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ÖAMTC-Tipps für richtiges Verhalten bei Glatteis

Österreichweit akute Glatteisgefahr

Aufgrund der derzeit landesweit akuten Glatteisgefahr hat die ÖAMTC-Informationszentrale Tipps für richtiges Verhalten bei Glatteis zusammengestellt.

Besonders großen Abstand zum Vordermann halten und langsam fahren. -Ruckartige Lenkbewegungen und Bremsmanöver unbedingt vermeiden. -Ruhig, rund und anti-aggressiv ist der bewährte Fahrstil auf Glatteis. Überholmanöver bei glatter Fahrbahn meiden. Wenn überholt werden muss, dann nur besonders gefühlvoll und vorsichtig. -Nur wirklich notwendige Fahrten antreten und so viel Zeit wie möglich für den Weg einplanen. Um Schleuderspiralen und folgenschwere Ausritte zu vermeiden, heißt das Motto auf winterlicher Fahrbahn: Fuß weg vom Gas und vorausschauend fahren.

   Das richtige Verhalten bei winterlichen Fahrverhältnissen kann man bei einem Fahrsicherheitskurs in einem der ÖAMTC-Fahrsicherheitszentren trainieren.
 


 

VCÖ: Kritik an geplantem Tempo 160
Höhere Geschwindigkeit führt zu mehr Verkehrstoten und Verletzten

Heftige Kritik an der geplanten Erhöhung der Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen kommt vom Verkehrsclub Österreich VCÖ http://www.vcoe.at . Tempo 160 auf der Autobahn wäre ein großer Rückschritt in der Verkehrssicherheit. Eine höhere Geschwindigkeit bringe vor allem deutlich mehr Auffahrunfälle, mehr Verletzte und Verkehrstote sind die Folge. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit http://www.kfv.at hat in einer Untersuchung festgestellt, dass Raserei vielfach als Kavaliersdelikt empfunden wird.

Erfahrungen mit erhöhten Geschwindigkeiten und daraus resultierend erhöhten Verkehrsopfer-Zahlen gibt es etwa aus den USA. Dort hat die Erhöhung des Tempolimits auf den Interstate-Highways von 55 Meilen (89 km/h) auf 65 Meilen (105 km/h) zu einer Zunahme der Zahl der Verkehrstoten um 19 bis 34 Prozent geführt. In der Schweiz wiederum hat die Verringerung des Tempolimits auf Autobahnen von 130 auf 120 km/h die Zahl der Verkehrstoten um bis zu zwölf Prozent reduziert. Der VCÖ betont, dass vor allem die tödlichen Auffahrunfälle zunehmen werden. "Lkw werden weiterhin mit 100 km/h überholen. Der Anhalteweg beträgt bei Tempo 130 auf trockener Fahrbahn 126 Meter, wer mit Tempo 160 unterwegs ist, hat nach 126 Meter noch eine Geschwindigkeit von 100 km/h. Bei diesem Tempo auf einen Lkw aufzufahren ist tödlich", so Verkehrssicherheits-Experte Martin Blum. Zu schnelles Tempo war für 40 Prozent der tödlichen Verkehrsunfälle in diesem Jahr verantwortlich.

Das Kuratorium für Verkehrssicherheit hat in einer Studie festgestellt, dass die Österreicher sehr schnell unterwegs sind: Im Ortsgebiet fährt jeder Zweite schneller als die vorgeschrieben 50 km/h. Drei von vier Lenkern missachten 30-km/h-Zonen. Auch auf Autobahnen fahren 23,2 Prozent der Fahrer schneller als 130 km/h. "Überhöhte Geschwindigkeit ist der Killer Nummer eins auf Österreichs Straßen. Doch das Risiko wird nach wie vor unterschätzt und verharmlost", so KfV-Direktor Othmar Thann.


 

Virenplage gefährdet nun auch Autos
Gelegenheiten für Attacken haben sich vervielfacht

Vor einem Übergreifen der Virenplage auf Handys und Autos warnt ein heute, Mittwoch, erschienener Bericht der Security Intelligence Services von IBM http://www.ibm.com , berichtet der Branchendienst Cnet. Da etwa in Autos zunehmend Embedded Computer zur Steuerung diverser Funktionen zum Einsatz kommen, bietet sich für Attacken ein reichhaltiges Betätigungsfeld. Autos seien für Attacken anfällig, einige davon seien bösartig und absichtlich, andere passieren unabsichtlich, erklärte IBM-Sicherheitsexperte Stuart McIrvine.

Im Durchschnitt gibt es in modernen Autos 20 Prozessoren und rund 60 MB an Software-Code, heißt es in dem Bericht "Security Threats and Attack Trends Report". Die Gelegenheiten für Attacken auf Sicherheitssysteme in Autos hätten sich dadurch vervielfacht, sagte McIrvine. Wie stark der Elektronik-Anteil in Kraftfahrzeugen bereits ist, belegen Studien aus dem Vorjahr. Demnach soll der Anteil der elektronischen Komponenten in einem durchschnittlichen Auto von 25 Prozent im Jahr 2003 bis zum Jahr 2010 auf 40 Prozent steigen. Der Markt für Halbleiter, die in Pkws eingebaut werden, wird dann auf ein Volumen alleine in Westeuropa von 3,36 Mrd. Euro geschätzt. Gleichzeitig nehmen die Hightech-Pannen der Autofahrer zu. Bereits 17 Prozent von ihnen haben einmal Probleme mit der Elektronik ihres fahrbaren Untersatzes gehabt, ergab eine im Vorjahr durchgeführte Befragung der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. pte berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=040429042

IBM hat für seinen Sicherheits-Report die Daten von Geschäftskunden, Statistiken von Regierungsbehörden und Beobachten von etwa 2.000 so genannten IBM Security-Konsulenten ausgewertet und daraus mögliche Bedrohungsszenarien für die Zukunft hochgerechnet. Neben Kraftfahrzeugen gilt die Internet-Telefonie künftig als immer stärkeres Opfer für Sicherheitsattacken.

In seiner Schadensbilanz für das vergangene Jahr hat Big Blue über 28.000 neue Viren ausgemacht, was die Zahl der Viren insgesamt auf über 112.000 bringt. Zwei Jahre zuvor waren lediglich 4.500 neue Viren entdeckt worden. Im abgelaufenen Jahr waren darüber hinaus von den 147 Mrd. von IBM für seine Kunden gescannten E-Mails sechs Prozent virenverseucht. Zwei Jahre zuvor hatte der entsprechende Wert 0,5 Prozent betragen. Der durchschnittliche Spam-Anteil stieg 2004 auf 75 Prozent, in Spitzenperioden wurden auch 95 Prozent erreicht. Die am schnellsten ansteigende Bedrohung im abgelaufenen Jahr war Phishing. Phishing-Mails stiegen um 5.000 Prozent an. Insgesamt registrierte IBM 18 Mio. Versuche, mit denen Konsumenten auf betrügerische Informationen finanzielle Informationen wie etwa Kreditkartennummern entlockt werden sollten.


 

ARBÖ: Jeder viertes Autoscheinwerfer falsch eingestellt

Jeder vierte Autoscheinwerfer ist falsch eingestellt. Das hat eine Untersuchung des ARBÖ ergeben. Vor allem jetzt in der lichtarmen Winterzeit sind falsch eingestellte Autoscheinwerfer oder defekte Scheinwerferlampen ein großes zusätzliches Sicherheitsrisiko, warnt der ARBÖ.

   Knapp 600 Pkw hat der ARBÖ in seinen Prüfzentren im Burgenland untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass genau 23 Prozent der Scheinwerfer nicht in richtig eingestellt waren. Weitere neun Prozent waren "einäugig" unterwegs. Aufgrund früherer Stichproben muss man davon ausgehen, dass diese empirisch gewonnenen Ergebnisse auch für ganz Österreich zutreffen, so der ARBÖ. Durch verstellte Scheinwerfer werden andere Verkehrsteilnehmer geblendet. Wer "einäugig" unterwegs ist, gefährdet sich selber am meisten, da man von anderen Verkehrsteilnehmer mit einspurigen Fahrzeugen verwechselt werden könnte.

   Falsch eingestellte Schweinwerfer werden nach Ansicht des ARBÖ häufig erst später entdeckt, weil die Fristen für die Pickerl-Kontrollen (Wiederkehrende Begutachtung nach Paragraf 57a des Kraftfahrgesetzes) gestreckt wurden und erst nach drei Jahren jedes Jahr durchgeführt werden müssen. Auf diese Weise werden notwendige Reparaturen später entdeckt. Der ARBÖ bekräftigt seine Forderung nach einer Rückkehr zur jährlichen Pickerl-Überprüfung - auch weil durch eine regelmäßige Abgaskontrolle unnötige Umweltbelastungen vermieden werden können.
 


 

ARBÖ: Reisewelle in die Skigebiete rollt  - 11 Stunden Wartzeiten an den Grenzen zu Ungarn

Das prognostizierte Stauwochenende dürfte am heutigen Samstag Realität werden, berichtet der ARBÖ. Die ersten Urlauberkolonnen verursachten Staus auf den Transitrouten in Salzburg, Tirol und Vorarlberg.

In Voralberg war der Pfändertunnel auf der A14, Rheintalautobahn, Nadelöhr und Stauanziehungspunkt. Gegen 09:00 Uhr reichte der Stau vom Nordportal rund 10 Kilometer bis nach Lindau zurück. In weiterer Folge gab es auch rund 2 Kilometer Stau vor der Ausfahrt Bludenz/Montafon. Auch im benachbarten Tirol brauchten die Autofahrer bereits in den frühen Vormittagstunden einiges an Geduld bei der Anreise zu den Pisten. Auf der A12, Inntalautobahn, kam es in Richtung Innsbruck sowohl vor der Ausfahrt Kufstein/Süd als auch vor der Ausfahrt Wiesing/Zillertal zu kilometerlangen Staus. In weiterer Folge hieß es auf der B169, Zillertal Bundesstraße, zwischen der Autobahnausfahrt und Fügen auf rund 8 Kilometer "rien ne va plus". Ein ähnliches Bild bot sich auch auf der B173, in Richtung Kitzbühel im gesamten Verlauf von rund 12 Kilometer. "Auf der B179, Fernpaß Bundesstraße schaut es eigentlich aus wie an jedem Wochenende im Winter. Im gesamten Verlauf müssen Autofahrer vor allem in Richtung Inntal mit dichtem Kolonnenverkehr rechnen. Vor dem Grenztunnel Vils/Füssen, wird der Verkehr seit 9 Uhr nur mehr blockweise abgefertigt. Die Blockabfertigung führte binnen  weniger Minuten zu kilometerlangen Staus", berichtet Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst.

Die A10, Tauernautobahn stand im Mittelpunkt der Stauberichterstattung in Salzburg. Zwischen der ehemaligen Grenze Walserberg und dem Knoten Salzburg/Süd wurden in Richtung Villach mehrere Kilometer Stau gemeldet. Auch der Gegenverkehrsbereich zwischen dem Ofenauer- und dem Hieflertunnel im Bereich Golling-Stegenwald führte bereits in den frühen Vormittagstunden zu erheblichen Verkehrsproblemen und damit verbunden Staus in beiden Richtungen. "Aus dem benachbarten Bayern werden derzeit zwar nur kurze Staus gemeldet. Das wird sich erfahrungsgemäß allerdings rasch ändern", warnt Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst.

Bis zu 11 Stunden Wartzeiten an den Grenzen zu Ungarn=

Starker Einkaufsverkehr aus den benachbarten ehemaligen Ostblockstaaten sorgte an den Grenze bei der Einreise für ein regelrechtes Chaos. Besonders betroffen waren die Grenzstellen von Ungarn. In Nickelsdorf gab es nach Auskunft der Grenzgendarmerie bei der Einreise für Reisebusse Wartzeiten bis zu 11 Stunden. Pkw-Fahrer mussten sich bis zu 6 Stunden gedulden. Vor dem Grenzbalken in Heiligenkreuz kam es nach Informationen des ARBÖ gegen 09:30 zu rund 1,5 Stunden Wartezeit für Pkws. Reisebus-Insassen mussten bis zu 3 Stunden auf die Grenzpassage warten. "In Kittsee kam es bei der Einreise von der Slowakei ebenfalls zu rund einer Stunde Wartezeit. Viele dürften hier den Wartzeiten in Nickelsdorf ausweichen", so Thomas Haider abschließend.
 


 

ARBÖ: Was sich für Autofahrer 2005 ändert

Das kommende Jahr 2005 bringt für Autofahrer viele Neuerungen und weitere Teuerungen. Die ARBÖ-Verkehrsjuristen und Verkehrsökonomen haben die wichtigsten und fixen Änderungen sowie die Ferientermine zusammengefasst.

Zeitlich nicht auf den Tag festlegen lassen sich folgende Änderungen:

   Sobald die 25. Kraftfahrgesetz (KFG)-Novelle amtlich publiziert ist - und das könnte noch heuer sein - muss man fürs Telefonieren ohne Freisprechanlage 25 Euro und fürs Nicht-Angurten 35 Euro zahlen, statt bisher 21 Euro. In Tunnels muss man verpflichtend das Abblendlicht einschalten.

   Die Kfz-Haftpflichtversicherungen werden ab 2005 die Prämien entsprechend der Jahres-Inflationsrate erhöhen, wahrscheinlich um rund zwei Prozent. Ab welchem Monat genau die höheren Prämien gelten, ist aber von Versicherung zu Versicherung verschieden.

Autofahrerkalender 2005

1. Jänner ..... Lkw über 12 Tonnen zahlen in Deutschland
                Lkw-Maut, ausgenommen Autobusse 31. Jänner .... Rubinrote Jahresvignette wird ungültig!

                Spätestens jetzt die neue, mintgrüne Vignette
                kleben

7. Februar .... Semesterferienbeginn Wien, Niederösterreich 14. Februar ... Semesterferienbeginn Burgenland, Kärnten,
                Salzburg, Tirol, Vorarlberg 21. Februar ... Semesterferienbeginn Oberösterreich,
                Steiermark 19.-29. März .. Osterferien 1. Mai ........ Warnwestenpflicht in Österreich. In jedem

                mehrspurigen Kraftfahrzeug muss eine
                rote, orange oder gelbe Warnweste mitgeführt
                werden. Man muss sie auf Freilandstraßen beim
                Aufstellen eines Pannendreiecks tragen - auf
                Autobahnen immer, wenn sich die Lenker auf der
                Fahrbahn aufhalten. Gilt auch für Touristen! 1. Juli ....... Wer sich einen "großen" Diesel-PkwW (über
                80 kW) ohne Partikelfilter kauft, zahlt als
                Strafsteuer bis zu 150 Euro mehr
                Normverbrauchsabgabe ("Malus"). Wer sich einen
                Neuwagen mit Partikelfilter zulegt, zahlt um
                300 Euro weniger Normverbrauchsabgabe
                "Bonus"). Gilt nur für Neuwagen (bzw. erstmals
                in Österreich zugelassene Fahrzeuge)!
                Für kleinere Diesel-PKW (mit höchstens 80 kW)
                bleibt die Normverbauchsabgabe unverändert,
                denn für sie kommt das Bonus-Malus-System erst

                ab 1. Jänner 2006. 2. Juli - 2.September ... Sommerferien Wien, Niederösterreich,
                Burgenland 9. Juli - 9. September .. Sommerferien Oberösterreich, Kärnten,
                Steiermark, Salzburg, Tirol, Vorarlberg 5. August ..... Neuzugelassene Lkw über 3,5 Tonnen müssen mit

                einem digitalen Tachographen ausgestattet
                sein. Mit diesem Kontrollgerät können die
                Lenk- und Ruhezeiten der Lkw-Lenker lückenlos
                kontrolliert werden. 1. Oktober .... Mit der Einführung von Biodiesel kommen
                zusätzliche Kosten auf alle Dieselfahrer zu.
                Biodiesel bedeutet, dass dem Diesel 4,4
                Prozent Rapsöl beigemischt werden. Obwohl die
                Mineralölsteuer für Biodiesel um 0,5 Cent pro
                Liter gesenkt wird, drohen unterm Strich
                Preiserhöhungen. Erstens, weil auch andere
                Länder auf Biodiesel umsteigen und Rapsöl
                damit knapp und teurer wird. Zweitens, weil
                die Mineralölfirmen fürs Zumischen Kosten
                verrechnen. Offen ist, ob ganz Österreich
                ausreichend mit Biodiesel versorgt werden
                kann.
                Für alle, die keinen Biodiesel tanken
                können wird's empfindlich teurer: denn für
                unvermischten Diesel wird die Mineralölsteuer
                um stolze 2,3 Cent erhöht. Inklusive
                Mehrwertsteuer sind es 2,76 Cent mehr!
                Benzinfahrer haben Schonfrist bis Oktober
                2007. Erst dann kommt Bio-Benzin!

24. Dezember - 7. Jänner 2006  Weihnachtsferien
 


 

MIEDL: HÖHERE STRAFEN FÜR TELEFONIEREN IM AUTO UND BEI NICHTANSCHNALLEN SOLLEN SICHERHEIT ERHÖHEN

Eine erhöhte Verkehrssicherheit und weniger Unfälle erhofft sich ÖVP-Verkehrssprecher Abg. Werner Miedl durch höhere Strafen für Telefonieren während der Fahrt und bei der Nichtverwendung des Sicherheitsgurtes, wie sie heute, Freitag, mit der 25. Novelle zum Kraftfahrgesetz (KFG) beschlossen werden sollen. Es ist dies der letzte Punkt der Tagesordnung im Parlament.

   Konkret wird die Höhe der Organstrafverfügung für Telefonieren während der Fahrt von 21 auf 25 Euro und für die Nichtverwendung des Sicherheitsgurtes von 21 auf 35 Euro angehoben. "Ich hoffe, dass sich dadurch mehr Menschen anschnallen und durch die höheren Strafen ein verstärktes Bewusstsein der Autofahrer geschaffen wird, dass Anschnallen vor schweren Verletzungen oder gar dem Tod schützt und dass das Telefonieren beim Autofahren die Konzentrationsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt", so Miedl.

   Er, Miedl, plane persönlich dafür einen "Beobachtungszeitraum". Sollte sich die neue  Strafstrategie als nicht tauglich erwiesen, die Verkehrsunfälle zu senken, werde er sich zeitgerecht mit dem Verkehrsminister beraten, um neue Vorschläge zur Diskussion zu bringen, kündigte der Abgeordnete an.

NEUES DIGITALKONTROLLGERÄT IM STRASSENVERKEHR

   Gleichzeitig beschäftigt sich das Parlament - gemäß einer EU-Verordnung - mit der Einführung eines digitalen Kontrollgerätes im Straßenverkehr. Es müssen die entsprechenden Rahmenbedingungen - insbesondere die Zuständigkeiten für die Ausstellung der erforderlichen Kontrollgerätekarten -  zur Einführung des digitalen Kontrollgerätes in Österreich geschaffen werden. Das erfordert Anpassungen im Kraftfahrgesetz und im Arbeitszeitgesetz sowie im Arbeitsruhegesetz. Durch die Änderungen wird es möglich, die einschlägigen Vorschriften hinsichtlich des Lenkens von Kraftfahrzeugen im Güterverkehr besser zu kontrollieren. "Mit dem digitalen Kontrollgerät ist die Überwachung der Arbeitszeiten bzw. Arbeitsruhezeiten leichter möglich, und es wird ein weiterer Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit geschaffen", zeigte sich Miedl abschließend überzeugt.


 

Alle Pickerlprüfstellen werden regelmässig vom Verkehrsressort kontrolliert

In Oberösterreich besitzen derzeit 1.043 Werkstätten, Vereine und Ziviltechniker die Berechtigung, Begutachtungen für Fahrzeuge - die sogenannte Pickerlüberprüfung - durchzuführen. Die Abteilung Verkehrstechnik des Landes OÖ. ist für die Überwachung und Qualitätssicherung verantwortlich. Aus diesem Grund werden in einem Intervall von rund drei Jahren alle Werkstätten einer unangemeldeten Revision unterzogen. Anlassbedingt können solche Kontrollen natürlich jederzeit durchgeführt werden.

Im Zeitraum 2001 bis 2003 wurden 954 Werkstätten kontrolliert Das Ergebnis:

•   157 Betriebe wurden nicht beanstandet.
•   32 Betrieben musste vorübergehend die Pickerlüberprüfung für
einzelne Fahrzeugarten oder zur Gänze einstellen:

Der Landestechniker prüft die technischen Geräte wie Bremsenprüfstand, Abgasprüfgeräte, Scheinwerfereinstellgerät, Bremsflüssigkeitsprüfgerät usw. auf Vorhandensein, Funktion und vorschriftsmäßiger Verwendung. Weiters wird die ordnungsgemäße Ausstellung der Gutachten, die lückenlose Führung der Plakettenausgabelisten und die sichere Verwahrung der Begutachtungsplaketten und des Begutachtungsstellenstempels kontrolliert.

Verkehrsreferent Landeshauptmann-Stv. DI Erich Haider: "Bei unserer Überprüfung wird ein strenger Maßstab angelegt, wobei beim Auftreten von Mängeln eine Frist für die Behebung gesetzt bzw. beim Auftreten von gravierenden Mängel die weitere Begutachtung sofort untersagt wird. Bei Verdacht von Missständen bei der Begutachtung wird ein Verfahren eingeleitet, wobei bei groben Verstöße die Ermächtigung durch die Ermächtigungsbehörde entzogen wird."
 


 

Hervorragende Testergebnisse vom ADAC für Shell V-Power Diesel

Bis zu 4,5 Prozent mehr Leistung und 5,6 Prozent weniger Verbrauch erzielten Tester des ADAC in Fahrzeugen, die in einem Langzeittest mit Shell V-Power Diesel betrieben wurden.  Die Ergebnisse bestätigen damit die Shell eigenen Untersuchungen und sind nachzulesen in der Dezember-Ausgabe der "ADAC motorwelt".

   Dr. Wolfgang Warnecke, Leiter der weltweiten Kraftstoffentwicklung der Royal Dutch/ Shell Gruppe, erläutert: "Die Leistungssteigerung bei den Dieselmotoren wird dadurch erreicht, dass Shell V-Power Diesel Ablagerungen im Motor entfernt und neue Ablagerungen verhindert. Verlorengegangene Motorenleistung wird so bereits nach etwa drei Tankfüllungen zurückgewonnen. Shell V-Power Diesel gewährleistet dauerhaft eine bessere Verbrennung."

   Neben der Leistungssteigerung lassen sich laut ADAC-Langzeittest bei einer 50-Liter-Tankfüllung bis zu 3 Liter sparen.

   Shell V-Power Diesel ist der einzige Kraftstoff mit einer synthetischen Komponente: GtL. "Gas-to-Liquids" (ist ein hochreiner Kraftstoff aus Erdgas; er kann als reines Produkt verwendet oder beliebig mit herkömmlichem Dieselkraftstoff gemischt werden) führt zu z.T. deutlichen Emissionsvorteilen, wie gemeinsame Tests von Shell und Volkswagen, aber auch Untersuchungen von Daimler Chrysler bestätigen.

   Shell V-Power Diesel wird als zusätzliche Dieselsorte exklusiv an Shell Stationen angeboten. "Unsere Dieselkunden honorieren die Wahlmöglichkeit zwischen schwefelfreiem Shell Diesel und unserer neuen Premium-Sorte Shell V-Power Diesel", so Istvan Kapitany, Leiter des Shell Tankstellengeschäfts.  "Über die letzten fünf Monate haben sich rund ein Fünftel der Dieselkunden an unseren Stationen für V-Power Diesel entschieden."

   Das Angebot wird kontinuierlich ausgebaut; derzeit bieten über 1.000 Shell Tankstellen in Deutschland den Premium-Kraftstoff an. Für 2005 ist die Ausweitung auf das gesamte Shell - Tankstellennetz geplant. Shell V-Power Diesel ist auch in den Niederlanden und Österreich erhältlich.

   Führende Automobilunternehmen wie Volkswagen und Daimler Chrysler unterstützen die Initiative von Shell bei synthetischen Kraftstoffen, da sie den Motorenbauern neue Möglichkeiten bei der Entwicklung kraftstoffsparender und emissionsärmerer Modelle eröffnen. So sagte Dr. Wolfgang Steiger von der Volkswagen-Konzernforschung anlässlich der Einführung von Shell V-Power Diesel: "Shell V-Power Diesel wurde entwickelt, um bei Dieselmotoren eine Verbesserung von Leistung, Verbrauch und Emissionen zu ermöglichen. Shell V-Power Diesel eröffnet damit den Weg für zukünftige Motoren-Technologien." Dr. Wolfgang Warnecke resümiert: "Die Zukunft fährt Synthetik."
 


 

WRC-Fahrer-Roulette: McRae-Absage an Skoda
Mit Skoda sei kein Platz ganz vorne möglich

 

Colin McRae hat dem tschechischen Werksteam von Skoda für die WRC eine klare Absage erteilt, berichtet die BBC http://news.bbc.co.uk . Sein Agent teilte mit, dass McRae bei einem Wiedereinstieg in die Rallye-WM aufs Podium fahren wolle und das mit Skoda nicht der Fall sein werde. McRae hatte das Fabia-Werksauto im vergangenen Monat getestet. Ein Wiedereinstieg wäre nur mit seinem Schützling Kris Meeke erfolgt. Beide hätten sich dann ein Auto geteilt. Der Schotte war für die Saison 2004 aus dem Citroen-Team gefallen, weil nach einer Reglement-Änderung nur mehr zwei Autos pro Team erlaubt sind.

Eine der letzten Chancen für den ehemaligen Weltmeister ist nun das Team von Ford, dem beide Fahrer abhanden gekommen sind. Francois Duval wechselt zu Citroen und Markko Martin wird als heißer Kandidat für ein Engagement im nächsten Jahr bei Peugeot gehandelt. Ford soll jedoch nach jungen Talenten Ausschau halten, die auch ein eigenes Budget für die Saison 2005 einbringen können. Auch andere Teams sind noch auf der Suche nach der Vervollständigung ihrer Fahrer-Teams. pte berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=041119037 .
 


 

Autoleasing via TV
Fernsehen als "interessanter Absatzkanal"

Der TV-Sender Tele 5 http://www.tele5.de hat angekündigt, ab dem 3. April 2004 in Zusammenarbeit mit der Sixt-Tochter e-Sixt http://www.e-sixt.de ein Leasing-Programm im Fernsehen zu starten. Jeweils samstags und sonntags sollen im Rahmen der Sendung "Sixt TV" Fahrzeuge zum Leasing angeboten werden. Das teilten beide Vertragspartner heute, Dienstag, mit. Die Angebote gelten demnach exklusiv für die TV-Vermarktung.

"Die Vermarktung der Sixt-Mobilitätsangebote über das Fernsehen eröffnet uns einen neuen, sehr interessanten Absatzkanal", erklärte der Vertriebsvorstand der Sixt AG, Hans-Ulrich Sachenbacher. Das Umfeld der Formel-1-Berichterstattung auf Tele 5 sorgt für das entsprechende Zielpublikum. Tele 5 hatte die Rechte zur Erstwiederholung aller Grand-Prix-Rennen der Jahre 2004 und 2005 im September des vergangenen Jahres von RTL erworben (pte berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=030929022 ).


 

König der Konstrukteure: Wilhelm Maybach in die "European Automotive Hall of Fame" aufgenommen

Der geniale deutsche Konstrukteur Wilhelm Maybach(1846-1929) wird in die "European Automotive Hall of Fame" in Genf aufgenommen. Diese bedeutende Einrichtung ehrt ihn als Persönlichkeit, die herausragende Leistungen in der Automobilgeschichte  erbracht hat. Die Ehrung nahm Maybach-Enkelin Irmgard Schmid-Maybach gestern Abend bei den Feierlichkeiten in Genf entgegen. "Der Name Wilhelm Maybach ist eng verbunden mit Automobilen höchster stilistischer und technischer Perfektion - wir fühlen uns dem hohen Anspruch dieser legendären Luxusmarke verpflichtet und setzen mit den neuen Maybach Highend-Luxuslimousinen Standards in der Welt der Spitzenautomobile", sagte Professor Jürgen Hubbert, Vorstandsmitglied der DaimlerChrysler AG, verantwortlich für die Mercedes Car Group anlässlich der Ehrung.

   In der Ruhmeshalle, im Genfer Palexpo, gesellt sich Wilhelm Maybach zu prominenter Gesellschaft wie Karl Benz und Gottlieb Daimler. Wie sie zählt Wilhelm Maybach zu den Pionieren des Automobils. Als langjähriger Weggefährte Gottlieb Daimlers und technischer Direktor der Daimler-Motoren-Gesellschaft (DMG) entwickelte er 1901 den ersten Mercedes, der mit vorn eingebautem 35-PS-Aluminiummotor, zwei Nockenwellen und fortschrittlichem Bienenwabenkühler ein Meilenstein der damaligen Fahrzeugtechnik und Wegbereiter aller modernen Personenwagen war. Seinen Erfinder nannte man deshalb in Frankreich respektvoll "Roi des constructeurs" - König der Konstrukteure.

   Damit nicht genug: Wilhelm Maybach entwarf weitere Mercedes-Fahrzeuge auf höchstem technischen Niveau und garantierte damit eine jahrelange Dominanz der jungen Marke im internationalen Rennsport. Nach der Trennung von der DMG 1907 produzierte er gemeinsam mit seinem Sohn Karl vor allem leistungsfähige Motoren für die Luftschiffe des Grafen Zeppelin. 1921 entschloss sich Oberbaurat Dr. h.c. Wilhelm Maybach, zusammen mit seinem Sohn Karl selbst Automobile auf den Markt zu bringen. Von Anfang an setzte er auf große luxuriöse Wagen, für die er seidenweich laufende Motoren konstruierte. Maybach wurde schnell zum Mythos.

   Dieser Mythos und der klangvolle Name leben heute fort in den Highend-Luxuslimousinen Maybach 57 und 62 von DaimlerChrysler, die erlesene Qualität, exklusiven Stil und modernste Automobiltechnik des 21. Jahrhunderts auf anspruchsvollste Weise kombinieren - ganz im Sinne ihres Erfinders Wilhelm Maybach.


 

AutoScout24 gewinnt weiter an Fahrt
Über 20.000 Händlerkunden arbeiten europaweit mit AutoScout24 zusammen

 

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Über 20.000 Händler aus ganz Europa bieten ihre Fahrzeuge bei AutoScout24 an. Markus Hinz, Geschäftsführer der AutoScout24 Deutschland GmbH, sieht darin eine Bestätigung der länderübergreifenden Strategie. "Wir freuen uns über den großen Zuspruch gewerblicher Anbieter aus ganz Europa. Mehr als 20.000 zufriedene Händler belegen, dass man uns als starken Partner schätzt. Das bekräftigt uns in unserer europäischen Ausrichtung, die von Anfang an kennzeichnend für uns war." Die Anzahl registrierter Händler gilt in der Branche als aussagekräftige Kennzahl im Wettbewerb der Internet-Automarktplätze untereinander. Mit Erreichen dieser Marke setzt sich AutoScout24, http://www.autoscout24.de , weiter von seinen Mitbewerbern ab.

Mit über 975.000 Fahrzeugen in der Datenbank ist AutoScout24 in Bezug auf die eingestellten Fahrzeuge in der Datenbank führend im Markt. Über zwei Millionen Interessenten gehen bei AutoScout24 im Monat auf die Suche nach einem neuen Fahrzeug oder nutzen den Automarktplatz, um Fahrzeuge zu inserieren. Nach einer Studie von TNS Emnid (TNS Emnid, ConsumerReport2, August 2003) stoßen gewerbliche Anbieter bei AutoScout24 auf eine höchst kaufbereite Zielgruppe, denn jeder zweite E-mail-Interessent schließt beim Anbieter einen Kaufvertrag ab. Diesen Trend verstärkt das Unternehmen mit Angeboten, die speziell auf die gewerblichen Anbieter zugeschnitten sind. So finden Händler beispielsweise im neuen Teile- und Zubehörmarktplatz einen attraktiven, zusätzlichen Vertriebskanal für Ersatzteile vor. Bereits 200.000 Einheiten Teile- und Zubehör sind hier gelistet - ein Großteil hiervon von gewerblichen Anbietern, die diesen Bereich nutzen, um sich rasch und problemlos von überschüssigen Lagerbeständen zu trennen oder aber auch selbst geeignete Teile für die zeitwertgerechte Reparatur älterer Fahrzeuge zu finden.

Die rund zwanzig Empfehlungsabkommen, die AutoScout24 mit nahezu allen namhaften Automobilherstellern in Deutschland unterhält, zeigen den Erfolg des virtuellen Fahrzeugmarktes im Internet und beweisen das Vertrauen, das AutoScout24 als Partner des Handels bei Herstellern und Händlern genießt.

Auch die Qualität des Marktplatzes überzeugt Endverbraucher und die Redaktionen der beiden großen Internet-Magazine com! und tomorrow. In beiden aktuellen Tests konnte AutoScout24 mit großem Abstand vor den Mitkonkurrenten jeweils den ersten Platz belegen.

Darüber hinaus vertrauen auch eine Reihe reichweitenstarker Portale auf die Qualität des Angebots. So sind Lycos.de, ADAC.de, Auto Motor Sport.de, Focus Online, Freenet.de und T-Online eine strategische Partnerschaft mit AutoScout24 eingegangen. In allen Kooperationen verbindet sich der Traffic häufig angewählter Portale mit dem umfangreichen Angebot von AutoScout24.

Über AutoScout24
AutoScout24 ist Teil der Scout24-Gruppe, deren Angebote monatlich rund 6 Millionen Menschen nutzen. Scout24 erleichtert seinen Kunden das Finden oder Anbieten von Produkten, Services und Kontakten und spart ihnen damit Zeit und Geld. Neben AutoScout24 zählen FinanceScout24, FriendScout24, GesundheitScout24, ImmobilienScout24, JobScout24, ShoppingScout24 und TravelScout24 zur Scout24-Gruppe, dem führenden europäischen Netzwerk von Online-Marktplätzen. Scout24 ist Teil des T-Online Konzerns.
 

 


 

USA: 1.000 Atomkraftwerke für Wasserstoff-Autos
Britischer Wirtschafter erstellt Studie für Komplettumstieg

1.000 neue Atomkraftwerke oder halb Kalifornien zum Windpark machen: Das sind die Aussichten wenn es zu einer Komplettumstellung auf Wasserstoff-Autos in den USA kommt. Dass die Umstellung auf Wasserstoff-Fahrzeugen in Großbritannien mit großen Kosten verbunden ist, hat der britische Wirtschaftswissenschafter Andrew Oswald dargestellt (pte berichtete http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=041007007 ). Nun hat der Wissenschaftler der University of Warwick ein Modell für die USA gemacht, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature http://www.nature.com .

Die Zahlen für die USA aber bei weitem höher, wie das errechnete Modell zeigt: Halb Kalifornien müsste mit Windrädern bestückt oder 1..000 neue Atomkraftwerke müssen errichtet werden, um Wasserstoff in diesen Mengen herzustellen. "Wasserstoff wird derzeit in erster Linie aus Methan produziert. Bei diesem Prozess wird auch CO2 frei", meint Energieexperte Jim Oswald, der ebenfalls an der Studie teilgenommen hat. Wasserstoff ist umweltfreundlicher als fossile Treibstoffe, da die Abgase nur aus Wasserdampf bestehen. Für die Herstellung des Wasserstoffs sind jedoch fossile Brennstoffe erforderlich. "Heute ist Wasserstoff daher keine saubere und grüne Alternative", so Jim Oswald. Die einzige Art Energie in großen Mengen herzustellen, sehen die beiden Wissenschaftler in der Kernenergie.

In beiden Staaten, in Großbritannien wie in den USA, wird ein Drittel der gesamten fossilen Brennstoffe für den Verkehr verwendet. Großbritannien verbraucht etwa ein Zehntel der Energiemengen der USA. Die beiden Forscher gehen davon aus, dass es niemals eine "Wasserstoff-Wirtschaft" geben werde. Und von der Variante mit Energie sparsamer umzugehen halten die beiden Forscher auch wenig. Das sei einfach unwahrscheinlich, weil es extrem unpopulär sei, attestieren sie.

Die Studien der beiden Oswald-Brüder sind aber unter anderen Experten nicht unbestritten. "Diese Meinungen sind extrem pessimistisch", so Paul Ekins, Experte für Energiewirtschaft am Policy Institute of London. Die Wasserstoff-Technologie sei kein kurzfristiges Energieprojekt. Es müsse noch fundamentale Änderungen für einen Durchbruch geben, meint Ekins. Es gibt zahlreiche Untersuchungen wie man Wasserstoff sauber herstellen kann, dazu zähle etwa die Möglichkeit CO2 in den Untergrund zu pumpen und daraus Wasserstoff zu produzieren. Diese Variante sei noch nicht versucht und getestet worden.
 


 

Alfa Romeo setzt auf AutoScout24
Exklusive Brand Days zum Verkaufstart des neuen Alfa GT

 

Alfa Romeo wird die Deutschland-Einführung des neuen Alfa GT durch umfangreiche Online-Marketingmaßnahmen bei http://www.autoscout24.de unterstützen. Der italienische Automobilhersteller und Deutschlands reichweitenstärkster* Internet-Automarktplatz vereinbarten den Aufbau einer Alfa Romeo-AutoWelt, die Ausgabe eines AutoScout24-Sondernewsletters sowie die Durchführung von Alfa Romeo-Brand Days auf der Homepage des Internet-Automarktplatzes.

So finden die Besucher bei AutoScout24 bereits seit dem 10. Februar in der Alfa Romeo-AutoWelt umfangreiche Informationen und Neuigkeiten zu allen Modellen sowie deren Preise und die Händler-Adressen der italienischen Avantgardemarke. Am 2. März erhalten dann die über 500.000 Abonnenten des AutoScout24-Newsletter in einer Sonderausgabe alle Informationen über den vollwertigen Fünfsitzer, der Sportlichkeit mit den Komforteigenschaften einer Limousine vereinigt.

"Wir freuen uns, unseren Nutzern mit dem neuen Coupé von Alfa Romeo erstmalig eine Modell-Einführung auf dem deutschen Markt derart umfangreich präsentieren zu können", erklärt Markus Hinz, Geschäftsführer AutoScout24 Deutschland GmbH. "Obendrein haben wir mit dem Mythos "Alfa Romeo" einen weiteren langfristigen Partner für unsere AutoWelten gewonnen." Nach Toyota, Renault und Nissan präsentiert sich Alfa Romeo als vierter Hersteller mit einer eigenen AutoWelt auf der europäischen Online-Börse.

"Für uns ist die Einführung des neuentwickelten Alfa GT das Highlight in diesem Jahr", erläutert Dino Damiano, Marketingleiter von Alfa Romeo, "und durch die redaktionelle Integration und die umfassende Berichterstattung im Rahmen der Brand Days bei AutoScout24 erreichen wir unsere Zielgruppe nahezu ohne Streuverluste."
* AGIREV Online Reichweiten Monitor 2003/II

Über AutoScout24
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ARBÖ: Urlauberreiseverkehr erreicht Höhepunkt mit insgesamt rund 180 Kilometer Stau

Der Reiseverkehr erreichte Samstag Mittag seinen Höhepunkt, berichtet der ARBÖ. Neben dem Urlauberschichtwechsel sorgten die Tagesschifahrer und die Zuschauer der Herren-Ski-Abfahrt in Sankt Anton für Staus auf den Transitrouten in Vorarlberg, Tirol, Salzburg, der Steiermark und im benachbarten Bayern.

  In Vorarlberg brauchten Autofahrer vor allem auf der A14, Rheintalautobahn, viel Geduld. Vor dem Pfändertunnel in Bregenz kam es zu kilometerlangen Staus in beide Richtungen. In Richtung Arlberg reichte der Stau bis Lindau zurück. Schifahrer, die in die Schigebiete ins Montafon unterwegs waren, steckten vor  der Ausfahrt Bludenz/Montafon in einem rund 8 Kilometer langen Stau fest. Auch auf der B188, Silvretta Bundesstraße, gab es zwischen der Autobahnausfahrt und Sankt Gallenkirchen zum Teil nur mehr ein Weiterkommen im Schritttempo. Neben den Urlaubern sorgte die Anreise zum Ski-Rennen nach Sankt Anton auf der S16, Arlbergschnellstraße, für erhebliche Verkehrsprobleme. Vor dem Dalaasertunnel wurde der Verkehr gegen 11:30 Uhr nur mehr blockweise abgefertigt.

  Auf  Tiroler Seite kam es auf der A12, Inntalautobahn und der S16, Arlbergschnellstraße zwischen Landeck und Pians auf einer Strecke von rund 10 Kilometer zu Blockabfertigung und Staus vor den Tunnelportalen des Landecker-, Pianner-, des Perjenn- und des Quadratschertunnels. Auch auf der B179, Fernpaß Bundesstrasse, brauchten die Autofahrer vor allem in Richtung Deutschland in kilometerlangen Blechkolonnen viel Geduld. Vor dem Grenztunnel Vils/Füssen wurde der  Verkehr ab 10 Uhr nur mehr blockweise abgefertigt. Rund 25 Kilometer zähen Verkehr mit Verkehrstillstand in beiden Richtungen  gab es nach Informationen des ARBÖ auf der B169, zwischen der Autobahnauffahrt Wiesing und Zell/Ziller. Der Schwerpunkt der Staus in Tirol war am Vormittag allerdings die Anreise zu den Skigebieten im Tiroler Oberland. Auf der A12, Inntalautobahn, kam es vor der Ausfahrt Kufstein zu kilometerlangen Stau, der bis auf die A93, Verbindung Kufstein-Rosenheim, zurückreichte. In weiterer Folge gab es auch auf der B173, Eiberg Bundesstraße, zwischen Kufstein und Söll längere Verzögerungen. "Insgesamt kam es auf einer Strecke von rund 50 Kilometern zwischen Rosenheim und Söll sehr zähes Verkehrsaufkommen", so Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst.

  In Salzburg standen die A10, Tauerntautobahn und die B311, Pinzgauer Bundesstraße, im Mittelpunkt der Staureports. Durch die Heimreise der deutschen Gäste kam es auf der A10, Tauernautobahn, zwischen Hallein und der ehemaligen Grenzstelle Walserberg zu stockenden Verkehrsaufkommen. Auf der B311, Pinzgauer Bundesstraße, kam es in Richtung Tauernautobahn, zwischen Lend und Bischofshofen zu einer rund 28 Kilometer langen durchgehenden Blechkolonne. Mit rund 20 Kilometer Stau mussten Autofahrer, die über das kleine deutsche Eck reisen wollten, gegen Mittag rechnen. Sowohl zwischen Maishofen und Saalfelden auf der B311, Pinzgauer Bundesstraße, als auch zw. Lofer und Unken auf der B178, Loferer Bundesstraße, gab es nur mehr ein Weiterkommen im Schritttempo. Ein ähnliches Bild bot sich den Autofahrer in diesem Bereich auch in Richtung Sankt Johann in Tirol.

  In der Steiermark wurde die B320, Ennstal Bundesstraße, ihrem Ruf als Staustrecke an Reisesamstagen gerecht. Zwischen Trautenfels und Liezen kam es auf einer Strecke von 15 Kilometer gegen Mittag in beiden Richtungen.  immer wieder zu Staus und längeren Verzögerungen in beiden Richtungen. "In Ostösterreich blieben entgegen aller Befürchtungen die Staus auf der B306, Semmering Bundesstraße, im Bereich zw. Maria Schutz und der Passhöhe heute Vormittag aus", so Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst.

  Die längsten Staus wurden wie sooft aus dem benachbarten Bayern gemeldet. Auf der A93, Verbindung Kufstein-Rosenheim, kam es im gesamten Verlauf von rund 30 Kilometern in beiden Richtungen zu Verkehrsstillstand. Ebenfalls rund 30 Kilometer Stau  in beiden Richtungen gab es nach Informationen des ARBÖ auf der A8., Verbindung München-Salzburg, zwischen der Ausfahrt Irschenberg und der Raststation Holzkirchen.

  "Alles in allem hat der Reisesamstag seinem Namen alle Ehre gemacht. Lediglich die Staus rund um den Semmering sind weitgehend ausgeblieben. Dafür gab es im Gegensatz zu den vorherigen Wochenenden ein erhebliche Zunahme der Staulängen auf der A10, Tauernautobahn.", fasst Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst zusammen.
 


 

ARBÖ: Ferienwechsel ist auf der Straße spürbar

Wie der ARBÖ-Informationsdienst berichtet, kam es heute bereits in den frühen Morgenstunden zu Verzögerungen im Westen Österreichs. Vor 8 Uhr kam es zu zähem Verkehr und abschnittsweise Stau auf der B179, Fernpass Bundesstraße in beiden Richtungen zwischen dem Fernpass und Reutte. Auch auf der B169, Zillertal Bundesstraße wurde der Verkehr zwischen dem Brenner und A12, Inntalautobahn stockte immer wieder der Reiseverkehr. Grund dafür ist der Ferienwechsel innerhalb Österreichs und in Deutschland. Auf den deutschen Autobahnen nach Salzburg, Vorarlberg und Tirol waren bereits zehntausende Fahrzeuge unterwegs, um zu den Skigebieten zu gelangen. Nadelöhre für An- und Abreisenden waren der Pfändertunnel auf der A14, Rheintalautobahn in Bregenz und der Grenztunnel Vils - Füssen auf der Fernpassstrecke. Dort ging man bereits sehr früh zu Blockabfertigung über.

"Kein normaler Winterreisetag", schildert Stefan Sauer, vom ARBÖ- Informationsdienst. Durch das schöne und warme Wetter werden zusätzlich noch tausende Wochenendskifahrer sowohl aus Österreich als auch aus Bayern erwartet.

Erschwerend kam für zahlreiche Autofahrer der starke Wind im Salzburger Seengebiet dazu. "Brücken und Waldenden sind Gefahrenzonen!" warnt Reiseexperte Sauer. Sein Tipp bei starkem Wind ist einfach. Fuß weg vom Gas und vor allem Konzentration beim Gegenlenken. Er spielt damit auf das verreißen des Fahrzeuges an.

Informationen zum aktuellen Verkehrsaufkommen, sowie Straßenzuständen erhalten Sie beim ARBÖ-Informationsdienst unter der Wiener Telefonnummer 89 12 17, im Internet unter www.verkehrsline.at oder im ORF-Teletext auf der Seite 431.


 

Kurzparkzonen in Wien vorübergehend aufgehoben

Wegen des starken Schneefalls werden vorübergehend alle Kurzparkzonen in Wien ab sofort bis morgen, Samstag, 11.1.2003, Mitternacht, aufgehoben. Rechtsgrundlage ist § 43, Abs. 1 der Straßenverkehrsordnung 1960.

Die vorübergehende Aufhebung der Kurzparkzonen erfolgt nach Angaben der Winterdienstleitung der MA 48 zum Schutz der Straßenbenützer, zur Gewährleistung der notwendigen Verkehrsabwicklung und zur Ermöglichung der Schneeräumung.


 

ARBÖ: Praktische Tipps für Winterwetter

Das Auto gründlich vom Schnee reinigen und sich nicht nur auf ein kleines Guckloch in der Windschutzscheibe zu begnügen., rät der ARBÖ. "Zeitmangel, etwa weil die Kinder in die Schule gebracht werden müssen, sollte kein Kriterium sein ohne ausreichende Sicht zu starten, stellt der Chef des ARBÖ-Informationsdienstes Wilhelm Patzold fest. Wenn durch unzureichend gereinigte Scheiben ein Unfall passiert, kann dem Fahrer eine Mitschuld angelastet werden.

Spätestens jetzt sollten die Winterreifen montiert sein. Dazu gibt's zwar keine rechtliche Verpflichtung, aber bei Minustemperaturen greifen diese speziellen Pneus entscheidend besser. Beim Eiskratzen gilt die Regel: Den Eiskratzer schräg halten und nicht senkrecht. Um die bei Niedrigtemperaturen ohnehin geforderte Batterie nicht weiter zu strapazieren sollten beim Start alle unnötigen Stromverbraucher ausgeschaltet bleiben, etwa das Radio oder auch die Heckscheibenheizung, die viel Strom frisst. Achtung bei privater Starthilfe falls die Batterie nicht mehr kann. Gerade bei modernen Autos können durch defekte Batterien andere Steuerungsgeräte (für Airbag, ABS, Alarmgeräte) beschädigt werden, so der ARBÖ.
 


 

Mindestens 100.000 alkoholkranke Lenker sind täglich alkoholisiert mit dem Auto unterwegs!

Vorsichtig geschätzt haben gut eine halbe Million Österreicher große Schwierigkeiten damit, ohne Alkohol leben zu können, etwa 50% davon sind schwer alkoholkrank, darunter leider immer mehr Jugendliche. Der gesellschaftliche Druck zum Alkoholkonsum beginnt heute schon bei den 12- bis 14-Jährigen. Bis zum Führerscheinerwerb gehören Bier, Wein und "coole" härtere Drinks und Alkohol-Mischgetränke zum selbstverständlichen Tagesablauf und viele wollen oder können auch gar nicht mehr darauf verzichten.

Nun wäre es aber sehr naiv zu glauben, dass alle Alkoholkranken auf das Autofahren verzichten. Leider müssen wir auch davon ausgehen, dass viele Berufsfahrer, darunter auch Bus- und LKW-Lenker, alkoholabhängig sind. Alkoholismus zieht sich bekanntlich durch alle Gesellschafts- und Berufsschichten. Auch ist es geradezu typisch, dass Alkoholkranke ihre Sucht vor Freunden und Arbeitskollegen verheimlichen wollen, bzw. müssen, weil sie befürchten, ihren Arbeitsplatz zu verlieren oder weil das Eingeständnis einfach peinlich wäre. Der plötzliche Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel könnte verdächtig erscheinen und so fahren halt die meisten mit dem Auto - man kennt schließlich die Strecken, wo nicht viel kontrolliert wird.

"Wir müssen davon ausgehen, dass in Österreich zusätzlich zu den Gelegenheitstrinkern täglich zumindest 100.000 alkoholkranke Lenker den Straßenverkehr unsicher machen. Diese Tatsache darf nicht länger als Tabu behandelt werden", so der Motiv- und Mobilitätsforscher Mag. Michael Praschl. "Alkoholismus muss als Krankheit akzeptiert werden, für die man sich nicht zu schämen braucht und für die es wirksame Hilfe gibt - schließlich handelt es sich dabei um eine der häufigsten schweren Erkrankungen in Österreich. Gleichzeitig muss alkoholisiertes Fahren gesellschaftlich inakzeptabel werden. Dazu beginnen wir am besten im eigenen Umfeld, indem wir konsequent "beduselte" potentielle Fahrzeuglenker darauf hinweisen, dass wir alkoholisiertes Fahren als widerwärtig empfinden und mit solchen Lenkern niemals mitfahren. Wenn beispielsweise Mädchen und Frauen das Mitfahren mit Alkolenkern konsequent verweigern, würde "angeheitertes Fahren" bald aus dem Repertoire des männlichen Imponierverhaltens verschwinden!"
 


 

ÖAMTC fordert statt Bußgeld intelligentere Strafmaßnahmen

Utl.: Unter dem Motto "Schön wär's, wenn ... " präsentiert der Club Lösungsansätze zu aufgezeigten Missständen

Wien (ÖAMTC-Presse) - Schön wär's, wenn in Zukunft intelligentere Sanktionen als Geldbußen bei Gericht Einzug hielten. "Trotz Einführung der Diversion im Jahr 2000 wird nach Verkehrsunfällen mit Personenschaden fast immer nur eine Geldbuße verhängt. Es bestehen aber auch andere, kreativere Möglichkeiten, um den Unfalllenker zu 'bessern' ", erklärt ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer.

Gesetzlich vorgesehen sind der außergerichtliche Tatausgleich, soziale Dienste und Probezeiten, die auch mit auferlegten Pflichten verbunden werden können. Eine solche Pflicht wäre z.B. ein Fahrsicherheitstraining, das ein Unfallverursacher innerhalb der vom Staatsanwalt festgesetzten Probezeit absolvieren muss. Ein solches Training trägt wesentlich zur Besserung des Unfalllenkers bei, weil er lernt, mit gefährlichen Situationen richtig umzugehen. Damit wird der Zweck der strafrechtlichen Sanktion, nämlich in Zukunft vergleichbare Unfälle zu vermeiden, viel besser erreicht als durch die Zahlung eines Geldbetrages.

"Daher verlangt der ÖAMTC eine Umkehrung der gängigen Praxis:
Bußgeldzahlungen sollen nur dann verhängt werden, wenn alle anderen Diversionsmaßnahmen keinen Erfolg versprechen", erklärt der Clubjurist.
 


 

Schnelle Musik im Auto verdoppelt Unfallrisiko
Dröhnende Beats verlocken bei Fahrsimulationstests zu gewagten Manövern
 

Nicht nur Geschwindigkeit, sondern auch schnelle Musik im Auto kann tödlich sein. Tests israelischer Forscher an Fahrsimulatoren haben gezeigt, dass schnelle Musik das Unfallrisiko verdoppelt. Bisher haben Studien nur eine Verbindung zwischen lauter Musik und einem gefährlichen Fahrverhalten festgestellt, berichtet New Scientist in der aktuellen Online-Ausgabe http://www.newscientist.com/news/news.jsp?id=ns99992032 .
 

Forscher um Warren Brodsky von der Ben-Gurion-Universität in Beer-Sheva http://www.bgu.ac.il/index.php ließ 28 Studenten virtuell Runden durch die Straßen Chicagos drehen. Die Runden wurden gezogen, während eine Gruppe Musik hörte, die andere Kontrollgruppe ohne musikalische Untermalung fuhr. Die Musikstile reichten von langsamen Balladen George Bensons bis hin zu dröhnender Klubmusik. Das Tempo lag zwischen 60 Beats pro Minute und minütlichen 120 Beats und mehr. Die Musik würde darüber hinaus sehr laut gespielt, um den Effekt zu maximieren. Beide Gruppen hatten eine durchschnittliche Fahrpraxis von sieben Jahren.
 

Mit zunehmendem Musiktempo fuhren die Studenten riskanter. Unter schnellen Beats, so die Forscher, übersahen sie rote Ampeln und verursachten mehr Unfälle. Die Unfälle verdoppelten sich bei schnellen Musikstücken gegenüber langsamen Balladen, erklärte Brodsky. Gleichzeitig betont der Forscher aber auch, dass das Verhalten an einem Simulator nicht eins zu eins auf Straßen übertragen werden könne. "Aber es sollte Ernst genommen werden". Denn ein Monitoring der Herzfrequenz der Lenker zeigte, das diese weniger schwankte, wenn Musik, welcher Art auch immer, gehört wurde, im Vergleich zu einer Fahrsituation ohne Musik. Diese geringen Schwankungen der Herzfrequenz zeigen, dass Musik die Aufmerksamkeit der Fahrer schmälert, vermutet Brodsky. Autofahrern rät Brodsky, sich des Einflusses des Musiktempos auf das Fahrverhalten bewusst zu werden. Er empfiehlt langsame Musikstücke und das Leiserstellen der Lautsprecher.
 


 

Handy-Talk im Auto gefährlicher als Trunkenheit am Steuer
Reaktionszeit bei Mobiltelefonierern um Drittelsekunde länger als bei alkoholisierten Lenkern
 

Handy-Gespräche während der Autofahrt sind gefährlicher als Trunkenheit am Steuer. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des britischen Transport Research Laboratory (TRL). Tests am Fahrsimulator zeigten, dass die Reaktionszeit bei gleichzeitiger Handy-Nutzung durchschnittlich um 30 Prozent gegenüber Alkohol konsumierenden Fahrern sank. Handy-Lenker haben Probleme eine konstante Geschwindigkeit und einen ordnungsgemäßen Abstand zum Vordermann zu halten. Die Studie wurde vom Direkt-Anbieter von Kfz-Versicherungen Direct Line http://www.directlinegroup.com in Auftrag gegeben.
 

Im Durchschnitt war die Reaktionszeit bei Handy-Usern eine halbe Sekunde länger als bei der Vergleichsgruppe, gegenüber betrunkenen Fahrern um eine Drittelsekunde. Bei einer Geschwindigkeit von 113 km/h bedeutet das eine zusätzliche Fahrstrecke von 14 Metern, bevor der Lenker auf ein Hindernis auf der Fahrbahn reagiert. Neben Handy-Nutzern übersahen auch Autolenker mit einer Freisprechanlage durchschnittlich mehr Warnschilder als betrunkene Fahrer.
 

"Die Studienteilnehmer fanden es einfacher betrunken als mit einem Handy in der Hand zu fahren", erklärte Dominic Burch, Sicherheitsmanager bei Direct Line. Dies treffe auch auf jene Fahrer zu, die eine Freisprechanlage besitzen. Eine jüngst durchgeführte Befragung des TRL habe gezeigt, dass vier von zehn Autolenkern in Großbritannien mobil telefonieren. Dies entspricht umgerechnet zehn Millionen britischen Autofahrern. "Die meisten wissen zwar, dass Handy-Gespräche während der Fahrt beirren, der Gefahr sind sich aber die wenigsten bewusst", so Burch. Direct Line fordert ein Handy-Verbot im Auto, wie es derzeit in Großbritannien noch nicht existiert.
 

Die Simulationstests wurden von Frauen und Männern im Alter zwischen 21 und 45 Jahren durchgeführt. Vor der virtuellen Fahrt musste die "Trink-Gruppe" Alkohol gemäß ihres Alters und ihrer Körpermasse konsumieren. Das legale Alkohollimit Großbritanniens von 80 mg/ 100 ml Alkohol im Blut musste überschritten werden. Während der Fahrt beantworteten die Fahrer Fragen via Mobiltelefon. Die Studie ist als pdf-File unter http://info.directline.com/xxx/news.nsf/IICHeadline/current?opendocument&category=current+headline downloadbar.
 


 

Detektor demaskiert alkoholisierte Lenker
Entwickler im Gespräch mit General Motors
 

Ingenieure der Texas Christian University haben einen Detektor entwickelt, der den alkoholischen Atem von Fahrzeuglenkern erkennt und darüber hinaus auch die Polizei ruft. Der Detektor basiert auf einer kleinen Brennstoffzelle, die mit Ethyl-Alkohol angetrieben wird. Bereits kommende Woche wollen die Entwickler Gespräche mit General Motors führen. Der Automobilkonzern soll seine Fahrzeuge mit dem Gerät auszustatten, berichtet New Scientist http://www.newscientist.com .
 

"Eine Pumpe zieht die Luft aus dem Fahrzeuginneren in den Detektor, wo ein Platin-Katalysator den Alkohol in Essigsäure umwandelt. In der Folge entsteht eine Spannung proportional der Konzentration von Alkohol in der Luft", erklärt der Projektleiter vom Department of Engineering Edward Kolesar (Bild). Ein Chip analysiert die Daten. Sind die Werte zu hoch, springt eine drahtlose Funkanlage an und ruft die Polizei. Das Signal kann von einer Entfernung von rund einem Kilometer empfangen werden.
 

Der Detektor ist auf dem Lenkrad oder der Sonnenblende über dem Lenker montierbar. Es reicht eine Entfernung von 50 cm vom Mund des Fahrers, um den Alkoholgehalt in der Atemluft nachzuweisen. Der Abstand soll auch falschen Alarm verhindern, wenn z.B. der Fahrer lediglich betrunkene Insassen befördert. Mit dem tatsächlichen Einsatz des Geräts rechnet Kolesar in fünf Jahren, "gesetzt den Fall Autoproduzenten, Polizei und Versicherungen spielen mit", so der Entwickler.
 

Das System ist schwer zu täuschen, meint Kolesar. "Tests haben ergeben, dass Parfüms oder Abgase den Sensor nicht beirren. Er reagiere spezifisch auf Ethanol. Zigarettenrauch können aber den Katalysator umhüllen, daher sollte der Detektor jährlich inspiziert werden. Die Produktionskosten schätzt Kolesar auf 100 Dollar. Bei Massenproduktion der Bestandteile rechnet der Ingenieur mit einem Preis, billig genug, um den Detektor in jedem Auto zu installieren. "Die Automobilindustrie hat bereits definitiv Interesse gemeldet", behauptet Kolesar.
 


 

"Autopreise, Autoreparaturen - keine falschen Hoffnungen wecken!"

In einer von Komm.-Rat Josef Schirak, Obmann-Stv. des Bundesgremiums des Fahrzeughandels, initiierten Diskussion wurde kürzlich im Rahmen eines Symposiums mit Dr. Christoph Konrad, Berichterstatter des Europäischen Parlamentes, das Thema "GVO Neu:
Beschert uns Brüssel billigere Autos und Reparaturen?" erörtert. Wie berichtet, will die EU-Kommission mit einer Neuregelung der so genannten Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) den Autohandel in der EU liberalisieren.

Konrad unterstützt die Bemühungen der Kommission, durch mehr Freiheiten der Händler den Wettbewerb zu fördern. So soll z.B. der Händler in Zukunft die Möglichkeit haben, auch gegen den Willen des Herstellers mehrere Marken zu vertreiben. Die Kfz-Betriebe sollen auch nach Vertragskündigung als "offizielle Markenwerkstätte" tätig sein können, sofern sie die qualitativen Kriterien erfüllen. Den Werkstätten soll der Zugang und die Verwendung von Ersatzteilen des Teileherstellers erleichtert werden. Bezüglich des Wegfalls der quantitativen Selektion durch die sogenannte "Standortklausel" (jeder Händler soll EU-weit einen weiteren Standort errichten können) wäre eine längere Übergangsfrist anzustreben.

Jürgen Creutzig, Präsident der CECRA (Europäischer Verband des KFZ-Gewerbes), warnte vor einem Strukturbruch, der durch eine falsch verstandene Liberalisierung eintreten würde und die Existenz der ca. 108.000 Markenhändler EU-weit gefährdet: "Die nackte Existenzangst geht in Europa bei Unternehmen und Mitarbeitern um!"

Der Abgeordnete Franz Riepl, Zentralsekretär der Gewerkschaft Metall-Textil, unterstrich die gemeinsamen Interessen von Fahrzeugwirtschaft und Gewerkschaft. Die ca. 75.000 in den österreichischen Kfz-Betrieben beschäftigten Arbeitnehmer hätten großes Interesse daran, auch übermorgen noch ihre hochqualifizierte Tätigkeiten ausüben zu können.

Dorothea Herzele, Bundesarbeiterkammer, beklagte die immer noch bestehenden Preisunterschiede in der EU und erhofft sich von einer zukünftigen Vertriebsregelung eine bessere Information und Auswahl der Konsumenten bei Kauf und Reparatur. Auch aus Sicht der Bundesarbeitskammer sei für die "Standortklausel" eine längere Übergangsfrist einzufordern.

Hugo Haupfleisch, Chefjurist des ÖAMTC, begrüßte die im GVO-Entwurf enthaltene Möglichkeit, dass die freien Werkstätten vom Hersteller umfassende technische Informationen sowie Hard- und Software für die Reparatur von Fahrzeugen erhalten. "Dadurch wird der Wettbewerb unter den Werkstätten zugunsten der Autofahrer gefördert."

ARBÖ-Präsident Herbert Schachter äußerte sich skeptisch darüber, dass Neuerungen bei den Rahmenbedingungen Vorteile für die Autofahrer bringen würden.

Alle Referenten bekräftigten die Bedeutung der kleinen und mittleren Unternehmen für einen funktionierenden, dem Konsumenten zugute kommenden Wettbewerb. Die Konzentration im Fahrzeughandel sei nicht aufzuhalten, der gegenwärtige Strukturwandel dürfe jedoch nicht zu einem Strukturbruch mit negativen Auswirkungen für Unternehmer, Arbeitnehmer, Konsumenten und die gesamte europäische Volkswirtschaft führen.

Mittel- und langfristig stehe zu befürchten, dass die von der Kommission angestrebte Liberalisierung zu einer Konzentration führt, die höhere Autopreise und einen geringeren Kundendienst zur Folge hat. Großbritannien sei ja ein gutes Beispiel dafür.

Komm-Rat. Heinz Havelka, Bundesgremium des Fahrzeughandels, betonte:
"Wer glaubt, dass sich bei einer Preisharmonisierung die Preise einiger Modelle an die relativ niedrigeren Nettopreise der Hochsteuerländer angleichen werden, wird sich noch wundern. Mit Sicherheit läuft die Preisanpassung andersrum! BMW, Mercedes, Opel, Porsche und VW haben soeben angekündigt, ihre Preise europaweit zu harmonisieren. Man darf ja gespannt sein, wie die Preise dann in Ländern wie Dänemark (218 % Steuern), Griechenland (94 % Steuern) und Finnland (93 % Steuern) ausschauen werden."

230 Teilnehmer aus allen Bereichen (Händlerfamilien, Importeurs- und Herstellervertreter, Vertreter aus Medien, Ministerien und Banken) verfolgten mit Interesse die Diskussion und drückten mit zahlreichen Wortmeldungen ihre Besorgnis über die Zukunft des Kfz-Vertriebs aus.

 


 

Flachleiter und flexible Leiterplatten statt Kabelsalat im Auto
I & T entwickelt Flachleitertechnologien für Automobilelektronik
 

Das Burgenländische Unternehmen I & T Innovation & Technology AG hat sich dem enorm gestiegenen Elektronikeinsatz im Auto angenommen und gewichts- bzw. raumsparende Flachleiter (Flat Flexible Cable oder FFC) sowie flexible Leiterplatten (Flexible Printed Circuit oder FPC) für die Automobilelektronik entwickelt. Im Gewerbezentrum Ost in Siegendorf wurden bereits die ersten Produktionsstraßen errichtet. Im Juni 2001 hat I & T mit dem Münchener Engineering-Dienstleister IMV AUTOMOTIVE einen Kooperationsvertag zur Entwicklung, Markterschließung und zum Vertrieb von Flachleitertechnologien geschlossen. I & T geht als burgenländischer Beitrag für den Innovationsstaatspreis 2001 http://www.innovation.co.at/deutsch/_fset/staat.html ins Rennen.
 

Unter FFC versteht man einen mit Kunststoff umgebenen Leiter. Im Vergleich zum herkömmlichen Kabel zeichnen sich Leiterbahnfolien durch hohe Raum- und Gewichtsreduktion aus. Kostenvorteile ergeben sich durch die Verringerung des Montageaufwands, den niedrigen Rohstoffbedarf und die 100-prozentige Recyclebarkeit. Die stromführenden Leiter selbst können in der kraftfahrzeuginternen Kommunikation eingesetzt werde. Sie ermöglichen Übertragungsgeschwindigkeiten von mehr als 250 kb pro Sekunde und sind busfähig. FPC stellen eine Weiterentwicklung der Leiterplatten dar. FPCs werden hohen mechanischen Anforderungen gerecht und können Raumvorgaben von Karosserie, Bordnetz oder anderen Anwendungen leichter angepasst werden als "normale" Leiterplatten. Sowohl FCP als auch FFC kommen bereits im PC- und Elektronikbereich zur Anwendung. In den nächsten zehn Jahren sollen sie einen Großteil der herkömmlichen Kabel und Platinen im PKW ersetzen. Bisher haben hohe Produktionskosten und geringe Belastbarkeit den Einsatz im Automobilbereich ausgeschlossen.
 

I & T plant bis zum Jahr 2005 insgesamt 9,8 Mio. Euro (135 Mio. Schilling) in den weiteren Ausbau der Produktion zu investieren. Der Personalstand soll von derzeit 46 auf 90 Mitarbeiter an den Standorten Eisenstadt, Siegendorf und Ditzingen (Deutschland) aufgestockt werden. Voraussichtlich 2005 will die Gesellschaft an der Börse notieren, der Börsenplatz steht noch nicht fest. 2002 rechnet I & T mit einem Umsatz von rund 7 Mio. Euro, mit einer Steigerung auf 8,5 Mio. Euro. im Jahr 2003 und 21 Mio. Euro 2004.
 


 

www.autoinserate.at - Gratis-Serviceleistung für den Autohandel und für Private

 www.autoinserate.at öffnet die seit dem Jahr 2000 bestehende Fahrzeugbörse nun auch für den Fahrzeughandel - gratis.
 

Die Firma Resultatio Consulting GmbH als Wirtschaftsdienstleister mit Schwerpunkt im Fahrzeughandel stellt nun die Fahrzeugbörse http://www.autoinserate.at auch für Fahrzeughändler gratis zur Verfügung. Händler haben somit die Möglichkeit bis zu 200 Fahrzeuge mit Bild zu inserieren. Daneben besteht die Möglichkeit, ebenfalls unentgeltlich, jedes Inserat mit der Homepage des Händlers zu verlinken oder den Fahrzeugbestand des Händlers anzeigen zu lassen. Suchinserate informieren den Händler über nachgefragte Fahrzeuge die von Interessenten gesucht werden.
 

"Im Fahrzeughandel darf von Händlern nichts unversucht bleiben und http://www.autoinserate.at bietet nun jedem Händler die Möglichkeit verstärkt im Internet präsent zu sein - und sei es nur mit seiner Anschrift und Link zu seiner Homepage. Auch Stehzeiten von Verkäufern und Bürokräften können sinnvoll mit der Pflege der Fahrzeugdaten genutzt werden" sagt Mag. Reinhard Kager, Geschäftsführer von Resultatio Consulting GmbH. "Zusätzlich betreuen wir unsere Newsletter Abonnenten mit Informationen rund um den Bereich Steuerrecht und Betriebswirtschaft. Die Dienstleistungen die wir dem Fahrzeughandel und -werkstätten bieten reichen von der einfachen Buchhaltung und Lohnverrechnung bis hin zur Bilanz und Budgetierung mit laufenden Controllingmaßnahmen. In den letzten Jahren wurden verstärkt auch unsere Leistungen im Bereich der Sanierung in Anspruch genommen. Stehen doch rund 40% der Betriebe mit dem Rücken zur Wand."
 


 

Autokäufer suchen im Web vor allem Infos
Online-Kauf fällt Usern nach wie vor schwer
 

 Autokäufer nutzen das Internet vor allem als Informationsmedium. Wie die Unternehmensberatung Cap Gemini Ernst & Young http://www.cgey.com mit der Studie "Cars Online 2001" herausfand, ist der Anteil der User in Europa, Japan und den USA, die sich vor dem Kauf eines Wagens im Netz informieren, seit dem vergangenen Jahr von 27 auf 38 Prozent gestiegen. Gleichzeitig fällt den Autofahrern der Kauf per Mausklick nach wie vor sehr schwer.
 

In Deutschland sind in den vergangenen zwölf Monaten nur 50.000 Autos über die virtuelle Ladentheke gegangen. Lediglich 1,6 Prozent der Web-User konnten sich für den Kauf per Mausklick entscheiden. Im Vergleich zum Vorjahr mit 0,7 Prozent ist das allerdings mehr als eine Verdoppelung. In den USA sind die Autokäufer offenbar besser mit dem Internet vertraut. Bereits drei Prozent von ihnen erwerben ihr Auto online. Als Grund geben 74 Prozent der Nutzer die räumliche Distanz zum Internet-Autohändler an.
 

Die Chancen und Risiken des Internets werden von Herstellern und Händlern sehr unterschiedlich bewertet. Während Autohändler mit 63 Prozent im Netz mehrheitlich eine Gefahr sehen, fühlen sich unter den Herstellern nur 21 Prozent vom Internet bedroht.
 

Für die Studie "Cars Online 2001" hat die Unternehmensberatung zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Gartner Group http://www.gartner.com 8.000 Verbraucher, 800 Autohändler und führende Hersteller in zehn Ländern befragt, darunter in den USA, in Deutschland, Großbritannien und Japan.

 

 

 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 18:47:39
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