Ars Electronica
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Prix Ars Electronica vergeben
Niederösterreicher für Spiel "Jind" ausgezeichnet
 

Der Prix Ars Electronica ist Montagabend in Linz vergeben worden. Dabei konnte der Deutsche Carsten Nicolai zusammen mit seinem slowenischen Partner Marko Peljhan mit der Rauminstallation "polar" die Auszeichnung in der Kategorie "Interaktive Kunst" gewinnen. Der Niederösterreicher Markus Triska wurde für das Spiel "Jind", mit dem er die Goldene Nica in der Sparte "cybergeneration - u19 freestyle computing" gewann, ausgezeichnet.
 

Zu den weiteren Gewinnern zählen Xavier de l'Hermuzière und Philippe Grammaticopoulos aus Frankreich für die Animation "Le Processus" in der Sparte "Computeranimation/Visual Effects", Ryoji Ikeda aus Japan für die Komposition "Matrix" in der Sparte "Digital Musics", Team cHmAn aus Frankreich für das Online-Spiel "Banja" in der Sparte "Net Vision" sowie Joshua Davis aus den USA für "IPIRIAIYISITIAITIIIOINI" in der Sparte "Net Excellence". Pro Wettbewerbssparte waren jeweils drei Arbeiten für die mit je 10.000 Euro dotierten Goldenen Nicas nominiert. Nähere Infos unter http://www.aec.at/takeover .


 

Cyberarts 2001 zwischen Interactive Art und Net Excellence
Werkschau der Ars Electronica Preisträger sponsored by DATAKOM
 

Die künstlerische Auseinandersetzung mit der technologischen Realität unserer Welt steht im Mittelpunkt der diesjährigen Ars Electronica, die morgen eröffnet wird. Im Rahmen des Festivals präsentiert DATAKOM AUSTRIA als Sponsor der Cyberarts 2001 vom 1. bis zum 16. September die besten Arbeiten des Prix Ars Electronica. Diese Ausstellung im Linzer O.K Centrum für Gegenwartskunst http://www.ok-centrum.at bietet die einmalige Chance, einen komprimierten Einblick in den aktuellen Stand der digitalen Künste zu erhalten.
 

ExpertInnenjurys haben die Projekte aus 2000 Einreichungen ausgewählt. So sind in der Kategorie ‚Interactive Art’ die Arbeit des Künstlerduos Carsten Nucolai/D und Marko Peljhan/SLO mit dem Titel ‚polar’ zu sehen, oder ‚Rain Dance’ von Paul de Marinis/USA. Im Open Air Kino auf dem Arena Platz vor dem O.K Centrum werden die besten Computeranimationen und Visual Effects gezeigt. Und am Mediendeck gibt es eine besondere Überraschung: Brain Bar erkennt mit Hilfe von Sensoren die seelische Verfassung der BesucherInnen und kann so jedem Gast den passenden Drink servieren.
 

Neu definiert und wesentlich ausgebaut wurde die Kategorie ‚Netz’. Erstmals werden sechs Geldpreise, also zwei Goldene Nicas und vier Auszeichnungen in den Sparten ‚Net Vision’ und ‚Net Excellence’ vergeben – die prämierten Arbeiten sind ebenfalls im O.K Centrum zu sehen.
 

Für DATAKOM Generaldirektor DI Kurt Martinek wird vor allem in der Internet-Technologie die Verbindung von Kunst und Markt deutlich: "Datennetze und Internet sind heute weit mehr als technische Kommunikationsformen, sie sind vielmehr ein sozialer und kultureller Raum, in dem sich sehr viel kreatives Potenzial entwickelt."
 

Das Sponsoring der Cyberarts 2001 ist Ausdruck der Bereitschaft der DATAKOM, als Schnittstelle zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft zu fungieren. Martinek: "So wie unsere Datennetze Partner verbinden und e-Business ermöglichen, so unterstützen sie auch die globale Cyberart." Auch ein Solution Provider wie die DATAKOM kann sich der Dynamik und dem kreativen Potenzial nicht entziehen. "Heute können wir nicht mehr mit standardisierten Produkten allein reüssieren. Viele Kunden brauchen und wünschen individuelle Lösungen", sagt DI Kurt Martinek, "und die besten Lösungen werden häufig in einem fast spielerischen Umgang mit allen erdenklichen Möglichkeiten gefunden."
 



 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 18:47:38
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