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Made in the USA für mehr als 100 Märkte: Mercedes-Benz präsentiert die neue M-Klasse

Am ersten Tag der North American International Auto Show in Detroit hat Mercedes-Benz die neue M-Klasse der Öffentlichkeit vorgestellt. "Mit dem komplett neu entwickelten Premium-Off-Roader schlagen wir ein neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte dieser gerade für den US-Markt wichtigen Baureihe auf", erklärte Dr. Eckhard Cordes, Mitglied des Vorstands der DaimlerChrysler AG. Im Rahmen seines ersten öffentlichen Auftritts als neuer Chef der Mercedes Car Group betonte Cordes die Bedeutung des traditionellen Mercedes-Benz Markenwertes Qualität in allen Unternehmensbereichen: "Qualität ist und bleibt das wichtigste Versprechen der ältesten Automobilmarke der Welt an ihre Kunden. Deshalb wird Qualität auch im Zentrum meines Handeln stehen."

   Mercedes-Benz wird im Jahr 2005 insgesamt vier neue Baureihen auf den Markt bringen und darüber hinaus seine wichtigsten Motorenfamilien komplett erneuern. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Weiterentwicklung der Dieseltechnologie. "Wir sind überzeugt, damit auch für den US-Markt eine attraktive Alternative zu anderen Antriebskonzepten anbieten zu können", sagte Cordes vor rund 1.000 internationalen Journalisten.

   Im vergangenen Jahr verzeichnete Mercedes-Benz in den USA mit einem Absatz von über 221.000 Fahrzeugen das elfte Rekordjahr in Folge. Die Marke mit dem Stern ist der älteste europäische Automobilhersteller in Nordamerika. Bereits vor 100 Jahren wurde in Long Island, New York, der erste "American Mercedes" gebaut.

   Die DaimlerChrysler AG hat über 600 Millionen US-Dollar in die Erweiterung des amerikanischen Mercedes-Werks in Tuscaloosa, Alabama, investiert. Hier wird neben der M-Klasse auch die neue Mercedes-Benz R-Klasse, die ebenfalls 2005 auf den Markt kommt produziert werden.
 


 

Mercedes-Benz unterstreicht seine Rolle als Trendsetter für neue Automobil-Ideen und innovative Technologien

   Mercedes-Benz wird seine erfolgreiche Pkw-Produktoffensive fortsetzen und mit neuen Automobil-Ideen weitere Marktsegmente erschließen. Das kündigte Professor Jürgen Hubbert, Mitglied des Vorstands der DaimlerChrysler AG, heute auf dem Internationalen Automobilsalon in Genf an. "Wir werden auch in Zukunft außergewöhnliche Autos für besondere Kunden bauen", sagte der Chef der Mercedes Car Group und präsentierte die neue CLS-Klasse als das neueste Mercedes-Modell, das diesem Anspruch folgt. Der Viertürer, der erstmals die Eleganz und die Dynamik eines Coupés mit der Funktionalität und dem Komfort einer Limousine vereint, feiert in Genf neben der neuen SLK-Klasse und der neuen Generation der C-Klasse Weltpremiere.

   "Mit der CLS-Klasse unterstreicht Mercedes-Benz einmal mehr seine Rolle als Trendsetter für neue innovative Automobil-Ideen", sagte Professor Hubbert bei der Mercedes-Pressekonferenz auf dem Genfer Automobilsalon. Mit dieser Kompetenz sei Mercedes-Benz bereits bei der ersten Produktoffensive während der Neunzigerjahre erfolgreich gewesen und habe sein Produktportfolio mit neuartigen Fahrzeugkonzepten deutlich erweitert und dadurch den Pkw-Absatz verdoppelt. Dabei habe auch die 1996 erstmals vorgestellte SLK-Klasse eine wichtige Rolle gespielt - vor allem weil sie die Marke mit dem Stern dynamisierte und emotionalisierte.
   In Genf stellt Mercedes-Benz den Nachfolger des erfolgreichen Roadsters vor. Professor Hubbert: "Schöner, stärker und sportlicher wird der neue SLK ganz eigene Akzente setzen, denn er vermittelt schon im Stand Dynamik und Vorfreude aufs Fahren."

   Die neue SLK-Klasse böte die Gelegenheit, "öfter und länger offen zu fahren" sagte der Mercedes-Chef und präsentierte als Weltneuheit die Kopfraumheizung AIRSCARF. Hubbert: "Dies ist eine der Technologien, mit denen unsere Ingenieure immer wieder Trends setzen, wie schon vor Jahren mit der Erfindung des ersten Windschotts."

   "Die attraktivste C-Klasse aller Zeiten"

   Neben den erfolgreichen neuen Modellen widmet Mercedes-Benz auch der permanenten Weiterentwicklung der klassischen Modellreihen große Aufmerksamkeit. Professor Hubbert bezeichnete diese Strategie als wichtigen Erfolgsfaktor von Mercedes-Benz. Als Beleg dafür präsentierte er in Genf die neue Generation der C-Klasse, die durch ein sportlicheres Exterieur-Design und größere Räder künftig noch dynamischer auftritt. "Dies ist die attraktivste C-Klasse aller Zeiten", sagte der Mercedes-Chef. Auch das Cockpit der C-Klasse wurde von Grund auf neu gestaltet und mit hochwertigen Materialien ausgestattet. Damit zeichne sich der Innenraum durch die unverkennbare exklusive Mercedes-Note aus, sagte Professor Hubbert und betonte zugleich, dass die C-Klasse auch durch weitere Technik-Innovationen wie dem kratzfesteren Lack auf Basis der Nano-Technologie ein "deutlich verbessertes Preis-Leistungs-Verhältnis" böte.

   Die Tochtergesellschaft Mercedes-AMG konnte 2003 mit weit über 20 000 Kunden ein neues Rekordjahr verbuchen. Auf dem Genfer Automobilsalon feiern gleich drei AMG-Modelle Premiere: der SLK 55 AMG, der C 55 AMG und der G 55 AMG. "Diese Autos bieten ein absolutes Maximum an Sportlichkeit und an Individualität und lassen dabei keine Wünsche offen", sagte der Chef der Mercedes Car Group.
 


 

DaimlerChrysler schlittert in die roten Zahlen
Umsatz um sechs Prozent gesunken - Dividende auf einen Euro gekürzt
 

 DaimlerChrysler http://www.daimlerchrysler.com/ ist im Jahr 2001 in die roten Zahlen gerutscht. Das operative Ergebnis einschließlich der Einmaleffekte drehte sich von plus 9,75 Mrd. Euro auf 1,32 Mrd. Euro ebenso ins Minus wie das Konzernergebnis: Während 2000 noch ein Reingewinn von 7,89 Mrd. Euro eingefahren werden konnte, belief sich das Minus im Vorjahr auf 662 Mio. Euro, erklärte der Konzern heute, Mittwoch, in einer Pressemitteilung. Der Umsatz verringerte sich um sechs Prozent von 162,38 auf 152,87 Mrd. Euro. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat eine Dividende von exakt einem Euro pro Aktie vorgeschlagen, was deutlich unter dem Wert des vergangenen Jahres von 2,35 Euro liegt.
 

Für das Jahr 2002 erwartet DaimlerChrysler einen operativen Gewinn - ohne Einmaleffekte -, der "das Doppelte des Vorjahresniveaus von 1,35 Mrd. Euro sehr deutlich übertrifft". Über das geplante operative Ergebnis mit Einmaleffekten wurde keine Auskunft gegeben. Der Weltkonzern sah sich nach eigenen Angaben aufgrund des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes gezwungen, die Planungsmaßnahmen zu überarbeiten und zu aktualisieren. Man sei jedoch zuversichtlich, die vor einem Jahr angekündigten Ergebnisse zu erreichen - wenn auch zu einem etwas späteren Zeitpunkt.
 

Der Kurs des an der Frankfurter Börse notierten Unternehmens stürzte bis 16.50 Uhr um über fünf Prozent auf 42,45 Euro ab (52-Wochen-Hoch: 58,05 Euro; 52-Wochen-Tief: 27,40 Euro).
 


 

DaimlerChrysler denkt über "Weltmotor" nach
"WSJ": Bestückung von über einer Mio. Fahrzeuge möglich
 

Autogigant DaimlerChrysler http://www.daimlerchrysler.com/ erwägt die Entwicklung eines "Weltmotors" zusammen mit den beteiligten Unternehmen Mitsubishi http://www.mitsubishi.com/ und Hyundai http://www.hmc.co.kr/ . Das berichtet heute, Dienstag, das Wall Street Journal (WSJ) http://www.wsj.com unter Berufung auf unternehmensinterne Kreise. Eine Mio. Fahrzeuge könnten insgesamt mit dem von Autoherstellern in Europa, Asien und Nordamerika entwickelten Motor ausgerüstet werden, heißt es weiter. In erster Linie soll sich DaimlerChrysler hohe Kosteneinsparungen erwarten.
 

Dieses Projekt würde vor allem zwei außergewöhnliche Merkmale aufweisen: Selten noch gab es in so "heiklen" Fragen wie der Motorenentwicklung eine derart umfangreiche Zusammenarbeit zwischen unabhängigen Autoproduzenten und nur wenige Motoren wurden in dieser Größenordnung erzeugt. Um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Autofahrer in Europa, den USA und Asien gerecht zu werden, würde der "Weltmotor" in Hubraum-Größenordnungen von 1,8 bis 2,4 Liter produziert werden.
 

Bei Fahrzeugen der Nobelmarke Mercedes soll dieser Motor allerdings nicht zum Einsatz kommen. "Es scheint möglich zu sein, zumindest die Interessen von Hyundai, Mitsubishi und Chrysler unter einen Hut zu bringen", zitiert das WSJ Mercedes-Boss Jürgen Hubbert. Ein ähnliches Projekt plant bereits Ford Motor mit seiner Beteiligung Mazda Motor. Gemeinsam sollen Motoren für die Automarken Ford http://www.ford.com/ , Mazda http://www.mazda.com/ und Volvo http://www.volvocars.com/ entwickelt werden.
 


 

DaimlerChrysler macht Druck auf Deutsche Telekom
Autoriese will Debis-Anteile so schnell wie möglich loswerden
 

Der deutsch-amerikanische Autoriese DaimlerChrysler http://www.daimlerchrysler.com bringt die ohnehin schon hoch verschuldete Deutsche Telekom http://www.telekom.de unter Zugzwang. Das Unternehmen ließ heute, Freitag, verlauten, dass es seine Anteile an Debis Systemhaus http://www.debis.de schneller als geplant abstoßen will. Die Deutsche Telekom hält 50,1 Prozent am Systemhaus, DaimlerChrysler den Rest. Der Autobauer übt somit seine Verkaufsoption aus, die besagt, dass die Telekom bis spätestens 2004 die restlichen Debis-Anteile übernehmen muss.
 

Laut DaimlerChrysler-Finanzvorstand Manfred Gentz erwarte man sich durch den Verkauf noch im ersten Halbjahr rund 4,6 Mrd. Euro in bar. Das Unternehmen, das selbst auf einem 16-Mrd.-Euro-Schuldenberg sitzt, hatte im März 2000 50,1 Prozent von Debis an die Deutsche Telekom verkauft. Die Deutsche Telekom, mit rund 66 Mrd. Euro das am höchsten verschuldete Telekom-Unternehmen Europas, hatte im Spätsommer des Vorjahres einen Plan zum Schuldenabbau vorgelegt (pte berichtete: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=010828047 ). Mit dem "Fünf-Punkte-Programm für mehr Wachstum und Profitabilität" soll sich das operative Ergebnis verbessern und die Verbindlichkeiten sollen bis Ende des Jahres auf 50 Mrd. Euro gesenkt werden. Diesem Vorhaben könnte der DaimlerChrysler-Vorstoß nun einen Strich durch die Rechnung machen.
 

Die Aktien der Deutschen Telekom sind im Laufe dieser Woche beinahe um zehn Prozent gefallen. Der US-Medienkonzern Liberty Media http://www.libertymedia.com , der bereits zugesagt hatte, für 4,9 Mrd. Euro die Kabeleinheit der Telekom zu übernehmen, hatte gestern, Donnerstag, ernste Bedenken angemeldet. Die Auflagen der deutschen Regulatoren seien zu streng, weshalb man einen Rückzug aus dem Deal prüfe.
 


 

DaimlerChrysler erreicht Ergebnisziele 2001
Operativer Gewinn mit 1,2 Mrd. Euro am unteren Ende der Erwartungen
 

DaimlerChrysler http://www.daimlerchrysler.com hat die für 2001 gesetzten Ergebnisziele am unteren Ende der angegebenen Bandbreite erreicht. Der operative Gewinn werde sich voraussichtlich auf 1,2 Mrd. Euro belaufen, teilte der Konzern heute, Freitag, in einer Aussendung mit. Den Konzernumsatz des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde mit 150 Mrd. Euro nach 162 Mrd. Euro im Jahr davor beziffert. Bei den Pkw-Marken Mercedes-Benz und smart wurden Rekordabsätze erreicht, während die Chrysler Group deutlich weniger Fahrzeuge auslieferte als 2000. Dennoch habe auch das "amerikanische Sorgenkind" des Konzerns sein angepeiltes Ergebnisziel erreicht.
 

Insgesamt setzte DaimlerChrysler nach vorläufigen Zahlen rund 4,45 Mio. Fahrzeuge nach 4,75 Mio. im Vorjahr ab. Im Geschäftsfeld Mercedes Benz-Personenwagen & smart überstieg der Umsatz mit mehr als 46 Mrd. Euro das Rekordniveau des Vorjahres um sieben Prozent. 1,225 Mio. Autos der Marke Mercedes Benz und Smart wurden abgesetzt. Die Chrysler Group lieferte hingegen mit 2,74 Mio. um rund 310.000 Fahrzeuge weniger aus als 2000. Der Umsatz habe sich hier dementsprechend auf rund 62 Mrd. Euro verringert, hieß es weiter.
 

Mitsubishi Motors Corporation (MMC) http://www.mitsubishi-motors.co.jp , an der DaimlerChrysler mit 37,3 Prozent beteiligt ist, halte weiter an dem Ziel fest, für das Ende März abgelaufene Geschäftsjahr den Break-Even zu erreichen. Der Geschäftsverlauf bei den Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen (DaimlerChrysler Services) sei zwar durch die schwierigen Marktbedingungen in Nordamerika geprägt gewesen, der Umsatz habe dennoch auf vergleichbarer Basis (d.h. ohne IT-Services) um rund 13 Prozent auf etwa 17 Mrd. Euro zugenommen. Beim europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS http://www.eads.net - an ihm ist DaimlerChrysler zu 33 Prozent beteiligt - wird von einem Umsatzplus von 20 Prozent und einer Steigerung des operativen Gewinns (EBIT) von 15 Prozent ausgegangen. Für den neuen Airbus A380 liegen bereits knapp 100 Bestellungen vor.
 


 

Interessante Entdeckungsreise: syzygy launcht Special zur Historie der Mercedes
DGAP -- Syzygy AG
 

 29.11.2001. Den Mercedes-Benz Transportern auf d
er Spur - von den Anfängen bis heute. Unter diesem Motto steht das vom paneuropäischen eBusiness-Architekten syzygy entwickelte Internet-Special. Die für das gleichnamige Buch verantwortliche Werbeagentur LässingMüller stellte die Inhalte bereit, syzygy bringt die Geschichte der Transporter am 3. Dezember 2001 ins Web.
 

Der Internet-Auftritt ist an das Buch angelehnt, die Inhalte wurden von syzygy mediengerecht aufbereitet. Zahlreiche historische Abbildungen, di
e Vorstellung der wichtigsten Modelle von 1896 bis heute sowie liebenswerte und ungewöhnliche Anekdoten machen das Special zu einer spannenden Entdeckungsreise für den Besucher. Mit Kalender und Transporter-Bildern versehene Hintergrundbilder zum Herunterladen runden das Webangebot ab.
 

Das Design unterstützt mit hellen und freundlichen Farben sowie einer zurückgenommenen Navigation die eindrucksvollen historischen Bilder. Durch die aufwendige Nachbearbeitung der zum Teil sehr alten Fotos und Darstellungen erhielt die Website ein besonderes Flair.
 

syzygy hat sowohl eine deutsche als auch eine englische Version des
Internetauftritts produziert. Nach den Vorgaben von DaimlerChrysler wurde das Special außerdem so konzipiert, dass alle Inhalte leicht z
u pflegen bzw. auszutauschen sind. Dadurch wird eine spätere unkomplizierte Adaption für weitere Länderseiten ermöglicht.
 

Das Special wird am 03. Dezember 2001 gelauncht und über die Mercedes-Benz Homepage www.mercedes-benz.com erreichbar sein.
 


 

DaimlerChrysler: Ergebnisprognose mit Risiko behaftet
Drittes Quartal bringt positiven operativen Gewinn
 

Der Automobilkonzern DaimlerChrysler http://www.daimlerchrysler.com hat seine Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr in Frage gestellt. Nach den Terroranschlägen sei ein Ausblick zur Entwicklung der Märkte für den Rest des Jahres insbesondere für die USA aber auch für die anderen wichtigen Märkte des Unternehmens schwieriger geworden. Es sei aber noch zu früh, um bereits jetzt den Einfluss der jüngsten Ereignisse auf den Absatztrend im Konzern sowie auf die finanzielle Entwicklung für das Gesamtjahr und das kommende Jahr zu beziffern.
 

Für das dritte Quartal kündigte der Konzern einen positiven operativen Gewinn ohne Einmaleffekte an, der die bisherige Planung übertreffen werde. Das Ergebnis im dritten Quartal sei maßgeblich durch eine bessere als zunächst erwartete Entwicklung bei der Chrysler Group beeinflusst. Darin würden sich die Maßnahmen zur Verbesserung der Profitabilität und der Effizienz bei der Chrysler Group niederschlagen, mit denen Absatzrückgänge insbesondere gegen Ende des Quartals mehr als ausgeglichen werden könnten. In allen anderen Geschäftsfeldern des Konzerns gehe DaimlerChrysler von einer Ergebnisentwicklung aus, die in etwa der ursprünglichen Erwartung entspricht.
 

Im Februar hatte DaimlerChrysler eine Bandbreite für den bereinigten operativen Gewinn für das Jahr 2001 von 1,2 bis 1,7 Mrd. Euro angegeben. Bis zum 11. September sei das Unternehmen zuversichtlich gewesen, dieses Ziel zu erreichen. Aufgrund der jüngsten Ereignisse sei das Erreichen dieser Bandbreite jedoch mit einem Risiko behaftet.
 


 

DaimlerChrysler vertieft Kooperation mit Deutschen Tennis Bund -
Mercedes Junior Team zukünftig unter DTB-Regie mit Boris Becker

DaimlerChrysler erweitert seine Kooperation mit
dem Deutschen Tennis Bund (DTB). Eine Maßnahme der vertieften
Zusammenarbeit ist die Überleitung des bisher von Boris Becker
geführten Mercedes Junior Teams in das neue Förderkonzept des DTB.
Nach diesem Schritt liegt die Organisation des Mercedes Junior Teams
seit dem 1. Juli 2001 nicht mehr im Hause DaimlerChrysler, sondern
erfolgt verantwortlich durch den DTB. Mit dieser Neuregelung soll die
Talentförderung im deutschen Tennissport weiter gestärkt werden. Das
Unternehmen DaimlerChrysler AG wird das Mercedes Junior Team in
unverändertem Rahmen finanziell unterstützen.
  
   Die Überleitung des Junior Teams in die Verantwortlichkeit des DTB
erfolgt in Abstimmung mit Boris Becker. Der dreimalige
Wimbledonsieger, der das Junior Team seit seiner Gründung im Sommer
1997 leitet, wird weiterhin bei der Auswahl der zu fördernden Spieler
und bei der Umsetzung der Förderaktivitäten im DTB unterstützend und
beratend tätig sein. Die Spieler des Mercedes Junior Teams, deren
Eltern und die Trainer wurden bereits informiert, dass der DTB die
Federführung für die bisher erfolgreiche Fördermaßnahme übernommen
hat. Durch die Zugehörigkeit zum Junior Team mit seinen optimalen
Trainings- und Betreuungsmöglichkeiten hatte Nicolas Kiefer den
Sprung in die Weltspitze geschafft.
  
   "Auf Grund der Erfahrungen der vergangenen dreieinhalb Jahre
erscheint uns die Überleitung des Mercedes Junior Team in die Regie
des DTB als sinnvoll, um auch in Zukunft den männlichen
Tennisnachwuchs in Deutschland erfolgreich an ein hohes
internationales Leistungsniveau heranzuführen. Die Verträge mit dem
DTB zu der neuen Kooperation im Nachwuchsbereich wurden kürzlich
unterzeichnet," erklärte Dr. Joachim Schmidt, der bei DaimlerChrysler
im Mercedes-Benz Markenvorstand für Vertrieb und Marketing zuständig
ist.
  
   Dr. Georg Frhr. von Waldenfels, Präsident des Deutschen Tennis
Bundes, sagte: "Ich freue mich, dass DaimlerChrysler und Boris Becker
mit dem DTB zusammen arbeiten, um den Tennisnachwuchs zu fördern.
DaimlerChrysler ist eines der international erfolgreichsten und
renommiertesten Unternehmen und engagiert sich seit vielen Jahren im
Tennissport. Diese Kooperation ist ein wichtiger Schritt, um auch in
Zukunft mit deutschen Spielern in der Weltspitze vertreten zu sein."
   Für Boris Becker ist dieser Schritt eine konsequente
Weiterentwicklung: "In unserer aktuellen Situation im deutschen
Herrentennis ist es wichtig, dass alle Kräfte gebündelt werden. Ich
freue mich, dass wir nun gemeinsam für die Zukunft des deutschen
Tennis arbeiten können."
  


 


DaimlerChrysler und Hyundai gründen Motoren-Joint-Venture
Produktionsbeginn steht unmittelbar bevor

Die Automobilhersteller DaimlerChrysler http://www.daimlerchrysler.com und Hyundai http://www.hyundai.com gründen in Chonju/Korea ein Joint Venture zur Produktion von Nutzfahrzeugdieselmotoren. Dies teilte DaimlerChrysler heute, Donnerstag, in Stuttgart mit. Das Gemeinschaftsunternehmen wird offiziell in der kommenden Woche gegründet, mit der Produktion von Dieselmotoren der Baureihe 900 wollen die zu je 50 Prozent beteiligten Konzerne bereits kurz danach starten.

Derzeit produziert DaimlerChrysler die Baureihe 900 in Deutschland und Brasilien vorwiegend für den europäischen sowie nord- und südamerikanischen Markt. Die in Korea hergestellten Motoren sollen künftig in rund 75 Prozent der Hyundai-Nutzfahrzeuge eingebaut werden. Beide Partner werden in die neue Produktionsstätte insgesamt rund 180 Mio. Dollar investieren. Innerhalb des Gemeinschaftsprojektes halten beide Automobilhersteller die Option, die Investitionen zu einem späteren Zeitpunkt zu erhöhen.

Nach Angaben von Eckhard Codes, im DaimlerChrysler-Vorstand für das Geschäftsfeld Nutzfahrzeuge zuständig, stellt der jetzige Schritt einen entscheidenden Schritt in der Asienstrategie von DaimlerChrysler dar, "da fortschrittliche Dieselmotoren eine Schlüsselrolle für den Erfolg im koreanischen Nutzfahrzeugmarkt spielen". DaimlerChrysler ist im Besitz von 10,46 Prozent der Anteile an der Hyundai Motor Company (HMC). Im Geschäftsfeld Nutzfahrzeuge erzielte DaimlerChrysler im vergangenen Jahr mit 95.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 28,8 Mrd. Euro. HMC besitzt mit KIA auf dem koreanischen Nutzfahrzeugmarkt einen Anteil von 90 Prozent. Im Jahr 2000 setzten Hyundai und KIA weltweit 70.000 Lastkraftwagen und Omnibusse ab und erzielten insgesamt einen Umsatz von 1,5 Mrd. Euro.

 

 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:33:49
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