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Informationen aus den Wiener Gemeindebezirken

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Der "Kaisermühlen Blues" soll nach Wünschen der Wiener ÖVP in ganz Wien Realität werden

SPÖ Lacina lehnt Vorschläge der ÖVP nach Änderung der Kompetenzen für Wiens Bezirke ab 

Als "vollkommen unrealistisch und nicht durchdacht" bezeichnet der Sprecher der SPÖ Bezirksvorsteher, Karl Lacina, die Vorschläge der Wiener ÖVP für eine Änderung der Kompetenzen für Wiens Bezirke. "So, wie es sich Herr Tschirf und Herr Aigner vorstellen, würde es enorm viel Geld kosten und die Entwicklung der Stadt behindern. Auch sind die Vorschläge vollkommen undemokratisch", sagt Lacina, auch Bezirksvorsteher der Brigittenau.

   Die von der ÖVP geforderte Direktwahl des Bezirksvorstehers samt der Übertragung so gut wie sämtlicher Rechte sei undemokratisch. "Die ÖVP will alle Macht in Händen nur einer Person zusammenfassen - da bekommt der abgedroschene Begriff des 'Bezirkskaisers' ein ganz neue Dimension!", stellt Lacina fest. Immerhin sei die ÖVP ehrlich, woher sie diese Idee hat: in ihrer Pressekonferenz haben Tschirf und Aigner die Satire-Fernsehserie "Kaisermühlen Blues" als in gewisser Weise als Vorbild genannt. "Dann hätten wir zwar etwas zum Lachen - verwalten ließe sich die Stadt aber nicht mehr", meint Lacina.

   Entgegen ihren sonstigen Forderungen nach einem schlanken Verwaltungsapparat fordert die Wiener ÖVP auf Bezirksebene auch eine massive Aufblähung des Beamtenapparats. Es soll in jedem Bezirk Außenstellen jeder für Bezirksbelange zuständigen Magistratsabteilung geben. Auch soll jeder Beamte einer Magistrats-Außenstelle dem Bezirksvorsteher direkt unterstehen. "Welche Weisungen sind dann zu befolgen? Die des Magistratsdirektors oder jene des Bezirksvorstehers?", fragt Lacina.

   "Mit ihren Vorschlägen will die ÖVP aus leicht durchschaubaren Gründen gut funktionierende städtische Entscheidungsstrukturen zerstören", lehnt der Sprecher der SPÖ-Bezirksvorsteher die ÖVP-Forderungen ab.


 

Amtshaus Wieden: Konzertabend "Musik und Sprache"

Die Bezirksvorsteherin des 4. Bezirkes, Susanne Reichard, bittet am Dienstag, 1. Februar, um 19 Uhr, zu einem beachtenswerten Konzertabend mit dem Titel "Musik und Sprache". Lydia Veigl (Rezitation), Laszlo Csabai (Klavier) und Alexander Papp (Percussion) verfügen sich in den Festsaal des Amtshauses in Wien 4., Favoritenstraße 18, und stellen ausgewählte Klänge namhafter Tonsetzer, von Johann Sebastian Bach bis hin zu Dave Brubeck, trefflichen Texten des Dichters Christian Morgenstern gegenüber. Bei dem anspruchsvollen Programm bilden Musik, Text und Stille eine Einheit. Der Eintritt ist frei.

     Das Publikum hört faszinierende Melodien von Claude Debussy, Ludwig van Beethoven und anderen Komponisten. Aus dem Schaffen Christian Morgensterns gelangen beispielsweise die Texte "Die beiden Esel" sowie "Die Schildkrö-kröte" zum Vortrag. Alle drei Künstler haben eine Universitätsausbildung hinter sich und waren schon bei vielen Auftritten erfolgreich.
 


 

Bezirksmuseum Wieden präsentiert "Spiegelbilder"

Moderne Acrylgemälde von Peter Czeipek sind noch bis Sonntag, 27. Februar, in der "Galerie im Tröpferlbad" des Bezirksmuseums Wieden in Wien 4., Klagbaumgasse 4, zu sehen. Unter dem Titel "Spiegelbilder" zeigt der Künstler eine feine Kollektion seiner abstrahierten Malereien. Die facettenreichen "Spiegelbilder" des Peter Czeipek werden durch eine expressive Farbgebung sowie ein gekonntes Spiel mit Formen und erhabenen Strukturen gekennzeichnet. Die Bilderschau ist jeweils Sonntag zwischen 10 und 12 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos.

     Peter Czeipek, Wiener des Jahrgangs 1957, arbeitet in der Baubranche und beschäftigt sich zudem seit rund drei Jahren mit der Malkunst. Der Kreative möchte mit seinen reizvollen Werken beim Publikum verschiedenste Nachdenkprozesse auslösen, die abstrakten "Spiegelbilder" reflektieren Ordnung und Chaos.

     Allgemeine Informationen:

o Bezirksmuseum Wieden: www.bezirksmuseum.at/wieden/
 


 

wien.at online mit neuen Bezirksseiten

Eine neue Informationsmöglichkeit bieten http://www.wien.at/ online, das Internet-Angebot der Stadt Wien, und die wien.at-Rathauskorrespondenz. Ab sofort findet man in http://www.wien.at/ eigene Bezirksseiten mit den aktuellsten 30 RK-Meldungen, die irgendwie mit dem jeweiligen Bezirk zu tun haben. BezirksbürgerInnen können sich so auf einen Blick über aktuelle Entwicklungen und Angebote informieren. In der Internet-RK gibt es dazu eine eigene Leiste, auf der der gewünschte Bezirk anklickbar ist.

Und so gelangt man zu den neuen Bezirksseiten:
Über http://www.wien.at/ die "Rathauskorrespondenz" anklicken und auf der RK-Einstiegsseite mit den täglichen Meldungen den gesuchten Bezirk anklicken - und schon ist man in der Meldungsübersicht des Bezirks.

Mehr Infos über die Bezirke erhalten Internet-UserInnen über den Button Bezirke rechts auf der http://www.wien.at/ - Homepage bzw. den Bezirksnamen. Beispielsweise für Ottakring:
http://www.wien.gv.at/ottakring/


 

Neue Folder: Energiesparen im Bezirk

Der Energieverbrauch nimmt Jahr für Jahr zu. Eine Entwicklung, der nicht länger tatenlos zugeschaut werden darf.  Mit ganz simplen Mitteln kann man mit Energie wesentlich effizienter umgehen. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern reduziert auch deutlich die Kosten.

Wien will im Bereich der öffentlichen Gebäude eine Vorreiterrolle einnehmen. "Gerade die Bezirke haben großes Interesse, ihr Energiebudget zu entlasten. Damit erweisen die Bezirke aber auch der Umwelt einen guten Dienst", meint Umweltstadträtin Dipl. Ing. Isabella Kossina.

Der "Arbeitskreis Energieeffizienz" (vom Ökosozialen Forum Wien) hat unter der Leitung der Wiener Umweltanwaltschaft zwei Folder zum Thema "Mehr Energieeffizienz in den Bezirken" entworfen. Die Folder wenden sich dabei an alle BezirkspolitikerInnen aber auch an alle MitarbeiterInnen in den bezirkseigenen Gebäuden. Es werden einfache und rasch umsetzbare Vorschläge für effizienteren Einsatz von Energie angeboten.

o Bei der Verwendung von Energiesparlampen verringert sich der

Stromverbrauch um 80 Prozent. Auf die Lebensdauer einer einzigen
Energiesparlampe umgerechnet macht das etwa 1.000 Schilling aus. o Versieht man eine Waschbeckenarmatur mit einem Wasserspar

Perlator, der Luft ins Fließwasser beimischt, lässt sich die
Wasserrechnung ganz beachtlich reduzieren. o Die Wärmedämmung der obersten Geschossdecke vermindert die

Heizkosten um etwa ein Viertel bis die Hälfte.  

Diese und weitere Ratschläge rund ums Energiesparen findet man auch auf der eigens für dieses Projekt gestalteten Homepage:
www.oesfo.at/wien/ . Weitere Informationen bei der Wiener Umweltanwaltschaft unter der Telefonnummer 37979/88988


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:33:45
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