REGIO-PRESS-MEDIEN

Berlin - Wien - New York - Düsseldorf - München

Automobil Finanzmarkt Foren Gaestebuch Gesellschaft Grusskarten Horoskop Kontakt Int.-Versions Journalismus Justiz Kontaktanzeigen Kultur Links Literatur Medizin Mitarbeiter Models News Österreich PC u. Technik Politik Sport Stellenmarkt Suchen WAP Wissenschaft

Afrika

 


 

 

Home
Nach oben
Aegypten
Aethiopien
Ghana
Sudan
Tunesien  

REGIO-PRESS ist Mitglied im Journalisten-Ring
<< Info Alle >>

REGIO-PRESS-Medizin, Passwortgeschützter Bereich für medizinische Berufsgruppen!

 

     Voting.. Top-99 Site

        

                       

 

Afrikanischer Mobilfunker Celtel im Aufwind
Gewinne und Userzahlen verdoppelt - Umsatz klettert um 62 Prozent

Der drittgrößte afrikanische Mobilfunkprovider Celtel http://www.celtel.com hat im abgelaufenen Geschäftsjahr kräftig zugelegt und Gewinn sowie Userzahlen verdoppelt. Der Umsatz des vor allem in der Region südlich der Sahara agierenden Providers stieg gegenüber dem Vorjahr um 62 Prozent auf 614 Mio. Dollar. Der Nettogewinn legte von 73 auf 147 Mio. Dollar. Die Zahl der User ist von 2,5 auf 5,2 Millionen geklettert, teilte das Unternehmen heute, Freitag, mit.

Allein die Übernahme von 60 Prozent der Anteile am einzigen kenianischen Provider KenCell im Mai 2004 brachte 1,2 Millionen neue Kunden. Der durchschnittliche Umsatz pro Kunde schrumpfte allerdings um 16 Prozent auf 21 Dollar. Der Rückgang reflektiere die Aufwendungen zur Steigerung der Penetrationsrate und sei ein Resultat der Übernahme, hieß es in einer entsprechenden Aussendung. Der Mobilfunker hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben mehr als 250 Mio. Dollar in die Infrastruktur seiner afrikanischen Aktivitäten investiert.

"Wir sind Marktführer in zehn von 13 Ländern, in denen wir operieren und sehen nun die Erträge unserer erheblichen Investitionen in der Region südlich der Sahara", sagte Celtel-Chef Marten Pieters. Die bitterarme Region ist nach Ansicht von Celtel der weltweit am schnellsten wachsende Mobilfunkmarkt. So beläuft sich die Mobilfunkpenetration in zehn der 13 Länder auf unter fünf Prozent. Darum, hieß es bei Celtel, gebe es enorme Möglichkeiten in punkto Kunden- und Umsatzwachstum. Celtel will das Investitionsprogramm für Lizenzen und Netzwerke in Afrika fortsetzen.

 


 

Afrikanische-Heuschrecken Horrorvision für 2005
Experten warnen vor noch schlimmerer Invasion

 

[2 Pressefotos anzeigen]
 
Experten warnen davor, dass im kommenden Jahr die Heuschreckenplage noch massiver ausfallen wird als in diesem Jahr, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature http://www.nature.com . Die neue Brutsaison für die afrikanischen Heuschrecken, die in ungewöhnlich großer Zahl weite Teile Nord- und Westafrikas eroberten, hat bereits angefangen. Zuletzt waren die Insekten sogar auf den Inseln Kreta und Zypern aufgetaucht.

Seit Jahren waren solche Heuschreckenplagen der Spezies Schistocerca gregaria nicht mehr in diesem Maße aufgetreten. Die ersten Warnungen gab es zu Jahresende 2003: Damals hatten Forscher gemeint, dass es in der folgenden Saison zu einer massiven Plage kommen werde. Unüblich war aber der gesamte Verlauf der Insekteninvasion, die von Mali, Niger, Senegal, Mauretanien bis zur Mittelmeerküste von Libyen und Ägypten reichte. Heuschrecken haben sich seit den späten 50-er Jahren nicht mehr so weit vom Nordwesten bis zum Südosten hin bewegt. In den vergangenen Tagen erreichte ein riesiger Schwarm schließlich die israelische Stadt Eilat am Roten Meer.

"Trotz immenser Anstrengungen hat sich die Zahl der Insekten nicht verringert, sondern noch weiter vergrößert", berichtet Keith Cressman, Entomologe im Heuschreckenvorsorgeprogramm der UN-Ernährungsorganisation FAO in Rom. Die Angst, dass die Heuschrecken sämtliche Felder kahl fressen und in den ohnehin armen Ländern zu einer Ernährungskatastrophe führen, ist die größte Sorge für die Ernährungsexperten. Nun fürchten die Entomologen, dass die Insekten Richtung Norden nach Marokko und Algerien weiterziehen könnten. Wahrscheinlich werden sie dort aber aufgrund des kälteren Winterwetters sterben. Dann gibt es immer noch zwei Szenarien: Wenn die Frühlingsregen ausbleiben, hat die Brut wenig Chancen. Dann kann mithilfe von Pestiziden die Situation unter Kontrolle gebracht werden. Das Worst-Case-Szenario sind aber reichliche Regenfälle, die die Vermehrungsrate sogar noch weiter in die Höhe schnellen lassen. "Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass die Realität irgendwo dazwischen liegt", meint Cressman.
 
 


 

Afrika bekommt eigenes MTV
Lokale und internationale Künstler nebeneinander

Der Musiksender MTV http://www.mtv.com startet seinen ersten lokal produzierten Kanal in Afrika, wie der Media Guardian berichtet. Damit setzt der Sender seine dominante Stellung in der Musikszene weiter durch. Der neue Sender, der MTV Base in Africa heißen wird, ist der 100. Kanal der, weltweit auf Sendung geht, seitdem der erste internationale Kanal, MTV Europe, 1987 das erste Mal ausgestrahlt wurde.

Schon seit 1995 gibt es zwei europäische Kanäle in Afrika, die von MTV Networks, dem internationalen Arm des US-amerikanischen Senders, ausgestrahlt wurden. Doch der neue Kanal soll das erste Mal speziell auf das afrikanische Publikum abgestimmt sein. Ausgestrahlt werden soll er ab Februar nächsten Jahres. Er wird der alt bekannten Formel von MTV folgen, die sich bereits weltweit bewährt hat, nämlich einem Mix von lokal produzierten Inhalten, internationalen Musik-Videos und in den USA produzierten Programmen wie Cribs und Making the Video. Einige afrikanische Musik-Genres wie Kwaito, Mbalax und Zouk werden neben internationalen Künstlern wie Soul-Dive Alicia Keys, Rapper Jay-Z, Dancehall-Musiker Sean Paul und den französischen Rappern Saian Super Crew gezeigt.

"Seit wir MTV das erste Mal ausgestrahlt haben, haben wir das große Potenzial des Senders für ein weltweites Publikum gesehen. Heute, mit einem Kanal in jeder Region der Erde, haben wir genau das verwirklicht", sagte Tom Freston, Vize-Präsident der Muttergesellschaft von MTV, Viacom. MTV erreicht heute über eine Mrd. Menschen in 164 Ländern. "Ein Kanal in Afrika war seit langem unser Ziel und reflektiert unsere Mission, die Vielfalt der Jugendkultur auf der ganzen Welt zu zelebrieren", sagte Bill Roedy, Präsident von MTV Networks International.

Er möchte sich gegen eventuelle Vorwürfe wegen Kultur-Imperialismus wehren. MTV sei offen für lokale Musik und würde helfen, sie weltweit bekannt zu machen. Außerdem könne der Sender für die seit langem laufende Aids-Kampagne von MTV genutzt werden. "Dadurch, dass wir in die reiche lokale Musikszene Afrikas eintauchen, wollen wir eine zentrale Rolle in der Förderung und dem Export afrikanischer Künstler und dem kulturellen Erbe spielen", so Roedy weiter. "Diese Plattform soll außerdem helfen, unsere Bemühungen, Aids/HIV zu bekämpfen, zu stärken."


 

Ganz Afrika freut sich über österreichischen Ehren-Umweltpreis für Gadhafi

Sichtlich gerührt und erfreut war der Libysche Revolutionsführer Muammar Gadhafi als ihm der Oberösterreicher Ing. Wolfgang Neumann vergangenen Freitag als Höhepunkt der Eröffnungskonferenz des Sonderkongresses der Afrikanischen Union im libyschen Syrte einen Umwelt-Ehrenpreis im Rahmen des Energy Globe Awards überreichte. Die 52 afrikanischen Staatschefs und EU-Kommissionspräsident Romano Prodi applaudierten als Hunderte Journalisten aus aller Welt diesen historischen Moment im Blitzlichtgewitter festhielten: denn erstmals wurde mit diesem Ehrenpreis eine Initiative Gadhafis gewürdigt, die heute allen Libyern einen gesicherten Zugang zu Wasser ermöglicht und Vorbildfunktion für ganz Afrika hat: das "Great Man-Made River Projekt", in den 80er Jahren gestartet, fördert täglich 5 Mio m3 Wasser. Jeder libysche Bauer erhält 2,5 ha land zur Bewirtschaftung und hat nun ausreichend Wasser zur Verfügung. Wo früher karger Sandboden war, stehen saftig grüne Getreideflächen, Baumplantagen und Gemüsegärten. Auch großflächige Anlagen mit automatischen Bewässerungsanlagen lassen die Wüste ergrünen.

   "Dieses Projekt ist ein Jahrtausendprojekt, das es nirgendwo auf der Welt gibt", begründete Neumann u.a. in einem Interview mit dem TV-Sender "African Voice" die Auszeichnung an Gadhafi. Vor 5 Jahren hat er den heute weltweit bedeutendsten Umweltpreis, den Energy Globe Award, ins Leben gerufen und war nun auf Einladung Libyens nach Syrte gereist, um diesen "Weltpreis für Nachhaltigkeit" im Rahmen des afrikanischen Sonderkongresses vorzustellen. Libyen hat sich mit dem "Great Man-Made River Project" im Vorjahr um den Energy Globe beworben. Die Jury bewertete die Gadhafi-Initiative als "world-beating". Gleichzeitig wurde die Empfehlung ausgesprochen, dem Revolutionsführer dafür einen Ehrenpreis zu verleihen. Der Energy Globe wird auch heuer wieder im Rahmen einer Fernseh-Gala am 19. Oktober 2004 an die weltbesten Projekte zum sinnvollen und sparsamen Umgang mit unseren Lebensgrundlagen Erde, Feuer (Energie), Wasser und Luft vergeben. Die Gala wird weltweit ausgestrahlt. Projekte können bis 30. Juni 2004 eingereicht werden. Mehr dazu unter www.energyglobe.info.
 


Größter Naturpark Afrikas wird Realität
35.000 Quadratkilometer großes Game-Reserve in Südafrika, Mosambik und Zimbabwe
 

Der größte Nationalpark Afrikas mit einer Fläche von 35.000 Quadratkilometern hat heute, Montag, offiziell seine Tore geöffnet. Der Great Limpopo Transfrontier Park http://www.gkgpark.com , der sich über Teile Südafrikas, Mosambiks und Zimbabwes erstreckt, soll internationalen Touristen mit nur einem Visum den Zutritt erlauben, berichtet BBC-Online http://news.bbc.co.uk heute, Montag. Die Präsidenten der drei Staaten sind heute in Xai Xai, Mosambik zur Eröffnung zusammen getroffen.
 

Mit einer Fläche, die fast die ganze Niederlande umfasst, verbindet der neue Park den südafrikanischen Kruger National-Park mit dem Gonarezhou Park in Zimbabwe und dem Limpopo Park in Mosambik. Nach Angaben von BBC finden sich in dem riesigen Naturreservat mehr als 300 verschiedene Baumarten und eine Vielzahl von Elefanten, Nashörnern, Löwen, Giraffen und Antilopen. Den Grundstein für den riesigen Park legte Präsident Nelson Mandela. Die Organisatoren hoffen, dass der neugeschaffene Park viele Touristen aus aller Welt anziehen wird. Die Gründungsväter sprechen vom wichtigsten Eco-Tourismus-Ziel der Welt.
 

Mit der Eröffnung des Parks gab es nach Angaben von BBC immer wieder Schwierigkeiten. Der geplante Eröffnungszeitpunkt hätte bereits vor über einem Jahr sein sollen. Die politisch instabile Lage in Zimbabwe hatte das Projekt zuletzt auf Dezember verschoben. Die Schaffung der nötigen Infrastruktur insbesondere im krisengeschüttelten Mosambik, das nach 16-jährigem blutigen Bürgerkrieg erst seit 1992 wieder aufgebaut wird, erschwerte die Durchsetzung des grenzüberschreitenden Parks. Beim Bürgerkrieg wurden auch große Teile des Wildbestandes Mosambiks schwer in Mitleidenschaft gezogen.
 

Noch immer fehlen dem Park Investitionsmittel. So fehlt etwa eine Brücke, um den Transport über den Limpopo Fluss nach Mosambik zu gewährleisten, ohne den Park zu verlassen. Neu errichtet werden soll auch ein internationaler Flughafen, der Touristen dann direkt in den Park bringt. Der Great Limpopo Transfrontier Park soll anders als bisherige Wildparks zu keinen Umsiedlungen bereits bestehender Dörfer führen.
 


Ausrangierte Computer nach Südafrika
Globale Kampagne soll Schüler in ärmeren Ländern "internetreif" machen

 

 

Mehr als 600 Mio. gebrauchte aber immer noch funktionierende Computer werden von internationalen Großunternehmen in den kommenden Jahren aus dem Verkehr genommen. Ein ambitioniertes Projekt namens Digital Partnership http://www.digitalpartnership.org will genau diese Geräte an Kinder in der Dritten Welt liefern, um auch sie am Computer zu schulen und sie "internetreif" zu machen, berichtet BBC-Online http://news.bbc.co.uk heute, Montag.

Digital Partnership hat international agierende Unternehmen wie ABB, Cadbury Schweppes, Cisco, Eli Lilly, Nestle, Shell, Turner Broadcasting und die Royal Bank of Scotland dazu aufgefordert, Geräte, die zwar noch funktionieren, aber ausgetauscht werden, Schulen, Telecommunities und Gefängnissen zur Verfügung zu stellen. Die ersten 4.000 Geräte sind bereits im Sommer in Südafrika angekommen.

Die meisten der gebrauchten Rechner sind immer noch in Ordnung. Eine Hilfsorganisation in Südafrika bringt die alten Computer wieder auf Vordermann (Bild). Von dort wandern die Geräte dann weiter an Schulen, in Telecenters, in denen auch Lehrer den Umgang mit den Geräten lernen. Im kommenden Jahr sollen 170.000 Geräte an die über 4.000 öffentlichen Schulen in Südafrika geliefert werden. Microsoft hat angekündigt, dass es auf die Lizenzen für die Windows XP und Office XP Programme verzichten will. So können die Rechner mit den üblichen Software-Paketen ausgestattet werden.

Um für die Wartung das Geld zu bekommen, sollen die Schulen ihre Geräte auch nach den Schulstunden zu Lehrzwecken, zum Ausdrucken von Dokumenten oder zum Versenden von E-Mails bereitstellen. Webbasierte Portale zum Lernen am Computer sollen auch zur Verfügung gestellt werden. Finanziell wird das ehrgeizige Programm auch von der südafrikanischen Regierung unterstützt. Die Regierung will mit Gesetzen die Netzgebühren für Schulen senken.


Johannesburg: Minenschächte als Ersatz-Friedhöfe
Steigende Aids-Opferzahl löst Bestattungs-Problem aus
 

In der größten südafrikanischen Stadt Johannesburg sind derzeit 750.000 der drei Mio. Einwohner HIV-infiziert. In den vergangen fünf Jahren ist die offizielle Todesrate um 35 Prozent gestiegen. Der Anstieg stellt die Stadt vor ein großes Problem: Friedhöfe sind überfüllt. Die Initiative "Johannesburg City Parks" http://www.johannesburg.gov.za/services/parks.stm bemüht sich nach Alternativen: Vorgeschlagen werden stillgelegte Minenschächte als Ersatz-Friedhöfe.
 

"In diesem Jahr werden rund 20.000 Aids-Opfer zu begraben sein", erklärte Alan Buff, Friedhofs-Verantwortlicher von City Parks. Gesetzt den Fall, es gibt bis 2010 keine Heilung für die Immunschwächekrankheit, wird von Buff eine Zahl von rund 70.000 Opfern erwartet. Ein Vorschlag Buffs ist die Umwandlung alter Goldminen in unterirdische Straßen, gesäumt mit Gräbern.
 

Der Anstieg der Aids-Todesopfer hat bereits dazu geführt, dass Leichname in der Hälfte der in der Stadt vorhandenen Friedhöfen bereits übereinander in "Familien"-Gräbern bestattet werden. City Parks will jetzt zusätzlich 1.500 Hektar Land für neue Friedhöfe erwerben. In der Zwischenzeit entstehen am Stadtrand illegale Friedhöfe, berichtet das Fachblatt New Scientist http://www.newscientist.com . Die seichten Gräber stellen nicht nur für Anrainer ein Problem dar. Sie werden auch geschändet, indem Körperteile entwendet werden.
 

Der Verbrennung der Opfer könnte das Problem der überlasteten Friedhöfe lösen. Allerdings entscheiden sich nur sechs Prozent der Bevölkerung für eine Einäscherung. Buff hofft, dass die "Gefriertrocknung" bei der Bevölkerung mehr Anklang findet. "Dabei wird der Körper in einem Tunnel flüssigem Stickstoff ausgesetzt und mit Ultraschall in Asche verwandelt", erklärte Buff.
 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



This site is powered by the ICQ2Go Panel © 2002 ICQ Inc. All Rights Reserved. Use of ICQ2Go Panel is subject to the ICQ Terms of Service.

Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:33:39
Copyright REGIO-PRESS-MEDIEN
© 1998 - 2007
V.i.S.d.P. CR Joerg W. Baur
 
Diese Seiten sind optimiert für: IE 7 u. Netscape 8.1
sowie Mozilla Firefox 2 & Opera 9
Empfohlene Bildschirmauflösung : 1280 x 1024  

 

           WEBCounter by GOWEB 


Bitte stimmen Sie für diese Homepage ab.
Wählen Sie einfach den entspechenden Punkt.
naja... gut sehr gut zu empfehlen TOP SITE