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British Airways baut weitere 5.800 Mitarbeiter ab
2004 sollen wieder Gewinne eingeflogen werden
 

Die größte Fluglinie Europas, British Airways http://www.britishairways.com , baut weitere 5.800 Mitarbeiter ab. Das teilte das Unternehmen heute, Mittwoch, in einer Aussendung mit. Die Maßnahme ist Teil eines großen Restrukturierungspakets mit dem Arbeitstitel "Future Size and Shape", das die Fluglinie bis 2004 wieder aus den roten Zahlen befördern soll. Neben dem Abbau weiterer Arbeitsplätze sind auch Maßnahmen wie die Einstellung unprofitabler Strecken, der Verkauf von Flugzeugen sowie Einsparungen aufgrund von Umstrukturierungen der Unternehmensorganisation geplant. Im Juni 2002 will British Airways zudem eine neue Preisgestaltung präsentieren, die den Kunden mehr Flexibilität bietet.
 

Die 5.800 Mitarbeiter sollen in den kommenden beiden Jahren abgebaut werden. Mit den im Vorjahr angekündigten 7.200 reduziert British Airways seinen Mitarbeiterstand damit um 23 Prozent (ausgehend vom Mitarbeiterstand von 56.700 im August 2001). Parallel zum Personalabbau wird auch die Flotte der Fluglinie bis Sommer 2003 um 49 auf insgesamt 305 Flugzeuge verkleinert. Zwei Boeing 777 werden schon im Frühling 2002 verkauft. Für Flüge vom Londoner Flughafen Gatwick werden nur noch die Typen Boeing 737 für Kurzstrecken und Boeing 777 für Langstrecken verwendet. Die anderen Maschinen werden künftig den regionalen Stützpunkten der Fluglinie in Manchester und Birmingham zugeordnet. Ab dem Sommer 2003 bietet British Airways nur noch 15 Langstreckenflüge von Gatwick aus an (derzeit 41). Unprofitable Strecken werden eingestellt, der Rest nach London Heathrow verlegt.
 

Mit diesen Maßnahmen will British Airways bis März 2004 Kosten in der Höhe von 650 Mio. Pfund (1,07 Mrd. Euro) sparen, 450 Mio. Pfund davon schon im ersten Jahr. "Wir haben diese Analyse mit dem klaren Ziel durchgeführt, das Unternehmen wieder nach oben zu bringen", sagte CEO Rod Eddington. British Airways müsse zu einer schlankeren, einfacheren und mehr fokusierten Fluglinie werden, damit das Unternehmen in einem zunehmend umkämpften Markt erfolgreich sein kann. "Wir werden weder zu einer Billigfluglinie werden, noch eine solche starten", so Eddington weiter. "Aber wir werden uns genau anschauen, was sie gut machen – Onlinebuchung, hohe Flugzeugnutzung sowie Preisklarheit - , und es mit dem kombinieren, was wir gut können."
 

British Airways ist im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres in die roten Zahlen geraten. Der Nettoverlust betrug 144 Mio. Pfund (236,86 Mio. Euro), im Vorjahr wurde noch ein Gewinn von 36 Mio. Pfund (59,22 Mio. Euro) verzeichnet.
 


 

British Airways fliegt in die roten Zahlen
Q3-Verlust auf 144 Mio. Pfund ausgeweitet
 

British Airways (BA) http://www.britishairways.com , die größte Fluglinie Europas, ist im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres in die roten Zahlen geraten. Der Nettoverlust betrug 144 Mio. Pfund (236,86 Mio. Euro), im Vorjahr wurde noch ein Gewinn von 36 Mio. Pfund (59,22 Mio. Euro) verzeichnet. Auch der Q3-Umsatz war um 20 Prozent rückläufig und betrug 1,84 Mrd. Pfund (3,03 Mrd. Euro). BA-CEO Rod Eddington kündigte als erste Konsequenz weitere Jobkürzungen an. BA hat bis dato rund 7.000 Mitarbeiter entlassen (siehe auch pte-Meldung: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=010920031 ). Der Vorsteuerverlust stieg gar auf 160 Mio. Pfund (263,18 Mio. Euro) an, nachdem in der Vorjahresperiode noch ein Vorsteuergewinn von 65 Mio. Pfund (106, 92 Mio. Euro) eingeflogen wurde.
 

"Die derzeit allgemein schwache Wirtschaftslage in vielen unseren Schlüsselmärkte wird sich fortsetzen", meinte BA-Chairman Colin Marshall. Die britische Fluglinie wurde durch die Luftfahrtkrise nach dem 11. September weit stärker als andere europäische Airliens betroffen. BA ist weit mehr als andere von den Transatlantikflügen abhängig. Gerade diese Destination aber erlebte den größten Einbruch. Die Tendenz der BA-Bilanz zeigt deutlich nach unten. Im zweiten Quartal konnte gerade noch ein Gewinn von fünf Mio. Pfund (8,1 Mio. Euro) eingeflogen werden (pte berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=011106024 ). Die Passagierzahlen waren allein im Oktober um 25 Prozent eingebrochen. Für das Gesamtjahr rechnet BA mit einem "signifikanten Verlust". Es wäre dies das erste Mal seit der Privatisierung der Fluggesellschaft im Jahre 1987, dass ein Verlust eingefahren wird.
 


 

British Airways wirbt erstmals seit 11. September
Kampagne soll Markt für Business-Kunden ankurbeln
 

Erstmals seit den Terroranschlägen vom 11. September wirbt die Fluglinie British Airways http://www.ba.com heute, Mittwoch, wieder im Fernsehen. Die fünf Mio. Pfund (8 Mio. Euro) teure Kampagne richtet sich vor allem an Business-Kunden und soll die nächsten vier Wochen laufen, berichtet der "Media Guardian" .
 

"Die vergangenen zwölf Monate waren äußerst schwierig und das Jahr 2002 wird es ebenso sein", erklärte dazu British-Airways-CEO Rod Eddington. Die aktuelle Kampagne soll vor allem den Markt für Business-Kunden wieder ankurbeln. Neben dem 40-Sekunden-Werbespot lockt die Fluglinie auch mit weiteren Begünstigungen wie zusätzlichen Bonus-Meilen.
 

Nach dem 11. September hatte British Airways sämtliche Werbekampagnen weltweit eingestellt, mit dem Argument, dass es "unangemessen" sei, kommerzielle Botschaften in einer derart heiklen Zeit zu senden. Die Gesellschaft konnte sich nach den Terroranschlägen gerade noch in der Gewinnzone halten (pte berichtete: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=011106024 ) und gab unmittelbar nach den Ereignissen des 11. Septembers die Entlassung von 7.000 Mitarbeitern bekannt (vgl. pte: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=010920031 ).
 


 

British Airways entlässt 7.000 Mitarbeiter
Fluggesellschaft folgt US-Kürzungen
 

British Airways (BA) http://www.british-airways.com entlässt insgesamt 7.000 Mitarbeiter. Die Entlassungen und weitere Kürzungs-Maßnahmen hingen unmittelbar mit den Attentaten in den USA zusammen, teilte die Fluggesellschaft am Donnerstag mit. Vor den Anschlägen hatte das Unternehmen bereits 1.800 Entlassungen angekündigt.
 

Insgesamt 20 Flugzeuge würden zurückgezogen, der Flugverkehr werde um zehn Prozent reduziert. Zehn Flugzeuge der BA-Flotte würden zuerst von Langstrecken-Flügen abgezogen, hieß es in einer Mitteilung. Transatlantik-Routen machen 38 Prozent der BA-Flüge aus.
 

"Die tragischen Ereignisse werden in den nächsten Monaten einen schweren Einfluss auf den Flugverkehr haben", sagte BA-Chef Rod Eddington am Donnerstag. Die Fluggesellschaft verhandelt derzeit mit den Gewerkschaften. Die Gewerkschaften wollen die Regierung bitten, die Industrie zu unterstützen. British Airways beschäftigt derzeit rund 56.000 Mitarbeiter. Die Kürzungen machen etwa 12,5 Prozent der Arbeitskräfte aus.
 

US-Fluglinien sind ebenfalls schwer angeschlagen. United Airlines http://www.ual.com teilte in einer Aussendung mit, rund 20.000 Mitarbeiter zu beurlauben. American Airlines http://www.aa.com bestätigte den Abbau von mindestens 20.000 Stellen. Damit schlossen sich UAL und AMR den zunehmenden Massenentlassungen in der Luftfahrtindustrie an. Der US-Flugzeughersteller Boeing http://www.boeing.com kündigte am Mittwoch die Streichung von 30.000 Stellen an. U.S. Airways und Continental Airlines gaben ebenfalls die Kürzung von 13.000 beziehungsweise 12.000 Jobs bekannt (Siehe auch: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=010920011 ).

 

   

 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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