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EU: Roaming-Gebühren bei
T-Mobile und Vodafone zu hoch
Markt beherrschende Stellung in Deutschland
missbraucht
Die EU-Kommission
http://europa.eu.int/comm hat die Roaming-Praxis der deutschen
Mobilfunkprovider T-Mobile und Vodafone beanstandet und vermutet einen
Missbrauch der Markt beherrschenden Stellung beider Unternehmen bis
mindestens Ende 2003. Die mit Roaming-Diensten erzielten Gewinne seien
um ein mehrfaches höher gewesen als die von den Betreibern erbrachten
vergleichbaren Dienste, teilte die EU-Kommission heute, Donnerstag, mit.
Zudem waren die Preise für ausländische Anbieter offenbar wesentlich
höher als die Preise, die die Provider für die Anrufe deutscher
Abonnenten von unabhängigen Diensteanbietern berechnen.
Die Kommission beanstande deshalb die beträchtlichen Preisunterschiede
zwischen diesen weit gehend vergleichbaren Diensten, heißt es in einer
entsprechenden Aussendung. Die überhöhten Tarife würden den Abonnenten
der Mobilfunkbetreiber voll weiter gegeben. T-Mobile und Vodafone haben
nun die Möglichkeit, sich zu den Vorwürfen zu äußern. Laut Wall Street
Journal könnte die Wettbewerbsbehörde der EU Strafen von bis zu zehn
Prozent des Jahresumsatzes verhängen, wenn sich erweist, dass die
Provider ihre Markt beherrschende Stellung missbraucht haben. Meist
fällt die Strafe jedoch ohnehin geringer aus.
Die EU-Kommission hatte bereits im Sommer 2004 ähnliche Beschwerden an
die Mobilfunkbetreiber Vodafone und O2 geschickt (pte berichtete:
http://www.pte.at/pte.mc?pte=040419010 ). Der ehemalige
Wettbewerbskommissar Mario Monti ermittelte seit Juli 2001 wegen den
überhöhten Roaming-Gebühren. Den Auftakt machte die Durchsuchung von
insgesamt neun Mobilfunkfirmen in Deutschland und Großbritannien. Mit
ihrem Vorgehen will die EU-Kommission nach eigenen Angaben erreichen,
dass europäische Verbraucher, die ihre Handys auf Reisen in Europa
verwenden, keine übermäßigen Gebühren zahlen müssen. |

Vodafone wächst auf über
150 Mio. Kunden
Steigerung vor allem in Europa und den USA -
Jahresprognose bekräftigt
Vodafone
http://www.vodafone.com hat im Schlussquartal des vergangenen Jahres
2004 weltweit rund 5,4 Mio. neue Kunden hinzugewonnen und seine
Kundenbasis auf 151,8 Millionen ausgebaut. Wie der nach Umsatz größte
Mobilfunkbetreiber der Welt heute, Mittwoch, mitteilte, konnte vor allem
in Europa und den USA ein starkes Wachstum verzeichnet werden, während
das Geschäft in Japan weiter schwächelte. Allerdings musste der
Mobilfunkkonzern in Märkten wie Deutschland und Großbritannien Rückgänge
beim durchschnittlichen Kundenumsatz (ARPU) hinnehmen.
In Deutschland konnte Vodafone seine Kundenzahl um 843.000 auf 26,9
Millionen steigern. Das ARPU ging jedoch gegenüber dem Vorquartal per
Ende Dezember 2004 von 305 auf 303 Euro zurück. In Großbritannien
verzeichnete Vodafone einen Kundenzuwachs von 641.000 und kann damit zum
Jahresende auf 15,2 Mio. Handykunden verweisen. Das ARPU sank von 318
(459 Euro) auf 314 Pfund (453,2 Euro). In Japan konnte Vodafone dagegen
im abgelaufenen Quartal nur 36.000 Kunden gewinnen und hält bei 14,8
Mio. Kunden. In den kommenden beiden Jahren soll das fortgesetzte
Turnaround-Programm für einen Aufschwung in Japan sorgen.
Die Ergebnisse liegen laut Vodafone-Chef Arun Sarin im Rahmen der
Erwartungen des Mobilfunkproviders. Im Zusammenhang mit dem Launch der
3G-Dienste im November 2004 (pte berichtete:
http://www.pte.at/pte.mc?pte=041111009 ) habe Vodafone erste
positive Anzeichen gesehen, so Sarin. Bis zum März 2006 will der Konzern
nach eigenen Angaben mehr als zehn Mio. 3G-Kunden gewinnen. Vodafone
bekräftigte aufgrund der Zahlen seine Prognose für das laufende
Geschäftsjahr (Ende März 2005). Demnach rechnet das Unternehmen mit
einem Kundenwachstum von zehn Prozent. |

Vodafone sieht Potenzial
im Musiktausch
Mobilfunkanbieter führt Kopierschutz ein und ortet
neue Marketing-Optionen
Frei kopierbare digitale Musik ist auch für den
Mobilfunkanbieter Vodafone künftig ein Umsatzgarant. Denn die notwendige
Technik für den legalen Musiktausch ist bereits in Telefonen und im
Mobilfunknetz vorhanden, so Vodafone-Musikchef Edward Kershaw gegenüber
der Financial Times
http://www.ftd.de . Der Tausch von Musikdaten werde künftig einen
wichtigen Teil der Einnahmen ausmachen.
Musikkonzerne wie Sony BMG, Universal und EMI erproben bereits neue
Vertriebswege für Musik. Im Rahmen dieser Bemühungen wird auch die
Option ausgelotet, Musiktauschbörsen zu unterstützen, bei denen die
Bezahlung der kopierten Songs sichergestellt ist. Download-Plattformen
mit nicht bezahlten Musik- und Film-Downloads werden nach wie vor von
Millionen Menschen genützt. Legale Alternativen sollen diese nun von den
entgeltpflichtigen Musik-Plattformen überzeugen.
Bei Vodafone erlauben die derzeit angebotenen UMTS-Modelle bereits das
Weitergeben von gekaufter Musik an andere Nutzer. Aufgrund der geringen
Nutzerfreundlichkeit wird diese Möglichkeit jedoch nicht beworben, so
Kershaw. Die Konsumenten müssten sich auch erst an die Funktionen der
Technik und an dieses Tool gewöhnen. Dann werde Vodafone es
mittelfristig vermarkten. Für Musikkonzerne sei die "Belohnung" der
Kunden für das Verteilen von Musik eine interessante Marketing-Option.
Die technische Basis für diese Pläne ist ein Kopierschutzverfahren
namens "OMA DRM 1.0", auf das sich der Mobilfunkverband Open Mobile
Alliance verständigt hat. In aktuellen Multimedia-Handys wird dieses
Verfahren bereits unterstützt. Wenn die Dateien nun zwischen zwei
Netzbetreibern ausgetauscht werden, dann muss noch der Abrechnungsmodus
geregelt werden, so Kershaw.
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T-Mobile startet 3G-Service in Großbritannien
Verfügbarkeit von Handys für Erfolg von UMTS entscheidend
Die britische Mobilfunktochter der Deutschen Telekom,
T-Mobile UK
http://www.t-mobile.co.uk , hat den Launch von Handys und
Mobilfunkdiensten der dritten Generation für die kommenden Monate angekündigt.
Bereits heute, Montag, ist das UMTS-Netzwerk in Großbritannien nach Angaben
des Wall Street Journals (WSJ) aktiviert worden.
"In den kommenden Monaten wird T-Mobile 3G-Handys und 3G-Services als weiteren
Schritt zur Schaffung neuer Daten-, Breitband- und anderer Dienste auf einer
breiten Basis anbieten", hieß es in einer Mitteilung des Mobilfunkanbieters.
Laut WSJ sind die meisten technischen Probleme mit den 3G-Netzwerken
mittlerweile ausgeräumt. Der Erfolg von UMTS hänge nun davon ab, ob die
Mobilfunk-Unternehmen ausreichende Mengen an 3G-Handys anbieten können.
Bereits am 15. Januar hatte T-Mobile in Deutschland mit der UMTS-Testphase
begonnen, die eine schrittweise 3G-Einführung einläuten sollte (pte
berichtete:
http://www.pte.at/pte.mc?pte=040115041 ). Seit diesem Zeitpunkt können
T-Mobile-Kunden mit UMTS-fähigen Handys die 3G-Dienste in Deutschland nutzen.
Der britische Mobilfunkanbieter Vodafone
http://www.vodafone.com hatte in der vergangenen Woche den Start seiner
UMTS-Dienste für Europa angekündigt (pte berichtete:
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=040212029 ).

Die Mobilkom und max.mobil wollen das One Angebot "All in One"
mittels einer Klage
stoppen. Die beiden Unternehmen, die insgesamt 75 Prozent Marktanteil am
Mobiltelefoniemarkt halten, werfen dem dritten Mobilfunkanbieter vor, seine
"marktbeherrschende Stellung" mißbraucht zu haben, um sie durch zu günstige
Tarife
"vom Markt zu verdrängen".
One Geschäftsführer Jørgen Bang-Jensen meint dazu: "One ist mit dem
Anspruch
angetreten, im österreichischen Mobilfunkmarkt neue Standards in Qualität und
Tarifgestaltung zu setzen. Offensichtlich kann sich der monopolverwandte
Mitbewerb
bis heute nicht an den freien Markt gewöhnen."
1 Schilling in alle Netze
Mit All in One bot One erstmals österreichweit den ATS 1,-Tarif in alle
nationalen
Fest- und Mobilnetze an. Die Klage beruft sich darauf, dass der Endkundentarif
fallweise unter den Kosten der Netzbetreiber liege. All in One ist ein in Österreich
bisher einzigartiges Angebot. One will dieses Angebot für seine Kunden mit
allen
Mitteln verteidigen. Bang-Jensen: "Unseren Kunden faire und günstige
Angebote zu
machen, kann nicht rechtswidrig sein."
Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung?
One hat im vergangenen Jahr beachtliche Kundenzuwächse verbucht und konnte
innerhalb
des Jahres 2000 seinen Marktanteil von 8% auf 20% mehr als verdoppeln. Diese
Tatsache
wird in der Klagschrift angeführt. Bang-Jensen: "Unser Verständnis von
Wettbewerb ist
es, Erfolg durch größeren Erfolg zu übertreffen, nicht aber zu klagen."
Konkret haben
Mobilkom und max.mobil gegen One am Handelsgericht Wien eine Klage mit Antrag
auf
einstweilige Verfügung eingebracht. Ihr Vorwurf: One habe "in Missbrauch
seiner
marktbeherrschenden Stellung" versucht, die Mitbewerber mit dem
Konvergenz-Angebot
All in One vor allem im Segment der Geschäftskunden vom Markt zu verdrängen".
http://derstandard.at/

tele.ring, der alternative Telekommunikationsanbieter für
mobil.fest.internet überzeugt mit seinen innovativen und benutzerfreundlichen
Leistungen und konnte noch vor Weihnachten das gesteckte Jahresziel von 100.000
Mobilfunk-Kunden übertreffen. Übererfüllt hat tele.ring auch den in der
Lizenzbewerbung getroffenen Anspruch hinsichtlich Netzabdeckung - mehr als 90 %
Netzabdeckung sind bereits jetzt erreicht. Damit übertrifft das Unternehmen die
im Vergleichszeitraum - die ersten 6 Monate nach dem Mobilfunk-Start aller
bisher erreichten Werte anderer Mobilfunkanbieter.
Jahresziel von 100.000 Mobilfunk-Kunden bei weitem übertroffen
Zum Zeitpunkt des tele.ring Starts am 26. Mai 2000 hat das Unternehmen ein
ehrgeiziges Ziel formuliert: 100.000 Kunden bis zum Ende des Jahres von den
Vorteilen des tele.ring Produktportfolios zu überzeugen. Tatsächlich ist
dieses Ziel bereits jetzt übertroffen worden, denn nach nur 6 Monaten
Mobilfunknetz haben sich deutlich mehr als 100.000 Kunden für tele.ring
entschieden. Und das sind bedeutend mehr Benutzer als die anderen Netzbetreiber
im Vergleichszeitraum für sich gewinnen konnten.
Am 19. 12. 2000 übergab tele.ring seinem 100.000sten Kunden den Gewinn: Herr
Bruno Kappl aus Wien konnte sich über einen Gesprächsgutschein in Höhe von
10.000 Schilling freuen.
"Wir sind zu recht stolz auf die vollbrachten Leistungen. Die ersten sechs
Monate seit dem Mobilfunk-Start waren sehr erfolgreich. Mit innovativen
Telekommunikations-Diensten, dem Ausbau unseres Netzes zum modernsten Österreichs
und unserem äußerst attraktiven Tarifsystem haben wir den
Telekommunikations-Markt in Österreich verändert", zieht Hartmut Kremling,
Vorsitzender der tele.ring Geschäftsführung, Bilanz über das erste halbe
Jahr.
"Im Rekordtempo ist es gelungen, die Marke tele.ring erfolgreich auf dem österreichischen
Markt zu etablieren und als Anbieter für Gesamtlösungen aus einer Hand bei
mobil.fest.internet zu profilieren. Dieses Tempo werden wir bei der Markteinführung
benutzerfreundlicher Produktinnovationen beibehalten und wie bisher Qualität
und Kundennutzen in den Vordergrund stellen", skizziert Hartmut Kremling
die Strategie des Unternehmens.
90 % Netzabdeckung nach nur 6 Monaten
In seiner Lizenzbewerbung hat sich tele.ring verpflichtet, im Sommer 2000 67 %
Netzabdeckung zu erreichen. Bereits zum Start seines Mobilfunknetzes am 26. Mai
hat tele.ring diese Vorgabe deutlich übertroffen. Zum Mobilfunkstart waren 77 %
der österreichischen Bevölkerung versorgt. Jetzt, zum Jahresende 2000 hat
tele.ring mehr als 90 % Netzabdeckung. Mit diesem Rekordtempo beim Netzaufbau
hat tele.ring alle anderen Mobilfunkbetreiber deutlich übertroffen.
Heute verfügt tele.ring über das modernste Netz mit GPRS-fähigen
Basisstationen und höchster Netzkapazität und ist fit für das breite Angebot
an Diensten, das sich zukünftig mit GPRS und UMTS entwickeln wird.
tele.ring - überall in ganz Österreich
tele.ring arbeitet mit allen großen Handelsketten und einer Vielzahl von Fachhändlern
zusammen und ist somit über 1.000 Mal am Point of Sale vertreten. tele.ring
bietet damit seine innovativen Produkte und Dienstleistungen in ganz Österreich
an. tele.ring verfügt darüber hinaus derzeit über 8 eigene Shops. Diese erfüllen
eine zentrale Rolle bei der umfassenden Beratung und beim Kundenservice des
Netzbetreibers. Auch dem Direktvertrieb sowie der Vermarktung der Produkte über
die tele.ring Web Site kommen wachsende Bedeutung zu.
Preselection ab 1.Jänner 2001 - tele.ring fest mit mehr Komfort
tele.ring hat seine Kunden im Festnetz als erster alternativer Festnetzanbieter
durch den Preselection Service mit dem Wegfall der Vorwahl 1012 verwöhnt. Das
Telefonieren mit tele.ring fest wird ab 1. Jänner 2001 um einen weiteren
Schritt bequemer, denn dann ist bei Ortsgesprächen keine Ortsvorwahl mehr
erforderlich.
Mit Preselection werden Festnetz-Telefonanschlüsse so programmiert, dass
ausgehende Gespräche - ohne extra Vorwahl und ohne Router - über das tele.ring
Netz geführt werden. Die Umstellung erfolgt automatisch. Preselection wird als
tele.ring 1012 Komfort-Variante angeboten.
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