Wundersame Zauberposse im
Bezirksmuseum Brigittenau
Samstag: "Die verwunschene Teleportationsmaschine..."
Im Bezirksmuseum Brigittenau in Wien 20., Dresdner Straße 79, präsentiert
der Wiener Künstler Helmut Emersberger am Samstag, 29. Jänner, im Rahmen
einer Lesung mit Musik zum ersten Mal sein Stück "Die verwunschene
Teleportationsmaschine oder Professor Zeilinger in Paris". Die Zauberposse
mit Gesang wird vorgetragen von Helmut Emersberger, Thomas Freudensprung,
Thomas Hojsa, Nikolaus Hojsa, Vinzenz Witzelsberger, Christian Wagner,
Gerhard Jaschke sowie Tini Kainrath ("Rounder Girls"). Thomas Hojsa
komponierte die Musik, bei der "Urauflesung" im Brigittenauer Bezirksmuseum
spielen Edgar Mayr, Horst Mayr und Nikolaj Tunkowitsch. Die Veranstaltung
beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt kostet 7 Euro.
Die genaue Handlung der modernen Wiener Zauberposse mit Gesang wird
hier nicht verraten. Im Laufe der kurzweiligen Geschichte finden sich der
Physiker Professor Anton Zeilinger und dessen Gehilfe Theophil Ziegenbart im
Inneren eines Computer-Rechners wieder. Der Professor ist äußerst angetan
von dieser seltsamen Zauberwelt. Erstaunliche Verwirrungen bleiben nicht
aus, die geheimnisvolle "Terrabytin" spielt dabei eine wichtige Rolle.
Professor Parasol mitsamt Gemahlin, der Computer-Virus "Trojan von
Hintertür" sowie der Zöllner Balkengrenz sind an turbulenten Verwicklungen
beteiligt, die Sache endet schließlich mit einer "Wiener Lösung".
Helmut Emersberger ist ein vielseitiger junger Künstler. Mit seinem
Partner Thomas Hojsa tritt der Vokalist, Conferencier, Komponist, Übersetzer
und Autor seit 1991 als Wienerlied-Duo "Hojsa-Emersberger" auf. Ein weiteres
Betätigungsfeld dieses Wienerlied-Profis ist die Formation "Erste Wiener
Pawlatschen AG.", mit dabei sind die Sängerinnen Doris Windhager ("Roland
Neuwirth Extremschrammeln") und Tini Kainrath (bekannt von den "Rounder
Girls"). Neben seinen eigenständigen Produktionen und Auftritten arbeitete
Helmut Emersberger in den letzten Jahren mit Georg Danzer, Christian
Qualtinger und anderen heimischen Künstlern zusammen. Der Kreative hat
mittlerweile mehr als 100 Liedertexte bei der "A.K.M." angemeldet.
Emersberger wurde im Jahr 2004 für die Abfassung der Zauberposse "Die
verwunschene Teleportationsmaschine..." ein Dramatiker-Stipendium gewährt.
Allgemeine Informationen:
o Bezirksmuseum Brigittenau:
www.bezirksmuseum.at/brigittenau/ o Wienerlied.org (Helmut Emersberger,
Thomas Hojsa):
www.wienerlied.org/

Lokalrazzia in der Brigittenau
Auf Wunsch der Bezirksvorstehung des 20. Bezirkes ist in der Nacht
von Donnerstag auf Freitag ein Dutzend auffällig gewordener Lokale von der
Behörde (Magistrat, Polizei und Finanzministerium) kontrolliert worden.
Bezirksvorsteher Karl Lacina, der Bezirksamtsleiter und der Stadthauptmann
des 20. Bezirks waren persönlich bei der Überprüfung dabei. Das Ergebnis:
zwei illegal geführte Lokale wurden wegen fehlender Gewerbeberechtigung
sofort geschlossen, das Marktamt schrieb mehrere Anzeigen und die
Finanzbehörde erwischte neun Schwarzarbeiter.
Unbefugter Beherbergungsbetrieb aufgeflogen
In einer Nachtbar nahe der Wallensteinstraße fanden die Behörden einen
unbefugt betriebenen Beherbergungsbetrieb. Das Büro für Sofortmaßnahmen
sprach gegenüber der Rathauskorrespondenz von einer "saftigen" Geldstrafe
für den Besitzer der Bar. Zudem hatten alle angetroffenen Animierdamen, die
vermutlich Prostitution ausführten, keinen sogenannten Deckel. Die
Lärmmesser von der MA 22 (Umweltschutzabteilung) eliminierten in drei
Lokalen unerlaubt betriebene Musikanlagen.
Über 20 Sicherheitsmängel entdeckt
Techniker der MA 36, deren es Aufgabe es u.a. ist, die Funktionen von
technischen Einrichtungen in Betrieben zu überprüfen, stellte in über 20
Fällen grobe Sicherheitsmängel vor allem bei gasbetriebenen Geräten fest. In
zwei Fällen wurde sogar gegen das Gasgesetz verstoßen. Vor einem Handyshop
beanstandeten die Kontrolleure illegal aufgestellte Werbeständer, vor einem
Gasthaus trafen sie sogar auf einen illegal betriebenen Schanigarten.
Werbeständer und Schanigarten mussten auf der Stelle entfernt werden. Auch
hier drohen den Verantwortlichen Geldstrafen.

VHS Brigittenau: Do Yu Seak English?
Die Volkshochschule Brigittenau (20., Raffaelgasse 11, Tel.: 330 41 95) ist
als "Sprachenvolkshochschule" bereits seit Jahren bekannt.
Ein besonderes Angebot bietet sie für alle anglophilen WienerInnen: Neben den
normalen Englischkursen gibt es auch Spezialkurse (z. B. Social English vom
15.-17.2. oder Vorbereitungskurse für das Cambridge First Certificate English
ab 19.2.) und Kurse in Fremdsprachen, z. B. "English and American Short
Stories", in dem moderne Kurzgeschichten von namhaften AutorInnen, z. B.
Ernest Hemingway, Doris Lessing, T.C. Boyle u. a. gelesen und diskutiert
werden (ab 21.2.)
Im "Theatre Goers Club" werden Stücke, die in den englischen Theater Wiens
spielen gelesen, diskutiert und natürlich auch besucht. Unter den Stücken sind
u. a. "Pygmalion" von G. B. Shaw oder "Moon over Buffalo" von Ken Ludwig. (ab
21.2.)
Informationen erhalten Sie unter Tel.: 330 41 95
Weitere Informationen:
o Verband Wiener Volkshochschulen: www.vhs.at/

Sitzung der Bezirksvertretung Brigittenau
Die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Brigittenau findet am Mittwoch, dem
16. Jänner 2002, um 18 Uhr, im Amtshaus in Wien 20, Brigittaplatz 10, 2.
Stock, Zimmer 223, statt.

VHS Brigittenau: Konferenz zum Thema Vielsprachigkeit
Am Freitag wird die Konferenz "Vielsprachigkeit, Transnationalität,
Kulturwissenschaften" in der VHS Brigittenau, (20., Raffaelgasse 11-13) um
9Uhr eröffnet.
Das Programm o Grußworte: Vivinae Reding (Eu-Kommissarin), Walter Schwimmer
(Generalsekretaer/Europarat) o Begrüßung: Hilde Hawlicek o Eröffnung: Renate
Brauner (Stadträtin/Wien), Christa Prets
(Europaparlament) o Theateraufführung (45 Minuten): "pa-de-doe" von Massud
Rahnama o Eröffnungsreden: Ruth Wodak, Herbert Arlt
Vielsprachigkeit
Vielsprachigkeit ist eine Situation, mit der wir alle konfrontiert sind. Ob es
nun Sozio- oder Dialekte oder Sprachen anderer Länder sind - wir begegnen
ihnen täglich, sie sind ein Ausdruck des Reichtums eines Landes. Das
Gesamtprogramm der Konferenz können Sie abrufen unter: www.inst.at/termine/vielsprachigkeit.htm
. Dort ist das aktuellste Programm auch als pdf-File erhalten, den Sie mit
Acrobat Reader ausdrucken können.
Schulen
Massud Rahnama wird Ihnen allen vom "Theater der Jugend", dem Volkstheater
oder einer seiner vielen freien Produktionen seit 18 Jahren in Wien bekannt
sein. Das Stück ist für Menschen ab 5 und junggebliebene Erwachsene ohne
Alterslimit. Es ist auch dazu geeignet, in Schulen aufgeführt zu werden und
dafür approbiert. Der Eintritt ist für Schulklassen gratis.

Brigittenauer Sprachensymposium zum Thema "Sprachenvielfalt"
Am 20. und 21. September findet in der Volkshochschule Brigittenau (20.,
Raffaelgasse 11) das 6. Brigittenauer Sprachensymposium zum Thema "Whose
languages is it anyway? - (Fremd)Sprachen Norm und Vielfalt" statt.
Das 6. Brigittenauer Sprachensymposium ist Teil der Aktivitäten der Wiener
Volkshochschulen im Rahmen des Europäischen Jahres der Sprachen und stellt das
Thema der sprachlichen Vielfalt auf mehreren Ebenen zur Diskussion. Einerseits
geht es um die Fragen des Besitzes, des Einflusses auf Sprache und ihre
Normierungen, andererseits wird sprachliche Vielfalt aber auch als das Netz an
Ausgangssprachen, Interimssprachen, linquae francae und unbewusste
Zwischenebenen des Sprachenlernens verstanden. Dies bedeutet auch eine
Hinterfragung von Konzepten wie Global English und Sprache und Gender. Die im
Titel angedeuteten Konzepte des Besitzes aber auch der grammatikalischen
Andersartigkeit der Sprache jenseits von strengen Normen und ihre Pluralität
sind eine quergedachte Interpretation des Konzepts von Vielfalt.
Zwtl.: Das Programm
Donnerstag, 20.9. o 15 Uhr: Eröffnung - "Interaction and Formal Practice in
Language
learning" Leo van Lier (Universität Monterey, USA)
16.30 Uhr: "English for what purposes?" - Robert Phillipson
(Universität Roskilde, Dänemark) o 18 Uhr: "Englisch: adoptiert und adaptiert"
- Barbara Seidlhofer
(Universität Wien)
Freitag, 21.9. o 10 Uhr: "Sprache ist Prozesse in einzelnen Menschen -
Überlegungen
zu einer Prozesslinguistik" - Arne Haselbach (Volkshochschule
Brigittenau, Wien) o 11 Uhr: "Männliche Vorherrschaft und weibliche Aneignung:
zum
sprachlichen Weltbild" - Ursula Doleschal (Wirtschaftsuniversität
Wien) o 12 Uhr: "Frauenstimmen - Ausdruck von Individualität oder sozialer
Aneignung?" - Sylvia Moosmüller (Universität Wien)
15 Uhr: "Spracherwerb und die ,Teachability Hypothesis" - Thomas
Fritz (VWV, Universität Wien) o 16 Uhr: "Fremdsprachenunterricht und Autonomie
- Neue Rollen in
einer veränderten Lernkultur" - Ute Rampillon
(Fortbildungsreferentin, Deutschland/Spanien) o Workshops am Freitag
17.00-18.30 Uhr:
(Beschreibung und Anmeldung direkt am Symposium):
Gruppe A: Sprachpolitik, Leitung: Börge Boeckmann (Universität
Wien)
Gruppe B: Gender, Leitung: Sue Norris (Wien)
Gruppe C: Autonomie, Leitung: Ute Rampillon (Deutschland/Spanien)
Gruppe D: Sprachenlernen, Thomas Fritz (Verband Wiener
Volksbildung, Universität Wien) o 18.30 Uhr: Abschlussrunde mit Berichten aus
den Arbeitsgruppen
Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich! o Nähere Informationen zum
Sprachensymposium unter Tel.: 89174/45
