Deutsche Bank verstärkt IT-Kompetenz
Technologie-Experten von CSFB abgeworben
Die Deutsche Bank
http://www.deutsche-bank.de/ wirbt zehn hohe Bankangestellte von ihrem
Rivalen Credit Suisse First Boston (CSFB)
http://www.csfb.com/ ab. Mittels lukrativer Verträge konnten die Experten,
darunter drei CSFB-Manager, geködert werden. Zwei der neu geworbenen
Angestellten werden als Managing Directors eingesetzt, berichtet das Wall
Street Journal heute, Dienstag.
Die meisten der zehn Finanzexperten können Erfahrung auf dem Gebiet der
Technologie und Kommunikation vorweisen. Mit dem neu erworbenen Know-how plant
die Deutsche Bank, ihre Konzernaktivitäten auf dem bisher eher ruhenden
Technologiesektor aggressiv auszubauen. Nach der Übernahme von NetScreen
Technologies Inc.
http://www.netscreen.com/ durch Juniper Networks
http://www.juniper.net/ Anfang Februar zeigt die Branche aktuell wieder
Wachstumserscheinungen.
Für die CSFB ist der Weggang der zehn Mitarbeiter ein Rückschlag auf dem
Gebiet des Technologie-Franchisings. Die Investmentbank-Tochter der
zweitgrößten Schweizer Bank, Credit Suisse Group, war seit ihrer Gründung 1998
eine der treibenden Kräfte im Technologieboom der späten 90er Jahre.
Deutsche Bank: Gewinn um 99 Prozent eingebrochen
Ergebnis je Aktie geht von 22 auf 0,27 Euro zurück -
Änderungen der Steuergesetze und Hauptschuld
Die deutsche Bank
http://www.deutsche-bank.de/ hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen
drastischen Gewinneinbruch hinnehmen müssen: Der Jahresüberschuss ging um
knapp 99 Prozent von 13,5 Mrd. Euro im Jahr 2000 auf 167 Mio. Euro zurück,
teilte die Großbank heute, Donnerstag, ad hoc mit. Das Ergebnis je Aktie
minimierte sich dementsprechend von 22 auf 0,27 Euro. Hauptgrund für diesen
außergewöhnlichen Rückgang waren Änderungen der deutschen Steuergesetzgebung,
die 2000 mit einem Plus von 9,3 Mrd. Euro zu Buche schlugen. Ohne die Effekte
aus Steuersatzänderungen und Änderungen der Bilanzierungsmethoden (im
abgelaufenen Jahr wurde erstmals nach US-GAAP bilanziert) hätte sich der
Jahresüberschuss auf 1,4 nach 4,2 Mrd. Euro bzw. auf 2,21 nach 6,88 Euro je
Aktie belaufen, heißt es weiter.
Der Jahresüberschuss vor Ertragssteuern und kumulierten Effekten aus
Änderungen der Bilanzierungsmethoden sank von 6,9 auf 1,8 Mrd. Euro. Ein
Großteil dieser Rückgang sei auf die um 4,9 Mrd. Euro gesunkenen Nettoerträge
zurückzuführen. Von diesem Nettoertrags-Rückgang nahm das schrumpfende
Nettoergebnis aus Wertpapieren (vor allem Industriebeteiligungen sowie
Finanzanlagen im Wertpapiergeschäft) 2,2 Mrd. Euro ein. Eine Erhöhung der
Abschreibungen und Wertberichtigungen bei den Private-Equity- und
Immobilienanlagen verschlechterte die Nettoerträge um 1,4 Mrd. Euro. Die
Risikovorsorge im Kreditgeschäft erhöhte sich um 0,5 Mrd. Euro. Weiters gingen
die zinsunabhängigen Aufwendungen ohne Restrukturierungsaufwand um 0,5 Mrd.
Euro zurück. Dazu trug laut Deutscher Bank hauptsächlich der Rückgang des
Aufwands aus dem Versicherungsgeschäft um etwa 1,0 Mrd. Euro bei. Der
Restrukturierungsaufwand stieg um 0,2 Mrd. Euro.
Deutsche Bank ab 3. Oktober an der New Yorker Börse
Aktien bei der US-Wertpapieraufsicht registriert
Die Aktien der Deutsche Bank AG
http://group.deutsche-bank.de sind bei der US-amerikanischen Wertpapier-
und Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC)
http://www.sec.gov mit Wirkung
vom Freitag, den 21. September 2001 registriert worden, teilte die Deutsche
Bank am Montag mit. Am Tag der Deutschen Einheit werde die Notierungsaufnahme
an der New York Stock Exchange (NYSE)
http://www.nyse.com erfolgen.
Die Deutsche Bank Aktien mit dem Börsenkürzel DB werden ab dem 3. Oktober in
Form von globalen Namensaktien (Global Registered Shares) gehandelt. Mit New
York erschließt die Deutsch Bank den zehnten internationalen Börsenplatz und
Zugangsmöglichkeiten zum größten und effizientesten Kapitalmarkt der Welt.
Bereits am 14. September, nur drei Tage nach den Terroranschlägen auf New
York, hatte die Firmenleitung mitgeteilt, dass sie den geplanten Börsengang
nicht verschieben werde (siehe auch pte:
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=010914041).
Deutsche Bank hält an US-Börsengang fest
Erstnotiz für den 3. Oktober vorgesehen
Die Deutsche Bank hält auch nach den Terroranschlägen in den USA an ihrem
für Oktober geplanten Börsengang an die New York Stock Exchange fest. Die
Erstnotiz der Aktien ist für den 3. Oktober vorgesehen, teilte das
Geldinstitut am Freitag mit.
Zudem erklärte die Bank, sie spende vier Mio. Dollar dem amerikanischen
Roten Kreuz sowie anderen gemeinnützigen Organisationen und habe auch ihre
Mitarbeiter zu zusätzlichen Spenden aufgerufen, die von der Bank verdoppelt
werden. Hierfür sei ein Höchstbetrag von 500.000 Dollar vorgesehen, so dass
eine weitere Spendensumme von einer Mio. Dollar erreicht werden könne. Die
Deutsche Bank beschäftigt in den USA rund 16.000 Mitarbeiter.
Deal zwischen Zurich und Deutscher Bank fortgeschritten
Deutsche Bank möchte Scudder Investments von Zurich
übernehmen
Die Zurich Financial Services Group
http://www.zurich.com
bestätigt heute Freitag, dass sie sich mit der Deutschen Bank AG
http://www.deutschebank.de
in fortgeschrittenen Verhandlungen befindet bezüglich Zurich Scudder
Investments http://www.scudder.ch
. Die Deutsche Bank möchte den Vermögensverwalter von der Zurich übernehmen.
Der Vermögensverwalter Threadneedle hingegen verbleibt in der Zurich-Gruppe.
Im Gegenzug ist die Zurich am Deutschen Herold
http://www.deutscher-herold.de und weiteren Versicherungstöchtern der
Deutschen Bank in Kontinentaleuropa interessiert.
Zurich Financial Services und die Deutsche Bank haben eine
Kooperationsvereinbarung bei Versicherungs- Asset Management- und
Bankprodukten und deren Vertrieb abgeschlossen, um ihre Kunden optimal zu
bedienen. Vor Abschluss der Verhandlungen wollen beide Unternehmen keine
weiteren Erklärungen abgeben. Die Aktie der Zurich wird heute Morgen intensiv
gehandelt. Nachdem sie kräftig zugelegt hatte, verliert sie nun wieder,
zurzeit liegt sie bei 370. Auf Anfrage von pressetext.schweiz, ob es
Neuigkeiten bezüglich der vermissten Mitarbeiter in New York gebe, wollte sich
Pressesprecherin Iris Roth aus Rücksicht gegenüber den Anghörigen nicht
äussern.
Deutsche Bank und Zurich Financial Services planen enge
Zusammenarbeit
Deutsche Bank will Allfinanz-Konzern werden
Die Deutsche Bank
http://www.deutschebank.de will ihre Beteiligung an der Zurich Financial
Services aufstocken und enger mit der Zurich
http://www.zurich.com
zusammenarbeiten, wie das Wirtschaftsmagazin CASH in seiner heutigen Ausgabe
berichtet. Die Deutsche Bank sei vor allem an einem kombinierten Angebot von
Bank- und Versicherungsprodukten nach dem Muster Credit Suisse/Winterthur-Versicherung
interessiert.
Bereits seit mehreren Wochen sind Gerüchte über Verhandlung zwischen der
Deutschen Bank und der Zurich Financial Services im Umlauf. Bisher wurde aber
nur über einen Verkauf der US-Vermögensverwaltungstochter ZSI gemunkelt. Laut
einem Gewährsmann der Konzernspitze habe letztes Wochenende ein Gipfeltreffen
zwischen der Deutschen Bank und der Zurich Financial Services stattgefunden,
bei dem es um weit mehr ging, nämlich um "eine signifikante Beteiligung der
Deutschen Bank an der Zurich", wie eine zweite Quelle bestätigte.
Laut CASH laste nach mehreren Zusammenschlüssen im deutschen Banken- und
Versicherungsgeschäft ein Druck auf der Deutschen Bank, sich ebenfalls
Richtung Allfinanz zu bewegen. In den nächsten Jahren wird der deutsche
Altersvorsorgemarkt liberalisiert und privatisiert. Im Zuge davon wird bei der
Nachfrage der privaten Pensionsplänen einen Zuwachs von 15 Prozent erwartet.
Deutsche Bank kürzt Web-Investitionen um 60 Prozent
Für September Relaunch des Portals Moneyshelf geplant
Die Deutsche Bank http://www.deutsche-bank.de
reduziert ihre Internet-Investitionen für das laufende Geschäftsjahr um 60
Prozent. Dennoch halte das Institut am Ausbau seiner Aktivitäten im
E-Business fest, berichtet die Financial Times Deutschland (FTD) unter
Berufung auf Vorstandsmitglied Hermann-Josef Lamberti. Im laufenden Jahr plant
das Geldinstitut 200 Mio. Euro für ihre Web-Auftitte auszugeben, bestätigte
Klaus Thoma, Pressesprecher der Deutschen Bank, gegenüber
pressetext.deutschland. Ursprünglich waren dafür 500 Mio. Euro vorgesehen.
Im vorigen Jahr sei die Planzahl von 500 Mio. Euro ebenfalls nicht ganz
erreicht worden, so Thoma. Die Kürzungen seien vor kurzem beschlossen, doch
nicht publik gemacht worden, sagte Thoma weiter. Laut FTD würden auch
Investitionen in das E-Business im Rahmen des Sparkurses des Hauses nun mehr
kritisch hinterfragt.
Die Deutsche Bank hält jedoch weiter an ihren Internet-Aktivitäten fest,
sagte Pressesprecher Thoma. Für September sei ein Relaunch des Finanzportals
Moneyshelf geplant. Wieviel dafür die Bank ausgeben will, konnte Thoma nicht
beziffern. Im ersten Anlauf konnte Moneyshelf die erhoffte Kundenzahl bei
weitem nicht erreichen. Laut Vorstand Lamberti standen dem Projekt ungeklärte
Sicherheits- und Rechtsfragen der so genannten Account Aggregation entgegen,
die nun gelöst seien. Beim Zusammenführen verschiedener Konten
unterschiedlicher Finanzinstitute zu einem einzigen Konto müsse der Kunde
sensitive Informationen wie etwa die PIN-Nummer an eine fremde Bank
weitergeben.
Weiter entwickelt wird auch der am 2. April gestartete Online-Broker
Maxblue, den die Bank bislang als Erfolg sieht. Moneyshelf und Maxblue werden
miteinander vernetzt jedoch getrennt geführt. Moneyshelf wird einen
Vergleichsüberblick über verschiedene Anbieter und eine Konten-Aggregation
gewähren, während Maxblue als Online-Investment-Center alles rund um den
Wertpaierhandel inklusive Expertise und Filialen-Beratung bietet, erklärte
Thoma.