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Kunst als Geschenk - in der Amerlingstraße 17
Guter Geschmack ist käuflich - in der Galerie Marie-Christin Marschalek

 

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Jedes Jahr wieder zu spät dran? Dabei wollte man doch heuer mit Zeit und Muße nach etwas wirklich Exklusivem suchen und damit besondere Wertschätzung und Zuneigung ausdrücken. - Dann hat einen wieder die Welle der Hektik vereinnahmt und die guten Vorsätze sind auf der Strecke geblieben.

Ein Tipp, wie es vielleicht doch noch klappt: Die Galerie Marie-Christin Marschalek hat sich gerade in der Vorweihnachtszeit auf "Kunst als Geschenk" spezialisiert. Die ausgewählten Exponate gibt es auch in Kombination mit ausführlicher Beratung. Mit Angaben zur Person des zu Beschenkenden, zum Interieur des Umfelds - ob für das Büro oder den Wohnbereich - mit Anknüpfungspunkten wie literarisch-geistiger Auseinandersetzung, bevorzugten Trends oder sonstigen Vorlieben hat man die große Chance, hier mit einem wirklich passenden Geschenk viel Freude zum Fest zu machen.

Vor allem hinsichtlich künstlerischer Qualität kann man sich bei der Auswahl auf Marie-Christin Marschalek verlassen. Mit sicherem Auge selektiert die Fotokünstlerin und leidenschaftliche Regisseurin künstlerischer Events jene Werke, die bei ihr ausgestellt werden. Die Beschenkten, vor allem, wenn sie selbst Sinn für Aussagekraft und Stil haben, werden es zu schätzen wissen und sich über den guten Geschmack und den Bezug zur eigenen Person freuen.

Malerei, Druckgraphik, Skulpturen, Keramik, Glaskunst, Fotografie oder Bücher stehen in durchaus erschwinglichen Preislagen zur Auswahl. - Bemalte Leinwände (ab 300 Euro) werden auch noch gerne zum Fest rechtzeitig montiert und geliefert; ein weiterer Punkt, auf die Individualität des Beschenkten einzugehen.

Übrigens: wer noch wirklich erlesenen Weihnachtsschmuck statt Dutzendware, quasi als i-Tüpfelchen zum Fest sucht, wird hier bestimmt fündig.

Noch ein Termin steht um diese Jahreszeit an: Als steuerlich günstige Maßnahme gilt es jetzt noch, die letzten Investitionen zu tätigen. Ausgewählte Kunst bringt Schwung in den Arbeitsalltag. - Ein Geschenk, das man sich selbst gerne macht und von dem man noch lange etwas hat. Kunst gibt Kraft und motiviert, hier erfreut man sich, seine Mitarbeiter, Partner oder Kunden. Auch hier kann man mit Rat und Unterstützung der Expertin rechnen und, wenn man sich nicht gleich entscheiden möchte, in Frage kommende Exponate "Probehängen". Ein Service, der nicht überall angeboten wird.

Noch ein Christmas-Shopping-Vorteil: Die Galerie Marie-Christin Marschalek befindet sich in der Amerlingstraße 17, wenige Schritte von der Einkaufsmeile Mariahilferstraße. - Jeder Weg führt in dieser Zeit quasi vorbei, man kann mit einer Adresse mehrere Anliegen verbinden.
 
 


 

Ausstellungen der Stadt- und Landesbibliothek 2003

Die Wiener Stadt- und Landesbibliothek zeigt im Lauf des Jahres 2003, teils in Kooperation mit anderen Institutionen, eine Reihe von interessanten Ausstellungen in Wien, aber auch in einigen anderen europäischen Städten. Einen besonderen Schwerpunkt bildet das Thema "plakate aus wien" mit Ausstellungen im Kommunikationszentrum "Design Austria" in Wien, sowie in Warschau und Prag. Mit einer weiteren Schau zum Thema "Ernst Krenek: Zeitgenosse des 20. Jahrhunderts" ist die Bibliothek in Brüssel zu Gast. Im Zuge der Umbau- und Erweiterungsarbeiten für die Bibliothek entsteht im Rathaus auch ein neuer Ausstellungsraum, der Ende April 2003 mit einer Schau zum Thema "Die Sammlung Strauß-Meyszner" eröffnet werden soll.

Die Ausstellungen

o Ausstellung "Zukunftsbilder"
Utopische Visionen in Literatur und Film
Zeit: 9. Jänner - 31. Jänner
Ort: Volkshochschule Simmering/Zweigstelle Leberberg
11., Rosa-Jochmann-Ring 5/2 o Ausstellung "plakate aus wien I" (gemeinsam mit Design Austria)
Zeit: 10. Jänner - 31. Jänner
Ort: Design Austria - Kommunikationszentrum, 7., Kandlgasse 16 o Ausstellung "Das war die Wiener Eisrevue" (gemeinsam mit Wien
Energie)
Zeit: 15. Jänner - 7. März
Ort: Haus Wien Energie, 6., Mariahilferstraße 63 o Ausstellung "plakate aus wien II"
Zeit: 4. März - 31. März
Ort: Plakatmuseum Warschau-Wilanow o Ausstellung "plakate aus wien III" (gemeinsam mit dem
Kunstgewerbemuseum Prag)
Zeit: 3. April bis 1. Juni
Ort: Kunstgewerbemuseum Prag o Ausstellung "Ernst Krenek: Zeitgenosse des 20. Jahrhunderts"
(gemeinsam mit dem Ernst Krenek Institut Wien und dem BmaA)
Zeit: 14. März - 13. Mai
Ort: Königlich Flämisches Konservatorium Brüssel o Ausstellung "Die Sammlung Strauß - Meyszner" (Arbeitstitel)
Zeit: voraussichtlich Ende April
Ort: (Neuer) Ausstellungsraum der Wiener Stadt- und
Landesbibliothek, Rathaus, Stiege, 6, 1. Stock o Helmut Eisendle
Zeit: Oktober
Ausstellungsraum der Bibliothek im Rathaus

Allgemeine Informationen:

o Stadt- und Landesbibliothek: http://www.wien.at/ma09/
 


 

Ausstellung "touche’" in der Galerie "Artothek"

Die Kulturabteilung der Stadt Wien und der Kunstverein Wien laden am Dienstag, 12. Februar, um 19.30 Uhr, zur Eröffnung der Ausstellung "touche’" ein. In dieser neuen Schau in der Wiener Förderungsgalerie "Artothek" in Wien 1., Schönlaterngasse 7a, sind Tuschearbeiten der jungen Künstlerin Gudrun Fürlinger zu sehen. Einführende Worte spricht Tamara Schwarzmayer von der Künstlergruppe "Samstag". Die Ausstellung kann bis Donnerstag, 14. März, bei freiem Eintritt besichtigt werden. Die "Artothek" ist Montag bis Freitag zwischen 12 und 18 Uhr geöffnet. Der Mensch und die bewegten Gefühlswelten in zwischenmenschlichen Beziehungen stehen im Mittelpunkt des Schaffens von Gudrun Fürlinger. Sie fertigt ihre tiefgründigen Tuschebilder auf wechselnden Papierarten an und präsentiert in der "Artothek" auch eine Rauminstallation.****

Im Internet sind Angaben zu dieser Ausstellung unter www.alte-schmiede.at/arto.htm zu finden. Die Förderungsgalerie "Artothek" ist für Anfragen telefonisch unter der Rufnummer 512 94 76 erreichbar, Kontakt via E-Mail: artothek-galerie@alte-schmiede.at.

Gudrun Fürlinger, Jahrgang 1974, stammt aus Oberösterreich und absolvierte eine künstlerische Ausbildung an der Fachschule für Grafik und Design in Linz. In den Jahren 1995 bis 2000 widmete sich die Künstlerin dem Studium der Malerei an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Wertvolle Anregungen für ihr weiteres Tun brachte ein Studienaufenthalt in den Niederlanden. Bislang beteiligte sich das Talent an einigen Ausstellungen und Kunstprojekten in Wien, Oberösterreich und der Steiermark sowie in Rumänien.


 

Ausstellung "Wiener Kinowelt" im Stadt- und Landesarchiv

Das Wiener Stadt- und Landesarchiv zeigt vom 7. Februar bis 31. Mai die Ausstellung "Vom Lichtspieltheater zum Kino-Center" - Wiens Kinowelt gestern und heute". Fotos, Kinoprogramme, Aktenmaterial und andere Ausstellungsstücke sind zu einem kurzen Abriss der Wiener Kinogeschichte zusammengefasst, der von den ersten Spielstätten, oft noch Zeltkinos oder Panoptiken, Ende des 19. Jahrhunderts bis in die heutige Zeit mit ihren Multiplexpalästen führt. Die Schau ist im Foyer des Benützersaals des Archivs, Gasometer D, jeweils Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Donnerstag von 13 bis 18 Uhr zu sehen.****

"Kino" ist die abgekürzte Form von Kinematograph, einer veralteten Bezeichnung für ein Filmvorführgerät. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Menschen vom Sensationellen der lebenden Bilder in Bann geschlagen. Schausteller und Praterbudenbesitzer versuchten ihr Glück in diesem neuen Unterhaltungszweig. Bis Ende des Ersten Weltkrieges entstanden aus kleineren Spielstätten im Prater, aus Panoptiken und Zeltkinos zahlreiche, fix etablierte Kinostätten. Ab den 20er Jahren war das Kino zu einer Massenindustrie geworden; die Leute wurden, besonders ab der Entstehung des Tonfilms, scharenweise in die Kinosäle gelockt. Gaststätten, Kabaretts und andere Örtlichkeiten wurden für diese Zwecke adaptiert, Theatergebäude in große Filmpaläste umgewandelt. In der Zeit des Ständestaates (1934-1938) sowie während der Zeit des Nationalsozialismus wurden viele Filme verboten, eine rigorose Zensur wurde ausgeübt. Das Kino diente zu Propagandazwecken. Schon in den Jahren des Zweiten Weltkrieges und anhaltend bis in die späten 50er Jahre erlebte das Kino - wohl auch als Antwort auf ein, auf verschiedene Faktoren zurückzuführendes ansteigendes Unterhaltungsbedürfnis - eine regelrechte Blüte. Ab den 60er Jahren setzte vor allem in den Innenbezirken Wiens ein großes Kinosterben ein, nicht allein, aber doch maßgeblich bedingt durch das Aufkommen des neuen Mediums "Fernsehen". Viele Kinos mussten Banken und Lebensmittelmärkten weichen. Vor einigen Jahren wurde Wien von einem regelrechten Kinoboom erfasst, eine Entwicklung, die bis heute anhält. Kinocenter und Multiplex-Kinos, gewaltige Großraumkinos sollen das Publikum wieder in die Kinosäle locken, Kleinkinos sollen mit ambitionierten Programmen durch Kinoförderungen unterstützt werden.

Weitere Informationen:

o Stadt- und Landesarchiv: www.wien.at/ma08/
 


 

Junge Wiener Szene http://www.info.wien.at

Leopold Museum und MAK: Eintritt frei (zu bestimmen)

"Was sind Ihnen 3 Stunden Kunst wert?" fragt das Leopold
Museum im MuseumsQuartier Wien - es besitzt die größte
Schiele-Sammlung der Welt - Kunstinteressierte an allen
Freitagen im Februar zwischen 18 und 21 Uhr. Und lässt sie die
Höhe ihrer Eintrittskarte selbst bestimmen. Übrigens: Das
reguläre Ticket kostet 9 Euro.

Und noch eine Eintritts-Aktion: Das MAK - Österreichisches
Museum für angewandte Kunst öffnet ab sofort an allen
Samstagen von 10 bis 18 Uhr die Türen für Besucher zum
Nulltarif. Zumindest bis Ende des Jahres gilt dieses Angebot,
das die attraktiven Sammlungen des Hauses wie jene zum
Wiener Jugendstil gratis kennenlernen lässt.
 

          AUSSTELLUNG HELMUT KAND
                      in der Hundertwasser Fernwärme
                        Wien IX Spittelauerlände 45
                           bis 16. Dezember 2001
                          täglich von 9 - 19 Uhr
                      mit poetisch surrealen Grüßen,
                                 Helmut Kand
                             http://www.kand.at

 


 


"Aus den Jugendtagen des Wiener Walzers"

Das Wiener Stadt- und Landesarchiv zeigt vom 8. Oktober 2001 bis 30. Jänner 2002 in den neuen Archivräumlichkeiten im Gasometer D (Zugang über Gasometer A) die Kleinausstellung "Aus den Jugendtagen des Wiener Walzers - Joseph Lanner und sein Umfeld". Die im Foyer des Benützersaals präsentierte Schau ist Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Donnerstag von 13 bis 18 Uhr zu sehen. Ein Katalog (Informationsbroschüre) ist bei der "Anmeldung-Ausgabe" im Benützersaal des Archivs kostenlos erhältlich.

Für Anfragen und Auskünfte steht der Leiter des Ausstellungsreferates Dr. Helmut Kretschmer zur Verfügung. Tel. 4000/84831, Fax 4000/99/84831, Fax Ausland 431/4000-7238 E-Mail: kre@m08.magwien.gv.at

Besuchergruppen ab fünf Personen haben die Möglichkeit, über das Ausstellungsreferat Führungstermine zu vereinbaren.

 


 

Ausstellung über Wiener Zauberer Leopold Ludwig Döbler

Seinen Zeitgenossen war er ein Begriff: Leopold Ludwig Döbler (1801-1864), berühmter Zauberer und geschätzter Entertainer in Wien wie auch anderswo. Mit seinen Vorführungen füllte er in ganz Europa die Theatersäle. Begonnen hat seine Karriere im Jahr 1825 anlässlich einer Vorführung für den Fürsten Metternich in Pressburg. Im darauf folgenden Jahr gewann er das Wiener Publikum in den Redoutensälen für sich. Auftritte in Paris, London, Petersburg, Amsterdam, Stockholm oder Berlin folgten. Seine umfangreiche Reisetätigkeit machte ihn nicht nur international bekannt, sondern auch zum wohlhabenden Mann. Zu seinen Freunden zählten Persönlichkeiten, wie etwa Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich Heine oder Ferdinand Raimund. Legendär wurde Döblers Blumenstrauß-Trick, bei dem er aus einem leeren Hut kleine Blumensträußchen hervor zauberte, die in weiterer Folge an die Damen im Publikum verteilt wurden. Döblers Spruch "Hier ein Sträußchen, dort ein Sträußchen" verwandelte sich in Wien zum geflügelten Wort. Neben den klassischen Zaubertricks beschäftigte sich Leopold Ludwig Döbler auch ausführlich mit naturwissenschaftlichen und technischen Novitäten, die er dann auch in seinen Vorstellungen zum Einsatz brachte. Nebelbilder, Projektionen mit einem Spezialmikroskop und andere physikalische Effekte machten seine Vorführungen zu besonderen Ereignissen. Im Jahr 1864 verstarb Ludwig Döbler in Türnitz (NÖ).

Aus Anlass der 200jährigen Wiederkehr seines Geburtstages widmet das Museum für Unterhaltungskunst dem großen Unterhaltungskünstler eine eigene Ausstellung, die noch bis Ende April 2002 zu sehen ist. Original-Programmhefte, Ausschnitte seines Tagesbuches, insbesondere aber das nachgeschneiderte Kostüm Döblers, der bei vielen seiner Auftritten in der Verkleidung eines deutschen Studenten auftrat - schwarzer Samtmantel mit weißem Kragen - machen die Ausstellung zum lohnenswerten Tipp. Ausführliches zum Leben des Wiener Zauberers bietet auch das jüngst im Novum-Verlag erschienene Buch von Robert Kaldy-Karo "Ludwig Döbler - Genius des Biedermeier".

o Museum für Unterhaltungskunst

2., Karmelitergasse 9
Öffnungszeiten: Mittwoch 17.30 bis 19 Uhr, Samstag: 14.30 bis
17 Uhr, Sonntag 10 bis 12 Uhr. Der Eintritt ist frei. Parallel
zur Hauptausstellung wird in folgenden Bezirksmuseen (BM) auch
eine Wanderausstellung über Döblers Wirken zu sehen sein: BM
Innere Stadt (7.11.01-9.1.02), BM Josefstadt (23.1.02-3.3.02)
und BM Neubau (6.3.02-25.4.02).

 


 

Gustav Klimt Atelier: Herbstfest und Benefizlesung

Am Sonntag, den 30.9. von 13 bis 20.30 Uhr findet das Herbstfest rund um Gustav Klimts Atelier statt (Feldmühlgasse 15a). Führungen durch Atelier und Garten. Lesungen von Lore Toman, Hilde Sochor, Marianne Nentwich und Michael Harnisch u.a. Lieder von und mit Richard Weihs u.a. Eigenes Kinderprogramm mit Malen. Ausstellungen der VHS Hietzing, der "HTL - Wien 5", und des Atelier am Humboldtplatz. Eintritt frei.

Am Dienstag, den 9.10., gibt Peter Turrini eine Benefizlesung zugunsten des Ateliers ("Turrini liest Turrini"). Eintritt frei. Spenden kommen dem Klimt Atelier bzw. dem Verein Gedenkstätte Gustav Klimt zugute, der sich intensiv um die Rettung des auch als Klimt-Villa bekannten Ateliers bemüht. Lesung 20 bis 21 Uhr (Einlass 18.30, Atelier geöffnet).
 

 


 

Kunst im Foyer der Fernwärme Wien



Jakob Anton Bucher, geboren 1927 in Hopfgarten/Tirol, begann im Jahre '41 eine Lehre als Kirchen- und Dekorationsmaler in Innsbruck. Nach dieser Lehre folgte ein Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei den Professoren Sergius Pauser und Herbert Böckl und seit 1953 ist er als freischaffender Künstler tätig.

In vielen seiner Kompositionen beginnt Bucher - wie er selbst sagt - beim "Chaos". Wer Bucher auf seinen Reisen in exotische und ebenso fremde heimische Landschaften gefolgt ist, hält ein wenig verstört inne, wenn er den Weg ins Innere seines Menschenbildes weist. Fast banal dies festzustellen, aber Buchers ureigenes Darstellungsanliegen ist ausschließlich der Mensch, und zwar in Nahaufnahme, in "Durchleuchtung" seines Menschseins.

Buchers Bilder zeigen den gefährdeten Menschen. Und zwar derart gefährdet, dass es immer nur ein kleiner Schritt zu sein scheint zu seiner Verletzung oder gar zu dessen Zerstörung. Gegenstandsformen sind wie weggewischt, es fehlt jede lineare Definition, es bleibt ein beunruhigendes Flackern der Farbe, dem eigentlichen Stimmungsträger in allen Bildern Buchers.

Ausstellung im Foyer vom 12. September bis 27. Oktober 2001, täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr, bei freiem Eintritt. Fernwärme Wien GmbH., Spittelauer Lände 45
 


 


kunst wien: der Höhepunkt des Kunst-Jahres


Vom 25. bis 28. Oktober 2001 ist das MAK - Österreichisches Museum für angewandte Kunst zum 7. Mal Schauplatz der Messe für zeitgenössische Kunst, der kunst wien.

In den letzten Jahren hat sich Österreich zu einem der wichtigsten Kunstländer der Welt entwickelt. Österreichische Galerien haben mit ihrer Basisarbeit bei der Vermittlung neuer künstlerischer Tendenzen einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet.

Seit 6 Jahren ist die kunst wien ein Fixpunkt in der österreichischen Kunstszene. Damit hat sich die Messe zu einer wichtigen Präsentationsplattform der führenden heimischen Galerien entwickelt, die neue Kunstkäufer erreicht und zu einer Belebung des heimischen Kunstmarktes führt.

Der Anteil der Ankäufe von zeitgenössischer Kunst in Galerien ist im stetigen Steigen begriffen und auch auf der kunst wien kann ein Wandel der Käuferschicht für zeitgenössische Kunst festgestellt werden.

Besonders junge und erfolgreiche Führungskräfte und Freiberufler nutzen hier die Möglichkeit, beste internationale Kunst bei den renommierten österreichischen Galerien zu sehen.

Die nach strengen Qualitätskriterien getroffene Auswahl der teilnehmenden Galerien durch den Messebeirat und das elitäre Ambiente des MAK haben dazu geführt, dass die kunst wien heute einen anerkannten Platz innerhalb der großen internationalen Kunstmessen einnimmt.

Das zunehmende Interesse internationaler Sammler und Kunstexperten ist Anlass, die kunst wien in diesem Jahr zu einem Treffpunkt bedeutender Sammlerpersönlichkeiten und Museumsdirektoren auszubauen, um diesen einen umfassenden Überblick über die Qualität der heimischen Galerieangebote zu geben.

Als Hauptsponsor der kunst wien konnte- wie schon im Vorjahr- der internationale Automobilhersteller Renault gewonnen werden, der europaweit als Sponsor von Kunstinstitutionen (Guggenheim Museum in Bilbao, Art Basel) auftritt und mit der kunst wien 2001 seine Fördertätigkeit für die Gegenwartskunst fortsetzt.

Ort MAK - Österreichisches Museum für angewandte Kunst
1010 Wien, Weiskirchnerstrasse 3
Dauer 25. bis 28. Oktober 2001-08-01
Pressegespräch Mittwoch, 24. Oktober 2001, 10.30 Uhr
Vernissage Mittwoch, 24. Oktober 2001, 18.00 bis 22.00 Uhr
Öffnungszeiten täglich 11.00 bis 19.00 Uhr,
Sonntag, 28. Oktober, 11.00 bis 18.00 Uhr
Eintritt ATS 100,-/ATS 70,- (ermäßigt)


 


 

Hitliste der Wiener Sehenswürdigkeiten 2000


In der Hitparade der Wiener Sehenswürdigkeiten gab es 2000 eine Premiere: Erstmals setzte sich der Tiergarten Schönbrunn an die Spitze: Er überrundete mit 1.614.000 Besuchern das Schloss Schönbrunn, dessen Schauräume 1.585.000 Besucher verzeichneten. Während das Schloss hauptsächlich touristisches Publikum anzieht, sind es vorwiegend Wienerinnen und Wiener, die den Tiergarten besuchen, der voriges Jahr mit dem Aquaterrarienhaus eine neue, zugkräftige Attraktion eröffnete. Den dritten Platz hält das Kunsthistorische Museum, dessen Sammlungen im Hauptgebäude 730.000 Schaulustige anlockten, gefolgt vom Riesenrad mit 725.000 Fahrgästen und dem Bank Austria Kunstforum, zu dessen vorjährigen Ausstellungen 533.000 Kunstfreunde kamen.

In der Österreichischen Galerie Belvedere bewunderten 499.000 Besucher die Gemälde von Klimt und Schiele, und 401.000 verschafften sich den großen Überblick vom Donauturm. Hundertwassers Werke und die Ausstellungen im KunstHausWien genossen 394.000 Personen, 387.000 schwelgten im imperialen Prunk der Schatzkammer in der Hofburg, und 382.000 Freizeit-Ingenieure zog es ins Technische Museum. Alle dieser "Top Ten" der Wiener Sehenswürdigkeiten sind übrigens Partner der vom Wien-Tourismus aufgelegten Wien-Karte.****


Zu den großen Publikumsmagneten zählten auch die Kaiserappartements in der Hofburg mit 361.000 Besuchern, das Naturhistorische Museum, in dem sich 357.000 Hobby-Biologen tummelten, die Silberkammer in der Hofburg, wo sich 242.000 Personen zeigen ließen, wie man einst am Kaiserhof tafelte und die Kaisergruft, die 235.000 Interessierte anzog. 181.000 "Naturforscher" unternahmen eine Expedition ins Haus des Meeres, und 177.000 Opern-Fans erlebten Führungen durch die Staatsoper. An Führungen durch den Stephansdom und seine Katakomben sowie Turmbesteigungen nahmen 175.000 Personen teil, doch dies ist nur ein Bruchteil aller Besucher des Wiener Wahrzeichens: Der Stehpahnsdom ist ein Gotteshaus mit freiem Eintritt, daher gibt es keine genaue Zahl jener Besucher, die ihn ohne Führung besichtigen. Er kann deswegen in der "Hitliste" nur außer Konkurrenz mitspielen, bringt es aber nach Schätzungen der Kirchenmeisterei auf rund vier Millionen Besucher im Jahr, und ist damit tatsächlich konkurrenzlos.

Unter den zwanzig meistbesuchten Sehenswürdigkeiten 2000 ist auch noch die Kunsthalle Wien zu finden, die 164.000 Liebhaber aktueller Kunstströmungen aufsuchten, das Hauptgebäude des Historischen Museums der Stadt Wien, wo sich 161.000 Personen die Stadtgeschichte präsentieren ließen, und das Schönbrunner Palmenhaus, dessen exotische Vegetation 153.000 Hobby-Botaniker faszinierte.

Die 30 größten Hits 2000 o 1. Tiergarten Schönbrunn: 1.614.000 Besucher o 2. Schloss Schönbrunn (Schauräume: Einzel- und Kombi-Tickets):

1.585.000 Besucher o 3. Kunsthistorisches Museum (Hauptgebäude): 730.000 Besucher o 4. Riesenrad: 725.000 Besucher o 5. Bank Austria Kunstforum: 533.000 Besucher o 6. Österreichische Galerie Belvedere: 499.000 Besucher o 7. Donauturm: 401.000 Besucher o 8. KunstHausWien: 394.000 Besucher o 9. Schatzkammer, Hofburg: 387.000 Besucher o 10. Technisches Museum: 382.000 Besucher o 11. Kaiserappartements, Hofburg: 361.000 Besucher o 12. Naturhistorisches Museum: 357.000 Besucher o 13. Silberkammer, Hofburg: 242.000 Besucher o 14. Kaisergruft: 235.000 Besucher o 15. Haus des Meeres: 181.000 Besucher o 16. Führungen durch die Staatsoper: 177.000 Besucher o 17. Stephansdom (Dom-, Katakomben- Führungen, Turmbesteigungen):

175.000 Besucher o 18. Kunsthalle Wien: 164.000 Besucher o 19. Historisches Museum der Stadt Wien (Hauptgebäude):

161.000 Besucher o 20. Palmenhaus, Schönbrunn: 153.000 Besucher o 21. Spanische Hofreitschule (Vorführungen & Training):

143.000 Besucher o 22. Wagenburg, Schloss Schönbrunn: 122.000 Besucher o 23. Museum Moderner Kunst (Palais Liechtenstein und 20er Haus):

120.000 Besucher o 24. MAK - Museum für angewandte Kunst: 111.000 Besucher o 25. Secession: 98.000 Besucher o 26. Schmetterlingshaus, Burggarten: 88.000 Besucher o 27. Palais Harrach (Sonderausstellungsräume des KHM):

88.000 Besucher o 28. Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek:

77.000 Besucher o 29. Mozart-Gedenkstätte Figarohaus: 73.000 Besucher o 30. Jüdisches Museum der Stadt Wien: 69.000 Besucher



Ausstellung zeigt 250 ungelöste wissenschaftliche Rätsel
Unbekanntes Kapitel der Menschheitsgeschichte soll wertneutral dargestellt werden

Von 22. Juni bis 23. September wird in Wien eine Ausstellung im Schottenstift zu sehen sein, die 250 mysteriöse Originalexponate zeigt, für die die Naturwissenschaft keine Erklärung hat http://www.unsolved-mysteries.net . Die Objekte für "Unsolved Mysteries – Die Welt des Unerklärlichen" stammen aus Privatsammlungen oder werden aus Museen entliehen. Die Exponate seien "Kriminalrätsel der Wissenschaft", erklärte Bernd Lötsch, Generaldirektor des Wiener Naturhistorischen Museums gestern, Donnerstagabend, anlässlich einer Presseinformation zur Ausstellung. Sie könne so etwas sein wie eine "Einstiegsdroge in die Wissenschaft", so Lötsch.

"Eine Ausstellung dieser Art ist nur in Wien möglich", meinte Klaus Dona, Initiator und Organisator der Ausstellung. Sie soll nicht belehren, sondern soll jeden Einzelnen zur Stellungnahme herausfordern. Auch Wissenschaftler sollen angesprochen werden. Zu sehen sind unter anderem Funde, die offenbar zeigen, dass es bereits vor Jahrtausenden kulturelle Verbindungen zwischen den Kontinenten gegeben hat. "Das belegen 5.000 Jahre alte Funde der Valdivia-Siedlung aus Ecuador, die mit jenen der japanischen Jomon-Kultur identisch sind", ist im virtuellen Ausstellungsführer nachzulesen http://www.unsolved-mysteries.net/Deutsch/D_E_Kontakte.htm . Auch eine Büste aus Bolivien, die vor der Inkazeit gefertigt wurde, soll die gleiche Charakteristik zeigen wie eine 3.300 Jahre alte Büste aus Ägypten.

Gezeigt wird auch eine "genetische Scheibe" (Bild) aus Bogota, die altes biologisches Wissen widerspiegelt. In Bildfolgen wird die Entstehung des Lebens dargestellt. In der Scheibe sind Spermien, Föten und Geburtsvorgänge auf Lydit (einer Schieferart) eingraviert. Rudolf Distelberger, Direktor der Schatzkammer und Kunstkammer des Wiener Kunsthistorischen Museums, über die Scheibe: "Sie ist inhaltlich ein sehr kompliziertes Stück. Sollte sie gefälscht sein, so hätte der Fälscher mehr wissen müssen, als heute in der Forschung bekannt ist."

Weiters ist ein Kristallkopf aus Rauchquarz zu sehen, der aus Mittelamerika stammt. Von ihm behauptet die ehemalige Rennfahrerin Jokey Van Dieten, seine Strahlungen hätten sie von einem Kopftumor geheilt. Sie litt unter einem der größten Gehirntumore, der je diagnostiziert wurde. Auch bei diesem Exponat hält Distelberger eine Fälschung für äußerst unwahrscheinlich.

Willibald Katzinger, wissenschaftlicher Leiter der Ausstellung, räumte allerdings ein, dass auch Fälschungen bei der Schau dabei sein können, obwohl "wir immer den letzten wissenschaftlichen Stand vorstellen".


 

Webauftritt der "Sammlung Essl" folgt Gesetzen der Kunst
Information über Werke geht vor Absatz von Merchandising

Das Ehepaar Agnes und Karl Heinz Essl gehört zu den wenigen Stiftern in Österreich, die ihr Vermögen in Kunst investieren. Die "Sammlung Essl" besteht seit 30 Jahren und wuchs mit den Jahren auf beachtliche 4.500 Exponate der Gegenwartskunst. Das im Jahr 1999 vor den Toren Wiens eröffnete Privatmuseum "Sammlung Essl" des kunstsinnigen Unternehmerpaares ist in seiner Art das größte der Republik. Zeitgleich mit dem Museum eröffnete eine Website http://sammlung-essl.at . Karlheinz Essl, Sohn der Stifter und E-Musikkomponist, setzte ein subtiles und überzeugendes Konzept um.

Vier Eindrücke zu Beginn: Das Museums-Portal dient in erster Linie der Erklärung von Kunst. Zweitens: Es will über das reichhaltige, kunstpädagogische Nebenprogramm des Museums informieren. Drittens: Weiterführende Bemerkungen über die Künstlerpersönlichkeiten anbieten. Und viertens das Shop-Geschäft mit Büchern und Katalogen verstärken. Abfallende Linie der Priorität: Original geht vor der Reproduktion.

Auf der ersten Ebene des Portals wird eine Einführung zum laufenden Programm geboten. Die linke Navigationsleiste knüpft erste Hinweise zu "Ausstellungshaus", "Sammlung", "Kulturprogramm" oder "Künstler"-Übersicht. Unter "Kulturprogramm" ist derzeit eine Personal-Schau zum deutschen "Malerfürsten" Georg Baselitz groß heraus gestellt. Die Kompositionsfarbe dieses Abschnitts ist grün und deckt sich mit Pressefolder, Einladungskarten und Buchumschlag des Austellungskataloges. Das einheitliche Corporate Design dieser Ebene wechselt mit jedem Künstler.

Auf einer zweiten dokumentarischen Ebene geht man eine Zeitreise bis ins Jahr 1995, als die Ausstellungen noch im benachbarten "Schömer-Haus", der "Baumax"-Verwaltungszentrale der Essls, stattfanden. Die Entstehungsgeschichte des neuen Hauses ist aufgezeichnet. Man kann Bestand-Pläne einsehen und sich so die Sache räumlich vorstellen. Die Gesamtfläche beträgt 7.200 qm, die Ausstellungsfläche 3.600 qm und das Depot 2.500 qm. Fotos zeigen eine Publikumsbibliothek, die im Aufbau ist. Der Blick ins Depot beweist: Nur 250 von 4.500 Werken sind laufend ausgestellt. Audiofiles mit Kompositionen des Webmasters Karlheinz Essl runden die Sache ab.

Der Museums-Auftritt ist eine statische Site, die die Ruhe des Ausstellungsraumes nachempfinden will. Sie bleibt grafisch sparsam und verzichtet sowohl auf Werbebanner, Werbe-Icons und "animation gifts". Information und Sachlichkeit stehen im Vordergrund. Der Verkauf von Buch- und Informationsmaterial, der bei anderen Museen oft forciert wird, bleibt angedeutet. Laut Auskunft werden pro Woche über Internet nur eine Handvoll Katalog-Bestellungen abgewickelt.

Dem kunstliebenden Ehepaar Essl scheint es darum nicht zu gehen. Vielmehr wagt die Website das Seltene: In einem schnellen Medium ohne aufdringliche, grelle Töne an ein schwieriges Thema heranzuführen. Auf leise, besonnene Weise und ohne kommerzielles Nebengeräusch.


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 18:47:38
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