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Trojaner attackiert Microsofts Anti-Spyware
"BankAsh-A" spioniert nach Bankkontodaten

Dem britischen Security-Experten Sophos http://www.sophos.com ist eine Malware ins Netz gegangen, die erstmals das Anti-Spyware-Produkt von Microsoft attackiert. Der Trojaner "BankAsh-A" wurde laut Sophos speziell dazu programmiert, Online-Banking-Kennwörter von ahnungslosen Windows-Anwendern zu stehlen. Zusätzlich deaktiviert der Virus das Programm "AntiSpyware", das derzeit auf der Microsoft-Website als Beta-Download zur Verfügung steht.

Das Ziel des Trojaners ist es, die Warnungen der Anti-Spyware-Lösung von Microsoft zu unterdrücken, während er insgeheim alle Dateien im Programme-Ordner löscht. "Dies ist der erste bekannte Versuch einer Malware, Microsoft AntiSpyware zu deaktivieren", erklärt Graham Cluley, Senior Consultant bei Sophos. "Sobald das Microsoft-Produkt die Beta-Phase verlassen hat, wird es wahrscheinlich schon eine Reihe von Trojanern, Viren und Würmern geben, die versuchen die Software auszuhebeln", so Cluley.

Die Experten von Sophos warnen, dass der Trojaner nicht nur das Anti-Spyware-Produkt von Microsoft deaktiviert, sondern auch Kunden von Online-Banken in Großbritannien wie Barclays, Cahoot, Halifax, HSBC, Lloyds TSB, Nationwide, NatWest und Smile zum Ziel hat. Aus aktuellem Anlass hat die Branchenvereinigung der britischen Banken unter http://www.banksafeonline.org.uk Sicherheitshinweise für Online-Bankkunden veröffentlicht.


 

Virus-Enzyklopädie in deutscher Sprache
Weblog, Tagebuch und Diskussionsforum

Das Informationsportal des russischen Antiviren-Spezialisten Kaspersky Lab http://www.kaspersky.com steht ab sofort auch in einer deutschen Fassung zur Verfügung. Laut Kasperksy sind auf http://www.viruslist.com/de umfangreiche Informationen zu aktuellen IT-Bedrohungen, Beiträge über Schutzmechanismen und Hintergrund-Berichte zu Schädlingen aller Art zu finden.

Im Weblog schildern Experten ihre Sichtweise zu Schadprogrammen, Hackern und Spam. Neben Beschreibungen der einzelnen Schadprogramme besteht die Virus-Enzyklopädie aus allgemeinen Informationen wie der Geschichte einzelner Viren sowie Ratschlägen für Virenopfer. User haben die Möglichkeit, über das Diskussionsforum in direkten Meinungsaustausch mit Experten zu treten.

Die Autoren des "Analytiker-Tagebuchs" sind Antivirus-Experten wie Eugene Kaspersky und Costin Raiu. Sie öffnen dem Leser die virtuellen Pforten zum Antivirus-Labor, diskutieren mit ihnen über aktuelle Gefahren im Netz und geben Prognosen für die Zukunft.


 

Globale Epidemie durch Bagle-Version
Kaspersky warnt vor neuer Wurm-Migration

Der russische Sicherheits-Experte Kaspersky Lab http://www.kaspersky.com warnt vor einer Virenepidemie, ausgelöst durch eine neue Migration des bereits bekannten Bagle-Wurms. "Bagle.ay" verbreitet sich als E-Mail-Attachement über das Internet. Wird er unter Windows ausgeführt, sendet er sich selbst an alle auf dem infizierten Computer aufgefundenen Adressen.

Die Größe der gepackten Datei beträgt laut Kasperksy 19 KB. Die Überschrift der E-Mail lautet: "Delivery service mail", "Delivery by mail", "Registration is accepted", "Is delivered mail" oder "You are made active". Die Aktivierung des Wurms erfolgt laut Kaspersky auf Initiative des Users, der den Anhang des Briefes öffnet und damit die infizierte Datei startet. Nach dem Start kopiert sich der Wurm in das Windows-Verzeichnis und registriert sich im Schlüssel für den automatischen Start. Dabei unterbricht das Schadprogramm Prozesse, die die Sicherheit des Computers gewährleisten.

Zum Versenden der infizierten E-Mails nutzt der Wurm den direkten Weg über SMTP-Server. Um seine Verbreitung zu erhöhen, sucht "Bagle.ay" zusätzlich nach Verzeichnissen, die die Zeile "shar" enthalten und hinterlegt sich selbst mit Bezeichnungen, die bekannten Utilities ähneln. Durch die Nutzung von geteilten Ressourcen und P2P-Netzen erhöht sich die Anzahl der Verbreitungs-Kanäle des Schadcodes.


 

Wurm tarnt sich als Spendenaufruf
Virus nutzt Flutkatastrophe um sich zu verbreiten

Der britische Security-Experte Sophos http://www.sophos.com warnt vor einem neuen Massen-Mailing-Wurm, der sich als Spendenaufruf für die Opfer der Flutkatastrophe in Südostasien tarnt. "W32/VCSun-A" versucht ahnungslose E-Mail-Leser dazu zu verführen, den schädlichen E-Mail-Anhang zu öffnen, der angeblich nähere Informationen über den Spenden-Vorgang enthält.

Sobald das Attachement jedoch ausgeführt wird, verbreitet sich der Wurm nicht nur via Internet, sondern startet außerdem eine DoS-Attacke (Denial-of-Service) gegen eine deutsche Hacker-Website. Die Betreffzeile der verseuchten E-Mail lautet: "Tsunami Donation! Please help!". Der Wurm selbst versteckt sich im Attachement "tsunami.exe".

"Der Fakt, dass die Virenschreiber ahnungslosen Usern vorgaukeln sie würden die Hilfsmaßnahmen für die Flutkatastrophe in Südasien unterstützen zeigt, dass sie keinerlei moralischen Grenzen mehr kennen", kommentiert Graham Cluley, Senior Technology Consultant bei Sophos. "Diese immense Taktlosigkeit ist ein ganz mieser Trick, um neugierige Anwender für ihren Virus zu missbrauchen. Jeder sollte sich deshalb ausschließlich an die offiziellen Webseiten der Hilfsorganisationen wenden, um für die Opfer der Katastrophe zu spenden", so Cluley.


 

Ungarische Zafi-Würmer dominieren Virencharts
Internet Explorer als begehrtes Ziel der Programmierer

Der russische Sicherheits-Experte Kaspersky Lab http://www.kaspersky.com hat die Viren-Top-20 für den Monat Dezember 2004 präsentiert. Nachdem elf Monate lang Würmer der Familien Netsky, Bagle und Mydoom die Viren-Charts dominierten, wurden sie Ende 2004 gnadenlos durch die ungarischen Zafi-"Zwillinge" verdrängt. Zafi-d, der erstmals im Oktober auftauchte, avancierte schließlich zum "Newcomer" des Jahres 2004.

Das "Duo-Infernal" tauschte mehrmals die Plätze, bis sich Ende Dezember Zafi.d (17,85 Prozent, Platz 1) vor Zafi.b (13,42 Prozent, Platz 2) als Spitzenreiter durchsetzte. Laut Kaspersky ist es besonders interessant, dass die ersten beiden Ränge nach langer Zeit nicht von einem Vertreter der sonst dominanten Viren-Familien Mydoom, Bagle oder Netsky belegt wurden. Die November-Tabellenführer Mydoom.ab und Bagle.at fielen jedoch genauso plötzlich wie sie kamen. Bagle.at (1,29 Prozent) sackte von Platz eins auf Platz 12 ab, Mydoom.ab (4,96 Prozent) landete auf Platz 6.

Bemerkenswert fanden die Experten von Kaspersky auch den stetigen Aufstieg des koreanischen Wurms LoveGate.w (9,77 Prozent, Platz 4). Monat um Monat sammelte er einige Punkte und kroch im Dezember bereits auf Platz vier. Seine neue Variante LoveGate.ad (0,87 Prozent, Platz 18) blieb auf der Novemberposition. Insgesamt gab es im Dezember jedoch keine bedeutenden E-Mail-Wurm-Epidemien, da die Virenschreiber ihren Hauptschlag gegen Schwachstellen im Internet Explorer richteten und dazu verschiedene Spionage-Programme und Adware entwickelten.


 

Desktop-Suche als Ziel für Virenschreiber
Sicherheitsaspekte noch unterschätzt

Nach Meinung von Sicherheitsexperten werden sich Virenschreiber künftig die allerorts propagierten Möglichkeiten der Desktop-Suche zunutze machen. Da Tools, wie sie von Google, Microsoft und Yahoo angekündigt worden sind, darauf ausgelegt sind, Informationen zu registrieren und kategorisieren, werden Virenautoren diese Technologie für ihre Zwecke ausnützen, sagte Foad Fadaghi, Analyst beim Marktforschungsunternehmen Frost & Sullivan Australia http://www.frost.com .

"Desktop Search sammelt sehr effizient Daten und es würde deshalb alles andere als überraschend sein, wenn sich Malicous-Code-Schreiber diese Tatsache nicht zunutze machen. Jede Software, die Daten auf dem PC sammeln und registrieren kann, ist ein Ziel für Viren und Trojaner. Es ist nur eine Frage der Zeit", erklärte Fadaghi laut einem Bericht des Branchendienstes Cnet.

Nach Ansicht von Neil Campbell, Security-Manager beim IT-Sicherheitsspezialisten Dimension Data http://www.didata.com/ , würde jeder Wechsel in der Desktop-Umgebung neue Sicherheits-Lücken schaffen. "Hier müssen die Sicherheitsaspekte berücksichtigt werden", warnte Campbell. Virenschreiber würden deswegen noch nicht damit beginnen, die Desktop-Suche für ihre Zwecke auszunutzen, weil die neuen Tools noch zu wenig verbreitet seien.

Erst in der Vorwoche hatte Yahoo den Start seiner eigenen Desktop-Suche für Anfang 2005 angekündigt. Yahoos Gratis-Software basiert auf einer Technologie des kalifornischen Unternehmens X1 Technologies. pte berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=041210007 Yahoo kombiniert die Desktop-Suche von X1, das sein Programm für Business-Kunden anbietet, mit seiner eigenen Online-Suche. Die Yahoo-Desktop-Suche soll die Festplatten der User nach E-Mails, Word- und PDF-Dokumenten, Adressbucheinträgen, Instant Messaging und später auch nach Fotos und Musik durchsuchen können. Vor Yahoo hatten bereits Microsoft und Google ähnliche Tools vorgestellt.


 

Trojaner und Spam auf dem Vormarsch
Kriminelle Gruppierungen im Internet verstärkt tätig

Die Computerkriminalität wird immer mehr zu einer Domäne organisierter Banden. Dies schreibt der Sicherheitsspezialist Kaspersky Lab http://www.kaspersky.com in einem Rückblick zu den IT-Bedrohungen im Jahr 2004. Allgemein sind, wie zu erwarten war, die Computerbedrohungen im abgelaufenen Jahr erneut gestiegen. Es gibt immer mehr Schadprogramme, wobei die meisten aus einem Mix verschiedener Schad-Code-Varianten bestehen. Immer öfter enthalten diese Mixe Trojaner-Programme der einen oder anderen Art, so Kaspersky Lab.

Der Überblick zeigt auf, dass die meisten Schadprogramme, die ihren Weg in diesem Jahr fortgesetzt haben, vervollständigte Varianten bereits früher erschienener Schadcodes waren. Diese wurden ergänzt durch neue und "interessante Tendenzen" wie zum Beispiel die Verwendung von Links anstelle infizierter Anhänge. "E-Mail-Adressen mit Links werden von den Anwendern nicht als Sicherheitsbedrohung für den Computer wahrgenommen", erklärt David Emm, Sicherheits-Technologie-Experte bei Kapersky Lab.

Eine weitere augenscheinliche Tendenz in 2004 sei die Nutzung von Schadprogrammen für eigensüchtige Ziele und die verstärkte Anwesenheit internationaler krimineller Gruppierungen. Die Nutzung von Trojaner-Programmen für den Diebstahl persönlicher Daten, organisierte DoS-Attacken oder die Verbreitung von unerwünschten E-Mails (Spam) verstärkte dieses ohnehin schon nicht einfache Problem. Emm: "Es ist offensichtlich, dass der Computer-Underground das enorme Potenzial erkannt hat, sich mit Hilfe von eigenen Malware-Entwicklungen im Netz zu bereichern."

Die Ausnutzung von Schwachstellen im Betriebssystem zum Infizieren eines Unternehmensnetzwerks sei heutzutage eine gewöhnliche Erscheinung. Einige Viren von 2004 wie Sasser, Padobot oder Bobax hätten diese Schwachstellen als einzige Angriffsmethode ausgenutzt. Andere Schadprogramm wie die unzähligen Varianten von Bagle, Netsky und Mydoom hätten sowohl Lücken im Betriebssystem genutzt als auch andere Methoden, um eine maximale Verbindung zu erzielen.


 

Sober-I verpasst Spitzenplatz bei den Viren-Top-Ten
Jede 18. E-Mai war im November mit Viren verseucht

Der britische Security-Experte Sophos http://www.sophos.com hat die Top-Ten-Liste der schlimmsten Plagegeister für den Monat November präsentiert. Im vergangenen Monat wurden die Charts zwar von den stark verbreiteten Viren Sober-I und Bagle-AU gestürmt, der Veteran Netsky-P bleibt mit 24,2 Prozent Verbreitung aber nach wie vor unangefochtener "Star" unter den Schädlingen.

Der Neueinsteiger Sober-I stürmte jedoch mit Vehemenz gleich auf den zweiten Rang der Charts. Die Auswirkungen des Newcomers waren besonders stark zu spüren, da der Wurm insgesamt mehr als 20 Prozent der Reports in diesem Monat ausmachte. Für die Virenexperten ist das umso verwunderlicher, da er erst in der zweiten Novemberhälfte quasi aus dem Nichts aufgetaucht war. "Sober-I verbreitet sich noch immer mit unterschiedlichen Betreffzeilen und Nachrichten in seiner E-Mail. Viele davon gleichen einer offiziellen Nachricht oder einer Sicherheits-Meldung", erklärt Christoph Hardy, Security Consultant bei Sophos.

Der zweite "Shooting-Star" Bagle-AU belegt, hinter Zafi-B (17,9 Prozent), mit elf Prozent den dritten Rang. Auf den weiteren Plätzen folgen: Netsky-D (4,4 Prozent/Rang 5), Netsky-Z (3,9 Prozent/Rang 6), Bagle-AA (2,6 Prozent/Rang 7), Netsky-B (2,4 Prozent/Rang 8), MyDoom-O (2,2 Prozent/Rang 9) und Netsky-Q (2,1 Prozent/Rang 10). Insgesamt gingen dem britischen Sicherheitsspezialisten im Monat November 1.379 neue Viren ins Netz. Die Ergebnisse der Analyse zeigen, dass über 5,6 Prozent oder jede 18. aller versendeten E-Mails im November mit Viren verseucht waren. Im Vergleich zum Vormonat mit 4,6 Prozent stieg die Verseuchung laut Sophos damit wieder leicht an.


 

Webwasher schützt vor neuester, gefährlicher Sober.I Attacke

Ein gefährlicher Wurm, der für den Massenversand seine eigene SMTP Engine nutzt, verbreitete sich am vergangenen Freitagvormittag mitteleuropäischer Zeit als "Day Zero"-Attacke mit rasender Geschwindigkeit. "Day Zero" beschreibt den Angriff von Würmern oder Viren, unmittelbar nach oder sogar bevor die Verwundbarkeit eines Computersystems öffentlich wird. Anwender, die die neueste Version der Webwasher-Lösungen für Content Security Management, Antivirus oder Content Protection einsetzen, waren dank "proaktivem Filtering" von Anfang an vor dem Sober.I Angriff geschützt.

   Dr. Horst Joepen, CEO der webwasher AG, einem Unternehmen der CyberGuard Corporation (Nasdaq: CGFW), sagte: "Traditionelle Antiviren-Technologie muss zuerst neue Viren und Würmer identifizieren, bevor ein Schutz bereitgestellt werden kann. Proaktives Filtering hingegen identifiziert Anomalitäten, so dass Anwender dem Eindringen auch brandneuer Würmer und Viren vorbeugen können. Bei der immer höheren Frequenz von Angriffen mit immer komplexeren Viren und Würmern gehört die Zukunft unserer neuen proaktiven Abwehrtechnologie."

   Der Massenversand-Wurm W32.Sober.I ist eine Variante des Sober Wurms, der Anfang 2003 ein weltweites Chaos ausgelöst hat. Der Wurm kommt als .com, .bat, .scr, .pif oder .zip-Anhang in E-Mails mit verschiedenen Betreffzeilen und E-Mail-Texten auch in deutscher Sprache. Der Wurm verbirgt sich auch in harmlos wirkenden .doc-, .xls- und .txt-Dateien, die in Wirklichkeit ausführbare Dateien sind. Sober.I verbreitet sich automatisch als ZIP-Archiv über die Adressliste eines infizierten Desktops. Webwashers proaktive Content-Filterung erkennt und blockt dieses Format.
 


 

Kaspersky im Drei-Stunden-Takt
Warnung vor I-Worm.Bagle.b

Neben dem Kernnmarkt Russland ist der Virenspezialist Kaspersky Labs bereits stark in England, Frankreich und Deutschland mit eigenen Niederlassungen vertreten. Nun soll auch der österreichische Markt intensiver bearbeitet werden, ein erster Vertriebspartner konnte bereits mit der Internet Security AG http://www.internet-security.at/team.php gewonnen werden, sagte CEO Natalya Kaspersky auf der exponet 2004 zu pressetext.austria.

Das Unternehmen mit Sitz in Moskau steht nach wie vor im Eigentum der Gründer und beschäftigt derzeit 300 Mitarbeiter. Rund 150 Unternehmen haben Software von Kaspersky lizensiert und vermarkten diese unter eigenem Namen, darunter F-Secure, Aladdin oder G-Data. Die Stärken des Unternehmens sieht Natalya Kaspersky in der großen Virendatenbank, die alle drei Stunden aktualisiert wird. Mit anderen Virenspezialisten gibt es einmal monatlich einen Austausch aktueller Informationen, und aktue Viren werden über die Virenenzyklopädie http://www.viruslist.com/eng/index.html bekannt gemacht.

Aktuell informiert Kaspersky über eine neue Modifikation des bekannten Netzwerk-Wurms I-Worm.Bagle, die Version I-Worm.Bagle.b. "Es sind bereits hunderte von Nachrichten von Anwendern aus unterschiedlichen Ländern eingegangen, die über infizierte Korrespondenz berichten. Nach moderaten Einschätzungen sind zur Zeit ca. 2000 Nachrichten im globalen Netz mit dem Wurm Bagle.b infiziert, wobei die Anzahl stark ansteigt. Aber die Daten sind weniger beunruhigend als beim berühmten Wurm Mydoom", so Kaspersky. http://www.kaspersky.com/de/


Wurm Lirva.A gibt sich vielseitig bei seiner Verbreitung
Verwandlungskünstler bedient E-Mail, ICQ, IRC und KaZaA

Computersicherheitsunternehmen wie Symantec, Sophos oder McAfee warnen vor dem Wurm Lirva.A, der bei den Mitteln seiner Verbreitung äußerst vielseitig ist. Der Wurm macht per E-Mail, ICQ, IRC, KaZaA seine Runden durch das Internet. Zusätzlich bedient sich Lirva.A auch offener Netzwerkverbindungen, um weitere Systeme zu infizieren. Bei der Verbreitung über E-Mail versucht der 32.766 Bytes große Wurm zusätzlich eine altbekannte Sicherheitslücke im Outlook auszunutzen. Trifft Livra.A auf ein alte, ungepachte Version der Software, so führt sich der Schädling bereits aus, wenn der Benutzer die Nachricht noch nicht geöffnet hat. http://securityresponse.symantec.com

Livra.A führt unterschiedliche Betreffzeilen und eine zufällig gewählte Nachricht im Textfeld. Das Attachment ist eine .exe-Datei, deren Bezeichnung sich allerdings ändern kann. Kommt der Wurm zur Ausführung trägt er sich in die Registry und die Autoexec.bat ein, so dass das Programm bei jedem Start des Computers zur Ausführung kommt.

Der Wurm überprüft ob der PC mit dem Internet verbunden ist. Besteht keine Verbindung, so startet der Schädling eine Standard-Einwahl-Prozedur. Livra.A versendet sich an alle Kontakte im Outlook-Adressbuch sowie der ICQ-Buddylist. Zusätzlich legt der Wurm eine Kopie von sich in einem File mit zufällig gewähltem Dateinamen im KaZaA-Download-Verzeichnis an.

Der Wurm deaktiviert eine ganze Reihe von Sicherheitsfunktionen. Daneben versucht das Programm die Kennwörter der Einwahldialoge unter Windows 95/98/98 SE/Me des Benutzers auszuspähen. Diese Informationen werden über das Internet an den Virenschreiber übermittel. Jeweils am 7. 11. und 24. des Monats versucht Livra.A den Browser zu starten und eine Internetverbindung zur Webseite http://www.avril-lavigne.com aufzubauen.


 

Virenaufkommen verdoppelt sich jedes Jahr
MessageLabs registriert einen Wurm pro 212 E-Mails

Das Aufkommen von virenverseuchten E-Mails verdoppelt sich beinahe jedes Jahr. Zu diesem Ergebnis kommt das Computersicherheitsunternehmen MessageLabs in seinem Jahresrückblick für 2002. Nach Angaben des Unternehmens, das sich auf das Ausfiltern von Viren im Backbone-Bereich spezialisiert hat, wurde in jeder 212. E-Mail ein Wurm gefunden. Für das Jahr 2001 wird das Verhältnis mit einem E-Mail-Wurm auf 380 Nachrichten angegeben, während im Jahr 2000 nur in jeder 790. E-Mail ein Schädling mitverschickt wurde. http://www.messagelabs.com/viewNewsPR.asp?id=113&cmd=PR

Im Durchschnitt stoppten die Filter von Message Labs im Jahr 2002 alle drei Sekunden eine verseuchte E-Mail. Der Spitzenreiter ist in dieser Statistik der Wurm Klez mit 4.918.018 Exemplaren in den 50 Wochen seit Jahresbeginn. Auf den Plätzen folgen in dieser Wertung die Viren Yaha.E und Bugbear.A. Mit rund 1,1 Mio. beziehungsweise 850.000 gestoppten Kopien.

"Das Verhältnis von einem Wurm zu 200 E-Mails stellt einen weiteren Anstieg in der Verbreitung von Viren dar, obwohl in diesem Jahr kein dramatischer Ausbruch stattgefunden hat", erklärte Alex Shipp, Senior Antivirus-Techniker bei MessageLabs. Seiner Meinung nach sind es vor allem die privaten Nutzer, die zur Verbreitung von Viren beitragen, da sie über den geringsten Schutz verfügen. Als Konsequenz seien die Wirtschaftssektoren, die direkt mit Privatkunden in Verbindungen stehen wie Reisebüros oder E-Commerce-Unternehmen besonders gefährdet.

Eine pessimistische Einschätzung der Situation liefern die Analysten von Trend Micro http://www.trendmicro.com . Demnach werden Virenschreiber auch im kommenden Jahre E-Mails bevorzugt für die Verbreitung ihrer Schädlinge einsetzen. Die Experten gehen davon aus, dass das Lockmittel des Social Engineering, das mit Hilfe von vielversprechenden Betreffzeilen die User zum Öffnen von zweifelhaften Nachrichten verführt, weiterhin wirksam bleibt. Gleichzeitig machen allerdings Verschlüsselungen und Self-Compression der Würmer eine schnelle Analyse der Schadensroutine immer schwieriger.


 

Mail-Wurm Lagel löscht lokale Laufwerke
Malware lockt leichtsinnige User
 

Hersteller von Antiviren-Software warnen vor dem Wurm W32/Lagel.A, der nach seiner Aktivierung sämtliche Daten auf den Laufwerken D, E, F und G löscht. Die Malware ist in Visual Basic (VB) geschrieben und versteckt sich in einem Attachment mit der Bezeichnung "iLLeGal.exe". Nach Angaben der Firma MessageLabs hat sich der Wurm bisher nicht sehr weit verbreitet. Die Betreffzeile "Fwd: Crazy Illegal Sex", unter der er sich versendet, dürfte jedoch für eine baldige Beschleunigung sorgen.
 

Wird sie ausgeführt erscheinen wie üblich mehrere Messages auf dem Bildschirm, danach schreibt sich der Wurm in die Windows Registry, um seine Aktivierung bei jedem Neustart zu sichern. In Folge werden vier neue Files erstellt, und auf dem befallenen System installiert, berichtet Panda Software http://www.pandasoftware.com in einer Presseaussendung. Mplayer.exe wird bei jedem Neustart von Windows aktiviert, iLLeGal.exe beinhaltet den Code der Malware. Unter der Bezeichnung Mmails.dll speichert der Wurm die sich im System befindlichen E-Mail-Adressen, SMTP.ocx dient Lagel zur Versendung der infizierten Nachrichten an weitere Systeme.
 

Zum Schutz vor Lagel stellt Panda Software auf der Unternehmens-Homepage die entsprechenden Antivirus-Updates zur Verfügung. Für die Online-Entfernung steht weiters ActiveScan kostenfrei zur Verfügung.
 


 

E-Mail-Wurm deaktiviert Virenschutz-Programme
W32.Klez.E nutzt bekannte Outlook-Schwäche
 

Nach Bericht des Computersicherheitsunternehmens Symantec verbreitet sich zurzeit ein E-Mail-Wurm, der bereits eine bekannte Schwäche von Outlook und Outlook Express ausnutzt. W32.Klez.E versucht bereits seine Schadensfunktionen auszuführen, wenn der Benutzer die Nachricht noch in der Vorschau betrachtet oder sobald die Nachricht geöffnet wird w32.klez.e@mm.html" target="new">http://www.symantec.com/avcenter/venc/data/w32.klez.e@mm.html
 

Der Wurm stoppt einige der bekannteren Antiviren-Produkte sowie ältere E-Mail-Würmer wie Nimda und Code Red. W32.Klez wird bei jedem Neustart von Windwos ausgeführt. Der Wurm kopiert sich auf alle lokale und Netzwerk-Laufwerke. Dabei legt das Programm eine Datei mit zufällig erstellten Namen und doppelter Dateiendung an.
 

Gleichzeitig durchsucht der Wurm das Windows-Adressbuch und versendet sich an alle Adressen. Die E-Mails führen eine zufällig generierte Betreffzeile und Nachricht im Textfeld. Der Microsoft-Patch, der die automatische Ausführung des Codes verhindert, findet sich unter http://www.microsoft.com/technet/security/bulletin/MS01-020.asp .
 


 

Computervirus tarnt sich als Terror-Umfrage
Programm löscht Festplatte und verschickt sich selbst
 

Das amerikanische Software-Sicherheits-Unternehmen Computer Associates (CA) http://www.computerassociates.com warnt vor einem Computer-Virus, der sich als Umfrage über die Terroranschläge in den USA tarnt. Die Betreffzeile des Virus lautet: "Peace BeTweeN AmeriCa And IsLaM!" Im Text heißt es: "Hi iS iT A waR Against AmeriCa Or IsLaM !? Let’s Vote To Live in Peace!" Der Virus befiel Rechner mit dem E-Mail-Programm Microsoft Outlook.
http://www3.ca.com/press/PressRelease.asp?id=1765
 

Gefährlich ist das Attachment "WTC.exe". Wird es geöffnet, wird die autoexec.bat-Datei so verändert, dass die Festplatte C: bei einem Neustart formatiert wird. Außerdem werden HTML-Files mit dem Text "AmeRiCa . . . Few Days WiLL Show You What We Can Do!!! It’s Our Turn." überschrieben. Der Virus verschickt sich selbstständig an die im Mailprogramm gespeicherten Adressen.
 

CA stuft den Virus als mittel bis hoch gefährlich ein. Er bedient sich so genannter "Social Engineering Techniques", indem er die Betroffenheit der Bevölkerung nach den Terroranschlägen ausnutzt, "Das Problematische an dem Virus ist, dass die Leute auf das Attachment klicken, weil sie denken, dass sie für oder gegen einen Krieg abstimmen können", sagte Barry Keyes, Vice President von eTrust Solutions bei CA.


 

Testseite zu Nimda.exe im Web
Anstelle des Virus öffnet sich Windows-Schreibprogramm
 

Die Frankfurter Internet-Agentur Sixworx http://www.sixworx.de hat eine Testseite zum Computer-Virus Nimda ins Netz gestellt. Wie das Unternehmen mitteilte, kann der Internet-Nutzer mit Hilfe der Webseite testen, ob sein eigenes Windows-System gegen den Virus resistent ist. "Startet der eigene Rechner nach dem Aufruf der Internet-Testseite unter http://www.sixworx.de/home/olimac/test.html das Windows-Schreibprogramm
"Notepad", bedeutet dies, dass das System nicht sicher ist", beschrieb Sixworx-Geschäftsführer Oliver Maciejewski den Test.
 

Möglich werde dies, indem das von Nimda auszuführende Programm - der eigentliche Virus - durch den Aufruf von "Notepad" ersetzt wurde. Öffnet sich das Windows-Programm, wird dringend empfohlen, auf den Internet Explorer in der Version 5.5 (Service Pack 2) oder Version 6.0 zu aktualisieren.
 

Die US-Unternehmensberatung Gartner http://www.gartner.com rät Nutzern des Internet Information Servers (IIS) von Microsoft zum Wechsel ihres Systems. Nach der jüngsten Attacke durch Nimda sei der Zeitpunkt gekommen, um über einen Austausch des IIS nachzudenken, erklärte Gartner. Als sichere Alternativen nennt er den Linux-Webserver Apache http://www.apache.org und iPlanet http://www.iplanet.com . Diese Systeme stünden im puncto Sicherheit weit besser da und blieben weitestgehend von Angriffen durch Viren und Würmer verschont (Siehe auch: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=010921049).


 

Nimda.exe-Wurm als Kombination von SirCam und Code Red
Infektion erfolgt bereits bei ansurfen der Webseite
 

Virenschützer warnen vor einem Computervirus, der sich sowohl über E-Mail, Webpages als auch selbstständig über ungesicherte IIS-Server verbreitet. Der Wurm hat nach den bisherigen Analysen von McAfee und Symantec keine Schadensfunktion, allerdings belastet der zusätzlichen Datenverkehr die Netzwerke. Der Wurm soll sich nach den Informationen der Virenschützer sehr schnell verbreiten.
 

Nimda.exe baut in die Webseiten auf den infizierten Servern einen Java-Script-Code ein. Damit wird ein zusätzliches Browser-Fenster ohne Zutun des Benutzers geöffnet, sobald die Seite auf dem Server angesurft wird. "Indem die Seite angesurft wird, kann ihr Computer bereits infiziert werden", heißt es in der Aussendung von Symantec http://www.symantec.com . Als Schutzmaßnahme raten Virenschützer, Java-Script auf dem Computern zu deaktivieren.
 

Wenn der Wurm sich als E-Mail verbreitet, erhält der Benutzer eine Nachricht mit einer zufällig erzeugten Betreffzeile. Nimda.exe verfügt in diesem Fall über ein executable Attachment Readme.exe. Nach Angaben von Symantec gelangt die Funktion bereits zur Ausführung, wenn das E-Mail geöffnet wird oder mit der Vorschaufunktion in Microsoft Outlook und Microsoft Outlook Express betrachtet wird. Diese MIME-Schwäche ist bereits seit längerem bekannt und lässt sich durch das Einspielen des Microsoft-Patches beheben. http://www.microsoft.com/technet/security/bulletin/MS01-020.asp
 

Der Wurm sucht nach E-Mail-Adressen in .htm- und .html-Files. Diese Adressen werden auch für den Absender verwendet, so dass der infizierte Computer nicht als Absender ersichtlich ist. Wie SirCam verfügt Nimda.exe über einen eigenen SMTP-Server, um sich selbst weiter zu verbreiten. Gleichzeitig scant der Wurm die IP-Adressen auf der Suche nach IIS-Server, die mit der Folder Transversal Vulnerability angegriffen werden können. Daneben versucht der Wurm die Hintertür, die von Code Red zurückgelassen wurde, auszunutzen.
 


 

Wurm tarnt sich als Sicherheits-Update
Sophos warnt vor Invalid SSL
 

Das britische Sicherheitsunternehmen Sophos berichtet von einem Wurm, der sich als ein Security-Update von Microsoft tarnt. Win32.Invalid ist nach Berichten des Unternehmens allerdings noch nicht in "freier Wildbahn" aufgetreten. Die Schadensroutine des Wurms ist umfassend, Win32.Invalid verschlüsselt nach Angaben von Sophos die .exe-Dateien des Computers. http://www.sophos.com/virusinfo/analyses/w32invalidssl.html
 

Der Wurm führt die Betreffzeile "Invalid SSL Certificate" und kommt vorgeblich vom Microsoft-Support-Center. Die Nachricht fordert den Empfänger auf den mitgelieferten Patch im Attachment "sslpatch.exe" zu installieren, um eine vermeintliche Sicherheitslücke im Microsoft Explorer zu schließen. Wenn der Benutzer allerdings das Patch ausführt, durchsucht der Wurm den Ordner "Eigene Dokumente" nach .ht-Dateien. Der Wurm versendet sich an alle E-Mail-Adressen, die in diesen Dateien enthalten sind, so Sophos. Dabei benutzt Invalid eine 64-bit Verschlüsselung. Danach werden alle exe-Dateien in dem Directory, aus dem der Wurm gestartet wurde, verschlüsselt und damit unbrauchbar.
 

Die Nachricht im Textteil beginnt mit "Hello, Microsoft Corporation announced that an invalid SSL certificate that web sites use is required to be installed on the user computer to use the https protocol. During the installation, the certificate causes a buffer overrun in Microsoft Internet Explorer and by that allows attackers to get access to your computer. The SSL protocol is used by many companies that require credit card or personal information so, there is a high possibility that you have this certificate installed. To avoid of being attacked by hackers, please download and install the attached patch. It is strongly recommended to install it because almost all users have this certificate installed without their knowledge.
Have a nice day, Microsoft Corportation".
 


 

Virusprüfung gratis über das Web
Kaspersky und Rambler starten Online-Dienst
 

Die internationale Software-Schmiede im Bereich Datensicherheit Kaspersky Lab http://www.kaspersky.com und die russische Internetholding Rambler http://www.rambler.ru haben eine Online-Virusprüfung von Computern gestartet. Beide Unternehmen haben unter http://www.antivirus.rambler.ru den Online-Dienst "Antivirus" in Betrieb genommen. Die Benutzer können nun ihre lokalen Dateien online und gratis mit Hilfe von Kaspersky Anti-Virus auf Virenbefall überprüfen.
 

Auch komprimierte Dateien und E-Mail-Attachements, über die sich die meisten Viren, Würmer und Trojaner verbreiten, sollen sich über den Online-Sicherheitsdienst prüfen lassen. Die Virensuche auf Rambler.ru kann mit einem deutschsprachigen Startbefehl ausgelöst werden. Anschließend durchsucht die Kaspersky-Software die Verzeichnisstruktur des lokalen Rechners und die dortigen Dateien nach allen bekannten Viren.


 

Flash-Würmer befallen Internet in 30 Sekunden
Vorgefertigte Adresslisten senken Angriffszeit auf einen Bruchteil
 

Drei Spezialisten des Computersicherheitsunternehmens Silicon Defense http://www.silicondefense.com halten Wurm-Attacken auf das gesamte Internet innerhalb von 30 Sekunden für möglich. In ihrem Forschungspapier erklären Stuart Staniford, Gary Grim und Roelof Jonkman das durch eine konsequente Weiterentwicklung der Angriffsstrategien für Würmer. Während Code Red und seine Mutationen noch mehrere Tage brauchten, um das Internet zu erfassen, könnten Flash-Würmer mit vorgefertigten Angrifflisten das selbe Ziel in einem Bruchteil der Zeit erreichen. http://www.silicondefense.com/flash
 

Code Red durchforstete das Internet nach dem Zufallsprinzip nach verwundbaren Servern. Für den Wurm Code RedII wurde die Suchroutine verändert, der Wurm konzentrierte sich vor allem auf die selben Subnets und nur ein Achtel der Scans betraf das gesamte Internet. Die Würmer verbreiteten sich zum Beginn noch recht langsam, bis eine kritische Masse von etwa 50.000 befallenen Server erreicht war. Danach stiegen die Infektionen sprunghaft an. Der Computerwissenschafter Nick Weaver von der Universität Berkeley hat die Möglichkeit eines "Warhol Wurms" postuliert, der bereits über eine Liste von 50.000 verwundbaren Servern verfügt. Damit verkürzt sich die Zeit der Infektion aller verwundbaren Server im Internet auf 15 Minuten.
 

Staniford, Grim und Jonkman gehen allerdings davon aus, dass ein entschlossener Angreifer alle geschätzten zwölf Mio. Webserver mit verschiedenen Techniken innerhalb eines kurzen Zeitraums scannen kann. Die Spezialisten von Silicon Defense gehen davon aus, dass ein Distributed Scan mit mehreren Tausend "Zombie"-Plattformen für Hacker am leichtesten umzusetzen wäre. Die Liste aller verwundbaren Systeme wäre ein File von nur 48 MB Größe. Konzentriert sich der Wurm zum Beginn seines Angriffs auf die Systeme mit leistungsfähiger Netzwerkanbindung und weist jeder weiteren Generation nur einen Adressbereich zu, kann innerhalb von 30 Sekunden das gesamte Internet erfasst werden. Dabei wären alle verwundbaren Systeme nach sieben Generationen des Wurms befallen.
 


 

High-Risk-Virenwarnsystem per SMS
Info-Service für lizenzierte Benutzer von McAfee
 

Die Firma bw digitronik AG http://www.digitronik.ch , Generalimporteur von McAfee Produkten mit Sitz in Uster, bietet nun allen McAfee Lizenznehmern einen neuen Dienst an: die High-Risk-Virenwarnung kann neu auch über SMS gratis bezogen werden. Das SMS enthält den Virennamen und -typ sowie dessen Gefahrenpotenzial, die aktuelle Virenschutzdatei und eventuelle Zusatzinformationen. Für jede Firma können normalerweise zwei Natelnummern registriert werden, welche während der Laufzeit des Vertrages jederzeit geändert werden können.
 

Die Dienstleistung per SMS enthält nur die High-Risk-Warnung. Der Newsletter mit allen aktuellen Virenwarnungen ist auf der Website http://www.digitronik.ch durch Eingabe der Lizenznummer und des dazugehörigen Passwortes abonnierbar.
 

In den vergangenen Wochen ist die Nachfrage nach diesem Service drastisch gestiegen. Genaue Abonnentenzahlen konnten jedoch noch nicht ermittelt werden.
 

Sämtliche McAfee Produkte (auch Updates) sind für Macintosh und PC erhältlich und können unter http://www.mcafee.de oder bei bw digitronik AG bezogen werden. Die Lizenz für die vollständige Software kostet zur Zeit 590 Franken (384,91 Euro, 752,65 DM, 5.295,21 ATS).
 



 

Virenscanner, Sandbox und Firewall in einem
E-Safe Desktop zum Download für Privatnutzer
 

Aladdin Knowledge Systems http://www.aladdin.de präsentiert auf der Internet World 2001 seine Sicherheits-Software E-Safe. Die Produktfamilie bietet eine Komplettlösung für die Sicherheit im Internet. E-Safe soll einen sicheren Datenaustausch gewährleisten, eine gefahrlose Nutzung des Internets ermöglichen und die Produktivität in Unternehmen erhöhen. "E-Safe bietet gleich drei Produkte in einem", erläuterte Markus Schober, Sales Manager Internet Security, beim Messestandbesuch der Fliegenden Pressetext-Redaktion. "Die Software sorgt dafür, dass eine Firewall die Daten von Inhalten kontrollieren kann, und nicht mehr einfach nur überwacht und deren Weiterleitung steuert. Außerdem enthält E-Safe einen Virenscanner und eine Salebox."
 

Zur Produktfamilie zählt das Schutzsystem E-Safe Gateway. Es schützt die Gateway vor Viren, Vandalen sowie gefährlichen Scripts, blockt unerwünschte Mails sowie Spam-Mails und entfernt Cookies, Scripts und Makros. E-Safe Desktop schützt Computersysteme, die nicht oder nur selten in einem lokalen Netzwerk arbeiten. Die Software überprüft Internet-Inhalte, heruntergeladene Dateien, selbstausführende Applets und E-Mail-Anhänge. Für Privatnutzer steht unter http://www.ealaddin.com/forms/download/form.asp?product=espd ein Download von E-Safe Desktop bereit.
 

Mit der zentral verwalteten Netzwerklösung E-Safe Enterprise können Unternehmen, die nicht über eine Firewall verfügen, alle am Netzwerk angeschlossenen Computersysteme schützen. In Verbindung mit einer Firewall lässt sich die Schutzwirkung verstärken. So lassen sich Internet-Verbindungen, Wechseldatenträgern und Modem-Verbindungen, die die Firewall umgehen oder Laptops, die nur zeitweise mit dem Netz verbunden sind, überprüfen und schützen.
 

Aladdins Hauptkonkurrent auf dem deutschen Markt ist der Softwarehersteller Trend Micro Germany http://www.trendmicro.de mit einer japanischen Muttergesellschaft. Die 1988 gegründete Trend Micro Inc. mit Sitz in Tokio zählt sich zu den Pionieren bei der Entwicklung web-basierender Antiviren- und E-Security-Software. Insgesamt wird die Zahl der bislang aufgetretenen Viren auf etwa 50.000 geschätzt. 80 Prozent der Viren werden inzwischen über E-Mail übertragen. Alleine der E-Mail-Virus "I love you" hat nach Expertenmeinung weltweit einen Schaden von ungefähr 22 Mrd. Mark angerichtet.
 


 

 

Security Tool leitet Hacker-Angriffe ins Nichts weiter
Access Denied identifiziert alle Benutzer mit "Fingerabdruck"
 

- Das britische Softwareunternehmen Access Research http://www.accessdenied.com will mit seiner Authentifizierungs-Software Hacker-Attacken schon vor dem Erreichen des Unternehmensnetzwerkes abwehren. Access Denied überwacht den Internetverkehr auf der TCP/IP-Ebene, bevor die Datenpaketen die Server eines Unternehmens erreichen. Dabei konzentriert sich die Software nach Angaben von Access Research nicht auf einzelne Einwählknoten in das Unternehmensnetzwerk, sondern schützt alle Computer innerhalb eines Unternehmens.
 

Access Research speichert den "Fingerabdruck" des Benutzers. Dieser besteht aus der IP-Adresse, dem Benutzernamen und einer eigens vergebenen Benutzernummer sowie Hardwaredetails. Wenn ein Benutzer eine Verbindung herstellt, vergleicht Access Denied den "Fingerabdruck" mit den gespeicherten Benutzerdaten.
 

Während ein autorisierter Benutzer sofort zu einer geschützten Homepage weitergeleitet wird, werden unerwünschte vollkommen Anfragen ignoriert oder in ein eigenen "Honigtopf" abgeschoben. Damit erhält ein Eindringling keine nützlichen Informationen über das System. Der Honigtopf täuscht zusätzlich einem Angreifer ein reales Netzwerk vor und ermöglicht die Rückverfolgung des Eindringlings. Bei Übertragungen zwischen den einzelnen Clients von Access Denied innerhalb des Netzwerkes werden die Daten durch einen polymorphen Schlüssel geschützt.
 


 

Virenscanner prüft E-Mails am Eingangsportal
Automatische Updates über das Internet

Der finnische Elektronik-Hersteller F-Secure http://www.f-secure.com hat ein Antivirus-Programm für E-Mails entwickelt. Mit dem Virenscanner lässt sich der gesamte E-Mailverkehr nunmehr auf einem Gateway-Server außerhalb des Netzwerkes überwachen. Der "Anti-Virus for Internet-Mail" sucht in den Anlagen von E-Mails nach Fehlern. Über das Internet aktualisiert sich der Virenscanner automatisch. http://www.f-secure.com/news/2001/news_2001021900.shtml

F-Secure-Chef Risto Siilasmaa: "Das neue Produkt schützt mit Scan-Maschinen, automatischen Virus-Updates und einer Verwaltung auf Basis von Sicherheitsvorgaben vor sämtlichen Attacken und feindlichen Inhalten aus dem Internet, die per E-Mail in das Netzwerk gelangen." Anti-Virus for Internet Mail unterstützt Windows NT 4.0 und 2000 und arbeitet mit allen SMTP-basierten E-Mail-Umgebungen.

F-Secure entwickelt Lösungen für mobile Systeme. Der Hersteller bietet integrierte Anti-Virus-Programme, Software zur Dateiverschlüsselung und Firewalls. Das 1988 gegründete Unternehmen mit Sitz im finnische Espoo verfügt über Büros weltweit.

 


Virenalarm - Ein neues Virus ist unterwegs
Kournikova schlägt nun als gefährliches Virus auf

Splitter - 12.01.2001 VBS.SST

Der VBS.SST ist ein weiterer Visual Basic Script (VBS) Wurm, der sich, wie schon andere Würmer vor ihm, des Mailclients "Outlook" von Microsoft bedient, um sich selbst zu verschicken. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern ist er aber deshalb sehr erfolgreich, weil er sich einer komplexen Verschlüsselung bedient und von "nicht-aktualisierten" Scannern nicht erkannt wird. In England und Amerika hat der SST binnen kürzester Zeit mehrere tausend PCs infiziert, vermutlich ist es nur mehr eine Frage der (kurzen) Zeit, bis er auch in Österreich an die "Postfächer" klopft.

Das Virus versucht sich als Photo der Tennisspielerin Anna Kournikova zu tarnen und kommt wie der Loveletter als Dateianhang, also als Attachment, auf den Rechner.

Erhalten Sie ein E-Mail mit dem

Subject: Here you have, ;o)

Text: Hi:
Check This!

und dem

Attachment: AnnaKournikova.jpg.vbs

Müssen Sie dieses umgehend (ungeöffnet) löschen!!!

Bitte beachten Sie dabei unbedingt, dass Ihnen Ihr Explorer mit den Standardeinstellungen nur "AnnaKournikova.jpg" anzeigen wird und die Datei-Endung "VBS" nicht sichtbar ist.

Solange Sie als Anwender diese Datei nicht starten, besteht keinerlei Gefahr. Die Situation ändert sich aber relativ rasch sobald Sie Ihrer Neugier nachgeben und durch einen Doppelklick die "AnnaKournikova.jpg.vbs" starten und somit das Virus aktivieren.

Das Virus verschickt sich dann an alle eingetragene Adressen des MS Outlook Programms. Im Gegensatz zu anderen Würmern vor ihm, wird es jedoch nicht aktiv, wenn der Rechner rebootet (neugestartet) wird. Es modifiziert die Registry um sich an jedem 26. Januar auf die Holländische WebSite www.dynabyte.nl (ein holländischen Online-Shop) zu verbinden!
Darüber hinaus hinterlässt es folgende Einträge:

HKEY_USERS\.DEFAULT\Software\OnTheFly
HKEY_USERS\.DEFAULT\Software\OnTheFly\mailed=(1 for yes)

Mit deren Hilfe es überprüft ob der infizierte Rechner, schon mal vom SST-Wurm infiziert wurd.

 

Ansonsten richtet das Virus keine Schäden an!

Tipp vom Virendoktor

Stellen Sie die Einstellungen Ihres Virenschutzprogrammes so um, dass Dateien der Endung .VBS automatisch gesperrt werden - falls dies bei Ihnen noch nicht der Fall sein sollte!
Deaktivieren Sie Ihren Scripting-Host!
Stehen Sie JEDEM Dateianhang mit der Endung .VBS mehr als kritisch gegenüber!
Attachments, die mit einer Doppeldatei-Endung an Sie gesendet werden, etwa *.TXT.VBS oder *.JPG.VBS sind zu 99,9% Virendateien. Löschen Sie diese sofort.

Optimaler weise werden VBS-Dateien direkt am Gateway geblockt.

Weitere Infos erhalten Sie unter http://www.ikarus.at
Dort können Sie sich auch ein brandneues Update herunterladen - welches das neue Virus bereits findet!

 


 

Norton AntiVirus 2.5 für Lotus Notes/Domino:
jetzt auch unter IBM AIX und OS/400 sowie Sun Solaris

Ratingen, 23. Januar 2001 - Symantec erweitert den bewährten Virenschutz
von Norton AntiVirus für Lotus Notes/Domino auf die Plattformen IBM AIX und
OS/400 sowie Sun Solaris. Damit bietet Symantec jetzt auch für diese
Betriebssysteme einen umfassenden und automatischen Schutz vor den
Virusgefahren von heute und morgen. Norton AntiVrus ist eine
Schlüssel-Komponente der Symantec Enterprise Security (SES) Lösun-gen.
Herzstück von Norton AntiVirus 2.5 für Lotus Notes/Domino ist das in
Kooperation mit IBM entwickelte Digitale Immunsystem (DIS). Norton
AntiVirus 2.5 für Lotus Notes/Domino ist ab sofort für alle unterstützten
Plattformen im Rahmen der Symantec-Lizenzprogramme erhältlich.

Norton AntiVirus für Lotus Notes/Domino erkennt und beseitigt Viren in
Notes-Umgebungen, ohne Stabilität oder Leistungsfähigkeit der Server zu
beeinträchtigen. Zeitplangesteuerte Scan-vorgänge sorgen für eine optimale
Netzwerkleistung, indem die Scans außerhalb der Geschäfts-zeiten erfolgen
können. Norton AntiVirus prüft sämtlichen eingehenden und ausgehenden
Da-tenverkehr in den Formaten SMTP, POP3, IMAP, X400, Notes Mail und
cc:Mail auf den Notes/Domino-Servern sowie allen zugehörigen Mail-Servern
und Hubs. Die Funktion AutoProtect prüft und repariert Dateianhänge von
E-Mails in Echtzeit, sobald sie den Lotus Notes/Domino-Server erreichen.
Neben den bisher unterstützten komprimierten und mehrfach komprimierten
Dateiformaten erkennt Norton AntiVirus nun auch Viren in den Dateien der
Formate Arc Manager, BinHex, GZIP, RTF, TAR und TNEF.

"Viele unserer Kunden mit einer vorhandenen 'Norton AntiVirus'
-Infrastruktur warten schon ungeduldig auf Symantecs neue Antivirus-Lösung
für Domino R5 auf AS/400 und den IBM-eServern der iSerie," so Kelly
Schmotzer, Worldwide Groupware Segment Manager von IBM. Norton AntiVirus
für Lotus Notes/Domino lässt sich einfach bedienen und konfigurieren, weil
alle wichtigen Vorgänge im systemeigenen Notes-Format erfolgen. Das
Remote-Management ermöglicht dem Administrator zudem eine bequeme,
Standort-unabhängige Verwaltung. Dank der integrierten NAVEX-Technologie
ist die Software schon heute für neu entstehende Viren-klassen gerüstet.
Dafür ist dann keine Neuinstallation auf den Servern erforderlich, da die
Funktion LiveUpdate die Scan-Engine über eine Internet-Verbindung ersetzten
kann.

Lizenzierungsoptionen und Preisbeispiele
Norton AntiVirus 2.5 für Lotus Notes/Domino ist flexibel skalierbar, lässt
sich leicht an die spezifischen Anforderungen eines Unternehmens anpassen
und bietet damit einen bestmög-lichen Virenschutz. Diesen Anspruch verfolgt
auch die modulare Lizenzierung, die neben den Einzellösungen für Firewalls,
E-Mail-Gateways und Mail-Server wie MS Exchange oder Lotus Notes/Domino 2.0
auch Schutzmodelle für Client-Rechner und Server bereithält. Die Software
ist über autorisierte Symantec-Partner erhältlich. Der Preis richtet sich
nach Art und Umfang der jeweiligen Installation.

Preisbeispiel Norton AntiVirus 2.5 für Lotus Notes/Domino

Lizenzgröße
(Preis pro Lizenz exkl. MwSt. und Upgrade-Versicherung)
Corporate-Lizenz
10 - 24   76 Mark
25 - 49   74 Mark
50 - 99   71 Mark
100 - 249 66 Mark
250 - 499 61 Mark
500 - 999 57 Mark

 



 

 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:33:41
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