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Akupunktur bei
Osteoarthrose und Nackenschmerzen wirksam
Einsatz der Nadeln nicht allein entscheidend
Eine Studie des US-National Institutes of Health
http://www.nih.gov
ist zu dem Ergebnis gekommen, dass Akupunktur bei Osteoarthrose
eine effektive Ergänzung der Standardbehandlung ist.
Akupunkturpatienten erreichten eine Verringerung des Schmerzes von
40 Prozent und eine fast gleich große Verbesserung der Kniefunktion.
Die Ergebnisse der Studie, an der 570 Patienten teilnahmen, wurden
in den Annals of Internal Medicine
http://www.annals.org veröffentlicht. Eine weitere Studie, die
ebenfalls in den Annals of Internal Medicine publiziert wurde,
lieferte Hinweise darauf, dass Akupunktur und Scheinakupunktur
Schmerzen im Nacken zu verringern scheinen.
Die Teilnehmer wurden entweder mit Akupunktur, Scheinakupunktur oder
einer Anleitung zur Selbsthilfe zusätzlich zur Standardbehandlung
mit Medikamenten versorgt. Bei der Scheinakupunktur wird verhindert,
dass Patienten wissen, ob Nadeln tatsächlich an Behandlungspunkten
eingesetzt werden. Der Wissenschafter Stephen Strauss erklärte laut
BBC, dass erstmals ein klinischer Versuch mit der notwendigen
Exaktheit, Größe und Dauer gezeigt habe, dass Akupunktur Schmerzen
und Funktionseinschränkungen bei einer Osteoarthrose des Knies
verringere. Nach acht Wochen zeigte die Akupunkturgruppe deutliche
Verbesserungen in der Kniefunktion. Nach 14 Wochen waren ihre
Schmerzwerte im Vergleich mit der Scheinakupunktur- und der
Selbsthilfegruppe deutlich gesunken.
Wissenschafter der University of Southampton
http://www.soton.ac.uk verglichen echte und
Scheinakupunkturbehandlungen des gleichen Therapeuten bei 124
Patienten mit chronischen Nackenschmerzen. Die Teilnehmer an der
Studie waren zwischen 18 und 80 Jahren alt. Über einen Zeitraum von
zwölf Wochen berichteten beide Gruppen von einer Verringerung der
Schmerzen um mehr als 60 Prozent. Der Wissenschafter George Lewith
erklärte, dass der Großteil der erreichten Verbesserung nicht auf
den Einsatz der Nadeln selbst, sondern vorwiegend auf sehr wirksame
aber derzeit nicht näher erforschte Bereiche der Behandlung
zurückzuführen sei. |

Akupunktur mindert
Übelkeit nach Brustoperation
Effektivere Schmerzlinderung als
Standard-Medikament
Forscher am Duke University Medical Center
http://www.mc.duke.edu/ haben in einem ersten klinischen Versuch
auf diesem Gebiet nachgewiesen, dass Akupunktur nach einer größeren
Brustoperation bei der Bekämpfung von Übelkeit und Erbrechen
effektiver ist als gängige Medikation. Außerdem haben die Forscher
herausgefunden, dass Patienten, die sich der 5.000 Jahre alten
traditionellen chinesischen Praxis unterzogen, von verminderten
postoperativen Schmerzen und erhöhter Zufriedenheit über die
postoperative Genesung berichteten.
Die Behandlung von postoperativer Übelkeit und Erbrechen (PONV) ist
ein wichtiges medizinisches Anliegen. Etwa 70 Prozent der Frauen,
die sich einer größeren Brust-OP unterziehen, die eine Vollnarkose
erfordert, leiden an einer solchen Komplikation, erklärt Anästhesist
und Versuchsleiter Tong Joo Gan von der Duke Universität. Diese
unangenehmen Nebenwirkungen sind wichtige Faktoren bei der
Bestimmung, wann die Patienten nach dem Eingriff wieder nach Hause
dürfen. "Die Patienten in unserem Versuch, die akupunktiert wurden,
hatten eine angenehmere Genesungsphase als jene, die
Standard-Medikamente erhielten", so Gan. "In den Bereichen der
PONV-Kontrolle, Schmerzlinderung und allgemeinem Wohlbefinden
scheint Akupunktur der effektivere Ansatz im Vergleich mit den
gewöhnlich verabreichten Medikamenten zu sein." Noch dazu habe sie
wenige bis keine Nebenwirkungen.
Gan verwendete für den Versuch ein Elektroakupunkturgerät, bei dem
eine Elektrode bei dem betreffenden Punkt angebracht wird. In diesem
Fall am Punkt P6, der sich unter dem Handgelenk befindet. Statt die
Haut mit einer langen Nadel zu durchstechen, liefert das
Elektroakupunkturgerät einen kleinen elektrischen Impuls durch die
Haut. "Elektroakupunktur verbessert die Effekte der traditionellen
Akupunktur", erläutert Gan. Außerdem sei sie im geschäftigen und
komplizierten Ablauf eines OP-Saals angenehmer anzuwenden.
An dem Versuch nahmen 75 Frauen teil, die sich einem größeren
Eingriff an der Brust (Brustvergrößerung, Brustverkleinerung,
Mastektomie) unterzogen, der eine Vollnarkose erfordert. Sie wurden
in drei Gruppen unterteilt: eine erhielt Akupunktur, eine das
Medikament Ondansetron (Handelsname: Zofran) und eine Gruppe ein
Placebo. Die Eingriffe dauerten zwischen zwei und vier Stunden und
das Vorkommen von PONV und Schmerzen wurde in 30-minütigen
Intervallen in den ersten zwei Stunden nach dem Eingriff und noch
einmal nach 24 Stunden beobachtet. Zwei Stunden nach der OP erlebten
77 Prozent der Akupunktur-Patienten weder eine PONV, noch baten sie
um ein antiemetisches Medikament gegen die Übelkeit, im Vergleich zu
64 Prozent, die Ondansetron erhielten, und 42 Prozent, die das
Placebo bekamen. Nach 24 Stunden lagen die Raten bei 73 Prozent, 52
Prozent und 38 Prozent. "Bei der Vorbeugung von PONV waren
Elektroakupunktur und Ondansetron effektiver als das Placebo und
wiesen eine größere Patientenzufriedenheit auf, aber die
Elektroakupunktur scheint im Vergleich zu Ondansetron noch
effektiver beim Verhindern von Übelkeit zu sein", so Gan.
Die Elektroakupunktur wurde auf dem Punkt P6 entlang dem
Perikardmeridian angewandt, der sich fünf Zentimeter unter der
Handfläche zwischen den zwei Sehnen, die Unterarm mit Handgelenk
verbinden, befindet. In der chinesischen Heilpraxis gibt es etwa 360
spezifische Punkte entlang 14 verschiedener Linien, so genannten
Meridianen, die unterhalb der Haut über den ganzen Körper verlaufen.
Obwohl nicht bekannt ist, warum oder wie Akupunktur wirkt, berufen
sich aktuelle Studien auf die Fähigkeit, die Freisetzung von
Hormonen oder aber von körpereigenen Schmerzkillern, den
Endorphinen, zu stimulieren. Laut Gan ist es interessant, dass eine
niedrig-frequente Modulation einen Typ von Endorphin freisetzt, das
mit langsamerer Entstehung aber längerer Dauer zu Schmerzfreiheit
führt. Höhere Frequenzen wirken schneller, aber nicht so lange. |

Kreuzschmerzen:
Akupunktur besser als Standardtherapie
Größte Studie beweist Wirksamkeit der Nadeln auch
bei Knieschmerzen
Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben anhand
von Kreuz- und Knieschmerz-Patienten festgestellt, dass Akupunktur
besser gegen chronischen Schmerzen wirkt als die konservative
Standardtherapie. Das sind die ersten Ergebnisse der weltweit
größten Studien zur Wirksamkeit der Akupunktur, gerac (German
Acupuncture Trials)
http://www.gerac.de .
Sowohl die nach den Regeln der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)
als auch die sogennante Sham-Akupunktur, bei der an
Nicht-Akupunkturpunkten gestochen wird, wirken nach den
Untersuchungen, die vom Studienleiter Hans-Joachim Trampisch von der
Abteilung für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie
koordiniert werden. Je über 1.000 Patienten mit länger als sechs
Monate dauernden Kreuz- bzw. Knieschmerzen nahmen an den beiden
kontrollierten Studien teil. Dabei wurden drei verschiedene Methoden
angewendet: TCM-, Sham-Akupunktur oder Standardtherapie. Die
Teilnehmer der Akupunktur-Gruppen erhielten zehn bis 15 Behandlungen
binnen sechs bzw. zwölf Wochen. Falls notwendig, waren Schmerzmittel
bis zu einem vorher definierten Höchstmaß erlaubt. Nicht erlaubt
waren Zusatztherapien wie Spritzen oder bei Kreuzschmerzen
Krankengymnastik.
In die Kreuzschmerz-Teilstudie wurden mit der Akupunktur nach
TCM-Regeln bei 71,1 Prozent der Patienten Schmerzlinderungen
und/oder Funktionsverbesserungen verzeichnet. Die Sham-Akupunktur
war in 67,7 Prozent der Fälle erfolgreich, die Standardtherapie
jedoch nur in 57,6 Prozent. Durch Einberechnen von nicht erlaubten
Zusatztherapien wie Krankengymnastik oder Spritzen, die durch
Telefoninterviews erfasst wurden, sanken die Erfolgsraten auf 47,6
Prozent für die Akupunktur nach TCM-Regeln, 44,2 Prozent für die
Sham-Akupunktur und nur 27,4 Prozent für die Standardtherapie. "Der
über sechs Monate nachweisbare Effekt von Akupunktur führte zu einem
geringeren Verbrauch an Medikamenten und weiteren Therapieformen im
Nachuntersuchungszeitraum als unter Standardtherapie", so
gerac-Teilstudienleiter Michael Haake von der Orthopädische Klinik
der Universität Regensburg.
Ähnlich sehen die Ergebnisse drei Monate nach dem Behandlungsende
für die Teilstudie Kniegelenksverschleiß aus. Dort erzielte die
TCM-Akupunktur eine Erfolgsrate von 51 Prozent, die Sham-Akupunktur
48 Prozent und die mit der konventionellen Standardtherapie nur 28
Prozent. Auffallend ist, dass es auch hier keine signifikanten
Unterschiede zwischen den Effekten der TCM- und der Sham-Akupunktur
gibt, berichten die Forscher. Die Auswahl der Akupunkturpunkte sowie
die spezifische Stichtechnik scheint somit keinen wesentlichen
Einfluss auf den Therapieeffekt zu haben.
Die Studie sollte auch als Grundlage für die Beratungen zur Aufnahme
in den Leistungskatalog der Krankenkassen dienen. In Deutschland
führen etwa rund 17 Prozent aller niedergelassenen Mediziner
Akupunktur bei verschiedenen Erkrankungen durch. "Die vergleichbar
hohe Wirksamkeit der TCM- und der Sham-Akupunktur wirft jedoch
weitere Fragen auf, ohne dass der beobachtete Effekt aus den
vorhandenen Ergebnissen erklärt werden kann", meint
Teilstudienleiter Hanns-Peter Scharf von der Orthopädischenn Klinik
der Universität Heidelberg. Weitere Studien wären hierzu notwendig,
meint der Experte.
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Akupunktur-Behandlung mit Softlaser (ohne Fachpersonal)
selber Erkältungen, Sodbrennen, Kopfschmerzen behandeln
Mit dieser Schweizer Softlaser-Technologie wurde eine Lösung
gefunden, um ohne Fachpersonal und ohne Nadeln die Akupunktur-Punkte zu
aktivieren.
Die Wirkung des ADisMa Medic Laser entspricht der Photosynthese in der Natur
und ist völlig sicher, schmerzlos und ohne Nebenwirkungen. Der Laserstrahl
durchdringt selbst tiefere Unterhautschichten und wirkt wie eine
Akupunktur-Nadel als heilsame Biostimulation direkt auf den Stoffwechsel im
Bindegewebe. Dies führt zur Stimulation des Immunsystems und zur Aktivierung
der "körpereigene Apotheke".
Der ADisMa Medic Laser eignet sich besonders zur Behandlung von Allergien,
Erkältungen, Sodbrennen, Kopfschmerzen, Reisekrankheit und vielen weiteren
medizinischen Anwendungen. Ein ausführlicher Ratgeber erklärt einfach und
übersichtlich alle möglichen Behandlungen.
Der ADisMa Medic Laser wurde erfolgreich in Kliniken und in Arztpraxen
Langzeitgetestet und ausführlichen medizinischen Tests unterzogen. Die
Sicherheit und Wirkung wurde Attestiert und medizinisch zertifiziert.
Technische Daten:
Leistung: 5 mW
Wellenlänge: 650 nm
Behandlungszeit pro Punkt: ca. 20 Sekunden
Eindringung in die Haut: ca. 1,6 cm
Laserschutzklasse: 3 A
Medizinische-Prüfungen: CE + LGA
Batteriebetrieb: 2 x 1,5V (LR03 AAA)
Garantie: 2 Jahre
Preis: CHF 249.-

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