In der internationalen Top 20-Rangliste platzieren sich ausnahmslos
europäische Fußballklubs. Die englischen Klubs behaupten sich auf acht
dieser Positionen. Auf den weiteren Plätzen rangieren fünf Klubs der
italienischen "Serie A", jeweils zwei Klubs der deutschen Bundesliga und der
spanischen "Primera Liga" sowie ein Klub der französischen "Ligue 1". Die
einzigen Vertreter aus nicht Big Five Nationen sind die beiden "Old Firm"
Klubs Celtic und Rangers. Die größten Sprünge nach oben vollziehen Chelsea
(von 10 auf 4) und FC Barcelona (von 13 auf 7).
Rückkehr der deutschen Klubs durch Erfolge auf europäischer Ebene
Die größten Rückschritte im aktuellen Ranking machen deutschen Klubs. Der
FC Bayern München verschlechtert sich trotz Umsatzwachstum von 5 auf 9,
Schalke von 14 auf 17 und Borussia Dortmund fällt nach Position 12 in der
Vorsaison sogar aus der Top 20 Liste. "Der mangelnde sportliche Erfolg der
deutschen Clubs in den UEFA Wettbewerben 2003/04 führte zu Umsatzeinbußen,
die durch nationale Wettbewerbe nicht zu kompensieren waren. Allein die
Teilnahme an der Champions League kann ein Umsatzwachstum von zehn bis
zwanzig Prozent bedeuten", erläutert Ludwig. Folglich sind die Aussichten
für das nächstjährige Ranking der deutschen Bundesligaklubs, die in der
laufenden Saison noch mit drei Vertretern im Champions League 1/8 Finale
beteiligt sind, bereits jetzt positiver. Auch Schalke und Stuttgart könnten
von weiteren Erfolgen im UEFA Cup profitieren, obwohl die Erlösquellen in
diesem Wettbewerb weitaus geringer sprudeln als in der Champions League.
Der Blick in neue Märkte
Während die europäischen Klubs ihre wirtschaftliche Dominanz ausbauen,
geht der Blick bereits weit über die nationalen und europäischen Grenzen.
Dan Jones, Leiter der Sportbusiness Gruppe in Manchester, sagt: "Der
internationale Markt hat für viele Klubs an Bedeutung gewonnen. Einen Fan in
einem anderen Land zu gewinnen ist eine Sache, ihn dann aus der Ferne in die
Wertschöpfungskette des Klubs zu integrieren, ist eine weitaus größere
Herausforderung. Dies bedarf einer langfristigen Strategie. Kurzfristige
Gewinnmaximierung wird in diesen Fällen kaum möglich sein."

Deutsche Nationalelf
soll privatisiert werden
Fußball-Liga will zeitgerechte Vermarktung
sichern
Die im Ligaverband zusammengeschlossenen
Profivereine planen die schrittweise Entmachtung des DFB http:/www.dfb.de
und die Übernahme der Nationalmannschaft. Die Klinsmann-Elf soll
laut WirtschaftsWoche
http://www.wiwo.de nach den Vorstellungen der Liga mittelfristig
als Kapitalgesellschaft unter dem Dach der Liga und ihrer
geschäftsführenden Tochter Deutsche Fußball-Liga (DFL) von einem
professionellen Management geführt werden im Sinne einer
"Nationalelf GmbH". Ein Grund dafür sind auch die eingespielten
zweistelligen Millionenbeträge an Fernsehgeldern. Nur auf diese
Weise ist laut Liga künftig die zeitgerechte Vermarktung des
Länderteams zu gewährleisten.
Der Geschäftsführer eines Bundesligisten meint, dass "der Zugriff
und die Verantwortung für das Länderteam nicht länger nur Aufgabe
des DFB sein" könne: "Über die Spieler, die bei den Vereinen unter
Vertrag stehen, gehört die Nationalelf vor allem der Liga." Die
Vereine argumentieren, sie würden als Arbeitgeber die
Nationalspieler bei deren Einsätzen bezahlen und ihre Arbeitnehmer
gegen Verletzungen versichern. Vor allem aber gehe es der Liga um
eine deutlich stärkere Beteiligung an den Sponsorenverträgen, die
die Nationalelf als Botschafter Deutschlands mit den "Leiharbeitern
aus den Vereinen" erzielt. "Die Nationalmannschaft steht mit den
Vereinsmannschaften im Wettbewerb", so Andreas Rettig,
Geschäftsführer des 1.FC Köln und Vorstandsmitglied des
Ligaverbandes. Das Geld, das die Sponsoren in die DFB-Auswahl
stecken, sei für die Liga verloren.
Für Wolfgang Holzhäuser, Geschäftsführer des Bundesligisten Bayer 04
Leverkusen GmbH und Vizepräsident des Ligaverbands, ist der
Abschluss des neuen Grundlagenvertrags zwischen DFB und Ligaverband
ein Schritt in die richtige Richtung. Der DFB habe erstmals
akzeptiert, dass er lediglich Mitinhaber der Vermarktungsrechte ist.
Darüber hinaus lässt Holzhäuser keinen Zweifel daran, dass die Liga
sich mit diesem Erfolg kaum zufrieden geben wird. Dies werde nach
der Aufarbeitung des Schiedsrichterskandals erfolgen.
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Borussia droht
Börsen-Auschluss
Verpfändung von Markenrechten verschwiegen
Dem deutschen Fußball-Erstligisten Borussia
Dortmund (BVB)
http://www.borussia-dortmund.de droht der Ausschluss von der
Börse. Grund dafür ist laut Financial Times Deutschland das
Verschweigen der Vereinsnamenpfändung an den Versicherungskonzern
Gerling um 20 Mio. Euro beim Börsegang im Jahr 2000. Die
Zulassungsstelle der Frankfurter Wertpapierbörse habe sich via
Auskunftsersuchen an den BVB gewandt und wartet nun auf eine
Erklärung des Klubs. Eine Entscheidung wird frühestens kommende
Woche erwartet. Ein mögliches "Delisting" der BVB-Aktie wäre ein
harter Schlag gegen den finanziell angeschlagenen Klub. Heute,
Mittwoch, ist auch BVB-Geschäftsführer Gerd Niebaum zurückgetreten.
Niebaum antwortet mit diesem Schritt auf die Finanzmisere des
Bundesligavereins. Bis dato hatte er an seinem Posten als
Geschäftsführer der Kommanditgesellschaft auf Aktien des BVB
festgehalten. Der ehemalige Geschäftsführer will mit diesem Schritt
die anhaltende Diskussion um seine Person beenden, so der BVB.
Dieser Schritt soll sowohl die sportliche als auch die
wirtschaftliche Situation des Vereins verbessern. Bis auf weiteres
leitet Michael Maier, bis dato gemeinsam mit Niebaum
Geschäftsführer, die Geschäfte des Unternehmens.
Aufklärungsbedarf besteht gegenüber Paragraf 43 Börsengesetz,
welcher die Konsequenzen für den Fall regelt, dass der Emittent
einer Aktie die Pflichten seiner Zulassung zum Handel verletzt hat.
Borussia hatte zum Börsegang die Anleger nicht darüber informiert,
sechs Markenrechte, darunter den Vereinsnamen und das -emblem,
verpfändet zu haben.
Für BVB-Aktionäre besteht keine Hoffnung mehr auf Entschädigung.
Spätestens drei jahre nach dem Börsengang erlischt der Anspruch auf
Erstattung des Kaufpreises für ihre Aktien. Bei Börsenstart hatte
eine BVB-Aktie noch elf Euro gekostet. Gestern, Dienstag, notierte
sie bei 2,65 Euro. Eine Finanzspritze für den Verein ist ebenfalls
nicht in Sicht. Ein Betrag im dreistelligen Millionenbereich von der
Westdeutschen Landesbank (WestLB) wird nicht, wie kolportiert,
überwiesen. Borussia und die WestLB führen bereits seit längerem
Gespräche.
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FC St. Pauli gewinnt
Sport-Marketing-Preis
Geroldsteiner und Powerade auf Platz zwei und
drei
Der deutsche Regionalliga-Klub FC St. Pauli
http://www.fcstpauli.de gewinnt den Marketing Preis des Sports
2005. Die Verleihung fand anlässlich des ISPO
Sportsponsoring-Kongresses
http://www.ispo.de
in München statt. Mit 19,25 Prozent der abgegebenen Stimmen
landete die Kampagne "Viva St. Pauli" des Fußball-Klubs auf dem
ersten Platz, gefolgt von Gerolsteiner (14,41 Prozent) für das
Radsport Engagement und Powerade (13,67 Prozent) für ihr
übergreifendes Sponsoring im Fun-Sport-Bereich. Initiiert wurde der
Preis von der Europäischen Sponsoring-Börse und dem Fachmagazin
Sponsors. Befragt wurden 3.900 Experten.
Der Kiez-Klub startete unter dem Motto "Viva St. Pauli - Kampf der
Drittklassigkeit" eine Kreativ-Kampagne, um die Fangemeinde enger an
den Klub zu binden. Das Ziel: Die Mannschaft bei der Rückkehr in den
Profifußball zu unterstützen. Der gesamte Kommunikationsauftritt
sowie das Merchandising wurden auf das Thema "Revolution"
abgestimmt. Der Klub lieferte den Beweis, dass erfolgreiches
Marketing nicht unbedingt vom sportlichen Erfolg abhängig sein muss.
Der zweitplatzierte Geroldsteiner zählt mit dem Namenssponsoring
beim GS1 Rad-Rennstall "Team Gerolsteiner" mittlerweile zu den
bekanntesten Sportsponsoren Deutschlands. Die professionelle
sportliche Arbeit sowie die Einbindung des Radsport-Engagements in
sämtliche Marketingmaßnahmen hätten den Ausschlag für den zweiten
Platz gegeben.
Powerade hat als Drittplatzierter mit disziplinübergreifendem
Engagement bei Fun-Sport-Arten auf sich aufmerksam gemacht. Präsent
war das Unternehmen als Hauptsponsor beim "Air & Style Snowboard
Festival" und als Titelsponsor bei den Sandboarding
Worldchampionships. Das "Boarding" sollte hierbei als "einheitliches
Lebensgefühl" bei der jungen Zielgruppe positioniert werden.
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Hoyzer-Skandal:
Wettanbieter kontert DFB
Fußballbund habe über Unregelmäßigkeiten Bescheid
gewusst
Im Wettskandal um den deutschen Schiedsrichter
Robert Hoyzer gerät der Deutsche Fußball Bund (DFB)
http://www.dfb.de
zusehends unter Druck. Der staatliche Wettanbieter Oddset wirft dem
DFB vor, den Unregelmäßigkeiten nicht genau genug nachgegangen zu
sein, berichtet Horizont Sport Business. Das Präsidium des DFB sei
schließlich schon frühzeitig über Abnormitäten von Wetteinsätzen des
Pokalspiels in Paderborn informiert worden. Unregelmäßigkeiten habe
Oddset zwei Tage nach dem Spiel zwischen dem SC Paderborn und dem
Hamburger SV dem Generalsekretär gemeldet. Eine schriftliche
Stellungnahme sei ebenfalls am gleichen Tag verfasst worden.
In dem Schreiben wurde laut Oddset darauf hingewiesen, dass es bei
dem Pokalspiel in Paderborn und dem Regionalligaspiel von Eintracht
Braunschweig gegen FC St. Pauli auffällig hohe Einsätze gegeben
hätte, die ausschließlich in Berlin getätigt wurden. Oddset ist als
einer von fünf nationalen Sponsoren für die WM 2006 mit dem DFB
verbunden.
Am Wochenende hatte DFB-Präsident Mayer-Vorfelder gesagt, dass es
keine Hinweise auf eine mögliche Manipulation gegeben hätte. Der
geschäftsführende DFB-Präsident Theo Zwanziger erfuhr nach eigenen
Angaben erst am 22. Januar von den Vermutungen des Wettanbieters.
Am 23. August 2004 wurde die Oddset-Mitteilung an den DFB geschickt
und laut dem DFB-Kontrollausschussvorsitzenden Horst Hilpert wurde
der Entschluss gefasst, zunächst abzuwarten. Einen Monat später
erkundigte sich der DFB beim Wettanbieter über den Stand der Dinge.
Dieser meldete, dass die eingeschaltete Berliner Kriminalpolizei
keine Verdachtsmomente feststellen konnte. Daraufhin seien keine
eigenen Ermittlungen eingeleitet worden.
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Zuschauer sollen
Schiris unterstützen
UEFA lobt Vorgehen des DFB
Der Deutsche Fußball Bund (DFB)
http://www.dfb.de
und die Deutsche Fußball Liga (DFL)
http://www.dfl.de
rufen zur Unterstützung der Schiedsrichter auf. Nach dem Geständnis
des ehemaligen Schiedsrichters Robert Hoyzer, in Wettmanipulationen
verwickelt gewesen zu sein, fordern sie die Zuschauer auf, am
kommenden Wochenende fair zum 23. Mann zu sein.
"Es würde mich freuen, wenn die Fans die Schiedsrichter am
Wochenende unterstützen und nicht wegen eines schwarzen Schafes eine
Kollektiv-Verurteilung unserer guten Schiedsrichter vornehmen
würden", so Theo Zwanziger, Geschäftsführender Präsident des DFB.
Die DFL schrieb an alle Bundesligavereine einen offenen Brief. "Wir
wollen untermauern, dass die Mehrzahl der Schiedsrichter integer
ist", erklärt der erste DFB-Präsident und Liga-Präsident Werner
Hackmann.
Die UEFA
http://www.uefa.com hat den DFB für seine Aufklärungsarbeit
gelobt und geht ebenfalls von einem Einzelfall aus. "Ich denke, er
ist ein schwarzes Schaf in einer Herde von weißen Lämmern. Ich finde
es positiv, dass der Fall enthüllt worden ist. Der DFB war effizient
und schnell", so UEFA-Kommunikationschef William Gaillard. Auch wenn
die Vorfälle negativ für den Fußball seien, wäre die Verhinderung
derart kriminelle Machenschaften kaum möglich. Gaillard: "Wenn es um
viel Geld geht, gibt es keinen Schutz mehr." Auch die UEFA sei in
einem solchen Fall machtlos. |

| Die Pfeife von
Skandal-Schiri Robert Hoyzer kann im Internet ersteigert werden
Seit 26. Januar können Fussball-Fans die Pfeife
des Skandal-Schiris Robert Hoyzer im neuen Online-Auktionshaus
BidGo.de ersteigern.
Das Mitglied "trauriger_Fan!" bietet dieses interessante Fundstück
seit gestern in einer Auktion mit folgendem Text an: "Vor einigen
Wochen war ich im Café King in Berlin und habe an der Bar auf einen
Tisch gewartet. Der Schiedsrichter Robert H. war auch mit einigen
Freunden da und saß an einem Tisch. Ich konnte sehen, wie ihm seine
Schiedsrichterpeife aus der Tasche und auf den Boden fiel als er
ging. Ich hob sie auf und wollte sie ihm geben. Aber er war schon
weg. Da behielt ich sie, um sie ihm gelegentlich zurückzugeben. Da
er ja jetzt zurückgetreten ist (oder wurde :-) und nach dem Wunsch
des DFB nie wieder als Schiri pfeifen darf, braucht er seine Pfeife
ja nicht mehr !!!!
Diese Pfeife (!) hat uns den Glauben an den sauberen Fußball geraubt
! Daher versteigere ich diese Pfeife nun hier. Sie ist ja ein Teil
Fußballgeschichte - Deutschland spricht zur Zeit über nichts anderes
als den Schiri-Skandal. Die Pfeife hat Gebrauchsspuren, wurde
wahrscheinlich mehrfach benutzt. So ist auch nicht auszuschließen,
dass sich noch DNA-Spuren finden lassen ;-) Haut rein in die Tasten!
Den Erlös spende ich direkt an den DFB, um einen Talentscout zu
finanzieren, der neue hoffentlich saubere Schiris findet. Schiri,
wir wissen wo dein Auto steht...!!"
Die Auktion endet am 9. Februar um 23:58 Uhr.
Direkter Link:
http://www.bidgo.de/code/item.php?mode=1&id=31855
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Bundesliga unterstützt
Auschwitz-Gedenken
Promotion bei den Spielen und in
Stadion-Magazinen für "Tag der Erinnerung"
Die Deutsche Fußball Liga (DFL)
http://www.bundesliga.de schließt sich dem offiziellen Gedenktag
für die Opfer des Nationalsozialismus an. Die 36 Vereine und
Kapitalgesellschaften der Bundesliga und 2. Bundesliga unterstützen
die Initiative der Evangelischen Versöhnungskirche Dachau
hinsichtlich einer Einführung eines "Tages der Erinnerung".
Vorgesehen sind seitens der Mitglieder des DFL bei den Begegnungen
am kommenden Wochenende Stadiondurchsagen und Veröffentlichungen in
den Stadionmagazinen über den 60. Jahrestag der Befreiung des
Konzentrationslagers Auschwitz.
Der Vorsitzende der DFL-Geschäftsführung, Wilfried Straub, sieht es
als Pflicht, an die Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern. Auch
der Fußball stehe zu seiner geschichtlichen Verantwortung. Ein
Sprecher des Kuratoriums der Versöhnungskirche Dachau zeigte sich
sehr erfreut über die Unterstützung seitens der Vereine.
Polens private Medienlandschaft lässt die Gedenkfeier zur Befreiung
des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee am
27. Januar 1945 kalt. Während die öffentlich-rechtlichen
Fernsehkanäle schon im Vorfeld der Gedenkveranstaltung ihr Programm
mit themenrelevanten Dokumentationen und Filmen ausgefüllt haben,
wird das geschichtliche Ereignis von den privaten Fernsehsendern
ignoriert. Laut dem Chefredakteur der rechtskonservativen
Tageszeitung Rzeczpospolita
http://www.rzeczpospolita.pl, ist dies nicht als Versuch, das
Ereignis zu leugnen, zu werten. Jedoch sei Polen an dieser Thematik
"einfach übersättigt". pte berichtete:
http://www.pte.at/pte.mc?pte=050127002 . |

Hertha BSC gibt
Anleihe aus
Projekt soll bis 2010 sechs Mio. Euro für
Nachwuchsarbeit lukrieren
Der Berliner Bundesligaklub Hertha BSC
http://www.herthabsc.de hat gemeinsam mit der Berliner Volksbank
eine öffentliche Anleihe emittiert. Dabei handelt es sich um eine
Inhaber-Teilschuldverschreibung. Ab sofort liegen 60.0000 Urkunden
um Wert von 100 Euro mit dem aktuellen Zins von 5,42 Prozent bei den
Berliner Geldinstituten auf. Hertha BSC ist der erste
Bundesligaklub, der eine solche Aktion startet. Aus diesem bis zum
30. November 2010 laufenden Projekt erhofft sich der Verein sechs
Mio. Euro.
Geschäftsführer Ingo Schiller stellte laut Sportgate.de jedoch klar,
dass das Geld nicht für laufende Ausgaben verwendet wird. Die
erhoffte Finanzspritze soll Infrastruktur-Verbesserungen für die
Nachwuchsarbeit ermöglichen. Manager und Vorsitzender der
Hertha-Geschäftsführung, Dieter Hoeneß, sieht in dieser Anleihe
Modellcharakter nicht nur für Bundesligisten.
Die Hälfte der Urkunden kommt in Form von Schmuck-Anleihen mit den
Hertha-Insignien auf den Markt. Auf den einzelnen Zins-Coupons sind
die Köpfe der berühmtesten Hertha-Akteure abgebildet. Die Anpassung
der Zinsen für die Anleihe erfolgt halbjährlich entsprechend den
Marktbedingungen. Die Basis ist der Referenzkurs "Euribor" (derzeit
2,24 Prozent) zuzüglich einer Marche von jeweils drei Prozent.
Die Ausgabe ist laut Sportgate.de Teil einer globalen
Hertha-Finanzstrategie. Es wird damit gerechnet, dass der
Bundesligaklub bis Mitte März eine General-Anleihe in der Höhe von
35 Mio. Euro aufnimmt, durch die aktuelle, kurzfristige
Verbindlichkeiten von 19 Mio. Euro in langfristige Darlehen
umgewandelt werden.
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Buchmacherverband
verlangt Sportwetten-Regelung
Hoyzer-Affäre erfordert mehr Marktransparenz
Die Schiedsrichteraffäre um Robert Hoyzer zeigt
die Risiken eines nur unvollkommen geregelten Marktes auf. Dieser
Meinung ist der Deutsche Buchmacherverband (DBV) und sieht eine
gesetzlich geregelte Zulassung der privaten Sportwetten als längst
überfällig. Denn nur so könnten klare und transparente Regeln für
die Teilnahme an Wetten und auch Wettverbote für Funktionäre und
Spieler durchgesetzt werden. Der 25-jährige Schiedsrichter aus
Berlin ist unter Verdacht geraten, von ihm geleitete Pokal- und
Zweitliga-Spiele
http://www.dfb.de serienweise manipuliert zu haben, auf deren
Ausgang er im Vorfeld gewettet hat.
Norman Albers, Sprecher des DBV, verweist auf Regelungen in anderen
Bereichen. Bei den Pferderennwetten gäbe es schon lange ein
Wettverbot für Funktionäre oder am Rennen Beteiligte. In anderen
Bereichen würde das entsprechende Regelwerk jedoch gänzlich fehlen.
In Deutschland würden Sportwetten als "nicht zugelassen" tabuisiert
werden. Vielfältige Möglichkeiten in rechtlichen Grauzonen oder im
Internet können somit nicht abgegrenzt werden.
Bei Lotto ("Oddset") können die Wetten von Fußball-Funktionären
legal abgegeben werden. Die Länder sind laut Albers durch die
Oddset-Wette inzwischen die größten Buchmacher und wollen private
Konkurrenz unterbinden. Dadurch würden große Wetteinsätze ins
Ausland verschoben und die Markt-Transparenz bleibe auf der Strecke.
Zugelassene Buchmacher könnten den Sportwettenmarkt in Deutschland
jedoch abwickeln und ungewöhnliche Wetteinsätze rechtzeitig publik
machen. Zusätzlich kann so vor möglichen Manipulationen gewarnt
werden. Durch diese Kanalisierung gäbe es auch noch Einnahmen durch
angefallene Steuern.
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DFB-Schiedsrichterskandal zeigt
Lücken im Sportwettenmarkt auf / Trotz Glücksspielmonopol der Länder
unzureichende Regulierung
Die deutsche Sportwettenlandschaft ist in Bewegung geraten. Die
Schiedsrichteraffäre um Robert Hoyzer zeigt die Risiken eines nur
unvollkommen geregelten Marktes auf. Es hat sich der Verdacht verdichtet,
das der 25-Jährige aus Berlin von ihm geleitete Pokal- und Zweitliga-Spiele
serienweise manipuliert hat, auf deren Ausgang er zuvor gewettet hat. Nach
Meinung des deutschen Buchmacherverbandes (DBV) ist eine gesetzlich
geregelte Zulassung der privaten Sportwette überfällig, da nur so klare und
transparente "Spielregeln" für die Wettteilnahme und gegebenenfalls auch
Wettverbote für zum Beispiel Funktionäre oder Spieler durchgesetzt werden
können.
"Wir haben im Bereich der Pferderennwette schon lange ein Wettverbot für
Funktionäre oder für an einem Rennen Beteiligte" erläutert der Sprecher des
deutschen Buchmacherverbandes Norman Albers und führt weiter aus:
"Entsprechende Regeln in anderen Sportbereichen fehlen derzeit völlig, weil
der Bereich der Sportwetten als "nicht zugelassen" in Deutschland tabuisiert
wird. Eine Antwort auf die vielfältigen Wettmöglichkeiten in rechtlichen
Grauzonen oder im Internet wird dadurch nicht gegeben."
Es ist nach Ansicht des DBV bezeichnend, dass nun mehrere Monate nach der
vermuteten Wettmanipulation eine Überprüfung der Umstände des Spiels im
DFB-Pokal zwischen dem SC Paderborn und dem Hamburger SV am 21. August 2004
stattfindet, obwohl die Wetten bei Lotto ("ODDSET") auch von Funktionären
legal abgegeben werden konnten.
Norman Albers meint dazu: "Die Länder sind durch die Oddset-Wette
inzwischen größter Buchmacher und wollen private Konkurrenz unterbinden.
Dadurch werden enorme Wetteinsätze ins Ausland verschoben und der Markt
bleibt völlig undurchsichtig, was Wettmanipulationen hierzulande enorm
erleichtert."
Vorstandskollegin Claudia Losehand, Buchmacherin aus Hamburg ergänzt:
"Jede Menge Sportcafés bieten Sportwetten unter der Hand an. Wir als
zugelassene Buchmacher könnten den Sportwettmarkt in Deutschland transparent
abwickeln und ungewöhnliche Wetteinsätze rechtzeitig noch vor dem Spiel
publik machen um vor eventuellen Manipulationen zu warnen. Dann wird das
ganze Geschäft kanalisiert und Steuern gibt's dann auch noch."

Hertha-BSC-Anhänger
verbinden Fußball & Homosexualität
Fanklub profitiert vom offeneren Klima der
vergangenen Jahre
Seit kurzem sind die Hertha Junxx
http://www.hertha-junxx.de ein eingetragener Verein. Den
homosexuellen Fanklub des Deutschen Bundesliga-Klubs Hertha BSC gibt
es mittlerweile seit drei Jahren und die 60 Fans der Hertha Junxx
zeigen ihre sexuelle Gesinnung auch nach außen hin. Der Klub
unterstützt die schwulen Fans in ihren Ambitionen, soweit das im
Meer von 600 anderen Hertha-Fangemeinschaften eben möglich ist,
meist ideologisch mehr als materiell. Von Seiten der Hertha kommen
gratis Merchandising-Artikel wie Fußball-Trikots und Fahnen. Doch
die Hertha Junxx geben sich kämpferisch und wollen ihre Aktivitäten
ausbauen, meint Gerd Eiserbeck von den Junxx im Gespräch mit
pressetext.
Die Junxx stehen zu ihrer Gesinnung und haben bei Spielen von Hertha
BSC immer ihre eigene Fahne und eine Regenbogenfarbe mit. Probleme
mit anderen Fangruppen hat es laut Eiserbeck bis dato noch nicht
gegeben. Das Klima sei in den vergangenen Jahren auch offener
geworden. Wenn die Junxx mit der Bahn zu einem Auswärtsspiel fahren,
gehe es auch sehr gemäßigt zu. Denn von Prosecco werde man nicht so
stark betrunken wie von anderen alkoholischen Getränken, meint
Eiserbeck.
Die Hertha Junxx sind nicht der einzige schwule Fanklub der
Deutschen Bundesliga. Offiziell gibt es weitere in Dortmund,
Stuttgart und Dresden. Unorganisierte Gruppen gibt es laut Eiserbeck
auch in diversen Chat-Foren. Auch Bayern München besitzt einige
wenige Fans, die sich im Netz als schwule Fans geoutet und
zusammengeschlossen haben. Für einen Verein, wie die Junxx es sind,
reiche es dort jedoch nicht.
Der Fanklub sucht laut Eiserbeck Sponsoren für einen adäquaten
Auftritt nach außen hin und bei Festivitäten. Für ein Straßenfest
bekamen die Junxx von Hertha BSC in diesem Jahr einen Wagen zur
Verfügung gestellt. 50 Unternehmen wurden im Vorfeld ebenfalls
angeschrieben, vornehmlich jene, die bereits Sponsoren des Hertha
BSC sind. Die Ausbeute war mit zwei Unternehmen, die die Junxx
finanziell unterstützen und deren Firmenlogo auf dem Wagen
platzierten, eher mager. Alles andere mussten die Mitglieder dann
selbst finanzieren. Jetzt hofft die schwule Fangemeinde mit dem neu
erlangten Vereinsstatus künftig auch für Unternehmen als
Sponsorenplattform attraktiver zu sein.
Die bevorstehende Fußball-WM in Deutschland lässt auch die Hertha
Junxx auf einen größeren Auftritt in der Öffentlichkeit hoffen.
Parallel zur WM soll ein eigenes schwul-lesbisches Fußball-Turnier
auf die Beine gestellt werden. Davor soll mit einem eigenen Wagen
auch noch Flagge bei der Parade am Christopher-Street-Day gezeigt
werden. Ambitionierte Visionen haben die Hertha Junxx auf jeden
Fall. Sie wollen aktiv schwulen Fußball spielen. Für die Umsetzung
fehlen jetzt nur mehr finanzkräftige Sponsoren.
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DFB will
Schiedsrichter-Forum
"Runder Tisch" ab 2005/2006
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB)
http://www.dfb.de
plant ab der Saison 2005/2006 die Einführung eines
Schiedsrichter-Forums. Dabei sollen in Form eines "Runden Tisches"
aktuelle Themenschwerpunkte diskutiert werden, so eine Bekanntgabe
anlässlich der Halbzeit-Tagung der Schiedsrichter der Lizenzligen.
Das Schiedsrichter-Forum soll jeweils vor Beginn der Hin- und
Rückrunde einer Saison ausgetragen werden. Es wird voraussichtlich
aus insgesamt 16 Personen bestehen. "Alle diejenigen, die am
Geschehen beteiligt sind, sollen zusammengeführt werden", so
DFB-Präsident Theo Zwanziger. Neben zwei Mitgliedern aus dem
DFB-Präsidium sollen auch zwei Personen aus dem Vorstand des
Ligaverbandes, zwei Mitglieder der Rechtsinstanzen des DFB und zwei
Angehörige des DFB-Schiedsrichterausschusses dem Gremium angehören.
Vervollständigt werden soll das Forum von zwei Trainern, zwei
Spielern und zwei Schiedsrichtern aus der Bundesliga sowie von zwei
Mitarbeitern der DFB-Zentrale.
Auch diskutiert wurde über die Einführung eines Elektrochips im
Spielball, was zurzeit in England vehement gefordert und von der
Firma Adidas bereits umgesetzt wird (pte berichtete:
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=050112037 ). Dazu
FIFA-Schiedsrichter Herbert Fandel: "Ich stehe jedem Vorschlag
positiv und offen gegenüber, der uns bei der Entscheidungsfindung
auf dem Spielfeld hilft." |

Deutscher Fußball
weiterhin Zuschauermagnet
Borussia Dortmund mit den meisten Besuchern im
Stadion
Der deutsche Profi-Fußball erlebt auch in der
Saison 2004/2005 einen Höhenflug. In der abgelaufenen Vorrunde
konnte laut Deutscher Fußball Liga (DFL)
http://www.bundesliga.de die Zahl der verkauften Karten
gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozent gesteigert werden. In der
Saison 2003/2004 hatte die Spielzeit bereits den höchsten
Zuschauerzuspruch aller Zeiten markiert. In der 2. Bundesliga
schnellte der Besuch sogar um über 40 Prozent in die Höhe.
In der Bundesliga haben durchschnittlich 34.720 Zuschauer und in der
zweiten Bundesliga durchschnittlich 11.432 Zuschauer pro Spiel den
Weg ins Stadion gefunden. Ausgedrückt in absoluten Zahlen bedeutet
dies bei den 153 Spielen der Hinserie eine Steigerung der
Zuschauerzahl in der Bundesliga um 95.421 auf 5.312.179 (Vorjahr:
5.216.758) und in der zweiten Bundesliga eine Erhöhung um 514.264
auf 1.749.144 (Vorjahr: 1.234.880).
In der Bundesliga und in der zweiten Bundesliga haben sich die
Zuschauerzahlen insgesamt um 9,45 Prozent erhöht. Größter
Zuschauermagnet in der Bundesliga ist Borussia Dortmund mit
durchschnittlich über 70.000 Zuschauern. Dann folgen Schalke 04, der
FC Bayern München, Borussia Mönchengladbach, der Hamburger SV und
Hertha BSC Berlin. |

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