Commerzbank kooperiert
im Bargeld-Handling mit Giesecke & Devrient
Dreijähriger Vertrag für die Bargeldver- und
-entsorgung in Bayern geschlossen
Die Commerzbank hat den internationalen
Technologiekonzern Giesecke & Devrient (G&D) mit dem
Bargeld-Management für die Region Bayern beauftragt. Ein
dreijähriger Vertrag sieht die Bargeldver- und -entsorgung von
Filialen und Geldautomaten und die Steuerung der Bargeldlogistik
durch zwei G&D-Cash-Center vor. Ein neues Cash-Center in Nürnberg
und das im vergangenen Jahr eröffnete Geldbearbeitungszentrum in
München sollen die Commerzbank bei der Kostensenkung und
Effizienzsteigerung unterstützen.
Die beiden Cash-Center versorgen in Bayern 90 Filialen und 130
Geldautomaten der Commerzbank mit Banknoten und Münzen und führen
täglich über 300 Verbuchungstransaktionen durch. Zudem übernehmen
die Cash-Center den kompletten Zahlungsverkehr mit der Bundesbank.
"Durch die Kooperation mit der Commerzbank baut G&D in Deutschland
seine Marktposition im Bargeld-Handling weiter aus. Wir sind nun in
der Lage, unsere Dienstleistungen auf ganz Bayern auszudehnen",
erklärt Hans Wolfgang Kunz, Mitglied der Geschäftsführung von
Giesecke & Devrient und verantwortlich für den Geschäftsbereich
Banknotenbearbeitungssysteme und Services. Für Wilfried Alles,
verantwortlich für das Bargeld-Management der Commerzbank, ist die
Kooperation zwischen beiden Unternehmen erfolgversprechend: "Wir
sehen die Zusammenarbeit mit Giesecke & Devrient als langfristige
strategische Partnerschaft".
In den beiden Cash-Centern von G&D werden die Banknoten auf Wert und
Echtheit geprüft, gezählt und sortiert, bevor sie wieder an die
Filialen und Geldautomaten verteilt werden. Insgesamt 30 Mitarbeiter
sorgen im Cash-Center für eine reibungslose Bargeldlogistik der
gesamten Region.
Erst im November 2004 hatte G&D ein neues Cash-Center in Bahrain
eröffnet. Zudem betreibt das Unternehmen Cash-Center in der Airport
Freihandelszone in Dubai und für die HypoVereinsbank (HVB Group) in
München.
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Commerzbank entlässt massiv
Zwei neue Vorstände bestellt
Die Commerzbank
http://www.commerzbank.de hat in Juli und August 2001 einen Verlust nach
Steuern von insgesamt rund 120 Mio. Euro ausgewiesen. Auch für den September
geht die Bank von einem negativen Ergebnis aus, teilte das Geldinstitut am
Montag ad hoc mit. Für das gesamte Jahr werde voraussichtlich jedoch mit einem
Jahresüberschuss gerechnet, der die Zahlung einer Dividende erlaube.
Außerdem will die Commerzbank bis zum Jahr 2003 rund 3.400 Stellen abbauen und
kräftig beim Sachaufwand sparen. Ein umfassendes Restrukturierungs- und
Kostensenkungsprogramm soll zur raschen Verbesserung der Ergebnisentwicklung
führen. Der Personalabbau werde sozialverträglich und soweit möglich im Rahmen
von natürlicher Fluktuation und flexiblen Arbeitszeitmodellen durchgeführt.
Der Verwaltungsaufwand für das kommende Jahr soll auf rund 5,5 Mrd. Euro
zurückführen werden.
Ferner teilte die Commerzbank mit, das Geldinstitut werde sich von den
Vorständen Heinz Hockmann und Norbert Käsbeck trennen. Für sie kommen Martin
Blessing, bis August 2001 Vorstandssprecher der Advance Bank, sowie Mehmet
Dalman, bislang Leiter des Zentralen Geschäftsfelds Securities der
Commerzbank.