REGIO-PRESS-MEDIEN

Berlin - Wien - New York - Düsseldorf - München

Automobil Finanzmarkt Foren Gaestebuch Gesellschaft Grusskarten Horoskop Kontakt Int.-Versions Journalismus Justiz Kontaktanzeigen Kultur Links Literatur Medizin Mitarbeiter Models News Österreich PC u. Technik Politik Sport Stellenmarkt Suchen WAP Wissenschaft

Anthropologie

 


 

 

Home
Nach oben  

REGIO-PRESS ist Mitglied im Journalisten-Ring
<< Info Alle >>

REGIO-PRESS-Medizin, Passwortgeschützter Bereich für medizinische Berufsgruppen!

 

     Voting.. Top-99 Site

        

                       

 

Äthiopien als Wiege des Homo sapiens
Radioaktive Messung datiert Menschheitsalter auf 195.000 Jahre

Äthiopien ist die Wiege des Homo sapiens. Wie nunmehrige radioaktive Untersuchungen an fossilen Fundstücken ergaben, lebten die ersten Menschen vor 195.000 Jahren in Äthiopien. Weitere Funde bestätigen die Theorie, dass der Kontinent Afrika überhaupt die Wiege der Menschheit ist, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature http://www.nature.com . Auch genetische Rekonstruktionen ergaben die Theorie, dass der Homo sapiens erstmals vor rund 200.000 Jahren am Schwarzen Kontinent aufgetaucht ist.

Die Funde von Omo 1 und Omo 2, so die Namen der beiden Menschenfossile, gehen schon auf das Jahr 1967 zurück, allerdings waren die Messmethoden damals zu ungenau, wie John Feagle von der New Yorker Stony Brook University erklärte. Der berühmte und legendär gewordene Fossilien-Jäger Richard Leakey hatte die beiden Stücke gemeinsam mit Mollusken nahe des Omo-Flusses, etwa auf halber Strecke zwischen Addis Abeba und Nairobi gefunden. Die Mollusken wurden damals auf rund 130.000 Jahre geschätzt.

"Leakey und seine Kollegen waren damals eigentlich auf der Suche nach wesentlich älteren, früheren Hominiden, die Mio. Jahre alt sind", so Feagle. Den Funden wurde bis in die frühen 80-er Jahre keine Bedeutung beigemessen. Im Vorjahr sind Forscher um den Wissenschaftler Ian McDougall von der Australian National University in Canberra nochmals nach Äthiopien gereist, um weitere Fundstücke zu suchen. Mithilfe moderner radioaktiver Messmethoden wie der Argonmethode konnten die Forscher das Alter der Felsen, in denen die Fundstücke geborgen wurden, auf 196.000 Jahre bestimmen. Die Untersuchungen von Sedimentablagerungen ergaben, dass die Felsen etwas älter sein mussten als die menschlichen Fundstücke.

Das Alter der Omo-Fossilien deutet aber auch daraufhin, dass die frühen Menschen in Afrika lebten, ehe sie vor 40.000 Jahren von dort weiter zogen. Die "Afrika-Theorie" scheint auch für den Experten Chris Stringer vom Natural History Museum in London http://www.nhm.ac.uk plausibel. Aber nicht nur Äthiopien spielte dabei eine Rolle, sondern auch das südliche Afrika.

 


 

Ausgestorbener Frühmensch hinterließ Läuse
Parasiten bringen Licht in menschliche Entstehungsgeschichte

Ausgestorbene Frühmenschen haben dem heutigen Homo sapiens das zurückgelassen, auf das so mancher gerne verzichten würde: Kopfläuse. Nach einer genetischen Studie ist nun klar geworden, dass einige der heute noch existierenden Läuse die frühen Menschen überlebt haben, berichtet das Wissenschaftsmagazin Plos Biology http://www.plosbiology.org .

Nach der Untersuchung der Forscher des Florida Museum of National History sind unsere Vorfahren vor rund 100.000 Jahren von Afrika ausgewandert und haben danach Kontakt mit andere Früh-Hominiden geknüpft. Dies fand wahrscheinlich in Asien statt. Läuse sind mit großer Wahrscheinlichkeit beim Kampf, Sex oder Kannibalismus übertragen worden. Hinweise darauf lieferte die menschliche Kopflaus Pediculus humanus. Die Forscher konnten nämlich zwei verschiedene Typen von Läusen identifizieren. Eine davon gibt es weltweit, die andere nur am Doppelkontinent Amerika.

Da Läuse ohne Menschen nur wenige Stunden überleben können, ist der Parasit eng mit dem Leben des Wirts in Verbindung. Das bedeutet auch, dass die Forscher erkennen konnten, dass die Kopfläuse ebenso wie der Mensch einen Bottleneck-Effekt durchmachten. Dieses Ereignis passiert, wenn die Menge an genetischer Vielfalt in einer Population zurückgeht. Eines der Ereignisse wäre etwa das Zurückgehen der menschlichen Population bevor ein weiterer Anstieg der Bevölkerung erfolgte. In den Untersuchungen konnten die Forscher nämlich feststellen, dass die Gene der selteneren Kopfläuse auf eine große Stabilität in ihrer Geschichte hinwiesen. Nach der Analyse entwickelten sich die verschiedenen Läuse vor 1,18 Mio. Jahren. Die seltenere Art war auf den inzwischen ausgestorbenen Früh-Hominiden vorkommend. Diese lebten von unseren Vorfahren bis vor einigen 10.000 Jahren isoliert. Dann konnten auch die Läuse wieder Kontakte zueinander knüpfen.
 

 


 

Mumienfund entpuppt sich als grausamer Mord
Knochen-Analyse soll letzte Zweifel beseitigen

Eine vermeintlich 2.500 Jahre alte Mumie aus Pakistan entpuppt sich wahrscheinlich als die Leiche einer Frau, die vor zwei Jahren grausam ermordet wurde. Zur Bestätigung der Echtheit und des Alters der Mumie hatten Wissenschaftler der Universität Erlangen-Nürnberg http://www.uni-erlangen.de Proben aus einem Tuch und der Bastmatte der Mumie entnommen und einer so genannten "Radiokarbondatierung" (14C) unterzogen. Die Messungen ergaben, dass der 14C-Gehalt in den Proben deutlich überhöht war.

"Dieser Wert lässt sich nur aus den oberirdischen Kernwaffentests in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts erklären", sagte Gerhard Morgenroth, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Experimentalphysik an der Erlanger Universität. "Die von uns untersuchten Proben können damit höchstens 40 oder 50 Jahre alt sein." Eine weitere und genauere Analyse konnte das Alter der untersuchten Pflanzenteile einem Zeitraum zwischen 1958 und 1960 oder 1992 und 1994 zuordnen. "Somit stellten sich zumindest die der Mumie beigelegten Materialien als Fälschung heraus", so Morgenroth. Im Erlanger Labor werden daher zurzeit Knochen und Muskelgewebe der Mumie vorbehandelt, um sie innerhalb der nächsten Wochen exakt datieren zu können.

Die Entdeckung einer Mumie in Pakistan vor einem Jahr galt als archäologische Sensation. Ähnlich wie ägyptische Mumien befand sich der Leichnam in einem doppelten Sarg: einem Inneren aus Stein und einem Äußeren aus Holz. Der Leichnam trug eine Krone aus Gold und eine goldene Brustplatte mit einer altpersischen Inschrift, die sie als Ruduamna, die Tochter Xerxes’ auswies. Xerxes lebte im 5. Jahrhundert v. Chr. Eine Untersuchung der Mumie mittels Computertomographie ergab, dass es sich um eine 20- bis 40-jährige Frau handelte, bei der Hüftknochen und Rückgrat gebrochen waren. Die Leiche wies einen tiefen Bauchschnitt auf, durch den vermutlich die inneren Organe herausgenommen wurden. Auffällig war auch, dass man der Frau offenbar noch vor ihrem Tod die Zähne ausgerissen hatte. http://www.geocities.com/dr_asma2001/



 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



This site is powered by the ICQ2Go Panel © 2002 ICQ Inc. All Rights Reserved. Use of ICQ2Go Panel is subject to the ICQ Terms of Service.

Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:33:41
Copyright REGIO-PRESS-MEDIEN
© 1998 - 2007
V.i.S.d.P. CR Joerg W. Baur
 
Diese Seiten sind optimiert für: IE 7 u. Netscape 8.1
sowie Mozilla Firefox 2 & Opera 9
Empfohlene Bildschirmauflösung : 1280 x 1024  

 

           WEBCounter by GOWEB 


Bitte stimmen Sie für diese Homepage ab.
Wählen Sie einfach den entspechenden Punkt.
naja... gut sehr gut zu empfehlen TOP SITE