REGIO-PRESS-MEDIEN

Berlin - Wien - New York - Düsseldorf - München

Automobil Finanzmarkt Foren Gaestebuch Gesellschaft Grusskarten Horoskop Kontakt Int.-Versions Journalismus Justiz Kontaktanzeigen Kultur Links Literatur Medizin Mitarbeiter Models News Österreich PC u. Technik Politik Sport Stellenmarkt Suchen WAP Wissenschaft

Berlin

 


 

 

Home
Nach oben  

REGIO-PRESS ist Mitglied im Journalisten-Ring
<< Info Alle >>

REGIO-PRESS-Medizin, Passwortgeschützter Bereich für medizinische Berufsgruppen!

 

     Voting.. Top-99 Site

        

                       

 

Keine Zukunft für junge Lehrer in Berlin
Lehramtskandidaten verlassen frustriert die Hauptstadt

 

[Pressefoto anzeigen]
Bei einer Kundgebung am Bahnhof Zoo verabschiedeten sich heute, Mittwoch ca. 100 junge Lehrer symbolisch von ihrer Wahlheimat Berlin. Die Aktion, die von der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) initiiert worden ist, will darauf aufmerksam machen, dass der Berliner Senat an den Berliner Schulen die Zahl der Neueinstellungen von ursprünglich prognostizierten 750 auf deutlich weniger drastisch reduziert hat. Die GEW spricht in diesem Zusammenhang von nur noch 140 Neueinstellungen.

Für die arbeitslosen Junglehrer ist besonders frustrierend an diesen neuen Zahlen, dass ihnen von Seiten des Berliner Bildungssenators Klaus Böger seit längerem deutlich mehr Neueinstellungen versprochen worden sind. Michael Kriegs hat zum Beispiel im November 2004 sein 2. Staatsexamen erfolgreich abgeschlossen: "Ich bin mit zwei schulpflichtigen Kindern an Berlin gebunden und habe mich vor zwei Jahren, als ich meine Ausbildung begonnen habe, auf die Aussagen von der Senatsverwaltung verlassen. Jetzt fühle ich mich nicht nur im Stich gelassen, sondern regelrecht verschaukelt."

Die neuerliche Reduktion der Neueinstellungen ist auch deshalb nur wenig verständlich, weil das Durchschnittsalter der Berliner Lehrer zur Zeit bei rund 49 Jahren liegt. An Gymnasien war das Durchschnittsalter im Schuljahr 2002/2003 sogar über 51. 2005 klagen bereits einige Schulen über gravierende Unterbesetzungen. Im Ortsteil Steglitz müssen jetzt Eltern an einem Gymnasium einspringen und unterrichten http://www.gymnasiumsteglitz.de/bildungsnotstand.htm .

Der Bildungssenator selbst wirbt auf der eigens dafür freigeschalteten Internetseite http://www.lehrerwerden.de für den Lehrerberuf. Hier ist zu lesen: "Die Schulen stehen bundesweit am Beginn eines umfassenden Generationswechsels, neue Lehrkräfte werden in den kommenden Jahren dringend gebraucht. Die Einstellungschancen sind in fast allen Schulformen gut."
Die Realität ist eine andere. Denn mit den neuerlichen Reduzierungen bei den Neueinstellungen beweist der Bildungssenator das Gegenteil.
 

 


 

Protestaktion gegen die Abschaffung von Mehrwegkasten-Systemen in Berlin

Auf der heutigen Protestveranstaltung der "Initiative Mehrwegkasten" am Brandenburger Tor in Berlin machte die mittelständische Getränkeindustrie ihrem Ärger über die geplante Novelle der Verpackungsverordnung Luft. Mehrere hundert Teilnehmer protestierten gegen die Abschaffung einiger Mehrwegkasten-Systeme. Bei der Protestaktion wurden symbolisch Mehrwegkästen stellvertretend für die drohende Abschaffung dieser Mehrwegkasten-Systeme durch die Novelle der Verpackungsverordnung zerstört. Gleichzeitig demonstrierten die zumeist mittelständischen Abfüller in einer Sternfahrt mit circa 40 Getränkelastzügen zum Brandenburger Tor und Reichstag gegen die drohenden Konsequenzen der Verpackungsnovelle. "Die Aktionsveranstaltung hat gezeigt, dass die Vernichtung von 5.000 Arbeitsplätzen in rund hundert mittelständischen Unternehmen durch die Novelle der Verpackungsverordnung nicht einfach hingenommen wird" , so der Sprecher der Initiative Mehrweg, Arnold Wolters, Geschäftsführer der PETCYCLE EAG GmbH & Co. KG.

800 Millionen Euro Investitionen und 5.000 Arbeitsplätze im Mittelstand gefährdet
Besonders betroffen von der drohenden Abschaffung der Mehrwegkasten-Systeme sind die mittelständischen Mineralbrunnen, die diese Systeme intensiv nutzen. Dr. Karl Tack, Geschäftsführer der Rhodius Mineralquellen, kritisierte die Vorschläge des Bundesumweltministeriums scharf: "Ich habe 15 Millionen Euro in ein innovatives und wirtschaftliches Mehrwegkasten-System investiert und jetzt soll das Geld in den Sand gesetzt sein? So wird der Mittelstand gegängelt und geschwächt!"

Unter den Protestierenden waren zahlreiche Arbeitnehmer von Mehrwegkästen nutzenden Unternehmen, die von der Arbeitslosigkeit bedroht sind. "Warum werden die Arbeitsplätze unserer Mitarbeiter bedroht? Es kann doch nicht sein, dass eine völlig sinnlose bürokratische Überregulierung die Existenz der Menschen gefährdet," so Dr. Karl Tack von Rhodius Mineralquellen.

Kritik aus der Politik an der Verpackungsverordnungs-Novelle
Der stellvertretende FDP-Partei- und Fraktionsvorsitzende Rainer Brüderle unterstützte das Anliegen der Initiative Mehrwegkasten: "Die Dosenpfand-Verordnung ist ein abschreckendes Beispiel dafür, wie man investitionsbereite Unternehmen am Standort Deutschland an der Nase herum führt. Mehr als 100 mittelständische Betriebe sind davon betroffen - und Trittin kümmert das nicht. Und da hilft es auch nichts, auf die angeblichen Zwänge aus Brüssel zu verweisen. Unsere mittelständischen Unternehmen müssen erwarten können, dass wir uns hier für ihre Interesse einsetzen und eine vernünftige deutsche Regelung finden."

Bundesrat von Initiative Mehrweg zu Änderungen aufgefordert
Der FDP-Politiker forderte entsprechende Konsequenzen bei der Abstimmung am 17. Dezember im Bundesrat: "Alle reden davon, wie wichtig der deutsche Mittelstand ist - und mit der Dosenpfandverordnung in der jetzigen Form wird er mit Füßen getreten. Am Standort Deutschland werden damit wichtige Investitionen und Arbeitplätze vernichtet. Nun sind die Länder gefragt, den Lippenbekenntnissen zum Mittelstand auch Taten folgen zu lassen."

Die Initiative Mehrwegkasten appelliert jetzt an die Bundesländer, die Novelle der Verpackungsverordnung noch zu ändern: "Warum soll kaputt gemacht werden, was gut funktioniert? Mehrwegkasten-Systeme sind verbraucherfreundlich sowie wirtschaftlich und ökologisch effizient. Gerade vor dem Hintergrund, dass Mehrweg-Kasten-Systeme von der EU akzeptiert sind und ausländischen Abfüllern einen guten Marktzugang bieten, ist der Vorschlag nicht akzeptabel. Der Bundesrat muss jetzt am 17 Dezember. für den Erhalt der Mehrwegkasten-Systeme sorgen. Die Änderungsvorschläge liegen auf dem Tisch" so der Sprecher der Initiative Mehrwegkasten, Arnold Wolters.

Die Initiative Mehrwegkasten wird unterstützt von PETCYCLE und 114 Unternehmen, u. a. Alpla-Werke Lehner; Aqua Montana; Astra Quelle; Bad Brambacher; Bad Dürrheimer; Bad Harzburger; Bad Lauchstädter; Bad Suderorder; Carolinenbrunnen; Danone Waters; Diamant Quelle; Eico-Quelle; Fürstenquellen Bad Imnau; GEFAKO; Güstrower Schlossquell; Haaner Felsenquelle; Harzer Mineralquelle Blankenburg; Mineralbrunnen Überkingen-Teinach; Mineralquellen Germete; Haaner Felsenquelle; Herzog-Mineralbrunnen; Hochwald Sprudel Schupp; Kronia Quelle; LINPAC Materials; Magnus Mineralbrunnen; Nestlé Waters; Odenwald-Quelle; Oppacher Mineralquellen; Pepsi-Cola; Peterstaler Mineralbrunnen; Quellenhof Mineralbrunnen; Rhodius Mineralquellen; Romina Quellen; Schloss-Quelle Mellis; Schoeller Wavin Systems; SLE Innovation; Stiftsquelle Joh. Spielmann; Teusser Mineralbrunnen; Teutoburger Mineralbrunnen; Thüringer Waldquell; Wasser Haindl; WeserGold; Wetterauer Getränke Industrie; Wildbadquelle Mineralbrunnen; Wittenseer Quelle


Weitere Informationen erhalten Sie auf http://www.initiative-mehrwegkasten.de .

 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



This site is powered by the ICQ2Go Panel © 2002 ICQ Inc. All Rights Reserved. Use of ICQ2Go Panel is subject to the ICQ Terms of Service.

Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:33:45
Copyright REGIO-PRESS-MEDIEN
© 1998 - 2007
V.i.S.d.P. CR Joerg W. Baur
 
Diese Seiten sind optimiert für: IE 7 u. Netscape 8.1
sowie Mozilla Firefox 2 & Opera 9
Empfohlene Bildschirmauflösung : 1280 x 1024  

 

           WEBCounter by GOWEB 


Bitte stimmen Sie für diese Homepage ab.
Wählen Sie einfach den entspechenden Punkt.
naja... gut sehr gut zu empfehlen TOP SITE